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Gerüst geklaut

Mehrere Stunden Arbeit machten sich Diebe in der Nacht von Mittwoch, den 03. Juni 2020, auf Donnerstag, den 04. Juni 2020, in Kupferzell. An einem Neubau in der Rudolf-Mößner-Straße bauten Unbekannte im Zeitraum zwischen 17 Uhr am Mittwoch und 7 Uhr am Donnerstagmorgen ein Gerüst ab, das auf der Ostseite des Gebäudes im Mauerwerk befestigt war. Zum Abbau und Verladen des Diebesguts waren mehrere Personen und ein Fahrzeug nötig.

Vermutlich hantierten die Täter drei bis vier Stunden an dem Gebäude um die hellgrünen Gerüstteile fortzuschaffen. Zeugen, die im angegebenen Zeitraum verdächtige Beobachtungen machen konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940/9400, zu melden.




Paketzusteller beim Beladen ausgeraubt – Person trug angeblich Skimaske

Noch völlig unklar sind die Hintergründe eines Überfalls auf einen Paketzusteller am frühen Freitagmorgen, den 05. Juni 2020, in Langenbrettach-Brettach. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Der 39-Jährige belud gegen 4.30 Uhr an einer Beladestation in der Ilgenstraße sein Lieferfahrzeug mit Paketen. Eine vermutlich mit einer Skimaske vermummte Person griff den Kurierfahrer von hinten an, als dieser sich im Lagerraum der Paketstation befand. Während der Auseinandersetzung versuchte der Täter den Mann im Laderaum einzuschließen. Als dies scheiterte, floh der Angreifer zu Fuß in eine unbekannte Richtung und im Anschluss vermutlich mit einem Fahrzeug vom Tatort. Bei dem Überfall erbeutete der Räuber vier Transportboxen mit Paketen.

Eine Fahndung mit starken Kräften und einem Polizeihubschrauber verlief bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Bereich um die Ilgenstraße ein verdächtiges Fahrzeug gesehen oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07131/1044444 zu melden.

 

 




Paketlieferant übersieht 92-Jährigen

Am Freitagmittag, den 05. Juni 2020, ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person in Künzelsau-Taläcker in der Emil-Nolde-Straße. Gegen 12:20 Uhr übersah vermutlich ein 29-jähriger Paketlieferant beim Rückwärtsfahren mit seinem Fahrzeug einen 92-jährigen Fußgänger. Der Transporter stieß mit dem älteren Mann zusammen, woraufhin dieser stürzte. Der 92-Jährige wurde durch den Zusammenprall schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Symbolfoto Rettungshubschrauber in Künzelsau-Taläcker.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




„Das ist keine Müllkippe“

Achtlos weggeworfene Verpackungen, Getränkebecher von Fast-Food-Ketten, Kaugummi- und Bonbonpapiere: Müll ist ein immerwährendes Thema. „Jedoch hat sich das Problem in Zeiten von Corona verstärkt, stellt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung fest. Diesen Eindruck nicht nur die Einwohner, die sich deshalb an die Stadtverwaltung Künzelsau gewandt haben. Auch Bürgermeister Stefan Neumann ärgert sich über den Unrat im Stadtwald, entlang von Straßen und Gehwegen und in öffentlichen Grünanlagen. Er will dieses Dauerthema wieder ins Bewusstsein aller rücken, zum Umdenken auffordern und ruft deshalb einen Malwettbewerb zum Thema „Wilder Müll“ aus. Das Motto: „Dies ist keine Müllkippe, nimm’s mit!“ Alle kleinen und großen Künstler aus Künzelsau und Umgebung sind eingeladen, an dieser Aktion mitzuwirken. Einsendeschluss ist der 14. Juni 2020.

Jeder Künstler erhält eine Kugel Eis, verspricht Bürgermeister Neumann

Die Bilder sind zu senden an: Stadtverwaltung Künzelsau, Marion Hannig-Dümmler, Stichwort Malwettbewerb, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau. Bitte Kontaktdaten auf der Rückseite des Bildes nicht vergessen.
„Wir freuen uns auf Eure Kunstwerke und Ideen zur Vermeidung von Müll wo er nicht hingehört“, lädt Bürgermeister Stefan Neumann zum Mitmachen ein. „Jeder Künstler erhält eine Kugel Eis. Die besten Bilder werden prämiert und ausgestellt.“ Sie sollen auch als Motiv auf neuen Hinweisschildern verwendet werden, die die Stadtverwaltung an verschiedenen Stellen, wo immer wieder Müll in der Natur und eben nicht im Müllereimer landet, in Künzelsau aufstellen möchte.

 

Ein Dauerthema auch in Künzelsau: Müll, wo er nicht hingehört. Diese leeren Flaschen und anderen Müll musste das Team des Künzelsauer Waldkindergartens unlängst in der Umgebung des Waldsofas im Stadtwald einsammeln. An solchen Stellen sollen Schilder mit Motiven aus dem Kinder-Malwettbewerb aufgestellt werden, die zum ordentlichen Entsorgen des Mülls auffordern. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

 




Führerscheinstelle geschlossen

Wegen Umbaumaßnahmen ist die Führerscheinstelle des Landratsamts Hohenlohekreis ganztägig am Freitag, 19. Juni, und Montag, den 22. Juni 2020, sowie vormittags am Dienstag, den 23. Juni 2020, geschlossen. Es findet auch keine telefonische Bearbeitung oder Beratung statt. Ab Dienstag, den 23. Juni 2020, 14 Uhr, ist die Führerscheinstelle wieder zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Landratsamt des Hohenlohekreises.
Foto: GSCHWÄTZ




„Wir bedauern die Vernichtung von Lebensmitteln“

Bäckereien auch im Hohenlohekreis wurden polizeilich geschlossen, weil sie an Ostersonntag ihre Laden offen hatten, obwohl dies kurz vorher die Landesregierung aufgrund neuester Corona-Bestimmungen untersagt hat. Aus einer kleinen Anfrage von Anton Baron, AfD-Lantagsabgeordneter des Hohenlohekreises und Udo Stein, AfD-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Schwäbisch Hall, geht nun hervor, wie viele und welche Bäckereien im Hohenlohekreis ubetroffen waren.

In ganz Baden-Württemberg kam es zu Polizeikontrollen und dementsprechenden Schließungen am Osterstonntag. Allein in Stuttgart seien laut der Landesregierung 4 Fälle bekannt, in Heilbronn 2, in Bretzfeld, Neuenstein, Öhringen und Waldenbuch ist jeweils eine betroffene Bäckerei/Konditorei.Das geht aus den Antworten des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zu der kleinen Anfrage hervor.

Bußgelder verhängt

Zum 11. Mai 2020 wurden laut dem Wirtschaftsministerium in zwei Fällen Bußgelder in Höhe von 250 und 500 Euro verhängt. „Daneben sind weitere 35 Verfahren anhängig, die jedoch noch nicht abgeschlossen sind, so dass derzeit noch nicht absehbar ist, ob überhaupt und, wenn ja, in welcher Höhe gegebenenfalls weitere Bußgelder verhängt werden“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Drei Tage vor Ostersonntag kam es zu der Schließungsverordnung

Anton Baron und Udo Stein vermuten in ihrer kleinen Anfrage, dass die Bäckerein nur deshalb geöffnet hatten, weil das Öffnungsverbot relativ kurzfristig erfolgt sei und die betroffenen Bäckereien möglicherweise keine Kenntnis davon hatten.

Das Wirschaftsministerium verweist darauf, dass die Änderungsverordnung drei Tage vor Ostersonntag erfolgt ist und sieht darin ausreichend Zeit: „Die äußerst dynamische Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus führt dazu, dass Entscheidungen der Landesregierung sehr kurzfristig gefasst und notverkündet werden müssen. Die sich ständig ändernde Sachlage erfordert dabei eine entsprechende Anpassung von Regelungen und Vorschriften. Die geänderte Rechtslage hinsichtlich der Verkaufsöffnung am Ostersonntag wurde unmittelbar nach Änderung der Corona-Verordnung und Notverkündung an die Behörden des Landes und die Gemeinden kommuniziert. Aus Sicht der Landesregierung bestand somit trotz der Kurzfristigkeit auch unter Berücksichtigung der breiten medialen Begleitung dieser Änderungen ausreichend Zeit, von der Änderung der Rechtslage Kenntnis zu erlangen“, erklärt Hoffmeister-Kraut in ihrer Antwort.

Die Landesregierung bedauere aber die Vernichtung von Nahrungsmitteln, die durch die Schließungen gegeben habe.

Welche Gründe lagen vor, dass Bäckereien und Konditoreien, die traditionell am Ostersonntag geöffnet sind und aktuell generell trotz der „Coronakrise“ als Nahrungsmittelversorger geöffnet bleiben, nun an diesem Tag schließen mussten, wohingegen sie an den anderen Tagen des Osterwochenendes ganz normal geöffnet bleiben konnten?, wollten die AfD-Abgeordneteten in ihrer kleinen Anfrage weiter wissen. Das Wirtschaftsministerium begründet ihre Entscheidung mit der Beobachtung des damaligen Einkaufsverhaltens und der damaligen Entwicklung der Versorgungslage der Bevölkerung: „Zur Wahrung des Sonn- und Feiertagsschutzes hat man die besondere Verkaufsöffnung für Karfreitag und Ostersonntag in der Corona-Verordnung wieder aufgehoben.“

Bäckerei in Kupferzell verkaufte Corona-Amerikaner. Diese Bäckerei war jedoch nicht von der polizeilichen Schließung betroffen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Hohenloher Krankenhaus erscheint nicht vor Gericht

Vor dem Arbeitsgericht Crailsheim kam es am Mittwoch, den 03. Juni 2020, zu einer weiteren Verhandlung im Streit zwischen Anke E.* und der Hohenloher Krankenhaus gGmbH. Anke E., die bis November 2019 im Krankenhaus Künzelsau gearbeitet hatte, wurde (GSCHWÄTZ berichtete unter https://www.gschwaetz.de/2020/02/06/keinen-lohn-keine-krankenversicherung-mehr-2-mitarbeiterinnen-verklagen-hk/) Mitte November von ihrem Arbeitgeber unbezahlt freigestellt wurde, nachdem man keine Einigung über ihren Arbeitsplatz in Öhringen erzielen konnte.

Unabhängig von diesem Verfahren hat Anke E., vertreten durch den Rechtsanwalt Joachim Hofmann, auf Entgeltweiterzahlung für die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 geklagt.

Sichtlich nervös sitzt Anke E. alleine im Wartebereich des Gerichts, ihr Anwalt ist noch nicht angekommen, auch von der Gegenseite ist nichts zu sehen. Ein wenig fahrig setzt sie ihre Maske auf. „Man macht einiges mit“ ist ihr einziger Kommentar.

In diesem neuen Verfahren sollte der vorgeschriebene Gütetermin stattfinden. Nach 20 Minuten Wartezeit eröffnete Richterin Sabine Stahl die Verhandlung und stellt fest, dass die Ladungen fristgemäß zugegangen waren, aber die Beklagtenseite, also die Hohenloher Krankenhaus gGmbH, nicht erschienen ist. Rechtsanwalt Hofmann beantragte daraufhin ein Versäumnisurteil, das die Richterin dann auch erließ.

Die Hohenloher Krankenhaus gGmbH muss demnach drei Monatsgehälter an Anke E. nachzahlen, die Rechtsmittelfrist gegen dieses Urteil beträgt eine Woche.

Wie viel Vertrauen zwischen den Parteien verspielt wurde, zeigt vielleicht die Tatsache, dass Rechtsanwalt Hofmann eine „vollstreckbare Ausfertigung“ des Urteils beantragt hat, er scheint mit weiteren Komplikationen zu rechnen.

Warum die HK vor Gericht nicht erschienen ist, ist bislang nicht bekannt.

Anke E. jedenfalls war die Erleichterung darüber, dass sie dieses Verfahren mit Erfolg hinter sich gebracht hat, deutlich anzumerken.

* Der Name wurde aufgrund des Persönlichkeitsschutzes von der Redaktion geändert.

Text: Matthias Lauterer

 

Zum zweiten Verhandlungstermin vor dem Arbeitsgericht in Crailsheim erschien eine der Parteien nicht. Foto: GSCHWÄTZ

So leer ist der Wartebericht, wenn eine der Parteien nicht erscheint. Foto: GSCHWÄTZ




Polizei und Rettungskräfte im Einsatz wegen gequetschtem Daumen

Am Mittwoch, den 03. Juni 2020, waren Polizei und Rettungskräfte in Mäusdorf vor Ort. Der Grund: Ein 46-Jähriger wollte um kurz nach zehn Uhr morgens an der Ortseinfahrt seinen Traktor reparieren. Dabei klemmte er sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Heilbronn die Hand ein und quetschte sich den Daumen.

 

Einsatzkräfte in Mäusdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Einsatzkräfte in Mäusdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Auch die Polizei war in Mäusdorf vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ




Sperrung Autobahn dieses Wochenende

ACHTUNG:
 
+ + + Sperrung A6 dieses Wochenende + + +
 
Die A6 Nürnberg Richtung Heilbronn wird zwischen Kreuz Weinsberg und Heilbronn/Neckarsulm wegen Brückenarbeiten von Freitag, den 05. Juni 2020, 23:00 Uhr, bis Samstag, den 06. Juni 2020, 20:00 Uhr, gesperrt. Umleitung: auf der A81 ab Weinsberg/Ellhofen über die U58.
 
Die A6 Heilbronn Richtung Nürnberg wird zwischen Heilbronn/Neckarsulm und Kreuz Weinsberg wegen Brückenarbeiten von Samstag, den 06. Juni 2020, 07:00 Uhr, bis Sonntag, den 07. Juni 2020, 07:00 Uhr gesperrt. Umleitungsempfehlung: U69.



Künzelsau: Fünf Hasen geklaut

Unbekannte stahlen am Wochenende fünf Hasen und ein Notstromaggregat von einem umzäunten Gartengrundstück in Künzelsau. Der oder die Täter drückten zwischen Samstag, den 30. Mai 2020, etwa 20.30 Uhr und Sonntag, den 31. Mai 2020, um 15.30 Uhr den Maschendrahtzaun, der das Grundstück im Gewann „Unterer Laibachweg“ umgibt, um und gelangten so auf das Gelände. Sie schafften es, die verschlossene Tür des Gartenhäuschens zu öffnen und stahlen die Hasen. Auch ein lilafarbenes Notstromaggregat nahmen sie mit.

Zeugen, die verdächtige Personen im Tatzeitraum beobachten konnten oder Hinweise auf den Verbleib des Diebesgutes haben, werden gebeten, sich unter Telefon 07940/9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn, 04.06.2020