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Virentests verzögerten Auswertung

voDie Auswertungen der Studie des Robert-Koch-Institutes (RKI) „Corona-Monitoring lokal“, die in Kupferzell als erste deutschlandweit durchgeführt wurde (wir berichteten) sind in Kürze abgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Ursprünglich war eine Veröffentlichung im Juli geplant

 Mitte August sollen die ersten Ergebnisse der Studie „Corona-Monitoring lokal“, die das Robert Koch-Institut (RKI) vom 20. Mai bis 09. Juni 2020 in Kupferzell durchgeführt hat, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der genaue Termin sowie der Ort werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Ursprünglich hatte das RKI auf eine Veröffentlichung noch im Juli 2020 gehofft. Grund für die Verzögerung waren nach Angaben des RKI ausstehende virologische Tests, die für wissenschaftlich eindeutige Ergebnisse wichtig sind. Inzwischen liegen die Ergebnisse dieser sogenannten Neutralisationstests vor, so dass die Auswertungen laut dem Landratsamt in Kürze abgeschlossen werden können.

„Wir sind alle sehr gespannt“

„Wir sind alle sehr gespannt und erwarten mit großem Interesse die Ergebnisse“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth auf die Präsentation der Gesamtergebnisse im August.

Die Teilnehmer wurden bereits direkt per Post über das Ergebnis des Rachenabstriches und des Antikörpertestes informiert.

„Froh und stolz“

Auch der Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles ist bereits gespannt auf die Ergebnisse der Studie: „Wir sind froh und stolz, dass wir in Kupferzell für die Studie ausgewählt wurden und mit den vielen freiwilligen Teilnehmern dabei helfen können, das Virus besser zu verstehen.“

 Erste deutschlandweite Studie

Kupferzell war der erste von vier Orten, die für die Studie Corona-Monitoring lokal ausgewählt wurden. Innerhalb von drei Wochen wurden mehr als 2.100 Bürger untersucht und befragt, im Anschluss sollten die Teilnehmer einen ausführlichen Online-Fragebogen ausfüllen. Dabei geht es darum, die Untersuchungsergebnisse mit anderen Faktoren in Verbindung bringen zu können und so belastbare Aussagen über das Covid-19-Virus treffen zu können.




Anton Baron: AfD-Landesvorstand kommt mit Frohnmaier und Hess

Der Landtagsabgeordnete und AfD-Kreissprecher Anton Baron freut sich auf eine Veranstaltung am Freitag: „Am 31. Juli werden Vertreter des AfD-Landesvorstandes im Rahmen der Sommerkampagne ‚Wohlstand und Arbeitsplätze sichern‘ ab 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Öhringer Marktplatz abhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung von Anton Baron hervor.

Darunter werden auch die Bundestagsabgeordneten Martin Hess und Markus Frohnmaier sein. „Sämtliche Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich aus erster Hand ein Bild von unserer Partei zu machen. Am Rande der Kundgebung stehen unsere Vorstandsmitglieder und ich als Landtagsabgeordneter und Kandidat natürlich auch für persönliche Gespräche zur Verfügung“, so Baron.




Schüler und Studenten aufgepasst

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27-Jähriger forderte Mädchen auf, nackt vor ihm zu schwimmen

Zwei junge Mädchen erfuhren Samstagnachmittag, den 25. Juli 2020, einen ordentlichen Schreck. Die Mädchen wurden im Breich des Bahnhofs von einem 27-jährigen Mann angesprochen.

Er folgte diesen dann anschließend bis zum Wertwiesenpark. Dort forderte er die Mädchen auf, dass sie nackt vor ihm schwimmen sollten. Die Mädchen verständigten jedoch die Polizei, die den jungen Mann kontrollierte. Hierbei wurde bei dem 27-Jährigen eine deutliche Alkohol- und Drogenbeeinflussung festgestellt. In dem von ihm mitgeführten Rucksack konnten die Beamten geringe Mengen an Marihuana auffinden. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen Drogenbesitz. Bezüglich den Aufforderungen und Äußerungen des Mannes gegenüber den Jugendlichen, ermittelt das Polizeirevier Künzelsau. Nach der Kontrolle erhielt der Mann einen Platzverweis.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




160.000 Euro für die nächsten Schritte in die digitale Ära

Die Realschule Krautheim Auf dem Weg in eine neue digitalte Schugeht das Thema Digitalisierung schon seit vielen Jahren engagiert an und versucht immer mit der Entwicklung Schritt zu halten. So waren schon vor rund sieben Jahren fest installierte Beamer, Lautsprecher und multimediale PC-Arbeitsplätze in den Klassenzimmern Standard.

Digitalpakt Schule

Nun macht sich die Realschule Krautheim auf den Weg den nächsten großen Schritt zu gehen, um die Digitalisierung des Unterrichts weiter voran zu bringen. Als eine der ersten Schulen im Hohenlohe-Kreis hat die Realschule Krautheim das Zertifikat für den Medienentwicklungsplan (MEP) erhalten und somit die Grundlage geschaffen die Zuschüsse aus dem „Digitalpakt Schule“ abzurufen. Für die Realschule stehen somit rund 160.000 Euro für die Modernisierung der digitalen Infrastruktur der Schule bereit.

Beamer werden ersetzt durch Bildschirme

Schwerpunkt hierbei ist bereits in diesem Schuljahr das Ersetzen der Beamer in jedem Klassen- und Fachraum durch Bildschirme, die ein unkompliziertes drahtloses Arbeiten mit Tablets verschiedenster Hersteller ermöglichen. Im nächsten Schuljahr soll dann das WLAN innerhalb der Schule modernisiert und ausgebaut werden, damit es in Zukunft noch mehr mobile Endgeräte sowohl für Schüler als auch für Lehrkräfte bewältigen kann. Somit sieht sich die Realschule für den im Herbst kommenden Glasfaserausbau in Krautheim gut vorbereitet und erwartet diesen mit freudiger Ungeduld.

„Sehr gute Rahmenbedingungen auch in den kommenden Schuljahren“

Schulleiter Thomas Weniger betonte, dass somit für alle Schüler und Lehrer in den kommenden Schuljahren auch im Bereich Multimedia und Digitalisierung sehr gute Rahmenbedingungen für fortschrittliches Arbeiten und Lernen geschaffen werden, um die Schüler der Realschule Krautheim getreu dem schuleigenen Motto „fit für die Zukunft“ zu machen.

Quelle: Pressemitteilung der Realschule Krautheim

Thomas Weniger ist Schulleiter der Realschule in Krautheim. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Einsatz von Polizei und Rettungsdienst im Supermarkt

Am Dienstagabend, den 21. Juli 2020, wurde die Künzelsauer Polizei zu einem Einsatz in einen Supermarkt in der Bergstraße gerufen. Eine offenbar neben sich stehende Person randalierte und schrie im Laden herum. In der Spirituosenabteilung des Geschäfts konnten die Beamten den Mann antreffen. Auf dem Boden lag eine zersplitterte Glasflasche und der Angetroffene hatte entsprechende Schnittverletzungen. Aufgrund der persönlichen Situation des Gegenübers gestaltete sich eine Kontaktaufnahme mit ihm schwierig. Nachdem der Rettungsdienst eingetroffen war, wurde der 21-Jährige zunehmend aggressiver und musste schlussendlich mittels Handschellen gefesselt werden. Der Mann wurde unter Polizeibegleitung einem Krankenhaus zugeführt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Uwe Wirkner und Uwe Köhler bewerben sich

Bei einer Sitzung des Kreisvorstandes der Freien Demokraten meldeten sowohl Uwe Wirkner aus Öhringen wie auch Uwe Köhler aus Ohrnberg ihre Kandidatur als Landtagskandidat im Wahlkreis 21 Hohenlohe an. Die Nominierung soll am Montag, 03. August 2020 im Landhotel Küffner in Pfedelbach erfolgen. Das geht aus einer Pressemitteilung der FDP Hohenlohe hervor.

Zu den Bewerbern:

Der 55-jährige Uwe Wirkner ist Sozialversicherungsangestellter und verheiratet. Wirkner ist stellvertvertrender Kreisvorsitzender und Kreisschatzmeister. Er gehört zu den Delegierten des Landesparteitages. Uwe Wirkner wohnt in Öhringen.

Der 58-jährige Uwe Köhler ist Verleger. Er ist in einer Lebensgemeinschaft und hat ein Kind sowie einen Enkel. Köhler ist Stadtrat in Öhringen und wohnt in Öhringen-Ohrnberg.

Stimmberechtigt sind bei der Wahlkreiskonferenz alle Mitglieder der FDP, die im Wahlkreis 21 Hohenlohe wohnen und wahlberechtigt sind, also die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und zum Zeitpunkt der Wahlkreiskonferenz das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Landtagswahl am 14. März 2021.

Uwe Köhler. Foto: FDP Hohenlohe

Uwe Wirkner. Foto: FDP Hohenlohe

 




Coronaalarm: Bis zu 100 Jugendliche & Studenten tummeln sich nachts am Wertwiesen beim Kocherfreibad

Der Bereich am Kocherfreibad in den Künzelsauer Wertwiesen musste in der vergangenen Woche bereits mehrfach von der Polizei kontrolliert werden. Laute Musik und Gejohle veranlassten in der Nachtruhe gestörte Bürger dazu, sich bei der Polizei zu melden. Der gesamte Bereich wurde auch am Dienstagabend, den 21. Juli 2020, überprüft. Auf dem Gelände befanden sich zirka 70 bis 100 Personen. Eine genaue Festlegung ist hier nicht möglich, da viele beim Eintreffen der Polizei das Weite suchten. Am Dienstagabend, gegen 22.50 Uhr, wurde eine laut betriebene Musikbox festgestellt, die auf Weisung der Ordnungshüter abgestellt wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Künzelsau hervor.

Laute Musik, genervte Anwohner

Verschiedene Kleingruppen wurden angewiesen, ihre Hinterlassenschaften an Müll zu beseitigen. Im weiteren Verlauf der Nacht wurden immer wieder Personen in Kleingruppen festgestellt, welche beim Erkennen der Beamten wegrannten. Ein Zusammenhang der Treffen mit dem dortigen Biergarten konnte nicht festgestellt werden. Die Polizei Künzelsau weist ausdrücklich daraufhin, dass sie die Kontrollmaßnahmen auch in den nächsten, kommenden warmen Tagen und Nächten aufrechthält und Verstöße gegen die Stadt- und Coronaverordnungen konsequent zur Anzeige bringt. Das Revier appeliert an die Vernunft der sich dort treffenden Gruppen, die sich aus Studenten und Jugendlichen aus dem Raum Künzelsau zusammensetzt und bittet um die Einhaltung allgemeiner Regeln. Das Polizeirevier Künzelsau steht darüber hinaus bereits in engem Kontakt mit dem Ordnungsamt der Stadt Künzelsau.




Origineller Scheidungsantrag – wer damit gemeint ist

Am Samstag, den 26. Juli 2020 (vielleicht wurde es aber auch bereits Freitagnacht aufgehängt) hängte ein Mann oder ein Frau oder mehrere Personen ein großes weißes Stofftuch an die Brücke bei Gaisbach auf der B19. Darauf sprühte der Mann oder die Frau oder mehrere Personen eine Botschaft mit schwarzer Farbe: „Schatz, ich will die Scheidung. Bitte hau ab.“ Zwischen den Wörtern waren immer wieder vereinzelt rote Herzen gemalt, insgesamt fünf. Am Abend hing die Botgschaft immernoch da und jeder, der die B19 von Gaisbach kommend nach Künzelsau fuhr, überlegte, wem diese Bitte wohl gelten mag. Denn: Es gibt keinen Adressaten.

Wie aber weiß man, wer damit gemeint ist? Vielleicht hat der oder die Absender/in vor vielen Jahren eine optisch ähnliche Botschaft an dieser Brücke hinterlassen, nur mit dem gegenteiligen Inhalt: „Willst du mich heiraten?“ Der- oder dienjenige Betroffene wird daher sofort wissen, dass er oder sie gemeint ist.

Es könnte sich aber auch um eine witzige Werbeaktion handeln – etwa für ein Theaterstück oder ein neues Brautmodengeschäft. Wir erinnern uns: Vor vielen Jahren gab es in Künzelsau überall Zettel mit dem Namen „Emma“. Das Geheimnis wurde damals wenig später gelüftet: Es war eine originelle Werbeaktion für die das neue Bar-Restaurant-Café Emma am Künzelsauer Bahnhof.

Wir dürfen also bezüglich der Auflösung gespannt sein.

 




Zahlreiche Feuerwehreinsätze im Hohenlohekreis

Zahlreiche Einsätze mussten die Feuerwehren im Hohenlohekreis am Donnerstag, de 23. Juli 2020, bewältigen.Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums hervor.

In Forchtenberg kam es gegen 20:31 Uhr zu einem Flächenbrand, nachdem sich, entlang der Kreisstraße zwischen Metzdorf und Wollmuthausen, ein Strohballen in einer Ballenpresse entzündet hatte. Hierbei kam es auch im Inneren der Ballenpresse zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Neuenstein und Forchtenberg waren mit sieben Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften im Einsatz.

In Neuenstein selbst kam es zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr zu einem kleineren Brand auf einem Balkon in der Fichtenstraße. Hier brannte eine Schilfabtrennung und Blumenkästen. Ein größerer Schaden entstand hierbei nicht. 30 Einsatzkräfte auf vier Fahrzeugen brachten den Brand schnell unter Kontrolle.

In Bretzfeld-Schwabbach hatte sich gegen 14.30 Uhr Grünschnitt in einer Gitterbox offenbar selbst entzündet. Das Feuer griff in der Maybachstraße auf die angerenzende Wiese über, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr (sieben Fahrzeuge / 30 Einsatzkräfte) bereits 200 Quadratmeter Wiese brannten. Hier kam es bei der Anfahrt der Feuerwehr zu einem kleineren Auffahrunfall unter Beteiligung eines Feuerwehrfahrzeugs.