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Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau weist fünf serbische Schwarzarbeiter aus

Bei der Prüfung einer Künzelsauer Baustelle am 14. Dezember 2020 trafen die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit aus Tauberbischofsheim fünf serbische Staatsangehörige an. Diese hielten sich ohne die erforderlichen Papiere im Land auf und gingen unerlaubt einer Beschäftigung als Bauhelfer nach. Auf Anordnung der Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau müssen sie in ihr Heimatland ausreisen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Heilbronn hervor.

„Die Arbeiter haben keinen erforderlichen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland für ausländische Arbeitskräfte erforderlich ist. Ihnen war somit lediglich ein touristischer Aufenthalt, nicht jedoch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gestattet,“ so die Einsatzleitung.

Gegen die fünf Arbeiter wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts mit unerlaubter Arbeitsaufnahme eingeleitet.

Den kroatischen Bauunternehmer und Arbeitgeber der fünf Serben, der als Subunternehmer einer deutschen Baufirma aus dem Raum Heilbronn tätig ist, erwartet indes eine Anzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

Die Auswertung der Unterlagen und die weiteren Ermittlungen dauern an.

 




Nachverteilung der Gelben Säcke läuft auch im Januar 2021 weiter

Die Nachfrage nach den Gelben Säcken reißt nicht ab. Das geht aus einer Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises hervor.

Aufgrund des Lockdowns war die Erstverteilung im Hohenlohekreis ins Stocken geraten. Zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung lassen unter anderem bei der Abfallwirtschaft regelmäßig die Telefonanlage zusammenbrechen. Jetzt hat Veolia und sein Dienstleister reagiert: „Die Zahl der Mitarbeiter im Callcenter wurde erhöht, um die zahlreichen Anrufe entgegen nehmen zu können“.

 

Laut Veolia wird jeder Antrag auf Nachverteilung, der bis zum 31.12.2020 bei der Hotline, auf dem Anrufbeantworter oder über die Homepage eingeht, bearbeitet. Die Nachverteilung läuft demnach auch im Januar weiter. Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb darum, sich bei Fragen zum Gelben Sack direkt an Veolia zu wenden. „Da wir für die Verpackungsabfuhr nicht zuständig sind, können leider nicht direkt helfen und müssen selbst immer wieder auf die Ansprechpartner bei Veolia verweisen“, betont der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm. Das Anrufaufkommen durch den Gelben Sack sei bei der Abfallwirtschaft mittlerweile aber so hoch, dass andere Anliegen von Bürgern nicht mehr bearbeitet werden können. Daher sei es so wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger gleich an die richtigen Ansprechpartner wenden.

 

Nachdem die Erstverteilung der Gelben Säcke ins Stocken geraten war, hatte sich bereits in der letzten Woche die Abfallwirtschaft mit Veolia und den dualen Systemen auf eine Lockdown-Lösung bis Ende Januar 2021 verständigt. Daher gilt: Wer noch keine Gelben Säcke bekommen hat, kann im Januar alle herkömmlichen Müllsäcke in allen Farben und Größen zur Abfuhr der Verpackungen nutzen. Mit dieser vorübergehenden Lösung wird für alle Bürgerinnen und Bürger die Entsorgung von Leichtverpackungen sichergestellt. Säcke mit Restmüll werden allerdings nicht mitgenommen.

 

Die Nachverteilung der Gelben Säcke wird weiterhin fortgeführt. Wer noch keine Gelben Säcke bekommen hat, kann nach wie vor über www.gelbersack-hohenlohe.de und über die Hotline 0931-3227880 seine Adresse angeben. Für Fragen zur Abfuhr und Bereitstellung der Gelben Säcke ist die Firma Veolia unter 0800-0785600 (nach Ansage Ortsvorwahl eingeben) oder per Email unter de-ves-info-bretzfeld@veolia.com erreichbar. Weitere Infos unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de/neu-ab-2021.

 

 

 

 




Fußgängerin von Auto erfasst

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag, den 19. Dezember 2020, gegen 6.30 Uhr im Bereich der Schillerstraße in Öhringen. Ein 26-jähriger Autofahrer war mit seinem Dacia auf der Kottmannstraße unterwegs und wollte von dort in die Schillerstraße einfahren. Während des Abbiegevorgangs trat plötzlich eine Fußgängerin auf die Fahrbahn und wurde von dem Dacia erfasst. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Polizeirevier Öhringen übernommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefon 07941/93 00 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Probealarm aller Sirenen

Die nächste turnusgemäße Probealarmierung der funkansteuerbaren Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises findet am Samstag, den 02. Januar 2021, statt. Dabei werden die funkansteuerbaren Sirenen aller Gemeinden und Ortsteile im Hohenlohekreis zwischen 11 und 12 Uhr ausgelöst.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

Seit 1975 informieren bundesweit einheitliche Sirenensignale die Bevölkerung vor Katastrophen aller Art. Grafik: Landratsamt Hohenlohekreis




Landratsamt Hohenlohekreis auch im Lockdown geöffnet

Das Landratsamt Hohenlohekreis bleibt auch während des bundesweiten Lockdowns für wichtige Bürgerdienstleistungen erreichbar, heißt es in einer Pressemitteilung. So sind Zulassungsstelle sowie Führerscheinstelle zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Alle anderen Ämter arbeiten weiter mit Terminvergabe.

Allerdings sollen während des Lockdowns auch im Zuge der Kontaktreduzierung nur unaufschiebbare Angelegenheiten erledigt werden. Das Landratsamt Hohenlohekreis appelliert daher an die Bürger im Kreis, alle nicht unmittelbar notwendigen Behördengänge auf die Zeit nach dem Lockdown zu verschieben. „Die Kontaktreduzierung dient natürlich auch dazu, unsere eigenen Mitarbeiter zu schützen“, erklärt Annette Schmidt, die Leiterin des Personal- und Organisationsamtes. „In dringenden und wichtigen Fällen sind wir aber natürlich für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis da.“

Weiterhin gilt, dass sich maximal 15 Personen gleichzeitig im Foyer des Landratsamtes aufhalten dürfen. Ein Sicherheitsdienst regelt den Einlass.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Künzelsauer Weihnachtstraditionen auf YouTube

Weihnachten steht vor der Tür und viele Traditionen können aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Beliebte und traditionelle Veranstaltungen wie zum Beispiel das Engelesblasen an Heiligabend, Silvester und Neujahr dürfen nicht stattfinden. An den Weihnachtsgottesdiensten kann dieses Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern teilnehmen. Um deshalb ein bisschen Weihnachten in die Künzelsauer Stuben zu bringen, war die Stadtverwaltung laut einer Pressemitteilung mit dem Video-Team Olivier Schniepp und Rolf Hartbrich und vielen weiteren Akteuren kreativ. „Mit der digitalen Variante ermöglichen wir vielen Menschen die Teilnahme an Gottesdiensten. Das Video mit dem Rückblick auf das Engelesblasen 2019 ersetzt in keiner Weise die Veranstaltung – es lässt die Tradition aber auch nicht komplett ausfallen“, so Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung.

Der Zauber des Engelesblasens von 2019

Zum Jahreswechsel findet in Künzelsau seit mehr als 100 Jahren ein besonderer Brauch statt: Vom Turmkranz der Johanneskirche, dem Mittelpunkt der Stadt, spielen Blasmusiker feierliche Choräle und eine Gruppe um Klaus Ottenbacher schwenkt Laternen von der Turmbrüstung. Die Lichter stellen schwebende Engel dar und laden nicht nur die kleinen Besucher zum Träumen ein. Jedes Jahr versammeln sich viele Menschen in der Hauptstraße und in den Gassen rund um die Kirche, um dieses Schauspiel zu sehen. Für viele Künzelsauer ist ein Weihnachten ohne das Engelesblasen kaum vorstellbar. „Wir haben lange mit den Verantwortlichen der Stadt Künzelsau gesprochen und verschiedene Möglichkeiten geprüft, um das Engelesblasen auch dieses Jahr durchzuführen. Die Menschenansammlungen sind leider nicht kontrollierbar, weshalb das Engelesblasen dieses Jahr schweren Herzens ausfallen muss. Möge diese schöne Tradition des Engelesblasens in unserer Heimatstadt noch lange weiterleben und in Zukunft auch wieder im Original zu sehen sein“, so Klaus Ottenbacher. Klaus Ziegler ist für die Organisation der Turmbläser verantwortlich und ergänzt: „Das Engelesblasen gehört für viele Künzelsauer zum Weihnachtsfest dazu. Um die Stunden des Engelesblasens denken auch viele ehemaligen Künzelsauer in aller Welt an ihre Heimat und die Hiesigen an ihre Verwandten und Freunde in der Ferne. Deshalb haben wir mit der Stadtverwaltung Künzelsau und Rolf Hartbrich eine Videoaufnahme vom letzten Jahr als Rückblick zusammengestellt.“

Drei Weihnachtsgottesdienste

Bereits während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr hat die Stadtverwaltung Künzelsau viele Veranstaltungen und Aktionen anderweitig angeboten. Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurden einige Gottesdienste als Videos auf dem YouTube-Kanal der Stadtverwaltung veröffentlicht. „Damit in der Weihnachtszeit niemand auf die Gottesdienste verzichten muss, haben wir drei Weihnachtsgottesdienste aufgezeichnet. So kann man die weihnachtlichen Traditionen auch in die eigenen vier Wände holen“, begründet Dr. Friedemann Richert, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Künzelsau.

Termine

Die Videos werden auf dem YouTube-Kanal der Stadt Künzelsau unter www.youtube.com/stadtkuenzelsau zu folgenden Terminen veröffentlicht:

  • Heiligabend um 19 Uhr: Rückblick auf das Engelesblasen aus dem Jahr 2019
  • Heiligabend um 17 Uhr: Evangelischer Gottesdienst aus der Johanneskirche mit Dekan Dr. Friedemann Richert
  • Erster Weihnachtsfeiertag um 9 Uhr: Katholischer Gottesdienst aus der Kirche Mariä Geburt in Amrichshausen mit Diakon Wolfgang Bork
  • Zweiter Weihnachtsfeiertag um 9 Uhr: Griechisch-orthodoxer Gottesdienst aus der griechisch-orthodoxen Kirche der Heiligen Konstantin und Helena mit Erzpriester Martinos Petzolt

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Diakon Wolfgang Bork bei der Aufnahme des Weihnachtsgottesdienstes in der Kirche Mariä Geburt in Amrichshausen. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Der Zauber des Engelesblasens ist in diesem Jahr als Rückblick in einem Video zu sehen. Foto: Rolf Hartbrich

 

 

 




ebm-papst stellt neues Laborzentrum fertig

Die hohe Bedeutung seiner Forschung und Entwicklung beweist der Ventilatorenhersteller ebm-papst mit der Fertigstellung eines neuen Testzentrums in Mulfingen, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Auf über 5.000 Quadratmetern hat der Technologieführer neue Laborflächen für Analysen und Funktionstests im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) geschaffen. Während der 14-monatigen Bauzeit wurden zwölf Millionen Euro investiert. Das Unternehmen hat sich dabei auf die regionale Bauwirtschaft konzentriert.

Platz für 50 Mitarbeiter

„Aufgrund unserer Auswahl von heimischen Unternehmen konnte trotz Covid-19 der Zeitplan eingehalten werden“, sagt Dr. Stephan Arnold, ebm-papst Gruppengeschäftsführer Forschung und Entwicklung, in der Mitteilung. „Dadurch können wir wie geplant im ersten Quartal 2021 mit dem Messbetrieb starten und den wachsenden Einsatz von Elektronik in unseren Produkten analytisch begleiten.“ Martin Schmitt, Abteilungsleiter in der Elektronikentwicklung bei ebm-papst, erklärt: „In dem neuen EMV-Testzentrum werden zukünftig 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unseren Elektronik-Dienstleistungsbereichen tätig sein.“

Schirm- und Absorberhallen

Einen Großteil der Fläche benötigen die für die EMV-Messtechnik notwendigen Schirm- und Absorberhallen. Hier wird zum einen die Abschirmung vor äußeren Störquellen ermöglicht, zum anderen die Simulation eines Freifelds erreicht. „Damit ist es möglich, normgerechte Störfestigkeits- sowie Störaussendungsprüfungen an Prüflingen mit einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern und einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen durchzuführen“, berichtet Schmitt stolz.

Nachhaltiges Denken und Handeln

Bei dem Mulfinger Unternehmen hat nachhaltiges Denken und Handeln hohe Priorität. Unter der Leitlinie „GreenIntelligence“ spiegelt das ebm-papst sowohl in seinen Produkten, Prozessen und der Unternehmenskultur als auch in seinen Neubauten wider. Die Wärme- und Kälteerzeugung der neuen Labore erfolgt über eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Überschüssige Wärme – vor allem in den Sommermonaten – wird für den Antrieb von Absorptionskälteanlagen genutzt. Die Beheizung und Kühlung der Räume erfolgt weitestgehend über kombinierte Heiz- und Kühldecken, die sich durch hohe Kaltwassertemperaturen und sehr moderate Heizwassertemperaturen energetisch auszeichnen. „Über eine spezielle Verschaltung der Umluftanlagen und eine hochkomplexe Mess-, Steuer- und Regelungstechnik gelingt es uns, prozessübergreifend eine Gesamtluftmenge von zirka 140.000 m³/h einzusparen“, sagt Markus Mettler, verantwortlich für den Bau bei ebm-papst Mulfingen. „Dies wirkt sich positiv auf den Verbrauch der Luftfördereinrichtungen sowie auf die thermische Aufbereitung der Umluft aus und minimiert den Energiebedarf deutlich“.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 

Rund zwölf Millionen Euro hat das neue Laborzentrum in Mulfingen gekostet. Foto: ebm-papst




Ehrung für herausragendes Engagement

Nachdem die Familie Haag aus Forchtenberg in diesem Jahr bereits den Kulturlandschaftspreis des Schwäbischen Heimatbundes erhalten hat, wurde die Familie nun für ihr herausragendes Engagement auch mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis 2020 geehrt. Dieter Haag erhielt den zweiten Preis in der Kategorie „Engagierte Person“. Der Landschaftspflegepreis ist mit 2.500 Euro dotiert und zeichnet Projekte sowie Personen für ihre herausragenden Leistungen zum Erhalt und zur Entwicklung der Kulturlandschaften aus. Er geht in diesem Jahr an Projekte in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und mit Familie Haag aus dem Hohenlohekreis auch nach Baden-Württemberg. Pandemiebedingt wurden die Preisträger im Rahmen der Online-Mitgliederkonferenz des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege bekannt gegeben.

Weidetierhaltung in Steilhängen

Dieter Haag ist Schaf- und Ziegenhalter, der durch Weidetierhaltung einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Landschaft des Kochertals leistet. In Kooperation mit dem Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis trägt er gemeinsam mit seinen Söhnen zur Offenhaltung ehemaliger Weinberglagen bei, die sich auf bis zu 200 Meter aufragenden Steilhängen erstrecken. Darüber hinaus wird durch die Beweidung ein großflächiges Verbundsystem geschaffen, das zur Erhöhung der Artenvielfalt beiträgt.

Der Deutsche Landschaftspflegepreis wird seit 2005 jährlich verliehen. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege als Dachverband der 181 Landschaftspflegeverbände und -organisationen lobt den Landschaftspflegepreis für herausragende Projekte sowie außerordentliches Engagement von Privatpersonen und Unternehmen aus.

Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern sind unter http://www.dvl.org abrufbar. Ab Mitte Januar 2021 stehen dort auch Filmporträts zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL)




Und der Inzidenzwert steigt und steigt und steigt

Am Wochenende hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 44 neue Corona-Infektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet, davon 42 am Samstag, den 19. Dezember 2020, und zwei am Sonntag, den 20. Dezember 2020. Die 7-Tage-Inzidenz war am Samstag voon 175 auf 182,0 gestiegen und liegt am Sonntagabend bei 182,9 pro 100.000 Einwohner.

Bestätigt wurden unter anderem 13 Fälle in bereits betroffenen Pflegeeinrichtungen im Kreis. Weitere Informationen zum Coronavirus sowie das Dashboard mit den einzelnen Zahlen pro Gemeinde sind unter www.corona-im-hok.de zu finden.

 




Frau übersieht Rettungswagen

Blaulicht und Sirenen sorgen im Straßenverkehr meist dafür, dass Einsatzfahrzeuge von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Nicht so bei einem Unfall am Donnerstagmorgen auf einer Landstraße bei Krautheim. Eine 28-Jährige war gegen 8.45 Uhr in ihrem Seat auf der Strecke von Krautheim-Gommersdorf in Richtung Krautheim unterwegs, als sie hinter sich einen Rettungswagen mit Sondersignal bemerkte. Wohl in der Annahme, dass der Rettungswagen geradeaus in Richtung der Krautheimer Ortsmitte weiterfahren würde, bog die Frau nach rechts in Richtung Altkrautheim ab, um dem Einsatzfahrzeug Platz zu machen. Beim Versuch von dort wieder auf die Landstraße zu gelangen, hatte die 28-Jährige vermutlich übersehen, dass der Rettungswagen ebenfalls abgebogen war. Als die Seat-Fahrerin nach links in die Austraße abbog, kollidierte sie mit dem Rettungswagen, der gerade zum Überholen angesetzt hatte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Die 28-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Allerdings nicht von der Besatzung, die ohnehin am Ort des Geschehens war. Deren Fahrzeug musste ebenso wie der Seat abgeschleppt werden. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von insgesamt knapp 17.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn