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22-Jährige will ausziehen, 24-Jähriger Freund fügt ihr daraufhin mehrere Messerstiche zu

Am Samstagmorgen, den 19. September 2020, gegen 09 Uhr kam es in Pfedelbach zu einem Streit zwischen einem Mann und seiner bisherigen Lebensgefährtin, der in der Folge eskalierte. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten, hatte sich die 22-jährige Frau wegen anhaltender Streitigkeiten und häuslicher Gewalt, die teilweise bereits ein polizeiliches Eingreifen erforderlich machten, von ihrem Lebenspartner getrennt. Nunmehr beschloss sie aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen und brachte zur Bewältigung dieses Vorhabens ihre Eltern und weitere Umzugshelfer mit.

Der 24-jährige Ex-Partner wollte während der Umzugstätigkeit eine Aussprache mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin, dies konnte von den anwesenden Eltern und Helfern zunächst jedoch unterbunden werden. Dessen ungeachtet ergab sich im weiteren Verlauf eine Situation, bei der der 24-jährige mit der Geschädigten kurz in der Küche alleine war. Diese Gelegenheit nutzte der Beschuldigte, um unvermittelt mit einem längeren Küchenmesser auf die Geschädigte einzustechen. Durch mehrere hinzueilende Helfer und Familienangehörige konnte der Täter schließlich überwältigt und auch entwaffnet werden, er wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die 22-jährige erlitt mehrere Stich- und Schnittwunden. Sie wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und musste dort notoperiert werden.

Ihr Zustand kann im Moment als stabil bezeichnet werden. Täter sitzt in U-Haft Gegen den Messerstecher ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft in Heilbronn wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Täter wurde nach Vorführung und Erlass eines Haftbefehles beim Amtsgericht Schwäbisch Hall in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.




„Öffentliche Kampagne gegen bestimmte Personengruppen“

Wir haben unsere GSCHWÄTZ-Leser  vor kurzem gefragt, inwieweit die Presse die Nationalität der Täter nennen soll bei Straftaten. Hintergrund war eine Pressemitteilung der AfD, die krisitiert hat, dass das Haller Tagblatt die Nationalität nicht genannt habe bei einem Sexualdelikt in Schwäbisch Hall (wir berichteten). Postwendend erhielten wir viele, ganz unterschiedliche Antworten.

Eleni meint etwa: „Macht welchen Unterschied? Schlechte Menschen, vollbringen schlimme Taten. Harte Strafen, für jeden, der die hiesigen Gesetze nicht respektiert und einhält.“ Jürgen Muth argumentiert dagegen: „Ja, es muss die Nationalität benannt werden! Wenn’s sich um deutsche Straftäter handelt wird’s ja auch genannt!“ Und Pia Swiss findet bereits unsere Frage ein No-Go: „Absolut populistische Fragestellung, die nur aufhetzt.“

Unser GSCHWÄTZ-Reporter Matthias Lauterer hat nun auch einen Kommentar mit einer eindeutigen Meinung dazu verfasst, den wir an dieser Stelle  veröffentlichen:

Welchen Grund kann es geben, die Nationalität zu nennen?

„Es gibt sehr wenige Straftaten, bei der die Nationalität des Täters einen Bezug zur Tat hat und daher tatwesentlich ist. Genaugenommen fällt mir sogar außer „illegalem Grenzübertritt“ auf die Schnelle keine Straftat ein, bei der in jedem Falle die Nationalität als Eigenschaft des Täters relevant ist.

Im aktuellen Fall hat ein Mann versucht, aus niederen Instinkten heraus eine Frau zu missbrauchen. Der körperliche Missbrauch ist ihm glücklicherweise nicht gelungen, da die Frau geistesgegenwärtig reagiert hat. Wahrscheinlich hat die versuchte Tat aber psychische Spuren beim Opfer hinterlassen.

Politische Kreise fordern jetzt die Presse auf, die Nationalität des Täters – die übrigens in der Pressemeldung der Polizei veröffentlicht wurde und daher jedem zugänglich ist – gezielt zu nennen, um darauf aufbauend eine politische Kampagne starten zu können. Das wurde mir in einem Telefongespräch mit einem Funktionär der AfD genau so bestätigt.

Trigger für öffentliche Kampagnen gegen Personengruppen

Derartige Kampagnen, so lehrt es das Handbuch der Demagogie, soll man sehr frühzeitig beginnen. Am besten so früh, dass beim Publikum noch gar keine wirkliche Informationslage vorhanden ist. Dazu soll ein emotionaler Ankereffekt erzeugen, damit das Thema beim Publikum auch später noch zuverlässig die gewünschte Emotion hervorruft. Als „die Luftherrschaft an den Stammtischen übernehmen“ bezeichnete diese Handlungsweise Franz-Josef Strauss – einer der begnadetsten Demagogen seiner Zeit und der erste, den ich aktiv miterleben durfte.

Gerade Sexualstraftaten sind beliebte Trigger für öffentliche Kampagnen gegen bestimmte Personengruppen. Wie perfide Sexualstraftaten für politische Hetze ausgenutzt werden, kann man daran erkennen, dass solche Taten sogar schlichtweg erfunden wurden, um die gewünschten politischen Effekte zu erzielen. Die Handlungsweise derer, die aktuell und massiv in quasi-anonymen Leserbriefen, in Pressemitteilungen und in persönlichen Telefonaten die Nennung der Nationalität des mutmaßlichen Täters fordern, entspricht genau diesem Muster.

Niedrige politische Beweggründe werden vorgeschoben, um zu versuchen, die Frau ein zweites Mal, diesmal psychisch, zu missbrauchen. Zu missbrauchen für eine Kampagne, die mit dem Tatopfer und der Tat selbst nichts zu tun hat sondern ganz anderen Zwecken dient.

Das hat das Opfer nicht verdient. Und das hat die unabhängige Presse nicht nötig, sich vor den Karren einer leicht durchschaubaren Kampagne spannen zu lassen.“

Erfundene Straftaten zu politischen Zwecken: https://www.spiegel.de/spiegel/stimmen-die-meldungen-ueber-vergewaltigende-fluechtlinge-a-1186254.html

Ein Kommentar von Matthias Lauterer




Unfall in der engen Schlossstraße

Am Freitagvormittag, den 18. September 2020, krachte es in der Ingelfinger Schloßstraße, als zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren wollte. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Der Fahrer eines weißen Hyundai war gegen 10.10 Uhr auf der Straße unterwegs, als ihm an einer Engstelle auf Höhe des Hauses Nummer 22 ein Klein-LKW entgegenkam. Zunächst hielten beide Fahrzeuge an, der Fahrer des LKWs setzte seine Fahrt aber schnell wieder fort, nachdem er bemerkt hatte, dass der Hyundai wegen einem dahinter stehendem Fahrzeug nicht rückwärtsfahren und Platz machen konnte. Der Platz reichte aber wohl nicht aus, sodass der Laster an dem stehenden Auto entlangstreifte. Den LKW-Fahrer kümmerte das allerdings wenig, denn er fuhr einfach weiter. Der Fahrer des Hyundais gab an, dass es sich bei seinem Unfallgegner um den Lenker eines weißen Kleinlasters, mit einem seitlichen Aufdruck „Obst/Gemüse“ gehandelt habe.

Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder Hinweise auf den Verursacher haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

 

 




Anton Baron fordert: Netzbooster muss vor den Bundestag

Der Landtagsabgeordnete Anton Baron (AfD, Wahlkreis Hohenlohe) nimmt in einer Pressemitteilung zu den Neuigkeiten um den Netzbooster in Kupferzell (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/08/28/transnet-kann-vorwuerfe-der-interessensgemeinschaft-nicht-nachvollziehen/) Stellung: „Dass diese gigantische Anlage ohne Einbindung des Bundestages installiert werden soll, ist ein Skandal. Mittels einer Kleinen Anfrage hatte ich die Angelegenheit ja bereits in den Landtag eingebracht und die Dimensionen aufgedeckt. Dass nun eine Debatte im Bundestag verhindert werden soll, nimmt dieser vor Ort ohnehin kritisch beurteilten Anlage ein weiteres Stück ihrer demokratischen Legitimation“. In Kupferzell selbst müsse der Druck auf Transnet zwingend noch weiter erhöht werden, damit der Konzern von den dortigen Netzboosterplänen Abstand nimmt, heißt es in der Pressemitteilung des AfD-Landtagsabgeordneten weiter. In dieser Gemeinde sei die landschaftliche Belastung durch erneuerbare Energien schließlich bereits jetzt überdurchschnittlich hoch.

Investitionskosten in Höhe von 188 Millionen Euro

Anton Baron hatte zu dem geplanten Netzbooster bereits eine Kleine Anfrage an die baden-württembergische Landesregierung eingebracht, in der er unter anderem nach den ungefähren Kosten, dem voraussichtlichen Baustart und den Gründen, warum ausgerechnet Kupferzell als Standort für den Netzbooster ausgewählt wurde, nachfragte. In der Antwort des Umweltministeriums von Anfang August heißt es unter anderem: „Gemäß dem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) am 20. Dezember 2019 bestätigten Netzentwicklungsplan 2030, Version 2019 soll die Pilotphase der Netzbooster-Anlage am Standort Kupferzell (P430 M646) mit Inbetriebnahme bis zum Jahr 2025 beginnen“. Demnach sehe der Zeitplan der TransnetBW GmbH den Baubeginn spätestens ab Mitte 2023 vor. Außerdem rechne die TransnetBW GmbH für die Netzbooster-Anlage in Kupferzell mit Investitionskosten in Höhe von 188 Millionen Euro.

Standort in Kupferzell am geeignetsten laut dem Umweltministerium

Hinsichtlich der Standortwahl schreibt das Umweltministerium in seiner Antwort: „Unter mehreren untersuchten Standorten habe sich ein Standort im Raum Kupferzell aus netzplanerischer Sicht als am geeignetsten erwiesen. Die Netzbooster-Anlage könne hier einerseits eine besonders hohe Wirksamkeit zur Höherauslastung des Netzes entfalten. Zudem sei durch die Netzanbindung in Richtung Norden, Westen und Süden die Möglichkeit für ein Zukunftskonzept gegeben, in dem mehrere Anlagen zur Netzstabilisierung zusammenwirken“.

Quelle: Pressemitteilung des Landtagsbüros von Anton Baron

Anton Baron. Foto: Landtagsbüro Anton Baron




Hartmann Sonderteile unterstützt FC Phönix

Die Firma Hartmann Sonderteile GbR sponsort seit kurzem den Fußballverein FC Phönix 2002 Nagelsberg e.V. mit drei Bandenwerbungsplakaten. In der vergangenen Saison hatte der Phönix gute Chancen auf das Erreichen des Aufstiegsrelegationsplatzes. Dann kam Corona, die Saison wurde frühzeitig abgebrochen und die Relegation nicht ausgespielt. In der neuen Saison gilt der Phönix erneut als Aufstiegskandidat.

Am Sonntag, den 13. August 2020, spielten die Phönix-Fußballer in der Kreisliga A3 Hohenlohe gegen die Mannschaft der SGM Mergentheim/Löffelstelzen und gewannen mit 5:2.

Die Bilder sind vom Kreisliga A 3-Spiel vom Sonntag, Phoenix – SGM Mergentheim/Löffelstelzen. Endstand 5:2

Foto: Matthias Lauterer

Das 2:0 für den Phönix fiel in der zehnten Minute. Foto: FC Phönix Nagelsberg

Die Firma Hartmann Sonderteile GbR sponsort den FC Phönix 2002 Nagelsberg e.V. mit drei Bandenwerbungsplakaten. Foto: FC Phönix Nagelsberg

Der FC Phönix gilt auch in dieser Saison als Aufstiegskandidat. Foto: FC Phönix Nagelsberg

 




Bayerisches Kabarett in der Stadthalle anstelle der Wert-Wies’n im Bierzelt

Künzelsau bietet im Oktober wieder verschiedene, den aktuellen Auflagen angepasste Veranstaltungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Konzerte in der Stadthalle und die KÜNightLive im Rathausfoyer, aber auch der Simon-Judä-Krämermarkt werden stattfinden. Laut der Mitteilung plant die Stadtverwaltung Künzelsau die Veranstaltungen teilweise mit reduzierten Besuchern und Beteiligten. Das bedeutet weniger Sitzplätze mit den vorgeschriebenen Abständen in geschlossenen Räumen und weniger Marktstände beim Krämermarkt in der Hauptstraße – aber auch, dass die beliebte Wert-Wies’n ausfällt. Dennoch präsentiert sich Künzelsau mit einem abwechslungsreichen Programm.

„Künzelsau will auch weiterhin Besucher begrüßen und das geplante Kulturprogramm, zumindest teilweise und wo immer es geht, umsetzen“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung. „Natürlich haben unsere Mitarbeiter mehr Aufwand, neue Konzepte für verschiedene Veranstaltungen vorzubereiten. Die positiven Rückmeldungen unserer Gäste bisher machen das aber wieder wett. Alle freuen sich, wenn wieder Veranstaltungen stattfinden können und man sich wieder treffen kann.“ Klar ist allerdings auch, dass die Pandemie-Vorgaben eingehalten werden und dass sich aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens kurzfristig immer wieder Änderungen ergeben können.

Neun Mal Künzelsau – neun Mal anders – neun Mal besonders

Am Freitag, den 02. Oktober 2020, tritt „Café del Mundo“ in der Stadthalle auf. Die beiden Gitarrenvirtuosen Jan Pascal und Alexander Kilian ergänzen sich zu einem Gitarrenduo auf Weltniveau und sind auch in Künzelsau keine Unbekannten mehr. Ihr Programm „The Art of Flamenco“ präsentieren sie mit der Tänzerin Azucena Rubio. Der Flamceno-Abend beginnt um 19.30 Uhr. Die Stadthalle ist ab 18.30 Uhr geöffnet, Einlass in den Saal um 19 Uhr. Während der gesamten Veranstaltung muss eine Mund-Nasen-Schutz-Maske getragen werden. Eintrittskarten gibt es für 14 Euro, ermäßigt neun Euro, bei der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/129 121 oder per E-Mail an renate.kilb@kuenzelsau.de .

KÜNightLive exklusiv – ausverkauft

Die akustische Rock- und Pop-Coverband The Uniques sind bei den Fans der KÜNightLive bestens bekannt und sehr beliebt. Am Mittwoch, den 07. Oktober 2020, sind die fünf Musiker wieder live im Rathausfoyer zu hören. Für das neue Veranstaltungsformat „KÜNightLive exklusiv“ werden exklusiv rund 50 Karten vergeben, die bereits alle verkauft sind.

Ersatz für die Wert-Wies’n

Als Ersatz für die beliebten Künzelsauer Wert-Wies’n bringt die Stadtverwaltung Künzelsau hochkarätige bayerische Kabarettisten zu blau-weißen Tagen nach Künzelsau: Am Donnerstag, den 08. Oktober 2020, wird die Powerfrau und Kultfigur Lisa Fitz die Besucher unterhalten. Die preisgekrönte Kabarettistin Lizzy Aumeier sorgt einen Tag später – am Freitag, den 09. Oktober – für ausgelassene Stimmung. Als Abschluss wird Günter Grünwald am Samstag, den 10. Oktober mit seinem ganz besonderen Erzählstil das Publikum begeistern. Dazu werden deftige bayerische Schmankerl angeboten. Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist an allen Tagen um 18 Uhr und Beginn um 19.30 Uhr.

Tische für acht oder zwölf Personen können ab sofort bei der Stadtverwaltung Künzelsau per E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 120 gebucht werden. Der Einzelticketpreis für die Veranstaltung beträgt 25 Euro. Die Kosten betragen somit für einen Tisch mit acht Personen 200 Euro und für einen Tisch für zwölf Personen 300 Euro. Die Tickets sind nur tischweise buchbar. Speisen und Getränke sind im Ticket nicht beinhaltet.

Verkaufsoffener Sonntag

Die Einzelhändler laden am Sonntag, den 11. Oktober 2020, in die Künzelsauer Innenstadt ein. Von 12 bis 17 Uhr haben die Geschäfte geöffnet.

Klassiknachmittag

Für Klassik-Liebhaber ist die „Musik am Nachmittag“ die Empfehlung. Am Montag, den 12. Oktober 2020, beginnt um 14 Uhr das Konzert, bei dem sieben Künstler auftreten. Der Klassiknachmittag findet in Kooperation mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation statt. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung mit Angabe der Kontaktdaten ist jedoch erforderlich bei der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/129 121 oder per E-Mail an renate.kilb@kuenzelsau.de .

Simon-Judä-Krämermarkt

Der traditionelle Simon-Judä-Krämermarkt findet am Mittwoch, den 28. Oktober 2020, statt – aber mit weniger Marktständen. Die Stadtverwaltung Künzelsau wird die Marktbuden mit mehr Abstand in der Hauptstraße positionieren, damit die Abstandsregeln von den Besuchern eingehalten werden können. Die Genießermeile am Unteren Markt entfällt. Ein gutes Warenangebot und Beratung präsentieren zusätzlich und ganzjährig die Künzelsauer Einzelhändler. Im einen oder anderen Laden sind spezielle Marktangebote zu ergattern. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr bieten die Marktbeschicker des Krämermarktes an diesem Tag ihr buntes Warensortiment an.

Die Hauptstraße ist am 28. Oktober wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße.

Veranstaltungen fallen aus

Der Seniorennachmittag am 08. Oktober 2020, die Wert-Wies’n am 10. Oktober und die Kindertheateraufführung „Der Mondscheinrabe“ am 13. Oktober fallen dagegen aus.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Der Simon-Jud-Krämermarkt findet mit weniger Marktbuden statt. Foto: Simon-Judä-Krämermarkt. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke




Großer Rettungseinsatz in der Nähe des Krankenhauses

Zu einem Arbeitsunfall in einem Wohnhaus wurde am Dienstag, den 15. September 2002, am Spätnachmittag die Feuerwehr gerufen. Aufgrund des engen Treppenhauses musste eine Person durch ein Giebelfenster über die Drehleiter gerettet werden. Zur Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 18“ wurde die Stettenstraße sowie die Komburgstraße im Kreuzungsbereich durch die Feuerwehr gesperrt.

 

Feuerwehreinsatz in der Nähe des ehemaligen Künzelsauer Krankenhauses. Foto: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz in der Nähe des ehemaligen Künzelsauer Krankenhauses. Foto: Feuerwehr Künzelsau




12.000 Euro Förderung für Vereine

Durch die Corona-Pandemie fallen für viele Vereine und Organisationen in diesem Jahr Feste, Veranstaltungen und Kurse aus. Finanzielle Engpässe sind vielerorts die Folge. Das baden-württembergische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt deshalb laut einer Pressemitteilung mit einem Hilfspaket Vereine und Organisationen aus seinem Zuständigkeitsbereich, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind oder zu geraten drohen. Die Förderung von maximal 12.000 Euro pro Verein erfolgt einmalig und muss nicht zurückbezahlt werden. Die Mittel sollen zur Deckung unabweisbarer zwangsläufiger Kosten bei gleichzeitig seit dem 11. März 2020 Corona-bedingt entgangener Einnahmen – Eintrittsgelder, Einnahmen aus Veranstaltungen, teils auch Mitgliedsbeiträge – und zur Deckung zusätzlicher Kosten für durch die Pandemie bedingte Schutzmaßnahmen dienen.

Antragsberechtigt sind beispielsweise Nachbarschaftshilfen, Offene Hilfen, Tafelvereine, Selbsthilfevereine, Betreuungsvereine, Mehrgenerationenhäuser, Vereine und freie Träger in der Kinder- und Jugendarbeit, Familien- und Mütterzentren sowie Migrantenvereine und -organisationen. Auch Vereine und Organisationen im Bereich der Demokratieförderung, Frauen- und Kinderschutzhäuser, gemeinnützige Träger der Schwangerschaftsberatung, Vereine im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sowie Vereine im Bereich der Wohnungslosenhilfe.

„Mit der Unterstützung durch das Land wollen wir gemeinnützigen Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen helfen, ihre wertvolle Arbeit trotz der Corona-Krise fortzuführen“, betonte Sozialminister Manne Lucha am Dienstag, den 01. September 2020, in Stuttgart. „Bürgerschaftliches Engagement ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. Die Corona-Pandemie hat an vielen Orten in Baden-Württemberg gezeigt, was es bedeutet, füreinander da zu sein und sich einzubringen. Deshalb müssen wir alles daransetzen zu vermeiden, dass Vereine und Organisationen auf breiter Front durch die Krise zahlungsunfähig werden.“

Die Fördermittel können ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2020 über das Service-Portal Baden-Württemberg https://www.service-bw.de/web/guest/leistung/-/sbw/CoronaHilfen+fuer+Vereine+beantragen-6004285-leistung-0 beim zuständigen Regierungspräsidium Tübingen beantragt werden. Die Voraussetzungen und das Verfahren werden bei der Antragstellung im Einzelnen erläutert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Dem Erdboden gleichgemacht

Jetzt ist das Mustang-Gebäude endgültig verschwunden. Ein blauer Container mit Altmetall ist das letzte, was noch übriggeblieben ist. Und ein vergessener Bauarbeiterhelm liegt nutzlos auf dem Boden herum.

Das Einzige, was noch von vergangener Größe zeugt, ist ein Parkplatzschild für MUSTANG-Mitarbeiter.

Was noch steht, ist die Villa und das angrenzende Gebäude, in dem sich früher ein repräsentativer Eingangsbereich nebst “Chefbüros” befand – geradezu als Realsatire muss man es bezeichnen, dass sich in diesen Gebäuden heute das MUSTANG-Museum und die Arbeitsagentur befinden.

Text und Fotos: Matthias Lauterer

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

Mustang Abriss. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Fahrzeugführer flüchtete, nachdem sich sein Auto überschlug

Nachdem ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug zwischen Hermuthausen und Ohrenbach von der Fahrbahn abkam, überschlug sich das Fahrzeug. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn von Montag, den 14. September 2020, hervor. Gegen 1.15 Uhr fuhr er mit seinem 3er BMW in Richtung Ohrenbach. Hierbei kam der Fahrzeugführer mit seinem Auto aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab. In der Folge überschlug sich der BMW und kam nach zirka 60 Metern zum Liegen. Anschließend lief Fahrer zu Fuß davon. Die genaue Unfallursache werden die Unfallermittlungen zeigen. Durch den Unfall entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro.