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25-Jähriger verursacht unter Alkoholeinfluss einen Unfall, so dass ein anderes Auto mehrere Meter Richtung Post geschleudert wird

Ein 25-Jähriger hat am Freitag gegen 23 Uhr unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall in der Götzstraße in Krautheim verursacht. Der vermeintliche Unfallverursacher fiel zunächst einem Zeugen auf, da er mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften einen anderen Wagen überholte und anschließend mit seinem Mercedes weiter in Richtung Dörzbach fuhr. Unmittelbar danach kollidierte er mit dem Wagen eines 49-Jährigen, welcher die Götzstraße aus der Bergstraße kommend kreuzte. Der Ford des 49-Jährigen wurde durch den Aufprall mehrere Meter in Richtung der dortigen Post geschleudert. Durch den Unfall wurden beide Autofahrer leicht verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von circa 12.000 Euro. Bei dem 25-Jährigen Fahrer des Mercedes konnte zudem eine Alkoholbeeinflussung von 1,3 Promille festgestellt werden, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein abgenommen wurde.

Quelle: Pressemeldung der Polizei

 

 




„Die Vereine brauchen heute, aber auch in Zukunft die Unterstützung der Politik, weil wir vor allem in der Zukunft die Vereine brauchen“

Politischer Besuch beim TSV Künzelsau

Der Hohenloher SPD-Landtagskandidat Patrick Wegener besuchte gemeinsam mit Andreas Stoch, Spitzenkandidat der SPD-Baden-Württemberg zur Landtagswahl, das entstehende Sportvereinszentrums des TSV Künzelsau. Vor Ort informierten sie sich über die aktuelle Lage der Vereine in Zeiten von Corona mit Barbara Eckle, Präsidentin des Sportkreises Hohenlohe und dem TSV-Präsidenten Erwin Bergmann. Die SPD Baden-Württemberg steht für gute und gebührenfreie Kinderbetreuung, dabei geht Künzelsau mit gutem Beispiel voran.

„Wir brauchen einen stärkeren Austausch zwischen Sportvereinen und der regionalen Politik – auf der Höhe der Zeit.“

„Die Vereine brauchen heute, aber auch in Zukunft die Unterstützung der Politik, weil wir vor allem in der Zukunft die Vereine brauchen – denn Vereine verbinden Kulturen und Generationen, zudem fördern sie Werte wie Respekt, Fairness und Teamgeist. Dies wird in den Sportvereinen gelernt und gelebt“, stellt Patrick Wegener klar. Dabei zählen vor allem eine gute Zusammenarbeit und der gegenseitige Austausch vor Ort – von Verantwortlichen aus den Vereinen und der Politik. Andreas Stoch ergänzend dazu: „Der Ganztag an unseren Schulen stellt die Vereine vor große Herausforderungen. Dabei müssen die Schulen und Vereine viel stärker zusammenarbeiten. Als SPD wollen wir bei-de Seiten dabei unterstützen, durch langfristige Vereinbarungen zur Kooperation und einer besseren Bezahlung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen.“ Barbara Eckle dahingehend: „Wir brauchen einen stärkeren Austausch zwischen Sportvereinen und der regionalen Politik – auf der Höhe der Zeit. Daran arbeiten wir auch als Sportkreis.“

„Das Ortsschild darf nicht über die Bildungschancen der Kinder (…) entscheiden.“

Seit 2019 zahlen Eltern in Künzelsau keine Gebühren für den Betreuungsplatz ihrer Kinder. „Für mich ist klar: Das Ortsschild darf nicht über die Bildungschancen der Kinder und einer spürbaren finanziellen Entlastung der Eltern entscheiden. Künzelsau geht mit gutem Vorbild voran und gemeinsam mit der SPD will ich dafür sorgen, damit Künzelsau überall in Hohenlohe, überall im Ländle Realität wird: gute und gebührenfreie Kinderbetreuung“, betont Wegener. Die SPD Baden-Württemberg macht die Landtagswahl zur Volksabstimmung darüber. „Die grün-schwarze Landesregierung hatte Angst vor dem von der SPD Baden-Württemberg und weiterer Bündnispartnerinnen und Bündnispartner auf den Weg gebrachten Volksbegehren, welches durch den Verfassungsgerichtshof nicht zugelassen wurde. Deshalb wollen wir als SPD in der nächsten Landesregierung dafür einstehen, dass die Gebührenfreiheit flächendeckend Realität wird. Dies würde auch einen teilweise unfairen Wettbewerb zwischen den Kommunen beenden“, so Stoch abschließend.

Info

Wegener (26) ist seit 2014 Stadtrat in Öhringen und wurde von der SPD-Mitgliederversammlung am 30. September 2020 in Kupferzell-Eschental mit 97,5 Pro-zent der Stimmen zum Landtagskandidaten gewählt. Die Wahl findet am 14. März 2021 statt.  Besonders wichtig sind ihm die Themen bezahlbarer Wohnraum, gebührenfreie Kinderbetreuung, der Breitbandausbau durch Glasfaser und die Zukunft des ländlichen Raumes. Im Dezember 2020 organisierte er einen gemeinsamen Dialog mit dem Sportkreis Hohenlohe, der TSG Öhringen, dem TSV Künzelsau und dem KTV Hohenlohe. Ein erneuter Austausch ist für Februar 2021 geplant.

Quelle: Pressemitteilung der SPD

SPD-Kandidaten zu Besuch beim TSV Künzelsau.
V. l. n. r.: Andreas Stoch, Barbara Eckle, Patrick Wegener, Erwin Bergmann, Foto: SPD Patrick Wegener.

 




Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl: „Natürlich geht es nur um wenige Fälle, aber die sind gefährlich“

Personen, die sich weigern, in Corona-Quarantäne zu gehen, sollen in Baden-Württemberg künftig in zwei dafür vorgesehene Kliniken untergebracht werden. Diese Plätze würden dauerhaft durch einen Wachdienst kontrolliert, teilte das Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Sonntag, den 17. Januar 2021, mit.Das berichtet unter anderem der SWR https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kliniken-fuer-quarantaene-verweigerer-organisiert-100.html

Gründe für das harte Vorgehen

Das Regierungspräsidium äußerte sich in diesem Zusammenhang nicht dazu, ob es für diese Zwangseinweisungsmaßnahmen Gründe gibt, etwa ob zahlreiche Menschen sich den Quarantänemaßnahmen verweigern.

2 Kliniken stehen wohl fest

Laut dem SWR stehten bereits zwei Kliniken fest, in welche Quarantäneverweigerer dann kämen. Der finale Vertragsabschluss sei diese Woche geplant. Dann wolle das Regierungspräsidium auch die Namen der Kliniken nennen. Eine der beiden Kliniken soll im württembergischen und eine im badischen Landesteil liegen. Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet. Für eine Zwangseinweisung ist laut dem Behördensprecher ein richterlicher Beschluss nötig. „Die zwangsweise Unterbringung ist kein neues Instrument, sie konnte auch bisher schon angeordnet werden und wurde in Einzelfällen auch bisher schon angeordnet.“ Es handle sich bei der zwangsweisen Unterbringung nicht um eine Strafmaßnahme, sondern um eine Maßnahme des Infektionsschutzes. „Derzeit sind wir in der Abstimmung mit Krankenhäusern im Land, die aus unserer Sicht geeignet sind, um hartnäckige Quarantäneverweigerer für einige Tage gesichert unterzubringen.“

Zwangseinweisung wurde bereits angeordnet

Manfred Lucha und Thomas Stobl im Schulterschluss

Auf dieses Verfahren hatten sich Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) schon Anfang Dezember geeinigt. Das Innenministerium hatte auf eine strikte Zwangseinweisung solcher Personen in eine zentrale Klinik im Land gedrängt. Lucha hatte dafür plädiert, dass sich die Kommunen dezentral darum kümmern, da es sich um Einzelfälle handle.

Strobl fährt harten Coronakurs

Strobl sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagabend, den 17. Januar 2021: „Natürlich geht es nur um wenige Fälle, aber die sind gefährlich. Es geht um uneinsichtige, bußgeldunempfindliche Personen, die vorsätzlich in Kauf nehmen, andere Menschen mit Corona zu infizieren.“ Für die brauche es eine Lösung und man dürfe die kommunale Ebene damit nicht alleine lassen, so der CDU-Politiker.

Ob bei der Zwangseinweisung unterschieden werden soll zwischen Personen, die coronainfiziert sind und solchen Menschen, die lediglich Kontaktpersonen sind oder aus einem Reiserisikogebiet zurückkehren und dadurch in Quarantäne müssen, ist nicht bekannt.

 




„Viele meiner Kunden wird es im März nicht mehr geben“

„Viele meiner Kunden wird es bis März nicht mehr geben, wenn das so weitergeht“, sagt ein Banker aus dem Hohenlohekreis, der anonym bleiben möchte. Es drohen reihenweise Insolvenzen. Die Gründe hierfür sind vielschichtig.

Staatliche Hilfen noch nicht ausgeschüttet

Zum einen warten diverse Kunden noch auf die Ausschüttung der Novemberhilfen, zum anderen seien auch diese Staatsgelder nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die deckten oft gerade mal einen Teil der Betriebskosten wie etwa Mieten. Das reiche aber nicht, um nicht in den roten Zahlen zu versinken während des Lockdown. Ein anderer Banker berichtet davon, dass er derzeit genau so viel zu tun habe wie vor Corona, nur handele es sich dabei weniger um Investitionen wie vor Corona, sondern viele bräuchten Überbrückungshilfen, um ihre Liquiditätsengpässe zu lösen, die durch die Coronamaßnahmen entstanden seien.

Amazon ist der große Gewinner

Zum anderen gewöhnen sich gerade im derzeit geschlossenen Einzelhandel viele Kunden daran, ihre Waren immer mehr online zu bestellen, auch etwa Dinge, die vorher bei dem Geschäft um die Ecke gekauft wurden, wie etwa Schreibutensilien. Ob nach der Wiederöffnung die Kunden wieder wie vor Corona den Gang in die Ladengeschäfte tätigen, ist mehr als fraglich. Die Gewinner sind in der Coronakrise die großen Online-Player, die mehr Gewinn erwirtschaften als je zuvor. Besonders Amazon sticht hier hervor. Derweil galoppieren die Preise für Dinge, die derzeit online nur noch begrenzt verfügbar sind, von einem Rekordpreis zum nächsten. So kosteten beispielsweise dieselben Schneebobs vor Corona 49 Euro, derzeit werden sie für 89 Euro angeboten. Bei Winterstiefeln sieht es ähnlich aus. Noch nie wurden diese Dinge fast nur noch übers Netz gekauft. Aber wen wundert es? Die Schuhgeschäfte und Sportartikelläden dürfen zwar Bestellungen entgegennehmen und die Kunden können die Waren dann abholen. Aber einfacher, bequemer und weniger risikobehafteter ist dann doch der Klick bei Amazon oder Zalando.

Die Ungewissheit macht vielen zu schaffen

Die Ungewissheit, wie lange die Schließungen dauern, macht vielen zu schaffen. Und: Der Wegbruch der Frauen beziehungsweise Mütter, die entweder gänzlich wieder ins homeschooling entschwunden sind oder den Spagat mehr schlecht als recht mit homeoffice und homeschooling versuchen zu meistern. Immerhin ein Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland ist weiblich und hierbei handelt es sich neben Putzkräften und Verkäuferinnen auch um hochrangige Managerinnnen. Auch durch diesen Wegbruch können Firmen ins Straucheln kommen.

Bei Homeoffice bleibt das Miteinander und die Effizienz auf der Strecke

Bei den Industrieunternehmen sieht es nicht besser aus. Über die Homeoffice-Pflicht, die Angela Merkel und Winfried Kretschmann fordern, können viele Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen nur schmunzeln. Schon allein um für neue Aufträge weiterhin ständig adäquat und seriös erreichbar zu sein, reicht es eben nicht, eine Rufumleitung einzurichten, damit die Mitarbeiter von zu Hause die Anrufe entgegennehmen. Briefe müssen bearbeitet werden, Jahresabschlüsse anhand von Akten vor Ort gemacht werden. Auch diese kann man schlecht den Mitarbeitern ins homeoffice schicken lassen. Arbeitgeber wollen in der Regel eher nicht, dass Mitarbeiter auf sensible Firmendaten von zu Hause aus zugreifen können. Homeoffice ist zwar zunächst kostensparender, aber die Effizienz beleibt langfristig auf der Strecke und die Motivation auch.

Der Wirtschaft Deutschlands geht es nicht gut.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, er braucht den direkten Austausch und die Kommunikation, um langfristig erfolgreich zu arbeiten. Und der Mensch braucht Sicherheit. Viele sind schon in Kurzarbeit, manche haben bereits ihre Jobs verloren. Und damit wird es weitergehen, je länger der Shutdown andauert. Der Wirtschaft Deutschlands geht es nicht gut.

 

 




Einmal Mathe digital, bitte

Homeschooling war noch nie so einfach. Diesen Satz empfinden viele Eltern als sarkastisch. und doch hat sich seit dem ersten Lockdown so einiges getan an Deutschlands Schulen, was das digitale Lernen betrifft (wir berichteten). Natürlich gibt es aber auch hier zwischen den einzelnen Schulen und Lehrern erhebliche Unterschiede.

Wie geht digitaler Unterricht?

Wir wollten wissen: Was ist heutzutage an digitalem Unterricht überhaupt möglich und haben unsere GSCHWÄTZ-Praktikantin Cora-Lee Pusker zu einer virtuellen Mathestunde mit einer Lehrerin aus dem Kochertal, die anonym bleiben möchte, geschickt.

Auch die GSCHWÄTZ-Redaktion hatte so ihre Probleme mit Zoom

Über die Software Zoom haben sich die beiden zusammengefunden. Wir durften Mäuschen spielen. Aber nicht jede/r GSCHWÄTZ-Redakteur:in hat mit Zoom Erfahrung gemacht. Daher stellten sich für uns zunächst ganz banale technische Fragen: Brauchen wir hierfür eine Webcam? Unsere normalen Monitore haben nämlich keine vorinstallierte Kamera. Also müssen wir uns tatsächlich eine separate Webcam kaufen. Oder wir nehmen hilfsweise unser Notebook, dieses hat eine Kamera integriert. Nun müssen wir das Notebook jedoch auf eine kleine Erhöhung vor uns stellen, damit uns die Kamera des Notebooks quasi auf Augenhöhe filmt. Sonst filmt uns die Kamera lediglich in die Nasenlöcher rein, was sehr unschön ausschauen würde.

Wir sind nun virtuell in einem Raum verbunden

Und nun? Wir erhalten von der Mathelehrerin per E-Mail einen Zoom-Link. Darauf klicken wir und schon öffnet sich ein Fenster. Darauf zu sehen: Eine Matheaufgabe in groß und rechts daneben zwei kleine Bewegtbilder. In dem einen sehen wir die Mathelehrerin, in dem anderen winkt uns Cora-Lee zu und auch wir sind als drittes Bewegtbild ebenfalls zu sehen. Das Wichtigste wäre geschafft: Wir sind nun virtuell alle in einem Raum verbunden. Normalerweise sind hier mehr Schüler zu sehen. Dafür hat die Mathelehrerin einen zweiten Monitor zu Hause stehen. Ansonsten wäre ihr Monitor nur mit Gesichtern voll und die Aufgabe wäre nicht mehr zu sehen. Man kann die Leiste mit den Gesichtern aber auch einfach kleiner machen oder ganz verschwinden lassen. Aber dann sieht die Lehrkraft nicht mehr die Reaktionen der Schüler. Sprich: Wer meldet sich gerade (hierfür gibt es einen kleinen Button), wer hat eine Frage, wer passt nicht auf.

Das Erarbeitete vom ersten Lockdown helfe ihr nun auch beim zweiten

Neben der Matheaufgabe ist Platz für die Rechnung selbst. Da kann die Lehrerin etwa mittels Touchscreen die Rechnung hinschreiben, die ihr Cora-Lee nach ein paar Minuten überlegen, diktiert.  Auch Cora-Lee kann mit ihrer Maus die Grafik markieren oder selbst etwas in das weiße Feld neben der Grafik schreiben. Stimmt die Rechnung? Die Lösung taucht einen Klick später auf. Die Mathaufgabe und das Diagramm sowie die Lösungen wurden mittels Power Point vorbereitet und in Zoom eingespielt. Das alles geht nicht von heute auf morgen. „Ich habe schon viel Zeit auch in meiner Freizeit investiert, um mich mit digitalem Unterricht auseinanderzusetzen“, sagt die Lehrerin. Das Gute aber sei: Was man hat, das hat man. Sprich: Das Erarbeitete vom ersten Lockdown helfe ihr nun auch beim zweiten.

Manche Fächer einfacher zu unterrichten als andere

Aber auch hier gibt es Unterschiede: Ältere Schüler können eher einem Onlineunterricht folgen als jüngere. Bei den jüngeren ist der digitale Konzentrationsfaden oft noch kürzer als im Klassenzimmer. Kleinere Gruppen von 5 Schülern sind besser als eine Klasse mit 25 Schülern. Manche Fächer sind einfacher zu unterrichten als andere. „Wir Mathelehrer kamen eigentlich gut mit unseren Unterrichtsmaterialien während des ersten Lockdowns durch“, erinnert sich die Lehrerin. Aber wie bringe ich einem Erstklässler in Deutsch bei, wie man die Buchstaben richtig schreibt? Da wird es dann schon schwieriger. Man könne zwar beispielsweise ein „R“ direkt auf ein digitales Whiteboard, ähnlich einer Tafel, schreiben. Dadurch wissen dann die Erstklässler, wie man das R korrekt schreibt, aber sie müssen es auch korrekt nachschreiben. Im Klassenzimmer kann die Lehrkraft kurzerhand durch das Klassenzimmer laufen und die Aufschriebe anschauen. Das geht im digitalen Unterricht nicht.

Digitale Arbeitsräume

Was gut bei Zoom funktioniert: digitale Gruppenarbeitsräume. Die Lehrkraft steckt zum Beispiel Cora-Lee mit zwei Schulfreundinnen in einen digitalen Arbeitsraum, die anderen Mitschüler kommen gruppenweise in andere Arbeitsräume. Dort sollen sie verschiedene Aufgaben gemeinsam lösen. Sie sind unter sich, unterhalten sich hier auch mal über andere, außerschulische Dinge. Man sieht die Schulkameraden ansonsten ja kaum mehr. Wenn sie Fragen haben, können sie die Lehrerin digital mit dem Klick eines Buttons rufen, aber auch die Lehrerin kann jederzeit den digitalen Klassenraum betreten und hören und sehen, was die Schüler bis dato geschaffen haben. Die Lehrkraft kann auch einen Timer stellen, wann die Gruppenarbeit in den einzelnen Räumen zu Ende ist und alle wieder in demselben Klassenzimmer zusammensitzen.

Auch abschalten ist wichtig. Und das im wahrsten Sinne

Nicht nur für die Lehrkräfte, auch für die Schüler war das homeschooling zunächst eine große Umstellung. Cora-Lee erinnert sich daran, dass sie im ersten Lockdown sich selbst und ihren Tag erst einmal eigenständig strukturieren musste: Wann mache ich was zu welcher Uhrzeit? Und hat dabei gelernt: sich auch immer wieder bewusst eine Pause zwischendurch zu nehmen, ist wichtig. Auch einmal abschalten ist wichtig. Und das wahrsten Sinne.

Text: Dr. Sandra Hartmann

Homeschooling-Mathestunde mit GSCHWÄTZ-Praktikantin Cora-Lee Pusker. Foto: Screenshot aus der Probestunde

 

 

 




Segen der Sternsinger für das Künzelsauer Rathaus

Hausbesuche machten die Sternsinger in Künzelsau in diesem Jahr keine. Trotzdem hat sich die Sternsinger-Familie Schäfer mit Bürgermeister Stefan Neumann vor dem Rathaus in Künzelsau getroffen. Andreas Schäfer überbrachte mit seinen Kindern Carolin, Madeleine und Lara den Sternsinger-Segen und stattete den Türrahmen am Haupteingang des Rathauses mit dem Segensspruch aus.

Alljährliche Sternsinger-Spendenaktion

Mit der Aktion wollen die katholische Kirchengemeinde St. Paulus und die vier Sternsinger die Aufmerksamkeit auf Kinder in der Ukraine lenken. Darüber hinaus unterstützen sie Spenden-Projekte auf der ganzen Welt. Die Sternsinger-Aktion ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder und bittet um Spenden durch eine Überweisung auf das Konto der Katholischen Kirchenpflege, IBAN DE58 6225 1550 0005 0051 65 „Stichwort: Sternsinger“.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Der Segensspruch in Form eines Aufklebers grüßt nun alle Besucher des Rathauses. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 

 

 

 

Bilduntertitel:

Der Segensspruch in Form eines Aufklebers grüßt nun alle Besucher des Rathauses. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.




Zulassung der Wahlvorschläge für die Landtagswahl

Am Dienstag, 19. Januar 2021, findet um 14 Uhr im Landratsamt Hohenlohekreis, Allee 17, 74653 Künzelsau, Sitzungssaal Nr. 401 (4. Obergeschoss) eine öffentliche Sitzung des Kreiswahlausschusses für den Wahlkreis 21 Hohenlohe statt. In dieser Sitzung prüft der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge für die Landtagswahl am 14. März 2021 und entscheidet über deren Zulassung oder Zurückweisung.

Öffentliche Sitzung mit Corona-Schutzmassnahmen

Die Bevölkerung ist zur Sitzung herzlich eingeladen. Bitte beachten Sie, dass der Zutritt zum Sitzungssaal nur mit Maske und nach Eintragung in die ausliegende Anwesenheitsliste gestattet ist. Zudem wird auf die Einhaltung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Personen mit Fieber, Symptomen einer Atemwegserkrankung, einer bekannten/nachgewiesenen Corona-Infektion oder einem Verdacht darauf ist der Zutritt nicht gestattet.

Hintergrund:

Der Kreiswahlausschuss unter dem Vorsitz des Kreiswahlleiters, Landrat Dr. Matthias Neth, besteht aus sechs Beisitzern und Beisitzerinnen der im Landtag vertretenen Parteien. Dem Wahlkreis 21 Hohenlohe gehören die 16 Städte und Gemeinden des Hohenlohekreises sowie die Gemeinden Blaufelden, Braunsbach, Gerabronn, Langenburg, Schrozberg und Untermünkheim des Landkreises Schwäbisch Hall an.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

Landratsamt des Hohenlohekreises.
Foto: GSCHWÄTZ

 




Tropic Sun geht die Puste aus

Der Frust ist groß bei den Betreibern des Tropical Sun in Künzelsau. Trotz fallender Inzidenzen hält Baden-Württembergs Regierungspräsidium erst einmal an der Alarmstufe II fest. Das bedeutet: Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration teilte den Stuttgarter Nachrichten auf Anfrage mit, dass Sonnenstudios unter § 14 Abs. 1 der Corona-Verordnung fallen (Freizeit- und sonstige Einrichtungen) und somit der Zutritt in der Alarmstufe nur mit einem gültigen 2G-Nachweis (geimpft und genesen) erfolgen darf.

Ungeimpfte / Getestete Personen dürfen derzeit kein Sonnenstudio besuchen.

Das Tropical Sun hat nun beschlossen, erst einmal seine Pforten zu schließen. Anbei veröffentlichen wir das Schreiben des Sonnenstudios, das ebenfalls in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, in voller Länge:

 




Diskussion über Wirecard

Am Mittwoch, den 20. Januar 2021, lädt der AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron zu einem Online-Neujahrsempfang mit dem nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten Kay Gottschalk, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf Facebook und Youtube unter Anton Baron MdL ist die Diskussion ab 20 Uhr per Video zu verfolgen. Fragen können an anton.baron@afd-bw.de gestellt werden.

Nach einer kurzen Einführung zu Themen der Landtagswahl soll es um das Agieren von CDU und SPD im Wirecard-Skandal gehen. Kay Gottschalk ist Vorsitzender des Wirecard-Untersuchungsausschusses.

Quelle: Pressemitteilung des Landtagsbüros von Anton Baron




In Waldenburg wird der Restmüll nicht mehr abgeholt

Aufgrund der Wetterlage konnten nicht alle Abfuhrgebiete von Waldenburg angefahren werden. In Waldenburg, Goldbach, Trommelhardt, Sailach und Obersteinbach blieb die Restmülltonne stehen. Das Nachfahren von Abfall-Touren ist aufgrund der Wetterlage in den kommenden Tagen nicht möglich. Die Abfall-Touren sind täglich im gesamten Kreisgebiet geplant. Die Restmülltonnen sollen daher zur nächsten Abfuhr bereitgestellt werden. Sollte das Behältervolumen in den unten genannten betroffenen Gebieten bis zur nächsten Abfuhr nicht ausreichen, können reguläre Mülltüten zum Restmüll dazugestellt werden.

Alle Abfuhrtermine stehen in der Abfall App „Abfallinfo HOK“. Sie ist immer aktuell und steht in den gängigen App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen stehen auf der Homepage der Abfallwirtschaft www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de. Gerne berät auch das Team der Service-Hotline persönlich an der Bürgertheke oder unter Telefon 07940/18 555.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis