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Dr. Helmut Stoffel ist neuer Leiter des Veterinäramts

Dr. Helmut Stoffel hat seit dem 1. Dezember 2020 die Leitung des Veterinäramtes und Lebensmittelüberwachung des Hohenlohekreises übernommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Der 58-Jährige folgt auf Dr. Thomas Pfisterer, der zum Veterinäramt des Rems-Murr-Kreises gewechselt ist.

Dr. Stoffel bringt viel Erfahrung mit. Bevor er zuletzt das Veterinäramt des Main-Tauber-Kreises leitete, war er zuvor bereits als stellvertretender Leiter des Veterinäramtes des Hohenlohekreises tätig. Zu seinen Aufgabengebieten gehörte die Fachbereichsleitung für Tiergesundheit und Tierschutz, außerdem war er langjähriger Laborleiter der Trichinenuntersuchungsstellen des Hohenlohekreises.

„Wir freuen uns, mit Herrn Dr. Stoffel einen erfahrenen Leiter für das Veterinäramt gewonnen zu haben“, begrüßte ihn Landrat Dr. Matthias Neth laut Mitteilung und wünschte ihm alles Gute für seine Tätigkeit. Auch der Leiter des Dezernats für Ländlichen Raum, Dr. Wolfgang Eißen, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Dr. Stoffel kennt den Hohenlohekreis gut und wird nur wenig Eingewöhnungszeit benötigen. Sein Erfahrungsschatz wird uns sehr helfen.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




„Unser Ziel ist es, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und für die Zeit nach COVID-19 brauchen wir dafür unsere gesamte Mannschaft“

Die Corona-Krise bedeutet nicht nur für die Menschen Einschränkungen. Viele haben Angst vor der Zukunft, weil sie nicht wissen, was noch alles auf sie zukommt. Doch auch Unternehmen sehen sich zunehmend vor Probleme gestellt. Viele müssen staatliche Unterstützung anfordern und rechnen damit, Personal abbauen zu müssen. GSCHWÄTZ hat bei Firmen in der Region nachgefragt, wie sie durch die Krise kommen.

Effiziensprogramm „R. Stahl 2020“ läuft seit 2018

Das Waldenburger Explosionsschutz-Unternehmen R. Stahl AG hat 2018 das Effizienzprogramm „R. STAHL 2020“ gestartet und damit eine neue Konzernorganisation mit global verantwortlichen Funktionsbereichen eingeführt. „Ziel dieser Neuaufstellung war die Führung aller konzernweiten Tochtergesellschaften nach Konzernbereichen in einer klassischen Matrixorganisation, die naturgemäß auch zu einer Verschlankung der Belegschaft geführt hat“, schreibt Unternehmenssprecher Dr. Thomas Kornek auf die GSCHWÄTZ-Anfrage. „Der damit verbundene sehr selektive Personalabbau war im Wesentlichen im Jahr 2019 abgeschlossen.“

Leichter Personalaufbau

So hätte sogar ein leichter Personalaufbau stattgefunden: Gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2019 mit damals 1.669 Mitarbeiter arbeiteten zum 30. September 2020 1.688 Menschen für die R. Stahl AG, 826 davon am Standort in Waldenburg. „Den enormen gesundheitlichen und gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen der COVID-19-Pandemie konnten wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich begegnen, die in weiten Teilen ohne die früheren Erfolge aus unserem Effizienzprogramm auch nicht möglich gewesen wären“, so Dr. Kornek weiter. „Einen Covid-19-bedingten Personalabbau konnten wir dadurch vermeiden und davon gehen wir nach heutigem Stand auch weiterhin aus.“ Das Ziel des Unternehmens sei eher, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. „Für die Zeit nach Covid-19 brauchen wir dafür unsere gesamte Mannschaft.“

 




„Entscheidender Faktor, um die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen“

Der Hohenlohekreis sucht für den Betrieb des Kreisimpfzentrums in der Hohenlohe-Sporthalle in Öhringen medizinisches Personal, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Gesucht werden zum Start Mitte Januar Ärzte und Apotheker. Ebenso benötigt werden medizinische Fachangestellte, medizinisch-technische Assistenten und pharmazeutisch-technische Assistenten, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Personen mit vergleichbaren Qualifikationen wie Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Rettungshelfer.  Auch Medizinstudierende, bevorzugt im letzten Ausbildungsabschnitt, können sich melden. Die nichtärztlichen Kräfte sollen in Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Personal die Menschen im Impfzentrum begleiten und, soweit die fachlichen Voraussetzungen vorliegen, auch selbst impfen.

Tägliche Öffnungszeiten

Voraussichtlich ist das Impfzentrum täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet. Die Zeiten sollen im Schichtbetrieb abgedeckt werden. Hierzu werden bevorzugt Vollzeitkräfte gesucht, tage- und stundenweiser Einsatz ist auch möglich. Die Arbeit wird angemessen vergütet.

„Wir wissen, dass dies noch einmal eine große Kraftanstrengung erfordert“

„Das Personal ist neben der Verfügbarkeit der Impfdosen der entscheidende Faktor, wenn der Betrieb des Kreisimpfzentrums ein Erfolg werden soll“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung. Er hofft, dass sich möglichst viele Menschen mit der entsprechenden Ausbildung melden. „Damit verbunden ist natürlich auch die Hoffnung, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen“, erklärt Neth weiter und appelliert an die Solidarität innerhalb der Bevölkerung. „Wir wissen, dass dies noch einmal eine große Kraftanstrengung erfordert. Aber ich bin davon überzeugt, dass sie sich lohnt.“

Kontakt

Interessierte wenden sich unter Angabe eines Kurzlebenslaufes sowie Informationen zu Qualifizierung, beruflicher Erfahrung und möglichem Arbeitsumfang per E-Mail an personal-kiz@hohenlohekreis.de. Mitarbeiter des Landratsamtes Hohenlohekreis beantworten von montags bis donnerstags zwischen 9 und 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 unter Telefon 07940/18 813 und 07940/18 730 Fragen zum Thema. Über diese Kontakte ist keine Terminvergabe im Kreisimpfzentrum möglich. Wie die Termine vergeben werden, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




„Meine große Dankbarkeit gilt den Mitarbeiter:innen der Hohenloher Krankenhaus gGmbH“

Am Wochenende hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 32 neue Corona-Infektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet, (Samstag = 9 Fälle, Sonntag = 23 Fälle). Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 132,3 pro 100.000 Einwohner. Erneut betroffen sind Pflegeeinrichtungen im Hohenlohekreis. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 13. Dezember 2020 hervor.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Coronavirus sowie das Dashboard mit den einzelnen Zahlen pro Gemeinde gibt es auf www.corona-im-hok.de

Statement Landrat Dr. Matthias Neth zu den weiteren Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

„Die Entscheidung, die Maßnahmen nochmals deutlich zu verschärfen, ist richtig. Baden-Württemberg hat dies bereits mit Wirkung zum 12.12.2020 mit großer Entschlossenheit getan. Leider blieb angesichts des steigenden Fallzahlen keine andere Wahl“, sagt Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth angesichts des deutschlandweiten Shutdowns ab Mittwoch, den 16. Dezember 2020.

„Erfolgreich können wir nur sein, wenn wir alle dafür kämpfen“

„Die Pandemie stellt uns alle vor noch nie da gewesene Herausforderungen. Gesundheitswesen, Wirtschaft, Bildungssektor und die ganz persönliche Lebensgestaltung ist in einem unvorstellbaren Maße gefordert. Auch wenn dies eine andere Vorweihnachtszeit, ein anderes Weihnachtsfest und einen anderen Jahreswechsel bedeutet – Solidarität und Respekt vor dem Leben des anderen ist das deutlich höherwiegende Gut. Erfolgreich können wir nur sein, wenn wir alle dafür kämpfen, die Pandemie auf schnellsten Weg wieder unter Kontrolle zu bringen. Und jeder Einzelne kann etwas dafür tun.

Meine persönlichen Gedanken und große Dankbarkeit gelten allen Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen und all denjenigen, die für andere da sind, insbesondere den Mitarbeiter:innen der Hohenloher Krankenhaus gGmbH und unserer Pflegeeinrichtungen.“




DHL stößt wegen stark erhöhter Paketsendungen an die Grenzen – Zustellprobleme sind die Folge

Wer kennt das Problem nicht? Man bestellt etwas im Internet – und gerade, wenn man es ganz pünktlich benötigt, dann wartet man und  wartet man und es kommt nicht. Selbst die großen Internethändler haben seit einigen Wochen aufgehört, damit zu werben, dass Ware am nächsten Tag geliefert wird. Offensichtlich sind die Paketdienstleister im Moment überlastet. Auch GSCHWÄTZ ist betroffen: Die Pakete mit der Heftauslieferung an unsere Abonnenten (Ausgabe Dezember 2020) sind seit dem 30.11.2020 bei der Post nicht mehr auffindbar.

GSCHWÄTZ-Abonnenten nicht beliefert

Diverse Versuche der Deutschen Post, die Pakete aufzufinden, damit die Hefte ausgeliefert werden können, sind fehlgeschlagen, ob die Hefte überhaupt noch wiedergefunden werden, steht in den Sternen. Sonja Radojicic, Pressesprecherin von DHL teilt dazu mit: „Letzte Woche war die bisher stärkste Woche aller Zeiten. Für das Gesamtjahr 2020 erwarten wir ein Plus von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr: Das entspricht dann rund 1,8 Milliarden Pakete im Jahr 2020.“

Massive Kapazitätserhöhung

Sie fährt fort: „Zur Vorbereitung auf den Starkverkehr haben wir bereits im Frühsommer 4.000 neue Kollegen eingestellt. Im Oktober haben wir 3.000 weitere Mitarbeiter eingestellt. Auch 2020 werden wir im Weihnachtsgeschäft insgesamt wieder mehr als 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte in allen Bereichen der Produktion beschäftigen. Zudem haben wir mehr als 13.000 zusätzliche Fahrzeuge und 600 zusätzliche E-Trikes im Einsatz. Darüber hinaus haben wir rund 90.000 zusätzliche Rollbehälter und über 70.000 Kartonagen und ca. 3.000 zusätzliche Wechselbehälter (Container) im Einsatz.“

Trotzdem diverse Schwierigkeiten

Trotz dieser Aufstockung ist das System von DHL offenbar überlastet – man sieht das auch in der Sendungsverfolgung, dass Pakete teils mehrere Tage in Depots oder Hubs liegenbleiben.

Angebot an Abonnenten

Abgesehen davon, dass wir natürlich versuchen, auf mehreren Wegen die Hefte bei DHL wiederzufinden, bieten wir unseren Abonnenten einen kleinen „Neujahrsgruß“ als Kompensation an: Ein dreimonatiges kostenloses Heft-Abo von Januar bis März 2021, das sie einer Person ihrer Wahl zukommen lassen können. Eine Mail an info@gschwaetz.de genügt.

GSCHWÄTZ arbeitet währenddessen mit Hochdruck an einem alternativen Vertriebssystem neben der Deutschen Post, damit eine solche Verzögerung beziehungsweise ein derartiger Ausfall nicht mehr vorkommt.

Die Vertriebsstellen konnten indes wie gewohnt beliefert werden mit einem GSCHWÄTZ-eigenen Vertriebsteam. Hier kann man die Dezemberausgabe noch kaufen.

Text: Matthias Lauterer

 

Irgendwo sind die Pakete mit der GSCHWÄTZ-Auslieferung verlorengegangen. Foto: Deutsche Post DHL

 

Ein Screenshot der Sendungsverfolgung für ein verspätetes Paket. Foto: GSCHWÄTZ




So still war Weihnachten noch nie: Ab Mittwoch knallharter Shutdown: Schulen, Kitas & Geschäfte zu

An der Pressekonferenz am Sonntag, den 13. Dezember 2020, verkündet Angela Merkel, was viele schon befürchtet hatten: Deutschland soll wegen exponentiell steigender Infektionszahlen noch weiter als bisher heruntergefahren werden. Hier geht es direkt zum Video der Pressekonferenz: https://www.fr.de/politik/lockdown-deutschland-corona-live-news-angela-merkel-weihnachten-markus-soeder-massnahmen-berlin-90129782.html

Zweiter harter Shutdown für dieses Jahr

Schulen, Kitas und Geschäfte (mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte) sollen ab Mittwoch, den 16. Dezember 2020, bis Sonntag, den 10. Januar 2020, vollständig schließen. Was das nun für Konsequenzen für berufstätige Eltern hat und welche staatlichen Unterstützungsleistungen es nun für betroffene Betriebe geben soll, ist noch unklar.

Die Bürger werden aufgerufen, gänzlich auf private Feiern verzichten. Außerdem sollten private Treffen mit Freunden und Bekannten auf maximal einen festen weiteren Hausstand beschränkt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet nochmals eindringlich alle Bürger, und bittet sie, von Kontakten abzusehen und sich möglichst nicht mit anderen zu treffen. Anschließend dankt sie allen, die in Krankenhäusern arbeiten. Für sie werde es ein „sehr schweres Weihnachten“.

 

Die wesentlichen Maßnahmen im Überblick:

des Corona-Lockdown: Mittwoch, 16. Dezember 2020
Ende des Corona-Lockdown: Sonntag, 10. Januar 2021 (Abhängig von Infektionszahlen auch länger)
Kontaktbeschränkungen: Maximal fünf Personen und zwei Hausstände
Schulen und Kitas Schulen werden grundsätzlich geschlossen oder Präsenzpflicht ausgesetzt.
Besonderheiten an Weihnachten: Ausnahme 24-26. Dezember: Vier weitere Personen außerhalb eigenen Hausstands (Enge Familie und Freunde)
Besonderheiten an Silvester: Keine Ausnahme, normale Kontaktbeschränkungen
Diese Geschäfte sind betroffen: Einzelhandel wird geschlossen auch Dienstleistungen im Körperpflegebereich
Diese Ausnahmen gibt es: Lebensmittelläden und Geschäfte mit Produkten des täglichen Bedarfs
Feuerwerksverbot: Kein Verkauf von Silvesterböllern
Gottesdienste: Nur unter engen Voraussetzungen möglich
Reisen: Von Reisen im In- und Ausland wird abgeraten



Lieber Nikolaus

Ein Gedicht an den Nikolaus, handgeschrieben von einer Siebenjährigen, fanden wir von der Redaktion GSCHWÄTZ so rührend, das wir es an dieser Stelle gerne veröffentlichen:

„Lieber Nikolaus, du kommst schon bald mit Saus und Braus

aus deinem Winterwald heraus.

Lässt alle Kinderherzen höher schlagen,

auf dem Rücken Deinen großen Geschenkesack Du hast zu tragen.

Für Deine Gaben hab vielen Dank, bleib gesund und werd nicht krank.

Gib den Menschen, die in Not, Arbeit, Frieden und auch Brot.

Vergiss nicht die, die einsam sind und tröste jedes arme Kind.“

Auch Adventskalender unter Coronazeichen

Aber nicht nur der Nikolaustag stand unter Coronazeichen, auch die selbst gemachten Adventskalender, die Eltern für ihre Kinder im Hohenlohekreis vorbereitet haben : So finden und fanden sich darin diverse Sachen, die im vergangenen Jahr noch keiner geschenkt hätte, wie Gesichtsmasken oder kleine Desinfektionsmittelchen für die Schule.




David König neuer Leiter des Kulturbereichs in Öhringen

Ab Montag, den 04. Januar 2021, wird David König neuer Sachgebietsleiter des städti­schen Kultur- und Veranstaltungsteams, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemiteilung. Er tritt in dieser Position die Nachfolge von Ingrid Sterzer an, die 37 Jahre lang bei der Stadt Öhringen Verantwortung übernommen hatte und seit 2010 den Kulturbereich leitete. Ingrid Sterzer wurde im November in den Ruhestand verabschiedet.

Erfahrung im Veranstaltungsmanagement

Der 35-jährige Bretzfelder war seit 2012 Leiter vom Tourismus und Marketing auf Schloss Langenburg. Zuvor hat er als ausgebildeter Veranstaltungskauf­mann fundierte Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement gesammelt. Sei­nen Bachelorabschluss in BWL und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement machte er 2012 bei der Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau. Das Thema seiner Abschlussarbeit war die Erarbeitung eines touristischen Vermarktungs- und Nutzungskonzeptes für einen Kulturbetrieb mit der Ziel­gruppe der „Best Ager“.

„Die viel gelobte Gastfreundschaft in Öhringen weithin sichtbar machen“

„Mit David König haben wir einen hervorragenden Kandidaten gefunden, der bestens in der Region vernetzt ist. Er kann mit bewährten Veranstaltungskonzepten an alte Erfolge anknüpfen und durch neue Ideen die viel gelobte Gastfreundschaft in Öhringen weithin sichtbar machen. Auch wenn der Kul­turbereich aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit gebremst ist, gibt es im strategischen Bereich einiges zu tun. Konsequente und runde Konzepte sind gefragt“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung. Neben den städtischen Veranstaltungen obliegt David König nun auch die Verantwortung für die Stadtbücherei, Volkshochschule, Jugendmusikschule, die städtischen Museen und die KULTURa.

„Ich möchte dieses positive Image der Stadt weiter ausbauen“

„Die kulturelle Vielfalt in Öhringen mit der tollen Infrastruktur und den bun­ten Veranstaltungskonzepten ist jetzt schon ein hervorragendes Aushänge­schild im Hohenlohekreis und weit darüber hinaus. Ich möchte dieses positive Image der Stadt weiter ausbauen. Hier werde ich Vernetzungen innerhalb und außerhalb der Stadt stärken“, sagt David König. Besonderen Wert legt er auf die Zusammenarbeit mit vielen Kulturschaffenden, den Akteuren aus dem Ein­zelhandel, der regionalen Kulturarbeit und dem Stadtmarketing.

Standortfaktor mit langer Tradition

„Sicher gilt es bei Veranstaltungen und der Kulturarbeit in der momentanen Corona-Krise noch zurückhaltend zu arbeiten. Trotzdem müssen wir die Zeit nutzen. Ich möchte schon jetzt die Planung für die gemeinsame Zukunft nach der akuten Krise in Angriff nehmen und gut vorbereiten.“ Für König ist die Kultur in Öhringen und Hohenlohe ein Standortfaktor mit langer Tradition und großem Potenzial. Gemeinsam mit dem Tourismusverbund Hohenloher Perlen, dem Netzwerk Hohenlohe Plus, der Tourismusgemeinschaft Hohenlohe und weiteren Partnern möchte er bestehende Konzepte weiter ausbauen, neue Ansätze nutzen und einer der Vorreiter im Hohenloher Land bleiben.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




Nie mehr am Fahrkartenautomaten verzweifeln

Einfach beim Einsteigen in den Bus oder Zug  über eine App einchecken und am Zielort wieder auschecken und am Monatsende die Rechnung erhalten, bei der die jeweils günstigsten Tarifvarianten ganz automatisch berücksichtigt werden, seien es Zeitkarten, Mehrfahrtenkarten oder Vielfahrerrabatte. Von Waldenburg  ins Württembergische Allgäu oder nach Basel, ohne sich um Tickets der verschiedenen Verkehrsträger kümmern zu müssen: genau das plant Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Herrmann.

Kooperation mit 25 Partnern unterzeichnet

Am Montag (7. Dezember) unterzeichnete er gemeinsam mit Vertretern der 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) und der Baden-Württemberg-Tarif Gesellschaft (BWTG) die Kooperationsvereinbarung zur Einführung eines durchgängigen Smartphone-basierten Ticketing-Systems.

Mobilitätsland Baden-Württemberg

Verkehrsminister Winfried Hermann: „So wird die Nutzung von Bussen und Bahnen im ganzen Land leichtgemacht. Die Sorge, das richtige Ticket aus dem Automaten herauszulassen, entfällt. Das System verringert die Einstiegsbarrieren, man muss sich keine Gedanken mehr machen, welcher Fahrschein der richtige und günstigste ist. Eine passgenaue Start-Ziel-Erfassung berechnet den günstigsten Tarif. Der ÖPNV wird komfortabler. Damit ist ein weiterer Schritt zum Mobilitätsland Baden-Württemberg getan.“

Pilotprojekt läuft bereits

Im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) sowie im angrenzenden Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) läuft bereits ein verbundübergreifender Pilotbetrieb, für den man sich unter www.cico-bw.de registrieren kann.

Text: Matthias Lauterer

Nie mehr eine Fahrkarte kaufen. Foto: pixabay




„Offenbar sind diejenigen der Regierung ein Dorn im Auge, die die Demonstrationen organisieren“

In einem elfseitigen Text nimmt Querdenken 711 Stuttgart Stellung dazu, dass sie durch den Verfassungsschutz Baden-Württemberg beobachtet wird (wir berichteten). In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Durch die Medien wurden wir damit konfrontiert, dass das Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg auf politische Weisung von Innenminister Thomas Strobl Querdenken 711 und ihre regionalen Ableger als Beobachtungsobjekt einstuft. Zunächst wundern wir uns darüber, dass die Pressemitteilung zu einem Großteil aus Zitaten von Herrn Strobl besteht. Die Basis für die Einschätzung des Verfassungsschutzes wird nicht genannt. Wir freuen uns jedoch gleichzeitig darüber, dass Herr Strobl in der Pressemitteilung bestätigt: „Die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Querdenken-Demonstrationen sind keine Extremisten“ – entgegengesetzt zu der Darstellung der Demonstrationen in den Medien.“

„Eine politische Entscheidung der jeweiligen Regierung“

Grundsätzlich sei die Entscheidung zur Beobachtung einer Organisation „eine politische Entscheidung der jeweiligen Regierung“, so Querdenken 711 weiter: „Behördenintern wird die Entscheidung, eine Organisation zum Beobachtungsobjekt zu machen, durch den Behördenleiter – in einigen Ländern im Einvernehmen mit dem Innenminister – getroffen.“ Diese verweise nach Meinung der Gruppe auf Thomas Strobl als Initiator der Beobachtung. Dem voraus gehe aber immer zwingend eine Vorprüfung dahingehend, ob die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, und die ebenfalls von einer Behörde beschlossen werden müsse. Außerdem müsse sich eine Beobachtung „auf Bestrebungen beziehen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind“.

„Es kann lediglich eine Beobachtung von Einzelpersonen geben“

Querdenken 711 selbst schreibt, dass es „eine Organisation Querdenken-711 in einer rechtlichen Organisationsform noch gar nicht gibt“ und folgert daraus, dass „eine Beobachtung als Organisation auch nicht geben kann, sondern es könnte lediglich eine Beobachtung von Einzelpersonen geben“. Querdenken sei „keine hierarchisch gegliederte Gruppe, sondern ein dezentral aufgestellter Zusammenschluss von Menschen, der völlig unabhängig voneinander demokratische und rechtsstaatliche Proteste gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen bündelt und punktuell vernetzt“. Der daraus in dem Schreiben gezogene Schluss: „Offenbar sind diejenigen der Regierung ein Dorn im Auge, die die Demonstrationen organisieren.“

„Die Vorraussetzungen der Beobachtung sind nicht erfüllt“

Querdenken 711 weist ausdrücklich darauf hin, dass sie „ausweislich seines Manifestes uneingeschränkt“ für Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat stehe. Die Voraussetzung der Beobachtung einer Organisation durch den Verfassungsschutz – nämlich, „dass die beobachteten Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind“ – sieht Querdenken 711 nicht erfüllt: „Das bloße Haben (und Äußern) von Meinungen als solches ist verfassungsschutzrechtlich irrelevant.“ Auch das Bundesverfassungsgericht habe betont, „dass man Elemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung kritisieren darf, ohne dass dies den Verfassungsschutz etwas angeht“.

„Wir wollen einen Debattenraum eröffnen“

Relevant sei erst „die Entwicklung von Aktivitäten, die auf die Beseitigung der Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung abzielen“. Aber Querdenken wolle „einen Debattenraum eröffnen, in dem alle gesellschaftlichen Meinungen, Schichten, Ideen vorurteilsfrei miteinander kommunizieren können, um den Grundprinzipien Menschenwürde – Demokratie – Rechtsstaat gerade auch in Krisenzeiten zu einer bestmöglichen Entfaltung zu verhelfen“.

Gerüchte rechtfertigen keine Beobachtung

Wenn sich der Verdacht auf verfassungsfeindliche Bestrebungen bloß auf „Gerüchte, Behauptungen von Politikern oder Wertungen in Medien stützt“, rechtfertige das noch nicht die Beobachtung einer Organisation durch den Verfassungsschutz. Vielmehr müsse es hier Tatsachen geben, die „darauf schließen lassen, dass die Organisation möglicherweise darauf abzielt, die freiheitliche demokratische Grundordnung oder jedenfalls eines ihrer notwendigen Elemente zu beseitigen“. Auch dürften die Verfassungsschutzbehörden nicht einfach eine verfassungsfeindliche Gesinnung unterstellen.Es wird interessant sein, auf welche tatsächlichen Anhaltspunkte sich die Verfassungsschutzbehörden für die Beobachtung von Querdenken berufen wollen“, schreibt Querdenken 711 weiter. „Aus der Pressemitteilung gehen nur allgemeine, völlig substanzlose Gerüchte und Anschuldigungen hervor.“ Die Gruppierung fühle sich „sehr an die Zeit erinnert, als das Stasi-Handbuch und der Zersetzungsbegriff der Denunzierung und gesellschaftlichen und politischen Diskreditierung von Regimekritikern noch in der DDR angewandt wurde“.

„Querdenken ist momentan die größte Demokratiebewegung Deutschlands“

In dem Schreiben reklamiert Querdenken für sich, momentan „die größte Demokratiebewegung Deutschlands aus der Mitte der Gesellschaft“ sowie „der lauteste Vertreter für die Stärkung einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung“ zu sein. Und weiter heißt es: „Gerade zum Vorwurf des Rechtsextremismus durch den Verfassungsschutz, müssen wir daran erinnern, dass die Rolle der VLeute des Verfassungsschutzes bei der Gründung der Bande, die unter dem Namen Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) bekannt wurde, bis heute nicht geklärt ist.“ Querdenken rate deshalb dem Geheimdienst „dringend, seine jüngste Vergangenheit aufzuklären, statt eine Bewegung zur Verteidigung der Verfassung zu verleumden“. Forscher hätten „bei den Teilnehmern der Telegram-Gruppen die klassischen Muster des rechtsradikalen oder rechtsautoritären Denkens abgefragt“. Dabei hätte sich gezeigt, „dass unter den Querdenkern – zumindest verdeckt – antisemitische Stereotype verbreitet sind, anderen klassisch rechtsautoritären oder rechtspopulistischen Einstellungen stimmen die Befragten weniger zu.“ 64 Prozent der Befragten seien der Meinung, „dass man Kindern nicht beibringen müsse, auf Autoritäten zu hören. „Der Nationalsozialismus werde seltener verharmlost als in der Gesamtbevölkerung. Eine Mehrheit der Befragten bestreitet, dass auf Minderheiten zu viel Rücksicht genommen wird in Deutschland. Fremden- und Islamfeindlichkeit sind schwach ausgeprägt“, so Querdenken weiter. Man gehe davon aus, „dass die verdeckten antisemitischen Stereotype in der Querdenken-Bewegung ebenfalls geringer ausgeprägt sind, als in der Gesamtbevölkerung“.

Zusammenarbeit mit Professor Oliver Nachtwey

Querdenken-Initiator Michael Ballweg wolle Professor Oliver Nachtwey ausdrücklich seine Zusammenarbeit für wissenschaftliche Studien über die Demokratiebewegung in Deutschland anbieten.
Die Aussagen von Berlins Innensenator Andreas Geisel, der die Querdenken-Demonstration am 29. August 2020 verbot, betrachtet Querdenken als bloße
Narrative und Diffamierungen, die „als üble Nachrede von den Medien ungeprüft übernommen“ worden seien. Auch seien die Medien „bis heute nicht in der Lage, richtigzustellen, dass der Treppensturm am Reichstag am 29. August 2020 eine völlig andere Demonstration war, die nichts mit der Querdenken-Initiative zu tun hat“. Bedenklich dabei sei auch, dass die Medien nicht bei Herrn Geisel nachfragten, „warum er nicht versucht hat, exakt diese Demonstration am Reichstag zu verbieten, wo dort doch offensichtlich genau die Gruppierungen demonstrierten, die er als Reichsbürger und Rechtsextreme bezeichnet“ habe. Querdenken 711 verwies außerdem auf eine verbotene Demonstration von Querdenken-421 in Bremen bei acht erlaubten Gegendemonstrationen für die Maßnahmen der Regierung. Auch hier habe das Verwaltungsgericht „darauf hingewiesen, dass aus dem Verbotsbescheid hervorgehe, dass das Verbot auch auf politische Gründe (Ablehnung der CoronaMaßnahmen) gestützt“ sei.

„Bekannte Extremisten vom Demonstrationsgeschehen fernzuhalten, ist Aufgabe der Polizei“

Die Verfasser der Stellungnahme verweisen außerdem darauf hin, dass Querdenken „für Frieden, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ stehe. Sie sehen es „als Aufgabe der Polizei und des Verfassungsschutzes, über die Gefährderansprache bekannte Extremisten vom Demonstrationsgeschehen fernzuhalten“ – und nicht die von Querdenken. Michael Ballweg habe den anerkannten Extremismus-Experten Olaf Sundermeyer angefragt und um Unterstützung beim Erkennen bekannter gewaltbereiter Extremisten gebeten https://twitter.com/querdenken711/status/1333030715462742021.

„Ein weiterer Versuch, friedliche Demonstranten einzuschüchtern“

Querdenken betrachtet die Beobachtung durch den Verfassungsschutz „als einen weiteren Versuch der Regierung, friedliche Demonstranten einzuschüchtern und über diese Nachricht zu spalten – nachdem bisher alle klassischen Spaltungsversuche durch üble Nachrede gescheitert sind“. Das jedoch werde dazu führen, „dass die schikanierten Menschen noch mehr zusammenhalten“. Außerdem fordert Querdenken die Verfassungsschutzbehörden dazu auf, „öffentlich zu erklären, dass in die Querdenken-Demonstrationen und Querdenken-Organisation keine V-Leute eingeschleust worden sind“ und verweist auf die Grund- und Menschenrechte, die für alle europäischen Regierungen bindend seien.

Quelle: Pressemitteilung von Querdenken 711 Stuttgart