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Verkehrsministerium Ba-Wü mehr als deutlich: „Offenbar ist die Bahn mit diesem Großprojekt überfordert“

Wann die ersten Fahrgäste am Tiefbahnhof Stuttgart 21 ein- und aussteigen werden, ist wieder völlig offen. Die für Ende 2026 geplante Teileröffnung ist wohl vom Tisch. Neues Datum? Fehlanzeige.

Nun kritisierte auch das baden-württembergische Verkehrsministerium in einer Pressemitteilung die Deutsche Bahn.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärt zu den Berichten über eine mögliche Verschiebung der Eröffnung von Stuttgart 21 auf unbestimmte Zeit: „Die erneute Verschiebung von Stuttgart 21 auf unbestimmte Zeit ist für Region, Stadt und Land und vor allem für die Fahrgäste eine fatale Nachricht. Die Fahrgäste ächzen seit Jahren unter den Folgen der Großbaustelle und es ist einfach kein Ende des angeblich „best geplanten“ Bauprojekts absehbar. Das letzte bisschen Vertrauen in die Bahn wird mit dieser Ankündigung verspielt. Noch vor einem Monat hat uns die Bahn den Eröffnungstermin im nächsten Jahr bestätigt – auch auf Rückfragen. Diese Zusagen waren offensichtlich windig oder falsch. Wir fühlen uns getäuscht.

Es bestätigt sich abermals, dass die Bahn politisch in ein unfassbar kompliziertes und teures Mega-Projekt getrieben wurde. Stuttgart 21 zeigt seit Jahren ein Muster: Die Deutsche Bahn vertröstet, beschönigt, verzögert und die Kosten steigen. Offenbar ist die Bahn mit diesem Großprojekt überfordert. Sie hat Schwierigkeiten beim Bauen und beim Digitalisieren. Beides gemeinsam zu organisieren, gelingt ihr noch weniger. Jetzt scheint die Digitalisierung das Problem zu sein. Dabei ist schon seit vielen Jahren klar, dass dieser Knoten und die Schiene in Deutschland digitalisiert werden müssen. Eine mögliche Verschiebung auf unbestimmte Zeit kann nicht das letzte Wort sein. Wir fordern von der neuen Bahnchefin Evelin Palla echte Transparenz. Wir wollen keine neuen Termine ohne Substanz. Wir erwarten Ehrlichkeit statt weiterer Vertröstungen. Deshalb ist ein Sonderlenkungskreis zu Stuttgart 21 dringlich erforderlich.“

Quelle: Pressemitteilung des Verkehrsministeriums vom 19. November 2025




„Die Reaktivierung ist eine große Chance für die gesamte Region“

Sie war eigentlich schon totgeglaubt, nun soll sie im Zuge der Grünen Schienen-Wende wie zahlreiche weitere Trassen in Deutschland wiederbelebt werden: die Kochertalbahn als moderne S-Bahn, die in regelmäßiger Taktung fährt und das Kochertal wieder an das Bahnsystem andocken soll.

Der ehemalige Künzelsauer Bahnhof – und zahlreiche weitere Bahnhöfe bis Forchtenberg – erinnern bis heute an die Kochertalbahn, die bis in die 1980er Jahre hinein 100 Jahre lang fuhr. Dann setzte die Region gänzlich auf den NVH (Nahverkehr Hohenlohe), also auf Busse anstatt auf die Bahn. Längst werden die alten Bahnhofsgebäude anderweitig genutzt.  In Künzelsau etwa befindet sich dort der Jugendkulturverein Kokolores und die Pizzeria EMMAS GLÜCK.

Erstelle, was du liebst – liebe, wie du’s erstellst.

Zwischen 200 und 300 Millionen Euro Kosten – Stand heute

Das Bahn-Wiederbelebungsprojekt sollt laut derzeitigen Schätzungen zwischen rund 200 (ohne Tunnelvariante) und rund 300 Millionen Euro (mit Tunnelvariante von der Berufsschule nach Gaisbach) kosten – kein Pappenstil also, obwohl sich die kleine Kreisstadt des kleinsten Kreises im Ländle nicht beschweren kann, ist doch unter anderem der Schrauben-Riese Würth und damit auch zweitreichste Familie in ganz Deutschland dort beheimatet – und zahlreiche weitere Weltmarktführer-Unternehmen. Dennoch reitet man als echter sparsamer Baden-Württemberger auch hier nicht mit einem Goldesel durch die Gegend.

Krankenhaus weg – Kochertalbahn her?

2018 wurde das kleine Krankenhaus in Künzelsau geschlossen aufgrund der von Baden-Württemberg und Berlin vorgegebenen Krankenhausreform. Krankenhäuser sollen am besten keine roten Zahlen schreiben. Stattdessen wurden Millionen in den Neubau des Krankenhauses in Öhringen gesteckt, das, nun ja, zahlentechnisch auch keine Erfolgsbilanz aufweist.

Bürgerinitiative kämpft wochenlang  umsonst

Damals gingen die Menschen wochenlang für ihr Krankenhaus in Künzelsau auf die Straße, es formierte sich eine Bürgerinitiative, die kämpfte – umsonst. Nun befindet sich in dem alten Krankenhausgebäude unter anderem eine Hospiz. Passender geht es wohl kaum.

Darum für viele auch etwas unverständlich, wie nun wieder so viel Geld da sein beziehungswiese locker gemacht werden soll für eine Bahn, an deren Stelle man ja auch einfach mit dem Bus zum nächsten Bahnhof – in diesem Fall in Waldenburg oder Öhringen – fahren soll. Während Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann mit der „Reaktivierung eine große Chance für die gesamte Region“ sieht, hält sich Waldenburg Bürgermeister Bernd Herzog mit seinen Worten eher zurück, wenn er erklärt: „“Uns ist es wichtig, dass alle relevanten Informationen aus Waldenburg, Kupferzell und Künzelsau in das Projekt einfließen, und am Ende die beste Lösung für die Region steht. Auf dem Weg dahin begleiten wir die Planungen der Stadt Künzelsau wohlwollend und ergebnisoffen.“ Man darf dabei auch nicht vergessen: Sein Waldenburg hat ja auch schon einen Bahnanschluss. Aber auch die Worte von Christoph Spieles, Bürgermeister aus Kupferzell, klingen eher verhalten beim Bahnprojekt: „Kupferzell, Waldenburg und Künzelsau arbeiten schon lange eng für die Region zusammen. Dafür ist es wichtig, dass alle immerzu gut informiert sind. Auf das Basis begleiten wir die Bemühungen der Stadt Künzelsau zur neuen Kochertalbahn offen und interessiert.“ Das hört sich fast so an, wie wenn man als Bürgermeister vom Zuschauerrand einfach mal abwartet, was so passiert.

Auch Halt im Gewerbepark

Fakt ist: Es ist einfach komfortabler und bequemer, mit einer Bahn, die regelmäßig, etwa im 1-Stunden-Takt fährt, an den nächsten Bahnhof zu fahren Zum anderen wäre die Kreisstadt nach Jahrzehnten wieder an ein Bahnnetz angeschlossen. Die Studenten in dieser Stadt würden das sicher begrüßen – und auch die zahlreichen Arbeitnehmer:inenn, die tagtäglich zum Gewerbepark Hohenlohe zu ihren Weltmarktführer-Arbeitgeber:innen an der A6 mit ihrem Auto fahren. Dort würde die Bahn auch Halt machen.

Die Wiederbelebung alter Trassen ist auch ein Trend, den man in Europa beobachten kann, was den Tourismus betrifft. Manche erreichen dabei sogar Kultstatus – bei einer Trasse in idyllischer Umgebung und/oder mit einer Bahn, die auf „old charme“ optisch aufbereitet ist. Auch die Trasse der ursprünglichen Kochertalbahn führt malerisch bergauf bergab zwischen Wäldern und Wiesen vorbei. Es war damals übrigens die Trasse mit der beeindruckendsten Steigung.

Derzeit starke finanzielle Fördermöglichkeiten von Land und Bund für die Wiederbelebung alter Trassen

Die Reaktivierung von Bahngleisten könnte laut der Stadtverwaltung Künzelsau aktuell finanziell stark von Bund und Land gemäß dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungsgesetzt gefördert werden. Der Bund würde dabei, laut der Stadtverwaltung Künzelsau, 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten tragen. Die restlichen zehn Prozent würden zum Teil durch das Land Baden-Württemberg übernommen werden.

Entscheidend sei dabei, so betont es die Stadt Künzelsau, jetzt zügig voranzukommen, da für die ersten hundert reaktivierten Bahnkilometer übernimmt das Land-Baden-Württemberg die Kosten für den Betrieb im Ein-Stunden-Takt komplett.

Die Strecke soll sich so weit wie möglich am historischen Trassenverlauf orientierten. Das würde bedeuteten: Abfahrt in Künzelsau wäre am Kokolores / an der Pizzeria EMMAS Glück.

Bislang würde die Trasse lediglich zwischen der A6 und Künzelsau wiederbelebt werden. Möglich wäre aber – rein theoretisch – auch ein Ausbau wie ehedem bis nach Forchtenberg. In jedem Fall würde die Kochertalbahn eine Aufwertung der ländlich-touristischen Region bedeuten.

Foto: Ehemalige Kochertalbahn, die bis in die 1980er Jahre hinein über 100 Jahre lang betrieben wurde

Video: Altes Videomaterial von der Kochertalbahn

 




„Gefühlt bewegen wir uns gerade wieder Richtung Mittelalter“

1975 legten Frauen in Island ein ganzes Land lahm. Sie streikten für mehr Rechte und eine gleichberechtigte Stellung in allen Lebensbelangen – und das mit Erfolg. Das kleine Land in Europa ist weltweit an der Spitze, was Frauenrechte und Gleichberechtigung betrifft.

„Gefühlt bewegen wir uns gerade wieder Richtung Mittelalter“ – Deutschland Frauenstreik 9. März 2026

GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann: „Wir sind weit von einer gleichberechtigten Stellung in allen Lebensbelangen entfernt“

Weltweit – auch in Deutschland – streiken am 09. März 2026 nun Frauen ebenfalls mit denselben Zielen. Denn: Gefühlt dreht sich die Welt seit Corona 2020 rückwärts, Frauen verlieren zunehmend an Einfluss (politisch) beziehungsweise haben diesen Einfluss noch nie wirklich erreicht (Wirtschaft), finanziell sind sie in der Regel meistens in allen Belangen finanziell schlechter gesellt. Und da Geld auch zugleich Macht bedeutet, sind Frauen auch häufig vor Gericht im Nachteil. Hinzu kommt ein offen gelebtes mysogenes Verhalten im Alltag sowie eine Hass-Attitude in den sozialen Medien gegenüber selbstbewussten Frauen.

Männer dürfen unperfekt sein, Frauen werden häufig wegen kleiner Makel oder Fehler gesellschaftlich verrissen

Frauen werden nicht selten danach bewertet, wie perfekt sie optisch erscheinen und wie viel gesellschaftlich-soziale Normen sie erfüllen. Vollzeitberuf, Hauswirtschafterin, Kindererzieherin, Sexgöttin – alles kein Problem, oder? Wohingegen Männer noch immer unperfekt sein dürfen – optisch, in ihrem teilweise übergriffig-beleidigenden Verhalten und was ihre Ambitionen hinsichtlich einer partnerschaftlich geführten Lebensgemeinschaft betrifft.

In Ihrem aktuellen REEL erzählt GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann von 5 skurrilen aktuellen Anti-Frauen-Begebenheiten in Deutschland.




„Ich war der Alki von der Tanke“

72 Bier an 5 Tagen war sein Rekord. Damals nach dem Abitur er eine Strichliste geführt – hinzu kamen in dieser Woche auch harte Getränke wie Long Drinks. Die hat BUCCI (Lukas Buczek) damals nicht mitgezählt. Während seine Eltern sich große Sorgen um ihm machten, verstand der heute 27-Jährige nicht das Problem: „Hey, ich hatte gerade das Abitur gemacht. Da darf man doch noch feiern, oder?“ Das Problem ist, wenn man nicht aufhört zu feiern. „Irgendwann war ich fünfmal in der Woche im absoluten Vollrausch“, erzählt BUCCI im Interview mit GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann in seiner Wahlheimat Berlin.

„Ich war der Alki von der Tanke“: BUCCI über seine Sucht, toxische Männlichkeit & seinen Neubeginn

Über zehn Jahre , von 14 bis 24 Jahren, war Alkohol sein engster Begleiter. Heute möchte der Musiker und Content Creator anderen ein Vorbild sein mit seinem „sober“ Leben – und ist damit sehr äußerst erfolgreich: Über 40.000 Menschen folgen ihm auf TikTok, über 34.000 auf Insta.

„Besonders die Gen Alpha und die Gen Z legen viel mehr Wert darauf, gesund zu leben. Das sieht man ja auch an den offiziellen Zahlen“, sagt BUCCI. Aktuelle Studien belegen diese Theorie. Die heutige Jugend trinkt deutlich weniger.

BUCCI lebt seit drei Jahren in der Hauptstadt Deutschlands, fernab von der bayrischen Heimat, in welcher er groß geworden ist. Das Männlichkeitsideal damals sei eng gekoppelt gewesen mit Alkohol trinken. Vom Charakter her sei er ein Ganz-oder-gar-nicht-Typ, was sich auch auf sein Trinkverhalten massiv auswirkte. „Ich habe einen Hang zum Exzessiven und war süchtig nach Rausch“, sagt er. Mit 24 Jahren macht er einen radikalen Cut, er trinkt keinen Schluck mehr, ändert sein Leben, bezeichnet sich aber offen als trockener Alkoholiker.

Nun hat der Influencer ein Buch mit dem Titel geschrieben: „Spiritualität statt Spirituosen“. Darin geht es unter anderem um den Glauben an sich selbst und an seine Träume, die man sich von niemandem weder klein- noch ausreden lassen solle, so BUCCI.

 

 




„Die Menschlichkeit, die wir anfangs vermisst haben, haben wir nun doppelt und dreifach zurückbekommen“

Ihr habt mitgelitten und mitgebetet. Nun gab es doch noch ein Wunder bei Marvin aus Tiefensall und seiner Freundin Melli aus Bolivien. Bei Marvin wurde einer der aggressivsten Tumorarten diagnostiziert (wir berichteten). Er und seine Freundin Melli hatten sich ein Leben in Bolivien aufgebaut. Dann der Diagnose-Schock.

Nach Visum-Ablehnung: Melli durfte nun doch für Marvin in Deutschland bei seiner Krebstherapie da se

Die Behandlung erfolgt in Deutschland. Seiner Freundin wird jedoch das Visum verweigert. Monatelang kämpfen Freunde, Familien und am Ende auch Ärzte und Behörden und am Ende wird der Traum wahr, das Visum wird doch noch genehmigt und Melli kann Marvin in dieser schweren Zeit im Rahmen eines befristeten Visums im wahrsten Sinne zur Seite stehen.

Dieses Video soll daher auch und vor allem ein DANKES-Video an alle sein, die dieses Wunder möglich gemacht haben – u.a. das Diak in Schwäbisch Hall, das Landratsamt des Hohenlohekreises unter Landrat Ian Schölzel💫❤️☀️🌻🥳

Das Video wurde am Mittwoch, den 22. Oktober 2025 in Künzelsau gedreht. Die Fragen stellte Dr. Sandra Hartmann.

#Marvin #marvinloewen #Melli #Tiefensall #Tumor #Krebs #Hirntumor #Glioblastom #GSCHWÄTZ #GSCHWAETZ #drsandrahartmann #Hohenlohe #Hohenlohekreis #Künzelsau #öhringen




„Man könnte meinen, wir hier in Hohenlohe sind nur am Meckern oder Feiern – aber erfolgreich sind halt auch noch““

„Man könnte meinen, wir hier in Hohenlohe sind nur am Meckern oder Feiern – aber erfolgreich sind wir halt auch noch“, sagt eine junge Frau augenzwinkernd, dann werden auch schon die Bilder der großen Weltmarktführer eingeblendet, die im Hohenlohekreis ansässig sind, wie etwa Würth, Gemü, Bürkert, Ziehl-Abegg.

Der Hohenlohekreis – das Original!

Die Hohenloher halt

Das fünfminütige Video über den Hohenlohekreis ist vor allem eins: sehr unterhaltsam. Denn: Die Hohenloher:innen wissen ganz genau um ihre Stärken und Schwächen. Nirgends in Deutschland gibt es eine derartige Weltmarktführerdichte wie im baden-württembergischen Hohenlohekreis – übrigens dem kleinsten Kreis in the LÄND. Und nirgends paart sich die Industrie so gut mit der Natur – wandern, gutem Essen, selbst gemachten exquisitem Wein und die Liebe zur Natur.

sich selbst aufs Korn nehmen

Aber Widersprüche scheinen sich hier sowieso anzuziehen: Denn die Hohenloher:innen feiern zwar gern, möchten aber dann auch wieder ihre Ruhe haben. Touristen sind nett anzuschauen, aber zu viele bitte auch nicht. Hier käme übrigens auch kein Einheimischer auf die Idee, die Sonntagsruhe durch Rasenmähen zu zerstören. Privatsphäre, für sich sein, wird geschätzt, die Gemeinschaft und die Vereine aber ebenso unterstützt.

Neigschmackte haben es nicht immer leicht

Als so genannter „Neigschmackter“ hier Anschluss zu finden, ist nicht so leicht, aber wer ihn einmal gefunden hat, hat auch eine neue Heimat gefunden.

Das Video entstand übrigens vor 2 Jahren zum 50-jährigen Jubiläum des Hohenlohekreises. Damals war Dr. Matthias Neth noch der Landrat des Hohenlohekreises. Das Video wurde im Auftrag des Landratsamtes erstellt.




„Sie stand mit einem Messer in der Tür“

Das kam unerwartet – oder vielleicht auch nicht, wenn man die Hintergründe kennt und das Drama seit Jahren am Zuschauerrand mitverfolgt hat. Kevin Federline sitzt derzeit in jeder noch so erdenklichen Talkshow, um sein Buch zu promoten und in diesem Zuge vermeintlich schockierende Details über seine Ex Britney Spears zu verbreiten.

Kevin Federline Tells His Life Story, Divorce & Kids w/ Britney Spears (Unreleased Full Interview)

Passend zu dem Ende der exorbitante hohe Summe, die ihm Spears jahrzehntelang für die gemeinsamen Söhne zahlen musste und diese nun mit der Volljährigkeit der Söhne enden, scheint Federline neue Einnahmequellen zu benötigen – und das, tataaaa, überraschenderweise mal wieder auf Kosten seiner Ex.

Dienen die neuen Vorwürfe gegen seine Ex nur zu Promotionszwecken für sein Buch?

Rufmordkampagne – mal wieder

Nach über einem Jahrzehnt unter der Vormundschaft ihres Vaters hat sich die einstige Queen of Pop ja nun endlich  freigeschwommen von so manch einer verheerenden toxischen Bindung und Beziehung. Und nach Jahren des Schweigens ging sie endlich vor Gericht, legte nicht nur vor Gericht, sondern auch in einem Bestseller endlich offen, was ihr alles widerfahren ist, wie sie gedemütigt und emotional missbraucht wurde, wie sie über Jahre gezwungen wurde zur Einnahme von schwersten Medikamenten, wie sie unter Druck gesetzt wurde, auf ihre Kinder hinsichtlich des Sorgerechts zu verzichten und sie weiterhin jedoch stets hart an ihrem körperlichen Limit arbeiten sollte, um alle zu finanzieren – unter anderem ihren Vater, ihren Exmann Kevin Federline und den exorbitant hohen Unterhalt für ihre beiden Söhne.

Bis dato hatte sie geschwiegen, geschluckt, wollte keinen schlecht machen – und das obwohl alle anderen, die sie so behandelten, sie öffentlich schlecht diskreditierten, ihr ihre geliebten Söhne wegnahmen und ihr wirklich jede Mündigkeit absprachen. Was war sie nicht alles – eine Irre, eine furchtbare Mutter, instabil, selbstmordgefährdet. Aber nichts desto trotz der Finanzier von allen. Hart arbeiten – das durfte und sollte sie auch weiterhin, zur Not jahrelang unter massiver Medikamenten-Einwirkung.

Nun soll sie während der Schwangerschaft auch noch gekokst haben

Nun aber kommt, mit 20 Jahren Verspätung, der Höhepunkt: Anscheinend soll Britney unter anderem gekokst haben während ihrer Schwangerschaft und mit einem Messer am Türrahmen zum Zimmer ihrer Kinder gestanden haben, als diese als sie noch jung waren. Es scheint so, als wenn er damit andeuten würde, das Britney ihre Söhne eventuell habe umbringen wollen. Aha.

Fakt ist: Es gibt keine Fakten dazu. Federline wirft etwas gegen sie in den Raum, Spears dementiert dies umgehend auf ihrem social media account. Es steht Aussage gegen Aussage. Eines nur verwundert. Das ist wohl die furchtbarste Geschichte, die es gibt über Britney als Mutter. Warum aber hat Federline diese Geschichte nicht schon damals erzählt, als es damals um das damalige Sorgerecht ging,  wenn sie denn wahr ist? Immerhin hat er damals schon alles Mögliche über Spears erzählt, um zu verdeutlichen, dass es die beste Entscheidung sei, dass alleinige Sorgerecht auf ihn zu übertragen.

Die Kinder sind mal wieder die Leidtragenden

Vermutlich deshalb, weil die Geschichte wahrscheinlich nicht wahr ist, sondern den Verkauf seines Buchs ankurbeln soll. Spears täte gut daran, dagegen zu klagen. Denn: Wenn man über jemanden derartige Dinge verbreitet, muss der Verbreiter diese Aussagen beweisen können, ansonsten gilt die Unschuldsvermutung. Doch Federline weiß natürlich: Entscheidend ist nicht, ob Spears klagt und am Ende vielleicht sogar gewinnt. Entscheidend ist lediglich, die Geschichte einfach erstmal öffentlich zu machen und damit mal wieder die Mutter ihre beiden Söhne öffenttich zu diskreditieren – und nebenbei seinem Buch zu mehr Publicity zu verhelfen. Das bleibt erstmal in der Öffentlichkeit hängen.

Öffentliche Diskreditierung von einem Elternteil – das verdeutlicht definitiv nicht, welch fürsorglicher Vater Federline ist

Und wenn er sich nun mal wieder als fürsorglicher Vater generiert, sei gesagt: Kein fürsorglicher Elternteil würde öffentlich solche Geschichten über den anderen Elternteil verbreiten – zum vermeintlichen Wohl der gemeinsamen Kinder. Denn die Kinder sind letztendlich nur die Leidtragenden dabei.

Dieselbe Diskreditierungs-Strategie haben er und ihr Vater ja früher schon an ihr erfolgreich umgesetzt, als Spears nach ein paar durchzechten Nächten das Sorgerecht und ihr Recht auf Selbstbestimmung verlor – aber dennoch für alle weiterhin der Geldgeber war.

Sängerin wehrt sich nun öffentlich

In einem nun veröffentlichen Post verwies die Sängerin nun abermals darauf, wie selten sie (leider) ihre beiden Söhne sehe, während Federline nun öffentlich darüber philosophiert, dass die Söhne so gerne mehr Kontakt mit ihrer Mutter haben wollten, aber leider die Mutter nicht. Komisch. Solange der Geldsegen der Popmusikern monatlich pünktlich überwiesen wurde, hieß es stets: Die Söhne möchten keinen Kontakt zur Mutter. Spears ist schier zerbrochen an dem Verlust und dem Kontaktabbruch zu ihren ihrer Söhne.

Britney Spears: Post auf ihrem Instagram-Account bezüglich den Aussagen von ihrem Exmann Kevin Federline.

Geht der Missbrauch an ihr weiter – nun ausgehend von ihren Söhnen?

Es ist daher immer wieder faszinierend, mit welcher Dreistigkeit manche Menschen sich vom Täter zum Opfer stilisieren und eine Geschichte auf einmal um180 Grad falscher herum erzählen können.

Nun fühlt sie sich nicht nur von ihrem Vater und ihrem Exmann missbraucht, sondern vermutlich auch von ihren Söhnen, die ähnlich agieren – leider hat sie dieses Gefühl wahrscheinlich auch zu Recht.

Selena Gomez und Justin Bieber – ebenfalls eine toxische Mischung

Ein weiteres prominentes Beispiel für ein derartiges „Gaslighting“-Verhalten sieht man an Justin Bieber und Selena Gomex – eine vermutlich toxische Beziehung par excellence. Während Justin Bieber Selena Gomez öffentlich gecancelt hat, schreibt er anschließend ein Lied über sie mit dem Titel „Love yourself“. Darin tat er Selena und ihre Gefühle als labil ab und gab ihr den Tipp, erstmal sich selbst zu lieben und mit sich selbst klar zu kommen. Die Realität sieht jedoch komplett anders aus. während Selena Gomez ihre Seelen-Baustellen aufgearbeitet hat, verliert sich Bieber immer mehr in seine Seelenverstrickungen und gilt mittlerweile als der labile Part der beiden.

Selena Gomez und Justin Bieber nach ihrer Trennung.

 

 




Bye, bye Kochertal – Gert Müller: „Kupferzell wird zum neuen Herzstück“

GEMÜ verlagert Firmensitz nach Kupferzell – neue Adresse wird feierlich eingeweiht

v.l.n.r: Christoph Spieles (Bürgermeister Kupferzell), Gert Müller (Geschäftsführender Gesellschafter GEMÜ Gruppe), Claudia Rohn (Geschäftsführerin Gewerbepark Hohenlohe), Bernd Herzog (Bürgermeister Waldenburg), Stefan Neumann (Bürgermeister Künzelsau)

Die GEMÜ Gruppe verlagert zum 15. Oktober 2025 den offiziellen Firmensitz von Ingelfingen-Criesbach in den Gewerbepark Hohenlohe nach Kupferzell.

Zum 15. Oktober 2025 verlagert die GEMÜ Gruppe ihren Firmensitz in ihr neues Headquarter im Gewerbepark Hohenlohe, das im Jahr 2024 fertiggestellt und bezogen wurde. Mit der Verlagerung des Firmensitzes erhält das GEMÜ Headquarter auch eine neue, „repräsentative Adresse“, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt:

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
Gert-Müller-Platz 1
74635 Kupferzell

An der neuen Adresse gibt es einen Gert-Müller-Platz

Die Benennung des Platzes vor dem neuen Headquarter in Gert-Müller-Platz stellt eine besondere Würdigung des geschäftsführenden Gesellschafters Gert Müller dar, der die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt und weiterhin aktiv gestaltet. Die neue Adresse wurde am 15. Oktober 2025 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie offiziell eingeweiht.

Der Standort in Ingelfingen-Criesbach bleibt als Produktions- und Verwaltungsstandort bestehen und wird auch künftig eine zentrale Rolle innerhalb der GEMÜ Gruppe spielen.

„Kupferzell wird zum neuen Herzstück“

„Unser neues Headquarter ist der zentrale Standort für die Unternehmensführung von GEMÜ weltweit. Von hier aus stellen wir unsere strategischen Weichen und gestalten die Zukunft des Unternehmens. Die Benennung des Platzes vor unserem neuen Sitz ist für mich eine große Ehre und ein Zeichen der Wertschätzung für die Entwicklung, die GEMÜ in den vergangenen Jahren genommen hat“, erklärt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter der GEMÜ Gruppe. „Kupferzell wird damit zum neuen Herzstück und zum strategischen Impulsgeber unserer Unternehmensgruppe. Mein besonderer Dank gilt den Verbandsvorsitzenden des Gewerbeparks Hohenlohe für die Benennung des Platzes sowie allen weitern Personen, die an dieser Entscheidung beteiligt waren – diese Geste bedeutet mir persönlich sehr viel.“

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ

Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen laut eigenen Angaben Weltmarktführer.
Das Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführendem Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2024 laut eigenen Angaben einen Umsatz von über 525 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 1.400 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an acht Standorten: Neben den beiden Produktionsstandorten in Deutschland fertigt GEMÜ seine Produkte in Brasilien, China, Frankreich, Indien, der Schweiz sowie den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 25 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv.

 




Bundesamt warnt erstmals seit 35 Jahren vor Krieg in Deutschland

Erstmals seit Kaltem Krieg

Die Regierung nennt erstmals seit 35 Jahren Krieg als reale Gefahr. BND-Chef warnt am selben Tag: „Wir stehen im Feuer“. Bürger sollen sich so vorbereiten.

Historische Kehrtwende

Am 13. Oktober 2025 vollzieht die Bundesregierung eine historische Kehrtwende. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht seinen grundlegend überarbeiteten Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ – und nennt darin erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges, also 1990, Krieg als reale Bedrohung für Deutschland. Wörtlich heißt es: „Selbst ein Krieg scheint nicht mehr so ausgeschlossen zu sein wie noch vor einigen Jahren.“ Zeitgleich warnt Geheimdienst-Präsident Martin Jäger (BND) vor dem Bundestag in ungewöhnlich scharfen Worten vor Putins Russland: „Wir stehen schon heute im Feuer“, in Europa herrsche bestenfalls „ein eisiger Friede“. Die Botschaft ist klar: Jeder der etwa 83 Millionen deutschen Staatsbürger soll sich auf Extremsituationen vorbereiten.

Selbstversorgung

Die neue Doktrin lautet: Zehn Tage Selbstversorgung. Das BBK empfiehlt jedem Haushalt, Vorräte für mindestens zehn Tage anzulegen – ohne Strom, ohne fließendes Wasser, ohne Supermarkt. Pro Person bedeutet das unter anderem: 20 Liter Trinkwasser und kiloweise Lebensmittel. Der Ratgeber warnt explizit: Bei einem längeren Stromausfall fällt die zentrale Trinkwasserversorgung aus, da die Pumpen elektrisch betrieben werden. Bürger sollen Wasser in allen verfügbaren Gefäßen sammeln, solange es noch aus dem Hahn läuft.

„Weltlage, die viele beunruhigt“

Zwischen 1990 und 2025 vermieden alle BBK-Ratgeber systematisch die Nennung militärischer Szenarien. Der Fokus lag auf Naturkatastrophen, Hochwasser und technischen Ausfällen. Diese 35-jährige Friedensdoktrin ist nun beendet. Erstmals werden hybride Bedrohungen konkret benannt: Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, gezielte Desinformation, Sabotage – und Krieg. Das BBK erklärt, wie Bürger Falschinformationen erkennen können und wo bei Explosionen Schutz zu finden ist. BBK-Präsident Ralph Tiesler sagt dazu: „Wir erleben eine Weltlage, die viele beunruhigt.“ Die zeitliche Koinzidenz mit der BND-Warnung am selben Tag ist kein Zufall: Die Regierung fordert die Bevölkerung auf, ihre Resilienz massiv zu erhöhen.

  • Die Checkliste: Das gehört in jeden Haushalt
  • 4 Kilogramm Nudeln
  • 3 Kilogramm Reis
  • 7 große Dosen Gemüse (je 800 Gramm)
  • 3 Dosen Obst
  • 5 Tüten Nüsse (je 200 Gramm)
  • 4 Dosen Fisch
  • 6 Dosen Wurst
  • 1 Flasche Speiseöl
  • 4 Liter H-Milch
  • 500 Gramm Hartkäse
  • Taschenlampen mit Kurbel- oder Solarbetrieb (funktionieren ohne Batterien)
  • Batteriebetriebenes Radio für amtliche Meldungen
  • Camping- oder Spirituskocher mit Brennmaterial
  • Warme Kleidung und Decken (auch die zentrale Gastherme benötigt Strom)
  • Wichtige Dokumente (Geburtsurkunden, Pässe) griffbereit

Was sollte jeder Zuhause haben?

Die empfohlenen Vorräte benötigen etwa den Platz von zwei bis drei Umzugskartons oder ungefähr so viel wie ein Regalfach im Keller. Die geschätzten Kosten für den kompletten 10-Tage-Vorrat einer zweiköpfigen Haushalts liegen bei etwa 80 bis 120 Euro – abhängig von Discounter oder Supermarkt. Das BBK empfiehlt ausdrücklich einen „lebenden Vorrat“: Die Lebensmittel sollen in den normalen Verbrauch integriert werden, neu gekaufte Produkte wandern nach hinten ins Regal, ältere werden zuerst verbraucht. So bleibt alles haltbar, ohne dass Lebensmittel verderben. Nudeln, Reis und Konserven halten mehrere Jahre, H-Milch mindestens sechs Monate. Die größte Herausforderung ist das Wasser: 20 Liter pro Person bedeuten für eine vierköpfige Familie 80 Liter – das entspricht etwa acht Getränkekästen.

Der komplette Ratgeber ist übrigens kostenlos beim BBK bestellbar (ISBN: 978-3-939347-54-5). Die Veröffentlichung markiert eine Zeitenwende in der deutschen Sicherheitspolitik. Warum Notfallplanung im Haushalt heute wichtiger denn je ist. Ob die Bürger die Empfehlungen umsetzen, wird sich zeigen. Der Ratgeber selbst betont: Deutschland sei eines der sichersten Länder der Welt – doch wenn etwas passiert, sei es besser, vorbereitet zu sein.




„Netter Kerl“ – P. Diddy bittet um Begnadigung

Das Video ging um die Welt: P. Diddy (ehemals Puff Daddy) verprügelt seine damalige Freundin Cassie Ventura auf einem Hotelflur, gefilmt von hoteleigenen Überwachungskameras.

Die Spitze des Eisbergs

New video appears to show Sean „Diddy“ Combs allegedly assault Cassie

Das war aber erste die Spitze des Eisbergs. Bei einem der wohl größten Medienprozesse in den Vereinigten Staaten stand der Musikmogul P. Diddy unlängst nicht nur wegen Körperverletzung vor Gericht, sondern wegen zahlreicher weitere krimineller Hardcore-Delikte. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, Frauen zu Sexorgien gedrängt / gezwungen, sexuell missbraucht sowie psychisch manipuliert zu haben. In Medienberichten wurde auch immer wieder spekuliert, inwieweit auch Kinder hier mit involviert waren, etwa Justin Bieber und Jaden Smith, der Sohn von Will Smith. Angefangen mit seiner Ex verklagten immer mehr Frauen P. Diddy. Das FBI durchsuchte daraufhin seine Wohnräume und fand über 1000 Flaschen Babyöl sowie alle möglichen Substanzen und viele Tapes von seinen so genannten Freak-off-Partys (Sexpartys).

Cassie Ventura sagt hochschwanger als Zeugin aus

Cassie Ventura hat vor Gericht (hochschwanger) ausgesagt und P. Diddy schwer belastet. Sie war 19, er 37, als sie sich kennenlernten. Er soll ihr damals einen Plattenvertrag angeboten haben über 10 Alben. Von diesen erschien aber nur eines. Sie war sehr überfordert damit, dass Diddy ihre Nähe gesucht habe und zudringlich wurde. Sie sei zunächst weggerannt und habe geweint. Er war einer der größten Stars derzeit. Alles wurde dann immer mehr kontrolliert von Diddy, ihr Privatleben, ihre Karriere, ihre Freunde. Sie bekam auch Substanzen von ihm, auch vor dem gemeinsamen Sex und vor dem Sex mit anderen. P. Diddy habe sie dazu gedrängt, mit anderen Männern vor ihren Augen zu schlafen. Teilweise seien diese Orgien über mehrere Tage gegangen.

Ihr Job war es, so genannte Freak-off-Partys zu machen

Ihr Haupt-Job sei es irgendwann gewesen, diese so genannten Freak-off Partys zu machen. Das sind mehrtätige Sexparties. Die Escort-Männer hierzu musste sie selbst online suchen, P. Diddy hat bezahlt. Er zahlte darüber hinaus ihre Miete, ihr Haus, hatte aber auch ihren Schlüssel. Sie sei damit völlig abhängig von ihm gewesen. Auch psychisch habe er sie erniedrigt, unter anderem wegen ihres Aussehens.

Sie habe Angst gehabt vor ihm gehabt

Bei den Freak offs musste sie etwas mit anderen Männern haben vor ihm. Sie habe das nie gewollt, habe Angst gehabt, was passieren würde, wenn sie nein sagt. Er habe sie erpresst mit ihren Tapes. Bis zu vier Tage seien diese Partys gegangen. Seine Stimmung habe sich schlagartig geändert, wenn sie nicht gehorcht habe, habe sie ihr Handy abgenommen bekommen oder den Haustürschlüssel. Diddy habe indes auch bei den Freak-off-Partys alles kontrolliert, die Männer mussten ihr etwa in den Mund pinkeln. Er habe dabei zugeschaut.

Diddy Warns Justin Bieber About Sharing Party Details in Resurfaced Videos

Damit alles so läuft, wie er es gerne hatte, soll er mit massivem emotionalem Druck gearbeitet haben – und auch mit körperlichen Übergriffen, wie das Video mit der Hotelflurszene deutlich zeigt.

Ernüchterndes Urteil

Das Urteil nun ist für viele der Prozessbeteiligten und Zeugen ernüchternd, insbesondere für diejenigen, die gegen ihn ausgesagt haben. Cassie Ventura forderte wie die Staatsanwaltschaft mindestens 10 Jahre Haft und betonte, dass sie Angst habe, was passieren würde, sobald er wieder auf freien Fuß käme. Nun bekam P. Diddy lediglich vier Jahre Haft.

P. Diddy hat Trump tatsächlich um Hilfe gebeten

Überdies bat P Diddy Präsident Trump,. ihn zu begnadigen, das würde bedeuten, ihm die Haftstrafe sogar gänzlich zu ersparen. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über eine mögliche Begnadigung des US-Rappers durch den Präsidenten gegeben. Nun bestätigte Trump, der 55-Jährige habe ihn tatsächlich um Hilfe gebeten.

Freiheitsstrafe von 50 Monaten

Viele Leute haben mich um Begnadigungen gebeten«, sagte Trump vor Reportern im Oval Office, wie etwa »USA Today« und der Sender ABC berichteten. »Ich nenne ihn Puff Daddy – er hat mich auch um eine Begnadigung gebeten.«

In dem aufsehenerregenden Prozess hatten Geschworene den Musiker Anfang Juli teilweise schuldig gesprochen. Sie befanden Combs nur im Zusammenhang mit Nötigung zur Prostitution von Frauen schuldig – dem am wenigsten schwerwiegenden Anklagepunkt. Zu den Anklagepunkten der Verschwörung zur Organisierten Kriminalität und des Menschenhandels entschieden die Geschworenen auf unschuldig. Unter anderem berichteten Zeugen vor Gericht von wilden Sexorgien und dem Gefühl, in diesem fast schon sektenähnlichen Rahmen emotional wie körperlich missbraucht worden zu sein.

In einem Video berichtete auch Lady Gaga von ihren Erfahrungen von den verstörenden Diddy-Partys. „Zieh dich aus“, hieß es zu mir und ich sagte: „Nein.“

Zahlreiche Celebrities aus Hollywood  sollen bei diesen so genannten White Partys mitgewirkt haben, unter anderem Leonardo DiCaprio und Jennifer Lopez.

Leonardo DiCaprio hatte offensichtlich Spaß.

Ashton Kutcher besuchte des Öfteren P. Diddy.

Mariah Carey mischte ebenfalls mit.

Während des Wahlkampfs 2020 hat P. Diddy Joe Biden öffentlich unterstützt

Im August hatte eine Verteidigerin des Rappers dem Sender CNN mitgeteilt, dass sein Team die Trump-Regierung wegen einer möglichen Begnadigung kontaktiert habe.

Trump äußerte sich den US-Medienberichten zufolge nicht dazu, wie er auf die Begnadigungsanfrage reagieren wolle. In einem früheren Interview mit dem Sender Newsmax hatte er jedoch angedeutet, ein solches Gesuch abzulehnen. Der Grund: Combs fehlende politische Unterstützung für Trump. Combs und er hätten sich zwar nicht gut gekannt, aber eigentlich gut verstanden, der Rapper »schien ein netter Kerl zu sein«, sagte Trump damals. »Aber als ich für das Amt kandidierte, war er sehr feindselig.« Das mache eine Begnadigung von Combs »schwieriger«.

„Er muss weg“

Im Jahr 2020 hatte Combs öffentlich Biden unterstützt und beispielsweise gesagt: »Das wichtigste Ziel ist, Trump aus dem Amt zu bekommen. Er muss weg.«

Sean „Diddy“ Combs könnte seine mehr als vierjährige Haftstrafe möglicherweise um bis zu zwölf Monate verkürzen

Sean „Diddy“ Combs könnte seine mehr als vierjährige Haftstrafe möglicherweise auch um bis zu zwölf Monate verkürzen. Der Richter, der Combs in Manhattan verurteilte, hat nun angeboten, zu empfehlen, dass der 55-jährige Hip-Hop-Mogul während seiner Inhaftierung für jedes verfügbare Drogenentziehungsprogramm berücksichtigt wird.

Durch ein Drogenentziehungsprogramm könnte Diddy früher wieder auf freien Fuß kommen

In einem am Mittwoch öffentlich gemachten Schreiben an Combs’ Anwälte nannte US-Bezirksrichter Arun Subramanian explizit das Residential Drug Abuse Program (RDAP) des Federal Bureau of Prisons (Gefängnisbehörde der USA).

Das RDAP ist ein intensives, 500-stündiges, neunmonatiges Programm zur Behandlung von Substanzmissbrauch für Gefangene. Experten für Strafvollzug sagten BUSINESS INSIDER (BI), dass eine Teilnahme Combs eine vorzeitige Entlassung um bis zu ein Jahr ermöglichen könnte.

„Viele Leute brechen ab – sie finden es schwer“, sagte Justin Paperny, ein ehemaliger Gefangener, dessen Beratungsfirma White Collar Advice Klienten vor und nach der Verurteilung berät. „Aber das Programm hilft, die eigene Denkweise zu korrigieren – fehlerhaftes Denken, schlechte Entscheidungen – und unterstützt dabei, Sucht zu überwinden. Viele lieben das Programm.“

Subramanian verurteilte Combs letzte Woche zu vier Jahren und zwei Monaten Haft, nachdem der Rapper wegen prostitutionsbezogener Delikte schuldig gesprochen worden war. Er hatte männliche Escorts über Staatsgrenzen transportiert, um drogenbeeinflusste „Freak-off“-Sexbegegnungen mit Ex-Freundinnen zu ermöglichen.

Combs ist seit seiner Anklage im September 2024 in einem Bundesgefängnis in Brooklyn, New York, inhaftiert – seine Zeit dort wird auf seine Gesamtstrafe angerechnet.

In einem Schreiben an Subramanian Anfang dieser Woche beantragte Combs’ Anwalt Teny Geragos, dass das Gericht „nachdrücklich empfehlen“ solle, Combs in das Federal Correctional Institution in Fort Dix, eine Gefängnisanlage mit niedriger Sicherheitsstufe in New Jersey, zu verlegen.

Das FCI Fort Dix – etwa 115 Kilometer von New York City entfernt – bietet das RDAP an, das Geragos als vorteilhaft für Combs empfahl.

Der Richter erklärte in seiner Anordnung vom Mittwoch, dass er ein Gefängnis in der geografischen Nähe von Combs’ Wahl empfehlen werde, jedoch nicht die spezifische Einrichtung. Diese Entscheidung liege beim Bureau of Prisons (BOP).

Subramanian sagte, er werde dem BOP empfehlen, dass Combs „so nah wie möglich am Großraum New York“ inhaftiert wird und dass er für die Teilnahme an jedem Drogenentziehungsprogramm „für das er qualifiziert ist“ in Betracht gezogen wird.

Aufgrund seines Drogenkonsums so gewalttätig?

Bei Combs’ Prozess führten seine Verteidiger seine Gewaltbereitschaft auf seinen Drogenkonsum zurück. Im Rahmen seines Antrags auf eine Strafe in Form der bereits verbüßten Haftzeit betonte Combs in einem Schreiben an Subramanian seine neu gewonnene Nüchternheit.

„Obwohl diese Situation die härteste und dunkelste Zeit meines Lebens war, sind gute Dinge aus meiner Inhaftierung hervorgegangen“, schrieb Combs in dem Brief. „Zum Beispiel bin ich jetzt zum ersten Mal seit 25 Jahren nüchtern. Ich habe mein Bestes getan, um mit meinem Drogenmissbrauch und meinen Wutausbrüchen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen sowie positive Schritte zur Heilung zu machen.“

Richter: „Sie werden das überstehen“

Subramanian tadelte Combs in der Urteilsverkündung wegen seiner „ernsten“ Verbrechen, sagte ihm jedoch: „Sie werden das überstehen.“ „Am Ende des Tunnels gibt es Licht“, sagte der Richter.

Eine Empfehlung des Richters für Gefängnis-Drogenprogramme sei immer hilfreich, aber es gebe administrative Hürden, in Programme wie RDAP aufgenommen zu werden und das Jahr Strafverkürzung zu erhalten, sagte Paperny.

Das BOP könne die vorzeitige Entlassung eines Gefangenen verweigern, dessen Verurteilung Elemente von Gewalt oder Waffenbesitz enthält, sagte er.

Paperny sagte voraus, dass das BOP viele Faktoren abwägen werde, einschließlich der Empfehlung des Richters, aber der entscheidende Faktor sei jede Beschreibung von Gewalt oder Waffen, die möglicherweise im Bewährungsbericht von Combs enthalten sei, der kein öffentliches Dokument ist. „Viel hängt vom Ermessen des Bureau of Prisons ab“, sagte er.