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Vor dem Heiligabend noch schnell testen lassen

Am Mittwoch, den 23. Dezember 2020, nutzten laut dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) 270 Menschen in Öhringen die Gelegenheit, sich vor den Weihnachtsfeiertagen auf Corona testen zu lassen. Am 24. Dezember 2020 nun kann man sich an den Wertwiesen in Künzelsau noch schnell testen lassen vor dem Heiligen Abend – allerdings nur mit vorheriger Anmeldung.

Aktuell (11.30 Uhr) laufen die Testungen noch. Es sind Schnelltests, um in kürzester Zeit Gewissheit darüber zu haben, ob man Corona hat oder nicht. Viele nutzen dies als Vorsorge, um keine Verwandten an den Feiertagen anzustecken.

Fotos: Matthias Lauterer

Am 24. Dezember 2020 bietet das DRK Coronaschnelltests an. Viele Menschen nutzen das Angebot. Foto: GSCHWÄTZ

Die Menschen stehen bei Regenwetter Schlange. Foto: GSCHWÄTZ

Kein weihnachtliches Schneegestöber bei den Testungen. Foto: GSCHWÄTZ

Am 24. Dezember 2020 bietet das DRK Coronaschnelltests an. Viele Menschen nutzen das Angebot. Foto: GSCHWÄTZ

In den Zelten finden die Tests statt. Foto: GSCHWÄTZ

An den Wertwiesen, nahe dem Kocherfreibad, fanden die Tests statt. Foto: GSCHWÄTZ




Online-Gottesdienste von Dörrenzimmern, Weißbach & Crispenhofen, auch für Kinder

Manche Städte und Gemeinden bieten an Heiligabend trotz Corona Gottesdienste vor Ort an. Aber es gibt darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Gemeinde direkt in das heimische Wohnzimmer reinzuholen – mit einem online-Weihnachtsgottesdienst.

Diesen kann man von Dörrenzimmern, Weißbach und Crispenhofen online auf youtube abrufen.

Einfach klicken und anschauen.

Es gibt einen Gottesdienst mit einer halben Stunde Dauer für Erwachsene und eine Krippenspielgeschichte für Kinder in einem separaten Video.

 

 

 




Künzelsau nimmt Hochwasserschutz am Edeka in Angriff

Die Stadtverwaltung Künzelsau informiert über die Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang des Kochers in der Würzburger Straße:

Schutz vor 100-jährlichem Hochwasser soll gewährleistet werden

Aufgrund der Klimaveränderungen seien  die bestehenden Schutzmaßnahmen überprüft und neu berechnet worden, was erforderlich ist, um vor den Auswirkungen eines hundertjährlichen Hochwassers zu schützen. Bisher war der Schutz auf ein 50-jährliches Hochwasser ausgelegt.  Das Gewerbegebiet in den Kocherwiesen, im Bereich zwischen dem Firmenparkplatz Ziehl-Abegg an der Brücke Bahnhofstraße und dem Steg am Nagelsberger Wehr, soll aufgrund dieser Betrachtungen vor zu erwartenden größeren Hochwasserständen besser geschützt werden. Aufgrund der Klimaveränderungen wurden die bestehenden Schutzmaßnahmen überprüft und neu berechnet, was erforderlich ist, um vor den Auswirkungen eines hundertjährlichen Hochwassers zu schützen.

Kosten der Maßnahmen: Etwa 1 Million Euro

Die Ausführung der Maßnahme wird unter der Bauherrschaft des Landesbetriebes Gewässer beim Regierungspräsidiums Stuttgart erfolgen. Die Baukosten für diese Hochwasserschutzmaßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Die Investitionskosten der Gesamtmaßnahme liegen bei voraussichtlich 1,03 Millionen Euro. Das Land trägt 70 Prozent, die Stadt Künzelsau 30 Prozent der Investitionskosten.

Der Gemeinderat Künzelsau hat am 21. Juli 2020 die Vergabe der Tief- und Straßenbauarbeiten beschlossen: Die Tief- und Straßenbauarbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahme in der Würzburger Straße wurden zu einem Angebotspreis von 500.250,92 Euro netto zuzüglich Mehrwertsteuer an die Firma HT&T GmbH aus Assamstadt vergeben.

Baustelle jetzt winterfest – Weiterbau im Januar geplant

Die Firma HT&T GmbH aus Assamstadt hat in den letzten Wochen mit der Umsetzung der Planung und den Arbeiten begonnen: In Höhe des Firmenparkplatzes an der Brücke Bahnhofstraße wurde der bestehende Damm saniert, erhöht und mit einer Natursteinmauer versehen. „Es fehlt nur noch die Anhebung und Asphaltierung des Fußweges“, erklärt Simone Mitsch. Sie ist die stellvertretende Technische Werkleiterin KünWerke und betreut die Baustelle. „Die Baustelle ist jetzt winterfest gemacht. Die Bauarbeiten sollen ab 11. Januar 2021 fortgesetzt werden. Ob dies auch so klappt, ist stark von der Witterung und von den bis dahin geltenden Corona-Regelungen abhängig.“ Die Stadtverwaltung Künzelsau nutzt die Gelegenheit, um im Zuge der Bauarbeiten auch gleichzeitig die Straßenbeleuchtung auf der kompletten Strecke zu erneuern. „Die energetische Sanierung ist förderfähig und hilft auf dem Weg zur Klimaneutralität.“ Der Rad- und Fußweg im Bereich der Baustelle ist weiterhin gesperrt. Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet um Verständnis für die bestehenden Beeinträchtigungen.

Weitere Informationen

Grundlage der Planung sind die Hochwassergefahrenkarten (HWGK) für das Land Baden-Württemberg und der hierdurch ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete: https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/hochwassergefahrenkarten

Die Stadt Künzelsau informiert auf ihrer Webseite: https://kuenzelsau.de/site/Kuenzelsau/node/703736?QUERYSTRING=Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz am Kocherufer in Künzelsau wird ausgebaut. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

Der Hochwasserschutz am Kocherufer in Künzelsau wird ausgebaut. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

Der Hochwasserschutz am Kocherufer in Künzelsau wird ausgebaut. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 

 

 




Brautkleider in Hülle und Fülle – Polizei sucht zugehörige Bräute

Mit einem etwas kuriosen Anliegen wendet sich die Polizei Heilbronn an die Bevölkerung- sie teilt mit:

Herkulesaufgabe für die Polizei Obersulm: Nach der Beschlagnahmung von 100 Brautkleidern eines ehemaligen Brautmodengeschäfts mit Kommissionsware suchen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten die ursprünglichen Besitzerinnen. Im Frühjahr war der Secondhandladen in Obersulm zur Geschäftsaufgabe gezwungen. Bei der in dem Laden angebotenen Ware handelte es sich um zum Wiederverkauf abgegebene gebrauchte Brautkleider. Die Eigentümerin des Ladens verstaute die Kleider nach der Geschäftsaufgabe vorübergehend bei sich zu Hause. Infolge gingen bei der Polizei über 50 Strafanzeigen wegen Unterschlagung ein.

100 Brautkleider beschlagnahmt

Nach monatelangen Verhandlungen und Aufforderungen, die Kleider an die Eigentümerinnen auszuhändigen, beantragte die Staatsanwaltschaft Heilbronn schließlich eine Wohnungsdurchsuchung und ordnete die Beschlagnahme aller noch vorhandenen Kleider an. Nun versucht die Polizei Obersulm die circa 100 Brautkleider und diversen Hochzeitsaccessoires an die Eigentümerinnen zurückzugeben. Geschädigte können sich zur Terminabsprache zu den üblichen Bürozeiten telefonisch beim Polizeiposten Obersulm unter der Telefonnummer 07130 7077 melden.

Foto mitbringen

Diese werden gebeten, zur Abholung wenn vorhanden einen Eigentumsnachweis oder ein Foto mitzubringen. Aufgrund von Lagerschwierigkeiten bittet die Polizei um zeitnahe Anrufe. Abholungen nach dem 10. Januar 2021 sind nur noch stark eingeschränkt möglich.

Quelle: Pressemitteilung Polizei Heilbronn

Brautkleider. Foto: pixabay




Kontaktpersonennachverfolgung auch über Weihnachten

Im Kampf gegen das Covid 19-Virus macht das Landratsamt Hohenlohekreis auch über die Weihnachtsfeiertage sowie zum Jahreswechsel keine Pause. Sowohl vom 24. bis 27. Dezember als auch am 31. Dezember und am Neujahrstag sind die Fallermittler des Gesundheitsamtes im Einsatz, um mögliche Infektionsketten positiv gemeldeter Corona-Fälle zu unterbrechen. Auch andere Ämter im Haus sind über die Feiertage im Bereitschaftsdienst und damit an allen Tagen einsatzfähig. Dies gilt insbesondere für die Heimaufsicht, den Katastrophenschutz, die Pressestelle sowie die Behördenleitung. „Es war für uns alle ein schwieriges und anstrengendes Jahr. Ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, dass sie auch nun am Jahresende die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung sicherstellen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth.

Corona-Hotline des Landesgesundheitsamts

Für Fragen rund um das Thema Corona steht an den Feiertagen die Hotline des Landesgesundheitsamtes unter der Telefonnummer 0711 904-39555 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 

Sitz der Corona-Task-Force: Das ehemalige Krankenhaus in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




„Welt liegt im Chaos, wartet auf den Spritzentross“

Oh du fröhliche, oh du Selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit.

Welt liegt im Chaos,

wartet auf den Spritzentross.

freue dich, freue Dich, oh Christenheit.

 

Stille Nacht, heilige Nacht,

alles schläft, einsam wacht,

nur das Krankenhauspersonal,

holde Menschen – engelsgleich gar.

Jesus in Menschengestalt,

Jesus in Menschengestalt.

 

Ihr Kinderlein kommet

und kommet doch all

zu Spieleabenden kommet in den heimischen Stall.

und seht, wie schön gemeinsame Stunden sind,

auf das wir beisammen gedanklich Kind.

 

Auch wenn die Heerscharen da droben haben lahmgelegt das Land,

wir wissen, es hat seinen Zweck und Verstand.

Wir wissen, was wichtig und richtig uns stimmt,

gemeinsam, achtsam, zusammen, gleichberechtigt wir sind.

 

Darum: lasst uns froh und munter sein

und uns von Herzen freun,

dass wir gestärkt aus dieser Krise gehen vor.

Die Menschheit vereint sich, das Gute geht hervor.

Die Menschheit vereint sich, das Gute geht hervor.

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten – nicht „trotz allem“, sondern „gerade deswegen“. Nach diesem besonderen und für viele besonders anstrengendem Jahr gönnt Euch eine Pause – nur für Euch. Ihr seid es wert. Kuschelt euch ein und genießt die Stille an diesem besonderen Weihnachten. Wann gibt es schon einmal so eine Chance, abschalten zu dürfen? Also zieht den Stecker, lehnt Euch zurück, macht die Augen zu, atmet tief durch und freut euch auf den Duft von Zimt, Mandarinen und Glühwein. Das gibt’s alles auch zu Hause.

Frohe Weihnachten

Dr. Sandra Hartmann im Namen des gesamten GSCHWÄTZ-Redaktionsteams

 




Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau weist fünf serbische Schwarzarbeiter aus

Bei der Prüfung einer Künzelsauer Baustelle am 14. Dezember 2020 trafen die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit aus Tauberbischofsheim fünf serbische Staatsangehörige an. Diese hielten sich ohne die erforderlichen Papiere im Land auf und gingen unerlaubt einer Beschäftigung als Bauhelfer nach. Auf Anordnung der Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau müssen sie in ihr Heimatland ausreisen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Heilbronn hervor.

„Die Arbeiter haben keinen erforderlichen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland für ausländische Arbeitskräfte erforderlich ist. Ihnen war somit lediglich ein touristischer Aufenthalt, nicht jedoch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gestattet,“ so die Einsatzleitung.

Gegen die fünf Arbeiter wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts mit unerlaubter Arbeitsaufnahme eingeleitet.

Den kroatischen Bauunternehmer und Arbeitgeber der fünf Serben, der als Subunternehmer einer deutschen Baufirma aus dem Raum Heilbronn tätig ist, erwartet indes eine Anzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

Die Auswertung der Unterlagen und die weiteren Ermittlungen dauern an.

 




Nachverteilung der Gelben Säcke läuft auch im Januar 2021 weiter

Die Nachfrage nach den Gelben Säcken reißt nicht ab. Das geht aus einer Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises hervor.

Aufgrund des Lockdowns war die Erstverteilung im Hohenlohekreis ins Stocken geraten. Zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung lassen unter anderem bei der Abfallwirtschaft regelmäßig die Telefonanlage zusammenbrechen. Jetzt hat Veolia und sein Dienstleister reagiert: „Die Zahl der Mitarbeiter im Callcenter wurde erhöht, um die zahlreichen Anrufe entgegen nehmen zu können“.

 

Laut Veolia wird jeder Antrag auf Nachverteilung, der bis zum 31.12.2020 bei der Hotline, auf dem Anrufbeantworter oder über die Homepage eingeht, bearbeitet. Die Nachverteilung läuft demnach auch im Januar weiter. Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb darum, sich bei Fragen zum Gelben Sack direkt an Veolia zu wenden. „Da wir für die Verpackungsabfuhr nicht zuständig sind, können leider nicht direkt helfen und müssen selbst immer wieder auf die Ansprechpartner bei Veolia verweisen“, betont der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm. Das Anrufaufkommen durch den Gelben Sack sei bei der Abfallwirtschaft mittlerweile aber so hoch, dass andere Anliegen von Bürgern nicht mehr bearbeitet werden können. Daher sei es so wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger gleich an die richtigen Ansprechpartner wenden.

 

Nachdem die Erstverteilung der Gelben Säcke ins Stocken geraten war, hatte sich bereits in der letzten Woche die Abfallwirtschaft mit Veolia und den dualen Systemen auf eine Lockdown-Lösung bis Ende Januar 2021 verständigt. Daher gilt: Wer noch keine Gelben Säcke bekommen hat, kann im Januar alle herkömmlichen Müllsäcke in allen Farben und Größen zur Abfuhr der Verpackungen nutzen. Mit dieser vorübergehenden Lösung wird für alle Bürgerinnen und Bürger die Entsorgung von Leichtverpackungen sichergestellt. Säcke mit Restmüll werden allerdings nicht mitgenommen.

 

Die Nachverteilung der Gelben Säcke wird weiterhin fortgeführt. Wer noch keine Gelben Säcke bekommen hat, kann nach wie vor über www.gelbersack-hohenlohe.de und über die Hotline 0931-3227880 seine Adresse angeben. Für Fragen zur Abfuhr und Bereitstellung der Gelben Säcke ist die Firma Veolia unter 0800-0785600 (nach Ansage Ortsvorwahl eingeben) oder per Email unter de-ves-info-bretzfeld@veolia.com erreichbar. Weitere Infos unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de/neu-ab-2021.

 

 

 

 




Fußgängerin von Auto erfasst

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag, den 19. Dezember 2020, gegen 6.30 Uhr im Bereich der Schillerstraße in Öhringen. Ein 26-jähriger Autofahrer war mit seinem Dacia auf der Kottmannstraße unterwegs und wollte von dort in die Schillerstraße einfahren. Während des Abbiegevorgangs trat plötzlich eine Fußgängerin auf die Fahrbahn und wurde von dem Dacia erfasst. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Polizeirevier Öhringen übernommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefon 07941/93 00 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Probealarm aller Sirenen

Die nächste turnusgemäße Probealarmierung der funkansteuerbaren Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises findet am Samstag, den 02. Januar 2021, statt. Dabei werden die funkansteuerbaren Sirenen aller Gemeinden und Ortsteile im Hohenlohekreis zwischen 11 und 12 Uhr ausgelöst.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

Seit 1975 informieren bundesweit einheitliche Sirenensignale die Bevölkerung vor Katastrophen aller Art. Grafik: Landratsamt Hohenlohekreis