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Feuerwehr rettet Person aus dem brennendem Haus

Der Löschzug Künzelsau und die Abteilung Gaisbach wurden am Mittwoch, den 09. September 2020, gegen 04 Uhr, zu einem Wohnungsbrand nach Gaisbach alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus war im ersten Obergeschoss ein Brand ausgebrochen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine in der Wohnung. Die Bewohner aus dem Erdgeschoss konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Aus dem zweiten Obergeschoss wurde von der Abteilung Gaisbach, bis zum Eintreffen der Drehleiter, eine Person über Steckleitern gerettet. Der Brand war im Anschluss schnell abgelöscht. Mittels Hochdrucklüfter wurde das Haus dann noch vom Rauch befreit.



25-Jähriger mit Gürteln auf den Rücken geschlagen und antisemitisch beleidigt

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg führt aktuell ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt acht Personen, darunter eine Frau, die im Verdacht stehen, einen 25-jährigen Mann körperlich misshandelt und antisemitisch beleidigt zu haben. Das geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim hervor.

Dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge besuchte der Geschädigte am Samstagmorgen, den 29. August 2020, gegen 01 Uhr eine Verbindungsfeier der Heidelberger Burschenschaft Normannia. Hierbei soll der Geschädigte antisemitisch beleidigt, mit Münzen beworfen und mit Gürteln auf die Beine sowie gegen den Rücken geschlagen worden sein.

Die Ermittlungen wurden unmittelbar nach Erstattung der Strafanzeige durch den Geschädigten am 29. August 2020 durch die Kriminalinspektion 6 – Staatsschutz – der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg unter Beteiligung der Kriminaltechnik und der forensischen IT aufgenommen. Im Zuge der Vollstreckung eines am 02. September 2020 durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragten und durch das Amtsgericht Heidelberg erlassenen Durchsuchungsbeschlusses konnte umfassendes Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt werden.

Insgesamt wurden bislang 27 Teilnehmer an der Feierlichkeit ermittelt, von denen acht Personen beschuldigt werden, an den Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen werden teilweise länderübergreifend geführt, unter anderem im Saarland und in Nordrhein-Westfahlen.

Es zeichnet sich ab, dass es sich bei dem Schlagen mit den Gürteln, der sogenannten „Gürtelung“, um ein gängiges Ritual der tatverdächtigen Personen handeln soll.

 




21-Jähriger verletzt 17-Jährigen mit Messer

Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht von Freitag, den 03. September 2020,  auf Samstag, den 0. September 2020, kam es laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn kurz nach Mitternacht in der Friedhofstraße zu einer Auseinandersetzung, nachdem ein 24-Jähriger und ein 21-Jährige im Dorfweg das Elektrobike des 17-Jährigen entwendet hatten. Als dieser die beiden mit seinem Zweirad erwischte, ließen sie dieses fallen und flüchteten Richtung der Friedhofstraße. Begleitet von mehreren Freunden stellte der 17-jährige Fahrradeigentümer die beiden, woraufhin der 21-jährige Tatverdächtige ein Messer zückte und den Teenager bei einem Gerangel am Arm verletzte.

Ein hinzukommender Zeuge konnte dem Bewaffneten das Messer entreisen und somit die Situation entschärfen. Sowohl der 21-Jährige, als auch der 24 Jahre alte Mann waren alkoholisiert und wurden von der alarmierten Polizei vorläufig festgenommen. Weil sich der jüngere der Beiden auch noch auf dem Polizeirevier aggressiv verhielt, musste er die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Der 17-jährige Verletzte wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht.




Großer Unfall am Wochenende auf der B19

Am Samstagmittag, den 05. September 2020, gegen 11.55 Uhr, kam es auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei welchem zwei Personen leicht und 1 Person schwer verletzt wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Der 66-jährige Lenker eines VW befuhr die B19 aus Richtung Gaisbach kommend, als er aus bislang nicht geklärten Gründen in einer langgezogenen Linkskurve nach links auf die Gegenfahrbahn kam. Hier prallte er ungebremst frontal auf den BMW
einer 62-jährigen Fahrzeuglenkerin, welche ordnungsgemäß den rechten der beiden Richtungsfahrbahnen befuhr. Diese wurde durch den Zusammenstoß auf den hinter ihr fahrenden Mercedes des 60-jährigen Lenkers geschleudert. Zusätzlich erfolgte im Anschluss noch ein Zusammenstoß zwischen dem Unfall verursachenden VW und dem Mercedes, da sich der VW nach dem Zusammenstoß mit dem BMW um 180 Grad drehte und mit dem Mercedes zusammenprallte.

Der Unfallverursacher und sein 61-jähriger Beifahrer wurden bei diesem Unfall leicht verletzt. Die BMW-Lenkerin wurde schwer verletzt. An allen 3 Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 35.000 Euro. An der Unfallstelle war die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen und 14 Mann, ebenso waren 4 Rettungswägen und 1 Notarzt eingesetzt. Aufgrund der Unfallaufnahme, Bergung und umfangreicher Reinigungsmaßnahmen war die B19 für 3 Stunden voll gesperrt.

Fotos: Feuerwehr Künzelsau

Unfall auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach am Samstag, den 05. September 2020. Foto: Feuerwehr Künzelsau




Selber zapfen

Das neue Selbstbedienungs-Milchhäusle in Nagelsberg kommt super an: „Schon vor der Eröffnung kamen Leute und wollten Milch kaufen“, sagen die Macher dahinter, die Familie Kaiser aus Nagelsberg und verrät unserer GSCHWÄTZ-Reporterin, wie das Milchhäusle funktioniert.

Es wirkt wie ein modernes Bullerbü

Schilder mit der Aufschrift „Achtung spielende Kinder!“ säumen die Hofeinfahrt von Familie Kaiser in Nagelsberg. Dazwischen rennen die vier Kaiser-Töchter und ein Freund herum und spielen Fußball. Es wirkt wie ein modernes Bullerbü. Genau das spiegelt wider, was diese junge Familie in ihrem neuesten Projekt verkörpert: Regionalität, eine ehrliche Transparenz und ein bisschen Heimeligkeit.

Frische Milch selber zapfen

Seit Ende August 2020 Dienstag ist Kaisers Milchhäusle offiziell eröffnet. „Es ist ein Selbstbedienungshäuschen, in dem unsere Kunden sich ihre frische Milch selbst am Automaten zapfen können. Flaschen stellen wir zur Verfügung, natürlich kann man auch eigene mitgebrachte Gefäße befüllen. Zahlen kann man ganz bequem per Münz- oder Scheineinwurf“, erklärt Julia Kaiser, die Ideengeberin.

Von 6 bis 22 Uhr

Ihr Mann Johannes erzählt: „Das Milchhäusle ist selbst gebaut mit Holz aus dem eigenen Wald. Ein Freund von uns kennst sich mit solchen Arbeiten gut aus, also haben wir da zusammengearbeitet.“ Im Schwedenhaus-Stil strahlt das Milchhäusle nun eine ordentliche Portion Bauernhof-Romantik und ein wenig Nostalgie aus.

Selbstgemacht und regional: Da steckt Herzblut drin.

Wenn Johannes über seine Tiere spricht, merkt man, dass er berührt ist: „Alle meine Tiere bedeuten mir sehr viel. Ich bin mit Tieren groß geworden. Man sagt, in der Landwirtschaft sei es gerade schwierig. Das ist es in der Tat, es ist auch für uns im Moment schwierig über die Runden zu kommen.“ Julia ergänzt: „Aus diesem Grund bauen wir uns gerade ein zweites Standbein auf. Das Milchhäusle ist eine Form der Direktvermarktung, die wir ohne viel Personal stemmen können. Und trotzdem: Unsere Arbeit kann man in wenigen Worten als selbst und ständig beschreiben.“

Die Landwirtschaft hat es zur Zeit nicht leicht.

Die sich verändernde Umwelt macht das nicht gerade einfacher, bemerkt Johannes: „Der Klimawandel macht sich deutlich bemerkbar. Was sollen die Kühe draußen auf der Weide fressen, wenn aufgrund der Trockenheit immer weniger Gras wächst?“

Neue Ideen: Ab Herbst gibt es zusätzlich frische Eier vom Hühnermobil.

Trotz vieler Herausforderungen hält die Familie fest zusammen, schaut nach vorne und hat schon das nächste Projekt im Blick. Johannes verrät: „Im Herbst werden wir uns ein Hühnermobil anschaffen, dann wird es in unserem Milchhäusle zusätzlich Eier aus Freilandhaltung zu kaufen geben.“ Ein Grund zur Freude, denn das schreit förmlich nach Pfannkuchen.

Text und Video: Priscilla Dekorsi

Familie Kaisers Milch gibt es ab sofort zum selber Zapfen in Nagelsberg. Foto: GSCHWÄTZ

Die Tiere liegen der Familie sehr am Herzen. Foto: GSCHWÄTZ

Julia Kaiser zeigt, wie’s geht. Foto: GSCHWÄTZ

Johannes Kaiser mit seinen Tieren. Foto: GSCHWÄTZ




17-Jähriger stirbt bei Spritztour ohne Helm, 15-Jähriger leicht verletzt

Am Sonntag, den 06. September 2020, um 00.45 Uhr, wurde durch einen Anwohner in Dörzbach ein Verkehrsunfall gemeldet. Beteiligt sei ein Zweirad, das mit 2 Personen besetzt, allein beteiligt von der Fahrbahn abgekommen sei. Vor Ort konnten die eintreffenden Streifen feststellen, dass für einen 17-Jährigen die Fahrt tödlich endete. Ersten Ermittlungen zufolge kam ein Motorroller aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, die Fahrt endete in einem Wiesenstück. Hier zog sich der 17-Jährige beim Sturz tödliche Verletzungen zu. Der am Unfall ebenfalls beteiligte 15-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Beide trugen keinen Helm. Die Fahrereigenschaft ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen wurden durch das Verkehrskommissariat Tauberbischofsheim aufgenommen. Zur Unfallaufnahme war die Feuerwehr mit 2 Fahrzeugen und 6 Mann, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzt vor Ort. Am Motorroller entstand ein Sachschaden von zirka 5.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Zartrosa Müslischale, grüne Leggings und handgefertigte Dinge von der Häckel-Anne oder der Strickoma

„Warum sollte ich bei Lotta einkaufen, wenn ich doch auch bei Amazon alles bekommen kann?“ Mit dieser leicht provokanten Frage an die Ladenbesitzerinnen hat sich GSCHWÄTZ-Reporter Dr. Felix Kribus in dem neuen Künzelsauer Geschäft LoTTA (love to takte) in der Schlossgasse umgesehehen und mit den Inhaberinnen sowie den Besuchern darber gesprochen, was Lotta so einzigartig macht.

Umzug in die ehemaligen Räumlichkeiten des Spielzeuggeschäfts

Aus der „Werkstatt am Schloss“ sind Christiane Bürkert und Karin Friedmann umgezogen, ein paar entscheidende Meter weiter Richtung Hauptstaße. Gegenüber vom Lebensmittelgeschäft Alex. Der seit Anfang September 2020 neu eröffnete Laden heißt jetzt „Lotta“. Was es aktuell an Kleidung, Dekoartikel und Geschenkideen zu sehen und zu kaufen gibt, warum die Frauen überhaupt umgezogen sind und was der Name bedeutet, das haben sie Felix Kribus während der Eröffnung erzählt.

Kleidung zu Hause anprobieren

„Bei uns können die Menschen das ganze Sortiment vor Ort anschauen, können es in die Hand nehmen, können sich von der Qualität überzeugen. Wir fertigen einige von unseren Produkten selbst an, auch auf Kundenwunsch“, so Karin Friedmann. „Die Kunden haben auch die Möglichkeit, die Kleidungsstücke mit nach Hause zu nehmen zur Auswahl“, ergänzt Christiane Bürkert.

„Schon immer unser Traum“

Die Inhaberinnen sind froh über den Umzug, denn „es war schon immer unser beider Traum, einen größeren Laden zu haben und auch näher an der Innenstadt zu sein“, sagt Karin Friedmann. „Und dann hat sich das ganz gut ergeben, als das Spielzeuggeschäft frei geworden ist.“ Christian Bürkert fügt hinzu: „Bei lokalen Veranstaltungen und auch auf dem Weg zum Wertwiesen kommen die Menschen bei Lotta vorbei“ – während die Werkstatt am Schloss etwas versteckter und näher Richtung Schlossgymnasium lag.

Freunde halfen beim Renovieren

„Ausserdem haben wir ganz liebe Freunde und Kunden, die uns bestärkt haben“, diesen Weg zu gehen, „und die uns auch bei der Renovierung geholfen haben. Sonst wäre das alles hier nicht entstanden“, betont Christiane Bürkert. Anja Schmitt überreicht zur Neueröffnung ein rosa Blümchen an Christiane Bürkert – passend zu den zartrosa Müslischalen, die es derzeit unter anderem bei Lotta zu kaufen gibt.

„Lotta ist ein einzigartiger Laden in Künzelsau“, findet Kundin Carola, die auch in der Kreisstadt wohnt. „Man muss weit fahren, um so eine große Vielfalt hinsichtlich der Produktpalette zu bekommen.“ Es gäbe hier eine „schöne Auswahl und ganz besondere Produkte. So etwas habe ich in dieser Form selten gesehen.“

Fairtrade-Taschen, originelle Dekoartikel und Stahlskupturen

Aber was gibt es überhaupt alles zu kaufen bei Lotta?“ – „Bei uns gibt es alles vom Anziehen übers Dekorieren bis hin zum Schmücken und Schenken“, sagt Karin Friedemann. Die Kunden erwartet Fairtrade-Taschen, hochwertiger selbst gefertigter Schmuck und originelle Dekoartikel, unter anderem gibt es hier auch diverse Stahlskulpturen für den Garten sowie Produkte von regionalen Landwirten. „Es gibt auch handgefertigte Dinge von der Häckel-Anne oder unserer Strickoma“, beschreibt Christiane Bürkert das Sortiment. Auch antike Möbel gibt es von Zeit zu Zeit zu kaufen.

Carola aus Neureut ist durch Zufall auf das neue Geschäft aufmerksam geworden und hat auch gleich eine grüne Leggings für sich gefunden. „Ich denke schon, dass ich hierher öfter kommen werde, es sieht nett aus.“ Auch Bärbel von Gaisbach „weiß gar nicht, wo sie zuerst hinschauen soll, was es hier so viele schöne Dinge gibt“. Zwei Babygeschenke hat sie bereits hier gefunden.

„Was bedeutet eigentlich Lotta?“, möchte GSCHWÄTZ-Reporter Dr. Felix Kribus von den Inhaberinnen wissen. Lotta ist eine Abkürzung für die englische Formel „love to take“, übersetzt, so Karin Friedmann, bedeutet das so viel wie: „Lieblingsdinge mit nach Hause nehmen, Dinge, an denen man sich erfreut.“ Aber Lotta steht auch als deutscher Name für sich allein: „Es ist mutig, es ist frech, es ist einfach volle Lotta gut“, erläutert Christiane Bürkert die Namensentstehung.

Für Euch vor Ort: GSCHWÄTZ – Das Magazin | wir lieben unser Ländle | www.gschwaetz.de

Video: Dr. Felix Kribus

Seit Anfang September 2020 hat Künzelsau ein neues Ladengeschäft: Lotta begeistert die Kunden. Foto: GSCHWÄTZ

Karin Friedmann (links) und Christiane Bürkert sind die Ladeninhaberinnen. Foto: GSCHWÄTZ




Kühlschrank vom Himmel gefallen

Unbekannte entsorgten wahrscheinlich am vergangenen Wochenende einen Kühlschrank zwischen Kocherstetten und Morsbach. Am Montagmittag, den 31. August 2020, gegen 13 Uhr, entdeckten Mitarbeiter des Landratsamtes einen herrenlosen Kühlschrank neben der Landstraße 1045. Die Umweltsünder luden das Haushaltsgerät vermutlich ab, um die Entsorgungskosten nicht selbst tragen zu müssen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu dem Kühlschrank oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 940 0, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Aufgewirbelter Gegenstand verursachte Unfall

Knapp 40.000 Euro Sachschaden ist das Resultat von zwei Unfällen am Mittwochabend, den 02. September 2020, auf der Autobahn 6. Auf der Höhe der Anschlussstelle Kupferzell war eine 35-Jährige mit ihrem Opel gegen 18.30 Uhr unterwegs. Als sie von der mittleren auf die linke Spur wechseln wollte, unterschätzte sie vermutlich die Geschwindigkeit eines von hinten herannahenden Mercedes eines 43-Jährigen. Die durch den Mann eingeleitete Gefahrenbremsung reichte nicht mehr aus, woraufhin die beiden Fahrzeuge kollidierten. Durch den Zusammenstoß prallten der Opel und der Mercedes gegen die Mittelleitplanke. Der Frau kam daraufhin mit ihrem Wagen entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der linken Spur und der Mann mit seinem Pkw auf der mittleren Spur zum Stehen. Ein weiteres Auto einer 26-Jährigen fuhr im weiteren Verlauf gegen den verunfallten Mercedes. Der VW der 26-Jährigen und der Mercedes schleuderten daraufhin auf die rechte Fahrspur. Durch den Unfall wurden die 43-jährige und die 26-jährige verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr zwischen der Anschlussstellen Öhringen und Bretzfeld. Ein 55-Jähriger befuhr mit seinem BMW die mittlere Spur der Autobahn und wich einem aufgewirbelten Gegenstand aus.

Hierbei verlor der Mann die Kontrolle über sein Wagen und prallte gegen die mittlere Leitplanke. Von dort wurde der BMW abgewiesen, schleuderte zurück auf die mittlere Fahrspur und kollidierte mit dem Mitsubishi eines 52-Jährigen. Der BMW kam daraufhin quer auf der rechten Fahrspur und der Mitsubishi auf dem Standstreifen zum Stehen. Kurze Zeit später fuhr eine 32-jährige Ford-Fahrerin mit ihrem Gefährt durch die Trümmerteile des Unfalls, woraufhin der Ford ebenfalls beschädigt wurde. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro.

 




„Wenn ich sehe, wie manche meiner Kollegen, die Berufsmusiker sind, gerade leben müssen, ist das schon erschreckend“

„Ein kleiner Traum von mir ist wahr geworden.“ Am 23. August 2020 wurde Sebastian „Buddy“ Fabers erste Single „Zeile für Zeile“ veröffentlicht. Sie wurde auf allen gängigen Download- und Streamlingportalen digital veröffentlicht.

Der Musiker aus Künzelsau und Frontmann der Band Gravity ist stolz auf diese Leistung. Wir haben ihn um ein Interview gebeten, um zu erfahren, wie der Song entstanden ist.

GSCHWÄTZ: Hast du das Lied selbst geschrieben und komponiert?

Buddy: Die Geschichte des Songs ist meine. Eine befreundeter Kollege hat den Song komponiert und seine Lebensgefährtin (beide Musiker) hat aus meiner Geschichte einen Songtext gemacht. Der Song wurde dann in Stuttgart aufgenommen.

Ich habe um 0 Uhr mein Handy geschnappt

GSCHWÄTZ: Was war das für ein Gefühl, als nun dein erster Song veröffentlicht wurde?

Buddy: Es war ein tolles Gefühl. Ich habe um 0 Uhr vom 22 auf den 23.8 mein Handy geschnappt und habe mich in iTunes gesucht, und tatsächlich gefunden. Das macht schon stolz und die ersten Resonanzen, die ich bisher bekommen habe, bestätigen die ganze Arbeit.

„Wenn ich sehe, wie manche meiner Kollegen, die Berufsmusiker sind, gerade leben müssen, ist das schon erschreckend“

GSCHWÄTZ: Worum geht es in diesem Lied? Um HerzSchmerz habe ich herausgehört. Hast Du damit auch schon eigene Erfahrungen gemacht?

Buddy: Es ist meine Geschichte. Das Kennenlernen meiner jetzigen Frau mit der ich jetzt über 17 Jahre zusammen bin und über 5 Jahre verheiratet. Es geht darum, einfach nicht aufzugeben und zu kämpfen, auch wenn man mal Niederschläge einstecken muss. Nicht alles läuft immer nach Plan. Aber bei meiner Frau und mir sieht man, dass sich das Kämpfen manchmal lohnt.

GSCHWÄTZ: Wie ist Dein aktueller musikalischer und privater Status?

Buddy: Ich bin immer noch der Frontsänger meiner Band Gravity, aber auch als Solosänger bin ich unterwegs, zumindest war das vor Corona noch. Seit Anfang diesen Jahres bin ich stolzer Papa.

GSCHWÄTZ: Machst du die Musik neben- oder hauptberuflich?

Buddy: Ich mache die Musik immer noch nebenberuflich. Es wäre schön, davon leben zu können, aber es ist unheimlich schwierig in diesem Business. Aber natürlich soll das immer noch das Ziel sein. In der aktuellen Situation bin ich allerdings froh, nicht von der Musik leben zu müssen. Wenn ich sehe, wie manche meiner Kollegen, die Berufsmusiker sind, gerade leben müssen, ist das schon erschreckend.

Was macht Sebastian Faber neben der Musik noch in seiner Freizeit?

Buddy: Mein Hobby ist es Musik zu machen und Spaß auf der Bühne zu haben. Leute zu berühren, abzuholen, und ein Lächeln ihr Gesicht zu zaubern. Das ist ein großartiges Hobby. Mittlerweile ist auch die Gartenarbeit im eigenen Garten dazugekommen

In der Coverszene, in der ich mich mit meiner Band Gravity bewege, ist es tatsächlich so, dass man zu 95 Prozent abends und am Wochenenden spielt. Es gibt aber auch Ausnahmen. Viele Kollegen spielen sehr oft auch unter der Woche. Unter der Woche ist es bei uns nicht immer einfach, weil wir alle bis auf unseren Schlagzeuger Simon nicht von der Musik leben.

Wie Sebastian Faber entdeckt wurde

Im Herimouthsaal in Hermuthausen hat vor vielen Jahren alles begonnen. Sebastian „Buddy“ Faber sang laut eigenen Aussagen mal wieder in der ersten Reihe lautstark den Titel „Ich kenne nichts“ von Xavier Naidoo mit, als er einem der Sänger auffiel. Dieser habe ihn daraufhin gebeten, auf die Bühne, um mitzusingen. Das tat Buddy offensichtlich so gut, dass sich kurz darauf der ehemalige NCO-Manager aus SHA bei ihm meldete und ihn zu den damaligen THIS IS HOW WE DO IT-Sessions als Gastsänger einlud. Spätestens von da an war Buddy klar, dass er mehr aus seiner Leidenschaft für die Musik machen wollte.

Von da an begleitete Buddy Faber häufig Gonzo und andere regionale Künstler bei ihren Auftritten und sammelte erste Banderfahrungen. „Seit 2013 nimmt nun die Musik mit unserer Band GRAVITY deutlich mehr Raum in meinem Leben ein“, sagt Buddy Faber, der Sänger der Band.

Sebastian „Buddy“ Faber, Frontsänger von Gravity

Trinkt Sebastian "Buddy" Faber lieber Whiskey oder Tee?

Sebastian „Buddy“ Faber im EMMA in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Buddy bei einem Auftritt an einer Demo der BI zum Erhalt des Künzelsauer Krankenhausstandortes. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

Cover seines ersten Songs „Zeile für Zeile“. Foto: privat