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Mülltonnen bleiben stehen

Aufgrund der Wetterlage können eventuell nicht alle Seitenstraßen im Kreisgebiet zur Abfuhr angefahren werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis. Nach Rücksprache mit den örtlichen Schneeräumdiensten werden bevorzugt die Hauptstraßen geräumt, um den Berufsverkehr aufrechterhalten zu können. Das Nachfahren von Abfall-Touren ist leider nicht möglich. Sollte das Behältervolumen mal nicht ausreichen, können zur nächsten Bio-Abfuhr Papiersäcke oder kleine Kartons mit Bioabfall und reguläre Mülltüten zum Restmüll dazugestellt werden.

Eingefrorene BETy

Die frostigen Nächte machen auch BETty zu schaffen. Bis das Abfuhrteam kommt, ist sie meist noch nicht durch die wärmenden Sonnenstrahlen aufgetaut. Frost hat zur Folge, dass die feuchten organischen Abfälle in der BETty teilweise oder ganz festfrieren. Wenn sie dann beim Entleeren gegen das Müllfahrzeug geschlagen wird, kann es passieren, dass nicht der ganze Inhalt herausfällt. Die Müllwerker sind vorsichtig, nach dreimaligem Anschlagen wird BETty an ihren Platz zurückgestellt. Sonst kann es schnell passieren, dass ihr Korpus Risse bekommt.

Tipps gegen gefrorenen Bioabfall

Die Abfallwirtschaft Hohenlohe rät Bioabfälle in mehrere Lagen Zeitungspapier einzuwickeln, die Biotonnen hin und wieder mit einer Lage zerknülltem Zeitungspapier zu befüllen oder ihren Rand mit Kartonage auszukleiden, Kaffeefilter, -pads oder Teebeutel erst im Ausguss der Spüle abtropfen lassen und keine tropfnassen Küchen- oder Gartenabfälle in die Biotonne füllen. Wo die Möglichkeit besteht, sollte die Biotonne außerdem möglichst frostfrei in einer Garage oder in einem Kellerraum untergebracht und erst am Abholtag hinausgestellt werden.

Abfall-App

Alle Abfuhrtermine stehen in der Abfall App „Abfallinfo HOK“. Sie ist immer aktuell und steht in den gängigen App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Abfallwirtschaft www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de. Gerne berät auch das Team der Service-Hotline persönlich an der Bürgertheke oder unter Telefon 07940/18 555.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis




Hohenlohe versinkt im Schnee

Schneechaos in Künzelsau: Nachdem es am heutigen Dienstag, den 12. Januar 2021, zunächst nur wenig geschneit hatte, schlägt Petrus nun voll zu. Hohenlohe versinkt in einer weißen Pracht. Leidtragende des Winterwetters sind Lkw- und Autofahrer – besonders betroffen ist die B19. Hier geht nur noch wenig. Von Künzelsau her kommend stehen die Lkw bergaufwärts, Sportwägen bleiben mir durchdrehenden Rädern hängen.

Auch auf Höhe Kupferzell ist alles dicht, in Richtung Künzelsau gibt es kein Durchkommen mehr. Auf der Umgehungsstraße oberhalb von Kupferzell, hat es bereits einen Unfall gegeben. Auch auf Höhe vom Würth steht ein Abschleppwagen – beladen mit einem Tesla.

Auch bergaufwärts ist kaum ein Vorwärtskommen. Foto: GSCHWÄTZ

Lkw tun sich hier besonders schwer. Foto: GSCHWÄTZ




Erfolgreiche Sportler des Jahres 2020 gesucht

Ehrungen sind Anerkennung und Belohnung für Sportler, schreibt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung. Auch wenn 2020 nicht alle Sportwettkämpfe Corona-bedingt stattfinden konnten, so sollen dennoch erfolgreiche Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt werden. Deshalb ruft die Stadtverwaltung zur Nominierung von Sportlern auf.

Dabei sollten die zu Ehrenden entweder aus Künzelsau sein oder der Verein in Künzelsau seinen Sitz haben. Die Voraussetzungen für eine Ehrung erfüllen außerdem Frauen und Männer in Einzelsportdisziplinen sowie Mannschaften, die 2020 bei einer offiziellen Meisterschaft oder vergleichbaren Wettkämpfen eine der folgenden Platzierungen erreicht haben:

  • ersten oder zweiten Platz bei einer Württembergischen Meisterschaft,
  • ersten bis dritten Platz bei einer Baden-Württembergischen Meisterschaft,
  • ersten bis vierten Platz bei einer Süddeutschen Meisterschaft,
  • ersten bis fünften. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft,
  • mindestens dreimal den ersten Platz bei Meisterschaften auf Bezirks oder Gauebene
  • oder als Mannschaft bei offiziellen Verbandsrunden eine Meisterschaft ab der Bezirksebene

Auch Ehrungsvorschläge für andere herausragende Leistungen von Sportlern und Mannschaften können eingereicht werden.

Abgabefrist ist Freitag, der 05. Februar 2021, bei Renate Kilb von der Stadtverwaltung Künzelsau, per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 121. Die Sportvereine aus Künzelsau wurden von der Stadtverwaltung direkt informiert. Wegen der Corona-Pandemie können die Ehrungen nicht persönlich bei einer Feier stattfinden. Die Auszeichnungen werden per Post zugestellt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

2019 wurden viele Sportler beim Empfang im Rathaus geehrt. 2020 konnte Corona-bedingt kein Empfang stattfinden und auch 2021 fällt eine persönliche Ehrung aus. Foto: Carmen Schniepp, Foto Linke GmbH




So wenig Greta-Gefühl hier?

Wenn am 14. März 2021 ein neuer Landtag für Baden-Württemberg gewählt wird, kann in den meisten Wahlkreisen auch die Klimaliste an den Start gehen. Nur im Hohenlohekreis hat sich zwar mittlerweile ein Bewerber gefunden, der allerdings noch nicht als Kandidat aufgestellt wurde. Bislang wurden auch noch keine Unterstützerunterschriften gesammelt (Stand 12. Januar 2021). Davon bräuchte es bis zum 14. Januar 75, damit die Klimaliste in diesem Wahlkreis einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken kann.

Momentan bewirbt sich Markus Damson aus Eutendorf bei Gailendorf um die Kandidatur. Der ehemalige Bretzfelder ist Vater dreier Kinder und Diplom-Ingenieur. Er will sich für den forcierten Ausbau erneuerbarer Energien mit verbesserter Teilhabe an solchen Projekten für interessierte Bürger, Stärkung des ÖPNV, Elektrifizierung des Individual-Verkehrs, flächendeckendes schnelles Internet sowie die Elektrifizierung der Energieversorgung durch Steuerung des Verbrauchs anhand der Verfügbarkeit von PV- und Windstrom einsetzen.

 

Markus Damson bewirbt sich um die Kandidatur für die Klimaliste im Wahlbezirk Hohenlohe. Screenshot: GSCHWÄTZ

 

 

Die Wahlkreise in Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2021. Screenshot: GSCHWÄTZ




Zum Schutz der Zauneidechse

Zum Abschluss der Rebflurneuordnung in Ingelfingen hat der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft gemeinsam mit den Bearbeitern im Landratsamt Hohenlohekreis, Flurneuordnungsamt, eine Erinnerungstafel aufgestellt, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Auf der Tafel sind die wichtigsten Ergebnisse des Verfahrens beschrieben. „In diesem Verfahren waren sehr viele Herausforderungen zu bewältigen. Das Endergebnis ist nicht nur vorzeigbar, sondern auch beispielgebend für die dauerhafte Bewirtschaftung auch schwierigster Steillagen im Weinbau“, fasst Friedrich Küßner, Leiter des Flurneuordnungsamts, den langen Prozess zusammen.

Es wurden Querterrassen und neue Wirtschaftswege angelegt, einzelne zerstreute Grundstücke zusammengelegt sowie eine gemeinschaftliche Bewässerungsanlage gebaut und umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. Auch Herausforderungen wie geologische Schwierigkeiten im Hang oberhalb Ingelfingens und aufwändige Maßnahmen zum Schutz von Zauneidechsen konnten bewältigt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




„Uns gefällt es in Künzelsau, aber wenn ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel ist, dann jetzt“

Paukenschlag in Künzelsau: Stefan Neumann bewirbt sich als Oberbürgermeister in Backnang. „Uns gefällt es in Künzelsau gut, aber ich habe mir Ende des Jahres Gedanken gemacht. Wenn ein guter Zeitpunkt ist, dann jetzt, die Kinder sind noch kleiner. Und deshalb möchte ich diesen Schritt wagen“, sagt er gegenüber GSCHWÄTZ. Am Montag, den 11. Januar 2021, hat er seine Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Die jüngsten Querelen im Gemeinderat haben mit seiner Entscheidung nichts zu tun

Waren die jüngsten Querelen mit dem Gemeinderat ausschlaggebend für den Wechselwunsch? Nein, beteuert Neumann. „Ich habe andere Anfragen bekommen“, zuletzt zum Jahreswechsel aus Backnang. „Mit 38 Jahren und 10 Jahren im Amt des Bürgermeisters in Künzelsau, haben mich im letzten Jahr eine Reihe von Anfragen erreicht. Dies führte dazu, dass ich mir doch über eine Veränderung Gedanken gemacht  und beschlossen habe, einen weiteren Karriereschritt zu planen. So kam die Anfrage aus Backnang für mich zum richtigen Zeitpunkt.“

Die Entscheidung hat die Familie schnell getroffen. Am 14. März 2021 ist bereits die Wahl. „Ab heute  [11. Januar 2021] ist quasi offiziell im Wahlkampf“, sagt Neumann gegenüber GSCHWÄTZ. „Die nächsten Wochen werden für mich und meine Familie aufregend.“ Der 38-Jährige möchte dabei nicht nur online Wahlkampf machen, sondern auch vor Ort, „um eine möglichst hohe Breitenwirkung zu bekommen.“ Dabei ist der dreifache Vater sich bewusst: „Oberbürgermeister ist nochmal mehr eine Herausforderung.“ Und wenn es nichts werden sollte in Backnang? „Das muss man auch sportlich sehen. Wenn das nichts wird, dann arbeite ich mit dem Gemeinderat einfach noch fünf Jahre zusammen.“ Dann ist in Künzelsau die nächste Bürgermeisterwahl.

Neue Herausforderung

Von Backnang schwärmt er: „In Backnang ist in den letzten Jahrzehnte viel passiert und tolle Dinge vorangebracht worden. Ich bin überzeugt, dass in Backnang unglaubliches Potenzial für die Zukunft liegt. Gemeinsam können wir dieses Potential ausschöpfen. Der Wahlkampf stellt mit den derzeitigen Corona- Einschränkungen einige Herausforderungen auf. Klar ist dennoch, dass ich die Backnanger*innen und Unternehmer*innen kennenlernen möchte. Ich will vor allem zuhören und erfahren, was ihre Erwartungen an den neuen Oberbürgermeister sind und was sie sich für Backnangs Zukunft wünschen.“

Neumann bittet um Verständnis

Über Künzelsau sagt er: „In Künzelsau konnten wir gemeinsam in den letzten 10 Jahren sehr viel erreichen – auch wenn nicht jedes Projekt erfolgreich war. Ideen und Vorstellungen für unsere Stadt habe ich noch viele, trotzdem will ich die Chance für Veränderung nutzen und bitte um Ihr Verständnis.“

Zur Person

Am 5. November 1982 wurde Stefan Neumann in Schwedt geboren. Sein erstes Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) hat er in Stuttgart begonnen und in der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl absolviert. Bevor er sein Amt als Bürgermeister von Künzelsau antrat, war er Kämmerer in Forchtenberg (dort am Anfang Stellvertreter) und zuletzt in Putzbrunn bei München. Seit 2010 ist er glücklich verheiratet mit seiner Frau Nina und Bürgermeister der Kreisstadt Künzelsau. Mit unseren drei Kindern Frieda, Theo und Rosa leben und wohnen wir in Künzelsau.

Den Wahlkampf in Backnang kann man unter anderem verfolgen auf: www.stefanneumann.org

 




Homeschooling-Plattform Moodle überlastet – 200 Schulen betroffen

Zum Start des Fernunterrichts am Montagvormittag, den 11. Januar 2021, haben das Kultusministerium Baden-Württemberg mehrere Rückmeldungen erreicht, dass einige Moodle-Instanzen nicht erreichbar sind, das heißt verlangsamt beantwortet werden oder eine Fehlermeldung erzeugen. Moodle ist eine digitale Lernplattform, mit der viele Schulen währendes homeschooling im Corona-Lockdown arbeiten.

Dies führt zeitweise dazu, dass der Login fehlschlägt und sich die betroffenen Personen erneut anmelden müssen. BelWü als Moodle-Betreiber hat im technischen Monitoring 200 betroffene Schulen identifiziert und die jeweiligen Probleme identifiziert. In weiten Teilen Baden-Württembergs und bei der überwiegenden Mehrheit der Schulen funktioniert Moodle jedoch störungsfrei.

„Auf dieses Szenario vorbereitet“

„Das Überlastproblem haben das Kultusministerium und BelWü umgehend angepackt, indem die großen Moodle-Instanzen von ihren Servern auf neue Pufferkapazitäten ausgelagert werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums. Für genau dieses Szenario einer erhöhten Belastung hat sich das Kultusministerium vorbereitet und gemeinsam mit BelWü die Pufferkapazität für Moodle um rund 50 Prozent zusätzlicher Rechenleistung erhöht, um bei einer Störung schnell reagieren zu können. Bei der aktuellen Störung muss nun festgestellt werden, welche Moodle-Instanzen konkret von der Überlast betroffen sind.

Leistungsfähigere Server sollen Abhilfe schaffen

Für diese Moodle-Instanzen werden nun die aktuell noch umfangreichen Pufferkapazitäten zugewiesen und die Instanzen auf entsprechend leistungsfähigere Server umgezogen. Die Probleme sollten im Laufe des Tages behoben werden. Das Kultusministerium analysiert mit BelWü den Bedarf weiterhin laufend. Auch heute Nacht sollen weitere Optimierungen vorgenommen werden. Den betroffenen Schulen und Nutzern steht ein Moodle-Support mit erweiterter Kapazität zur Verfügung. Darüber hinaus sind Anwenderfortbildungen auf Abruf verfügbar.

 

Aktuell nutzen laut dem Kultusministerium etwa 600.000 Nutzerinnen und Nutzern und etwa die Hälfte aller Schulen die Lernplattform Moodle. „Das Kultusministerium und das Landeshochschulnetz BelWü haben die Entwicklungen und Situationen in den anderen Ländern aufmerksam beobachtet und auf technisch-fachlicher Ebene mit den Ländern, die ebenfalls Moodle einsetzen, einen engen Austausch etabliert.“

Ds Kultusministerium Baden-Württemberg erklärt:

  • Seit März 2020 arbeitet das Kultusministerium gemeinsam mit dem Betreiber von Moodle, dem Landeshochschulnetz BelWü, daran, die Moodle-Prozesse stetig zu verbessern, um Rechenleistung und Arbeitsspeicher der einzelnen Server möglichst optimal auszutarieren. So wurden beispielsweise Updates vorgenommen, zusätzliche Plugins eingespielt oder auch Absicherungen gegen Hackerangriffe vorgenommen. Im März hat das Kultusministerium für alle Schulen neue Moodle-Installationen auf neuen, leistungsfähigeren Servern zur Verfügung gestellt, die Speicherkapazitäten erhöht und die Leistungsfähigkeit der Mailserver verbessert. Dafür hat das Land rund 2,25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
  • Von Mai bis Dezember wurden Updates und Erweiterungen vorgenommen, um zusätzliche Funktionen freizuschalten und Schnittstellen zu anderen Systemen zu ermöglichen. Zudem wurde die Moodle-App für Schulen zur Verfügung gestellt, um mit mobilen Endgeräten komfortabler mit Moodle arbeiten zu können. Außerdem wurde die Bedienerfreundlichkeit der Plattform verbessert und diverse technische Optimierungen vorgenommen. Dafür hat das Land zusätzlich 396.000 Euro investiert.
  • In den Weihnachtsferien wurden sowohl die Kapazitäten des Videokonferenztools Big Blue Button als auch die Rechenleistung der Moodle-Server optimiert und ausgeweitet. Die Puffer-Rechenkapazität wurde um 50 Prozent vergrößert. Zudem hat BelWue die Sicherheit vor Hackerangriffen erhöht. Für diese Maßnahmen hat das Land nochmals 250.000 Euro ausgegeben.
  • Im Jahr 2020 hat das Land für Moodle, das integrierte Videokonferenztool Big Blue Button, das Videokonferenztool Jitsi, für entsprechende Fortbildungen und für die rechtssichere und pädagogisch geprüfte SESAM-Mediathek insgesamt rund 8,4 Millionen Euro investiert. Für das Jahr 2021 sind weitere 9,8 Millionen Euro, unter anderem für Verbesserungen und Weiterentwicklungen bei Moodle, eingeplant.

 




Internet-Unterricht scheitert am Internet

Aus mehreren Künzelsauer Schulen erreicht uns die Nachricht, dass der geplante Online-Unterricht am heutigen Montag, 11. Januar 2021, nicht stattfinden konnte und nach wie vor nicht stattfinden kann, so überlastet waren und sind offenbar die entsprechenden Systeme oder die dahinterliegende Server- und Netzinfrastruktur.

War den Kultusministern dieses Problem bewusst und haben sie deshalb auf Präsenzunterricht „unabhängig von den Inzidenzwerten“ gedrängt? Und wie soll es jetzt weitergehen?

GSCHWÄTZ hat beim Kultusministerium Baden-Württemberg nachgefragt, eine Antwort steht allerdings noch aus.

Text: Matthias Lauterer

 




Das Land spaltet sich – Lasst uns darüber sprechen

Noch nie hat weltweit ein Thema mehr polarisiert als Corona und die Coronamaßnahmen. Deutschland spaltet sich in zwei Lager. Die Befürworter und die Gegner. Auf welcher Seite stehen Sie? Wie finden Sie die Entwicklung? Gibt es in unserem Land noch eine Diskussionskultur? Wir sagen: Ja. Lasst uns darüber sprechen.

Wir laden Sie, liebe Leser ein, öffentlich mitzudiskutieren in unserer Talkrunde.

Einfach anmelden per E-Mail an: info@gschwaetz.de – unter Angabe Ihres Namens, Wohnorts, Alters und eine kurze Beschreibung Ihrer Meinung zu diesem Thema. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Verwaltungsmitarbeiter, Landrat Dr. Neth, Bürgermeister und Lokalpolitiker waren bei Luchas Besuch zugegen. Foto: GSCHWÄTZ

Die Kinder aus Christa Zellers Kindergarten erhalten weiterhin ihre Essensrationen. Foto: Bongai Shamwari e.V.

Bislang gibt es noch keine Maskenpflicht im Unterricht. Foto: Symbolfoto Unterricht in Zeiten von Corona. Quelle: adobe stock

Christiane Bürker thta die Coronasoforthilfe nicht in Anspruch genommen. Foto: GSCHWÄTZ

Corona: Für Pfleger und Bewohner keine einfache Situation. Foto: GSCHWÄTZ

Rainer Mugler bedankt sich schon jetzt für die Einhaltung der Corona-Regeln. Foto: Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises

Corona: Ein junger Arzt liegt auf seiner eigenen Station. Foto: Screenshot aus einem Video der New York Times

Demo Stuttgart gegen die Coronamaßnahmen. Screenshot. Quelle: youtube/Video des SWR

Kupferzells Bürgermeister Christoph Spieles war der erste Proband. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

 




„Vor uns liegt vermutlich die schwierigste Strecke der Pandemie“

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Freitag, den 08. Januar 2021, vor dem Landtag eine Rede gehalten zur Verlängerung und Verschärfung des Shutdowns und hat damit insselbe Horn geblasen wie die Kanzlerin. Zwar könne man wegen des Impfstoffes positiv ins neue Jahr starten, aber „man sei noch längst nicht über den Berg“. Bezogen auf die Wintermonate sagte Kretschmann: „Vor uns liegt vermutlich die schwierigste Strecke der Pandemie.“

Medizinisches Personal an der Belastungsgrenze

In dieser Zeit komme es an, „stark und geduldig zu bleiben, auch wenn wir alle von der Pandemie geschlaucht und genervt sind.“ Denn die Lage sei ernst. Das medizinische Personal sei in vielen Krankenhäusern und Heimen an seiner Belastungsgrenze. Die Intensivstationen seien noch nie so voll gewesen wie zum Jahreswechsel.

„Noch nie so viele Menschen an Corona gestorben wie im letzten Monat“

„Noch nie seit dem Beginn der Pandemie seien so viele Menschen an Corona gestorben wie im letzten Monat“, sagt Kretschmann. Ob sich seine Zahlen auf Baden-Württemberg oder Deutschland beziehen, ist nicht bekannt.

Kretschmann deutet an, wie lange die verschärften Coronamaßnahmen noch gehen könnten

Und Kretschmann deutet auch an, wie lange die verschärften Coronamaßnahmen noch gehen könnten: „Wir sind immer noch weit davon entfernt“, so Kretschmann an den Inzidenzwert von 50 zu kommen (50 neue Fälle pro 100.000 Einwohner pro Woche, dann sei eine Rückverfolgung der Corona-Kontaktpersonen über die Gesundheitsämter wieder möglich und die Infektionsketten „wirksam brechen“). So exponentiell wie die Zahlen ansteigen, können sie auch wieder zurückgehen, wenn man „hart und kurz“ bremse. „Nur niedrige Zahlen verhindern Tod und Leid“. Hinzu komme: Die Virusmutationen von Großbritannien, die bereits in Baden-Württemberg angekommen sei, seien zudem vermutlich wesentlich ansteckender. Man wolle auch das medizinische Personal nicht noch mehr belasten.

Der baden-württembergische Landtag bei der Rede von Winfried Kretschmann, der die neuen Shutdown-Maßnahmen am 07. Januar 2021 erklärt. Quelle: Screenshot youtube