1

Anton Baron fordert: Netzbooster muss vor den Bundestag

Der Landtagsabgeordnete Anton Baron (AfD, Wahlkreis Hohenlohe) nimmt in einer Pressemitteilung zu den Neuigkeiten um den Netzbooster in Kupferzell (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/08/28/transnet-kann-vorwuerfe-der-interessensgemeinschaft-nicht-nachvollziehen/) Stellung: „Dass diese gigantische Anlage ohne Einbindung des Bundestages installiert werden soll, ist ein Skandal. Mittels einer Kleinen Anfrage hatte ich die Angelegenheit ja bereits in den Landtag eingebracht und die Dimensionen aufgedeckt. Dass nun eine Debatte im Bundestag verhindert werden soll, nimmt dieser vor Ort ohnehin kritisch beurteilten Anlage ein weiteres Stück ihrer demokratischen Legitimation“. In Kupferzell selbst müsse der Druck auf Transnet zwingend noch weiter erhöht werden, damit der Konzern von den dortigen Netzboosterplänen Abstand nimmt, heißt es in der Pressemitteilung des AfD-Landtagsabgeordneten weiter. In dieser Gemeinde sei die landschaftliche Belastung durch erneuerbare Energien schließlich bereits jetzt überdurchschnittlich hoch.

Investitionskosten in Höhe von 188 Millionen Euro

Anton Baron hatte zu dem geplanten Netzbooster bereits eine Kleine Anfrage an die baden-württembergische Landesregierung eingebracht, in der er unter anderem nach den ungefähren Kosten, dem voraussichtlichen Baustart und den Gründen, warum ausgerechnet Kupferzell als Standort für den Netzbooster ausgewählt wurde, nachfragte. In der Antwort des Umweltministeriums von Anfang August heißt es unter anderem: „Gemäß dem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) am 20. Dezember 2019 bestätigten Netzentwicklungsplan 2030, Version 2019 soll die Pilotphase der Netzbooster-Anlage am Standort Kupferzell (P430 M646) mit Inbetriebnahme bis zum Jahr 2025 beginnen“. Demnach sehe der Zeitplan der TransnetBW GmbH den Baubeginn spätestens ab Mitte 2023 vor. Außerdem rechne die TransnetBW GmbH für die Netzbooster-Anlage in Kupferzell mit Investitionskosten in Höhe von 188 Millionen Euro.

Standort in Kupferzell am geeignetsten laut dem Umweltministerium

Hinsichtlich der Standortwahl schreibt das Umweltministerium in seiner Antwort: „Unter mehreren untersuchten Standorten habe sich ein Standort im Raum Kupferzell aus netzplanerischer Sicht als am geeignetsten erwiesen. Die Netzbooster-Anlage könne hier einerseits eine besonders hohe Wirksamkeit zur Höherauslastung des Netzes entfalten. Zudem sei durch die Netzanbindung in Richtung Norden, Westen und Süden die Möglichkeit für ein Zukunftskonzept gegeben, in dem mehrere Anlagen zur Netzstabilisierung zusammenwirken“.

Quelle: Pressemitteilung des Landtagsbüros von Anton Baron

Anton Baron. Foto: Landtagsbüro Anton Baron




Hartmann Sonderteile unterstützt FC Phönix

Die Firma Hartmann Sonderteile GbR sponsort seit kurzem den Fußballverein FC Phönix 2002 Nagelsberg e.V. mit drei Bandenwerbungsplakaten. In der vergangenen Saison hatte der Phönix gute Chancen auf das Erreichen des Aufstiegsrelegationsplatzes. Dann kam Corona, die Saison wurde frühzeitig abgebrochen und die Relegation nicht ausgespielt. In der neuen Saison gilt der Phönix erneut als Aufstiegskandidat.

Am Sonntag, den 13. August 2020, spielten die Phönix-Fußballer in der Kreisliga A3 Hohenlohe gegen die Mannschaft der SGM Mergentheim/Löffelstelzen und gewannen mit 5:2.

Die Bilder sind vom Kreisliga A 3-Spiel vom Sonntag, Phoenix – SGM Mergentheim/Löffelstelzen. Endstand 5:2

Foto: Matthias Lauterer

Das 2:0 für den Phönix fiel in der zehnten Minute. Foto: FC Phönix Nagelsberg

Die Firma Hartmann Sonderteile GbR sponsort den FC Phönix 2002 Nagelsberg e.V. mit drei Bandenwerbungsplakaten. Foto: FC Phönix Nagelsberg

Der FC Phönix gilt auch in dieser Saison als Aufstiegskandidat. Foto: FC Phönix Nagelsberg

 




Bayerisches Kabarett in der Stadthalle anstelle der Wert-Wies’n im Bierzelt

Künzelsau bietet im Oktober wieder verschiedene, den aktuellen Auflagen angepasste Veranstaltungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Konzerte in der Stadthalle und die KÜNightLive im Rathausfoyer, aber auch der Simon-Judä-Krämermarkt werden stattfinden. Laut der Mitteilung plant die Stadtverwaltung Künzelsau die Veranstaltungen teilweise mit reduzierten Besuchern und Beteiligten. Das bedeutet weniger Sitzplätze mit den vorgeschriebenen Abständen in geschlossenen Räumen und weniger Marktstände beim Krämermarkt in der Hauptstraße – aber auch, dass die beliebte Wert-Wies’n ausfällt. Dennoch präsentiert sich Künzelsau mit einem abwechslungsreichen Programm.

„Künzelsau will auch weiterhin Besucher begrüßen und das geplante Kulturprogramm, zumindest teilweise und wo immer es geht, umsetzen“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung. „Natürlich haben unsere Mitarbeiter mehr Aufwand, neue Konzepte für verschiedene Veranstaltungen vorzubereiten. Die positiven Rückmeldungen unserer Gäste bisher machen das aber wieder wett. Alle freuen sich, wenn wieder Veranstaltungen stattfinden können und man sich wieder treffen kann.“ Klar ist allerdings auch, dass die Pandemie-Vorgaben eingehalten werden und dass sich aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens kurzfristig immer wieder Änderungen ergeben können.

Neun Mal Künzelsau – neun Mal anders – neun Mal besonders

Am Freitag, den 02. Oktober 2020, tritt „Café del Mundo“ in der Stadthalle auf. Die beiden Gitarrenvirtuosen Jan Pascal und Alexander Kilian ergänzen sich zu einem Gitarrenduo auf Weltniveau und sind auch in Künzelsau keine Unbekannten mehr. Ihr Programm „The Art of Flamenco“ präsentieren sie mit der Tänzerin Azucena Rubio. Der Flamceno-Abend beginnt um 19.30 Uhr. Die Stadthalle ist ab 18.30 Uhr geöffnet, Einlass in den Saal um 19 Uhr. Während der gesamten Veranstaltung muss eine Mund-Nasen-Schutz-Maske getragen werden. Eintrittskarten gibt es für 14 Euro, ermäßigt neun Euro, bei der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/129 121 oder per E-Mail an renate.kilb@kuenzelsau.de .

KÜNightLive exklusiv – ausverkauft

Die akustische Rock- und Pop-Coverband The Uniques sind bei den Fans der KÜNightLive bestens bekannt und sehr beliebt. Am Mittwoch, den 07. Oktober 2020, sind die fünf Musiker wieder live im Rathausfoyer zu hören. Für das neue Veranstaltungsformat „KÜNightLive exklusiv“ werden exklusiv rund 50 Karten vergeben, die bereits alle verkauft sind.

Ersatz für die Wert-Wies’n

Als Ersatz für die beliebten Künzelsauer Wert-Wies’n bringt die Stadtverwaltung Künzelsau hochkarätige bayerische Kabarettisten zu blau-weißen Tagen nach Künzelsau: Am Donnerstag, den 08. Oktober 2020, wird die Powerfrau und Kultfigur Lisa Fitz die Besucher unterhalten. Die preisgekrönte Kabarettistin Lizzy Aumeier sorgt einen Tag später – am Freitag, den 09. Oktober – für ausgelassene Stimmung. Als Abschluss wird Günter Grünwald am Samstag, den 10. Oktober mit seinem ganz besonderen Erzählstil das Publikum begeistern. Dazu werden deftige bayerische Schmankerl angeboten. Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist an allen Tagen um 18 Uhr und Beginn um 19.30 Uhr.

Tische für acht oder zwölf Personen können ab sofort bei der Stadtverwaltung Künzelsau per E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 120 gebucht werden. Der Einzelticketpreis für die Veranstaltung beträgt 25 Euro. Die Kosten betragen somit für einen Tisch mit acht Personen 200 Euro und für einen Tisch für zwölf Personen 300 Euro. Die Tickets sind nur tischweise buchbar. Speisen und Getränke sind im Ticket nicht beinhaltet.

Verkaufsoffener Sonntag

Die Einzelhändler laden am Sonntag, den 11. Oktober 2020, in die Künzelsauer Innenstadt ein. Von 12 bis 17 Uhr haben die Geschäfte geöffnet.

Klassiknachmittag

Für Klassik-Liebhaber ist die „Musik am Nachmittag“ die Empfehlung. Am Montag, den 12. Oktober 2020, beginnt um 14 Uhr das Konzert, bei dem sieben Künstler auftreten. Der Klassiknachmittag findet in Kooperation mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation statt. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung mit Angabe der Kontaktdaten ist jedoch erforderlich bei der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/129 121 oder per E-Mail an renate.kilb@kuenzelsau.de .

Simon-Judä-Krämermarkt

Der traditionelle Simon-Judä-Krämermarkt findet am Mittwoch, den 28. Oktober 2020, statt – aber mit weniger Marktständen. Die Stadtverwaltung Künzelsau wird die Marktbuden mit mehr Abstand in der Hauptstraße positionieren, damit die Abstandsregeln von den Besuchern eingehalten werden können. Die Genießermeile am Unteren Markt entfällt. Ein gutes Warenangebot und Beratung präsentieren zusätzlich und ganzjährig die Künzelsauer Einzelhändler. Im einen oder anderen Laden sind spezielle Marktangebote zu ergattern. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr bieten die Marktbeschicker des Krämermarktes an diesem Tag ihr buntes Warensortiment an.

Die Hauptstraße ist am 28. Oktober wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße.

Veranstaltungen fallen aus

Der Seniorennachmittag am 08. Oktober 2020, die Wert-Wies’n am 10. Oktober und die Kindertheateraufführung „Der Mondscheinrabe“ am 13. Oktober fallen dagegen aus.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Der Simon-Jud-Krämermarkt findet mit weniger Marktbuden statt. Foto: Simon-Judä-Krämermarkt. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke




Großer Rettungseinsatz in der Nähe des Krankenhauses

Zu einem Arbeitsunfall in einem Wohnhaus wurde am Dienstag, den 15. September 2002, am Spätnachmittag die Feuerwehr gerufen. Aufgrund des engen Treppenhauses musste eine Person durch ein Giebelfenster über die Drehleiter gerettet werden. Zur Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 18“ wurde die Stettenstraße sowie die Komburgstraße im Kreuzungsbereich durch die Feuerwehr gesperrt.

 

Feuerwehreinsatz in der Nähe des ehemaligen Künzelsauer Krankenhauses. Foto: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz in der Nähe des ehemaligen Künzelsauer Krankenhauses. Foto: Feuerwehr Künzelsau




12.000 Euro Förderung für Vereine

Durch die Corona-Pandemie fallen für viele Vereine und Organisationen in diesem Jahr Feste, Veranstaltungen und Kurse aus. Finanzielle Engpässe sind vielerorts die Folge. Das baden-württembergische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt deshalb laut einer Pressemitteilung mit einem Hilfspaket Vereine und Organisationen aus seinem Zuständigkeitsbereich, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind oder zu geraten drohen. Die Förderung von maximal 12.000 Euro pro Verein erfolgt einmalig und muss nicht zurückbezahlt werden. Die Mittel sollen zur Deckung unabweisbarer zwangsläufiger Kosten bei gleichzeitig seit dem 11. März 2020 Corona-bedingt entgangener Einnahmen – Eintrittsgelder, Einnahmen aus Veranstaltungen, teils auch Mitgliedsbeiträge – und zur Deckung zusätzlicher Kosten für durch die Pandemie bedingte Schutzmaßnahmen dienen.

Antragsberechtigt sind beispielsweise Nachbarschaftshilfen, Offene Hilfen, Tafelvereine, Selbsthilfevereine, Betreuungsvereine, Mehrgenerationenhäuser, Vereine und freie Träger in der Kinder- und Jugendarbeit, Familien- und Mütterzentren sowie Migrantenvereine und -organisationen. Auch Vereine und Organisationen im Bereich der Demokratieförderung, Frauen- und Kinderschutzhäuser, gemeinnützige Träger der Schwangerschaftsberatung, Vereine im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sowie Vereine im Bereich der Wohnungslosenhilfe.

„Mit der Unterstützung durch das Land wollen wir gemeinnützigen Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen helfen, ihre wertvolle Arbeit trotz der Corona-Krise fortzuführen“, betonte Sozialminister Manne Lucha am Dienstag, den 01. September 2020, in Stuttgart. „Bürgerschaftliches Engagement ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. Die Corona-Pandemie hat an vielen Orten in Baden-Württemberg gezeigt, was es bedeutet, füreinander da zu sein und sich einzubringen. Deshalb müssen wir alles daransetzen zu vermeiden, dass Vereine und Organisationen auf breiter Front durch die Krise zahlungsunfähig werden.“

Die Fördermittel können ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2020 über das Service-Portal Baden-Württemberg https://www.service-bw.de/web/guest/leistung/-/sbw/CoronaHilfen+fuer+Vereine+beantragen-6004285-leistung-0 beim zuständigen Regierungspräsidium Tübingen beantragt werden. Die Voraussetzungen und das Verfahren werden bei der Antragstellung im Einzelnen erläutert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Dem Erdboden gleichgemacht

Jetzt ist das Mustang-Gebäude endgültig verschwunden. Ein blauer Container mit Altmetall ist das letzte, was noch übriggeblieben ist. Und ein vergessener Bauarbeiterhelm liegt nutzlos auf dem Boden herum.

Das Einzige, was noch von vergangener Größe zeugt, ist ein Parkplatzschild für MUSTANG-Mitarbeiter.

Was noch steht, ist die Villa und das angrenzende Gebäude, in dem sich früher ein repräsentativer Eingangsbereich nebst “Chefbüros” befand – geradezu als Realsatire muss man es bezeichnen, dass sich in diesen Gebäuden heute das MUSTANG-Museum und die Arbeitsagentur befinden.

Text und Fotos: Matthias Lauterer

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Fahrzeugführer flüchtete, nachdem sich sein Auto überschlug

Nachdem ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug zwischen Hermuthausen und Ohrenbach von der Fahrbahn abkam, überschlug sich das Fahrzeug. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn von Montag, den 14. September 2020, hervor. Gegen 1.15 Uhr fuhr er mit seinem 3er BMW in Richtung Ohrenbach. Hierbei kam der Fahrzeugführer mit seinem Auto aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab. In der Folge überschlug sich der BMW und kam nach zirka 60 Metern zum Liegen. Anschließend lief Fahrer zu Fuß davon. Die genaue Unfallursache werden die Unfallermittlungen zeigen. Durch den Unfall entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro.




Saison im Kocherfreibad geht mit Besucherrekord zu Ende – Hallenbad TollKün öffnet ab heute wieder

Die Saison im Kocherfreibad lief laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervorragend: Über 15.000 Besucher an 65 Öffnungstagen – das sind die höchsten je verzeichneten Besucherzahlen und im Schnitt 235 Personen pro Tag. „Die Corona-Regelungen taten dem Besucherstrom keinen Abbruch. Die Besucher hielten sich in der Regel vorbildlich an die Einschränkungen. Die Besucherregistrierung und die Kasse funktionierten – auch ohne vorherige Reservierung – reibungslos. Sogar aus dem Stuttgarter und Würzburger Raumen kamen etliche Badegäste“, sao die Stadtverwaltung.

„Das Corona-gerechte Freibad war eine große Herausforderung“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann. „Ich bin stolz auf alle Beteiligten, dass wir das so gut meistern konnten.“

Wer noch einmal ins neue Naturschwimmbecken eintauchen möchte, muss sich sputen. Ab Montag, 14. September 2020 bleibt das Naturfreibad geschlossen.

Dann geht das Hallenbad TOLLKÜN wieder in Betrieb: ab Montag, 14. September ist es wieder geöffnet für Schul- und Vereinssport sowie ab Dienstag, 15. September 2020 für die Öffentlichkeit. Das städtische Bäderteam muss also seinen „Freibad-Posten“ verlassen und im TOLLKÜN dafür sorgen, dass sich die Badegäste wohlfühlen. Die Herausforderungen bleiben die gleichen wie im Freibad: das ausgearbeitete Hygienekonzept muss umgesetzt und eingehalten werden. Außerdem muss auch im Hallenbad eine Besucher-Obergrenze beachtet werden: Es dürfen nicht mehr als 35 Personen das Bad gleichzeitig betreten. Im Schwimmbecken dürfen maximal 20 Gäste, im Planschbecken maximal vier Gäste gleichzeitig im Wasser sein. Die Dampfsauna bleibt bis auf weiteres gesperrt. Die Rutsche ist geöffnet. Mittwoch ist Warmbadetag und die Wassertemperatur wird auf 30 Grad angehoben. Es besteht eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im Eingangsbereich und in den Umkleiden. Die Anzahl der Gäste, die gleichzeitig in Duschen und WCs sein dürfen, wird begrenzt und auf das Abstandsgebot sowie auf die Hygiene- und Sicherheitsregeln abgestimmt.

„Für mich dient jede Öffnungsstunde unseres Hallenbades dem Leben und der Gesundheit“, Bürgermeister Stefan Neumann. „Ganz nebenbei ist das auch ein Stück Lebensqualität – schwimmen gehen und sich selbst etwas Gutes tun.“

Es gelten die gleichen Öffnungszeiten wie vor der Pandemie: Dienstag bis Freitag 15 bis 21 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag 8 bis 18 Uhr. Eine Ticketreservierung ist nicht möglich. Über den jeweiligen Besucherstand gibt das Bäderteam Auskunft unter der Telefonnummer 07940 547618.

 

 

Kocherfreibad Künzelsau zum Auftakt am 26.06.2020. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Hallenbad TollKün. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/OlivierSchniepp

 




Dreiwöchiger Umbau des Künzelsauer Bürgerbüros

Wegen Umbauarbeiten im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses in Künzelsau, kann es zu Verzögerungen und Wartezeiten kommen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Die Arbeiten sind geplant von 14. September bis 05. Oktober 2020. Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet in dieser Zeit nur wegen dringend notwendiger Angelegenheiten persönlich im Bürgerbüro vorbeizukommen.
„Manches lässt sich auch telefonisch oder per E-Mail klären“, bittet der Leiter des Bürgerbüros Marco Jungbauer um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Das Team des Bürgerbüros ist zu erreichen unter der Telefonnummer 07940/129 0 und per E-Mail: info@kuenzelsau.de.

Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Montag bis Freitag 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr.

Bürgerbüro in Künzelsau. Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau/OlivierSchniepp




Positive Corona-Tests bei zwei Kindern nach Zeltlager in Krautheim-Oberginsbach

Im Hohenlohekreis sind zwei Kinder positiv auf das Corona-Virus getestet worden, die sich zuvor in einem Zeltlager in Krautheim-Oberginsbach aufgehalten hatten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat daher alle Teilnehmer des Zeltlagers sowie die Betreuer – insgesamt 41 Personen, darunter 30 Kinder – als direkte Kontaktpersonen eingestuft und eine zweiwöchige Quarantäne verhängt. Alle Kontaktpersonen wurden innerhalb weniger Stunden telefonisch erreicht, dazu wurden die Gesundheitsämter der umliegenden Landkreise miteinbezogen, da nicht alle Kontaktpersonen im Hohenlohekreis wohnen oder sich derzeit dort aufhalten.

Allen Betroffenen wurde ein Test empfohlen.

Kostenlose Tests für Lehrer und Erzieher

Seit 17. August haben Lehrer, Erzieher sowie das weitere Personal an Schulen, Kindertagesstätten und der Kindertagespflege die Möglichkeit, sich auch symptomfrei auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus testen zu lassen.

Terminvereinbarung

„Mit einer Terminvereinbarung sollten die Personen aber nicht bis zur letzten Sommerferienwoche warten, da man sonst mit Wartezeiten für einen Abstrichtermin rechnen muss und das Testergebnis womöglich nicht bis Schulbeginn vorliegt“ appelliert Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Soziales, sich rechtzeitig mit dem Hausarzt oder einer der 17 Corona-Schwerpunktpraxen für einen Abstrich in Verbindung zu setzen. „Auch die Laborkapazitäten kommen so an ihre Grenzen.“ Noch bis 30. September kann man sich maximal zweimal testen lassen, ein dafür notwendiges Formular hat jeder Beschäftigte einer Schule oder Kindertageseinrichtung erhalten bzw. erhält dieses über den Träger. „Die Tests sind freiwillig. Wir als Schulträger unserer Kreisschulen haben bereits unser Personal auf die Möglichkeit der Testung aufmerksam gemacht. Klar ist aber – die Ergebnisse stellen nur eine Momentaufnahme dar – Abstands- und Hygienemaßnahmen sind auch nach den Sommerferien unerlässlich“.

Hausärzte, Kinderärzte und Schwerpunktpraxen übernehmen die Testungen

Die Abstriche im Hohenlohekreis übernehmen die Hausärzte, ein Kinder- oder Jugendarzt bzw. die Schwerpunktpraxen. „Wir sind seit Pandemiebeginn in sehr gutem Austausch mit den niedergelassenen Ärzten. So haben wir auch gemeinsam die Ausrichtung für die derzeit anstehenden Tests, wie auch eine mögliche zweite Welle besprochen,“ ist Annemarie Flicker-Klein, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis, dankbar über die gute Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft. Die gemeinsame Abstrichstelle in Belzhag kann jederzeit kurzfristig in Betrieb genommen werden, wenn es die Lageentwicklung erfordert.

Neth: „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung der niedergelassenen Ärzte“

„Hohenlohe steht zusammen und ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung und Ihre tägliche Arbeit in den Praxen, für Ihren Dienst an unseren Bürgerinnen und Bürger,“ richtet auch Landrat Dr. Matthias Neth seine Dankbarkeit an die niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis.

„Bitte kommen Sie nicht einfach in eine Praxis, wenn Sie einen Termin für einen Abstrich möchten, sondern vereinbaren Sie diesen unbedingt telefonisch. Dies gilt insbesondere, wenn Sie typische COVID-19-Symptome entwickelt haben, wie Fieber, Husten oder Geruchs- und Geschmacksverlust,“ erinnert Susanne Bublitz, Sprecherin der Kreisärzteschaft Öhringen an die Verhaltensregeln und die telefonische Terminvereinbarung.

Eine Übersicht der ambulanten Corona Versorgungs- und Testeinrichtungen in ganz Baden-Württemberg ist unterhttp://coronakarte.kvbawue.de/ zu finden.

 

Hintergrund: Corona-Schwerpunktpraxis

Eine Corona-Schwerpunktpraxis ist eine reguläre Haus- oder Facharztpraxis, die für Infektpatienten und Corona-Verdachtsfälle spezielle Sprechstunden vorhält. Besteht ein Coronaverdacht, gelten deutlich erweiterte Sicherheitsstandards und eine strikte Trennung von den übrigen Patienten der Praxis. Kann beispielsweise eine Hausarztpraxis die Betreuung des Patienten bei Atemwegsinfektionen nicht gewährleisten, weil der Arzt selbst zur Risikogruppe gehört, übernimmt die Schwerpunktpraxis die weitere Untersuchung und Behandlung von Verdachtsfällen auf Corona.