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Sattelzug auf Autobahn umgestürzt

Am Montagmorgen, den 23. Juni 2020,  sorgte ein umgestürzter Sattelzug auf der A6 bei Öhringen für Zeitverlust bei zahlreichen Pendlern. Der Fahrer des LKWs war gegen 7.20 Uhr auf der Autobahn in Richtung Heilbronn unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Öhringen die Kontrolle über sein Gefährt verlor und nach rechts in den Grünstreifen geriet. Beim Versuch den Laster wieder auf die Straße zu lenken übersteuerte der Fahrer vermutlich und kam erneut von der Fahrbahn ab. Daraufhin stürzte der mit Plastikgranulat, Computern und Bürostühlen beladene Sattelzug um und blieb quer über alle Fahrspuren liegen.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Neuenstein ausgeleitet. Da sich die Bergung des LKWs jedoch aufwendig gestaltet, wird die Sperrung vermutlich noch bis mindestens 15 Uhr aufrechterhalten werden müssen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Beste Bedingungen für Kinder – Öhringen unter Top 10 der familienfreundlichsten Städte

Welche Städte sind familienfreundlich und bieten die besten Rahmenbedingungen für Kinder? Eine exklusive Studie für das Magazin Kommunal zeigt: Nicht die Großstädte sind unbedingt gefragt. Vorne liegen zahlreiche ländliche Regionen. Öhringen erreichte laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Platz acht unter den Top 10 der Städte in Baden-Württemberg. Unter den 585 untersuchten Mittelstädten in Deutschland belegte Öhringen Platz 45. Der Fokus der Studie lag dabei auf Städten mit Einwohnerzahlen zwischen 20.000 und 75.000 Einwohnern.

Für Öhringens Familienattraktivität sprechen laut der Mitteilung eine wachsende Einwohnerzahl und eine steigende Geburtenrate. Zudem bietet die Stadt mit der S-Bahn und dem Autobahnanschluss eine gute Verkehrsinfrastruktur, damit die Einwohner auch andere Städte und Regionen gut und schnell erreichen können. Für Familien spielt auch die finanzielle Sicherheit eine große Rolle. Die niedrige Arbeitslosenzahl spricht hier für Hohenlohe. Dadurch bietet die Region einen gewissen Wohlstand. Im Vergleich mit anderen Städten und Regionen steht in Öhringen auch ausreichend Wohnraum zu vertretbaren Preisen zur Verfügung, den sich Eltern auch leisten können. Möglichst wenige Kinder und Jugendliche brechen die Schule ab und die Stadt bietet mit ihrer Breite an Schulen vielfältige Erziehungs-, Unterrichts- und Bildungsmöglichkeiten. Die Studie ist zu finden unter http://www.contor.org/studien/kommual/familien/.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




Outdoor-Freizeitspaß in Öhringen ist wieder möglich – H2Ö und Fitnesspark geöffnet

Seit Samstag, den 13. Juni 2020, ist das Strandbad H2Ö in Öhringen mit Einschränkungen wieder geöffnet. Ein normaler Badebetrieb ist in dieser Saison aufgrund der aktuellen Situation aber nicht möglich. Um die Gefahr von Infektionen soweit wie möglich vorzubeugen, hat die Bäderverwaltung ein Hygienekonzept erarbeitet, das einige Änderungen im Freibadbetrieb erfordert.

Drei Zeitblöcke

Da nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig im Bad sein darf, wurden die Öffnungszeiten in die Zeitblöcke von 8 bis elf Uhr, von 12 bis 15 sowie 16 bis 19 Uhr unterteilt. Bis 30 Minuten vor Ende der jeweiligen Öffnungszeit ist der Eintrittsbereich geöffnet. Am Ende der Zeitblöcke müssen alle Badegäste das Freibad verlassen. In der Schließzeit werden notwendige Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchgeführt.

Tickets nur online oder in VVK-Stellen

Tickets können online unter https://kreisstadtoehringen.reservix.de/ gebucht oder in den Reservix-Vorverkaufsstellen im Mobiz im Bahnhof, bei der Hohenloher-Zeitung und der Buchhandlung Rau erworben werden. Beim Kauf in den VVK-Stellen wird eine Systemgebühr von 2 Euro erhoben. Zum Zweck der Nachverfolgbarkeit von möglichen Kontakten mit Corona-Infizierten müssen die persönlichen Daten für jeden Badegast hinterlegt werden. Auch für Kinder unter sechs Jahren und Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit Berechtigung ist eine Reservierung vorzunehmen. Die gebuchten Tickets sind nur im entsprechenden Zeitfenster gültig. Nicht genutzte Tickets verfallen und es erfolgt keine Rückerstattung. Der Verkauf von Tageskarten, Mehrfachkarten und Saisonkarten ist nicht möglich.

Preise

Für Personen ab 17 Jahren kostet der Eintritt vier Euro, für Kinder ab sechs sowie Ermäßigte zwei Euro. Familientickets für maximal sechs Personen kosten zehn Euro. Kinder bis einschließlich zehn Jahren haben nur in Begleitung eines Erwachsenen Zutritt.

Einschränkungen

Da nicht in allen Bereichen der Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann, gibt es folgende Einschränkungen: Der Strudel und die Wasserdüsen im Nichtschwimmerbereich sowie Wasserspiele im Kleinkindbereich sind nicht im Betrieb. Der Strandbereich mit Volleyballfeld, die Kletterwand sowie der Spielplatz bleiben vorerst geschlossen. Die Wertschließfächer stehen nicht zur Verfügung. Die Einzelumkleidekabinen können eigenverantwortlich genutzt werden, die Sammelumkleiden und der Warmumkleidebereich sind geschlossen. Der Duschbereich bei den Umkleiden ist geschlossen. Die Duschen im Beckenbereich können aber genutzt werden. Die Föhne sind außer Betrieb und Sitzbänke werden nicht aufgestellt.

Hygieneregeln

Kein Zutritt bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Covid-19-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage. Im Warte-, Eingangs- und Ausgangsbereich ist ein Mund-Nasenschutz bis zu und von den Umkleidekabinen zu tragen. Hände müssen beim Betreten des Bades und bei Nutzung der Sanitäranlagen desinfiziert beziehungsweise gewaschen werden. Der Mindestabstand zu anderen Personen – auch auf der Liegewiese – beträgt 1,50 Meter. Gruppenbildung und Körperkontakt sind auch im und am Becken sowie am Beckenrand zu vermeiden. Personenbeschränkungen in den WC-Bereichen sind zu beachten. Nach dem Nutzen der Becken muss der eingezäunte Beckenbereich unverzüglich verlassen werden. Wege- und Abstandsmarkierungen sind zu beachten.

Neuer Fitnesspark

Wer nicht schwimmen gehen möchte, aber trotzdem Outdoor-Sport betreiben will, kann das seit Donnerstag, den 18. Juni 2020, auch im neuen Fitnesspark in der Cappelaue neben der Rollschuhbahn. Hier gibt zwei Bereiche: einen großen mit Trainingsgeräten und daneben ein Feld mit fünf Trampolinen unterschiedlicher Größe. Ein Trampolin ist verlängert, sodass man dort wie ein Känguru mehrere Sprünge auf längerer Strecke machen kann. Während die Kinder also fröhlich springen, können die Eltern die Fitness-Geräte ausprobieren und die Bauchmuskeln stärken.

100.000 Euro investiert

Zum Aufwärmen gibt es eine 70 Meter lange Außenbahn, die zum Einlaufen dient. Wer möchte, kann sich durch Übungs-Anleitungen an einem Hinweisschild inspirieren lassen. Zudem bietet der Spielgeräte-Hersteller eine kostenlose App zum Download an, die auch mit Erklärvideos zur ergonomisch richtigen Bewegungsausführung anleitet. Der QR-Code ist am Hinweisschild zu finden. Die Plätze sind mit einem Tartan-ähnlichen Belag ausgestattet. Wegen Corona gelten die Regelungen wie auf Spielplätzen, das heißt eine Person auf 10 Quadratmeter, Abstand halten, nicht vor Ort essen, Kinder nur unter Aufsicht von Erwachsenen. Die Stadt Öhringen hat hier 100.000 Euro investiert.

 

Im neuen Fitnesspark in der Cappelaue können sich Erwachsene als auch Kinder austoben. Foto: Stadt Öhringen

 




Braunsbach: Waffendepot bei Hausdurchsuchung gefunden

Wie der SWR heute Morgen unter https://swr-aktuell-app.swr.de/news/84117/Waffen+und+Granaten++in+Braunsbach+sichergestellt/20200623050636 berichtete, stellte die Polizei bei der Durchsuchung eines Hauses in Braunsbach im Kreis Schwäbisch Hall mehrere Kurz- und Langwaffen sicher. In dem Waffendepot seien unter anderem zwei Kalaschnikows gefunden worden, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Außerdem hätte der 64-jährige Hausbewohner, der in Untersuchungshaft genommen wurde, tausende Schuss Munition und mehrere Handgranaten im Keller gehortet. Laut SWR bestehe der Verdacht, dass die Waffen aus dem Ausland eingeführt wurden.

Eingeleitet wurden die Ermittlungen laut SWR durch einen anonymen Hinweis. Wie die Staatsanwaltschaft Heilbronn mitteilte, sei der Mann bisher unbescholten. Woher er die Waffen hat, sei aber noch nicht geklärt. Weiter hieß es, dass es keinen Zusammenhang zur Reichsbürgerszene sowie zu rechts- oder linksextremistischen Kreisen gebe.

Quelle: SWR aktuell




A6 bei Öhringen: Unfall mit 2,3 Promille

Am Abend vom Sonntag, den 21. Juni 2020, hat eine 40-Jährige auf der A6 bei Öhringen unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht. Die Frau war gegen 21.20 Uhr zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Öhringen unterwegs, als sie mit ihrem Honda Civic auf das Heck eines auf der rechten Spur vorausfahrenden Sattelzuges auffuhr. Der PKW wurde daraufhin abgewiesen und schleuderte gegen die Mittelleitplanke. Die 40-Jährige sowie auch der Fahrer des Sattelzuges blieben unverletzt.

Eine an der Unfallstelle eintreffende Polizeistreife stellte schnell auch den mutmaßlichen Grund für den Zusammenstoß fest. Ein Atemalkoholtest zeigte bei der Frau fast 2,3 Promille ein. Sie musste mit der Polizei zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus kommen, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Feßbach/Goggenbach: Straßensperrung wegen Sanierung

Die Kreisstraße K2366 muss von Mittwoch, den 01. Juli 2020, bis voraussichtlich Freitag, den 24. Juli, zwischen dem Abzweig nach Feßbach und Goggenbach gesperrt werden. Grund ist die Sanierung der Strecke auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern. Dazu wird die Asphaltdecke abgefräst und anschließend mit einer Asphaltbinderschicht verstärkt. Zum Schluss erhält die Straße eine neue Asphaltdeckschicht.

Die Sanierung erfolgt in einem Bauabschnitt. Die Zufahrten sind während den Bauarbeiten bis zur Baustelle gewährt.

Die Umleitung erfolgt ab Feßbach über Kupferzell – B19 – Hesselbronn – Goggenbach und umgekehrt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Mehrere Radfahrer bei Unfällen verletzt

Übers Wochenende wurden im Hohenlohekreis mehrere Fahrradfahrer bei Unfällen verletzt. Am Freitag verletzte sich eine 31-Jährige bei Mulfingen, als sie mit ihrem Rennrad auf dem Fahrradweg zwischen Mulfingen und Ailringen unterwegs war.

Ein 76-Jähriger der mit seinem PKW zu einem Grundstück gelangen wollte, kam der Radfahrerin und ihrem Begleiter entgegen. Die Frau verlor wohl aufgrund des zu geringen Seitenabstands zum PKW die Kontrolle über ihr Rad und stieß mit dem Wagen zusammen. Sie zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu. An dem Rennrad und dem Auto entstanden Schäden in Höhe von insgesamt etwa 3.000 Euro.

Ebenfalls am Freitag musste in Krautheim ein Rettungshubschrauber wegen eines verletzten Fahrradfahrers landen. Ein 73-Jähriger fuhr am Nachmittag mit seinem Pedelec auf der Bergstraße, als er vermutlich aus Unachtsamkeit gegen eine Verkehrsinsel fuhr. Der Mann, der ohne Fahrradhelm unterwegs war, stürzte daraufhin und wurde schwer verletzt. Er wurde von Rettungskräften in eine Klinik geflogen. Einen 60-Jährigen traf es am Sonntagnachmittag in Künzelsau glücklicherweise nicht ganz so schlimm. Der Mann radelte auf seinem E-Bike die Hauptstraße entlang, als ihn ein 77-Jähriger mit seinem Auto überholte.

Vermutlich war der Abstand des PKWs zum Fahrrad zu gering, weshalb der Radler ins Straucheln geriet. Er konnte den Sturz abfangen, suchte allerdings das Gespräch mit dem Autofahrer. Dazu lief er mit seinem Rad vorne um den stehenden Wagen herum. Als sich der 60-Jährige direkt vor dem PKW befand, rollte dieser nach vorne und klemmte das Rad unter sich ein. Beim Versuch das E-Bike unter dem Auto hervorzuziehen stürzte der Fahrradfahrer und zog sich leichte Verletzungen zu. Die entstandenen Schäden am PKW und dem Fahrrad beziffert die Polizei mit etwa 500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Unbekannter erpresst Herausgabe eines Psychopharmakas

Durch Vorzeigen einer schwarzen Schusswaffe erpresste ein Unbekannter am Mittwochabend, den 17. Juni 2020, die Herausgabe eines Medikamentes in einer Apotheke in der Bad Rappenauer Bahnhofstraße.

Angst- und Spannungszuständen

Kurz vor 18.30 Uhr betrat der Mann mit einer schwarzen Laptoptasche den Verkaufsraum der Apotheke und forderte von der anwesenden Angestellten das Medikament „Alprazolam“. Das verschreibungspflichtige Medikament wird zur Behandlung von Angst- und Spannungszuständen verwendet. Noch bevor die Angestellte dem Mann den Hinweis auf die Verschreibungspflicht geben konnte, zeigte dieser der Frau den Inhalt der mitgeführten Tasche. Dort lag eine schwarze Pistole. Die junge Frau händigte dem unmaskierten Tatverdächtigen das Medikament aus. Weitere Forderungen wurden nicht gestellt.

Täterbeschreibung:
– männliche Person, zwischen 20-40 Jahre
– circa 170-180 Zentimeter groß, normale bis sportliche Figur
– dunkelblonde Haare (sichtbarer Bereich)
– Deutsche Sprache ohne Akzent
– schwarze Jacke
– schwarze Mütze aus gewebten Stoff, mit 3 – 4 Zentimeter breitem Umschlag
– schwarz/graue Handschuhe (sportliche Winterhandschuhe)
– dunkle Hose, dunkle Schuhe

Die Kriminalpolizei Heilbronn sucht Zeugen des Vorfalls. Wer konnte am Mittwochabend, gegen 18.30 Uhr, eine Person in der Bahnhofstraße wahrnehmen, auf die die Beschreibung passt. Wer kann Hinweise zum dem Medikament geben? Hinweise werden unter der Telefonnummer 07131/104 4444 entgegengenommen.




„Linke und Migranten-Gewalt muss endlich bekämpft werden“

Die Tageszeitung Die Welt spricht von „bürgerkriegsähnlichen“ Zuständen https://www.welt.de/vermischtes/article209988097/Stuttgart-Die-Schreckensbilanz-der-Krawallnacht.html, Baden-Württembergs Innenminister Strobl spricht von den schwersten Unruhen, die das Bundesland je gesehen hat und Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Die Bilder aus der Stuttgarter Innenstadt können uns nicht kalt lassen.“

Laut diversen Medienberichten soll es Krawalle, Randale, Plündereien und Gewalt gegen Polizisten in Stuttgart in einem noch nie da gewesenem Ausmaß gegeben haben. Auch an diesem Wochenende soll es wieder zu Ausschreitungen gekommen sein.

Hunderte, meist junge Menschen, waren laut der Polizei an den Krawallen in der Innenstadt von Stuttgart beteiligt. Der Fokus der Ermittlungen der Polizei liegt auf der Stuttgarter Partyszene, schreibt der SWR https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/ausschreitungen-in-stuttgart-100.html

Die Tagesschau spricht wiederum von „Straßenschlachten“ mit der Polizei, die sich in der Nacht zum Sonntag, den 21. Juni 2020, ereignet haben sollen und an denen mehrere gewalttätige Kleingruppen die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt haben sollen. Das hört sich dann doch etwas anders an als die vom SWR genannte Partyszene. Dennoch: Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass es sich vermehrt um Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene gehandelt habe, die hier gehandelt hätten.

Ob das schon der „Coronaknall“ ist? Ein Aufbegehren gegen die Verordnungen der Obrigkeit? Es scheint bislang nicht wirklich bekannt zu sein, wer und warum hier scheinbar gezielt randaliert. Die Ausschreitungen sollen an diesem Wochenende gegen Mitternacht von Samstag auf Sonntag begonnen haben. Aber „die Situation ist völlig außer Kontrolle“, sagte ein Polizeisprecher am frühen Sonntag in Stuttgart laut der Tagesschau. Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesland seien in die Hauptstadt beordert worden, um Herr der Lage zu werden.

Fragen wirft indes ein Twitterpost von Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, veröffentlicht am Sonntag, den 21. Juni 2020, auf. Darin heißt es unter anderem: „Linke und Migranten-Gewalt muss endlich bekämpft werden.“ Unter den Festgenommen sind laut der Polizei aber sowohl Deutsche, als auch Menschen mit einer anderen Nationalität. Von einer Gewalt, die von Linken und Migranten ausgeht, ist bislang nichts bekannt. Bebildert wird der Post von Baron mit Feuer und einem Fadenkreuz.

Laut dem Nachrichtenportal Der Westen schloss Stuttgarts Polizeipräsident Franz Lutz derweil am Sonntag, den 21. Juni 2020, gegenüber NTV einen politischen Hintergrund der Taten – weder von links noch von rechts – bislang aus.

Video: Ausschreitungen in Stuttgart. Quelle: Die Welt

Twitternachricht von Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, am Sonntag, den 21. Juni 2020. Quelle: Screenshot




Kostenloser Kaffee in Künzelsau

In den für viele anstrengenden Coronatagen ließ die Stadt Künzelsau kleine Urlaubsinseln in der Innenstadt errichten und schenkte am Samstag, den 20. Juni 2020, kostenlosen fair trade Kaffee am Unteren Markt aus. Brot, Wasser und Spiele – das waren schon im Mittelalter beliebte Mittel, um das darbende Volk bei Laune zu halten. Nun, in den für das breite Volk anstrengenden Coronatagen, fehlt jetzt nur noch das kostenlose Brot in der Kreisstadt.

Fotos: Matthias Lauterer

Die Stadtverwaltung Künzelsau schenkte am Samtag, den 20. Juni 2020, am Unteren Markt kostenlosen Kaffee aus. Foto: GSCHWÄTZ