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Auch Georg-Wagner-Realschule hat’s erwischt

Am Mittwoch, den 25. November 2020, hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 25 neue Corona-Infektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 142,9 pro 100.000 Einwohner.

Zwei Neuinfektionen betreffen die Georg-Wagner-Schule in Künzelsau, eine das Bildungszentrum in Bretzfeld. Daneben gibt es weitere Fälle in bereits betroffenen Pflegeeinrichtungen.

Weitere Informationen sowie das Dashboard mit den einzelnen Zahlen pro Gemeinde sind unter www.corona-im-hok.de zu finden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




„Ich freue mich, wenn Kupferzell dazu beitragen kann, das Coronavirus besser zu verstehen“

Ein Studienteam des Robert Koch-Instituts (RKI) war im Oktober noch einmal in Kupferzell zu Gast, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis. Im Rahmen der Studie „Corona-Monitoring lokal“ war bereits im Mai unter anderem untersucht worden, bei wie vielen Menschen bereits Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden können. In der Folgeuntersuchung ging es nun darum, die Nachweisbarkeit von Antikörpern im Zeitverlauf zu beobachten, sprich: Wie hat sich die Konzentration der Antikörper in den vergangenen Monaten entwickelt?

Veröffentlichung Anfang 2021

Wie Jörg Schaarschmidt, Mitarbeiter beim „Corona-Monitoring Lokal“, auf GSCHWÄTZ-Anfrage schrieb, sind die Folgeuntersuchungen abgeschlossen: „Die Teilnehmenden haben zwischenzeitlich ihre persönlichen Ergebnisse per Post erhalten.“ Der vorliegende Datensatz werde derzeit ausgewertet. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im ersten Quartal 2021 veröffentlicht.

Blutentnahme am Arm und Finger

Für die Folgeuntersuchung hat das Robert Koch-Institut rund 300 Kupferzeller eingeladen, die bereits im Frühsommer an der Studie teilgenommen haben. Ihnen wurde Blut am Arm sowie einige Tropfen aus dem Finger entnommen. Das RKI nutzte für die Untersuchungen die beiden Medi-Busse, die bereits im Mai im Einsatz waren.

„Die Studien des RKI führen immer wieder zu neuen Erkenntnissen“

„Gerade vor dem Hintergrund derzeit wieder steigender Infektionszahlen und im Hinblick auf einen möglichen Impfstoff sind solche Untersuchungen von immenser Bedeutung“, erklärte Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung. „Die Studien des RKI führen immer wieder zu neuen Erkenntnissen. Daher freue ich mich, wenn Kupferzell wieder dazu beitragen kann, das Coronavirus besser zu verstehen“, fügt der Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles hinzu.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohe

 

GSCHWÄTZ berichtete bereits mehrmals über die Studie:

https://www.gschwaetz.de/2020/05/16/robert-koch-insititut-will-2-000-kupferzeller-unter-die-lupe-nehmen/

https://www.gschwaetz.de/2020/05/19/landrat-neth-wir-sind-sehr-neugierig-und-wollen-erfahren-wie-sich-die-infektion-hier-ausgebreitet-hat/

Gar keine Symptome eher untypisch – Über 83 Prozent Infizierte hatten mindestens 1 Coronasymptom – GSCHWÄTZ – Das Magazin (gschwaetz.de)

 




Verkehrsunfall mit Linienbus

Am Montag, den 23. November 2020, prallte der BMW eines 53-Jährigen in Dörzbach auf einen Linienbus. Der Busfahrer hatte gegen 19 Uhr in der Goldbachstraße zunächst einen an einer Bushaltestelle stehenden Fahrgast übersehen und hielt daher sein Gefährt erst kurz nach der eigentlichen Haltebucht an. Der 53-Jährige, der hinter dem Bus fuhr, konnte seinen Wagen nicht mehr rechtzeitig anhalten, sodass es zum Zusammenstoß kam. Dabei wurde der BMW-Fahrer leicht verletzt. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von knapp 11.000 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




„Hier soll der schwarze Peter nach Hohenlohe geschoben werden“

Auf Betreiben vom Kreisvorsitzenden der FDP Hohenlohe, Kreisrat Michael Schenk, und dem Landtagsabgeordneten Stephen Brauer (FDP) wurde von der Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny (FDP) gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und der FDP-Fraktion eine kleine Anfrage zum Netzbooster in Kupferzell an die Bundesregierung gestellt.

„Durch das Konzept kann mittel- bis langfristig Netzausbau in einem gewissen Umfang eingespart werden“

Darin fragten die Abgeordneten unter anderem nach den Zielen, die mit dem Bau des Netzboosters verfolgt werden. Daraufhin Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium: Das primäre Ziel des Netzbooster-Pilotprojektes in Kupferzell sei die Einsparung von „Redispatch“ (Redispatch ist im Bereich des Stromhandels ein Eingriff zur Anpassung der Leistungseinspeisung von Kraftwerken auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers mit dem Ziel, auftretende regionale Überlastungen einzelner Betriebsmittel im Übertragungsnetz zu vermeiden oder zu beseitigen) und Einspeisemanagement und den damit verbundenen Kosten.“ Durch das Konzept der Netzbooster könne „auch mittel- bis langfristig Netzausbau in einem gewissen Umfang eingespart werden“. Außerdem solle mit den Netzboostern ein „innovatives Konzept zur Höherauslastung des Übertragungsnetzes“ erprobt werden. Diese würden eine aufgrund ihrer reaktionsschnellen Batteriespeicher „kurzfristige Überlastung im Fehlerfall“ zulassen.

„Keinesfalls sollen die Netzbooster dem unmittelbaren Ausgleich von Versorgungsunterbrechungen dienen“

Keinesfalls sollen die Netzbooster allerdings dem unmittelbaren „Ausgleich von Versorgungsunterbrechungen dienen“, sondern vielmehr „die Auswirkungen von Ausfällen von Netzbetriebselementen lindern und damit Versorgungsunterbrechungen im Vorfeld verhindern“. Überhaupt solle die Anlage in Kupferzell ausschließlich bei Ausfällen im Übertragungsnetz eingesetzt werden: „Wird dann die gesamte Leistung von 250 MW abgerufen, beträgt die Wirkzeit der Anlage eine Stunde.“ Anschließend könne der Netzbooster durch konventionelle „Redispacht-Maßnahmen“oder besondere netztechnische Betriebsmittel abgelöst werden. Finanziert werden sollen die Investitionskosten von veranschlagten 188 Millionen Euro für den Bau des Netzboosters über Netzentgelte.

Kriterien für die Standortwahl

Laut Antwort der Bundesregierung hat TransnetBW bei der Auswahl des Netzbooster-Standorts verschiedene Kriterien herangezogen: die Lage der Anlage, eine hohe entlastende Wirkung auf die Netzengpässe sowie eine mögliche Ablösung durch nahegelegene Kraftwerke – Gesichtspunkte, für die der Standort Kupferzell geeignet sei.

Keine Aufnahme in den Bundesbedarfsplan

Um den Bundesbedarfsplan nicht zu überfrachten und Planung und Genehmigung nicht unnötig zu verzögern, sei außerdem der Kupferzeller Netzbooster nicht aufgenommen worden. Denn dieser enthalte bewusst nur streckenbezogene Maßnahmen beziehungsweise Leitungen. Der Netzbooster dagegen sei eine so genannte „Punktmaßnahme“. Zudem seien die Netzbetreiber „auch bei Anlagen, die nicht im Bundesbedarfsplan enthalten sind, zur Realisierung verpflichtet“. Für die Beantragung der erforderlichen Genehmigungen bei den zuständigen Behörden sind ebenfalls die Unternehmen verantwortlich. Welches Genehmigungsverfahren gewählt wird, hängt aber von der „technischen Spezifikation der Anlage ab“. Beim Bau der Anlage müssen die Unternehmen zudem auf die Gewährleistung der technischen Sicherheit achten und die „allgemein anerkannten Regeln der Technik beachten“: Für den Vollzug dieser Vorschrift seien aber die Landesbehörden zuständig.

„Nur wenige Standorte sind geeignet“

Bei Fragen nach Alternativstandorten bekräftigt die Bundesregierung, dass „die Übertragungsnetzbetreiber verschiedene Varianten geprüft“ haben. Doch nur wenige Standorte seien geeignet gewesen. Kupferzell habe eine hohe Entlastungswirkung aufgewiesen und sei deshalb ausgewählt worden. Grundsätzlich sei das Netzbooster-Konzept energiewirtschaftlich sinnvoll. Zudem schreibt die Bundesregierung: „Bei dem Projekt handelt es sich um eine zentrale Pilotanlage zur Erprobung eines neuartigen Betriebsführungskonzepts, die mit einer installierten Leistung von 250 MW bereits eine großtechnische Dimension annimmt.“ Für diesen Ansatz sprächen die „kurzfristige Umsetzbarkeit und direkte Zugriffsmöglichkeit des Netzbetreibers“. Dadurch sollen auch Erkenntnisse gewonnen werden, durch die eine „Weiterentwicklung hin zu einem dezentralen Anlagekonzept erfolgen“ könne. Jedoch: „Die speziellen Erfordernisse des Pilotbetriebs stehen einer unmittelbaren Einbindung dezentraler Anlagen jedoch entgegen.“

Für das Recycling sind die Batteriehersteller zuständig

Die Lithium-Ionen-Batterien des Netzboosters in Kupferell zählen zu den Industriebatterien. Bei diesen ist der Hersteller aufgrund des Batteriegesetzes genauso für Rücknahme und Verwertung verantwortlich wie bei jeder anderen Batterie. Entsprechende Recyclingverfahren gebe es bereits zur Rückgewinnung der wertvollen Rohstoffe wie etwa Stahl, Alu, Kupfer oder Nickel. Der Fokus liegt beim Recycling noch nicht auf dem Lithium, da diese eine lange Lebensdauer haben und so erst zukünftig in größeren Mengen anfallen werden. Entsprechende Möglichkeiten gebe es aber bereits.

Keine Kenntnisse

Keine Kenntnisse liegen der Bundesregierung laut ihrer Antwort zu folgenden Sachverhalten vor: Ausweisung im Flächennutzungsplan, kommunale Planungshoheit, Gewährleistung des Mindestabstands zur Wohnbebauung, Zuständigkeit bei der Brandbekämpfung sowie ob diese ein Teil des Genehmigungsprozesses war.

„Die Bundesregierung spielt den Ball zurück an die Behörden und Unternehmen“

Zur Antwort der Bundesregierung erklärt Judith Skudelny: „Statt wichtige Informationen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bereitzustellen, spielt sie den Ball zurück an die Behörden und Unternehmen vor Ort. Bei einem Pilotprojekt, das Teil des Netzentwicklungsplans ist, sollte man eigentlich meinen, dass die Bundesregierung über den aktuellen Stand der Genehmigung informiert ist. Das ist augenscheinlich nicht der Fall. Denn die Bundesregierung kann keine Frage umfänglich beantworten.“

Widersprüchliche Aussagen

Kreisrat Michael Schenk bedauert ebenfalls, dass die Bundesregierung in weiten Teilen den konkreten Fragen ausgewichen sei. Hier solle offensichtlich der „schwarze Peter“ nach Hohenlohe geschoben werden. Außerdem sei die Antwort der Bundesregierung  widersprüchlich zu den bisherigen Aussagen von Transnet, dass zur „Reduzierung der Brandgefahr als Material Lithium-Eisenphosphat anstelle von Lithium-Ionen Batterien eingesetzt werden soll“.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe




Junge in Paketfach eingesperrt – Feuerwehr mußte eingreifen

Für bundesweites Aufsehen sorgte ein zum Glück glimpflich ausgegangener Feuerwehreinsatz in Bad Mergentheim. https://www.rtl.de/cms/bad-mergentheim-junge-12-schliesst-sich-in-paketfach-ein-4655448.html

Zugang zur Packstation-Fach mit einem Code aus dem Internet verschafft und dann hineingeklettert

Wie die Polizei mitteilt, hatten zwei Jungen im Internet gesehen, dass man sich mit einem speziellen Code Zugang zu den Paketfächern einer Packstation verschaffen kann. Laut Polizeibericht hat dieser Code tatsächlich funktioniert: „Nachdem die Jungen mit dem Code tatsächlich eine größere Box der Paketstation öffnen konnten, kam einer der beiden auf die Idee, in die Box hineinzukrabbeln.“ Danach verschloss sich die Tür wieder und der 12-jährige war eingesperrt.

Feuerwehr befreit Jungen aus verschlossenem Paketfach

Sein Freund alarmierte geistesgegenwärtig die Rettungskräfte, die Feuerwehr konnte die Box mit Gewalt öffnen und den Jungen unverletzt befreien.

Stellungnahme von DHL steht noch aus

Die Frage, wie es um die Sicherheit der Packstationen bestellt ist, bleibt offen. In den Postfächern dieser Stationen liegen oft wertvolle Pakete, deren Eigentümer davon ausgehen, dass sich die Ware in guten Händen befindet. Wenn aber selbst 12-jährige diese Boxen problemlos öffnen können, dann muss DHL sich Fragen gefallen lassen. Diese Fragen hat GSCHWÄTZ an DHL gerichtet, die Antwort steht noch aus.

Text: Matthias Lauterer

Symbolbild Packstation. Foto: pixabay




Hitlergruß bei Querdenken Heilbronn? Nun ermittelt der Staatsschutz

Auf GSCHWÄTZ-Anfrage bestätigte Gerald Olma, Pressesprecher im Polizeipräsidium Heilbronn, dass der Vorfall mit dem mutmaßlichen Hitlergruß bei einer Querdenken-Demo (wir berichteten) nun vom polizeilichen Staatsschutz untersucht wird. Er teilte weiterhin mit, dass ähnliche Straftaten im Umfeld lokaler Querdenken-Veranstaltungen nicht bekannt sind und dass keine Ermittlungsverfahren laufen.

„Unsere Demonstrationen verlaufen bis heute immer friedlich“

Ähnlich sieht es auch Alexander Staengle, Veranstalter der Querdenken-Veranstaltung vom Sonntag: „Unsere Demonstrationen verlaufen bis heute immer friedlich.“ Ihm ist der Redner Bernhard von Veranstaltungen der Organisation Querdenken-713 bekannt, einen Hitlergruß mag er in der Geste nicht erkennen: „Die Armbewegung wurde fehlgedeutet. Dies resultiert vor allem daraus, dass nur ein kurzer 8 Sekunden Ausschnitt seines Auftrittes in Umlauf gebracht wurde.“ Einen der Redaktion GSCHWÄTZ vorliegenden vollständigen Namen von Bernhard, hat Staengle weder bestätigt noch dementiert. Staengle betont: „Querdenken-713 Heilbronn distanziert sich von jeglichem Extremismus“.

Mutmaßlicher Arbeitgeber „duldet grundsätzlich keinerlei Diskriminierung oder Hassrede.“

GSCHWÄTZ hat belastbare Hinweise auf die Identität von Bernhard. Er soll eine international ausgerichtete Führungsposition bei einem bekannten und weltweit tätigen Technologieunternehmen aus dem Raum Heilbronn bekleiden oder bis vor kurzem noch bekleidet haben. Auf Anfrage antwortete das Unternehmen, „dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen keinerlei Auskunft geben dürfen, ob eine Person bei uns beschäftigt ist oder war.“ Das Unternehmen legt Wert auf die Feststellung „Sollte eine bei (…) beschäftigte Person gegen Gesetze verstoßen haben, würde das von unserem Unternehmen unter keinen Umständen toleriert werden. Wir dulden grundsätzlich keinerlei Diskriminierung oder Hassrede.“

Text: Matthias Lauterer

Anmerkung: GSCHWÄTZ nennt bei laufenden Strafverfahren den vollen Namen von Verdächtigen, Angeschuldigten, Beschuldigten oder Angeklagten nicht.

 




Sperrung der L1044 wegen Baumpflegearbeiten

Die Landesstraße L1044 muss zwischen dem Ortsende Niedernhall (Galgenberg) und der Zufahrt Giebelheide (Hohenlohestraße) von Montag, den 30. November, bis voraussichtlich Freitag, den 4. Dezember 2020, gesperrt werden. In diesem Zeitraum wird die Straßenmeisterei Künzelsau abgestorbene, verkehrsgefährdende beziehungsweise schadhafte Bäume in diesem Bereich entfernen.

Der Verkehr von Forchtenberg in Richtung Gaisbach und Gewerbepark Waldzimmern wird über Wohlmuthausen – Neufels und umgekehrt umgeleitet.

Die Zufahrt Giebelheide und Gewerbepark Waldzimmern aus Richtung Neufels bleibt jederzeit möglich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Dr. Peter Faust und Chefarzt Jan Dietrich halten Gesundheitsvorträge via Live-Stream

Im Oktober wurde der Gesundheitsvortrag mit Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis, zum Thema „Corona-Pandemie – global und lokal“ erstmals live über den YouTube-Kanal der Stadtverwaltung Künzelsau übertragen. Auch die folgenden Gesundheitsvorträge im November und Dezember können wieder als Live-Stream von zu Hause aus verfolgt werden. Am Donnerstag, den 26. November 2020, hält Dr. Peter Faust um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Zuckerkrank – und nun?“. Über die Behandlungsmöglichkeiten bei Knieschmerzen berichtet Chefarzt Jan Dietrich im Vortrag „Knieschmerz und Arthrose – ein neues Knie(teil)gelenk?“ am Donnerstag, den 10. Dezember 2020, um 19.30 Uhr.

Informationen zur Vortragsreihe „Gesundheit“

Das Thema Gesundheit ist ein Schwerpunktthema der Stadtverwaltung Künzelsau. Deshalb wurde dazu eine Vortragsreihe ins Leben gerufen, die medizinisches Wissen aus erster Hand bietet. Überwiegend Chefärzte des Hohenloher Krankenhauses und niedergelassene Künzelsauer Ärzte berichten aus ihrem Fachgebiet. Betroffene und Interessierte können sich umfassend informieren – zum aktuellen Stand der Medizin, Behandlungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis.

Informationen zu den Live-Streams

Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit dem Hohenloher Krankenhaus statt. Fragen zu den Vorträgen können vorab per E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de gesendet werden. Aber auch während des Live-Streams können Benutzer über die Kommentarfunktion spontan Fragen stellen. Der Live-Stream kann einfach und kostenfrei über den städtischen YouTube-Kanal unter http://www.youtube.de/stadtkuenzelsau aufgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Smarter Umgang mit dem Smartphone

Seit Ende September fährt ein Bus mit den Motiven „Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?“ und „Heute schon mit Ihrem Kind gespielt?“ im öffentlichen Nahverkehr, heißt es in einer Pressemitteilung. Diese Buswerbung ist Teil der Kampagne „Smarter Umgang mit Smartphone & Co. – Medien und Gesundheit“ von der Gesundheitskonferenz des Hohenlohekreises. Eltern sollen in ihrer Vorbildrolle angesprochen und dazu angeregt werden, über ihr eigenes Verhalten mit dem Handy in Gegenwart ihrer Kinder nachzudenken.

Weitere Veranstaltungen geplant

Nach einem erfolgreichen Auftakt der Kampagne im Oktober vergangenen Jahres fanden verschiedene Vorträge, ein Präventionstheater sowie ein Elternabend zum Thema „PC, TV, Handy & Co. – Chancen nutzen, Risiken vermeiden“ statt. Seit Februar mussten alle Treffen der Arbeitsgruppe „Medien und Gesundheit“ der Gesundheitskonferenz im Hohenlohekreis und auch die geplanten Veranstaltungen der Kampagne aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Sobald die Lage es zulässt, wird die Arbeit der Gesundheitskonferenz wiederaufgenommen und weitere Veranstaltungen geplant.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Markantes Schmuckstück wird neue Heimat für Vereine

Es wird fleißig gewerkelt am Dorfgemeinschaftshaus in Nagelsberg. Die Bauarbeiten sind laut Pressemitteilung in vollem Gang. Die Mühlbergstraße ist gesperrt. Ein Kran steht mitten auf der Fahrbahn. Im Außenbereich werden die Stützmauern für Parkplätze betoniert. Sechs Stellplätze entstehen an der Westseite, unmittelbar beim späteren Haupteingang. Auf dem Gerüst im ersten Stockwerk wird an der Außenfassade gearbeitet. Im Unter- und Erdgeschoss wurden bestehende Gebäudeteile mit dem Neubau verbunden. Während in den unteren Geschossen gemauert wurde und noch wird, ist das Obergeschoss komplett in Holzbauweise geplant. Die Wände aus OSB-Platten mit Fenster- und Türausschnitten stehen bereits. In diesen Tagen werden die Fenster eingebaut.

Barrierefreies Erdgeschoss

Auf insgesamt 445 Quadratmetern Nutzfläche sollen im Obergeschoss ein kleinerer Besprechungsraum sowie Toiletten entstehen, heißt es weiter in der Mitteilung. Im barrierefreien Erdgeschoss wird es neben dem Foyer zwei Versammlungsräume, die über eine Verbindungstür zusammengeschlossen werden können, eine Küche sowie eine Toilette geben. Im Untergeschoss finden Abstellräume sowie der Technikraum ihren Platz. Erhalten bleiben der Gewölbekeller sowie das Tauchbad (Mikwe). Hinzu kommen im Außenbereich sechs Parkplätze.

Weiter Blick ins Kochertal

Das markante Gebäude hat ein Flachdach, um die Sicht aus den Nachbargebäuden so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Aussicht geht weit ins Kochertal hinein und ist auch aus vielen Perspektiven im Rohbau bereits möglich. Bevor die Nagelsberger jedoch ihre Versammlungs-, Besprechungsräume und die Küche benutzen können, müssen noch etliche Gewerke ausgeführt werden. „Das Obergeschoss erhält eine Holzfassade“, erklärt Cornelius Eisert vom Stadtbauamt. „Die unteren Stockwerke werden verputzt. Parallel dazu wird natürlich innen weitergearbeitet. Die Sanitär- und Elektroarbeiten beginnen.“

Fertigstellung im Winter 2021

Baubeginn der Maßnahme war im April 2020 und wenn es keine größeren Überraschungen mehr gibt, könnte das Dorfgemeinschaftshaus im Herbst/Winter 2021 fertig sein. Kostenpunkt: rund 1,5 Millionen Euro. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (SIQ) wurden 594.000 Euro Förderung bewilligt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Der Kran steht mitten auf der Straße. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Im Unter- und Erdgeschoss wurden bestehende Gebäudeteile mit dem Neubau verbunden. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Durch das Flachdach soll die Sicht aus den Nachbargebäuden so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau