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Künzelsauer Gemeinderat berät über den Haushalt 2021

Am Dienstag, den 08. Dezember 2020, berät der Gemeinderat über den Haushalt für das Jahr 2021. Neben der Haushaltsberatung wird die EnBW ihre Planungsabsicht für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in Belsenberg vorstellen und es wird über eine eventuelle Untersagung von Silvesterfeuerwerk auf belebten Straßen und Plätzen diskutiert werden.

In der Folgesitzung am 15. Dezember 2020 soll der Haushalt verabschiedet werden.

Beide Sitzungen beginnen um 18:00 und die Öffentlichkeit kann die Sitzungen im Sitzungssaal (3.Stock) des Rathauses mitverfolgen.

Beide Sitzungen sind hybride Sitzungen, das heißt, dass es den Räten freigestellt ist, ob sie im Saal oder per Videokonferenz teilnehmen.

Text: Matthias Lauterer

Hybride Gemeinderatssitzung in Künzelsau. Foto: GSCHÄTZ




Mit originellen Shopping-Video-Clips gewinnen

Wer gerne in Künzelsau einkauft, hat schon gewonnen, nämlich eine gute Beratung während eines entspannten Einkaufserlebnisses. Wer aber auch frei von der Leber weg sagt, warum er oder sie in Künzelsau einkaufen geht und das auch noch in einem kurzen Video-Clip festhält, kann einen tollen Weihnachtsbaum gewinnen“, so die Stadtverwaltung Künzelsau in einer aktuellen Pressemitteilung.

Weihnachtsbäume zu gewinnen

Die Stadtverwaltung Künzelsau hält für die Einsender der originellsten Clips Weihnachtsbäume bereit. „Wir sind gespannt, was sich die Künzelsauer Kunden einfallen lassen und freuen uns auf pfiffige Clips“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann. Die Einsender der besten Clips können sich über herrliche Nordmanntannen in einer Größe von 1,50 bis 2,50 Meter freuen.

Bis 17. Dezember geht die Aktion

Die Video-Clips sollen bis Donnerstag, 17. Dezember 2020 bei der Stadtverwaltung Künzelsau eingegangen sein: per Facebook- oder Instagram-Nachricht bzw. per E-Mail an mailto:helen.buehler@kuenzelsau.de . Die Gewinner werden zeitnah informiert, damit sie ihren Baum rechtzeitig vor Weihnachten abholen können. Die Einsender erklären sich mit der Veröffentlichung, auch auf allen städtischen Social-Media-Kanälen, einverstanden.

Statt Winterlounge und Hüttenmeile

Die Aktion hat sich die Stadtverwaltung kurz entschlossen einfallen lassen, weil weder die Winterlounge noch die Hüttenmeile aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens stattfinden können. Die Nordmanntannen waren jedoch bereits für die Dekoration bestellt und können so noch Weihnachtsfreude bereiten.

Im Video oben hat GSCHWÄTZ-Video-Reporter Dr. Felix Kribus Weihnachtsbaumverkäufer Florian und seine Kunden am Wertwiesenparkplatz in Künzelsau befragt – damals, 2019, noch ohne Maske.

 

 

Weihnachtsbäume wie diese in der Künzelsauer Hauptstraße kann gewinnen, wer der Stadtverwaltung originelle Video-Clips zum Einkaufen in Künzelsau schickt. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Weihnachtsbäume wie diese in der Künzelsauer Hauptstraße kann gewinnen, wer der Stadtverwaltung originelle Video-Clips zum Einkaufen in Künzelsau schickt. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 

 




Höhere Chancen, Corona zu bekommen, wenn man arm ist

In einem aktuellen Artikel der Wochenzeitung Die Zeit analysiert die Autorin Anna Mayr mehrere Studien zum Thema: Corona und Ansteckung. Das Ergebnis: Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten stecken sich im Durchschnitt häufiger mit dem Virus an als reiche. https://www.zeit.de/2020/49/soziale-ungleichheit-corona-ansteckungsgefahr-arm-reich

Hat man zu Hause mehr Platz, ist das während einer Quarantäne entspannter Luxus

Wie aber kommt es zu dieser Ungleichverteilung? Zum einen spielt die soziale Umgebung eine Rolle. Wenn man zu Hause bereits mehr Platz zum Leben und um sich zurückzuziehen hat, wirkt das Virus wohl weit weniger ansteckend wie einer Wohnung, in der vier Menschen auf wesentlich engerem Raum leben. Sich aus dem Weg zu gehen in einer Quarantänesituation ist hier schier unmöglich. Ebenso wenn man auf soziale Brennpunktviertel schaut. Es macht eben doch einen Unterschied, ob man in einem Haus mit Garten und Platz um sich herum wohnt oder in einer dicht an dicht bebauten Wohnsiedlung. Hier hat das Virus weit mehr Chancen, sich zu verbreiten. Im Juni 2020 ließ die Stadt Göttingen etwa einen ganzen Wohnkomplex einzäunen, weil 120 der 700 Bewohner infiziert gewesen seien (siehe Foto).

Das Nachsehen haben Supermarktkräfte

Aber auch das Arbeitsumfeld kann man sich eher flexibel gestalten, wenn man sein eigener Chef oder zumindest in einer Abteilung ist, in dem home office möglich ist. Das Nachsehen haben Pflegekräfte, Supermarktkräfte, Arbeiter auf dem Bau.

Chronischer Stress schwächt das Immunsystem

Weiterhin ergaben Studien, dass auch der existenzielle Stress eine Rolle spielt, wie schnell man sich das Virus einfangen kann. Die Menschen, die während und auch schon vor der Coronazeit permanent Ängsten ausgesetzt sind hinsichtlich des Bezahlens ihrer Miete oder ob sie ihren Job verlieren, tragen laut dem Artikel ein weit höheres Risiko in sich, an Corona zu erkranken. Denn: Chronischer Stress schwächt das Immunsystem. Und macht es demnach angreifbarer für Corona.

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Das Virus trifft vermehrt Menschen mit Übergewicht und/oder Herzproblemen. Wer sich gesund ernährt, macht sich weniger angreifbar. Gesündere Ernährung überwiegt aber eher in Familien mit einem höheren Lebensstandard.

Zudem wird in diversen Studien vermutet, dass auch eine gewisse Unkenntnis in bildungsfernen Schichten dazu führt, dass sich ärmere Bevölkerungsgruppen häufiger anstecken: weil sie schlicht nicht wüssten, wie man sich schützen könne.




Krautheimer Werkstätten stellen Abfallkalender 2021 her

Vieles war durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 anders als gewohnt. Umso wichtiger war es der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis (AWH) weiterhin auf die bewährte Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im Kreis zu setzen. Hierzu gehört vor allem die langjährige Zusammenarbeit mit den Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM). Die WfBM unterstützt die Abfallwirtschaft bei der fachgerechten Sammlung von Elektrogeräten auf den Recyclinghöfen. Die Geräte werden unter Einhaltung aller Standards in Krautheim händisch zerlegt. So werden beispielsweise Bildröhren und Kunststoffe zu neuen Produkten aufgearbeitet sowie Tintenpatronen und Tonerkartuschen ausgebaut und zur Wiederverwendung gesammelt. Durch den Gebrauchtbuchhandel der Krautheimer WfbM sind sechs Bildschirmarbeitsplätze entstanden. Die Beschäftigten der WfbM tragen mit der Sortierung und Einstellung der Bücher in den Onlineshop der WfbM dazu bei, dass sowohl Abfallmengen als auch wertvolle Rohstoffe zum erforderlichen Nachdruck der Bücher eingespart werden können.

Auflage 60.000 – Abfallkalender wird bei den Krautheimer Werkstätten erstellt

Seit drei Jahren wird auch der Abfallkalender des Hohenlohekreises mit einer Auflage von 60.000 Stück pro Jahr in den Krautheimer Werkstätten produziert. Die Abfallwirtschaft berücksichtigt verstärkt soziale Aspekte bei der Auftragsvergabe. „Wir freuen uns sehr, dass die Krautheimer Werkstätten Druck und Produktion des neuen Abfallratgebers wieder übernommen haben, sodass er wie gewohnt im Dezember an alle Haushalte im Hohenlohekreis verteilt werden kann“, unterstreicht Landrat Dr. Matthias Neth, der sich zusammen mit AWH-Geschäftsführer Sebastian Damm über die Arbeit in der Druckerei in Krautheim informierte. Coronabedingt musste der geplante Besuch aus Sicherheitsgründen per Videoschalte erfolgen. „Ich finde Ihr großes Engagement toll. Ihre Arbeit ist für den Hohenlohekreis von unschätzbarem Wert“, lobt Landrat Neth.

Behinderte Menschen bringen sich gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten ein

Die großformatigen Blätter des Abfallkalenders werden geschnitten und dann maschinell zusammengeführt. 2000 Stück in der Stunde laufen gefalzt und geheftet vom Band, werden von Beschäftigten der Abteilung Druckweiterverarbeitung abgenommen und für den Versand vorsortiert.  Zuletzt wird die Abfallkalender-Aufhängung eingebohrt. „Bei allen Arbeitsschritten in der WfbM spielt die Art der Behinderung keine Rolle“, erklärt Stefan Blank, Geschäftsführer der WfbM, „es wird stets darauf geachtet, dass niemand mit einer Tätigkeit über- oder unterfordert wird. Unser Ziel ist, dass sich jeder Einzelne mit der Unterstützung von Fachleuten, den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend in die große Vielfalt von Arbeitsprozessen erfolgreich einbringen kann.“

Überfüllte und falsch befüllte Tonnen: Ab 2021 wird Sonderleerung berechnet

Im neuen Abfallkalender finden sich wieder viele Informationen und Wissenswertes. Zum Beispiel ist die Qualitätsoffensive Thema. In der seit September 2020 laufenden Testphase wurden die Bürgerinnen und Bürger lediglich auf überfüllte Restmülltonnen oder Biotonnen mit zu vielen Fremdstoffen hingewiesen, indem ein entsprechender Aufkleber an der Tonne angebracht wurde. Ab Anfang 2021 wird für diese überfüllten Restmülltonnen oder falsch befüllten BETtys allerdings eine Sonderleerung plus eine Verwaltungsgebühr berechnet. Diese Kosten werden auf dem Gebührenbescheid des Folgejahres ausgewiesen.

Neuer Wertstoffhof bei der Deponie Stäffelesrain

Auch der neue Wertstoffhof Stäffelesrain ist Thema im Abfallkalender 2021. Auf dem Gelände der Deponie Stäffelesrain ist ein moderner Wertstoffhof mit viel Komfort für die Bürgerinnen und Bürger entstanden. Neben einem voll überdachten Anlieferungsbereich verfügt der neue Wertstoffhof über abgesenkte Container mit bequemer Einwurfmöglichkeit von oben und einer bodenebenen Abladefläche für schwere Abfälle.

Infos auch in der „Abfallinfo-HOK“-App

In KW 50/51 wird der Abfallkalender an alle Briefkästen im Hohenlohekreis verteilt. Für Fragen steht das Team der Service-Hotline unter 07940 18-555 gerne zur Verfügung. Weitere Infos gibt es auf der Homepage unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de und über die App „Abfallinfo HOK“. Sie steht in den gängigen App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

Videoschalte vom Künzelsauer Landratsamt in die Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Landrat Dr. Matthias Neth und AWH-Geschäftsführer Sebastian Damm informieren sich über den Druck des neuen Abfallkalenders. Bild: Landratsamt Hohenlohekreis




„Ich bin nicht der Erklärbär“

Neulich hat meine beste Freundin etwas sehr Weises zu mir gesagt: „Du bist nicht der Erklärbär.“ Diesen Satz fand ich so weise, dass ich ihn mir sogar in mein Handy als Notiz, die ich nie vergessen darf, abgespeichert habe.

Was war nochmal der casus knaxus, der zum Handyverbot führte?

Vorausgegangen war ein Disput mit meinem Sohn. Er wollte von mir wissen, warum er jetzt schon wieder Handyverbot hat. Er könne sich gar nicht mehr daran erinnern, was er denn sooo Schlimmes gestern getan hätte. Ich konnte mich wegen meiner mütterlichen Demenz leider auch nicht mehr erinnern, wusste nicht mehr den casus knaxus, sondern nur noch die daraus resultierende Konsequenz: Handyverbot.

Also versuchte ich mich in Erklärungen, vermutlich war es wieder mal seine Wortwahl, die jeden Anstand mir gegenüber vermissen ließ oder er hat  Donald-Duck-Bücher seinen Hausaufgaben vorgezogen. Irgend so etwas wird es denn schon gewesen sein. Er schaut mich auch nach zehnminütigem hilflosem Erklären skeptisch an und sagt: Mama, das ist nicht fair.“ Währenddessen schaute mich auch meine Freundin, die leider Zeugin dieses unglückseligen Vorfalls geworden ist, völlig entgeistert an – bis sie meinen Erklärungsversuchen ins Wort fiel und zu meinem Sohn sagte: „Freundchen, du denkst am besten jetzt mal selber drüber nach, welches Verhalten dazu geführt hat, dass du seit gestern kein Handy mehr hast. Und zwar alleine auf deinem Zimmer.“ Mein Sohn stöhnte laut auf, trabte aber schließlich von dannen.

„Sag mal, was soll denn das?“

„Sag mal“, wandte sie sich nun an mich. „Was soll denn das?“ – „Was soll was?“, fragte ich zurück. „Warum versuchst du deinen Kindern immer alles bis zum Erbrechen zu erklären? Das war doch jetzt ganz offensichtlich Taktik von deinem Sohn, sich so sein Handy wiederzuholen.“ – „Ist aber auch blöd von mir, dass ich selbst nicht mehr weiß, warum er gerade mal wieder Handyverbot hat“, entgegnete ich mit einem bereits anwachsenden schlechten Gewissen meinem Sohn gegenüber. „Nein, ist es nicht. Es war was und du hast das nicht ohne Grund gemacht. Punkt“, sagte meine Freundin. „Du bist doch nicht der Erklärbär, der jedem in dieser Familie erklären muss, warum er was zu machen hat.“

Vorausgegangen waren zu diesem Zeitpunkt schon diverse Diskussionen mit meiner Tochter und meinem bereits erwähnten Sohn, warum sie ihren Teller in die Küche tragen müssen, warum ihr Zimmer aufgeräumt werden muss, warum die Hausaufgaben ordentlicher gemacht werden müssen. Nun –  ich erkläre, weil ich meinen Kindern gerne etwas erkläre, damit sie verstehen, warum sie sich wie verhalten sollen.

Das ist ja dann auch immer so ein Totschlagargument

Ich sage dann beispielsweise Sätze wie: „Kind, in der Schule und im späteren Leben ist es wichtig, eine Schrift zu entwickeln, die sich vom Primaten weiterentwickelt hat, sodass auch andere diese Schrift entziffern können. Nur so ist eine gelingende Kommunikation in schriftlicher Form möglich.“ „Mama“, schaut mich meine Tochter mitleidig an. „Es gibt doch aber jetzt im Gegensatz zur Steinzeit Computer. „Bitte schreib den Text trotzdem nochmal sauber und ohne Fehler ab, weil ihr in der Schule nun mal noch nicht eure Deutschaufgaben am Computer erledigt, sondern noch mit Füller auf einem Blatt Papier“, starte ich einen nächsten Erklärungsversuch. „Die anderen bessern aber ihre Fehler auch nicht aus“, entgegnet meine Tochter. Das ist ja dann auch immer so ein Totschlagargument, denn was weiß denn ich, was Tims Mutter zu Hause sagt oder macht oder Sarahs Mutter? „Die Lehrerin hat aber gesagt, ihr sollt Fehler zu Hause verbessern“, versuche ich es ein letztes Mal. Meine Tochter guckt mich nur an.

„Du bist der Leitwolf“

Meine Freundin, selber Mutter, schaut mich entgeistert an und ermahnt mich: „Du bist der Leitwolf. Du musst führen.“ Ich schließe vorsichtshalber das Fenster zu den Nachbarn. „Zur Zeit sieht es aber eher so aus, wie wenn du die letzte bist, die in dieser Familie fressen darf.“ – „Ich führe doch – auf eine liberale Weise.“ – „Durch deinen liberalen Erziehungsstil werden deine Kinder später irgendwelche Gansterhippies, die es nicht gelernt haben, sich an Regeln zu halten.“ – „Oder sie gewinnen im Debattierclub“, hoffe ich innerlich.

Unsere Mitarbeiterin Christine Müller verarbeitet in unregelmäßigen Abständen ihre Alltagserfahrungen in einer GSCHWÄTZ-Kolumne.




Weichenstellungen im Hohenloher Kreistag

Eine lange Tagesordnung hat sich der Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 07. Dezember, 14:00 im Bürgerzentrum Langenbachtal vorgenommen.

Planungen für 2021

Nach Haushaltssatzung, Haushaltsplan und Wirtschaftsplänen 2021 wird Landrat Dr. Neth über den aktuellen Stand der Planungen für das neue Kreishaus berichten, nachdem er in der letzten Sitzungen die Andeutung gemacht hat, dass es ein „interessanter Vorschlag der Stadt Künzelsau“ im Raum steht.

Kreishaus und Kochertalbahn

Außerdem ist beantragt, dass der Kreistag die Verwaltung ermächtigt, die Machbarkeitsstudie für die Kochertalbahn in Auftrag zu geben.

Jahresabschluss 2019

Weitere Tagesordnungspunkte sind unter anderem die Psychosoziale Notfallversorgung für den Hohenlohekreis und die Förderung der neu zu errichtenden Zentralen Schlauchwerkstatt der Feuerwehr in Öhringen, bevor der Jahresabschlußbericht für das Jahr 2019 behandelt wird.

Die Einladung, genaue Tagesordnung sowie Unterlagen zu den einzelnen Punkten sind im Bürgerinformationsportal des Landkreises unter https://gremieninfo-hohenlohekreis.komm.one/bi/si0057.asp?__ksinr=46 abrufbar.

Zu beachten ist, dass der Zutritt zur Sitzung nur mit einer FFP2-Maske gestattet ist.

Text: Matthias Lauterer




Bongai Shamwari Weinprobe am 12.12.2020

Zugunsten des Vereins Bongai Shamwari e.V., der in Simbabwe einen Kindergarten betreibt, findet am 12. Dezember 2020 eine Weinprobe mit 4 Weinen des Ingelfinger Weinguts Gaufer statt. Anmeldung ist bis zum 08. Dezember nötig, damit das Paket mit Wein, Plätzchen und Salz noch rechtzeitig ankommt.

Weinprobe Bongai Shamwari




Sperrung der L1044 zwischen Niedernhall und Giebelheide verlängert

Die bis zum 4. Dezember 2020 geplante Sperrung der L1044 zwischen Ortsende Niedernhall (Galgenberg) und Zufahrt Giebelheide (Hohenlohestraße) muss bis voraussichtlich Dienstag, 8. Dezember 2020, verlängert werden. Grund sind die schlechten Witterungsbedingungen: Durch den Wintereinbruch am vergangenen Dienstag konnten die Gehölzpflegearbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden, da die schnee- und eisbedeckten Böschungen die Arbeiten erheblich erschweren.

Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Hohenlohe Sporthalle Öhringen wird Impfzentrum des Hohenlohekreises

In der Hohenlohe Sporthalle in Öhringen wird für den gesamten Hohenlohekreis ein Impfzentrum entstehen. Die Entscheidung traf das
Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg zusammen mit den Städte-, Landkreis und Gemeindetagen, sowie den Kommunen am 2.
Dezember.

800 Impfungen täglich geplant

Voraussichtlich am Freitag, 15. Januar 2021 soll der Betrieb im Impfzentrum mit bis zu 800 Impfungen pro Tag aufgenommen werden.
„Wir sind uns unserer Verantwortung in der Corona-Pandemie bewusst und haben alle möglichen Standorte in Öhringen geprüft. Die innerstädtisch gelegene Hohenlohe Sporthalle erfüllt alle infrastrukturellen Kriterien für ein effektives Impfzentrum. Wir können damit einen besonders wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung der Pandemie leisten“, erläutert Oberbürgermeister Thilo Michler.

Sporthalle erfüllt logistische Anforderungen 

Der Kriterienkatalog für den Standort umfasste neben ausreichend großer und teilbarer Fläche auch Nebenräume, Belüftung, Zugänge und
Rettungswege, Aufstellflächen, die Verkehrsanbindung sowie Parkmöglichkeiten. Im Parkhaus „Alte Turnhalle“ und der Herrenwiese
stehen diese zur Verfügung. Die Veranstaltungshalle KULTURa kam wegen fehlender Zusatzräume nicht in Frage.

Sportbetrieb eingeschränkt, Schulen und Vereine betroffen

„Uns ist bewusst, dass die nächsten Monate unsere Sportvereine und Schulen stark in ihrem Betrieb eingeschränkt werden. Hier suchen wir mit den Betroffenen nach Alternativen. Auf dem Weg zurück zur Normalität führt derzeit kein Weg an der Impfung vorbei“, ergänzt der Öhringer Stadtchef.

Zuerst werden medizinisches Personal und Risikogruppen geimpft

Landesweit gibt es in jedem Landkreis ein bis zwei Impfzentren. Zusätzlich werden mobile Impfteams eingesetzt, die z.B. in Pflegeheime gehen. Die Priorisierung, wer zuerst geimpft werden soll, nimmt der Bund aufgrund von Expertenempfehlungen vor. Klar ist, dass im ersten Schritt neben medizinischem Personal auch Risikogruppen geimpft werden sollen. Die Impfzeiten sind täglich, sieben Tage die Woche, in zwei Schichten von 7 – 21 Uhr. Es sind zwei Impfdosen im Abstand von 21 – 28 Tagen vorgesehen.

Nur nach Anmeldung

Geplant ist, dass die Anmeldung zur Impfung entweder über eine spezielle Weiche der Telefonnummer 116 117, oder direkt im Zentrum erfolgt. Auch die Anmeldung über eine App soll möglich sein. Mögliche Betreibermodelle für die Impfzentren sind derzeit beim Ministerium noch in der finalen Abstimmung. Nach Einführung eines geeigneten Impfstoffs ist das Bundesgesundheitsministerium für die Planung und Verteilung zuständig.


Ärzte und Helfer werden noch gesucht

Die Landesärztekammern, Krankenhaus-Gesellschaften und verschiedene Hilfsorganisationen suchen noch Ärztinnen und Ärzte, medizinische Fachkräfte und freiwillige Helfer. Mittelfristig ist die Impfung für die Gesamtbevölkerung über Haus- und Facharztpraxen vorgesehen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Öhringen

Der Sportbetrieb muß hintenanstehen. Bild: Stadt Öhringen

Hohenlohe Sporthalle. Bild: Stadt Öhringen

Hohenlohe Sporthalle Öhringen wird Impfzentrum des Hohenlohekreises.
Bild: Stadt Öhringen

 




Künzelsauer Stadtfest und Landeskinderturnfest werden ins Jahr 2022 verschoben

Aufgrund der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus haben die Organisatoren des Schwäbischen Turnerbunds, des Turngaus Hohenlohe und der Stadtverwaltung Künzelsau entschieden, das für 2021 in Künzelsau geplante Landeskinderturnfest um ein Jahr zu verschieben. Neuer Termin ist der 22. bis 24. Juli 2022. Auch das Künzelsauer Stadtfest kann deshalb nicht turnusgemäß vom 9. bis 11. Juli 2021 stattfinden und wird auf das Jahr 2022 verschoben. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest. Angedacht ist ein Festwochenende eventuell im Juni 2022, sodass die beiden Großveranstaltungen nicht zu dicht beieinanderliegen.

 Stadtfest mit aktiv beteiligten Vereinen und Gästen feiern

Das Stadtfest steht im Zeichen vieler Vereine und Gruppen, die alle zwei Jahre ‚das Künzelsauer Fest‘ zu einem Höhepunkt in der Region machen. „Schweren Herzens müssen wir unser beliebtes Stadtfest auf das Jahr 2022 verschieben. Es ist bereits heute absehbar, dass es im Juli 2021 nicht wie gewohnt durchgeführt werden könnte. Das Stadtfest steht für viele glückliche, feiernde Menschen an einem Ort. Das ist nach aller Voraussicht auch im nächsten Jahr noch nicht umsetzbar und ein pandemiegerechtes Stadtfest wäre schlichtweg nicht dasselbe“, begründet Bürgermeister Stefan Neumann und ist optimistisch, 2022 ein Stadtfest im gewohnt erprobten und erfolgreichen Rahmen feiern zu können. „Dann hoffen wir wieder auf die Unterstützung zahlreicher Vereine und Organisationen, ohne die das Stadtfest nicht möglich wäre.“

Landeskinderturnfest – Treffpunkt 2022 in Künzelsau

Neuer Termin für das Landeskinderturnfest ist der 22. bis 24. Juli 2022 in Künzelsau. Das Landeskinderturnfest ist der jährliche Treffpunkt für rund 5.000 Kinder, die an drei Tagen gemeinschaftlich nicht nur sich, sondern auch die jeweiligen Kommunen in Bewegung bringen. „Nach längeren und ausführlichen Gesprächen mit der Stadt Künzelsau, insbesondere Bürgermeister Stefan Neumann, und dem Turngau Hohenlohe sehen wir momentan keine Möglichkeit, das Landeskinderturnfest im gewohnten Rahmen stattfinden zu lassen. Daher ziehen wir nun rechtzeitig die Reißleine. Dieser Schritt ist uns natürlich sehr schwer gefallen, aber im Moment die einzig richtige Schlussfolgerung“, sagt Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds. „Turnfeste sind für alle Kinder immer ein unvergessliches Erlebnis in der Vereinsgemeinschaft. Die jetzige Absage ist daher nur konsequent und im Interesse aller“, ergänzt Stefan Neumann. Im Vorfeld wurden verschiedene Szenarien, wie ein Landeskinderturnfest unter Pandemiebedingungen aussehen könnte, durchgesprochen. Jedoch immer mit dem Ergebnis, dass es nicht das ist, was den Sinn eines Kinderfestes ausmacht.

Alternatives Angebot für Spaß und Zeit zum Toben im Jahr 2021 in Arbeit

Damit zumindest lokal die Kinder nicht ganz auf ein Bewegungs-Highlight im Sommer 2021 verzichten müssen, arbeiten die Organisatoren an einer kleinen Alternative. „Für uns war sofort klar, dass wir trotzdem etwas anbieten wollen. Allerdings kurzfristig und flexibler planbar, mit dem Schwerpunkt auf das regionale Einzugsgebiet von Künzelsau. Daran arbeiten wir nun. Nach dieser schweren Zeit wollen wir den Kindern etwas Spaß und Zeit zum Toben bieten – und natürlich einen Vorgeschmack auf das Landeskinderturnfest 2022 in Künzelsau geben“, sagt Wolfgang Drexler.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau

Landeskinderturnfest findet vom 22.-24. Juli 2022 statt. Darauf haben sich verständigt, v.l., Dr. Friedrich Bullinger, Vorsitzender Turngau Hohenlohe e.V.; Erwin Bergmann, Präsident TSV Künzelsau e.V.; Matthias Ranke, Vizepräsident Geschäftsführung Schwäbischer Turnerbund e.V., Veronika Albrecht Projektleiterin Landeskinderturnfest beim Schwäbischen Turnerbund e.V. und Bürgermeister Stefan Neumann. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 

Impressionen vom Stadtfest 2019:

Gitarrensoli und Bestnoten für das Stadtfest gab es von diesen charmanten Mädels. Foto: GSCHWÄTZ

Drei Tage feiern – das war das Credo von manch einem Festgast. Foto: GSCHWÄTZ

Vor der Kokoloresbühne am Oberen Bach neben der Alten Schmiede standen viele junge Zuhörer. Foto: GSCHWÄTZ

Kaum ein Durchkommen in der Hauptstraße.

Impressionen vom Stadtfest in Künzelsau vom 12. bis 14. Juli 2019. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 

Das Künzelsauer Stadtfest findet im Sommer 2022 statt. Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.