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Landrat Neth: „Ich freue mich sehr, dass die Landesregierung das Potenzial erkannt hat, das in der Strecke steckt“

Wie berichtet hat die Landesregierung grünes Licht für die Reaktivierung der Kochertalbahn gegeben. Der Landrat und Bürgermeister im Hohenlohekreis freuen sich sehr über diese Entscheidung. Anbei veröffentlichen wir hierzu eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau:

Christian von Stetten: „Einsatz hat sich gelohnt“

„Seit Gründung der Bürgerinitiative haben wir auf diese positive Entscheidung der Landesregierung hingearbeitet und freuen uns jetzt sehr, dass sich die Arbeit gelohnt hat“, so Bundestagsabgeordneter Christian Freiherr von Stetten. „Wenn wir mit unserer Machbarkeitsstudie zu einer positiven Bewertung im Verkehrsministerium in Stuttgart beitragen konnten, hat sich der Einsatz unserer Vereinsmitglieder gelohnt.“

„Meilenstein“

Auch Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth freut sich über diese Entscheidung: „Ich freue mich sehr, dass die Landesregierung das Potenzial erkannt hat, das in der Strecke steckt. Damit ist ein weiterer Meilenstein geschafft. Die Verwaltung wird für den Kreishaushalt 2021 Mittel für eine neue Machbarkeitsstudie einstellen.“

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann kann sich diesen Worten nur anschließen: „Die Freude ist riesengroß. Ich danke allen, die sich für die Reaktivierung der Kochertalbahn eingesetzt haben und nenne stellvertretend Landrat Dr. Neth und den Kreistag, die Bürgermeister von Kupferzell und Waldenburg und besonders die Bürgerinitiative und unseren Bundestagsabgeordneten Christian Freiherr von Stetten.“

Künzelsaus Bürgermeister dankt allen Beteiligten für ihr Engagement

Neumann betont: „Der Anschluss ans Schienennetz ist für Künzelsau und für die gesamte Region enorm wichtig und eine hervorragende Grundlage für eine gute Entwicklung unseres Raumes in der Zukunft. Die Erfahrung zeigt, dass die Schiene besser angenommen wird als der Bus. Deshalb haben wir die historische Trasse der Kochertalbahn und Trassenvarianten, die durch Gaisbach führen, freigehalten. Flächen für einen Bahnhof in den Kocherwiesen mit Park- und Ride-Parkplätzen können dort geschaffen werden – und sind im Eigentum der Stadt“

Von Waldenburg über den Gewerbepark Hohenlohe, nach Gaisbach bis zum Bahnhof nach Künzelsau soll die Bahn fahren

„Die starke Trasse wird nicht nur den Gewerbepark Hohenlohe mit knapp 4.000 Arbeitsplätzen und Künzelsau mit rund 13.000 Arbeitsplätzen ans Schienennetz anbinden. Das Landratsamt, das neue Kreishaus, bekommt eine Bahn-Haltestelle (Bahnhof Künzelsau) quasi vor die Haustüre. Rund 11.000 Berufseinpendler kommen täglich nach Künzelsau und mehr als 7.000 Schüler und Studenten. Die Pendler zur Firmenzentrale Würth, zu den Museen Würth und zum Carmen Würth Forum sind außerdem potenzielle Bahnnutzer und Frequenzbringer“, so Neumann.

Finanzierung ist noch zu klären.

Die Finanzierung sei allerdings laut Neumann noch zu klären: „Wie sich die Beteiligung der Kommunen und des Landkreises finanziell, beim Bau und beim Betrieb der Bahn darstellt, ist noch zu klären und auch abhängig von der Unterstützung des Bundes und Landes. Heute können wir dazu keine Aussage treffen – nur so viel: Wir möchten den Schienenanschluss und sind, auch gestärkt nach der Reaktivierungs-Entscheidung des Verkehrsministeriums, bereit uns dafür zu engagieren.“

Auch Kupferzells Bürgermeister freut sich

Christoph Spieles, Bürgermeister in Kupferzell, hält die Reaktivierung der Kochertalbahn ebenfalls für sinnvoll: „Aus verkehrspolitischen und ökologischen Gründen ist das eine gute Nachricht. Jetzt müssen wir schauen, wie es weitergeht und welche Streckenvariante realisiert werden kann. Offene Fragen werden wir gemeinsam lösen.“

Waldenburgs Bürgermeister a.D. sieht einen klaren Wettbewerbsvorteil mit der Bahn

„Ich freue mich sehr, dass das Land die Kochertalbahn fördert und unser Einsatz dadurch honoriert wird. Der Gewerbepark Hohenlohe hat sich zu einem Anziehungspunkt für Unternehmen entwickelt. Alle Menschen, die dort tätig sind, sind potentielle Stadtbahnfahrer. Außerdem sehe ich einen klaren Wettbewerbsvorteil für unsere Stadt und unsere Region.“

 




Kochertalbahn: Alle Signale auf Grün

Seit dem 15. Mai 1991 ist die Kochertalbahn zwischen Bahnhof Waldenburg und Forchtenberg Geschichte, die Personenbeförderung wurde bereits zum 31. Mai 1981 eingestellt. Die damalige Trasse ist heute größtenteils ein gut frequentierter Radweg. Nur ein paar vereinzelte Reste von Signalanlagen oder Kilometersteinen erinnern noch daran, dass auf diesem Radweg früher Menschen und Güter transportiert wurden.

Verein treibt Planungen voran

In den fast  40 Jahren seit der Stilllegung des Personenverkehrs haben sich die verkehrspolitischen Akzente verschoben, insbesondere der ökologische Aspekt einer Bahnstrecke wird inzwischen anders bewertet. Daher hat sich im Herbst 2017 eine „Bürgerinitiative: Wir bauen die neue Kochertalbahn“ gegründet. Seit 2019 ist diese als gemeinnütziger Verein mit inzwischen etwa 200 Mitgliedern im Vereinsregister eingetragen. Christian von Stetten, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Vereins sagt: „Die 200 Mitglieder unserer Bürgerinitiative sind fest davon überzeugt, dass aus verkehrspolitischen und ökologischen Gründen nun der richtige Zeitpunkt für eine Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Waldenburg und Künzelsau gekommen ist.“ In Hohenlohe habe sich seit der Streckenstilllegung im Jahr 1981 viel verändert: Künzelsau sei zum Schul- und Hochschulstandort mit vielen Schülern und Studenten herangewachsen, die Bevölkerungszahl in Künzelsau und Kupferzell ist gestiegen, und allein im Gewerbepark Hohenlohe seien etwa 6.000 Arbeitsplätze entstanden. All das spreche für eine Reaktivierung der Bahnstrecke.

Private Machbarkeitsstudie

Daher hat der Verein im Dezember 2018 ein Gutachten zur Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Waldenburg und Künzelsau – unter Berücksichtigung neuer Haltepunkte im „Gewerbepark Hohenlohe“ und in Künzelsau-Gaisbach – im Dezember 2018 in Auftrag gegeben. Von Stetten: „Das Gutachten wurde im Frühjahr 2020 fertiggestellt und hat zahlreiche positive technische Entwicklungen mit berücksichtigt.“

Die Kochertalbahn ist dabei

Parallel dazu wurde im Bund beschlossen, dass derartige Projekte mit bis zu 75% bezuschusst werden und der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg hat ein Programm zur Reaktivierung alter Bahnstrecken aufgelegt. 41 Strecken habe eine erste Ausscheidungsrunde überwunden, heute, am 03. November 2020, gab das Verkehrsministerium die Entscheidung bekannt, welche der 41 Strecken weiterverfolgt werden: Da das Land mit Fahrgastzahlen von bis zu 1500 Passagieren täglich rechnet, ist die Kochertalbahn dabei.

Detailplanungen können jetzt beginnen

Die Landesregierung wird jetzt, so von Stetten, die weiteren Planungen an sich ziehen und den Hohenlohekreis um eine tiefergehende Detailuntersuchung bitten.

Text: Matthias Lauterer
GSCHWÄTZ berichtete:
https://www.gschwaetz.de/2020/06/19/kommt-die-kochertalbahn/
https://www.gschwaetz.de/2020/07/17/christian-von-stetten-wir-koennen-das-aus-eigener-kraft-stemmen-einzugsbereich-bis-nach-ingelfingen-und-ins-jagsttal-moeglich/
Die Machbarkeitsstudie auf der Seite der „Bürgerinitiative Wir bauen die neue Kochertalbahn e.V.“: http://www.kochertal-bahn.de/gallery/FINAL_Abschlussbericht_Kochertalbahn_Machbarkeitsstudie.pdf

Planungsalternativen für die Kochertalbahn. Quelle: kochertal-bahn.de




Schluss mit lustig

Nach der Enthauptung eines Lehrers in Frankreich gab es laut der französischen Regierung am Montagabend, den 02. November 2020, einen Terroranschlag mit vermutlich islamistischem Hintergrund an sechs Schauplätzen in Wien in Österreich. Die Täter schossen scheinbar wahllos auf Menschen. Videos zeigen das Geschehen. Mindestens vier Passanten (Stand: 03. N0vember 2020, 10 Uhr) starben. Ein mutmaßlicher Angreifer wurde erschossen. Bei ihm wurde eine Pistole, eine Langwaffe und eine Machete gefunden. Das berichtet unter anderem der Tagesspiegel https://www.tagesspiegel.de/politik/terroranschlag-in-oesterreich-weiteres-opfer-stirbt-in-krankenhaus-insgesamt-fuenf-tote-bei-anschlag-in-wien/26583870.html.

Schweigeminute auch an Schulen im Hohenlohekreis

Nur rund zwei Wochen vorher, Mitte Oktober 2020, wurde ein weiteres enges Nachbarland Deutschlands, Opfer einer islamistisch motivierten Tat. Ein Lehrer wurde bei Paris in Frankreich enthauptet, weil er die Mohammed-Karikaturen der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo zum Unterrichtsthema gemacht hatte. https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/lehrer-bei-paris-enthauptet-motiv-wieder-mohammed-karikaturen-17007055.html. Diverse Schulen auch im Hohenlohekreis legten eine solidarische Schweigeminute für den enthaupteten Lehrer ein.

617 Kilometer sind es von Künzelsau nach Wien

Man fragt sich schlichtweg: Was soll das alles? War am Montag, den 02. November 2020, das große mediale Thema in Deutschland der November-Lockdown wegen steigender Coronazahlen, sollte am Dienstag, den 03. November 2020, eigentlich das große Thema die US-Wahl sein. Nun grätschen Islamisten dazwischen und erschießen mal kurz ein paar Passanten – und das nicht irgendwo auf der Welt, sondern ganz nah an der deutschen Grenze. In Wien. Rund 617 Kilometer sind es von Künzelsau nach Wien.

Durch die Coronakrise steigt auch das Aggressionspotenzial in Europa

Bislang blieb Deutschland von Tragödien wie in Frankreich und Österreich verschont. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Und wie lange ist die europäische Gesellschaft bereit, islamistische Attentate im Herzen Europas zu tolerieren? Die Coronakrise lässt Geduldsfäden kürzer werden, während die Anspannung und das Aggressionspotenzial steigt. Nie dagewesene Existenzängste ergreifen allmählich die breite Mitte der Gesellschaft – und dann auch noch Attentäter, die scheinbar wahllos auf Passanten in einem Vergnügungsviertel schießen.

Klare Trennung zwischen Staat und Kirche gibt es nicht überall

Wie reagieren kultivierte Europäer darauf? Wir müssen nun unsere Werte und unser Rechtssystem hochhalten. Was ist uns wichtig, wofür stehen wir ein? Was geht und was geht eben nicht? Aber das gelingt nicht mit Pauschalisierungen. Richtig ist: Nicht jeder, der Muslim ist und an den Islam glaubt, ist ein Islamist. Richtig ist aber auch: Während es bei uns in Europa eine klare Trennung von Staat und Kirche gibt, scheint die Religion in anderen Kulturen eine weit höhere Stellung zu genießen als bei uns.

Werte verteidigen

Bereits die heutige Schullektüre „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing, die 1779 (also vor mehr als 2 Jahrhunderten) veröffentlicht wurde, machte die drei Weltreligionen, den Islam, das Judentum und das Christentum zum Gegenstand der Betrachtungen. In der Ringparabel geht es im Wesentlichen um Toleranz. Wir haben in unserer westlichen, christlich geprägten Welt Toleranz als einer unserer wesentlichen Werte – Toleranz und Freiheit.

Es darf nun nicht nach dem Motto „Auge um Auge“ verfahren werden

Nicht mehr tolerierbar sind aber Handlungen, die das Leben von anderen gefährden oder gar vernichten. Das wäre eine falsche verstandene Toleranz. Es geht nicht darum, dass wir nun nach dem alttestamentlichen „Auge um Auge“ verfahren, sondern darum, dass die europäischen Länder zusammenstehen, auch öffentlich, und unsere Werte mit aller Konsequenz verteidigen – durch unser Rechtssystem und durch eine scharfe Verurteilung der Handlungen. Unabdingbar wäre des Weiteren, wenn sich muslimische Verbände, die hier in Europa beheimatet sind, sich dem anschlössen und etwa die Anschläge in Österreich ebenfalls verurteilen.

Lehrer haben nicht klein beigegeben in Frankreich

Den Anfang haben Schulen in Frankreich gemacht, in dem sie hinsichtlich der Mohammed-Karikaturen eben nicht klein beigegeben haben, sondern sie die Karikaturen nach der Enthauptung des Lehrers nun explizit zum Unterrichtsgegenstand auch an anderen Schulen erklärt haben.

Auch wir Medien haben die Aufgabe, für unsere Werte einzustehen und diese zu verteidigen. Und wie könnten wir das besser, als im Namen der Meinungs- und Pressefreiheit und der Toleranz die Mohammed-Karikaturen ebenfalls zu veröffentlichen – in Solidarität mit Charlie Hebdo und dem Lehrer, der sein Leben lassen musste für die wichtigsten Werte, die wir haben.

Text: Dr. Sandra Hartmann

Jetzt erst recht – nach diesem Motto haben viele deutsche Tageszeitungen die Mohammed-Karikaturen aus Solidarität zu Charlie Hebdo vor fünf Jahren ebenfalls abgedruckt. Quelle: NTV

Mohammed Karikatur, veröffentlicht in der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo.

 

 




Mehr Natur für Künzelsau

Seit Mitte Oktober werden die im Rahmen des Projekts „Natur nah dran“ ausgewählten Flächen in Künzelsau vorbereitet, um sie in blühende Blumenwiesen und Wildstaudenflächen umzuwandeln, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. So wurde das alte Erdreich von Rasen- und Beet-Flächen in den Wertwiesen ausgebaggert und mit einem Gemisch aus Schotter und Kompost wieder aufgefüllt. Dies sei nötig, damit die Wildblumen und Wildstauden dort gedeihen können – sie benötigen einen sehr mageren Boden um wachsen zu können. „Das neu eingebrachte Schotter-Kompost-Gemisch hat außerdem den Vorteil, dass es nahezu unkrautfrei ist“, so Sebastian Frey in der Mitteilung. „Durch den teilweisen Bodenaustausch werden die im Boden schlummernden Samen von weniger erwünschten und sich schnell ausbreitenden Pflanzen wie Melde, Knöterich oder Weißklee entfernt. Die Blumensamen und Stauden die nun ausgebracht werden, sind für relativ trockene Standorte geeignet und haben einen verhältnismäßig geringen Pflegeaufwand“, erklärt der Diplom Landschaftsökologe aus Neckarsulm. Er berät die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs im Auftrag des NABU bei der Neuanlage der naturnahen Grünflächen.

Ursprünglichen landschaftlichen Zustand kopieren

Sebastian Frey hat sich in der letzten Oktober-Woche mit dem stellvertretenden Bauhofleiter Jochen Lutz und zwei Gärtnern des städtischen Bauhofs in den Wertwiesen getroffen. Auf seinem Klemmbrett hat er eine lange Liste mit Pflanzen, die alle in den Boden kommen. Am Rand der Parkplätze werden die teils noch bestehenden Sträucher mit heimischen Wildsträuchern und Wildrosen zu einer gemischten blühenden Hecke ergänzt. Sie dient als Nistgehölz für Vögel und Insekten. Die Wildformen unter anderem von Königskerze, Steppensalbei, Natternkopf, Färberkamille oder Lein werden in den neuen Saumstreifen und den Blumenwiesen Nahrung und Unterschlupf für Insekten und Kleinlebewesen sein. „Wir möchten eine Kopie eines ursprünglichen landschaftlichen Zustandes erreichen“, sagt Sebastian Frey.

Wertvolle Lebensräume brauchen Zeit sich zu entwickeln

Schon ab dem nächsten Frühjahr erwarten das Bauhofteam und NABU-Projektleiter Martin Klatt eine reiche Blüte für Tiere wie Mauerbienen, Stieglitze oder Schachbrettfalter. „Es braucht jetzt etwas Geduld, aber in den nächsten ein bis zwei Jahren werden sich die Flächen zu wertvollen und langjährigen Lebensräumen entwickeln.“

Start in den Wertwiesen

Weitere naturnahe Flächen sollen im Stadtgebiet noch geschaffen werden. „Heute sind wir mit Sebastian Frey noch entlang des Kochers im Innenstadtbereich unterwegs, um zu schauen, wo wir noch Flächen naturnah umgestalten können“, so Jochen Lutz. „Der Rat des Fachmanns ist für uns in der praktischen Umsetzung sehr wertvoll und hilft uns auch weiter bei der richtigen Pflege der neuen naturnahen Grünflächen.“ Die ersten, in Künzelsau mit „Natur nah dran“ umgewandelte Flächen liegen in den Wertwiesen. An diesen Grünflächen werden vorübergehend Schilder aufgestellt, die kurz und knapp erklären, warum Baggerarbeiten stattgefunden haben und Substrat eingearbeitet wurde. Später werden diese durch feste Infotafeln ersetzt, die auf die wertvollen Lebensräume für die biologische Vielfalt hinweisen.

Landesweites Projekt

Künzelsau ist eine von 15 Städten und Gemeinden, die sich erfolgreich um eine Teilnahme am landesweiten Projekt „Natur nah dran“ für 2020 beworben hatten. Das Kooperationsprojekt des NABU und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) unterstützt von 2016 bis 2020 jährlich bis zu 15 Kommunen bei der Anlage naturnaher Grünflächen. Jede teilnehmende Kommune erhält eine Zuwendung in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro.

Weitere Informationen sowie kurze Videos zum Projekt gibt es unter http://www.Naturnahdran.de.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Austausch unter Experten (v.l.): Gärtner des Baufhofs, der stellvertretende Bauhofleiter Jochen Lutz und der Landschaftsökologe Sebastian Frey. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 

Die Grasnarbe wird abgetragen und ein Schottergemisch eingebracht. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 

 




„Ich bin überzeugt davon, dass die Gastronomie kein Corona-Verteiler ist“

„Ich finde es übertrieben, dass die komplette Gastronomie schließen muss“, sagt Tobias Stuber aus Künzelsau. Er sitzt am vergangenen Freitagabend in der „Emma“ in Künzelsau. „Ich möchte der Gastro noch einmal etwas Gutes tun, bevor am 02. November 2020 alles dicht gemacht wird. Die Schließungen stoßen bei mir auf Unverständnis.“

„Das Gesundheitsamt hat sich noch kein einziges Mal bei uns gemeldet“

Diese Einschätzung teilt auch die achtzehnjährige Nathalie Riegel: „Ich finde die Schließungen ganz schlimm, besonders für die Gastronomen. Ich bin überzeugt davon, dass die Gastronomie kein Corona-Verteiler ist.“ Das kann Daniel Brunner, Inhaber des Bistros Emma und der Pizza-Manufaktur Zum Glück in Künzelsau bestätigen: „Seit einem halben Jahr praktizieren wir jetzt die Kontaktnachverfolgung. Das Gesundheitsamt hat sich noch kein einziges Mal bei uns gemeldet, um uns einen Fall zu melden. Auch von Kollegen habe ich noch nichts Ähnliches gehört.“

Für Gastronomen und Hotelgewerbe existenzbedrohend

„Das ganze Thema ist für uns Gastronomen und für das Hotelgewerbe existenzbedrohend“, erklärt der zweifache Vater weiter. „Es geht ja nicht nur um den einen Monat. Es geht auch darum, dass es die ganze Zeit über Menschen gibt, die Angst haben und nicht mehr ausgehen. Unsere Besucherzahlen haben sich generell verringert.“

„Was wird außerdem nach Weihnachten und Silvester sein?“

„Wir bekommen staatliche Hilfen für den Monat“, erläutert Brunner. „Das sind bis zu 75 Prozent des Umsatzes vom November des Vorjahres, abzüglich des Kurzarbeitergeldes und der Hilfen, die man bisher in Anspruch genommen hat. Das ist besser als nichts. Das Problem ist aber, dass die Folgen des Lockdowns sich weit über den November hinaus erstrecken werden. Was wird außerdem nach Weihnachten und Silvester sein? Was ist, wenn die Zahlen wieder ansteigen? Ich wünsche mir von den Politikern, dass sie mit gesundem Menschenverstand abwägen, was wirklich notwendig ist. Einen Lockdown-Marathon können wir sicherlich nicht überstehen. Das wäre auch verheerend für die ganze Gesellschaft. Unser Zusammenleben definiert sich doch auch über Kontakte, Ausgehen, zusammen Spaß haben… “ Doch der 40-Jährige bleibt hoffnungsvoll: „Ich bin überzeugt davon, dass wir eines Tages wieder zum Normalzustand zurückkehren werden. Ich hoffe es! Besonders für die Kinder.“

„Man kann doch nicht wahllos Lockdowns verhängen“

Auch Sabrina Binder und Bianca Rothacker fordern, für die Gastronomie einzustehen. Rothacker fragt: „Für was haben wir denn die ganzen Hygienevorschriften? Jeder hält sich daran. Alle Betriebe haben investiert und umgerüstet. Es war doch von vornherein klar, dass im Herbst die Zahlen wieder ansteigen. Deshalb sind die Schließungen für mich sehr, sehr unverständlich. Man kann doch nicht wahllos Lockdowns verhängen.“

Text und Video: Priscilla Dekorsi

EMMA in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

EMMA in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

EMMA in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

EMMA in Künzelsau kurz vor dem Lockdown ab dem 02. November 2020. Foto: GSCHWÄTZ

 




Bei Einbruch 21 antike Taschenuhren entwendet

Laut der Polizei Heilbronn hebelte am Donnerstag, den 29. Oktober 2020, in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 22.00 Uhr, ein Unbekannter an der von der Straße abgewandten Südseite eines Einfamilienhauses im Neuensteiner Auweg ein ebenerdig liegendes Fenster zum Schlafzimmer auf und stieg ins Gebäude ein. Im Erdgeschoß wurden diverse Schränke und Schubladen geöffnet. Aus dem Schlafzimmer wurde eine neuere Armbanduhr entwendet. Im Wohnzimmer fand der Täter in einer antiken Nachtkommode ein Kästchen mit antiken Taschenuhren, von welchen 21 entwendet wurden.

Mehrere Tausend Euro Schaden

Laut Angaben der Polizei haben die Uhren einen Wert von mehreren tausend Euro. Der entstandene Sachschaden beträgt zirka 1.000 Euro.

 




Die Ruhe vor dem Crash

So genannte Crash-Propheten gewinnen seit der Finanzkrise 2008 immer mehr an Aufmerksamkeit. Seit Corona ist das mediale Interesse an ihnen wieder sprungartig gestiegen. Das sieht man unter anderem daran, dass diese Propheten ungeheuren Zulauf in den sozialen Medien wie youtube gewonnen haben. Einer dieser Propheten heißt Max Otte. Otte sagt, eine Weltwirtschaftskrise wird kommen. Aber Corona sieht er nicht als Grund, sondern lediglich als Brandbeschleuniger. Doch wann wird die Krise kommen? So genau weiß Otte das nicht. Aber sie wird. Und mit dieser Meinung ist er nicht allein.

Der Crash wird kommen

Der Crash wird kommen. Die Frage ist nur: wann? Noch in diesem Jahr, in zwei Jahren oder vielleicht in 5 Jahren….keiner hat eine Glaskugel.

In Zeiten von Covid-19 und von drastischen Eingriffen der Politik in die Freiheit eines jeden einzelnen, in die Wirtschaft, Bildung und Kultur, um die rapiden wachsenden Infektionszahlen abzubremsen, wird immer häufiger von einer kommenden Weltwirtschaftskrise mit verheerenden Auswirkungen gesprochen. Doch wie entsteht eigentlich eine Weltwirtschaftskrise? Hierfür hilft ein Blick zurück in die Vergangenheit.

Vor fast einem Jahrhundert war die letzte große Weltwirtschaftskrise mit verherrenden Folgen

Die letzte uns bekannte Weltwirtschaftskrise mit verheerenden Folgen kennen die meisten von uns nur aus der Literatur. Nur die wenigsten haben weitreichende ökonomische Kenntnisse darüber, welche Faktoren letztendlich zu der damaligen Krise geführt haben. Schauen wir uns die bekannten Fakten einmal aus der Nähe an.

Der so genannte Schwarze Freitag war am 25. Oktober 1929. Das war der Tag, an dem die Börse in New York crashte.

Der schwarze Freitag

Auslöser der Krise war die schlechte gesamtwirtschaftliche Entwicklung über einen längeren Zeitraum, welche zu einer gewaltigen Blasenbildung am Finanzmarkt führte und diese letztendlich Ende Oktober 1929 zum Platzen brachte – ähnlich der Finanzkrise 2008 – nur nicht mit ganz so verheerenden, allumfassenden Folgen für sämtliche Lebensbereiche und Bürger.

Die Parallelen zur Weltwirtschaftskrise von 1929 sind mehr als offensichtlich. Zum Beispiel spiegeln Börsen im Normalfall die Realwirtschaft wider. Damals wie auch heute sind wir meilenweit weit davon entfernt. Die Börsen bilden eben nicht mehr die Realwirtschaft ab, sondern es findet eine Überbewertung der Wirtschaft statt. Man könnte auch sagen: Die Aktie des Unternehmens ist deutlich überbewertet, die betriebswirtschaftlichen Auswertungen sprechen eine andere Sprache.

Covid-19 ist nicht der Auslöser, sondern ein Brandbeschleuniger einer kommenden Weltwirtschaftskrise. Das heißt: Der Wirtschaft ging es bereits vor Corona nicht mehr wirklich berauschend.

Covid als Brandbeschleuniger

Der große Unterschied zu 1929 ist nun, dass wir jetzt mit einer Pandemie konfrontiert sind. Teilweise brechen Lieferketten zusammen. Es gibt zeitgleich sowohl ein Angebots- als auch ein Nachfrageschock. Das bedeutet: Zum einen ist bei manchen Produkten das Angebot viel größer als die Nachfrage (Angebotsschock, etwa bei Mercedes-Benz). Zum anderen ist in anderen Bereichen die Nachfrage viel größer als das Angebot (Nachfrageschock, etwa zeitweise Toilettenpapier und Mund-Nasenschutz).

Diese Situation ist völlig neu. Die Auswirkungen kann man nur in theoretischen Modellen darstellen. Es existieren keine Erfahrungswerte.

Stehen wir kurz vor der Staatspleite?

Stehen wir kurz vor einer oder mehrerer Staatspleiten? Spätestens seit der Rettung Griechenlands vor einer drohenden Staatspleite ist die Frage jetzt mehr denn je berechtigt.

Da einige  Wirtschaftsbranchen unter den Einschränkungen der Politik leiden und teilweise ums Überleben kämpfen, wird finanzielle  Unterstützung des Staates in verschiedenen Formen versprochen. Die Europäische Union (EU) hat bis jetzt 750 Milliarden bereitgestellt, um die Wirtschaft zu stützen.

Die EZB als möglicher Kreditgeber

Aber was passiert, wenn der Staat kein Geld mehr hat? Dann könnte er Kredite aufnehmen. Aber wer vergibt die  Kredite? Da momentan kein Staat innerhalb der EU für Deutschland bürgen kann (weil sie dazu finanziell überhaupt nicht in der Lage sind) und europäische  Rettungs- / Hilfs-Fonds gähnende Leere aufweisen, bleibt nur die europäische Zentralbank (EZB) als vermeintlicher Rettungsanker. Nur sie hat die Macht, Geld zu drucken und Kredite zu vergeben. Aufgrund des Ratings der einzelnen europäischen Staaten und anderer Faktoren entscheidet die EZB allein, ob ein Staat kreditwürdig ist.

Zunehmende Inflation

Da viele große Unternehmen in der EU als systemrelevant bezeichnet werden, bleibt der EZB nur die  Möglichkeit, ihre Geldschleusen noch weiter zu öffnen, um drohende Insolvenzen zu vermeiden. Das heißt, es befinden sich auch jetzt schon immer mehr Euro im Kreislauf.

Da das Zahlungsmittel Euro nicht limitiert ist, verliert er langfristig an Kaufkraft und eine Zunahme der Inflation ist die Folge. Dadurch steuern wir zwangsläufig auf eine Weltwirtschaftskrise zu.

Text: Markus Neugebauer

Weltwirtschaftskrise 1929

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




„Wichtig ist auch, dass jede Person, die einen Termin hat, sich bei der Einfahrt ausweist“

Bereits ab dem 16. März 2020 war in Belzhag eine zentrale Abstrichstelle in Betrieb. Ab 16. Mai 2020 wurde diese in den Standby-Betrieb gesetzt, die Abstriche erfolgten seitdem ausschließlich in den Praxen der niedergelassenen Ärzte. Der Hohenlohekreis und die Kassenärztliche Vereinigung teilen mit, dass die zentrale Abstrichstelle in Belzhag ihren Betrieb ab dem 2. November 2020 wieder aufnimmt.  

Niedergelassene Ärzte führen Abstriche durch 

Die Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) betreibt die Abstrichstelle, die Abstriche werden durch die niedergelassenen Ärzte im Kreis durchgeführt. Das Landratsamt Hohenlohekreis unterstützt auf Anforderung der KV den Betrieb der Abstrichstelle.

Unterstützung durch Technisches Hilfswerk 

Das THW Pfedelbach habe die technischen Voraussetzungen geschaffen, die Gebäude reaktiviert und Umkleide- und Sozialräume sowie Sanitäranlagen für die Mitarbeiter vor Ort erstellt. „Wir danken dem THW für die Unterstützung beim Einrichten der Abstrichstelle“, so Dr. Susanne Bublitz, Sprecherin der Ärzteschaft Öhringen.

Kapazität: Laut Landratsamt zirka 80 – 120 Abstriche pro Werktag

Laut KVBW wird die Abstrichstelle werktags von 9.00 bis 12.00 Uhr in Betrieb sein, pro Stunde können in etwa 20 bis 30 Abstriche genommen werden. Es können sowohl von asymptomatischen Personen Abstriche genommen (beispielsweise von Kontaktpersonen oder Reiserückkehrern), als auch symptomatische Patienten mit leichten Symptomen getestet werden. Die Testung erfolgt aus dem Auto heraus (Drive-in-Abstrichstelle), Patienten müssen den Wagen für den Test nicht verlassen. Wie GSCHWÄTZ auf Nachfrage erfuhr, werden PCR-Tests durchgeführt, das Testergebnis wird den getesteten Personen also nicht direkt an der Abstrichstelle mitgeteilt.

Nur nach Anmeldung über die Hausarztpraxis – Ausweis nicht vergessen

Eine Anmeldung über die Hausarztpraxis sei, so die Information der KVBW, zwingend notwendig – ohne einen Hausarztkontakt erfolgt kein Zugang zur Abstrichstelle. „Wichtig ist auch, dass jede Person, die einen Termin hat, sich bei der Einfahrt ausweist“, ergänzt Dr. Bublitz.

Sperrung der Orsdurchfahrt Belzhag

Wie im Frühjahr wird auch jetzt die Ortsdurchfahrt Belzhag ab Montag, 2. November 2020 während der Betriebszeiten der
Abstrichstelle gesperrt. Die Zufahrt zur Abstrichstelle erfolgt nur aus Richtung Hohebuch von der L 1036 über die Kupferzeller Straße, an der Abstrichstelle wird der Verkehr über eine Einbahnregelung geleitet.

Weg zur Drive-In-Abstrichstelle in Belzhag im März 2020. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Corona: Hohenlohekreis durchbricht fast die 100er Inzidenz-Marke

An diesem Wochenende hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 38 neue Corona-Fälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet, 26 davon am Samstag. Die 7-Tages-Inzidenz liegt damit am Sonntag, den 01. November 2020, bei 96,8, am Samstag war sie durch die hohe Fallzahl bereits auf 88,8 pro 100.000 Einwohner gestiegen.

Durch einen Fall in einem Pflegeheim musste dort für 19 Personen die Quarantäne angeordnet werden, zudem ist eine Anschlussunterbringung für Flüchtlinge betroffen. Hier lief am Sonntagabend noch die Kontaktpersonenermittlung.

Das Landratsamt Hohenlohekreis appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die eine Quarantäneverfügung erhalten, dass diese Auflagen im Interesse aller streng eingehalten werden, da sonst die Infektionsketten nicht sicher unterbrochen werden können. Bei Verstößen drohen Bußgelder.

Außerdem weist die Kreisverwaltung auf die Neuregelungen hin, die ab Montag, 2. November, in Kraft treten. Eine Zusammenfassung gibt es auf der Seite des Landes Baden-Württemberg www.baden-wuerttemberg.de.




Auf dem Siegertreppchen mit TikTok

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation (DPOK) zeichnet deutschlandweit herausragende digitale Projekte aus: Das Künzelsauer Industrieunternehmen Ziehl-Abegg hat in Kategorie „TikTok-Kampagne des Jahres“ das Finale erreicht. „Gemeinsam mit Mercedes-Benz und Otto auf dem ‚Treppchen‘ zu stehen ist wahrlich etwas, worauf man stolz sein kann“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl.

Seit Juni dieses Jahres ist Ziehl-Abegg bei TikTok aktiv: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tanzen, spielen Sketche und singen Playback. Da das Unternehmen Elektromotoren und Ventilatoren nur an Industriekunden und nicht an Privatleute verkauft, ist dieses Engagement in der Branche noch völlig ungewöhnlich. „Es geht nicht um die Absatzförderung“, erklärt Fenkl. Vielmehr ermögliche der Kanal TikTok, dass sich Ziehl-Abegg einem breiten Publikum als sympathisches Unternehmen präsentieren kann.

Ein Kernteam rund um Rebecca Amlung und Sophie Grill spricht je nach Film mehrere Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens an. Zusammen werden kurze Filmsequenzen gedreht, die dann auf TikTok geladen werden. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Binnen wenigen Wochen sind die Filme von Ziehl-Abegg mehrere Millionen Mal abgerufen worden. Doch im Fokus steht nicht nur die pure Reichweite. „Wir wollen schon ein angemessenes Qualitätsniveau produzieren“, unterstreicht Amlung.

Die Filme sind nur wenige Sekunden lang – und unterhaltsam oder witzig. „Da jeder Mensch einen anderen Humor hat, ist die Bandbreite sehr groß“, erklärt Amlung. Es sei ganz normal, dass nicht jeder über jeden Clip lachen könne. Das Magazin für eBusiness und Digitalisierung t3n schreibt jedenfalls: „Hersteller von Ventilatoren und Lufttechnik sind für die junge Generation unsexy? Nicht, wenn es nach dem Traditions-Unternehmen Ziehl-Abegg geht. Auch sie haben einen Tiktok-Kanal, der den Nerv der Generation Z trifft. Das Unternehmen gibt Einblicke in den Arbeitsalltag der Firma und präsentiert sich im Angesicht des Fachkräftemangels ebenfalls als attraktiver Arbeitgeber für den Nachwuchs.“

Beim DPOK hat das Klinikum Dortmund in der Kategorie TikTok-Kampagne des Jahres den ersten Platz erreicht. Den zweiten Platz teilen sich gemeinsam Otto, die Volksbank Mittelhessen, Mercedes-Benz und Ziehl-Abegg.

Text: Pressemitteilung Ziehl-Abegg

TikTok-Tanzaufstellung bei Ziehl-Abegg im weltgrößten kombinierten Mess- und Prüfstand für Ventilatoren in Künzelsau.
Foto: Ziehl-Abegg / Rainer Grill

 

Sophie Grill (links) und Rebecca Amlung freuen sich über die sehr gute Platzierung von Ziehl-Abegg beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation. Dieser einzelne Clip wurde in knapp 4 Wochen 260.000 Mal angeschaut.
Foto: Ziehl Abegg/Screenshot von https://www.tiktok.com/@ziehl_abegg/video/6875368236917984514