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„Sie stand mit einem Messer in der Tür“

Das kam unerwartet – oder vielleicht auch nicht, wenn man die Hintergründe kennt und das Drama seit Jahren am Zuschauerrand mitverfolgt hat. Kevin Federline sitzt derzeit in jeder noch so erdenklichen Talkshow, um sein Buch zu promoten und in diesem Zuge vermeintlich schockierende Details über seine Ex Britney Spears zu verbreiten.

Kevin Federline Tells His Life Story, Divorce & Kids w/ Britney Spears (Unreleased Full Interview)

Passend zu dem Ende der exorbitante hohe Summe, die ihm Spears jahrzehntelang für die gemeinsamen Söhne zahlen musste und diese nun mit der Volljährigkeit der Söhne enden, scheint Federline neue Einnahmequellen zu benötigen – und das, tataaaa, überraschenderweise mal wieder auf Kosten seiner Ex.

Dienen die neuen Vorwürfe gegen seine Ex nur zu Promotionszwecken für sein Buch?

Rufmordkampagne – mal wieder

Nach über einem Jahrzehnt unter der Vormundschaft ihres Vaters hat sich die einstige Queen of Pop ja nun endlich  freigeschwommen von so manch einer verheerenden toxischen Bindung und Beziehung. Und nach Jahren des Schweigens ging sie endlich vor Gericht, legte nicht nur vor Gericht, sondern auch in einem Bestseller endlich offen, was ihr alles widerfahren ist, wie sie gedemütigt und emotional missbraucht wurde, wie sie über Jahre gezwungen wurde zur Einnahme von schwersten Medikamenten, wie sie unter Druck gesetzt wurde, auf ihre Kinder hinsichtlich des Sorgerechts zu verzichten und sie weiterhin jedoch stets hart an ihrem körperlichen Limit arbeiten sollte, um alle zu finanzieren – unter anderem ihren Vater, ihren Exmann Kevin Federline und den exorbitant hohen Unterhalt für ihre beiden Söhne.

Bis dato hatte sie geschwiegen, geschluckt, wollte keinen schlecht machen – und das obwohl alle anderen, die sie so behandelten, sie öffentlich schlecht diskreditierten, ihr ihre geliebten Söhne wegnahmen und ihr wirklich jede Mündigkeit absprachen. Was war sie nicht alles – eine Irre, eine furchtbare Mutter, instabil, selbstmordgefährdet. Aber nichts desto trotz der Finanzier von allen. Hart arbeiten – das durfte und sollte sie auch weiterhin, zur Not jahrelang unter massiver Medikamenten-Einwirkung.

Nun soll sie während der Schwangerschaft auch noch gekokst haben

Nun aber kommt, mit 20 Jahren Verspätung, der Höhepunkt: Anscheinend soll Britney unter anderem gekokst haben während ihrer Schwangerschaft und mit einem Messer am Türrahmen zum Zimmer ihrer Kinder gestanden haben, als diese als sie noch jung waren. Es scheint so, als wenn er damit andeuten würde, das Britney ihre Söhne eventuell habe umbringen wollen. Aha.

Fakt ist: Es gibt keine Fakten dazu. Federline wirft etwas gegen sie in den Raum, Spears dementiert dies umgehend auf ihrem social media account. Es steht Aussage gegen Aussage. Eines nur verwundert. Das ist wohl die furchtbarste Geschichte, die es gibt über Britney als Mutter. Warum aber hat Federline diese Geschichte nicht schon damals erzählt, als es damals um das damalige Sorgerecht ging,  wenn sie denn wahr ist? Immerhin hat er damals schon alles Mögliche über Spears erzählt, um zu verdeutlichen, dass es die beste Entscheidung sei, dass alleinige Sorgerecht auf ihn zu übertragen.

Die Kinder sind mal wieder die Leidtragenden

Vermutlich deshalb, weil die Geschichte wahrscheinlich nicht wahr ist, sondern den Verkauf seines Buchs ankurbeln soll. Spears täte gut daran, dagegen zu klagen. Denn: Wenn man über jemanden derartige Dinge verbreitet, muss der Verbreiter diese Aussagen beweisen können, ansonsten gilt die Unschuldsvermutung. Doch Federline weiß natürlich: Entscheidend ist nicht, ob Spears klagt und am Ende vielleicht sogar gewinnt. Entscheidend ist lediglich, die Geschichte einfach erstmal öffentlich zu machen und damit mal wieder die Mutter ihre beiden Söhne öffenttich zu diskreditieren – und nebenbei seinem Buch zu mehr Publicity zu verhelfen. Das bleibt erstmal in der Öffentlichkeit hängen.

Öffentliche Diskreditierung von einem Elternteil – das verdeutlicht definitiv nicht, welch fürsorglicher Vater Federline ist

Und wenn er sich nun mal wieder als fürsorglicher Vater generiert, sei gesagt: Kein fürsorglicher Elternteil würde öffentlich solche Geschichten über den anderen Elternteil verbreiten – zum vermeintlichen Wohl der gemeinsamen Kinder. Denn die Kinder sind letztendlich nur die Leidtragenden dabei.

Dieselbe Diskreditierungs-Strategie haben er und ihr Vater ja früher schon an ihr erfolgreich umgesetzt, als Spears nach ein paar durchzechten Nächten das Sorgerecht und ihr Recht auf Selbstbestimmung verlor – aber dennoch für alle weiterhin der Geldgeber war.

Sängerin wehrt sich nun öffentlich

In einem nun veröffentlichen Post verwies die Sängerin nun abermals darauf, wie selten sie (leider) ihre beiden Söhne sehe, während Federline nun öffentlich darüber philosophiert, dass die Söhne so gerne mehr Kontakt mit ihrer Mutter haben wollten, aber leider die Mutter nicht. Komisch. Solange der Geldsegen der Popmusikern monatlich pünktlich überwiesen wurde, hieß es stets: Die Söhne möchten keinen Kontakt zur Mutter. Spears ist schier zerbrochen an dem Verlust und dem Kontaktabbruch zu ihren ihrer Söhne.

Britney Spears: Post auf ihrem Instagram-Account bezüglich den Aussagen von ihrem Exmann Kevin Federline.

Geht der Missbrauch an ihr weiter – nun ausgehend von ihren Söhnen?

Es ist daher immer wieder faszinierend, mit welcher Dreistigkeit manche Menschen sich vom Täter zum Opfer stilisieren und eine Geschichte auf einmal um180 Grad falscher herum erzählen können.

Nun fühlt sie sich nicht nur von ihrem Vater und ihrem Exmann missbraucht, sondern vermutlich auch von ihren Söhnen, die ähnlich agieren – leider hat sie dieses Gefühl wahrscheinlich auch zu Recht.

Selena Gomez und Justin Bieber – ebenfalls eine toxische Mischung

Ein weiteres prominentes Beispiel für ein derartiges „Gaslighting“-Verhalten sieht man an Justin Bieber und Selena Gomex – eine vermutlich toxische Beziehung par excellence. Während Justin Bieber Selena Gomez öffentlich gecancelt hat, schreibt er anschließend ein Lied über sie mit dem Titel „Love yourself“. Darin tat er Selena und ihre Gefühle als labil ab und gab ihr den Tipp, erstmal sich selbst zu lieben und mit sich selbst klar zu kommen. Die Realität sieht jedoch komplett anders aus. während Selena Gomez ihre Seelen-Baustellen aufgearbeitet hat, verliert sich Bieber immer mehr in seine Seelenverstrickungen und gilt mittlerweile als der labile Part der beiden.

Selena Gomez und Justin Bieber nach ihrer Trennung.

 

 




Bye, bye Kochertal – Gert Müller: „Kupferzell wird zum neuen Herzstück“

GEMÜ verlagert Firmensitz nach Kupferzell – neue Adresse wird feierlich eingeweiht

v.l.n.r: Christoph Spieles (Bürgermeister Kupferzell), Gert Müller (Geschäftsführender Gesellschafter GEMÜ Gruppe), Claudia Rohn (Geschäftsführerin Gewerbepark Hohenlohe), Bernd Herzog (Bürgermeister Waldenburg), Stefan Neumann (Bürgermeister Künzelsau)

Die GEMÜ Gruppe verlagert zum 15. Oktober 2025 den offiziellen Firmensitz von Ingelfingen-Criesbach in den Gewerbepark Hohenlohe nach Kupferzell.

Zum 15. Oktober 2025 verlagert die GEMÜ Gruppe ihren Firmensitz in ihr neues Headquarter im Gewerbepark Hohenlohe, das im Jahr 2024 fertiggestellt und bezogen wurde. Mit der Verlagerung des Firmensitzes erhält das GEMÜ Headquarter auch eine neue, „repräsentative Adresse“, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt:

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
Gert-Müller-Platz 1
74635 Kupferzell

An der neuen Adresse gibt es einen Gert-Müller-Platz

Die Benennung des Platzes vor dem neuen Headquarter in Gert-Müller-Platz stellt eine besondere Würdigung des geschäftsführenden Gesellschafters Gert Müller dar, der die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt und weiterhin aktiv gestaltet. Die neue Adresse wurde am 15. Oktober 2025 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie offiziell eingeweiht.

Der Standort in Ingelfingen-Criesbach bleibt als Produktions- und Verwaltungsstandort bestehen und wird auch künftig eine zentrale Rolle innerhalb der GEMÜ Gruppe spielen.

„Kupferzell wird zum neuen Herzstück“

„Unser neues Headquarter ist der zentrale Standort für die Unternehmensführung von GEMÜ weltweit. Von hier aus stellen wir unsere strategischen Weichen und gestalten die Zukunft des Unternehmens. Die Benennung des Platzes vor unserem neuen Sitz ist für mich eine große Ehre und ein Zeichen der Wertschätzung für die Entwicklung, die GEMÜ in den vergangenen Jahren genommen hat“, erklärt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter der GEMÜ Gruppe. „Kupferzell wird damit zum neuen Herzstück und zum strategischen Impulsgeber unserer Unternehmensgruppe. Mein besonderer Dank gilt den Verbandsvorsitzenden des Gewerbeparks Hohenlohe für die Benennung des Platzes sowie allen weitern Personen, die an dieser Entscheidung beteiligt waren – diese Geste bedeutet mir persönlich sehr viel.“

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ

Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen laut eigenen Angaben Weltmarktführer.
Das Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführendem Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2024 laut eigenen Angaben einen Umsatz von über 525 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 1.400 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an acht Standorten: Neben den beiden Produktionsstandorten in Deutschland fertigt GEMÜ seine Produkte in Brasilien, China, Frankreich, Indien, der Schweiz sowie den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 25 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv.

 




Bundesamt warnt erstmals seit 35 Jahren vor Krieg in Deutschland

Erstmals seit Kaltem Krieg

Die Regierung nennt erstmals seit 35 Jahren Krieg als reale Gefahr. BND-Chef warnt am selben Tag: „Wir stehen im Feuer“. Bürger sollen sich so vorbereiten.

Historische Kehrtwende

Am 13. Oktober 2025 vollzieht die Bundesregierung eine historische Kehrtwende. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht seinen grundlegend überarbeiteten Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ – und nennt darin erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges, also 1990, Krieg als reale Bedrohung für Deutschland. Wörtlich heißt es: „Selbst ein Krieg scheint nicht mehr so ausgeschlossen zu sein wie noch vor einigen Jahren.“ Zeitgleich warnt Geheimdienst-Präsident Martin Jäger (BND) vor dem Bundestag in ungewöhnlich scharfen Worten vor Putins Russland: „Wir stehen schon heute im Feuer“, in Europa herrsche bestenfalls „ein eisiger Friede“. Die Botschaft ist klar: Jeder der etwa 83 Millionen deutschen Staatsbürger soll sich auf Extremsituationen vorbereiten.

Selbstversorgung

Die neue Doktrin lautet: Zehn Tage Selbstversorgung. Das BBK empfiehlt jedem Haushalt, Vorräte für mindestens zehn Tage anzulegen – ohne Strom, ohne fließendes Wasser, ohne Supermarkt. Pro Person bedeutet das unter anderem: 20 Liter Trinkwasser und kiloweise Lebensmittel. Der Ratgeber warnt explizit: Bei einem längeren Stromausfall fällt die zentrale Trinkwasserversorgung aus, da die Pumpen elektrisch betrieben werden. Bürger sollen Wasser in allen verfügbaren Gefäßen sammeln, solange es noch aus dem Hahn läuft.

„Weltlage, die viele beunruhigt“

Zwischen 1990 und 2025 vermieden alle BBK-Ratgeber systematisch die Nennung militärischer Szenarien. Der Fokus lag auf Naturkatastrophen, Hochwasser und technischen Ausfällen. Diese 35-jährige Friedensdoktrin ist nun beendet. Erstmals werden hybride Bedrohungen konkret benannt: Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, gezielte Desinformation, Sabotage – und Krieg. Das BBK erklärt, wie Bürger Falschinformationen erkennen können und wo bei Explosionen Schutz zu finden ist. BBK-Präsident Ralph Tiesler sagt dazu: „Wir erleben eine Weltlage, die viele beunruhigt.“ Die zeitliche Koinzidenz mit der BND-Warnung am selben Tag ist kein Zufall: Die Regierung fordert die Bevölkerung auf, ihre Resilienz massiv zu erhöhen.

  • Die Checkliste: Das gehört in jeden Haushalt
  • 4 Kilogramm Nudeln
  • 3 Kilogramm Reis
  • 7 große Dosen Gemüse (je 800 Gramm)
  • 3 Dosen Obst
  • 5 Tüten Nüsse (je 200 Gramm)
  • 4 Dosen Fisch
  • 6 Dosen Wurst
  • 1 Flasche Speiseöl
  • 4 Liter H-Milch
  • 500 Gramm Hartkäse
  • Taschenlampen mit Kurbel- oder Solarbetrieb (funktionieren ohne Batterien)
  • Batteriebetriebenes Radio für amtliche Meldungen
  • Camping- oder Spirituskocher mit Brennmaterial
  • Warme Kleidung und Decken (auch die zentrale Gastherme benötigt Strom)
  • Wichtige Dokumente (Geburtsurkunden, Pässe) griffbereit

Was sollte jeder Zuhause haben?

Die empfohlenen Vorräte benötigen etwa den Platz von zwei bis drei Umzugskartons oder ungefähr so viel wie ein Regalfach im Keller. Die geschätzten Kosten für den kompletten 10-Tage-Vorrat einer zweiköpfigen Haushalts liegen bei etwa 80 bis 120 Euro – abhängig von Discounter oder Supermarkt. Das BBK empfiehlt ausdrücklich einen „lebenden Vorrat“: Die Lebensmittel sollen in den normalen Verbrauch integriert werden, neu gekaufte Produkte wandern nach hinten ins Regal, ältere werden zuerst verbraucht. So bleibt alles haltbar, ohne dass Lebensmittel verderben. Nudeln, Reis und Konserven halten mehrere Jahre, H-Milch mindestens sechs Monate. Die größte Herausforderung ist das Wasser: 20 Liter pro Person bedeuten für eine vierköpfige Familie 80 Liter – das entspricht etwa acht Getränkekästen.

Der komplette Ratgeber ist übrigens kostenlos beim BBK bestellbar (ISBN: 978-3-939347-54-5). Die Veröffentlichung markiert eine Zeitenwende in der deutschen Sicherheitspolitik. Warum Notfallplanung im Haushalt heute wichtiger denn je ist. Ob die Bürger die Empfehlungen umsetzen, wird sich zeigen. Der Ratgeber selbst betont: Deutschland sei eines der sichersten Länder der Welt – doch wenn etwas passiert, sei es besser, vorbereitet zu sein.




„Netter Kerl“ – P. Diddy bittet um Begnadigung

Das Video ging um die Welt: P. Diddy (ehemals Puff Daddy) verprügelt seine damalige Freundin Cassie Ventura auf einem Hotelflur, gefilmt von hoteleigenen Überwachungskameras.

Die Spitze des Eisbergs

New video appears to show Sean „Diddy“ Combs allegedly assault Cassie

Das war aber erste die Spitze des Eisbergs. Bei einem der wohl größten Medienprozesse in den Vereinigten Staaten stand der Musikmogul P. Diddy unlängst nicht nur wegen Körperverletzung vor Gericht, sondern wegen zahlreicher weitere krimineller Hardcore-Delikte. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, Frauen zu Sexorgien gedrängt / gezwungen, sexuell missbraucht sowie psychisch manipuliert zu haben. In Medienberichten wurde auch immer wieder spekuliert, inwieweit auch Kinder hier mit involviert waren, etwa Justin Bieber und Jaden Smith, der Sohn von Will Smith. Angefangen mit seiner Ex verklagten immer mehr Frauen P. Diddy. Das FBI durchsuchte daraufhin seine Wohnräume und fand über 1000 Flaschen Babyöl sowie alle möglichen Substanzen und viele Tapes von seinen so genannten Freak-off-Partys (Sexpartys).

Cassie Ventura sagt hochschwanger als Zeugin aus

Cassie Ventura hat vor Gericht (hochschwanger) ausgesagt und P. Diddy schwer belastet. Sie war 19, er 37, als sie sich kennenlernten. Er soll ihr damals einen Plattenvertrag angeboten haben über 10 Alben. Von diesen erschien aber nur eines. Sie war sehr überfordert damit, dass Diddy ihre Nähe gesucht habe und zudringlich wurde. Sie sei zunächst weggerannt und habe geweint. Er war einer der größten Stars derzeit. Alles wurde dann immer mehr kontrolliert von Diddy, ihr Privatleben, ihre Karriere, ihre Freunde. Sie bekam auch Substanzen von ihm, auch vor dem gemeinsamen Sex und vor dem Sex mit anderen. P. Diddy habe sie dazu gedrängt, mit anderen Männern vor ihren Augen zu schlafen. Teilweise seien diese Orgien über mehrere Tage gegangen.

Ihr Job war es, so genannte Freak-off-Partys zu machen

Ihr Haupt-Job sei es irgendwann gewesen, diese so genannten Freak-off Partys zu machen. Das sind mehrtätige Sexparties. Die Escort-Männer hierzu musste sie selbst online suchen, P. Diddy hat bezahlt. Er zahlte darüber hinaus ihre Miete, ihr Haus, hatte aber auch ihren Schlüssel. Sie sei damit völlig abhängig von ihm gewesen. Auch psychisch habe er sie erniedrigt, unter anderem wegen ihres Aussehens.

Sie habe Angst gehabt vor ihm gehabt

Bei den Freak offs musste sie etwas mit anderen Männern haben vor ihm. Sie habe das nie gewollt, habe Angst gehabt, was passieren würde, wenn sie nein sagt. Er habe sie erpresst mit ihren Tapes. Bis zu vier Tage seien diese Partys gegangen. Seine Stimmung habe sich schlagartig geändert, wenn sie nicht gehorcht habe, habe sie ihr Handy abgenommen bekommen oder den Haustürschlüssel. Diddy habe indes auch bei den Freak-off-Partys alles kontrolliert, die Männer mussten ihr etwa in den Mund pinkeln. Er habe dabei zugeschaut.

Diddy Warns Justin Bieber About Sharing Party Details in Resurfaced Videos

Damit alles so läuft, wie er es gerne hatte, soll er mit massivem emotionalem Druck gearbeitet haben – und auch mit körperlichen Übergriffen, wie das Video mit der Hotelflurszene deutlich zeigt.

Ernüchterndes Urteil

Das Urteil nun ist für viele der Prozessbeteiligten und Zeugen ernüchternd, insbesondere für diejenigen, die gegen ihn ausgesagt haben. Cassie Ventura forderte wie die Staatsanwaltschaft mindestens 10 Jahre Haft und betonte, dass sie Angst habe, was passieren würde, sobald er wieder auf freien Fuß käme. Nun bekam P. Diddy lediglich vier Jahre Haft.

P. Diddy hat Trump tatsächlich um Hilfe gebeten

Überdies bat P Diddy Präsident Trump,. ihn zu begnadigen, das würde bedeuten, ihm die Haftstrafe sogar gänzlich zu ersparen. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über eine mögliche Begnadigung des US-Rappers durch den Präsidenten gegeben. Nun bestätigte Trump, der 55-Jährige habe ihn tatsächlich um Hilfe gebeten.

Freiheitsstrafe von 50 Monaten

Viele Leute haben mich um Begnadigungen gebeten«, sagte Trump vor Reportern im Oval Office, wie etwa »USA Today« und der Sender ABC berichteten. »Ich nenne ihn Puff Daddy – er hat mich auch um eine Begnadigung gebeten.«

In dem aufsehenerregenden Prozess hatten Geschworene den Musiker Anfang Juli teilweise schuldig gesprochen. Sie befanden Combs nur im Zusammenhang mit Nötigung zur Prostitution von Frauen schuldig – dem am wenigsten schwerwiegenden Anklagepunkt. Zu den Anklagepunkten der Verschwörung zur Organisierten Kriminalität und des Menschenhandels entschieden die Geschworenen auf unschuldig. Unter anderem berichteten Zeugen vor Gericht von wilden Sexorgien und dem Gefühl, in diesem fast schon sektenähnlichen Rahmen emotional wie körperlich missbraucht worden zu sein.

In einem Video berichtete auch Lady Gaga von ihren Erfahrungen von den verstörenden Diddy-Partys. „Zieh dich aus“, hieß es zu mir und ich sagte: „Nein.“

Zahlreiche Celebrities aus Hollywood  sollen bei diesen so genannten White Partys mitgewirkt haben, unter anderem Leonardo DiCaprio und Jennifer Lopez.

Leonardo DiCaprio hatte offensichtlich Spaß.

Ashton Kutcher besuchte des Öfteren P. Diddy.

Mariah Carey mischte ebenfalls mit.

Während des Wahlkampfs 2020 hat P. Diddy Joe Biden öffentlich unterstützt

Im August hatte eine Verteidigerin des Rappers dem Sender CNN mitgeteilt, dass sein Team die Trump-Regierung wegen einer möglichen Begnadigung kontaktiert habe.

Trump äußerte sich den US-Medienberichten zufolge nicht dazu, wie er auf die Begnadigungsanfrage reagieren wolle. In einem früheren Interview mit dem Sender Newsmax hatte er jedoch angedeutet, ein solches Gesuch abzulehnen. Der Grund: Combs fehlende politische Unterstützung für Trump. Combs und er hätten sich zwar nicht gut gekannt, aber eigentlich gut verstanden, der Rapper »schien ein netter Kerl zu sein«, sagte Trump damals. »Aber als ich für das Amt kandidierte, war er sehr feindselig.« Das mache eine Begnadigung von Combs »schwieriger«.

„Er muss weg“

Im Jahr 2020 hatte Combs öffentlich Biden unterstützt und beispielsweise gesagt: »Das wichtigste Ziel ist, Trump aus dem Amt zu bekommen. Er muss weg.«

Sean „Diddy“ Combs könnte seine mehr als vierjährige Haftstrafe möglicherweise um bis zu zwölf Monate verkürzen

Sean „Diddy“ Combs könnte seine mehr als vierjährige Haftstrafe möglicherweise auch um bis zu zwölf Monate verkürzen. Der Richter, der Combs in Manhattan verurteilte, hat nun angeboten, zu empfehlen, dass der 55-jährige Hip-Hop-Mogul während seiner Inhaftierung für jedes verfügbare Drogenentziehungsprogramm berücksichtigt wird.

Durch ein Drogenentziehungsprogramm könnte Diddy früher wieder auf freien Fuß kommen

In einem am Mittwoch öffentlich gemachten Schreiben an Combs’ Anwälte nannte US-Bezirksrichter Arun Subramanian explizit das Residential Drug Abuse Program (RDAP) des Federal Bureau of Prisons (Gefängnisbehörde der USA).

Das RDAP ist ein intensives, 500-stündiges, neunmonatiges Programm zur Behandlung von Substanzmissbrauch für Gefangene. Experten für Strafvollzug sagten BUSINESS INSIDER (BI), dass eine Teilnahme Combs eine vorzeitige Entlassung um bis zu ein Jahr ermöglichen könnte.

„Viele Leute brechen ab – sie finden es schwer“, sagte Justin Paperny, ein ehemaliger Gefangener, dessen Beratungsfirma White Collar Advice Klienten vor und nach der Verurteilung berät. „Aber das Programm hilft, die eigene Denkweise zu korrigieren – fehlerhaftes Denken, schlechte Entscheidungen – und unterstützt dabei, Sucht zu überwinden. Viele lieben das Programm.“

Subramanian verurteilte Combs letzte Woche zu vier Jahren und zwei Monaten Haft, nachdem der Rapper wegen prostitutionsbezogener Delikte schuldig gesprochen worden war. Er hatte männliche Escorts über Staatsgrenzen transportiert, um drogenbeeinflusste „Freak-off“-Sexbegegnungen mit Ex-Freundinnen zu ermöglichen.

Combs ist seit seiner Anklage im September 2024 in einem Bundesgefängnis in Brooklyn, New York, inhaftiert – seine Zeit dort wird auf seine Gesamtstrafe angerechnet.

In einem Schreiben an Subramanian Anfang dieser Woche beantragte Combs’ Anwalt Teny Geragos, dass das Gericht „nachdrücklich empfehlen“ solle, Combs in das Federal Correctional Institution in Fort Dix, eine Gefängnisanlage mit niedriger Sicherheitsstufe in New Jersey, zu verlegen.

Das FCI Fort Dix – etwa 115 Kilometer von New York City entfernt – bietet das RDAP an, das Geragos als vorteilhaft für Combs empfahl.

Der Richter erklärte in seiner Anordnung vom Mittwoch, dass er ein Gefängnis in der geografischen Nähe von Combs’ Wahl empfehlen werde, jedoch nicht die spezifische Einrichtung. Diese Entscheidung liege beim Bureau of Prisons (BOP).

Subramanian sagte, er werde dem BOP empfehlen, dass Combs „so nah wie möglich am Großraum New York“ inhaftiert wird und dass er für die Teilnahme an jedem Drogenentziehungsprogramm „für das er qualifiziert ist“ in Betracht gezogen wird.

Aufgrund seines Drogenkonsums so gewalttätig?

Bei Combs’ Prozess führten seine Verteidiger seine Gewaltbereitschaft auf seinen Drogenkonsum zurück. Im Rahmen seines Antrags auf eine Strafe in Form der bereits verbüßten Haftzeit betonte Combs in einem Schreiben an Subramanian seine neu gewonnene Nüchternheit.

„Obwohl diese Situation die härteste und dunkelste Zeit meines Lebens war, sind gute Dinge aus meiner Inhaftierung hervorgegangen“, schrieb Combs in dem Brief. „Zum Beispiel bin ich jetzt zum ersten Mal seit 25 Jahren nüchtern. Ich habe mein Bestes getan, um mit meinem Drogenmissbrauch und meinen Wutausbrüchen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen sowie positive Schritte zur Heilung zu machen.“

Richter: „Sie werden das überstehen“

Subramanian tadelte Combs in der Urteilsverkündung wegen seiner „ernsten“ Verbrechen, sagte ihm jedoch: „Sie werden das überstehen.“ „Am Ende des Tunnels gibt es Licht“, sagte der Richter.

Eine Empfehlung des Richters für Gefängnis-Drogenprogramme sei immer hilfreich, aber es gebe administrative Hürden, in Programme wie RDAP aufgenommen zu werden und das Jahr Strafverkürzung zu erhalten, sagte Paperny.

Das BOP könne die vorzeitige Entlassung eines Gefangenen verweigern, dessen Verurteilung Elemente von Gewalt oder Waffenbesitz enthält, sagte er.

Paperny sagte voraus, dass das BOP viele Faktoren abwägen werde, einschließlich der Empfehlung des Richters, aber der entscheidende Faktor sei jede Beschreibung von Gewalt oder Waffen, die möglicherweise im Bewährungsbericht von Combs enthalten sei, der kein öffentliches Dokument ist. „Viel hängt vom Ermessen des Bureau of Prisons ab“, sagte er.

 




„Lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt“

Wert-Wies’n begeistert Besucherinnen und Besucher
Fröhliches und gelungenes Volksfest in Künzelsau
Die siebte Auflage der Künzelsauer Wert-Wies’n hat an vier Tagen wieder viele Gäste nach Künzelsau gelockt. Von Donnerstag bis Sonntag erlebten die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm und beste Stimmung.
Der Auftakt am Donnerstag mit einem besonderen Angebot für Seniorinnen, Senioren und Studierende ist sehr gut angekommen. Bei Musik, Speisen und Geselligkeit genossen sie einen stimmungsvollen und am Abend ausgelassenen Start in das Volksfest.
Neben musikalischen Höhepunkten mit Bands und DJ war der Sonntag ein krönender Abschluss mit Weißwurstfrühstück und Blasmusik. Bei ruhigem Herbstwetter flanierten die Gäste durch den Flohmarkt, besuchten den Rummelplatz und genossen die besondere Atmosphäre der Wert-Wies’n.
Positive Bilanz
Bürgermeister Stefan Neumann zeigte sich sehr zufrieden: „Die Wert-Wies’n hat sich erneut als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt erwiesen. Mein Dank gilt allen Mitwirkenden, die mit großem Engagement zu diesem friedlichen und fröhlichen Volksfest beigetragen haben.“
Auch Festwirt Roland Rachinger zog ein erfreuliches Fazit: „Es war ein Fest voller guter Stimmung und treuer wie neuer Gäste. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz und auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.“
Die nächste Künzelsauer Wert-Wies’n findet vom 8. bis 11. Oktober 2026 statt.
Fotos: Carmen Schniepp, Foto Linke GmbH und Stadtverwaltung Künzelsau.



Tochter von Reinhold Würth stirbt im Alter von nur 66 Jahren

Es ist wohl der schwerste Schicksalsschlag, den Eltern erleiden können. Im Alter von 90 Jahren muss der so genannte „Schraubenkönig“ Reinhold Würth Abschied von seiner Tochter nehmen.

Tochter von Reinhold Würth gestorben

Zu der Todesursache ist bislang nicht viel bekannt

Marion Würth war erst 66 Jahre alt. Zu der Todesursache ist bislang nicht viel bekannt. In einem offiziellen Statement spricht die Familie von einem plötzlichen gesundheitlichen Schicksalsschlag.

Ihr Herz gehörte der Natur und den Tieren

Im Gegensatz zu ihrer Schwester Bettina Würth war Marion Würth weniger involviert in das Firmen-Imperium, das ihr Vater geschaffen hatte. Ihr Herz gehörte der Natur und den Tieren. Biolandwirtschaft, Demeter, ein regional bekannter Hofladen – das war ihr Leben. Ihre Söhne Benjamin und Sebastian dagegen verkörpern beide die Zukunft des Unternehmens Würths. Benjamin soll nach dem Rückzug von Reinhold Würth der offizielle „Stammesnachfolger“ sein.

Sie hinterlässt viel

Zum 90. Geburtstag ihres Vaters Reinholds war Marion Würth Impulsgeberin für einen ganz besonderen Baumgarten in der Nähe der Firmenzentrale und des Carmen-Würth-Forums am Firmensitz in Künzelsau-Gaisbach. 100 Bäume aus im wahrsten Sinne aller Herren Länder wurden hier gepflanzt, sinnbildlich für die Länder, in welchen Würth vertreten ist, aber auch sinnbildlich für Vielfalt, Wachstum und für ein „geerdetes Leben“.

Auch ihr wird ein Denkmal gesetzt werden

So wie auch Anne-Sophie, die mit nur 9 Jahren verstorbene Tochter von Bettina Würth bis heute weiterlebt in zahlreichen besonderen Häusern, die ihren Namen tragen, wie etwa die Freie Schule Anne-Sophie („Jedes Kind soll hier als Gewinner herausgehen“), so wird auch Marion Würth ein Denkmal bekommen, das sie und ihre Werte verkörpert: die Natur, die Tiere, das Leben an sich, Wachstum und die Vielfalt von allem.

Die beiden Töchter mit ihrem Papa: Bettina, Reinhold und Marion Würth (von links).

Ein Kommentar von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann

 




SWR Fernsehen: Am Samstag Astronauten-Duell Oberwesel gegen Künzelsau

„Stadt Land Quiz“ am 4. Oktober 2025 im SWR Fernsehen

Künzelsau im Weltraum-Wettbewerb mit Oberwesel

Das SWR-Team um Jens Hübschen war in Künzelsau unterwegs und hat Friedericke Spieles und Stefan Kraut mit Kenntnissen über Stadt und Weltraum gefordert. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Am Samstag, 4. Oktober 2025, um 18.45 Uhr zeigt das SWR Fernsehen eine neue Ausgabe der Rateshow „Stadt Land Quiz“. Dieses Mal steht alles im Zeichen des Weltraums. Wie immer treten dabei zwei Städte gegeneinander an. Eine aus Rheinland-Pfalz und eine aus Baden-Württemberg. Für das Weltraum-Spezial wählte die Redaktion Oberwesel, bekannt durch sein Meteorite-Museum, und Künzelsau, den Geburtsort des ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst und Heimat einer Space-Art-Ausstellung.

Direkte Einbindung der Menschen vor Ort

Das Besondere an „Stadt Land Quiz“ ist die direkte Einbindung der Menschen vor Ort: Moderator Jens Hübschen stellt die Quizfragen nicht im Studio, sondern spontan Passantinnen und Passanten auf den Straßen der beiden Städte. Zusätzlich gibt es in jeder Stadt ein Stadtpatenteam, das sich einer besonderen Herausforderung stellen muss. In Künzelsau gingen Friedericke Spieles und Stefan Kraut für ihre Stadt ins Rennen. Innerhalb von fünf Stunden galt es für die Teams, ein zuvor fotografiertes Detail in der jeweils eigenen Stadt wiederzufinden, ob Fassade, Straßenzug oder markantes Objekt. Unterstützt werden durfte dabei durch die lokale Gemeinschaft, soziale Netzwerke oder persönliche Kontakte.

Jens Hübschen Im Stadtmuseum Künzelsau mit Friedericke Spieles und Stefan Kraut. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Zum Abschluss des Drehtages mussten die Stadtpatenteams in einer Schnellraterunde zusätzlich zehn Fragen zum Thema Weltraum beantworten. Spannung, Wissenswertes und unterhaltsame Begegnungen sind garantiert, wenn Oberwesel und Künzelsau am 4. Oktober 2025 um 18.45 Uhr um den Quiz-Sieg wetteifern.

Wer am Ende die Nase vorn hatte, bleibt bis zur Ausstrahlung offen. Klar ist jedoch: Oberwesel und Künzelsau lieferten sich einen spannenden Wettbewerb.

Virtueller Weltraumspaziergang

Die Besucherinnen und Besucher der Space ART im Stadtmuseum sind begeistert von dem Angebot des virtuellen Weltraumspaziergangs. Am Sonntag, 26. Oktober 2025, von 14 bis 16 Uhr, gibt es wieder die Möglichkeit, den Weltraum virtuell zu erkunden. Kleine und große Weltraumfans können mithilfe von VR-Brillen im zweiten Stock im Stadtmuseum in ferne Galaxien eintauchen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau




„2017 war die Hoffnung groß, dass man die Schließung noch verhindern kann“

2017 war die Hoffnung noch groß, dass man mit zahlreichen Seit 2020 wurden in Deutschland mindestens 66 Krankenhäuser geschlossen, davon 22 im Jahr 2023, und es wird von einem weiteren „Kahlschlag“ mit fast 100 bedrohten Häusern gesprochen. 

Große Sorge auf dem Land

Eine genaue Zahl für reine Landkrankenhäuser lässt sich nicht beziffern, da die Daten oft nicht zwischen städtischen und ländlichen Einrichtungen unterscheiden. 

Der Verlust der stationären Versorgung ist aber in den kommenden Jahren eine große Sorge für Kommunalpolitiker, da eine steigende Zahl von Krankenhäusern auf dem Land von Schließungen bedroht ist. 

Auch in Künzelsau gingen zahlreiche Bürger:innen damals auf die Straße, um ihr Krankenhaus zu retten

In Künzelsau gingen, wie in zahlreichen anderen Städten, zahlreiche Bürger:innen auf die Straße und demonstrierten gegen die neue Gesundheitspolitik in Baden-Württemberg unter Manne Lucha. Verhindern konnten sie die Schließung nicht. Heute tun sich zahlreiche Lücken im gesundheitlichen Versorgungssystem auf.

Fahrtwege für Rettungsdienste wesentlich länger

So sind die Fahrtwege mit den wegfallenden kleineren Versorgungshäusern für Rettungsdienste erheblich länger geworden – das bindet Fahrzeuge und das Personal, die im wahrsten Sinne dadurch länger auf der Strecke sind. Die ohnehin schon oft sehr dünnen Personaldecken in diesem Bereich werden damit weiter ausgedünnt – bei steigender Arbeitsbelastung.

Teilweise erst Monate später einen Termin

Durch den Wegfall der kleineren Krankenhäuser haben auch die ländlichen Standorte an Attraktivität für Landärzte verloren. Während diverse Praxis-Chefs in den Ruhestand gehen, gibt es oft keine Nachfolger:innen, welche die Praxis übernehmen. Praxisschließungen bedeuten aber viele Bürger:innen wieder weitere Wege bis zur nächsten Facharztpraxis und/oder teilweise monatelange Wartezeiten bei den verbliebenen Praxen.

Auch die frisch aus der Taufe gehobene Redaktion GSCHWÄTZ recherchierte und berichtete damals umfassend zu diesem Thema

Auch GSCHWÄTZ beschäftige sich während der Demos rund um das Krankenhaus rund um die Frage, wie die Gesundheitsversorgung im Hohenlohekreis wohl nach einer potenziellen Schließung aussehen würde. Eine der Reden  von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann von vor 8 Jahren während einer Demo vor dem Krankenhaus gibt es hier noch einmal zu sehen:

(6) Dr Sandra Hartmann hält eine Rede auf der 30. Mittwochsdemo zum Erhalt des Krankenhauses Künzelsau – YouTube

 




„Das ist Manipulation auf einem TOP Level“

Der Fall Christina Block schlägt seit Wochen hohe Wellen in Deutschlands Medien. Die Gerichtsverhandlung soll sich noch mindestens bis Frühjahr 2026 ziehen. Die zentrale Frage: Hat die Steakhouse Erbin oder hat sie nicht die so genannte Entführung von zwei insgesamt vier ihrer Kinder in der Silvesternacht 2023/2024 in Auftrag gegeben?

Wer hat hier wen entführt?

Die  Frage, die sich daran anschließt: Wäre es überhaupt eine Entführung gewesen, da die Anwälte von Block argumentieren, dass die die Mutter zu diesem Zeitpunkt das Sorgerecht hatte und die Kinder in Hamburg hätten sein müssen, der Vater Stephan Hensel sie aber nach einem Papa-Wochenende zwei Jahre zuvor in Dänemark einbehalten hat.

Die Täter-Opfer-Geschichte um 180 Grad gedreht?

Der dänische Investigativ-Reporter Jens Hovsgaard hat über den Fall Block ein Buch geschrieben. Bei seinen Recherchen stützt er sich hauptsächlich auf Gerichtsakten und Aussageprotokolle von Stephan Hensel, seiner dänischen Frau Astrid sowie die betroffenen Kinder. Er ist sich mittlerweile sicher: Das, was Stephan Hensel und seine Frau Astrid damals betrieben hat, um die Kinder bei sich in Dänemark behalten zu können, sei „Manipulation auf höchstem Level“ gewesen. Und nennt hierfür im GSCHWÄTZ-Interview mit Dr. Sandra Hartmann auch zahlreiche Gründe, unter anderem hätten laut der Aktenlage Stephan Hensel und seine Frau Astrid nach dem Einhalten der Kinder diese an einer neuen Schule angemeldet und der Schulleitung erzählt, dass Hensel das alleinige Sorgerecht hat.

Der dänische Staat versuche in erster Linie, Kinder vor Gewalt zu schützen

De facto lag aber der umgekehrt Fall vor. Doch: Niemand schien das nachzuprüfen. Ebenso berichteten sie den Behörden direkt von einer angeblich gewalttätigen Mutter, von „Entführungsplänen“ der Mutter, auch den Kindern wurden diese Pläne vermittelt, obwohl zu diesem Zeitpunkt eigentlich Hensel derjenige war, der die Kinder laut dem Hamburger Gericht hätte wieder herausgeben müssen und selbstverständlich Christina Block ihre Kinder wieder in ihrer ursprünglichen Heimat Hamburg wissen wollte. Hier sei quasi die Geschichte um 180 Grad hinsichtlich Täter und Opfer sofort gedreht worden – aber auch hier habe keiner genauer hingesehen. „Sobald die dänischen Behörden mitbekommen, dass Kinde möglicherweise Gewalt ausgesetzt sind, versuchen sie, diese Kinder zu schützen“, erklärt Hovsgaard die dänische Politik. Das Problem: Wenn die Faktenlage lediglich auf mündlichen Worten beruht und es ansonsten keinerlei Beweise gibt, kann man dem anderen Elternteil und mutwillig und zu Unrecht die Kinder auf diese Weise über Jahre oder gar für immer vorenthalten.

Entfremdung und Manipulation – Beeinflussung der Kinder von ihrem Vater?

Auffallend sei auch, dass man die Beschreibung der Gewalt in den Aussagen immer mehr gesteigert habe und dass die Kinder sich zunächst völlig widersprüchlich dazu äußerten dazu. Das berichten inzwischen auch mehrere deutsche Medien, wie etwa der Business Insider und Focus. dann aber mehr und mehr dieselbe Geschichte wie Hensel erzählt haben, ohne aber in Details zu gehen – ein deutlicher Hinweis für eine Manipulation der Kinder, ist sich Hovsgaard sicher. Eine Entfremdung zur Mutter und zur ursprünglichen Heimat könne man allein durch die relativ isolierte Lage der Kinder sehen, ist sein Eindruck.

Wenn einer Seite anhand von verbalen Aussagen direkt geglaubt wird

Die Blocks seien immer wieder verunglimpft worden, in etwa dahingehend, dass die Kinder völlig verwahrlost gewesen seinen und man erst einmal das Fenster im Auto herunterdrehen musste, weil sie nach den Aufenthalten bei Blocks gestunken hätten. Die Verunglimpfung der Familie Block wurde nie belegt. Dennoch hielt man an allein Hensels Version fest – bis heute. Auch die Medien übernehmen diese Darstellung, zwar als Zitat von Hensels Seite. Dennoch ist auffällig, dass wenn von Seiten Block etwas zitiert wird, häufig noch (korrekterweise das Wort „behauptet“) dabei steht, von Seiten der Familie Hensel jedoch nicht selten lediglich das Wort „sagt“. Damit passiert in der medialen Berichterstattung derzeit genau das, was auch bei Behörden geschehen ist. Auch die damaligen Behörden hätten vieles einfach als wahr eingestuft, was von Seiten Hensel gekommen sei, ohne Prüfung, so Hovsgaard.

Zur Eskalation habe Hensels Verhalten geführt, die Kinder einfach in Dänemark einbehalten zu haben, sagt Hovsgaard

In der Regel gestaltet sich das mit der Beweislage so: Man kann nicht einfach behaupten, jemand hätte X getan. Wenn man da behauptet, muss man es belegen können, nicht nur durch Worte, sondern auch durch nachprüfbare Dokumente. Ansonsten ist es eine reine Verunglimpfung der Person.

 

 




Stefan Raabs Penis-Parade zur RTL-Primetime – Was kommt als nächstes? S/M-Spiele vor laufender Kamera?

Wer vergangene Woche den Fernseher um 20.15 Uhr bei RTL eingeschaltet hat, könnte leicht geschockt gewesen sein. Man könnte nicht hinschauen, aber auch nicht wirklich wegschauen. Und glauben konnten man es schon gar nicht, was man da sah. Wie verzweifelt kann ein Sender und Stefan Raab sein? Anscheinend tut man derzeit wirklich alles, um wieder Zuschauer zum Zuschauen zu bewegen.

Wie verzweifelt kann ein Sender sein?

Was ist geschehen? Nachdem das groß inszenierte Comeback von Stefan Raab ein totaler Flopp war, da aufgewärmter Humor von vorgestern serviert wird, wollte man sich die Blamage nicht gänzlich geben, Raab komplett wieder aus dem Programm zu nehmen. Also nun der X. Versuch, doch noch irgendein Format zu finden, in welchem man den einst großen Entertainer (und gelernten Metzger) „verwursten“ kann.

Nackte Zuschauer:innen in den ersten beiden Reihen

Nun versucht man es zunächst mit einer 15-minütigen Sendung in der Primetime bei RTL, die dann auf eine Stunde ausgeweitet werden soll. Der Inhalt … nun ja, bestach vergangene Woche aus nackten (!) Zuschauer:innen, die bei Raab im Publikum saßen. Zwei Reihen voller komplett nackter Menschen. Man fragt sich instinktiv: Machen die das umsonst oder gab es viel Geld dafür?

Ein Mann formt einen Hamburger aus seinem Penis

Aber es wurde noch besser. Im Mittelpunkt des 15-minütigen Shows stand ein Mann, der mit seinem Penis diverse Dinge formen konnte, eine Kanonenkugel für Miley Cyrus etwa oder ein Hamburger. Das Ganze wurde unverpixelt zur besten Sendezeit übertragen.

Welche Zielgruppe wollte RTL damit erreichen?

Man kann sich als Zuschauer:in nicht erinnern, wann RTL dermaßen peinlich unterwegs war, um Quoten zu genieren. Selbst in den Tief-/Höhepunkten mit Shows wie Tutti Frutti war man meilenweit von diesen Bildern entfernt. Googelt man sich jedoch ein bisschen durch, findet man auf Youtube eben diese Penis-Akrobaten, die vor neun Jahren schon bei Stefan Raabs damaliger Show TV Total auf ProSieben aufgetreten sind. Also auch dieser Auftritt ist eigentlich nur kalter Kaffee. Nur dieses Mal eben in der Primetime.

Kunststücke mit dem Penis – TV total

Welche Zielgruppe sollte damit erreicht werden? Die Unfall-Gaffer auf der Autobahn? Die Frivolen, die eigentlich andere Filmchen auf anderen Plattformen schauen? Wollte man schlicht Aufmerksamkeit für die kommenden Sendungen erregen? „König Lustig rettet Deinen Mittwoch“, so vollmundig kündigt RTL die Show an. Aha.

Peinlich ist vor allem die deutlich spürbare Verzweiflung von RTL und Raab ob der niedrigen Einschaltquoten

Das Peinlichste bei diesen Bildern war die deutlich spürbare Verzweiflung des Senders und Raab angesichts der niedrigen Einschaltquoten und dass man anscheinend wirklich alles versucht, um diese wieder aus dem Keller zu holen. Tatsächlich ist der Marktanteil verschwindend gering auch dieses Mal gewesen. Etwas mehr als eine Million Zuschauer sahen das ganze Spektakel. Wenn man vergleicht, welche Reichweite einzelne Reels in social media generieren, ist es ein Witz, wo RTL mittlerweile liegt – und wie RTL seine Zuschauer:innen einschätzt.

Relikt aus vergangenen Zeiten

Raab hat damals, als er sich aus der Öffentlichkeit verabschiedet hat, ein Vermächtnis hinterlassen. Er war auf dem Höhepunkt seiner TV- und Produktionskarriere. Sein Comeback war ein Fehler, nicht weil er zurückgekommen ist, sondern weil er es bislang nicht geschafft hat, sich in einer neuen Welt auch neu zu erfinden – und so eher wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten wirkt – ähnlich wie Thomas Gottschalk.