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Gemeinderäte dürfen selbst entscheiden, ob sie an den Sitzungen anwesend sind oder online zuschalten

Das Gespenst der Geistersitzung schwebte am Montag, den 30. November 2020 nicht mehr durch den großen Sitzungssaal des Künzelsauer Rathauses. Nach dem Eklat der vorhergehenden Sitzung, an der die Fraktionen von SPD/GRÜNE, UBK und FFK nicht teilgenommen hatten (GSCHWÄTZ berichtete), konnte ein Kompromiss gefunden werden: „Hybrid“ heißt das Zauberwort, das letztendlich die Geister vertrieben hat. Das heißt, dass es den Räten freigestellt ist, wie sie an der Sitzung teilnehmen wollen: im Sitzungssaal oder per Videokonferenzsystem über das Netz.

So waren diesmal alle Fraktionen anwesend, SPD/GRÜNE, UBK und FFK im Saal, CDU und FREIE per Video zugeschaltet.

Handwerkerpark Lerchenhöhe in Amrichshausen

Als erster Punkt stand die Erweiterung des Handwerkerparks Lerchenhöhe in Amrichshausen auf der Tagesordnung. Thomas Klaus vom Ingenieurbüro Balling erläuterte die eingegangenen Einwände und wie man darauf eingegangen ist. Aus dem Rat heraus kamen drei weitere größere Einwände, die die Verwaltung bei der Erstellung des Bebauungsplans beachten soll:

  • Durch die Bebauung wird bei Starkregen das Wasser viel schneller in den Deubach fließen, was das Hochwasserrisiko für Belsenberg erhöht. Ein Regenwassermanagement sei erforderlich.
  • Laut gesetzlichen Regelungen ist bei einem Bedarf von mehr als 50 Parkplätzen  eine „platzsparende Bebauung“ notwendig, also ein Parkhaus oder eine Tiefgarage. Das würde die Ansiedlung von Betrieben möglicherweise unangemessen verteuern.
  • Die Höhe von 13 Metern sei möglicherweise nicht notwendig, meint Erhard Demuth. Er befürchtet Einwände vonseiten des Regionalverbands und des Regierungspräsidiums und schlägt vor, die Höhe abgestuft auf 11m zurückzunehmen.

Die Verwaltung wird einstimmig beauftragt, unter Beachtung der Einwände den Bebauungsplanentwurf vorzubereiten.

Nachtragshaushalt der Stadt Künzelsau

Ulrich Walter erläutert, warum ein Nachtragshaushalt erforderlich wurde. „Normalerweise sprechen wir ja viel früher über einen Nachtragshaushalt, aber wir wollten aufgrund Corona den Oktober noch abwarten“, sagt er. Und so sind es zum großen Teil rein formale Gesichtspunkte bei der Umstellung auf die neue Rechnungslegung Doppik sowie coronabedingte Mehraufwendungen, etwa für Schutzkleidung, und Mindereinnahmen, beispielsweise bei Vermietungen, die das positive Ergebnis des Ergebnishaushalts um 129.000 Euro mindern. Trotzdem bleibt der Ergebnishaushalt mit etwa 800.000 Euro weiterhin positiv. Eine Haushaltssperre seit April, bei der jegliche Ausgaben streng geprüft wurde, sei verantwortlich, dass der Haushalt weiterhin so gut dasteht, erklärt Walter.

Die Räte konnten den Argumenten Walters folgen und stimmten dem Nachtragshaushalt der Stadt einstimmig zu.

Nachtragshaushalt der KÜN-Werke Stadt Künzelsau

Unterschiedliche Meinungen gab es beim Nachtragshaushalt der KÜN-Werke, hier gab es größere Veränderungen gegenüber dem Ansatz: Um 2 Millionen Euro sollten die Ausgaben für Wohnbau gekürzt werden, höhere Kosten als veranschlagt entstehen durch die Vorziehung der Kosten für das Gewerbegebiet Lerchenhöhe sowie die Gründung eines neuen Bereichs „Erneuerbare Energien, Beteiligungen, PV, Breitband“. Hier entstehen Kosten von 1.345 Mio € durch eine Beteiligung an den Stadtwerken Tauberfranken.

Hans-Jürgen Saknus (SPD) stolpert über die Kürzung beim Wohnungsbau und findet, dass die Kredite buchhalterisch dem neu gegründeten Bereich zugeordnet werden müßten. Walter erläutert, dass im gewählten Ansatz Gewinne aus Energieerzeugung steuersparend auf Verluste aus anderen Bereichen angerechnet werden könnten.

Boris d’Angelo (UBK) kritisiert die weitere Verschuldung für die Beteiligung an den SW Tauberfranken und zitiert den scheidenden Stadtkämmerer Eckhard Angelmaier: „Wenn man die Verschuldung ablehnt , muß man auch den Mut haben, dagegenzustimmen“.

Folgerichtig stimmen SPD/GRÜNE und UBK gegen den Nachtragshaushalt der KÜN-Werke, sodass dieser mit 8 Gegenstimmen angenommen wird.

Gebührensätze Wasserver- und – entsorgung

Aufgrund der jährlichen Überprüfung der Kosten für die Wassserver- und –entsorgung schlägt Ulrich Walter vor, die Kosten für Wasserzins und Schmutzwasserentsorgung um je 0,10€/m³ zu erhöhen sowie für die Entsorgung des Regenwassers um 0,04€/m³ zu senken. „Für einen 4-Personenhaushalt ergibt sich dadurch eine jährliche Mehrbelastung von 12€m also 1€/Monat“ rechnet Walter vor.

Dieser Antrag wird ohne Wortmeldung einstimmig angenommen.

Text: Matthias Lauterer

Der Gemeinderat Künzelsau tagt im hellerleuchteten Sitzungssaal. Foto: GSCHWÄTZ




Hohenlohe im Schneechaos

Der Dezember hat für so manchen Autofahrer gleich mit einer weißen Überraschung begonnen: Hohenlohe versank am Dienstag, den 01. Dezember 2020, im Schneechaos, nachdem es in der Nacht zuvor kräftig geschneit hatte. „Seit sechs Uhr hatten wir bereits acht Einsätze: drei in Öhringen, je einen in Waldenburg, Krautheim und Mulfingen“, sagt Manuel Bär, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Heilbronn. „Es gab Blechschaden und Verkehrsbehinderungen, aber nichts Gravierenderes.“ Zur Situation der Schulbusse konnte der Polizeisprecher nichts sagen.

Allerdings wartete so manches Schulkind vergebens auf die Fahrtgelegenheit zur Schule: Auf der Linie 13 kam es zu massiven Verspätungen. Weil die Schulbusse von Dörrenzimmern nicht über die Steige Richtung Künzelsau fahren konnten, suchten sie ihren Weg über Stachenhausen nach Künzelsau. Allerdings ist es in der Zwischenzeit auf der B 19 zwischen Stachenhausen und Künzelsau zu einem Lkw-Unfall gekommen, sodass sich nun dort auf der Verkehr staut.

 

Für die Kinder eine Freude, für Berufstätige ein Graus: Schnee in Hohenlohe. Foto: GSCHWÄTZ




3 Kindergärten betroffen

An diesem Wochenende hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 15 neue Corona-Infektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 107,4 pro 100.000 Einwohner, am Samstag war sie bereits auf 108,3 gesunken.

Alle Fälle vom Wochenende wurden am Samstag gemeldet, am Sonntag kamen keine weiteren Fälle hinzu.

Durch jeweils einen Fall in zwei Kindergärten in Neuenstein sowie Künzelsau sind insgesamt 55 Personen von einer Quarantäne betroffen.

Weitere Informationen zum Coronavirus sowie das Dashboard mit den einzelnen Zahlen pro Gemeinde sind unter www.corona-im-hok.de zu finden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

Coronalage und Inzidenzenzentwicklung im Hohenlohekreis, Stand 30.11.2020.




Kein Karneval – keine DanceCrew

Zu einem ungünstigen Zeitpunkt wurde die neue karnevalistische Tanzsportabteilung des TSV Krautheim gegründet. Im August 2019 ging die Truppe an den Start und wurde in ihrer zweiten Session von Corona ausgebremst.

Erfolgreicher Start

Der Start war sehr erfolgreich, denn in kurzer Zeit konnten fünf Tanzgruppen an den Start gebracht werden: Die Dancing Stars, eine Schautanzgruppe für Kinder von 6- 9 Jahren, ein Tanzmariechen in der Kategorie Jugend, die Juniorengarde, eine Gardetanzgruppe  für Kinder von 10-14 Jahren, die Phönixgarde, Gardetanz ab 15 Jahren und die DanceCrew, eine Schautanzgruppe ab 15 Jahren.

Erste Veranstaltung: Fastnachtsgaudi in Krautheim

Besonders stolz ist die Truppe auf die erste eigene Veranstaltung, die die Dance Crew im Februar 2020 auf die Beine gestellt hat: Die 1 . Fastnachtsgaudi der karnevalistischen Tanzsportabteilung im Eugen-Seitz Bürgerhaus in Krautheim. Bei diesem für die Truppe herausragenden Event war der Festsaal ausverkauft. „Ein bebendes Publikum, sensationelle Stimmung und Standing Ovations beim Einmarsch unserer Phönixgarde haben uns an diesem Abend besonders berührt“, berichtet Jenny Nuber, Abteilungsleiterin im TSV Krautheim. Die eigenen Tanzgruppen, aber auch befreundete auswärtige Gruppen überzeugten das Publikum. Die Stadtkapelle Krautheim, eine Guggenmusik und DJ Mo sorgten Tanz-, Schunkel- und Unterhaltungs-Musik. Jenny Nuber hebt besonders hervor, dass die ganze Veranstaltung von der DanceCrew gestemmt wurde: Sowohl die Hallendekoration als auch die eindrucksvollen Schautanzkostüme und Requisiten entstanden in engagierter Eigenleistung der DanceCrew. Besonderer Höhepunkt: Die Phönixgarde präsentierte ihre neuen Kostüme erstmals dem Publikum. „Damit hat es die Phönixgarde sprichwörtlich geschafft, wie ein Phönix aus der Asche innerhalb kürzester Zeit in neuen fantastischen Kostümen zu erstrahlen“ ist Jenny Nuber stolz und dankt nochmals allen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Sport, Jugendarbeit und karnevalistisches Brauchtum

Ziel und Interesse des Vereins sei insbesondere das Ausüben des karnevalistischen Tanzsports. „Dazu gehören außerdem die Jugendarbeit, die Freizeitpflege, die Geselligkeit und gleichermaßen die Pflege des karnevalistischen Brauchtums. Wir sind bestrebt, den Nachwuchs zu fördern, lassen Platz für eigene Ideen, schaffen Toleranz und Akzeptanz“ definiert Jenny Nuber das Selbstverständnis der Truppe. „Ein großes Vorhaben von uns ist es auch, unter dem TSV Turnierluft zu schnuppern und deshalb auf den BDK Tanzturnieren zu starten.“

Corona macht alle Planungen zunichte

Dieses Vorhaben wurde von Corona vorerst zunichtegemacht, denn alle Turniere wurden abgesagt. Genauso ist das Training in der Gruppe seit November nicht mehr möglich. Für die Juniorengarde wird einmal wöchentlich  Onlinetraining über Zoom durchgeführt, erstmal als ein Versuch, aber „es klappt ganz gut, die Mädels freuen sich“, kann Jenny Nuber berichten. Sie überlegt gerade, ob ein Onlinetraining auch für die anderen Gruppen sinnvoll sein könnte.

Nicht nur Tanz

Viele Ereignisse, Events und Veranstaltungen begleiten die Truppe im Jahreslauf. Neben der Fastnachtseröffnung in Krautheim treten die Gruppen in der Region auf, planen Wanderungen, Grillfeste und Ausflüge und engagieren sich bei der Stadtweihnacht. Selbstverständlich ist die Teilnahme an TSV-Sportveranstaltungen.

Neueinsteiger herzlich willkommen

Neueinsteiger, Interessierte und Tanzsportbegeisterte sind bei der DanceCrew jederzeit willkommen. Ansprechpartner für die Tanzsportabteilung des TSV Krautheim ist das Trainerteam um Jenny Nuber, Diana Radovic-Nuber und Katharina Leutwein, erreichbar unter email dancecrew TSV@gmx.de. Auch wenn es so aussehen mag, ist die Gruppe nicht nur für Mädchen offen. Bei den Dancing Stars, der jüngsten Truppe, tanzt auch ein Junge mit.

Text: Matthias Lauterer

Das Wappen des TSV Krautheim wird durch eine pinkfarbene Narrenkappe und die Tänzerin ergänzt. Bild: DanceCrew/ Jenny Nuber

 

Mitten in der Kampagne 2019/2020. Bild: DanceCrew/Jenny Nuber

 

Schautanzgruppe Dance Crew nach einem ihrer Auswärtsauftritte. Bild: DanceCrew/Jenny Nuber

 

Mitten in der Kampagne 2019/2020. Bild: DanceCrew/Jenny Nuber

 

Generalprobe und Probeauftritt. Alles muss synchron sein. Bild: DanceCrew/Jenny Nuber

 

Die Phönixgarde „hinter den Kulissen“. Bild: DanceCrew/Jenny Nuber

 




Unfallflucht – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch, 25. November 2020, gegen 15:30 beschädigte ein Unbekannter einen VW Polo, der auf  dem Parkplatz eines Discounters in der Künzelsauer Hellas-Straße geparkt war. Der Verursacher fuhr davon, ohne auf den Unfall und den entstandenen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro aufmerksam zu machen.

Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Polizei Künzelsau unter der Nummer 07940 9400 zu melden.




Keine persönlichen Briefe mehr vom Landratsamt

Das Landratsamt Hohenlohekreis teilt mit, daß die Voranträge für die Teilnahme am Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) 2021 bis zum 15. Dezember 2020 über FIONA zu stellen sind. Das Landratsamt weist darauf hin, dass anders als in den Vorjahren in diesem Jahr kein persönliches Anschreiben an die Antragsteller geschickt wird.

Im Vorantrag ist der Gesamtumfang für jede einzelne FAKT-Teilmaßnahme anzugeben. Dies ist besonders bei den einjährigen Tierwohlmaßnahmen (Sommerweideprämie, tiergerechte Mastschweinhaltung und tiergerechte Masthühnerhaltung) zu beachten. Wurde der FAKT-Vorantrag ausgefüllt, ist dieser noch in FIONA abzuschließen. Nur abgeschlossene Voranträge gelten als eingereicht.

Weitere Informationen und Hilfestellung für Antragsteller gibt es unter: www.fiona-antrag.de oder direkt beim Landwirtschaftsamt des Hohenlohekreises unter 07940 18-645.

Was ist FAKT?

Das Ziel von FAKT ist der Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft, der Schutz des Klimas und der natürlichen Ressourcen Wasser, Boden, Luft, der Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität sowie die Förderung der artgerechten Tierhaltung.

FAKT fördert – nach dem Baukastensystem kombinierbar – landwirtschaftliche Betriebe, die eine oder mehrere Maßnahmen aus den Bereichen

  • Umweltbewusstes Betriebsmanagement
  • Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und besonders geschützter Lebensräume
  • Sicherung landschaftspflegender, besonders gefährdeter Nutzungen und Tierrassen
  • Ökologischen Landbau / Verzicht auf chemisch-synthetische Produktionsmittel im Betrieb
  • Umweltschonende Pflanzenerzeugung und Anwendung biolog. / biotechn. Maßnahmen
  • Freiwillige Maßnahmen zum Gewässer- und Erosionsschutz
  • Besonders tiergerechte Haltungsverfahren

durchführen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis / Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Die Pflege der Kulturlandschaft ist Teil des Programms FAKT. Foto: Unsplash/ Sam Carter




Polizei stoppt völlig überladenen Sprinter

Am Mittwochmittag, 25. November 2020, fiel der Polizei auf der A6 zwischen Bretzfeld und Öhringen ein Mercedes Sprinter mit Anhänger auf, da auf dem Dach des Anhängers mehrere gefüllte „BigPacks“ mangelhaft gesichert waren.

Pflastersteine geladen

Neben der ungesicherten Ladung stellte sich heraus, dass der Kastenwagen deutlich überladen war. Im Inneren des Fahrzeugs waren neben zwei vollen Paletten mit Pflastersteinen unter anderem zwei große Traktorreifen und diverse andere Gegenstände geladen. Beim Wiegen des Sprinters wog dieser knapp 6.000 Kilogramm anstatt den maximal erlaubten 3.500 Kilogramm.

Erhebliche technische Mängel

Zudem stellte ein Sachverständiger fest, dass das Fahrzeuggespann gravierende Mängel vorwies. Unter anderem waren die Bremsen des Anhängers nahezu funktionslos. Ebenfalls wies die Bremsanlage des Mercedes Sprinters deutliche Mängel auf. Das Fahrzeuggespann musste anschließend stehen bleiben und durfte nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Quelle: Pressemitteilung Polizei Heilbronn




„Wir wollen Gefahr nicht bagatellisieren“

Unter dem Motto „Zusammenhalt Öhringen“ soll am Samstag, den 28. November 2020, erneut demonstriert werden. Laut Veranstalter werden dabei einige Gastredner aus unterschiedlichen, vom Lockdown betroffenen Branchen bereit sprechen. Wie bereits beim ersten Mal erfolgt der Demonstrationszug durch die Öhringer Innenstadt. Beginn ist um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz.

„Mit dieser Demo soll allen Betroffenen – ob aus Öhringen, dem Hohenlohekreis und von außerhalb – eine Stimme gegeben werden und die Chance, gemeinsam auf diese für viele existenzgefährdenden Maßnahmen aufmerksam zu machen. Die Veranstalter wollen sich jedoch ausdrücklich von anderen Organisationen abgrenzen. Sie wollen weder die Gefahr bagatellisieren, die dieses Virus mit sich bringen kann, noch Hygienekonzepte verteufeln. Extremisten sind deshalb ausdrücklich nicht erwünscht“, so Dajana Wildt, Hauptorganisatorin von „Zusammenhalt Öhringen“, und Emely Knorr (stellvertretene Organisatorin „Zusammenhalt Öhringen“).

Die Demonstration findet unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen statt, damit kein Infektionsrisiko eingegangen wird.

Quelle: Pressemitteilung Zusammenhalt Öhringen

 




Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Verkehrsunfall

Zwei Autofahrer wurden bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag, 26. November 2020 leicht verletzt, dazu entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 55.000 Euro.

In Linkskurve in den Gegenverkehr geraten

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 52-Jähriger gegen 13 Uhr in seinem Opel mitsamt Anhänger auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Forchtenberg-Sindringen und Forchtenberg-Schießhof. Kurz vor einer leichten Linkskurve sei der Mann aus bislang unbekannten Gründen nach links in den Gegenverkehr geraten. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes eines ebenfalls 52 Jahre alten Mannes. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.




Zigaretten unter Kohlköpfen und Petersilie versteckt

Nachdem der 33-jährige Fahrer eines in Rumänien zugelassenen Transporters nach anmeldepflichtigen Waren befragt angab, keine nennenswerten Waren zu befördern, entschlossen sich die Einsatzkräfte des Zolls am Freitagabend, 20. November 2020, zu einer genauen Überprüfung des Frachtraums. Unter einer Tarnladung von Dutzenden Kohlköpfen, zahlreichen Sträußen Petersilie und einigem anderen Gemüse entdeckten Heilbronner Zöllner über 12.000 Zigaretten.

Mobiler Scanner entdeckt Schmuggelgut

Neben einigen Gepäckstücken fanden die Zöllner, versteckt unter einer Ladung von frischem, unverarbeiteten Gemüse, zwei großvolumige Taschen. Diese wurden mit dem im Einsatz befindlichen Scan-Van noch vor Ort durchleuchtet.

Vermutlich auf dem Weg nach Grossbritannien

Schon auf den Röntgenbildern zeichneten sich die versteckten hochsteuerbaren Waren in Form der Zigaretten ab. Diese sollten mutmaßlich zu gewerblichen Zwecken nach Großbritannien verbracht und dort mit Gewinnerzielungsabsicht auf dem Schwarzmarkt in den Verkehr gebracht werden. Die Zigaretten wurden noch vor Ort sichergestellt, ein Steuerstrafverfahren gegen den Fahrer eingeleitet und ein Steuerbescheid von über 2.000 Euro für die insgesamt 12.400 zu gewerblichen Zwecken verbrachten Zigaretten erstellt.

Quelle: Pressemitteilung Zoll

In den Gepäckstücken versteckte Zigaretten
Quelle: Zoll

 

Mobiler Scanner, hier bei einer Kontrolle auf der A6. Foto: GSCHWÄTZ