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Findet Nemo – Fische geklaut

Aus einem Fischteich in Mulfingen-Ailringen wurden zahlreiche Fische gestohlen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Unbekannte drangen in der Zeit zwischen Mittwochnachmittag, den 03. Juni 2020, und Montagmittag, den 08. Juni 2020, in das Gartengrundstück im Kirchbergweg ein und entnahmen dort etwa 30 Kois, Goldfische und Schleierschwänze aus dem Teich und transportierten diese ab.

Die Fische haben einen Wert von mehreren hundert Euro. Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06294/234 beim Polizeiposten Krautheim zu melden.

 




„Diejenigen, die abfällig über uns Landwirte reden, tun oft gar nichts für eine gesunde Umwelt“

„Ich fange immer mit der Heidi an. Unsere Hündin mit dem Namen Heidi ist immer dabei, wenn es darum geht, zu lernen und das Verhalten der Tiere zu respektieren“, beginnt Daniela Lutz von den Giebelhöfen bei Niedernhall den Rundgang routiniert und wortgewandt. Der Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems als Vertretung der regionalen landwirtschaftlichen Betriebe möchte mit Kurzberichten und Portraits von Höfen und Landwirten aus der Region zeigen, dass „unsere heimische Landwirtschaft stark und unabhängig“ ist. „Die Bevölkerung wird mit Nahrungsmitteln gut versorgt, auch weil viele Lebensmittel regional produziert werden“, erklärt der Bauernverband. In diesem Artikel, den der Bauernverband GSCHWÄTZ zur Verfügung gestellt hat, geht es nun um den Giebelhof der Familie Lutz bei Niedernhall.

Aktionen rund um den „Lernort Bauernhof“

Der Familienhof mitten in Hohenlohe steheimmer offen: für Aktionen im Rahmen von „Lernort Bauernhof“, für Nachbarn, Spaziergänger und Kindergärten der Region. „Wir müssen unsere Arbeit so umstellen, dass wir mehr zeigen können, was wir tun und dass die Menschen uns näher kommen können.“ Dafür steht die junge Landwirtin. „Heute ist es aber doppelt so wichtig, gesund zu bleiben, deshalb waren die Ställe vorübergehend geschlossen“, betont die studierte Diplomingenieurin für Landbau. Eigentlich ist sie ein Stadtkind aus Karlsruhe, die ihre Liebe für die regionale Landwirtschaft hier gefunden hat. Ihr Mann Peter, er ist Techniker für Landbau, und die beiden Kinder Annika und Felix wohnen wie die Schwiegereltern auf dem schönen Hof. Umgeben von vielen Obstbäumen, hegen und pflegen sie die Vielfalt der einheimischen Natur.    

Die Familie bewirtschaftet den Hof ohne Angestellte

Wir haben unsere Äcker um den Hof herum maximal fünf Minuten entfernt. In dritter Generation bewirtschaftet die Familie Lutz den Hof ohne weitere Angestellte. 1970 haben sie ihn ausgesiedelt. Das heißt: von der Lage mitten in Niedernhall weit hinter den damaligen Ortsrand. 400 Mastschweine und 100 Hektar Ackerfläche, Grünland und Wiesen werden schon immer vielfältig bewirtschaftet. Nur was sie alles selber brauchen, wie Gras für Heu und Silage, Mais, Weizen und Gerste für eigenes Kraftfutter. Zum geschlossenen Kreislauf des Hofes gehört, dass die umliegenden Wiesen durch den Anbau von Luzerne aufgewertet werden. Das sorgt für mehr Eiweiß im Futter. Die Äcker werden mit fünf verschiedenen Fruchtfolgen bebaut, zu denen auch gentechnik-freies Soja, Raps und Hafer gehören und es wird mit der eigenen Gülle gedüngt. „Nicht zu viel von allem, da wir nur unseren Kreislauf bedienen“, erklärt Daniela Lutz. Auch sie ärgert sich darüber, dass diese sensiblen Kreisläufe immer wieder durch neue Verordnungen durcheinander gebracht werden. Wegen der ständig neuen Bestimmungen sitzt sie beispielsweise für die Planung der Düngung länger am Schreibtisch, als schlussendlich für die Dünung selbst auf dem Traktor. Um das nicht einfach hinzunehmen, engagiert sie sich im Vorstand des hiesigen Bauernverbandes für ihren Berufsstand.     

Milch geht zur Hofgut-Molkerei nach Schwäbisch Hall

Ein geschlossener Kreislauf für die eigenen Tiere. 60 Kühe geben jeden zweiten Tag 2500 Liter Milch, welche gut gekühlt von der Hofgut-Molkerei in Schwäbisch Hall abgeholt wird. „Das ist eine grundsolide Molkerei, die ihren Wurzeln treu bleibt“, freut sich Daniela Lutz stellvertretend für die Landwirte der Region. Sie sind als Zulieferer ihrer Milch in der Regel auch Mitglieder der Molkerei-Genossenschaft und beteiligt am Gewinn. Milch, Butter und Jogurt wird daraus produziert. Ihre Milchleistungstiere, bestehend aus den Rassen mit den Namen Schwarzbunte und Holsteiner, können rund um die Uhr fressen, trinken, liegen, miteinander spielen und Fellpflege oder sich frei in den sogenannten Laufställen bewegen. Zweimal am Tag kommen sie in den blitzsauberen Melkstand, wo eine Sprinkleranlage für erfrischenden Sprühnebel sorgt. „Dort werden alle Tiere regelmäßig, einmal um 7 Uhr und um 17 Uhr, von uns beobachtet und angefasst. Wir wissen ganz genau, wie es ihnen geht“, erklärt Bäuerin Lutz. Unterstützt wird dieses Wissen vom Computer, der zusätzlich alle Daten der Tiere erfasst und auswertet.

 „Wir wissen ganz genau, wie es unseren Tieren geht“

Unser regionaler Austausch ist gut eingespielt und über Generationen aufgebaut.Mir ist diese Regionalität wichtiger als Bio. Wir Bauern investieren viel in umweltfreundliche Technik und Produktion, wie man überall sieht. Diejenigen, die abfällig über uns Landwirte reden, tun oft gar nichts für eine gesunde Umwelt.“ Das ärgert nicht nur die engagierte Bäuerin von den Giebelhöfen bei Niedernhall. Diese häufige Form der gelebten Regionalität der konventionellen Landwirte ist ihrer Meinung nach schwer „zu vermarkten“. Sie ist wenig spektakulär. „Wir haben hier alles direkt drum herum“, zeigen Daniela und Peter Lutz stolz. Wiesen, mit Streuobst, liebliche Täler, Waldstücke, Schräglagen. „Das ergibt eine viel bessere CO2-Bilanz, als wenn wir alles von irgendwo her holen oder weit weg bringen.“ Heute wachsen die Häuser der Ortschaften immer näher an die ehemals abgelegenen Höfe heran. Das hat Vor- und Nachteile für beide Seiten, da sei gegenseitige Toleranz und Offenheit wichtig.

Annika, Daniela, Felix und Peter Lutz vom Giebelhof (v.l.n.r.) Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

 

 




Fahrzeug brennt aus und verschmilzt teilweise mit der Fahrbahn

Am Dienstag, den 09. Juni 2020, gegen 00.55 Uhr, geriet laut einer Pressemitteilung des Polizeipräisidiums Heilbronn, ein Kleinlaster Peugeot mit Planenaufbau auf der Fahrt in Richtung Nürnberg zwischen AS Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau aus bisher nicht bekannter Ursache in Brand.

Das Fahrzeug brannte trotz des Einsatzes von 16 Mann Feuerwehr mit 5 Fahrzeugen vollständig aus und verschmolz teilweise mit der Fahrbahn. Der Fahrer des Kleinlasters konnte unverletzt das Fahrzeug verlassen. Die Ladung im Wert von zirka 25.000 Euro bestand aus Zulieferteilen für die Autoindustrie. An dem Lkw entstand ein Sachschaden von zirka 15.000 Euro. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden an der Fahrbahn auf mindestens 10.000 Euro. Wie groß der Schaden an der Fahrbahn wirklich ist und welchen Einfluss dieser auf den Ver-kehr haben wird kann erst nach der Bergung des Fahrzeuges beurteilt werden.

Die Bergung des ausgebrannten Fahrzeuges wird noch bis in die frühen Morgenstunden andauern. Die für den Streckenabschnitt zuständige via6west ist vor Ort.




Tornado bahnt sich seinen Weg durchs Ländle

Am Montag, den 08. Juni 2020, veröffentlichte Mario Rudolph aus Schwäbisch Hall ein Video mit dem Titel „Tornado über Schwäbisch Hall“. Mario Rudolph erklärte auf Nachfrage, dass die Aufnahmen um zirka 11.30 Uhr gemacht wurden und von ihm selbst stammen. Der Standort, von welchem gefilmt wurde, sei der ehemalige Toom Baumarkt gewesen.

Im Hintergrund hört man vermutlich einen Jungen, der sagt: „Ein echter Tornado.“

Was ist ein Tornado?

Ein Tornado (spanisch tornar, auf deutsch „umkehren, wenden, (sich) drehen“) ist ein Luftwirbel in der mit annähernd senkrechter Drehachse. Er hängt zusammen mit einer speziellen, nämlichen konvekten, Bewölkung.

Der Wirbel erstreckt sich durchgehend vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze.

 

Anbei veröffentlichen wir die Aufnahme:

https://www.facebook.com/mario.rudolph.7/videos/3535993453081854/

 

 




Maddie ist zurück

Vor 13 Jahren verschwand die damals dreijährige Madeleine Beth McCann („Maddie“)  spurlos aus ihrem Zimmer in einer Ferienwohnung in Praia da Luz in Portugal. Seit dem 03. Mai 2007 kämpfen ihre Eltern, die zwischenzeitlich selbst ins Visier der Ermittler gerieten, um Gewissheit.

Eine der größten öffentlichen Suchaktionen blieb bislang erfolglos

Eine der größten öffentlichen Suchaktionen aller Zeiten blieb erfolglos – hinzu kamen Verdächtungen gegen einen dort lebenden Portugiesen und gegen die Eltern. Die Vorwürfe der portugiesischen Kriminalpolizei gegen die drei erhärteten sich jedoch nicht.

Jetzt gibt es wieder Hoffnung für die Eltern, denn die Staatsanwaltschaft Braunschweig erklärte nun öffentlich, dass ein deutschen Sexualstraftäter namens Christian B. (43) als Tatverdächtiger gilt. Derzeit verbüßt er wohl noch eine Gefängnisstraße in Kiel, die jedoch bald zu Ende gehen soll. Mit der Öffentlichmachung hofft die Staatsanwaltschaft nun weitere Hinweise, um belastbares Material gegen Christian B. zu erhalten. Ansonsten könnte der 43-Jährige bald wieder auf freiem Fuß sein.

Christian B. soll in Würzburg und im Raum Würzburg aufgewachsen sein

Der 43-Jährige blickt bereits auf insgesamt 17 Verurteilungen zurück. Das schreibt der Merkur https://www.merkur.de/bayern/maddie-mccann-vermisst-tatverdaechtiger-christian-b-mord-bayern-augsburg-wuerzburg-kinder-portugal-zr-13788662.html Aktuell sitze der Deutsche in einem Gefängnis in Kiel eine Haftstrafe ab, die das Amtsgericht Niebüll bereits 2011 gegen ihn verhängt habe. Dabei gehe es um Handel mit Betäubungsmitteln. Parallel ist laut dem Merkur wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet. Denn zuletzt habe ihn das Landgericht Braunschweig am 16. Dezember 2019 wegen schwerer Vergewaltigung unter Einbeziehung früherer Strafen zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Vermutliche Vergewaltigung einer 72-Jährigen

Die Tat soll bereits im Jahre 2005 in Portugal erfolgt sein, doch jahrelang konnte dem Deutschen die Vergewaltigung der Frau nicht nachgewiesen werden. Demnach soll rund eineinhalb Jahre vor dem Verschwinden Maddies, im portugiesischen Praia da Luz, eine damals 72-jährige Amerikanerin vergewaltigt worden sein.

Auslieferung nach Deutschland nach DNA-Abgleich und gefundenem Video

Erst ein DNA-Abgleich und ein gefundenes Video der Vergewaltigung sorgten für eine Festnahme und eine Auslieferung nach Deutschland. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision liegt beim Bundesgerichtshof. In genau diesem Ort in Portugal verschwand im Mai 2007 auch die kleine Maddie. Nun vermuten die Ermittler einen möglichen Zusammenhang.

 Keine schöne Kindheit

Ein Großteil seiner Kindheit soll Christian B. laut der Münchner TZ im unterfränkischen Dorf Bergtheim bei Würzburg verbracht haben. Als Baby soll Christian B. von seiner Mutter zur Adoption freigegeben worden sei. Er wurde von einem Ehepaar in der Gemeinde Bergtheim aufgenommen, wuchs dort mit zwei Adoptivbrüdern auf. Christan B. war offenbar kein einfaches Kind.

„Er war oft in Schwierigkeiten und wurde immer schlimmer, als er ein Teenager war“, berichtet das britische Portal MailOnline nach Gesprächen mit Nachbarn. Der Ehemann habe den Jungen disziplinieren müssen. „Christian brauchte eine feste Hand.“ Ein Nachbar: „Sie waren ein nettes Paar, sehr nett. Aber was mit ihrem Jungen Christian passiert ist, ist eine Katastrophe.“

Von Mutter zur Adoption freigegeben

Christian B.s Adoptivvater erlitt laut dem Merkur 1992 bei einem Verkehrsunfall einen Hirnschaden, war danach bis zu seinem Tod 2014 an den Rollstuhl gefesselt. „Die Mutter hat ihr Bestes gegeben, aber sie konnte nicht mit dem Jungen fertig werden und sich um ihren Ehemann kümmern. Christian war in Schwierigkeiten gewesen, und zu diesem Zeitpunkt wurde er in ein Heim für kriminelle Jugendliche in Würzburg geschickt“, so ein Nachbar zu MailOnline. In diese Zeit fallen erste Delikte des damals 15-Jährigen. Innerhalb von zwei Jahren wurde er laut Main-Post bei der Würzburger Kripo erkennungsdienstlich behandelt. Doch er legte seinen Hauptschulabschluss ab und begann eine Kfz-Mechanikerlehre.

Madeleine McCann vermisst: Tatverdächtiger pendelte zwischen Portugal und Deutschland 

Nach Angaben der Ermittler lebte der Beschuldigte zwischen 1995 und 2007 regelmäßig an der Algarve, darunter einige Jahre in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Immer wieder pendelte er zwischen Deutschland und Portugal, wurde in beiden Ländern mehrmals straffällig. 

Im September 2017 wurde er laurt dem Merkur wegen Besitzes von Kinderpornografie und sexuellen Missbrauchs eines Kindes vom Landgericht Braunschweig verurteilt. Der Mann habe eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten erhalten, die er bereits verbüßt habe, bestätigte Thomas Klinge, Sprecher der für Kinder- und Jugendpornografie zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover.

Im Kinderheim aufgewachsen

Laut Spiegel weist das Strafregister des Mannes insgesamt 17 Einträge auf. Wie die Tagesschau berichtet, soll Christian B. 1977 in Bayern geboren und dort zunächst in einem Kinderheim aufgewachsen sein. Zum ersten Mal strafrechtlich auffällig wurde B. demnach 1993. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahls wurde der Deutsche zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt. 

Sexueller Missbrauch eines Kindes

Wenige Monate später musste sich Christian B. laut dem Merkur erneut vor Gericht verantworten. Im Oktober 1993, verhängte das Amtsgericht Würzburg eine zweijährige Jugendstrafe gegen den damals noch Minderjährigen wegen „sexuellen Missbrauches eines Kindes, versuchten sexuellen Missbrauch eines Kindes sowie Vornahme sexueller Handlungen vor einem Kind“, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Wie Bild berichtet, soll B. auf einem Spielplatz in Würzburg ein sechs Jahre altes Mädchen missbraucht haben. Als das Kind angefangen haben soll zu weinen, sei B. weggelaufen. Auf seiner Flucht habe der Würzburger versucht, eine Neunjährige zu missbrauchen. Das Urteil: zwei Jahre Jugendknast, da B. zu diesem Zeitpunkt zur Bewährung auf freiem Fuß war. 

Welche Indizien genau gegen Christian B. vorliegen, dass er als Tatverdächtiger im Fall Maddie gilt und warum diese Indizien erst jetzt vorliegen, dazu gibt es bislang noch keine Äusserungen von offizieller Stelle.

Tatverdächtiger Christian B. aus Deutschland. Foto: Screenshot

Unter anderem mit diesem Foto suchen die Eltern ihre Tochter Madeleine bis heute nach ihrer verschwundenen Tochter. Foto: Screenshot

 




Mauer beschädigt

Ein Unbekannter ist am Donnerstagnachmittag, den 04. Juni 2020, gegen eine Mauer in Krautheim gefahren, beschädigte diese und fuhr daraufhin einfach davon. Zwischen 14 und 18 Uhr muss der bislang unbekannte Fahrzeuglenker in einer Hofeinfahrt in der Straße „Schneidmühle“ rangiert haben, und stieß dabei wohl gegen die etwa 23 Zentimeter hohe Mauer. Diese wurde bei der Kollision beschädigt, sodass ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro entstand. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten, sich telefonisch unter 07940/9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Gerüst geklaut

Mehrere Stunden Arbeit machten sich Diebe in der Nacht von Mittwoch, den 03. Juni 2020, auf Donnerstag, den 04. Juni 2020, in Kupferzell. An einem Neubau in der Rudolf-Mößner-Straße bauten Unbekannte im Zeitraum zwischen 17 Uhr am Mittwoch und 7 Uhr am Donnerstagmorgen ein Gerüst ab, das auf der Ostseite des Gebäudes im Mauerwerk befestigt war. Zum Abbau und Verladen des Diebesguts waren mehrere Personen und ein Fahrzeug nötig.

Vermutlich hantierten die Täter drei bis vier Stunden an dem Gebäude um die hellgrünen Gerüstteile fortzuschaffen. Zeugen, die im angegebenen Zeitraum verdächtige Beobachtungen machen konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940/9400, zu melden.




Paketzusteller beim Beladen ausgeraubt – Person trug angeblich Skimaske

Noch völlig unklar sind die Hintergründe eines Überfalls auf einen Paketzusteller am frühen Freitagmorgen, den 05. Juni 2020, in Langenbrettach-Brettach. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Der 39-Jährige belud gegen 4.30 Uhr an einer Beladestation in der Ilgenstraße sein Lieferfahrzeug mit Paketen. Eine vermutlich mit einer Skimaske vermummte Person griff den Kurierfahrer von hinten an, als dieser sich im Lagerraum der Paketstation befand. Während der Auseinandersetzung versuchte der Täter den Mann im Laderaum einzuschließen. Als dies scheiterte, floh der Angreifer zu Fuß in eine unbekannte Richtung und im Anschluss vermutlich mit einem Fahrzeug vom Tatort. Bei dem Überfall erbeutete der Räuber vier Transportboxen mit Paketen.

Eine Fahndung mit starken Kräften und einem Polizeihubschrauber verlief bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Bereich um die Ilgenstraße ein verdächtiges Fahrzeug gesehen oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07131/1044444 zu melden.

 

 




Paketlieferant übersieht 92-Jährigen

Am Freitagmittag, den 05. Juni 2020, ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person in Künzelsau-Taläcker in der Emil-Nolde-Straße. Gegen 12:20 Uhr übersah vermutlich ein 29-jähriger Paketlieferant beim Rückwärtsfahren mit seinem Fahrzeug einen 92-jährigen Fußgänger. Der Transporter stieß mit dem älteren Mann zusammen, woraufhin dieser stürzte. Der 92-Jährige wurde durch den Zusammenprall schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Symbolfoto Rettungshubschrauber in Künzelsau-Taläcker.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




„Das ist keine Müllkippe“

Achtlos weggeworfene Verpackungen, Getränkebecher von Fast-Food-Ketten, Kaugummi- und Bonbonpapiere: Müll ist ein immerwährendes Thema. „Jedoch hat sich das Problem in Zeiten von Corona verstärkt, stellt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung fest. Diesen Eindruck nicht nur die Einwohner, die sich deshalb an die Stadtverwaltung Künzelsau gewandt haben. Auch Bürgermeister Stefan Neumann ärgert sich über den Unrat im Stadtwald, entlang von Straßen und Gehwegen und in öffentlichen Grünanlagen. Er will dieses Dauerthema wieder ins Bewusstsein aller rücken, zum Umdenken auffordern und ruft deshalb einen Malwettbewerb zum Thema „Wilder Müll“ aus. Das Motto: „Dies ist keine Müllkippe, nimm’s mit!“ Alle kleinen und großen Künstler aus Künzelsau und Umgebung sind eingeladen, an dieser Aktion mitzuwirken. Einsendeschluss ist der 14. Juni 2020.

Jeder Künstler erhält eine Kugel Eis, verspricht Bürgermeister Neumann

Die Bilder sind zu senden an: Stadtverwaltung Künzelsau, Marion Hannig-Dümmler, Stichwort Malwettbewerb, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau. Bitte Kontaktdaten auf der Rückseite des Bildes nicht vergessen.
„Wir freuen uns auf Eure Kunstwerke und Ideen zur Vermeidung von Müll wo er nicht hingehört“, lädt Bürgermeister Stefan Neumann zum Mitmachen ein. „Jeder Künstler erhält eine Kugel Eis. Die besten Bilder werden prämiert und ausgestellt.“ Sie sollen auch als Motiv auf neuen Hinweisschildern verwendet werden, die die Stadtverwaltung an verschiedenen Stellen, wo immer wieder Müll in der Natur und eben nicht im Müllereimer landet, in Künzelsau aufstellen möchte.

 

Ein Dauerthema auch in Künzelsau: Müll, wo er nicht hingehört. Diese leeren Flaschen und anderen Müll musste das Team des Künzelsauer Waldkindergartens unlängst in der Umgebung des Waldsofas im Stadtwald einsammeln. An solchen Stellen sollen Schilder mit Motiven aus dem Kinder-Malwettbewerb aufgestellt werden, die zum ordentlichen Entsorgen des Mülls auffordern. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.