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Kollision mit Lkw

Mit schweren Verletzungen ist eine 81-Jährige am Montag, den 05. Oktober 2020, ins Krankenhaus gekommen. Die Frau war gegen 12 Uhr mit ihrem Opel Corsa von Kupferzell kommend in Richtung Rüblingen unterwegs. Als ein 43-Jähriger mit seinem Lkw in Kupferzell-Feßbach von der Kreisstraße in die Landesstraße einfuhr, übersah er den auf der Landesstraße fahrenden Opel. Es kam zur Kollision. Die Seniorin erlitt schwere Verletzungen, der Mann zog sich leichte Verletzungen zu. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 19.000 Euro. Der Opel musste abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Impressionen von Schloss Stetten

Unsere Leserin Sylvia Bendel – die uns Impressionen von Kocherstetten zur Verfügung stellte (https://www.gschwaetz.de/2020/09/29/impressionen-aus-kocherstetten/) – verbindet mit ihrer Kindheit und Jugend auch zahlreiche Erinnerungen an Schloss Stetten, das hoch über Kocher und Kocherstetten thront. „Ich bin als Kleinkind oft oben bei meiner Tante gewesen, dann später mit 13 beim damaligen Gastwirt, der den Burgkeller bewirtete“, schreibt sie an GSCHWÄTZ. „Dort beaufsichtigte ich immer nach der Schule deren beide Kinder.“

Hochzeit in der Schlosskapelle

Mit 15 Jahren durfte sie dort zum ersten Mal bedienen: „Damals kamen an den Wochenenden immer Busse zum Kaffee trinken und das Schloss anschauen. Herr Gebhart, der mit seiner Frau im Torwartshäuschen wohnte, hatte die Leute immer im Schloss geführt und anschließend war Einkehr im Burgkeller“.

Die Eltern von Sylvia Bendel wurden im Februar 1951 in der Schlosskapelle getraut. Ihre Mutter, die auch bei Baronin Emmi putzte, bekam von ihr das Brautkleid. Sie selbst wurde in der Kapelle getauft und auch ihre erste Ehe wurde dort oben geschlossen. „An meiner Hochzeit hat mir Baronin Elida von Stetten die Orgel gespielt“, erinnert sich die zweifache Mutter.

„Ich erinnere mich immer wieder gerne an die Zeit.“

„Wie Sie sehen, ich bin sehr verbunden mit Schloss Stetten. Auch war ich total stolz, dass ich bei der Hochzeit von Baron Wolfgang von Stetten und seiner Frau Sylvia bedienen durfte. Damals war sogar ein Fernsehteam da“, blickt sie zurück. „Ja, lang ist alles her und trotzdem erinnere ich mich immer wieder gerne an die Zeit.“

„Unsere Jungmädchenkreisleiterin war Helga von Stetten, die Zwillingsschwester von Wolfgang von Stetten“, erzählt die 69-Jährige weiter. „Als Helga Staak dann wieder nach Schloss Stetten zog, hat sie anhand einer Tischdecke, die wir ihr zu ihrer Hochzeit bestickten mit unseren Namen, wieder gesucht und gefunden.“ Sie treffen sich immer noch ein- bis zweimal im Jahr – wegen Corona dieses Jahr leider nicht.

„Damit schließt sich der Kreis“

Zwischenzeitlich hat Sylvia Bendel auch bereits in Schloss Stetten Probe gewohnt: „Damit sich der Kreis schließt, möchte ich später mal dort oben alt werden, denn unseren Baum im Waldfriedhof haben wir auch schon vor Jahren gekauft“. Dann wird sie wohl auch ihr Haus in Ingelfingen verkaufen, aber das sei es ihr wert: „Da wird so viel geboten“. Bekannten, die sie auf diesen Wunsch ansprechen und meinen, dass es dort oben doch nichts geben würde, erwidert sie: „Ich brauche die Natur. Davon habe ich viel mehr, als wenn ich ins Café hocke“.

Zufahrt zu Schloss Stetten. Foto: Sylvia Bendel

Moderne Kunst am Schloss. Foto: Sylvia Bendel

Schloss Stetten im Winterkleid. Foto: Sylvia Bendel

Verborgene Winkel. Foto: Sylvia Bendel

Wo es da wohl hingeht? Foto: Sylvia Bendel

Weiter Ausblick ins Tal. Foto: Sylvia Bendel

Alte Holztreppe. Foto: Sylvia Bendel

Die alte Schlosskapelle, in der auch Sylvia Bendel schon getraut wurde. Foto: Sylvia Bendel

Eingang zur Schlosskapelle. Foto: Sylvia Bendel

Alter Jesus-Kopf. Foto: Sylvia Bendel

Alte Gemäuer bergen viele Geheimnisse. Foto: Sylvia Bendel

Brunnen im Schlosshof. Foto: Sylvia Bendel

Sonnenuntergang über Schloss Stetten. Foto: Sylvia Bendel




Straßensperrung zwischen Öhringen und Friedrichsruhe ab 05. Oktober 2020.

Das Landratsamt Hohenlohekreis teilt mit, dass die Landesstraße 1050 zwischen Öhringen und Friedrichsruhe wegen Baumpflegearbeiten ab dem 5. Oktober zeitweise halbseitig gesperrt werden muss.

Baumfällungen, Sicherungen und Neuanpflanzungen

An der Allee werden, so das Landratsamt, nach einer Begutachtung durch einen Sachverständigen unter anderem mindestens neun Bäume gefällt, 36 Baumkronen gesichert, der Mistelbewuchs an 81 Bäumen entfernt sowie Pflegeschnitte an fast allen Bäumen in diesem Abschnitt durchgeführt. Im Anschluss sei die Neupflanzung von Jungbäumen geplant. Dies diene dazu, die Lücken zu schließen, die im Laufe der Jahre entstanden sind.

Kosten in Höhe von 90.000 Euro übernimmt  das Land

Für die gesamte Maßnahme hat das Land Baden-Württemberg 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Durchführung erfolgt durch das Straßenbauamt des Hohenlohekreises und wird voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch nehmen. Die Regelung des Verkehrs erfolgt über eine Ampel.

Naturdenkmal „Lindenallee“

1983 wurde die Allee an der Landesstraße L 1050 zwischen Friedrichsruhe und Öhringen aufgrund der landeskundlichen und kulturellen Bedeutung für das Landschaftsbild zum Naturdenkmal „Lindenallee“ ernannt. Die Bäume sind mittlerweile in einem Alter, welches eine dauerhafte Überwachung und Pflege bedarf. Dabei sind die Belange der Verkehrssicherheit und des Naturschutzes zu berücksichtigen.

2010 wurden mit privater finanzieller Hilfe die Lindenallee saniert und ein Teil der Bäume neu gepflanzt. Wegen akuter Verkehrsgefährdung mussten bereits 2019 mehrere Bäume gefällt bzw. zurückgeschnitten werden.




Ab durch die Hecke

Einen Sachschaden von 8.000 Euro verursachte ein 84-Jähriger bei einer Irrfahrt mit einem Smart am Freitagnachmittag, den 02. Oktober 2020 in Künzelsau, informiert das Polizeipräsidium Heilbronn. Der Mann fuhr, so die Polizei, gegen 14.30 Uhr in den Vorplatz beim Busbahnhof in der Bahnhofstraße ein, um anschließend auf den dortigen öffentlichen Parkplätzen einzuparken. Dabei verwechselte er offenbar das Brems- mit dem Gaspedal. Infolge überfuhr der Kleinwagen ein Verkehrszeichen, durchbrach eine Hecke und fuhr über eine Freifläche. Auf dieser beschädigte der PKW mehrere Sonnenschirme, Tische und Stühle. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der 84-Jährige kam mit seinem Auto vor den Taxistreifen zum Stehen.




Sirenen heulen in Hohenlohe

Das Landratsamt Hohenlohekreis informiert, dass die nächste turnusgemäße Probealarmierung der funkansteuerbaren Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises am Samstag, den 10. Oktober 2020, ist. Dabei werden die funkansteuerbaren Sirenen aller Gemeinden und Ortsteile im Hohenlohekreis zwischen 11 und 12 Uhr ausgelöst.




Elektrobusse ohne Fahrer ab 2021 in Künzelsau unterwegs

Die Stadt Künzelsau kündigt in einer Pressemitteilung an, dass ab  Frühjahr 2021 im Rahmen eines Forschungsprojekts zur modernen Mobilität autonome Elektrobusse in der Stadt fahren werden:

Erste Teststrecken in der Innenstadt und auf Schloß Stetten

Automatisierte E-Shuttles sollen laut der Stadt Künzelsau die klassischen Mobilitätsangebote vor Ort ergänzen. Ein nachhaltiges und bürgerfreundliches Mobilitätskonzept werde erstellt und schließlich getestet, so die Stadtverwaltung Künzelsau: „Künzelsau stellt dafür ideale Bedingungen bereit: Mit zwei Strecken, einer in der Künzelsauer Innenstadt und einer weiteren auf Schloß Stetten, soll im Frühjahr 2021 ein Kleinbus an den Start gehen.“

Mehrere Partner beteiligt, begleitendes Forschungsprojekt der Hochschule Heilbronn

Mit dem Förderaufruf „Kooperative Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum: Wie lassen sich bürgerschaftliche oder unternehmerische Sharing-Konzepte durch Autohäuser/-werkstätten/-händler professionell unterstützen?“ soll nun ein Grundstein für die Mobilitätsentwicklung in Künzelsau gelegt werden.

Pilotprojekt für die Region

Ende 2019 hat die hfcon GmbH & Co. KG im Sinne des Digital Hubs dafür gesorgt, dass der Antrag geschrieben wurde und somit das Projekt für die Region gewonnen werden konnte. Wichtig hierbei sei, ein Pilotprojekt aufzubauen, welches als Grundlage für weitere Anwendungsfälle und verschiedene Szenarien dienen kann. Interessant für die hfcon sei ebenfalls die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die gesamte Region.

Emm! Solutions übernimmt die Projektleitung, sowie die systemische Gesamtintegration im Fahrzeug. Erfahrung aus der industriellen Anwendung und der Personenmobilität werden mit eingebracht. Weitere Aufgaben beziehen sich auf den Fördermittelabruf und -verteilung, Projektplan, Konzeption und Zulassung, sowie den Betrieb.

Auch für Rollstuhlfahrer

Die Firma Stegmaier Nutzfahrzeuge baut die Fahrzeuge um, etwa mit elektrischen Trittstufen und genügend Platz für Rollstuhlfahrer.

Die Hochschule Heilbronn führt während des Projektes eine Akzeptanzstudie durch.

Die Residenzen Schloß Stetten stellen die Teilstrecke am Schloss für den autonomen Betrieb des Busses zur Verfügung. Außerdem werden die Ladeinfrastruktur, sowie Einstiegsmöglichkeiten bereitgestellt.

Die Stadt Künzelsau engagiert sich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung. Außerdem steht im Fokus, wie autonome Fahrzeuge mit anderen Konzepten verbunden werden können.

Zwei Routen – auf Schloß Stetten und in der Innenstadt

Das automatisierte Bürgershuttle wird in zwei Teilstrecken zum Einsatz kommen. Der autonom fahrende Elektrobus schließt am Schloss von Stetten alle wichtigen Stationen an: Schloss, Essen und Verwaltung, Schwimmbad, die Haltestelle des NVH, sowie die entstehende Klinik und den öffentlichen Parkplatz. Auf dem Gelände des Schlosses fährt der Bus autonom mit einer Geschwindigkeit von maximal sieben Kilometern pro Stunde. Die Bewohner können das Fahrzeug per Knopfdruck an die verschiedenen Stationen leiten oder mithilfe der Telefonanlage zum gewünschten Abholort bestellen.

Shuttle soll Hochschule mit Innenstadt verbinden

Im Bereich der Innenstadt werden der Busbahnhof, das Rathaus, die Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau, Reinhold-Würth Hochschule, sowie der Haltepunkt Bären in der Innenstadt angeschlossen. So ergeben sich sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft sinnvolle Synergieeffekte. Auch eine Kombination mit dem Lieferservice der Werbegemeinschaft ist angedacht und befindet sich gerade in der weiteren Planung. Durch die beiden anvisierten Teststrecken, kann die Bekanntheit der autonomen Mobilität, Mehrwerte für alle Beteiligten sowie eine Sensibilisierung des Themas erfolgen. Die Potenziale des Projektes sind besonders auf mittel- und langfristige Sicht hochinteressant.

Kosten: 600.000 Euro

Das Pilotprojekt des automatisierten Bürgershuttles kostet rund 614.823 Euro Gesamtkosten, wobei 406.129 Euro vom Land Baden-Württemberg übernommen werden. Die restlichen finanziellen Mittel werden von den beteiligten Akteuren getragen. „Erfreulich ist zudem, dass die Linie über die Innenstadt zur Hochschule und zurückgeführt wird. Ich bin gespannt, wenn es im nächsten Frühjahr wirklich losgeht. Ich bin allen beteiligten Akteuren sehr dankbar“ so Bürgermeister Stefan Neumann.

 

Projektauftakt mit den beteiligten Akteuren im September, v.l.: Thorben Heinrichs – hfcon, Marc Stegmaier –Stegmaier Nutzfahrzeuge, Armin Müller – emm! solutions, Christoph Bobrich – Stadtverwaltung Künzelsau, Johannes Schmidt – emm! solutions, Christian Freiherr von Stetten – Residenz Schloß Stetten, Raoul Zöllner – Hochschule Heilbronn. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

So könnte der autonome Shuttlebus aussehen. Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau.




Mit dicker Jacke im Unterricht – Kalte Klassenzimmer an den Schulen

Experten und damit einhergehend auch diverse Landesregierungen empfehlen in Coronazeiten häufiges Lüften an Schulen – manche empfehlen, alle 20 Minuten stoßzulüften, um der Corona-Ausbreitung an den Schulen entgegenzuwirken https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-schulen-lueften-100.html. Die neuen Lüftungskonzepte setzen diverse Schulen auch im Hohenlohekreis nun um. Das Problem: Es wird kalt in den Klassenzimmern. Die Folge: Diverse Schüler fangen sich dadurch schnell eine Erkältung ein. Die Krux: Das geschwächte Immunsystem ist dadurch wiederum anfälliger für andere Erkrankungen – wie etwa Corona.

Der Winter kommt erst noch

Auch früher wurde in den (meisten) Klassenzimmern gelüftet, aber eben nicht ganz so oft. In der Regel in den Pausen, wenn die Schüler sich sowieso nicht im Klassenzimmer befunden haben. Während der nun häufigen Lüftungen hängen die Herbst- und Winterjacken nicht selten weiterhin in den Garderoben in den Gängen, während die Schüler im eigentlich warmen Klassenzimmer auf einmal ständig mit Kältewellen konfrontiert sind. Diverse Lehrer erlauben ihren Schützlingen daher, im Klassenzimmer quasi eine Zweitjacke zu haben oder eine warme Weste, die sie überziehen dürfen, wenn die Fenster aufgemacht werden. Bei richtig kalten Wintertemperaturen würden sich dann noch Schal und Mütze anbieten, die man griffbereit an seinem Sitzplatz verstaut hat.

Mit Mütze und Schal in den Klassenzimmern

Einige Eltern klagen bereits über erste verschnupfte Kinder, die eigentlich sonst eher selten eine Erkältung mit nach Hause bringen. Und dann beginnt das Coronakarusell erst richtig, sich zu drehen. Denn: Diverse Erkältungssymptome wie trockener Husten können schließlich auch Anzeichen von Corona sein. Die baden-württembergische Landesregierung beziehungsweise das Kultusministerum sagt: Trockener Husten kann ein Coronasymptom sein. Neben trockenem Husten zählt auch Fieber ab 38 Grad und der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns zu typischen Coronasymptomen, die es zunächst abzuklären gilt, bevor das Kind wieder in die Schule geschickt werden soll.

Was man tun soll, wenn das Kind „nur“ schnupft und Halsschmerzen hat (dies kann auf eine Erkältung hindeuten, kann aber auch Corona mit sich bringen), steht nicht in den Verhaltensregularien der Landesregierung.

Nur so viel: Eine Mutter aus dem Kochertal hatte vor kurzem Schnupfen, ihr Kind ebenfalls. Der Kindergarten legte ihr nahe, das Kind erst einmal zu Hause zu lassen. Die Firma schicke sie postwendend ins home office.

Starkes Stoßlüften ab Ende der Herbstferien kaum mehr umsetzbar

Währenddessen ist das Problem mit dem Lüften auch schon diversen Verbänden aufgefallen. Karen Claassen, Vorsitzende des Verbands Reale Bildung im Saarland, sagt etwa: „Spätestens nach Ende der Herbstferien wird wohl aufgrund der Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen das starke Lüften nicht mehr praktikabel sein: Zum einen sind dann die Raumtemperaturen nicht mehr für ein konzentriertes Arbeiten geeignet, zum anderen ist durch die ständig eindringende Kälte auch mit einer Zunahme von normalen Infektionskrankheiten wie Erkältungen zu rechnen. Hinzu kommt eine außerordentlich große Energieverschwendung durch die häufige Kaltluftzufuhr, die nicht in die Zeit passt.“ (https://www.news4teachers.de/2020/09/ministerium-faellt-auf-dass-es-bei-offenen-fenstern-im-unterricht-zu-kalt-wird-und-will-jetzt-ueber-lueftungskonzepte-sprechen/)

Wissenschaftler empfehlen Luftreiniger – Schulminister sagen, das sei zu teuer oder geben die Entscheidung diesbzeüglich an die Schulen weiter

Das geht aus eine Artikel von news4teachsers.de hervor. Weiter heißt es darin: „Dem Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz ist mittlerweile auch aufgefallen, dass es mit dem Lüften im Winterhalbjahr ein Problem geben könnte. Es kündigte nun an, den Corona-Hygieneplan für Schulen zu überarbeiten. Staatssekretär Hans Beckmann (SPD) sagt dem SWR, man wolle Lösungen entwickeln, wie man die Klassenzimmer auch im Winter ausreichend lüften könne. Er wolle dafür Schüler-, Elternvertreter, Schulträger und Virologen an einen Tisch bringen. Lösungen könne man nur gemeinsam finden – wie die genau aussehen könnten, konnte Staatssekretär Beckmann aber nicht sagen. Allerdings werde man sich um Fördermittel beim Bund bemühen, beispielsweise für Luftfilteranlagen.

Über deren Anschaffung wird derzeit hitzig diskutiert. Lehrerverbände in mehreren Bundesländern haben mittlerweile die Forderung erhoben, Schulen flächendeckend mit solchen Luftfiltern auszustatten.

Ein Team vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München hatte einen Raumluftreiniger untersucht, mit dessen Filterkombination selbst sehr kleine Aerosol-Partikel zu 99,995 Prozent aus der Raumluft abgeschieden werden. In einem 80 Quadratmeter großen Raum könne die Aerosolkonzentration in sechs Minuten halbiert werden. Weil die Aerosole rausgefiltert werden, würden die Geräte auch nicht zur Virenschleuder, hielten die Forscher fest. Sie empfehlen Raumluftreiniger ausdrücklich für Schulen.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat bereits abgewunken. Sie halte Luftfilter in Klassenräumen gegen das Coronavirus zwar für eine gute Lösung – aber: für zu teuer. Die Geräte würden bei rund 3000 Euro Kosten pro Klasse, also umgerechnet gut 100 Euro pro Schüler, „Unsummen verschlingen“. Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann (CDU) verwies an die Kommunen: Schulträger müssten selbst entscheiden, ob Lüftungsanlagen eingesetzt würden.

Michael Gomolzig, Stellvertretender Landesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, beschreibt die Situation wie folgt: „Die Kommunen und Städte sagen zurecht: ‚Warum sollen wir das bezahlen?‘ Und das Kultusministerium sagt: ‚Warum sollen wir das bezahlen? Wir sind für die Lehrpläne verantwortlich.'“ Seiner Meinung nach liege die Verantwortung eindeutig beim Landtag. Dort säßen Politiker, die gewählt werden wollten – dementsprechend „sollen sie sich auch einsetzen“, so Gomolzig.

Der Lüftungseffekt verpufft

Lüften klingt zunächst einfach. Aber selbst wenn gelüftet werden kann, erzeugt dies nicht immer den gewünschten Effekt. Christian Kähler, Professor an der Universität der Bundeswehr in München und Experte für Aerodynamik, erklärt: „Hat man einen Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, kann man gut lüften. Doch dieser Temperaturunterschied verschwindet nach einer Weile und dann versagt der physikalische Mechanismus.“ Das geht aus einem Beitrag des SWR hervor. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/corona-belueftung-an-schulen-100.html




„Kein sportlicher Erfolg ist dem Erfolg, unsere Gesundheit zu schützen, unterzuordnen“

Der Verein Bundesligaschützen Waldenburg reagiert auf den Beschluss des Deutschen Schützenbundes, die Bundesligasaison komplett abzusagen:

„Bei ständig steigenden Corona-Infektionen sowohl bei unseren europäischen Nachbarn, weltweit wie auch im eigenen Land, ist es nicht sinnvoll, eine Saison zu starten, die Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, ggf. sogar weltweit, um Punkte ringend, zusammenbringt, die sich danach trennen, um wieder in das eigene Umfeld zurückzukehren, jeder seinem Beruf nachgeht, um dann nach zwei Wochen das Spiel in neuer Besetzung zu wiederholen.“ Das geht aus einer Pressemitteilung des Vereins hervor.

Ist dies noch kontrollierbar oder nachverfolgbar?

Die Entscheidung des Deutschen Schützenbundes, die komplette Saison der 1. und 2. Bundesliga sowie der obersten Verbandsligen für den Bereich Luftpistole und Luftgewehr abzusagen, kommentieren die Waldenburger Schützen mit:

„Ein weiser Entscheid, denn kein sportlicher Erfolg ist dem Erfolg, unsere Gesundheit zu schützen, unterzuordnen. Bleiben Sie gesund.“




Radweg wird ab Montag bis Juni 2021 umgeleitet

Die Stadt Niedernhall teilt mit, dass im Zuge der Arbeiten für den Hochwasserschutz „linkes Ufer“ im Zeitraum vom 05. Oktober 2020 bis voraussichtlich 31.12.2021 ein Bereich
auf den Parkplätzen des Freibads für die Baustelleneinrichtung durch die ausführende Firma Wolff Co. KG belegt wird.  Dort werden Produktions-, Transport-, Lager- und sonstige Einrichtungen, die zur Errichtung des Bauwerks auf der Baustelle benötigt werden, gelagert.

Aus Sicherheitsgründen: Radweg wird umgeleitet

Im Zuge dieser Arbeiten wird im Zeitraum vom 05.10.2020 bis voraussichtlich 30.06.2021 der Radweg beim Brückenwiesenweg auf die Straße Am Forellenbach zur Gerberstraße auf dem ehemaligen Bahndamm umgeleitet. Ab der Gerberstraße ist ein temporär eingerichteter Radweg. Eine entsprechende Beschilderung, die auf die Umleitung verweist, wird vor Ort angebracht.

Die Umleitung ist für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sehr wichtig, so die Stadtverwaltung Niedernhall, da sich auf dem derzeitigen Radweg die Baustellenzufahrt befindet.




Solebad wieder geöffnet – nur dienstags bleibt es geschlossen

Nach der coronabedingten Zwangspause öffnet das Niedernhaller Solebad am Donnerstag, den 01. Oktober 2020, wieder seine Pforten.
„Unter Einhaltung der hygienerechtlichen Vorgaben dürfen sich alle Besucher fortan wieder auf eine erholsamen und wohltuenden Aufenthalt in unserem Gesundheitsbad freuen.“, so eine Pressemitteilung der Stadt Ingelfingen.

Das Solebad steht zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung, eine vorherige Anmeldung sei nicht erforderlich.

Dienstags kein öffentlicher Badebetrieb

Lediglich Dienstags bleibt das Bad künftig für den allgemeinen Badebetrieb geschlossen. An diesem Wochentag findet ab Oktober 2020 regelmäßig Schwimmunterricht für Grundschüler und Schwimmkurse der Kochertaler Schwimmschule statt.