1

Sind wir die Generation, die die Erderhitzung zu verantworten hat? Oder die Generation, die

Mit drastischen Worten wendet sich derzeit der WWF (World Wide Fund For Nature, bis 1986 World Wildlife Fund) an die Öffentlichkeit.

Die große Eisschmelze

„Sind wir die Generation, die die Erderhitzung zu verantworten hat? Oder die Generation, die die Erderhitzung stoppen konnte?“ So lautet die Überschrift ihres aktuellen Flyers. Darunter ist ein Eisbär zu sehen. Daneben zwei Überschriften, die aufhorchen lassen: „In 15 Jahren wird die Arktis eisfrei sein. Und: „Erst verlieren die Eisbären den Boden unter den Füßen, dann wir Menschen.“ Darunter führt das WWF näher aus: Angesichts des Temperaturrekords in diesem Jahr von 38,5 Grad Celcius, gemessen im sibirischen Werchojansk, könnte nichts 2050, wie häufig genanntn, onsdenr beits 2035 der Nordpol „im Sommer komplett eisfrei sein“. Weiter heißt es: „Das Packeis schmilzt in besorgniserregendem Tempo.“ Das Problem: „Ohne Packeis können die Eisbären nicht jagen.“ Der steigende Meeresspiegel durch das schmelzende Eis könnte aber auch für die Menschen katastrophale Folgen haben.

Druck auf die Politik möchte der WWF ausüben

Um die „große Eisschmelze“ zu verhindern, fordert auch der WWF, ähnlich wie die Fridays-for-future-Bewegung und die Klimaliste, alles dafür zu tun, um die Erderhitzung auf unter 2 Grad zu drücken. Wie aber kann der WWF dabei helfen? Zum einen übt die Naturschutzorganisation laut eigenen Aussagen „Druck auf Politik und Wirtschaft aus und fordern, dass das Pariser Klimaabkommen eingehalten wird“, zum anderen bringen sie diese Forderungen unter anderem bei den UN Klimaverhandlungen ein. Aber auch vor Ort versucht der WWF zu helfen: „Wir unterstützen Indigene in der Arktis bei der Entwicklung von Strategien zur Anpassung an die Folgen der Erderhitzung.“

Auffallend ist, dass der WWF nicht mehr von „Klimaerwärmung“ spricht, sondern auch hier mit dem Wort „Erderhitzung“ sich einer drastischeren Wortwahl bedient.

WWF

Der WWF ist eine Stiftung nach Schweizer Recht mit Sitz in Gland, Kanton Waadt. Sie wurde 1961 gegründet und ist eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen. Das Wappentier ist der große Pandabär.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zu spenden gibt es auf: http://www.wwf.de

Werbeflyer von WWF Dezember 2020.

Werbeflyer von WWF Dezember 2020.




„In einigen Bereichen wird mehr Personal benötigt, in anderen weniger“

Viele große und kleine Unternehmen geraten durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Vielerorts wissen Chefs und Mitarbeiter nicht, wie es in Zukunft weitergehen soll. Nicht nur Daimler will Personal abbauen. Wie GSCHWÄTZ erfahren hat, soll auch die Berner Group am Stammsitz in Künzelsau zum Teil langjährige Mitarbeiter entlassen haben. Eine ganze Abteilung sei demnach geschlossen worden, gefühlt „von heute auf morgen“, wie gegenüber GSCHWÄTZ berichtet wurde. Teilweise waren die Mitarbeiter mehrere Jahrzehnte bei Berner beschäftigt gewesen.

„Die Mitarbeiterzahl von Berner Deutschland schwankt im unteren einstelligen Bereich“

Wir haben bei der Pressestelle in Köln nach und baten um eine Stellungnahme. Unter anderem wollten wir wissen, ob es stimmt, dass am Stammsitz Arbeitsplätze abgebaut werden, welche betrieblichen Bereiche davon betroffen sind und welche Gründe es dafür geben könnte. Wir fragten nach der Anzahl der betroffenen Arbeitnehmer, ihrem Alter und der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Was uns ebenfalls interessierte, war die Frage, ob es einen Sozialplan gibt und ob auch an anderen Berner-Standorten Stellen abgebaut werden sollen oder ob die Arbeitsplätze in Künzelsau lediglich woanders hinverlegt werden.

Knappe, vage Antwort

Lydia-Kathrin Hilpert von der Pressestelle hat uns daraufhin geantwortet. Ihre Antwort fiel mehr als knapp und sehr vage aus. Einen Ausblick auf die Zukunft gab sie gar nicht.

Die Berner-Mitarbeiterin schrieb in ihrer Antwort-Mail: „Die  Mitarbeiterzahl von Berner Deutschland schwankt in den vergangenen Jahren im unteren einstelligen Prozentbereich. In einigen Bereichen wird mehr Personal benötigt, in anderen wiederum weniger.“ Aber das sei ein normaler Vorgang.

Grund laut Berner: Digitalisierung

Als Grund dafür nannte Hilpert die Digitalisierung: „Diese Entwicklung wird uns wie alle anderen Unternehmen auch in Zukunft begleiten.“ Es sei aber eine Tatsache, dass Berner Deutschland auch „langfristig wachsen“ wolle, wofür eher mehr als weniger Personal benötigt werden würde.

Zu weiteren personenbezogenen Daten sowie Interna wollte die Unternehmensmitarbeiterin keine Angaben machen.

Text: Sonja Bossert. Die Fragen an Berner stelle: Matthias Lauterer




Es soll nicht ausschauen „wie das Pförtnerhäuschen vom Rathaus“

Den Planungsstand für das neue Landratsamt wollte Landrat Dr. Matthias Neth während der Sitzung des Kreistags am 07. Dezember 2020 in Weißbach darstellen. Andere sprechen vom „Kreishaus“ und „Campus“ nannte die Projektleiterin das Projekt, als sie den derzeitigen Stand erläuterte. Genaugenommen kann von Planungsstand nicht gesprochen werden, viel zu viele Punkte sind ungeklärt. Das Landratsamt hat seine Anforderungen noch nicht formuliert. Zum Beispiel ist noch gar nicht klar, wie die Digitalisierung die Arbeitsformen und damit Gestaltung der Arbeitsumgebungen verändern kann. „Unstreitig besteht Handlungsdruck“, sagte Landrat Dr. Matthias Neth.

Alle einig: Das Kreishaus gehört nach Künzelsau

In ihren Haushaltsreden betonten die Fraktionen, dass ein neues Landratsamt notwendig sei. Sie waren aber von der Zahl „90 Millionen“, die Kreiskämmerer Schellmann in der letzten Sitzung nannte, geschockt. Alle forderten, auf die Kosten zu achten  und moderne digitalisierte Arbeitsprozesse bei der Planung zu berücksichtigen. Ein Punkt war für die Fraktionen aber unstrittig: Ein Landratsamt muß in der Kreisstadt angesiedelt sein.

Prämissen: A-Lage erhalten, möglichst keine Interimslösungen, modularer Aufbau

Auch ohne die Details bereits zu kennen, hat die Planerin eine Strategie: zuerst soll ein relativ großes Bürogebäude für etwa 350 Arbeitsplätze auf dem heutigen Schotterparkplatz am Kaufland entstehen, danach können an Stelle der dann freien Gebäude modular und bedarfsgerecht weitere Gebäude entstehen. Insbesondere am Platz des heutigen Landratsamts soll ein repräsentatives Gebäude entstehen. Repräsentativ soll es ein und nicht aussehen „wie das Pförtnerhäuschen vom Rathaus“, wie einer anmerkte. Damit wären die zwei weiteren Prämissen, die der Kreistag erarbeitet hat, ebenfalls erfüllt: Zum einen der Erhalt der A-Lage an der Allee, zum anderen die Vermeidung von Interimslösungen.

Neue Stadtachse geplant

Die Allee selbst könnte allerdings überbaut werden, dafür soll eine neue sogenannte „Stadtachse“ ungefähr von der Bergbahn bis zur Stettenstrasse entstehen. Auch die Fläche südlich dieser Achse, wo heute die Containerbüros des Landratsamts stehen, könnte für ein Gebäude des neuen Landratsamts genutzt werden. Auf dem nordwestlichen Teil des Schotterparkplatzes könnte ein Parkhaus entstehen, das möglicherweise von der Stadt Künzelsau gebaut werden könnte.

Enttäuschung über den aktuellen Stand

Enttäuscht von den vielen Konjunktiven zeigte sich Irmgard Kircher-Wieland (SPD). Sie fordert Neth auf, umgehend die Anforderungen zu formulieren, damit man weiterkommen kann. Sie vergleicht das mit dem Kochen: „Wenn ich ein Essen koche, dann muß ich wissen, was ich will. Und dann kann ich noch nicht anfangen. Ich brauche ja noch die Zutaten. Das ist Planung“.

Zwar versucht Neth noch, das Bild aufzunehmen, wenn er sagt, dass zum besten Essen noch der Appetit fehlt und man erst einmal den Appetit wecken müsse. Letztlich muß er aber zugeben: „Wir müssen jetzt konkreter werden.“

Im nächsten Jahr soll es dann detaillierter werden.

Text: Matthias Lauterer

Viele offene Punkte. Foto: GSCHWÄTZ




Drastische Worte von Minister Herrmann: „Es gibt ein Leben nach Corona, jedenfalls für die meisten“

Es tut sich was im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Region. Nicht nur, dass es in Baden-Württemberg gute Chancen für die Reaktivierung der Kochertalbahn und der Strecke Heilbronn-Marbach gibt – auch von Crailsheim soll man ab 2024 mit der S-Bahn bis Ansbach und Nürnberg fahren können.

Föderalismus macht das scheinbar einfache Projekt kompliziert

Obwohl die Schienenstränge bereits liegen, war für dieses Projekt eine länderübergreifende Zusammenarbeit auf ministerieller Ebene notwendig. Daher wurde am Freitag, den 04. Dezember 2020, eine Gemeinsame Erklärung der Länder Bayern und Baden-Württemberg sowie der Landkreise Ansbach und Schwäbisch-Hall unterzeichnet. Genauer: Es wurden vier Exemplare dieser Erklärung von je einem Beteiligten unterzeichnet, denn die Unterzeichnungszeremonie fand mittels einer Videokonferenz statt.

Verlängerung der bestehenden S4 bis Crailsheim

Die bestehende S-Bahn-Linie S4 von Nürnberg über Ansbach nach Dombühl soll über die bisherige Endstation hinaus über Schnelldorf bis Crailsheim verlängert werden. Ein zusätzlicher Halt wird am stillgelegten Bahnhof in Satteldorf-Ellrichshausen eingerichtet. Außerdem werden die regionalen Busverkehre an die neue S-Bahn angepasst.

Länderübergreifende Kooperation

Alle Beteiligten freuen sich darüber, dass es gelungen sei, die Regionen enger miteinander zu verzahnen. Ansbachs Landrat Dr. Jürgen Ludwig: „Die Einrichtung der S4 zwischen Dombühl und Crailsheim ist ein wichtiger Schritt: für Pendler, für den Berufsverkehr und für den Freizeitverkehr in der Region.“ Er rechnet mit deutlich mehr als 500 Personen pro Tag, die die S-Bahn nutzen werden. Ludwig weist darauf hin, dass es aus dem Kreis Ansbach in Richtung Crailsheim „erhebliche Pendlerströme“ gebe „stärker als in die benachbarten bayrischen Landkreise“. Auch der Schwäbisch-Haller Landrat Gerhard Bauer ist „überzeugt, dass diese Lösung ein voller Erfolg wird.“ Geradezu historisch sei die Zusammengehörigkeit von Ansbach und Crailsheim, schließlich gehörte Crailsheim zum Fürstentum Ansbach, meint Ludwig, und Bauer ergänzt: „Die beiden Landkreise Ansbach und Schwäbisch Hall, in denen die Menschen vielfältige Beziehungen und Freundschaften pflegen, wachsen auch im Zugverkehr weiter zusammen.“

Relativ geringe Kosten

Die Investitionskosten sind relativ gering, da die Strecke bereits vorhanden ist. Im Wesentlichen müssen nur die Bahnhöfe S-Bahn-tauglich ausgebaut werden, man geht von Kosten in Höhe von etwa drei Millionen Euro aus. Die Finanzierung sei gesichert, auch unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie. „Es gibt ein Leben nach Corona, jedenfalls für die meisten“, sagte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Herrmann und meinte damit wohl, dass man seinen Blick auch in eine Zukunft jenseits der Pandemie richten soll. Die Finanzierung sei per Gesetz verabschiedet, „da müssten schon Bundestag und Bundesrat Gesetze ändern. Da sehe ich heute niemanden, der das wollte.“

Über die Betriebskosten lässt sich noch nichts Genaues sagen, abhängig vom Verkehrsvertrag rechnet Herrmann für Baden-Württemberg mit Kosten von rund einer Million Euro pro Jahr. Aktuell, so die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, sei der derzeitige S-Bahn-Betreiber, die DB Regio, aufgefordert, ein Angebot für die verkehrlichen Mehrleistungen abzugeben. Darauf aufbauend wird der finanzielle Rahmen zwischen den beiden Ländern abgestimmt. Die Besteller, in Bayern die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und in Baden-Württemberg die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), entscheiden dann endgültig.

Text: Matthias Lauterer

S-Bahn-Zug. Symbolbild. Quelle: pixabay

S-Bahn Erweiterung nach Crailsheim mit erwarteten Fahrgastströmen. Quelle: Staatsministerium für Verkehr Bayern.

 




Längere Sperrung des Kanalwegs zwischen Ohrnberg und Sindringen

Die ursprünglich bis einschließlich Montag, den 07. Dezember 2020, geplante Sperrung des Kanalwegs zwischen dem Ortsausgang von Ohrnberg und Sindringen wird verlängert. Sie dauert nun bis Montag, den 14. Dezember  2020.

Grund ist der Wintereinbruch in der vergangenen Woche, der die anberaumten Gehölzpflege- und Baumfällarbeiten erheblich verzögert hat.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




„Künzelsau ist ein guter Nährboden für Startups und Gründer“

Bereits seit 2017 bietet die Stadtverwaltung Künzelsau mit vielen weiteren Akteuren das Konzept „Verwirkliche Deinen Traum in Künzelsau“ für Unternehmensgründer an. Beim diesjährigen Landeswettbewerb von Start-up BW Local schaffte die Stadt neben Bad Saulgau und Magstadt in der Kategorie „Gemeinde bis 20.000 Einwohner“ den Einzug ins Landesfinale, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Das virtuelle Finale fand am Donnerstag, den 03. Dezember 2020, statt und wurde live im YouTube-Kanal von Start-up BW übertragen.

Erster Platz

Bei der Preisverleihung wurde Künzelsau mit dem ersten Platz in der Kategorie „Gemeinde“ prämiert und darf sich über 10.000 Euro Preisgeld freuen. „Das Geld wird zu 100 Prozent in die Startups gehen“, so Thorben Heinrichs (hfcon GmbH & Co. KG / Digital Hub Heilbronn-Franken) als Vertreter der Stadt Künzelsau. Er ist regionaler Partner und Unterstützer des Modells. Mit dem Gründerfonds „Hohenlohe 4 Talents“ und weiteren Leistungen trägt er einen wesentlichen Teil zur Erweiterung und nachhaltigen Entwicklung des Konzepts bei.

Videopräsentation

Im Vorfeld fanden Dreharbeiten für die Videopräsentation statt. Im Video-Clip hat Christoph Bobrich, zuständig für die Wirtschaftsförderung bei der Stadtverwaltung Künzelsau, den Weg eines Gründers und Künzelsau vorgestellt. „Wir freuen uns riesig über den Gewinn“, so Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung. „Herzlichen Dank allen am Projekt Beteiligten. Künzelsau ist ein guter Nährboden für Startups und Gründer. Christoph Bobrich ist unser kompetenter Ansprechpartner, der Gründer gerne unterstützt.“ Anschließend hatte die Jury die Möglichkeit noch offene Fragen zu stellen. Die Zuschauer bekamen die Möglichkeit, für ihren Favoriten in der jeweiligen Kategorie online abzustimmen.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Referat 43 – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex), Henning Schimpf | Projektleitung Start-up BW Local, Telefon 0711/123 2217 und E-Mail henning.schimpf@wm.bwl.de

Stadtverwaltung Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau, Pressestelle, Elke Sturm, Telefon 07940/129 122 und E-Mail elke.sturm@kuenzelsau.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Thorben Heinrichs, Geschäftsführer hfcon und Projektleiter des Digital Hub Heilbronn-Franken, vertrat die Stadt Künzelsau. Foto: hfcon GmbH & Co. KG / Digital Hub Heilbronn-Franken

Beratungssituation mit Christoph Bobrich (rechts) und einem Gründer. Christoph Bobrich begleitet und unterstützt Gründer in Künzelsau beim „Verwirklichen ihres Traums“. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




Unfall mit hohem Sachschaden

Schäden in Höhe von knapp 20.000 Euro entstanden am Freitag, den 04. Dezember 2020, bei einem Unfall auf einer Landstraße bei Neuenstein. Eine 30-Jährige fuhr gegen 16 Uhr in ihrem Fiat von Niedernhall in Richtung Neuenstein-Neufels und wollte an der dortigen Einmündung nach links auf die Bundesstraße in Richtung Künzelsau abbiegen.

Weil die Lenkerin eines aus Richtung Künzelsau kommenden Renaults nach rechts blinkte, fuhr die Fiat-Fahrerin los. Die Renault-Fahrerin wollte allerdings gar nicht nach rechts abbiegen, sondern fuhr weiter geradeaus, sodass es im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Beide Autofahrerinnen blieben unverletzt, die Autos mussten jedoch abgeschleppt werden.




Biber ruft Feuerwehr auf den Plan

Am Samstag, den 05. Dezember 2020, wurde die Freiwillige Feuerwehr Weißbach um 5.49 Uhr alarmiert. Grund hierfür war ein umgestürzter Baum, der auf der Kochertalstraße lag. Vor Ort angekommen, stellten die Floriansjünger fest, dass der Baum offenbar durch einen Biber gefällt worden war.

Der Baum wurde zerkleinert, beseitigt und die Fahrbahn gereinigt. Bei der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass in der näheren Umgebung noch zwei weitere Bäume von dem Nagetier bearbeitet worden waren. Diese wurden nach Absprache mit der Polizei aus Sicherheitsgründen ebenfalls gefällt.

Quelle: Feuerwehr Weißbach

 

Der Biber hatte sich noch an weiteren Bäumen ausgetobt. Foto: Feuerwehr Weißbach




Mit Blaulicht zu den Kindern

Er war schon von weitem zu sehen: Mit Blaulicht und der örtlichen Feuerwehr kam am Sonntag, den 06. Dezember 2020, der Nikolaus nach Niedernhall. Auf dem Feuerwehrauto hatte er einen Sack voller Schoko-Nikoläuse dabei.

Diese verteilte er an die Kinder im gesamten Stadtgebiet und brachte so ihre Augen zum Strahlen. Mit der Aktion sollte den Kindern trotz der Corona-Pandemie eine Freude gemacht werden.




Künzelsauer Gemeinderat berät über den Haushalt 2021

Am Dienstag, den 08. Dezember 2020, berät der Gemeinderat über den Haushalt für das Jahr 2021. Neben der Haushaltsberatung wird die EnBW ihre Planungsabsicht für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in Belsenberg vorstellen und es wird über eine eventuelle Untersagung von Silvesterfeuerwerk auf belebten Straßen und Plätzen diskutiert werden.

In der Folgesitzung am 15. Dezember 2020 soll der Haushalt verabschiedet werden.

Beide Sitzungen beginnen um 18:00 und die Öffentlichkeit kann die Sitzungen im Sitzungssaal (3.Stock) des Rathauses mitverfolgen.

Beide Sitzungen sind hybride Sitzungen, das heißt, dass es den Räten freigestellt ist, ob sie im Saal oder per Videokonferenz teilnehmen.

Text: Matthias Lauterer

Hybride Gemeinderatssitzung in Künzelsau. Foto: GSCHÄTZ