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„Jeder wird stolz sein, ein Shirt der vergangenen Laufevents zu tragen und zu versuchen, seine persönliche Bestzeit zu halten“

der ebm-papst-Marathon gibt es in diesem Jahr trotz Corona – allerdings etwas anders üblich. Anstelle des realen ebm-papst Marathons findet erstmals in Hohenlohe eine virtuelle ebm-papst Laufveranstaltung statt. Das geht aus einer Pressemitteilung von ebm-papst hervor.

Digitale Lösung

Vor einigen Wochen musste der Ventilatorenhersteller ebm-papst die traurige Nachricht übermitteln, dass der ebm-papst Marathon 2020 aufgrund von Covid-19 in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Doch das gilt nur für den „realen“ Marathon in Niedernhall. Virtuell ist dagegen so einiges möglich.

Viele Rückmeldungen des Bedauerns erreichten ebm-papst nach der Absage des ebm-papst Jubiläumsmarathons. Zum bereits 25. Mal sollte die beliebte Familienveranstaltung am letzten Sommerferien-Wochenende im September stattfinden. Kurzerhand suchte das Organisationsteam des Technologieführers nach einer Alternative und fand eine digitale Lösung.

Erstmals in Hohenlohe

Vom 11. bis 13. September 2020 startet erstmals in Hohenlohe eine virtuelle ebm-papst Laufveranstaltung. Um teilzunehmen genügt eine Anmeldung auf der Internetseite des ebm-papst Marathons unter www.ebmpapst-marathon.de und die passende App auf dem Smartphone. Am Marathonwochenende kann dann jeder einfach und zu jeder Uhrzeit auf seiner eigenen Wunschstrecke starten. Angebotene Disziplinen sind Nordic Walking, Zehn-Kilometer-Lauf, Halbmarathon und Marathon. „Die App ist natürlich keine echte Alternative für das Lauffeeling beim realen ebm-papst Marathon “, sagt Joachim Süssmuth vom TSV Niedernhall. „ Aber diese virtuelle Möglichkeit wird die Sportler am Laufwochenende im Kochertal und an anderen Orten sichtbar machen. Ich denke, jeder wird stolz sein, ein Shirt der vergangenen Laufevents zu tragen und zu versuchen, seine persönliche Bestzeit zu halten.“

Unser Patenkind Noah hat sich schon so auf seinen ersten Start beim Zehn-Kilometer-Lauf gefreut“

Auch Familie Hasenauer aus Niedernhall wäre gerne beim Event dabei gewesen. „Unser Patenkind Noah hat sich schon so auf seinen ersten Start beim 10km-Lauf gefreut“, erzählt Anja Hasenauer. „Aber wir sind natürlich alle drei beim virtuellen Lauf dabei und freuen uns schon auf den ebm-papst Marathon im nächsten Jahr.“

Kostenlose App

Mit der kostenlosen „mika:timing“ App ist es den Teilnehmern möglich, ihre Zeit zu stoppen und virtuell am Event teil zunehmen. Dazu wird die Veranstaltung „ebm-papst Marathon“ in der App ausgewählt, im Bereich „Mein Rennen“ das Tracking gestartet und schon kann der persönliche Lauf beginnen. Familie und Freunde können die Läufer per Smartphone verfolgen. Und wie immer gilt dies auch auf den Social Media Kanälen von ebm-papst und der Facebook-Seite des Marathons. Hier können die Teilnehmer Bilder Videos und Kommentare von Ihrem persönlichen Laufereignis mit der Gemeinschaft teilen.

Es gibt auch etwas zu gewinnen

Unter allen Teilnehmern verlost der Motoren- und Ventilatorenhersteller 25 Freistarts für den 25. ebm-papst Marathon 2021 in Niedernhall. Dann hoffentlich wieder real und mit vielen Läufern und Besuchern.

Patenkind Noah ist auch dabei. Foto: ebm-papst

Familie Hasenauer wird auch in diesem Jahr mitmachen. Foto: ebm-papst




Ganerben-Schüler dürfen sich freuen

Am Montag, den 24. August 2020, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Instandsetzung der Fußgängerunterführung im Zuge der B 19 / Mergentheimer Straße in Künzelsau, die unmittelbar am Ganerben-Gymnasium liegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, den 04. September 2020, andauern. Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden Betonschäden an den Bauwerksfugen der im Jahr 1976 erstellten Unterführung instandgesetzt.

Beeinträchtigungen sollen für Lehrer und Schüler so gering wie möglich gehalten werden

Die beengten Verhältnisse und die angewandten Verfahren erfordern es, während der Arbeiten die Zugänge der Fußgängerunterführung zu sperren. Um die Beeinträchtigungen für die Lehrkräfte sowie die Schüler so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten auf die Sommerferienzeit gelegt

Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 22.000 Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.

Fußgänger werden gebeten, während der Bauarbeiten auf andere Überquerungsmöglichkeiten auszuweichen. Der Verkehr auf der B 19 ist von den Arbeiten nicht betroffen.

Das Regierungspräsidium bittet alle  Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Sperrung zwischen Sindeldorf und Westernhäuser Höhe

Die Kreisstraße K 2320 muss ab 31. August, 8 Uhr, bis voraussichtlich 2. September 2020 zwischen Ortsende Sindeldorf und der L 1046 (Westernhäuser Höhe) gesperrt werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Grund ist die stellenweise Sanierung der Fahrbahndecke durch die Straßenmeisterei Künzelsau. Je nach Verlauf der Bauarbeiten ist es möglich, dass die Sperrung früher aufgehoben werden kann.

Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Sindeldorf über Marlach – Winzenhofen – Westernhausen – Westernhäuser Höhe und umgekehrt.

 




„Links-grüne Träumereien schnüren unserer Landwirtschaft die Luft ab“

Der Bezirksfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Nordwürttemberg war laut einer Pressemitteilung zusammen mit den CDU-Kreisagrarausschüssen Hohenlohe und Schwäbisch Hall zu Gast beim Bauernverband Schwäbisch Hall. Auch Landwirtschaftsminister Peter Hauk war vor Ort. In der Diskussionsrunde ging es um die agrarpolitischen Rahmenbedingungen und deren zukünftige Gestaltung für die regionale Landwirtschaft. Im Fokus standen die Möglichkeiten der Unterstützung durch die Landesregierung und durch das Landwirtschaftsministerium. Sehr deutlich wird dabei der Wunsch aus der Landwirtschaft an die CDU gerichtet, sich in der politischen Arbeit in Baden-Württemberg, Berlin und Brüssel noch stärker für die landwirtschaftlichen Familienbetriebe zu positionieren. Es geht allen darum, die Problem der Bauern genauer zur erkennen und zu benennen.

„Fachfremde und links-grüne Träumereien, die unserer Landwirtschaft die Luft abschnüren.“

Gleich zu Beginn erinnert der Geschäftsführer des Bauernverbandes und, gemeinsam mit dem  Landtagsabgeordnetem Arnulf von Eyb, Vorsitzender des Bezirksfachausschusses Landwirtschaft und Ländlicher Raum der CDU Nordwürttemberg, Helmut Bleher, an sieben Forderungen. Er hat sie bereits beim Treffen der CDU-Agrarausschüsse im Januar formuliert. Darunter sind die Forderung nach mehr Selbstbewusstsein und Durchsetzungswillen der CDU, insbesondere gegenüber „fachfremden und links-grüne Träumereien, die unserer Landwirtschaft die Luft abschnüren. Ich freue mich deshalb auf eine lebhafte Diskussion und bitte die CDU, dass sie als Partei im Land und in Berlin die bäuerlichen Interessen ganz klar benennt und vertritt“, so Bleher laut der Pressemitteilung. Nach wie vor gehe es ihm darum, dass die Arbeit der Landwirte nicht durch scheinbar trendgerechte Ideologien oder fachfremd zustande gekommene Gesetze bis zur Unmöglichkeit beschränkt wird. Es gehe auch um die Wertschätzung der Arbeit der Bauern vor Ort, hier in der Region.

„Das war das Bitterste, was ich in meiner Legislaturperiode erleben musste.“

Minister Peter Hauk stellte klar, dass der Erhalt der heimischen Landwirtschaft für ihn an oberster Stelle steht. Das wolle er mit aller Kraft in den nationalen Strategieplan einbringen. Er nannte drei Schwerpunkte: die Ausgestaltung des Eckpunktepapieres für mehr Biodiversität und Artenschutz, den beschlossenen Green Deal für eine gemeinsame Agrarpolitik in der EU und die Umsetzung der neuen Rahmenbedingungen für die Tierhaltung, insbesondere in der Schweinezucht. Der Minister dazu ganz offen: „Das war das Bitterste, was ich in meiner Legislaturperiode erleben musste. Über Nacht wurde hier ein Vorschlag erarbeitet und am nächsten Morgen verabschiedet, bei dem sich das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg nicht mehr positiv einbringen konnte und die Vernunft keine Rolle spielte! Das Resultat ist, dass alle Schweinehalter umbauen müssen, weil Platzvorgaben jenseits aller bisher diskutierten Bereiche beschlossen wurden. Das gilt ebenso für Ställe, die nach neuesten tierwohlrelevanten Erkenntnissen erbaut und gerade erst eingeweiht wurden, übrigens auch für alle Bioställe.

„Aus den Augen – aus dem Sinn.“

Minister Hauk weiter: „Ein Problem ist für die Öffentlichkeit scheinbar gelöst – aus den Augen aus dem Sinn. In Wirklichkeit aber wurde es ins Ausland verlagert. Wenn aufgrund der nicht umsetzbaren Vorschriften keine Schweine mehr in Deutschland gehalten werden können, werden diese dann halt in Russland, Brasilien, China und Spanien erzeugt – unter nicht nachvollziehbaren Bedingungen“.

„Förderung statt Forderung heißt die Devise.“

„Wir haben das Glück, einen Minister zu haben, der weiß, wovon er spricht“, honorierte nicht nur ein Teilnehmer in der Diskussion. Ein gutes Ergebnis, schlussendlich auch für die Landwirtschaft, ist für Hauk das sogenannte Eckpunktepapier der Landesregierung. „Hier saßen dann doch alle zusammen an einem Tisch, um den besten Kompromiss zu gestalten. Damit haben wir erreicht, dass der Markt und nicht die politischen Kräfte die Entwicklung regeln. Förderung statt Forderung heißt die Devise.“ In den Zielen nach mehr Biolandwirtschaft und weniger Pflanzenschutzmitteln bestehe große Einigkeit. Es sei nun Sache des Landes, die Anreize so zu setzen, dass diese auch erreicht werden. Aus den Reihen der anwesenden landwirtschaftlichen Experten wird der Arbeit des Ministers und seiner Ausschüsse hohe Fachkenntnis und viel Engagement bescheinigt.

 Den jungen Landwirten mehr Verantwortung geben

Die Runde diskutierte auch über den Ansatz der Eigenvermarktung für Produkte aus der Region und fragte sich, ob man dies noch besser kennzeichnen kann. Aktuelle Kampagnen wie „Von daheim“, „Wir versorgen unser Land“ und „Die deutschen Bauern“ wurden als positive Ideen angeführt. Ein weiterer Ansatz sei, den jungen Landwirten mehr Verantwortung zu geben und diese auch einzufordern. In den Gemeinden, in den Berufsverbänden und in der Politik, das wissen die agrarpolitischen Fachleute, kann man mitgestalten und stärkende Themen für die Arbeit der Landwirtsfamilien einbringen.      

„Wir brauchen eine Generation, bis das Thema Landwirtschaft wieder positiv besetzt ist.“

 Jürgen Maurer, als Gastgeber und Vorsitzender des Bauernverbands, formulierte seine Forderung an die CDU dahingehend: „Es ist wichtig, dem Volk klar zu sagen, worum es geht und dafür die richtigen Worte und Emotionen zu finden. Wir beim Bauernverband haben erkannt, dass es wichtig ist, die Leute mitzunehmen und nicht zu belehren.“ Er verwies beispielsweise auf die praxisorientierte Arbeit von „Klassenzimmer Bauernhof“ für frühkindliche Bildung oder auf die Zusammenarbeit mit der Akademie Kupferzell und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, um gemeinsame Lehrplanelemente zu erstellen. Sein Ansatz sei, die Menschen von klein an für die Landwirtschaft neu zu gewinnen. „Ich bin überzeugt, dass wir wahrscheinlich eine Generation brauchen, bis das Thema Landwirtschaft wieder positiv besetzt ist. Wir brauchen einen langen Atem.“

„Wir überzeugen die Menschen nur über Information und Kommunikation.“

Auch die Bewerberin für das CDU-Landtagsmandat Isabel Rathgeb aus Stimpfach, setzte pointiert beim Thema Bildung an. Sie fragte: „Wie sieht das aktuelle Bild in der Schule aus? Was sind die Ansätze der CDU dazu?“ Dem Fokus stimmt Minister Peter Hauk zu, „denn wir überzeugen die Menschen nur über Information und Kommunikation.“ Er beglückwünschte den Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems zu seinem Beschluss, auf mehr Transparenz und Kommunikation in der Öffentlichkeit zu setzen und erheblich dafür zu investieren.

 „Die Bauern haben bei der CDU nach wie ihre politische Heimat.“

CDU-Abgeordneter Arnulf von Eyb und Helmut Bleher schlossen die Diskussionsrunde mit den Worten: „Die Bauern haben bei der CDU nach wie vor ihre politische Heimat. Die CDU ist gut beraten, für die kommende Wahl auch auf die Unterstützung der Bauern zu setzen.“         

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

 




Mit dem Baumtelefon mit dem Tiger und dem Bären Kontakt aufnehmen

Im Künzelsauer Stadtwald lädt ein neuer 3,5 Kilometer langer Natur-Erlebnis-Pfad Familien mit Kindern aber auch alle anderen Naturfreunde dazu ein, die Natur zu erkunden. Er wurde als Bürgerprojekt umgesetzt und vom Künzelsauer Bürgerbudget gefördert.Unsere Leserin Sylvia Bendel hat ihn ausprobiert.

Kleine und große Entdecker finden hier verschiedene Mitmachstationen: Balancieren auf Holzpflöcken, Naturmusik mit Baumtrommel und Klangstäben, Barfußpfad, Murmelbahn oder Wurfstation. Auf dem Hochsitz, mit der Lupe oder am Insektenhotel kann beobachtet und gelauscht werden, was sich so im Wald abspielt. Auf der Route sind außerdem Vogelhäuschen versteckt mit jeweils einem Stempel zum Thema Wald. Die Stempelkarte und die Auflösung gibt es vor Ort und zum Ausdrucken auf http://www.kuenzelsau.de/naturerlebnispfad.

Angekommen beim Baumtelefon fühlt man sich fast wie bei Janoschs „Der-Tiger-und-der-Bär-„-Geschichten, als seine Hauptdarsteller ein Telefon selbst gebaut haben.

Erreichbar ist der Natu-Erlebnis-Pfad über das Wohngebiet Taläcker. Direkt am Waldrand gibt es kostenlose Parkplätze. Von da aus sind es dann noch rund fünf bis zehn Minuten bis zum Startpunkt des Rundwegs. Der Besuch kann auch mit einer Fahrt mit der Künzelsauer Bergbahn kombiniert werden, die die Künzelsauer Kernstadt mit dem Wohngebiet Taläcker verbindet. Der Weg ist allerdings nicht durchgehend kinderwagentauglich. 

Am Insektenhotel können kleine Krabbler beobachtet werden. Fotos: GSCHWÄTZ

Auch der Barfußpfad bietet Anregungen.

Gelegenheit zum Balancieren.

Die Resonanzeigenschaften des Holzes am Baumtelefon erleben.

Eine weitere Mitmachstation.

Musik machen mit Klanghölzern.




Reifenplatzer an einem Wohnmobil verursacht Vollsperrung in beide Richtungen

Am Freitag, den 21. August 2020, gegen 16.15 Uhr, ereignete sich auf der A6 auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg zwischen der Anschlussstelle Neuenstein und der Tank-und Rastanlage Hohenlohe Süd ein Unfall aufgrund eines Reifenplatzers.

Beteiligt war hier ein Wohnmobil, das durch einen geplatzen Reifen auf dem rechten Fahrstreifen ins Schleudern kam. Eine 40-jährige Lenkerin aus Frankreich konnte das schleudernde Wohnmobil noch unter Kontrolle bringen, jedoch verteilten sich auf allen Fahrstreifen herausgeschleuderte Gegenstände aus dem Wohnmobil. Die Lenkerin des Wohnmobils wurde nicht verletzt. Weitere Verkehrsteilnehmer wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei bei diesem Unfall auf 3.000 Euro. Das Wohnmobil war nach einem Reifenwechsel vor Ort wieder fahrbereit. Zur Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung musste die Richtungsfahrbahn Nürnberg voll gesperrt werden.

Alle drei Fahrstreifen konnten um 17.50 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Am selben Tag ereignete sich auf der A6 auf der Richtungsfahrbahn Mannheim auf Höhe der Rastanlage Hohenlohe Nord/Neuenstein, zirka 1,5 Kilometer von der Unfallstelle des Wohnmobils mit Reifenplatzer entfernt, ein Verkehrsunfall mit einem Fiat Ducato Kleintransporter. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der 21-jährige Lenker des Fiat Ducato den linken der drei Fahrstreifen. Aufgrund eines Reifenplatzers verlor der Fahrzeuglenker die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses schleuderte über alle drei Fahrstreifen und kollidierte am Ende des dortigen Beschleunigungsfahrstreifens der Rast- und Tankanlage Hohenlohe Nord mit der Leitplanke. Das Fahrzeug wurde abgewiesen und überschlug sich und kam abseits der Fahrbahn im auf dem Dach zum Liegen.

Aufgrund der herumliegenden Fahrzeugteile auf allen drei Fahrstreifen musste die Richtungsfahrbahn voll gesperrt werden. Drei aus Rumänien stammende Insassen wurden hierbei leicht verletzt. Im Einsatz waren neben der Verkehrspolizei aus Weinsberg auch 3 Rettungswagen und ein Notarztteam. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf zirka 15.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Mannheim war zunächst bis 17.25 Uhr komplett gesperrt, dann konnte der linke Fahrstreifen wieder ge-öffnet werden. Bis 18.15 Uhr konnte die komplette Richtungsfahrbahn Mannheim wieder freigegeben werden.




Möglicherweise illegales Autorennen

Am Freitagabend, den 21. August 2020, 21.47 Uhr, hörte eine Anwohnerin einen lauten Knall von der Landstraße kommend und verständigt die Polizei. Diese kann an der Einmündung der Öhringen Straße/K 2357 einen Verkehrsunfall feststellen.

Ersten Ermittlungen vor Ort ergeben den Verdacht, dass es sich um ein illegales Autorennen handelt. Die Staatsanwaltschaft ordnet aus diesem Grund ein Gutachten an. Beide Fahrzeuge waren aus Richtung Neuenstein unterwegs und wollten nach links in Richtung Obersöllbach abbiegen, während eines Überholvorgangs kam es zur Berührung des 21-jährigen Überholers mit seinem Mercedes-Benz und dem BMW des 22-jährigen Überholten. Im weiteren Verlauf kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und kamen nach  zirka 40 Meter abseits der Straße in der Botanik zum Stehen. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 24.000 Euro. Hierbei wurde der BMW-Fahrer leicht verletzt. 1 Krankenwagen und 3 Mann Feuerwehr waren vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Hauptstraße für einen Tag gesperrt

Am Donnerstag, den 03. September 2020, wird laut einer Pressemitteilung der Stadt Künzelsau die Künsbach-Verdolung am Alten Rathaus in Künzelsau gereinigt. Dazu muss die untere Hauptstraße von 6.00 bis ungefähr 20.00 Uhr ab dem Alten Rathaus bis zur Einmündung in die B19 (Kocherbrücke) gesperrt werden. Für Lkws besteht bei Einfahrt in die Hauptstraße keine Wendemöglichkeit. Die Parkplätze vor dem Drogeriemarkt Müller werden für die Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten benötigt und sollen deshalb freigehalten werden. Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet um Verständnis für mögliche auftretende Beeinträchtigungen an diesem Tag.

Mitten durch die Künzelsauer Innenstadt fließt der Künsbach. Der Bachlauf ist nur am Oberen Bach sichtbar. Im seinem weiteren Verlauf wird er unterirdisch – in einer Verdolung – bis zum Kocher geführt. Die Verdolung verläuft unter der Hauptstraße und dem Alten Rathaus.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Heilung versprochen, am Ende Hunderttausende Euro verloren

Ein Wunderheiler aus dem russischen Fernsehen hat eine Frau aus dem Hohenlohekreis laut einem Bericht der Südwestpresse um eine sechsstellige Summe betrogen https://www.swp.de/blaulicht/schwaebisch-hall/iler-russisches-fernsehen-abzocke-frau-hohenlohekreis-neckar-odenwald-kreis-telefon-polizei-polizeiticker-hohenlohe-polizeibericht-betrug-meldung-geld-heilung-therapie-sechsstelligen-geldbetrag-betrueger-50633007.html

Danach erbeuteten Menschen, die sich als Wunderheiler ausgaben, mehrere hunderttausende Euro von arglosen Fernsehzuschauern. Die Opfer wurden über einen russischen Fernsehsender auf die angebliche psychologische Beratung aufmerksam und meldeten sich daraufhin bei der eingeblendeten Telefonnummer. Das teilte „ Telefonsitzungen“ wurde den Betroffenen Heilung versprochen.

Auch ein Mann aus dem Neck-Odenwald-Kreis verlor einen mittleren fünfstelligen Betrag.

 




„Corona-Schutz ist Arbeitsschutz“

Die „Corona-Disziplin“ auf dem Bau sinkt: Auf immer mehr Baustellen im Hohenlohekreis wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen, kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in einer Pressemitteilung. „Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf die leichte Schulter. Das ist fatal“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Stuttgart, Mike Paul, laut der Mitteilung. Immer häufiger werde wieder „im alten Trott“ gearbeitet – wie vor der Corona-Pandemie. Viele Bauunternehmen blendeten die Gefahr einer Infektion mit dem Covid-19-Virus inzwischen einfach aus, so die IG BAU weiter.

„Oft ist nicht einmal Händewaschen möglich.“

Bei ihren Baustellen-Visiten stoße die Gewerkschaft auf „grobe Corona-Sünden“: „Oft ist nicht einmal das Händewaschen möglich. Ein Waschbecken mit Seife und fließendem Wasser – Fehlanzeige. Von Desinfektionsmittel-Spendern ganz zu schweigen. Aber auch Sammeltransporte in Bullis sind schon längst wieder an der Tagesordnung. Genauso Frühstücks- und Mittagspausen dicht an dicht im Bauwagen“, sagt Mike Paul. Corona-Schutz auf dem Bau koste – wie in anderen Bereichen der Wirtschaft auch – Geld. Das seien allerdings notwendige Kosten, die die Bauunternehmen im Hohenlohekreis nicht scheuen dürften, fordert die IG BAU Stuttgart: „In der CoronaPandemie zeigen Baubeschäftigte im Hohenlohekreis volle Leistung. Dafür haben sie auch vollen Gesundheitsschutz verdient.“

„Den müssen Beschäftigte selbstbewusst einfordern.“

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende Paul appelliert an die Baubeschäftigten im Hohenlohekreis, strikt darauf zu achten, sich zu schützen: „Regelmäßiges Händewaschen, Schutzmasken und das Arbeiten mit Abstand gehören zu den To-dos auf dem Bau. Denn Corona-Schutz ist Arbeitsschutz. Und den müssen Beschäftigte notfalls selbstbewusst einfordern“, macht Paul deutlich. Dass das Arbeiten unter freiem Himmel das Infektionsrisiko reduziere, sei nur die halbe Wahrheit, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Spätestens beim Innenausbau und beim Sanieren sehe das dann schon ganz anders aus. Zudem lauere bei gemeinsamen Pausen eine hohe Infektionsgefahr.

Wegezeit wird zum „wunden Punkt“

Ebenso auf dem Weg zur Baustelle im Sammeltransporter: „Hier müssen Arbeitgeber Einzelfahrten möglich machen – und den Bauarbeitern dafür auch etwas bieten“, fordert Mike Paul. An- und Abfahrten zwischen Wohnort und Baustelle würden bislang in der Regel nicht entschädigt. „Dabei legen Bauarbeiter oft enorme Strecken zurück. Das ist verlorene Zeit für sie“, kritisiert der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Für diese Wegezeit nichts zu bekommen, sorge für immer mehr Unmut und Ärger unter den Bauarbeitern. Immerhin diktiere der Chef, wer wann zu welcher Baustelle fahren müsse. Die Wegezeit ist für einen Großteil der Baubeschäftigten im Hohenlohekreis längst zu einem „wunden Punkt“ geworden, so die IG BAU. Trotzdem hätten die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe zur Wegezeit kein Angebot auf den Tisch gelegt. „Auch in puncto Lohn und Gehalt kam nichts von den Arbeitgebern. Sie gehen stattdessen auf Konfrontationskurs“, so Mike Paul.

Schlichtung startet am 26. August

Die IG BAU werde jedoch nicht lockerlassen: „Gerade auch nach den Erfahrungen, die viele Baubeschäftigte in der Corona-Pandemie gemacht haben und nach wie vor machen müssen, wird die IG BAU die Wegezeit in der bevorstehenden Schlichtung wieder auf den Verhandlungstisch packen.“ Dies wird, so die Erwartung der IG BAU, in der letzten Augustwoche (voraussichtlich am 26. August) der Fall sein. Im Fokus der Verhandlungen steht dann auch die Lohnforderung der IG BAU: ein Plus von 6,8 Prozent, mindestens jedoch 230 Euro pro Monat mehr für die Baubeschäftigten. Darüber hinaus sollen Azubis aller Ausbildungsjahre 100 Euro zusätzlich im Monat erhalten. „Mehr Arbeitsschutz und mehr Lohn – das hat der Bau verdient. Und die Bauunternehmer können es sich leisten. Denn der Bau boomt – auch im Hohenlohekreis“, sagt Mike Paul.

Hier geht es zu den Corona-Arbeitsschutz-Standards der IG BAU: https://igbau.de/Informationen-zu-Corona.html

Quelle: Pressemitteilung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)