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Unfall mit vier Verletzten und einem Oldtimer

Am Samstagvormittag, den 12. Juli 2020, fuhr eine 73-Jährige mit ihrem VW Golf die Landesstraße von Forchtenberg nach Waldfeld. Sie unterschätzt im Streckenverlauf eine scharfe Rechtskurve und kommt auf die Gegenfahrbahn. Hier stößt der Golf mit einem entgegenkommenden VW Karmann Ghia zusammen. Eine Mitfahrerin im Golf sowie der 37-jährige Fahrer des Karmann Ghia und dessen mitfahrende zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren werden leicht verletzt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von über 20.000 Euro. Zur Unfallaufnahme musste die Landesstraße gesperrt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau/Kupferzell/Waldenburg: Flixbus fährt direkt nach Berlin

Im Gewerbepark Hohenlohe ein- und in Berlin aussteigen – das ist seit Freitag, den 10. Juli 2020 ganz ohne umsteigen möglich. Zum ersten Flixbus-Halt im Gewerbepark Hohenlohe haben sich der Bundestagsabgeordnete Christian Freiherr von Stetten und die Bürgermeister der drei am Gewerbepark beteiligten Städte – Kupferzell, Waldenburg und Künzelsau – verabredet. Gemeinsam haben sie die den ersten Flixbus der Linie L009 begrüßt und wenige Minuten später zur Weiterfahrt nach Berlin gleich wieder verabschiedet. Die Fahrtroute führt über Nürnberg nach Berlin. Rund sieben Stunden Fahrzeit sind im Fahrplan angegeben. Der Fernbus fährt um 14.55 Uhr im Gewerbepark ab. Die Fahrkarten sind ab 14.99 Euro zu haben. In die umgekehrte Richtung startet der Flixbus um 12.40 Uhr am Zentralen Omnibus Bahnhof in Berlin.

„Ein toller Erfolg für Künzelsau“

„Ein toller Erfolg für Künzelsau“, freut sich Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann. „Die Anbindung an das Fernbusnetz über die B19 ist für uns ein wichtiger Schritt. Als Hochschul- und Wirtschaftsstadt erfahren wir so eine aktive Verbesserung unserer Erreichbarkeit. Ich danke Herrn von Stetten und allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz.“

von Stetten: Grundstein für die Kochertalbahn

Der Bundestagsabgeordnete ist froh, dass er die Gespräche mit der Firma Flixbus erfolgreich abschließen konnte und „bereits in dieser Woche auch den Hohenlohekreis mit der neuen Haltestelle ‚Gewerbepark Hohenlohe / Kochertalbahn‘ und damit auch die Städte Künzelsau und Waldenburg sowie die Gemeinde Kupferzell an das Liniennetz angeschlossen sind“. Der direkte Anschluss des Fernbusses an die noch zu realisierende Reaktivierungsstrecke der Kochertalbahn, so Christian Freiherr von Stetten, lege einen ersten Grundstein für dieses ambitionierte Vorhaben, welches er in den nächsten Jahren gemeinsam mit allen Beteiligten voranbringen möchte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau

Ab 14,99 Euro bietet Flixbus die Fahrten an. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Seit 10. Juli 2020 kann man direkt von Hohenlohe nach Berlin fahren. Flixbus macht’s möglich. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 




F.A.Z.-Institut würdigt Mitarbeiter des HK als „Helden in der Krise“

Das Hohenloher Krankenhaus Öhringen (HK) hat für das „herausragende Engagement in der Corona-Krise die Auszeichnung „Helden in der Krise“ erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung der BBT-Gruppe, dem Mehrheitseigner des HK, hervor.

„Sie haben es sich verdient“

Mit dieser Auszeichnung bedanken sich das F.A.Z.-lnstitut, Hansgrohe, Beekeeper, Signal lduna und die dpa-Tochter news aktuell für die außerordentliche Hilfe, die das Hohenloher Krankenhaus und seine Mitarbeitenden in der Pandemie geleistet haben. „Man mag sich gar nicht vorstellen, welches menschliche Schicksal es ohne das großartige gesellschaftliche Engagement in der Corona-Krise gegeben hätte“, sagt Dr. Gero Kalt, Geschäftsführer des F.A.Z.-lnstituts. „Dafür bedanken wir uns bei allen Personen, Unternehmen und Institutionen, die in der Krise Besonderes geleistet haben.“ In seinem Schreiben an die Mitarbeitenden im Hohenloher Krankenhaus ergänzt Dr. Kalt: „Sehen Sie diese Auszeichnung bitte als Ausdruck unserer Hochachtung für Ihre Leistung in der Krise. (…) Uns ist es wichtig, dass wir uns nicht nur direkt bei Ihnen bedanken, sondern Sie für Ihre Verdienste ausdrücklich auszeichnen. Sie haben es sich verdient.“

Bundesweit rund 1.200 Ausgezeichnete

Das Hohenloher Krankenhaus gehört damit zu den bundesweit rund 1.200 ausgezeichneten „Helden in der Krise“. Diese Zahl zeige, dass das gesellschaftliche Engagement in der Corona-Krise sehr beachtlich gewesen ist, so das F.A.Z.-lnstitut. Ausgezeichnet werden dabei sehr unterschiedliche Aktivitäten – von der Produktion großer Mengen Desinfektionsmittel für Krankenhäuser über besondere Betreuungsleistungen für Ältere bis hin zum Aufbau von Internetplattformen, über die die Nachbarschaftshilfe organisiert wurde.

„Wir freuen sehr über diese besondere Auszeichnung“, kommentiert die kaufmännische Direktorin des Hohenloher Krankenhauses Melanie Junge die Meldung. „Neben den Spenden und dem Dank der Menschen im Hohenlohekreis ist dies eine weitere Bestätigung für das hohe Engagement, die Flexibilität und den immensen Arbeitseinsatz unserer Mitarbeiter im Hohenloher Krankenhaus. Dass dies nun auch bundesweit Anerkennung findet, freut uns ganz besonders.“

Auf der Homepage des Hohenloher Krankenhaus berichten Mitarbeitende in persönlichen Berichten über ihre Erlebnisse während  der Corona-Pandemie. http://www.hohenloher-Krankenhaus.net

Corona-Portraits HK Helden. Quelle: HK

 




Bademeister verprügelt Hausmeister

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn, Zweigstelle Schwäbisch Hall, erließ Strafbefehl gegen einen Bademeister der Stadt Ingelfingen wegen schwerer Körperverletzung.

Blut geflossen

Der Bademeister, der erst seit Frühjahr 2019 bei der Stadt Ingelfingen beschäftigt war, soll den Hausmeister der Stadt Ingelfingen auf einem Gelände unweit der Schule und des Hallenbades tätlich angegangen sein und – so berichten es Quellen gegenüber GSCHWÄTZ – unter anderem mit Fäusten traktiert haben. Auch Blut soll, so berichten es weitere Quellen, dabei geflossen sein. Der Hausmeister sei daraufhin mehrere Wochen krankgeschrieben gewesen. Vorausgegangen sei wohl ein verbaler Disput.

Der Vorfall hat sich am 16. März 2020 ereignet. Der Hausmeister stellte daraufhin laut der Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn Strafanzeige gegen den Bademeister wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Fall ist nach den polizeilichen Ermittlungen nun der Staatsanwaltschaft vorgelegt worden.

Strafmaß

Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Strafbefehl beantragt. Das ist ein schriftliches Verfahren ohne eine mündliche Hauptverhandlung. Der Angeklagte hat dabei die Möglichkeit, wenn er dem Strafbefehl nicht zustimmt, in die mündliche Hauptverhandlung überzugehen. Der Strafbefehl wurde aber laut der Staatsanwaltschaft von dem Ageklagten akzeptiert. Wie hoch das Strafmaß ist, dazu wollte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die Persönlichkeitsrecht des Angeklagten keine Angaben machen.

Es ist jedoch keine zu vollstreckende Freiheitsstrafe – sprich: eine Gefängnisstrafe – verhängt worden. Daneben gibt es Freiheitsstrafen auf Bewährung und/oder Geldauflage und/oder Arbeitsstunden. Bei einer Freiheitsstrafe auf Bewährung gibt es entsprechende Auflagen in dieser Bewährungszeit.

Die Stadt Ingelfingen hat sich nach dem Vorfall von ihrem Bademeister getrennt und einen neuen Bademeister eingestellt.

Zuvor bereits Unstimmigkeiten

Der Verurteilte war erst seit dem Frühjahr 2019 Bademeister der Stadt und zuständig für das Hallenbad Ingelfingen. Uneinigkeiten gab es zuvor bereits mit der Besitzerin einer privaten Schwimmschule, die laut eigenen Aussagen unter anderem aufgrund des Vorgehens des damals neuen Bademeisters mit ihren Anfängerschwimmkursen aus dem Ingelfinger Hallenbad geflogen ist (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2019/08/23/schwimmschule-fliegt-aus-ingelfingens-hallenbad/).

 




Bald nur noch Schutt und Asche

Der ein oder andere ehemalige Mitarbeiter von Mustang wirft dieser Tage des Öfteren interessiert einen Blick zum ehemaligen Firmensitz des Jeansherstellers, der es zu weltweiter Bekanntheit geschafft hat, werfen. Manche traueren dem Konzern hinterer, andere haben das Unternehmen längst hinter sich gelassen, so wie Mustang Künzelsau hinter sich gelassen hat. Die neuen Eigner haben den Firmensitz vom Herzen Künzelsaus ins vermeintlich attraktivere Schwäbisch Hall verlegt und so ist seitdem ein großes Areal in Künzelsaus Innenstadt verwaist.

Das Verwaltungsgebäude wird nun abgerissen und weicht einer Wohnbebauung. Aber nicht nur ehemalige Mitarbeiter beobachten dieses Schauspiel, auch der ehemalige Firmenchef hält den Abriss in Bildern fest. Was Heiner Sefranek wohl bei den Baggerbissen in sein ehemaliges Gebäude denken mag? Sein Vater Albert gründete Mustang Jeans einst und machte das Unternehmen zu einem weltweit erfolgreichen Jeanshersteller.

Fotos: Matthias Lauterer

Heiner Sefranke schaut beim Abriss seines ehemaligen Mustang-Gebäudes zu und macht selbst auch ein paar Erinnerungsfotos. Foto: GSCHWÄTZ




Eisenmann hebt Schulbesuchspflicht fürs kommende Schuljahr auf

Die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hebt die Schulbesuchspflicht für das kommende Schuljahr auf. Das geht aus einem aktuellen Artikel auf der Internetseite http://www.news4teachers.de hervor.

Lehrergewerkschaft schlägt Alarm

Danach müssen Eltern, die ihre Kinder nicht zum Präsenzunterricht schicken möchten, dies nur formlos melden. Wie dadurch zukünftig Noten gegeben werden, zum Beispiel hinsichtlich des Schreibens von Klassenarbeiten, geht aus dem Artikel nicht hervor. Eisenmann betonte aber bei der Vorstellung ihrer Pläne am Mittwoch, den 08. Juli 2020, dass der Präsenzunterricht im Klassenzimmer die Regel sein soll. Ab September 2020 soll es dann auch wieder mit 100 Prozent Präsenzunterricht für die weiterführenden Schulen losgehen – so wie dies unlängst geschehen ist für die Grundschüler. Derzeit müssen Schüler ab Klasse fünf noch zirka 50 Prozent ihrer Unterrichtsmaterialien im Homeschooling erledigen, während die Erst- bis Viertklässler wieder ganz im Klassenzimmer sitzen dürfen.

„Versuchskaninchen der Landesregierung“

Indes schlägt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Alarm. Die Lehrer würden sich wie „Versuchskaninchen der Landesregierung“ fühlen, sagte die GEW-Vorsitzende  Doro Moritz. Es würden klare Zusagen fehlen, welche Schutzmaßnahmen für Schüler und Lehrer zur Verfügung stünden. Moritz fordert Schutzmasken für alle Lehrer.

Risikogruppe Lehrer

Seit Einführung der Attestpflicht würden laut Eisenmann wieder mehr Lehrer am Präsenzunterricht teilnehmen, so dass sie guter Dinge sei, dass ab September ausreichend Lehrer für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen. Vorher hatten sich rund 20 Prozent zur Risikogruppe gezählt und hielten keinen Präsenzunterricht ab.

Es könne, so Eisenmann aber immer wieder auch ab September zu temporären Schulschließungen kommen, je nachdem, wo das Virus gerate wütet. Daher gelte es, verbindliche Richt- und Leitlinien das Homeschooling betreffend auszuarbeiten.




Jetzt sind Eltern gefragt – Landesweite Umfrage zum homeschooling

Viele Eltern werden erleichtert sein, denn die Sommerferien in Baden-Württemberg rücken in greifbare Nähe und damit hat das homeschooling erst einmal ein Ende. Der Landeselternverband weist indes darauf hin, dass es nach den Ferien immer mal wieder zu homeschooling-Phasen kommen kann.

In einer landesweiten Umfrage, die sich an die Eltern richtet, möchte der Verband nun wissen, wie die Eltern das homeschooling, das sich im Groben über das vergangene halbe Schuljahr erstreckt hat, rückblickend bewerten. Ziel sei es anhand der Auswertungen Verbesserungen für zukünftige homeschooling-Phasen zu bekommen, so der Verband.

Mitmachen darf jeder, der Schulkinder hat. Der Fragebogen ist standardisiert, individuelle Antworten sind nicht möglich. Das erleichtert die Auswertung, vernachlässigt aber dadurch auch einzelne Aspekte. Abgefragt wird etwa, wie oft und in welcher Form die Kinder die Schulaufgaben übermittelt bekommen haben, wie der Kontakt zu den Lehrern war und ob zu viele oder zu wenige Aufgaben an die Kinder verteilt wurden. Klar ist: Hier werden keine objektiven Ergebnisse am Ende herauskommen, sondern subjektive Erlebnisse und Eindrücke der Eltern, die sich vermutlich auch stark von Schule zu Schule und Lehrer zu Lehrer unterscheiden.

Dennoch darf man gespannt sein auf die Ergebnisse und die Rückschlüsse, die daraus gezogen werden.

Wer mitmachen möchte, hat hierzu noch bis Ende zum Ende des Schuljahres, also bis Ende Juli 2020, Gelegenheit. Die Teilnahme ist anonym. Hier geht’s zur Umfrage:

https://leb-bw.de/umfrage




Mehr als nur Gemüse

Nach mehrjähriger Planungs- und Abstimmungsphase des Landratsamtes Hohenlohekreis und des Kompetenzzentrums Vermögen und Bau des Landes Baden-Württemberg wurden jetzt die Pläne für einen Schul- und Erholungsgarten an der Akademie in Kupferzell – mit tatkräftiger Unterstützung der Fachlehrerinnen Sigrun Vogt-Brück und Valentina Schulz – umgesetzt. Landrat Dr. Matthias Neth und Frank Berkenhoff, der stellvertretende Leiter von Vermögen und Bau Heilbronn, und weitere Vertreter des Landratsamtes schauten sich vor Ort die Resultate der ersten Umbaumaßnahmen und der bereits angebauten Gemüsepracht an, hieß es in einer Pressemitteilung. Alle waren beeindruckt von der Produktvielfalt im Garten, die durch die Fachlehrerinnen der Akademie und des Landwirtschaftsamtes im Rahmen des Unterrichts angebaut wurde.

Bedeutung von Kulturpflanzen

Im Fach Gartenbau erhalten die Fachschülerinnen der Akademie und des Landwirtschaftsamtes Einblicke in die Bedeutung von Kulturpflanzen: Gemüse, Kräuter und Beeren, Ziergarten und -pflanzen. Alle Themen können nun im Garten in der Fachpraxis handlungsorientiert umgesetzt und im Nutz- und Ziergarten der Schule geübt werden. Die Schülerinnen sind in ihrem späteren Berufsalltag überwiegend als Führungspersonen in Großhaushalten eingesetzt. Das erworbene Wissen im Gartenbau kann in jeder Einrichtung zum Beispiel in der Gestaltung des Eingangs- oder Außenbereiches eingesetzt werden.

Offen für Gartenliebhaber

In den regelmäßig angebotenen Gartenführungen des Landwirtschaftsamtes haben auch Gartenliebhaber die Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden. Aktuelle Themen sind derzeit gezielte Düngung, biologischer Pflanzenschutz, schonende Bodenbearbeitung, Sorten- und Artenvielfalt sowie sparsame Bewässerung. Gerade junge Familien haben wieder Interesse am eigenen Garten. Der Schulgarten bietet hier in den Bereichen Gemüsegarten, Gewächshaus, Ziergarten, Beerenobst und Streuobstwiese reichlich Fortbildungsthemen. Ganz nebenbei lernen die Teilnehmer  die Bedeutung der Gärten als Biotope für Pflanzen, Tiere und Menschen kennen, die unser Kleinklima positiv beeinflussen.

Frisches für Tagungsgäste

Neben der Vermittlung von Wissen an die Schülerinnen und im Rahmen von Veranstaltungen zur Erwachsenenbildung profitieren auch die Tagungsgäste der Akademie vom hauseigenen Garten. Die Gäste erhalten je nach Saison von dort frisches Obst und Gemüse. In der Mittagspause bieten der Schulgarten und der Park Raum für Regeneration. Im Garten sind Infotafeln aufgestellt, so dass sich Gäste bei einem erholsamen Rundgang informieren können, was gerade wächst.

Nicht zuletzt ist der Garten auch eine Attraktion für die Gemeinde Kupferzell, die das Projekt unterstützt. Park und Schulgarten gelten als beliebter Naherholungsraum für die Bürger der Gemeinde.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




K 2348 gesperrt

Wegen Fahrbahnerhaltungsarbeiten der Straßenmeisterei Öhringen wird die Kreisstraße K 2348 zwischen der Einmündung zur L 1050 und Tiefensall von Dienstag, den 14. Juli 2020, bis Mittwoch, den 15. Juli 2020, für den gesamten Verkehr gesperrt.

Der überörtliche Verkehr wird über die K 2354 – Kleinhirschbach – Stolzeneck – Metzdorf und umgekehrt umgeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




Misshandelte er sein zweijähriges Kind?

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Dienstagnachmittag, den 07. Juli 2020, am Klinikum Am Gesundbrunnen in Heilbronn. Hintergrund war, dass dort ein Mann drohte, sich und sein zweijähriges Kind umzubringen. Die Polizei hatte zuvor Hinweise erhalten, die auf eine Misshandlung des Zweijährigen hindeuteten. Aus diesem Grund wurde der Beschuldigte am Dienstagnachmittag an seiner Wohnanschrift aufgesucht.
Schnitt im Bereich des Handgelenks
Er zeigte sich kooperativ und erklärte sich bereit, zu einer medizinischen Abklärung mit seinem Sohn in die Kinderklinik zu kommen. Während der Untersuchung ergriff der 32-Jährige jedoch plötzlich eine Schere und drohte damit, sich umzubringen, fügte sich selbst einen Schnitt im Bereich des Handgelenks zu und deutete überdies auch die Tötung des Kindes an, um so die Klinik verlassen zu können. Daher wurden weitere Polizeikräfte alarmiert. Nach kurzer Zeit konnte der 32-Jährige überwältigt werden, ohne dass andere Personen zu Schaden kamen.
Aufgrund der Ereignisse wurde das Kind vom Jugendamt in Obhut genommen und in ärztliche Behandlung übergeben. Der Beschuldigte wurde in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Heilbronn gebracht. Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen soll nun auch ermittelt werden, ob der Mann seinen Sohn körperlich misshandelt hat. Außerdem wird er wegen des Verdachts der Geiselnahme noch heute dem Haftrichter vorgeführt