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Live-Stream: „Corona-Pandemie – global und lokal“

Am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, findet der zweite Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit“ mit einem Sonderthema statt, heißt es in einer Pressemitteilung. Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis, berichtet ab 19.30 Uhr im Vortrag „Corona-Pandemie – global und lokal“ mit einem Rückblick über den bisherigen Verlauf und den Versuch einer Prognose über zukünftige Herausforderungen der Pandemie generell und im Hohenlohekreis.

Aus gegebenem Anlass kann der Vortrag nicht im Künzelsauer Rathaus stattfinden. „Trotzdem möchten wir den Vortrag nicht absagen, zumal sicherlich viele gerade an diesem Vortragsthema interessiert sind und vorab oder anschließend eigene Fragen stellen können. Deshalb findet er als Live-Übertragung statt“, so Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung.

Die Fragen können vorab per E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de gesendet werden. Aber auch während des Vortrags können Benutzer über die Kommentarfunktion spontan Fragen stellen. Der Live-Stream kann ganz einfach und kostenfrei über https://www.youtube.com/watch?v=ZLIk6ZMc_lA&feature=youtu.be oder den städtischen YouTube-Kanal http://www.youtube.de/stadtkuenzelsau aufgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




21-Jähriger stirbt nach Überholmanöver

Der Fahrer eines  VW Passats ist am Dienstagmittag, den 20. Oktober 2020, bei einem Unfall auf der Westumgehung (K2576) in Schwäbisch Hall gestorben. Das berichtet swp.de.
Nach ersten Erkenntnissen der Südwestpresse wollte der 21-Jährige einen Wagen überholen. Dabei ist er frontal auf einen entgegenkommenden Holzlaster gestoßen. Der Fahrer des Lasters ist wohl leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Der Passat drehte sich nach dem Zusammenstoß offenbar. Danach stieß er mit einem Audi zusammen, der hinter ihm fuhr. Die Fahrerin steht laut swp unter Schock. Die Westumgehung ist wegen des Unfalls noch mindestens zwei Stunden gesperrt (Stand12.20 Uhr).



Künzelsau: Betrunkener verletzt Polizeibeamten

Wie die Polizei Heilbronn mitteilt, wurde ein 35-jähriger Mann in der Nacht von Freitag, 16. Oktober 2020, auf Samstag, 17. Oktober 2020,  aufgrund seiner Alkoholisierung in einem Wohngebiet in Künzelsau in Gewahrsam genommen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Zuvor musste ihm, so die Polizei, schon eine Blutprobe entnommen werden, da der Verdacht bestand, dass er in betrunkenem Zustand mit seinem Auto gefahren war. Bei der Gewahrsamnahme verletzte der Mann einen Polizeibeamten leicht, da er sich mit Schlägen und Tritten wehrte. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.




Mehr Geld für Personal, Kinderbetreuung sowie für die anstehenden Wahlen

In der Sitzung des Gemeinderates vom Dienstag, den 13. Oktober 2020, stellte Ulrich Walter, stellvertretender Stadtkämmerer in Künzelsau, den Haushaltsvorschlag 2021 sowie die Finanzvorschau 2021 bis 2024 vor. Walter plant mit Erträgen von 49,473 Millionen Euro und Aufwendungen von 49,606 Millionen Euro. Das veranschlagte Ergebnis beträgt also etwa 137.000 Euro. Gegenüber 2020, wo noch mit einem Ergebnis von 935.000 Euro gerechnet wird, ist das deutlich weniger. Walter begründet das mit coronabedingten Mindereinnahmen auf der einen Seite und höheren Umlagen, Mehrausgaben für Personal, insbesondere in der Kinderbetreuung, sowie einer Sonderbelastung für die anstehenden Wahlen im nächsten Jahr auf der Ausgabenseite.

Mehr Geld fürWahlen 2021

Walter stellt vor der Haushaltsberatung im Gemeinderat klar: „Es muss aber klar sein, dass keine großen Wünsche mehr drin sein werden. Wenn Neues hinzukommen soll, muss es woanders eingespart werden.“ Er betont, dass der Haushaltsausgleich bereits durch Einsparungen in verschiedenen Bereichen erreicht wurde, allerdings: „Kindergärten und Schulen wurden von den vorgenommenen Einsparungen jedoch ausgenommen.“

Mehrausgaben beim Personal

Über zwölf Millionen Euro sollen aus dem Kernhaushalt trotz der Einsparungen investiert werden. Wichtige geplante Investitionen sind unter anderem 480.000 Euro für Feuerwehrfahrzeuge der Abteilungen Amrichshausen und Kocherstetten, 440.000 Euro für den Neubau des Sportvereinszentrums, vier Millionen Euro für den Bau eines Kinderhauses in Künzelsau, eine Million Euro für die Sanierung der Sporthalle der Georg-Wagner-Schule am Kocher, 950.000 Euro für das Dorfgemeinschaftshaus Nagelsberg, 450.000 Euro für die Sanierung der Sudetenhalde, 500.000 Euro für die Sanierung der Straßenbeleuchtung, je eine Million Euro für Hochwasserschutz in der Würzburger Straße und das Starkregenrisikomanagement, so eine Mitteilung der Stadtverwaltung.

Am heutigen Dienstag, den 20. Oktober 2020, findet ab 19 Uhr in der Stadthalle Künzelsau in öffentlicher Sitzung die erste Beratung dieses Haushaltsentwurfs statt.

Text: Matthias Lauterer

Gemeinderatssitzung in der Stadthalle in Künzelsau am 13.10. 2020. Foto: GSCHWÄTZ

Erste Vorbereitungen für die Sanierung der Sudetenhalde wurden bereits getroffen. Foto: GSCHWÄTZ

Der Gemeinderat tagt wegen Corona in der Stadthalle. Foto: GSCHWÄTZ




Vollsperrung der L 1046 zwischen Bieringen und Oberkessach ab 26. Oktober 2020

Das Landratsamt Hohenlohekreis teilt mit, dass die Landesstraße L 1046 zwischen Bieringen und Oberkessach bis zur Einmündung der K 2325 von Aschhausen für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Die Straßenmeisterei Künzelsau führe in diesem Zeitraum die stellenweise Sanierung der Fahrbahndecke und parallel Gehölzarbeiten durch. Je nach Verlauf der Bauarbeiten sei es möglich, dass die Sperrung früher aufgehoben werden kann.

Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Bieringen über die K 2323  – Aschhausen – K 2325 zur L 1046 und umgekehrt.

 

 

 




„Wir haben es anders gemacht als üblich“

„Man muss es authentisch machen“, sagt Marlene Metz zum Erfolgsrezept für ihren Hofladen in Neufels in einer Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V. Sie und ihr Mann Tobias mögen die Mischung aus alt und neu – was man auf dem Hof, direkt an der Straße, auch gut sehen kann. Historische Hauselemente wurden geschickt in einen Neubau integriert, heißt es weiter in der Mitteilung. Ein alter Dachstuhl wird zur Präsentationshilfe für die frisch geernteten Kürbisse, die zum Verkauf ausliegen. Darauf nehmen gerade bis zu 15 Sorten Zierkürbisse, fünf Sorten Speisekürbisse und kleine und große Schnitzkürbisse Platz und warten auf Kunden. „Wir wollen immer unseren eigenen Weg finden, wie wir leben und halt sind. So macht es schließlich auch kein anderer!“

„Unsere Produkte kommen maximal aus einem Umkreis von 20 Kilometern“

Der Hofladen startete in den 90er-Jahren in einer alten Milchkammer. Seit dem Umbau und einem Neustart in 2016, hauptsächlich mit ihren eigenen Kartoffeln, haben die jungen Landwirte ihr Sortiment deutlich erweitert. Dafür suchten sie sich Lieferanten, die zu ihnen passen. „Uns ist wichtig, dass unsere Partner ähnlich strukturiert sind wie wir. Im Durchschnitt kommen unsere Produkte maximal aus einem Umkreis von 20 Kilometern“, betonen die beiden. Um die richtigen Produzenten für ihr Hofladenangebot zu finden, sind sie selbst zu den einzelnen Betrieben gefahren und haben nachgefragt, ob diese sie beliefern wollen. „Wir haben es anders herumgemacht als üblich“, freut sich Marlene Metz. Normalerweise kommt der Anbieter zum Händler. Es war und ist den Landwirten wichtig, dass sie keine Standardprodukte haben.

„Es ist unser Getreide“

Dass ihr Konzept aufgeht, zeigt reger Betrieb im Hofladen. Die Kunden kaufen gern die feldfrischen Kartoffeln und Zwiebeln, Käse und Mehl, Wurst in Dosen, Essiggurken und Fruchtaufstrich im Glas sowie Obstbrand aus eigener Produktion. Für den Käse aus der Milch der eigenen Kühe kommt dreimal im Jahr eine mobile Käserei aus dem Allgäu. Die traditionell produzierten Käseleiber werden bis zur Verkaufsreife dann auf dem Hof gepflegt, wie Tobis Metz erklärt. Zum Mehl sagen die beiden: „Da wollen wir das eigene haben. Es ist unser Getreide – wir bauen wir ja eh an. Man muss nur sehen, dass der Weizen gelingt“. Anbau und Ernte sehen sie als Routine, der Verkauf ist nach eigenen Angaben eine andere Herausforderung. Fertiges Mehl zuzukaufen und ins Regal zu stellen, ist einfacher. Sie wissen aber auch, dass man mit eigenen Produkten die Kunden besser anzieht. Zu ihrem Hof müssen die Kunden extra kommen, zusätzlich zum Einkauf im Supermarkt. Diese kommen hauptsächlich aus dem Kochertal und nehmen eine Anfahrt von 10 bis 15 Kilometer zum Hofladen der Familie Metz in Kauf.

„Das erspart den Kunden weitere Wege“

 Bieten wir Kürbisse an, braucht es für die Suppe auch den Ingwer dazu. Das erspart den Kunden weitere Wege.“ Es fühlt sich an wie eine Reise durch Hohenlohe, wenn man die Regale im Hofladen durchschaut: Der Wein kommt aus Ingelfingen, die Äpfel aus Kirchensall, der Traubensaft aus Michelbach und der Jogurt aus Marlach. „Die Aroniaprodukte sind aus Bretzfeld und laufen besonders gut“, freut sich Marlene Metz. Dass die Ladenbetreiber aus Neufels mit ihrem Angebot auch die Region unterstützen wollen, kann man nicht übersehen. Auch deshalb möchten sie nach Möglichkeit nicht auf größere Vermarkter zurückgreifen. „Und wir schauen immer, was wir auf dem Hof haben und was wir daraus machen können. Für uns passt das“, versichern Marlene und Tobias Metz.

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Marlene und Tobias Metz wollen ihren eigenen Weg finden. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Im Angebot des Hofladens finden sich viele Produkte aus eigener Produktion. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Auch die Kartoffeln kommen von den eigenen Feldern. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.




FDP und AfD kritisieren Kupferzeller Netzbooster

Wie die FDP-Bundestagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der Partei, Judith Skudelny mitteilt, hat ihr die Bundesregierung auf entsprechende Anfrage mitgeteilt: „Bei der Auswahl des Standortes wurden insbesondere der mögliche Erkenntnisgewinn aus dem Pilotprojekt sowie dessen Wirtschaftlichkeit berücksichtigt.“ Die Bundesregierung weiter: Der Netzbooster „ist eine Punktmaßnahme, keine Streckenmaßnahme“ und „Der geplante Netzbooster ist also nicht aus dem BBPIG herausgefallen.“

Skudelny dazu: „Die Antwort der Bundesregierung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Sie vergibt damit die Chance, wichtige Informationen an die Betroffenen zu liefern. Ich werde daher gemeinsam mit der FDP-Bundestagsfraktion einen umfangreichen Fragenkatalog an die Bundesregierung stellen, um Licht ins Dunkle zu bringen.“

FDP-Kreisrat des Hohenlohekreises und Vorsitzender der FDP Hohenlohe Michael Schenk weiter: „Wir brauchen ein offenes und transparentes Verfahren. Vor allem muss die TransNet GmbH alle bisherigen Planung und die Frage zum tatsächliche geplanten Standort offenlegen.“

Der AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron hat den in Kupferzell geplanten Netzbooster am Donnerstag im Landtag thematisiert: Laut Baron war Minister Untersteller „zwar auch nicht davon begeistert“, dass über den Netzbooster nicht im Bundestag abgestimmt wird. Baron weiter: „Untersteller sah jedoch gleichzeitig keinen Anlass, die Abläufe hier zu ändern. Grundsätzlich lobte er den Netzbooster überschwänglich. Dieser stünde für Versorgungssicherheit – diese war vor der irrationalen Energiewendepolitik jedoch niemals in Gefahr! Weiterhin betonte er, dass das Land Baden-Württemberg keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Firma TransnetBW habe. Diese befindet sich jedoch über die Konzernmutter EnBW zu fast 50 Prozent im Eigentum des Landes. Dass die Landesregierung hier die Verantwortung von sich weist, ist also gelebte Doppelmoral. Ich werde mich weiterhin gegen den Bau der Riesenbatterie in der Nähe von Wohnbebauungen einsetzen.“

Anton Baron. Foto: Landtagsbüro Anton Baron




„Wir fühlen uns als Menschen zweiter Klasse“

Fünf „Klötze“ sollen ihnen vors Haus gesetzt werden, so empfinden Anwohner aus dem Kapellenweg das Bauprojekt „Sigloch-Areal“ (wir berichteten). Vorgesehen sind fünf laut dem Architekten sehr hochwertige Häuser mit je 2 Vollgeschossen und einer Penthouse-Etage und insgesamt 30 Tiefgaragenstellplätzen. Das erscheint auf den ersten Blick als moderat, werden doch anderswo in Künzelsau höhere Gebäude errichtet. Den Anwohnern ist das zuviel: Eines der Häuser würde den Kapellenweg so weit überragen, dass es bei einem Wohnhaus oberhalb des Kapellenwegs die Höhe der Regenrinne erreichen würde. Zusätzlich plant das Architekturbüro eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Penthauses, die nochmals 1,20m hoch sein darf.

Der bestehende Bebauungsplan sieht in dem Gebiet eingeschossige Bebauung vor, keine dreigeschossige. Kein Wunder, dass die Anwohner mit dieser Planung nicht zufrieden sein wollen.

Anwohner sehen manipulatives Vorgehen

Besonders verärgert zeigen sie sich darüber, dass ausgerechnet das am meisten betroffene Gebäude in den Unterlagen des Architekturbüros gar nicht eingezeichnet ist. „Wie sollen Gemeinderäte korrekte Entscheidungen treffen, wenn Informationen unterschlagen werden?“, fragt eine Anwohnerin, die nicht genannt werden will. Die Anwohner unterstellen dem planenden Architekturbüro manipulative Absicht, denn diese Unterlagen wurden dem Gemeinderat als Entscheidungsgrundlage vorgelegt.

„Wir fühlen uns als Menschen  zweiter Klasse“, sagen uns die Anwohner und deshalb haben sie noch vor der entscheidenden Gemeinderatssitzung reagiert und die Gemeinderäte über ihre Sicht der Dinge informiert. Einige Gemeinderäte haben sich  daraufhin die Situation persönlich angesehen. „Aus der Tiefgarage hat man dann eine bessere Aussicht als von uns“, findet ein Anwohner und ist empört. Schließlich habe man das Haus im Vertrauen auf den bestehenden Bebauungsplan erworben und habe dementsprechende Renovierungen begonnen.

Auch wenn es baurechtlich keinen Anspruch auf Aussicht gibt, meint einer der Anwohner: „Den Campanile werde ich dann nicht mehr sehen“ und meint damit den markanten Turm der Pauluskirche.

Gefährliche Situation für Fußgänger

Nicht nur die schiere Höhe des Gebäudes und die wegfallende Aussicht verstört die Anwohner: Der Kapellenweg ist sehr schmal und bietet keine Möglichkeit, dass Fahrzeuge aneinander vorbeifahren können. Selbst wenige weitere Fahrzeuge, immerhin zwanzig Stellplätze sind über den Kapellenweg geplant, könnten an der Einmündung zum Zollstockweg einen regelrechten Stau erzeugen. Bereits heute ergäben sich gefährliche Situationen, wenn Autos und Fußgänger sich begegnen. Besonders schlimm ist das für die Schulkinder, denn „die Fußgänger müssen in Türeingänge flüchten“, beobachtet ein Anwohner die heutige Verkehrssituation. „Der Kapellenweg ist der Hauptschulweg für die Kinder aus dem Südhang.“

Nach der Gemeinderatssitzung vom 13. Oktober 2020 zeigen sich die Anwohner erleichtert: „Wir haben uns vom Gemeinderat gut vertreten gefühlt.“

Text: Matthias Lauterer

So stellen sich die Architekten die geplanten Häuser vor. Bild: Stadt Künzelsau / Sitzungsunterlagen

Vorher-Nachher: Die schraffierte Fläche entspricht ungefähr dem geplanten Neubau. Montage: GSCHWÄTZ

Lageplan der geplanten Häuser. Bild: Stadt Künzelsau / Sitzungsunterlagen

 




Stadt Ingelfingen: „Das Trinkwasser ist wieder einwandfrei“

Seit Freitag, den 09. Oktober 2020, warnte die Stadt Ingelfingen, die Bürger der Teilorte Dörrenzimmern, Eberstal, Diebach sowie die Höfe Bobachshof, Bühlhof, Hochholzhöfe, Jägerhaus, Rodachshof, Wasser nicht mehr direkt aus dem Wasserhahn zu trinken, sondern nur noch in abgekochter Form (wir berichteten).

Die Stadt Ingelfingen teilt jetzt mit, dass der Störfall in der Trinkwasserversorgungsanlage vollständig behoben ist. Das Wasser aus dem Hochbehälter Dörrenzimmern sei wieder einwandfrei. Analysen hätten eine einwandfreie Trinkwasserqualität ergeben, das Leitungswasser könne wieder als Trinkwasser benutzt werden.

Die Stadt bittet, folgendes zu beachten: „Lassen Sie in Ihrem Haus an eigenen Wasserhähnen, besonders in der Küche, das Wasser so lange laufen, bis es kühl, klar und sauber aus dem Waserhahn fließt.“




„Riesenschock für uns“

Der überraschende Tod von Annawech-Bandmitglied Peter Botsch aus Künzelsau (wir berichteten: https://www.gschwaetz.de/2020/10/15/peter-botsch-stirbt-an-leukaemie/ hat auch bei seinen Musikerkollegen Bestürzung ausgelöst.

„Ich vermisse seine ruhige Art“

Harry Weber von Annawech sagte gegenüber GSCHWÄTZ auf Nachfrage: „Das ist wirklich tragisch. Für uns war das ein Riesenschock und ist nach wie vor noch unfassbar.“ Für Harry Weber war der Peter Botsch „der ruhige Pol. Ich vermisse auf jeden Fall seine ruhige Art, seinen herrlich trockenen Humor, seine feine Beobachtungsgabe und seine Lieder, die daraus entstanden sind über seine Hohenloher Mitmenschen.“ Er sei einer ein Freund der leisen und nicht der lauten Töne gewesen.“

Auch seine Krankheit sei „kein Thema gewesen, dass er nach aussen gekehrt hat. Er hat das zwar im Freundekreis gesagt, aber er ist damit nicht an die Öffentlichkeit gegangen“, sagt Weber.

Wie es mit der Hohenloher Mundartband Annawech nun weitergeht, darüber konnte Weber zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen: „Wir wissen momentan gar nicht, wie es in dieser Hinsicht weitergeht.“

Die Beerdigung von Liedermacher und Möbelspezialist Peter Botsch ist am Freitag, den 23. Oktober 2020, 13 Uhr, in Künzelsau. Es sollen auch Annawechlieder gespielt werden, sagte die Familie Botsch gegenüber GSCHWÄTZ. Die Sitzplätze in der Kirche sind der Familie vorbehalten. Die Beerdigung wird nach außen übertragen. Die Familie bittet, von Beileidsbezeugungen am Grab abzusehen.

Im Video oben gibt es noch einmal den Auftritt der Band Annawech in Künzelsau 2018 zu sehen – inklusive einem Interview mit Peter Botsch.