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Mulfingen: Chefwechsel bei ebm-papst

Stefan Brandl (52), CEO der ebm-papst Gruppe, wird das Unternehmen zum 30. Juni 2021 verlassen, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Er wird Vice Chairman des Automobilzulieferers Dräxlmaier. Brandl fällt der Wechsel nach eigenen Worten nicht leicht: „Ich habe meine gesamte berufliche Laufbahn bei ebm-papst verbracht. Der Schritt, das Unternehmen zu verlassen, fällt mir alles andere als leicht. Ich danke den Gesellschaftern, dem Beirat, meinen Kollegen in der Geschäftsführung und der gesamten Belegschaft herzlich für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das Unternehmen ist strategisch bestens gerüstet und ich werde bis zu meinem letzten Arbeitstag mit Leidenschaft für ebm-papst arbeiten.“

Nachfolger

Den Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt ab 1. Juli 2021 Thomas Wagner, seit 2002 Geschäftsführer Produktion und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung des Ventilatorenherstellers. Verantwortlich für das Vertriebsressort innerhalb der Gruppengeschäftsführung ist ab 1. April 2021 Thomas Nürnberger, seit 2016 CEO von ebm-papst China.

Über 30 Jahre im Unternehmen

Stefan Brandl hat bei ebm-papst in über 30 Jahren in verantwortlichen Positionen zur Entwicklung des Unternehmens beigetragen und die Unternehmensgruppe strategisch für eine erfolgreiche Zukunft positioniert. Unter seiner Führung wurde durch die Umsetzung der „one“-Strategie aus drei dezentral geführten Einheiten ein starker Unternehmensverbund mit klarem Fokus auf die Wachstumsmärkte China und Nordamerika. Gleichzeitig initiierte er mit der „Innovationsschmiede“ ebm-papst neo neue digitale Geschäftsmodelle für die ebm-papst Gruppe.

Abschiedworte

ebm-papst Unternehmensgründer und Ehrenbeiratsvorsitzender Gerhard Sturm sagte in der Mitteilung: „Im Namen der Gesellschafter danke ich Stefan Brandl sehr herzlich für alles, was er in den vergangenen 30 Jahren für unser Unternehmen erreicht hat. Wir bedauern seinen Weggang ganz außerordentlich. Wir freuen uns darüber, dass er den Familienunternehmen treu bleibt, denn sie sind das Herz des deutschen Mittelstands. Für seine berufliche und private Zukunft wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“ Auch Dr. Ludger Laufenberg, Beiratsvorsitzender der ebm-papst Gruppe, sagte zum Abschied: „Herrn Brandl danke ich im Namen des Beirats für die positive Entwicklung und strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe sowie für sein erfolgreiches Management in der gegenwärtigen Corona-Krise. Wir gratulieren ihm zu seiner neuen Aufgabe. Wir danken unserem langjährigen Geschäftsführer Thomas Wagner, dass er den Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt und damit Kontinuität in der Unternehmensführung sicherstellt. Thomas Nürnberger übernimmt in der Gruppengeschäftsführung das Vertriebsressort. Wir wünschen auch ihm viel Erfolg. Die Führungsmannschaft ist ein eingespieltes, erfahrenes Team, das den Wachstumskurs des Unternehmens gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konsequent weiterverfolgen wird. ebm-papst ist für die Zukunft hervorragend aufgestellt.“

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 

Thomas Wagner wird Vorsitzender der ebm-papst-Geschäftsführung. Foto: Philipp Reinhard

Thomas Nürnberger wird in der Geschäftsführung verantwortlich für das Vertriebsressort. Foto: ebm-papst




Online-Meeting mit Landtagsabgeordnetem Dr. Rülke (FDP)

Zu einem digitalen Gartenzaungespräch mit dem Landtagsabgeordneten und Spitzenkandidaten der FDP für die Landtagswahl 2021, Dr. Hans-Ulrich Rülke, lädt die FDP Hohenlohe am Freitag, den 29. Januar 2021, ab 17.45 Uhr, heißt es in einer Pressemitteilung. „Der Landtag von Baden-Württemberg braucht diesen Impuls, er braucht andere Mehrheitsverhältnisse. Wir wollen auch nach dem 14.03.2021 Baden-Württemberg gestalten“, so die FDP weiter in der Mitteilung.

Interessierte können an dem Meeting per Computer, Tablet oder Smartphone teilnehmen unter https://global.gotomeeting.com/join/362147269. Die Einwahl ist auch über die Telefonnummer 0892/0194 301 möglich. Der Zugangscode ist 362-147-269.

Die App GoToMeeting findet man unter https://global.gotomeeting.com/install/362147269.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe




Nach den aktuellen Impfzahlen wären alle Hohenloher Bürger im Jahr 2034 geimpft

Nachdem die ersten Corona-Schutzimpfungen für Bürger des Hohenlohekreises seit Ende Dezember 2020 durch das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Rot am See durchgeführt werden, kann nun auch das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen an den Start gehen, meldet das Landratsamt des Hohenlohekreises. Ab Freitag, 22. Januar 2021, können sich Bürger:innen der priorisierten Gruppen https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.htmlauch in der Hohenlohe-Sporthalle in Öhringen gegen das Coronavirus impfen lassen.

„Wir sind gut vorbereitet“

„Die Infrastruktur des KIZ steht bereits seit 23. Dezember, mittlerweile haben wir auch in einem Probelauf die vom Land gelieferte IT und Software getestet. Wir sind gut vorbereitet und gehen davon aus, dass der Betrieb reibungslos funktioniert“, erklärt der technische Leiter des KIZ, Kreisbrandmeister Torsten Rönisch.

Landratsamt betont die Verantwortung des Landes, was die Impfstoffbeschafffun betrifft

Voraussetzung für den Impfstart ist die Lieferung des Corona-Impfstoffes durch die Firma Biontech. Die Impfstoffbeschaffung liegt in der Verantwortung des Landes Baden-Württemberg, betont das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Nur priorisierte Gruppen können sich derzeit anmelden

Auch im KIZ werden zunächst die priorisierten Gruppen geimpft, also diejenigen, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Gruppen anzustecken. Das bedeutet, dass sich gemäß der Entscheidung des Landes Baden-Württemberg zunächst auch nur diese Gruppen für eine Impfung anmelden können.  Priorisiert geimpft werden Bürger:innen, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutz­bedürftige Personen anzustecken.

Terminvorgabe ausschließlich online

Die Terminvergabe funktioniert ausschließlich über das Internet unter https://www.impfterminservice.de/impftermine oder über die Telefonnummer 116117.

Die ersten Termine werden am 19. Januar 2021 freigeschaltet, so das Landratsamt. Die genaue Menge hängt von der Anzahl der Impfdosen ab, die verfügbar sind.

Eine persönliche Terminvergabe im Kreisimpfzentrum ist nicht möglich, auch nicht ausnahmsweise. Wir weisen darauf hin, dass der Zutritt zum Kreisimpfzentrum zudem nur mit einem vorher gebuchten Termin möglich sein wird. Da die Zahl der im KIZ vorhandenen Impfdosen genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt sein wird, ergibt es auch keinen Sinn, ohne Termin zum KIZ zu kommen.

Wichtiger Hinweis: Das Landratsamt Hohenlohekreis bittet eindringlich darum, nicht über eine andere Servicenummer oder gar über die Rettungsleitstellen zu versuchen, einen Termin zu buchen. Dies ist definitiv nicht möglich, keine dieser Stellen hat Zugriff auf die Impfterminvergabe. Zudem besteht die Gefahr, dass die Rettungsleitstellen dann für Notfälle nicht mehr erreichbar sind.

Zunächst Einschichtbetrieb wegen der begrenzten Impfstoffkapazitäten

Aufgrund der begrenzten Impfstoffkapazitäten soll das KIZ zu Beginn im Ein-Schicht-Betrieb in einer Drei-Tage-Woche starten. Geplant ist die Öffnung von Freitag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 19 Uhr. Vorteil der Öffnung am Wochenende ist neben der besseren Verfügbarkeit von medizinischem Personal auch die bessere Möglichkeit für die Zielgruppe, das KIZ in Begleitung eines Familienmitgliedes oder Bekannten aufzusuchen. Die KIZ-Leitung begrüßt eine solche Begleitung, bittet aber darum, dass sie ausschließlich bei Personen erfolgt, die aufgrund ihrer Gesamtverfassung (bspw. wegen eingeschränkter Mobilität, Seh-/Hörvermögen, Orientierungsfähigkeit) Unterstützung beim Durchlaufen der Stationen benötigen.

Im Volllast-Betrieb ist ein Zwei-Schicht-Modell von 6 bis 22 Uhr an sieben Tagen die Woche im KIZ möglich.

„Wir sind früh, dass es nun endlich auch mit den Impfungen im KIZ Öhringen losgehen kann“

„Wir sind froh, dass es nun endlich auch mit den Impfungen im KIZ Öhringen losgehen kann. Wir sind seit Dezember bereit, die Logistik steht. Jetzt hängt es davon ab, ob und wann genügend Impfstoff zur Verfügung steht“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth. „Ein großer Erfolg ist, dass es gelungen ist, viele mobile Impfteams aus dem Zentralen Impfzentrum Rot am See in den Hohenlohekreis zu bringen. Dadurch sind wir bei den Pflegeeinrichtungen mit der Gabe der ersten Impfdosis de facto durch und können so die besonders gefährdeten Gruppen besser schützen.“

Mitzuführende Unterlagen:

    • Wenn möglich die ausgefüllten und vom Impfling unterschriebenen Aufklärungsbogen und Anamnesebögen mit QR-Code von impfen-bw.de; sonst werden die Unterlagen vor Ort erstellt, was mehr Zeit in Anspruch nimmt
    • einen Lichtbildausweis, aus dem mindestens Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift hervorgehen;
    • die Gesundheitskarte/Versichertenkarte, soweit vorhanden; das beschleunigt die Registrierung der Personen.
    • Den Impfausweis/ Impfpass, sofern vorhanden; sonst wird eine Ersatzbescheinigung ausgestellt.
    • Die Bestätigung des Arbeitgebers über die Zugehörigkeit zur Personengruppe, soweit nicht aufgrund des Lebensalters Anspruch besteht
  • Eine Impfung erfolgt nur bei symptomfreien Personen. Eine Begleitung ist nur für symptomfreie Personen möglich.
  • Um Wartezeiten im Freien zu vermeiden empfiehlt es sich, maximal zehn Minuten vor dem Termin zu erscheinen.
  • Fragen rund um die Impfung beantwortet die Hotline 116 117.
  • Standort: Das Kreisimpfzentrum befindet sich in der Hohenlohe-Sporthalle, Pfaffenmühlweg 30, in 74613 Öhringen. Das KIZ ist barrierefrei zugänglich. Die Stadtbahn-Haltestelle Öhringen Hauptbahnhof ist rund 700 Meter (etwa 10 Gehminuten) entfernt. Die Bushaltestellen „Hofgarten“ und „Freibad“ befinden sich in unmittelbarer Nähe des KIZ. Wer mit dem Auto anreist, folgt den Beschilderungen „Sportanlagen“ und kann etwa das Parkhaus „P8 – Alte Turnhalle“ (dort ist auch ein WC vorhanden) oder den Parkplatz „P9 – Alte Turnhalle“ nutzen. Beide liegen in unmittelbarer Nähe zum KIZ. Auch ist der Weg vom Parkhaus zum KIZ ausgeschildert.

Stark mobilitätseingeschränkte Personen können an der Zufahrt zum Sportgelände aussteigen; von dort aus sind es noch ca. 40 Meter bis zum Gebäudeeingang.

Nach den aktuellen Impfzahlen wären alle Hohenloher Bürger im Jahr 2034 geimpft

Laut Informationen der Heilbronner Stimme sollen im Laufe der Woche ersten 1.170 Dosen für zwei Wochen geliefert werden. Das wären 585 pro Woche. Das Sozialministerium empfehle 150 Termine pro Woche und KIZ zu vergeben. Rechnet man diese Zahl hoch, wären alle Bürger:innen des Hohenlohekreis mit seinen rund 112.000 Einwohnern (rund 1.000 davon wurden bereits seit Ende 2020 geimpft, hauptsächlich handelt es sich dabei um Personal in den Pflege- und Senioreneinrichtungen des Kreises), in rund 14 Jahren geimpft. Das wäre im Jahre 2034. Eine Herdenimmunität ist im Bezug auf Corona erreicht, wenn, so diverse Experten, zirka 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft seien https://www1.wdr.de/nachrichten/coronavirus-impfen-herdenimmunitaet-100.html. 60 Prozent wären bei 150 Impfungen pro Woche nach 8,6 Jahren geimpft.

Geht man davon aus, dass es möglich wäre, anstatt 150 auch 500 Impfungen pro Woche vorzunehmen, dann läge eine Herdenimmunität (60 Prozent der Bevölkerung ist geimpft) frühestens in  2,5 Jahren vor. Das wäre dann im Jahr 2023. Noch nicht berücksichtigt bei diesen Hochrechnungen ist, dass zwei Impfungen pro Person notwendig sind.

Unklar ist dabei zudem, wie sich die Mutation des Virus‘ die Impfwirksamkeit beeinflusst.




Frau stürzt und verletzt sich schwer, als sie von Belsenberg nach Hermuthausen radelte

Eine Radfahrerin ist am frühen Montagmorgen auf der Landstraße zwischen Ingelfingen und Hermuthausen gestürzt und hat sich hierbei schwer verletzt. Die Frau wollte mit ihrem Fahrrad aus Richtung Belsenberg über die Landstraße nach Hermuthausen fahren und kam vermutlich aufgrund von Glätte zu Fall. Hierbei zog sie sich nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen zu.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei




25-Jähriger verursacht unter Alkoholeinfluss einen Unfall, so dass ein anderes Auto mehrere Meter Richtung Post geschleudert wird

Ein 25-Jähriger hat am Freitag gegen 23 Uhr unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall in der Götzstraße in Krautheim verursacht. Der vermeintliche Unfallverursacher fiel zunächst einem Zeugen auf, da er mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften einen anderen Wagen überholte und anschließend mit seinem Mercedes weiter in Richtung Dörzbach fuhr. Unmittelbar danach kollidierte er mit dem Wagen eines 49-Jährigen, welcher die Götzstraße aus der Bergstraße kommend kreuzte. Der Ford des 49-Jährigen wurde durch den Aufprall mehrere Meter in Richtung der dortigen Post geschleudert. Durch den Unfall wurden beide Autofahrer leicht verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von circa 12.000 Euro. Bei dem 25-Jährigen Fahrer des Mercedes konnte zudem eine Alkoholbeeinflussung von 1,3 Promille festgestellt werden, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein abgenommen wurde.

Quelle: Pressemeldung der Polizei

 

 




„Die Vereine brauchen heute, aber auch in Zukunft die Unterstützung der Politik, weil wir vor allem in der Zukunft die Vereine brauchen“

Politischer Besuch beim TSV Künzelsau

Der Hohenloher SPD-Landtagskandidat Patrick Wegener besuchte gemeinsam mit Andreas Stoch, Spitzenkandidat der SPD-Baden-Württemberg zur Landtagswahl, das entstehende Sportvereinszentrums des TSV Künzelsau. Vor Ort informierten sie sich über die aktuelle Lage der Vereine in Zeiten von Corona mit Barbara Eckle, Präsidentin des Sportkreises Hohenlohe und dem TSV-Präsidenten Erwin Bergmann. Die SPD Baden-Württemberg steht für gute und gebührenfreie Kinderbetreuung, dabei geht Künzelsau mit gutem Beispiel voran.

„Wir brauchen einen stärkeren Austausch zwischen Sportvereinen und der regionalen Politik – auf der Höhe der Zeit.“

„Die Vereine brauchen heute, aber auch in Zukunft die Unterstützung der Politik, weil wir vor allem in der Zukunft die Vereine brauchen – denn Vereine verbinden Kulturen und Generationen, zudem fördern sie Werte wie Respekt, Fairness und Teamgeist. Dies wird in den Sportvereinen gelernt und gelebt“, stellt Patrick Wegener klar. Dabei zählen vor allem eine gute Zusammenarbeit und der gegenseitige Austausch vor Ort – von Verantwortlichen aus den Vereinen und der Politik. Andreas Stoch ergänzend dazu: „Der Ganztag an unseren Schulen stellt die Vereine vor große Herausforderungen. Dabei müssen die Schulen und Vereine viel stärker zusammenarbeiten. Als SPD wollen wir bei-de Seiten dabei unterstützen, durch langfristige Vereinbarungen zur Kooperation und einer besseren Bezahlung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen.“ Barbara Eckle dahingehend: „Wir brauchen einen stärkeren Austausch zwischen Sportvereinen und der regionalen Politik – auf der Höhe der Zeit. Daran arbeiten wir auch als Sportkreis.“

„Das Ortsschild darf nicht über die Bildungschancen der Kinder (…) entscheiden.“

Seit 2019 zahlen Eltern in Künzelsau keine Gebühren für den Betreuungsplatz ihrer Kinder. „Für mich ist klar: Das Ortsschild darf nicht über die Bildungschancen der Kinder und einer spürbaren finanziellen Entlastung der Eltern entscheiden. Künzelsau geht mit gutem Vorbild voran und gemeinsam mit der SPD will ich dafür sorgen, damit Künzelsau überall in Hohenlohe, überall im Ländle Realität wird: gute und gebührenfreie Kinderbetreuung“, betont Wegener. Die SPD Baden-Württemberg macht die Landtagswahl zur Volksabstimmung darüber. „Die grün-schwarze Landesregierung hatte Angst vor dem von der SPD Baden-Württemberg und weiterer Bündnispartnerinnen und Bündnispartner auf den Weg gebrachten Volksbegehren, welches durch den Verfassungsgerichtshof nicht zugelassen wurde. Deshalb wollen wir als SPD in der nächsten Landesregierung dafür einstehen, dass die Gebührenfreiheit flächendeckend Realität wird. Dies würde auch einen teilweise unfairen Wettbewerb zwischen den Kommunen beenden“, so Stoch abschließend.

Info

Wegener (26) ist seit 2014 Stadtrat in Öhringen und wurde von der SPD-Mitgliederversammlung am 30. September 2020 in Kupferzell-Eschental mit 97,5 Pro-zent der Stimmen zum Landtagskandidaten gewählt. Die Wahl findet am 14. März 2021 statt.  Besonders wichtig sind ihm die Themen bezahlbarer Wohnraum, gebührenfreie Kinderbetreuung, der Breitbandausbau durch Glasfaser und die Zukunft des ländlichen Raumes. Im Dezember 2020 organisierte er einen gemeinsamen Dialog mit dem Sportkreis Hohenlohe, der TSG Öhringen, dem TSV Künzelsau und dem KTV Hohenlohe. Ein erneuter Austausch ist für Februar 2021 geplant.

Quelle: Pressemitteilung der SPD

SPD-Kandidaten zu Besuch beim TSV Künzelsau.
V. l. n. r.: Andreas Stoch, Barbara Eckle, Patrick Wegener, Erwin Bergmann, Foto: SPD Patrick Wegener.

 




Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl: „Natürlich geht es nur um wenige Fälle, aber die sind gefährlich“

Personen, die sich weigern, in Corona-Quarantäne zu gehen, sollen in Baden-Württemberg künftig in zwei dafür vorgesehene Kliniken untergebracht werden. Diese Plätze würden dauerhaft durch einen Wachdienst kontrolliert, teilte das Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Sonntag, den 17. Januar 2021, mit.Das berichtet unter anderem der SWR https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kliniken-fuer-quarantaene-verweigerer-organisiert-100.html

Gründe für das harte Vorgehen

Das Regierungspräsidium äußerte sich in diesem Zusammenhang nicht dazu, ob es für diese Zwangseinweisungsmaßnahmen Gründe gibt, etwa ob zahlreiche Menschen sich den Quarantänemaßnahmen verweigern.

2 Kliniken stehen wohl fest

Laut dem SWR stehten bereits zwei Kliniken fest, in welche Quarantäneverweigerer dann kämen. Der finale Vertragsabschluss sei diese Woche geplant. Dann wolle das Regierungspräsidium auch die Namen der Kliniken nennen. Eine der beiden Kliniken soll im württembergischen und eine im badischen Landesteil liegen. Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet. Für eine Zwangseinweisung ist laut dem Behördensprecher ein richterlicher Beschluss nötig. „Die zwangsweise Unterbringung ist kein neues Instrument, sie konnte auch bisher schon angeordnet werden und wurde in Einzelfällen auch bisher schon angeordnet.“ Es handle sich bei der zwangsweisen Unterbringung nicht um eine Strafmaßnahme, sondern um eine Maßnahme des Infektionsschutzes. „Derzeit sind wir in der Abstimmung mit Krankenhäusern im Land, die aus unserer Sicht geeignet sind, um hartnäckige Quarantäneverweigerer für einige Tage gesichert unterzubringen.“

Zwangseinweisung wurde bereits angeordnet

Manfred Lucha und Thomas Stobl im Schulterschluss

Auf dieses Verfahren hatten sich Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) schon Anfang Dezember geeinigt. Das Innenministerium hatte auf eine strikte Zwangseinweisung solcher Personen in eine zentrale Klinik im Land gedrängt. Lucha hatte dafür plädiert, dass sich die Kommunen dezentral darum kümmern, da es sich um Einzelfälle handle.

Strobl fährt harten Coronakurs

Strobl sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagabend, den 17. Januar 2021: „Natürlich geht es nur um wenige Fälle, aber die sind gefährlich. Es geht um uneinsichtige, bußgeldunempfindliche Personen, die vorsätzlich in Kauf nehmen, andere Menschen mit Corona zu infizieren.“ Für die brauche es eine Lösung und man dürfe die kommunale Ebene damit nicht alleine lassen, so der CDU-Politiker.

Ob bei der Zwangseinweisung unterschieden werden soll zwischen Personen, die coronainfiziert sind und solchen Menschen, die lediglich Kontaktpersonen sind oder aus einem Reiserisikogebiet zurückkehren und dadurch in Quarantäne müssen, ist nicht bekannt.

 




„Viele meiner Kunden wird es im März nicht mehr geben“

„Viele meiner Kunden wird es bis März nicht mehr geben, wenn das so weitergeht“, sagt ein Banker aus dem Hohenlohekreis, der anonym bleiben möchte. Es drohen reihenweise Insolvenzen. Die Gründe hierfür sind vielschichtig.

Staatliche Hilfen noch nicht ausgeschüttet

Zum einen warten diverse Kunden noch auf die Ausschüttung der Novemberhilfen, zum anderen seien auch diese Staatsgelder nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die deckten oft gerade mal einen Teil der Betriebskosten wie etwa Mieten. Das reiche aber nicht, um nicht in den roten Zahlen zu versinken während des Lockdown. Ein anderer Banker berichtet davon, dass er derzeit genau so viel zu tun habe wie vor Corona, nur handele es sich dabei weniger um Investitionen wie vor Corona, sondern viele bräuchten Überbrückungshilfen, um ihre Liquiditätsengpässe zu lösen, die durch die Coronamaßnahmen entstanden seien.

Amazon ist der große Gewinner

Zum anderen gewöhnen sich gerade im derzeit geschlossenen Einzelhandel viele Kunden daran, ihre Waren immer mehr online zu bestellen, auch etwa Dinge, die vorher bei dem Geschäft um die Ecke gekauft wurden, wie etwa Schreibutensilien. Ob nach der Wiederöffnung die Kunden wieder wie vor Corona den Gang in die Ladengeschäfte tätigen, ist mehr als fraglich. Die Gewinner sind in der Coronakrise die großen Online-Player, die mehr Gewinn erwirtschaften als je zuvor. Besonders Amazon sticht hier hervor. Derweil galoppieren die Preise für Dinge, die derzeit online nur noch begrenzt verfügbar sind, von einem Rekordpreis zum nächsten. So kosteten beispielsweise dieselben Schneebobs vor Corona 49 Euro, derzeit werden sie für 89 Euro angeboten. Bei Winterstiefeln sieht es ähnlich aus. Noch nie wurden diese Dinge fast nur noch übers Netz gekauft. Aber wen wundert es? Die Schuhgeschäfte und Sportartikelläden dürfen zwar Bestellungen entgegennehmen und die Kunden können die Waren dann abholen. Aber einfacher, bequemer und weniger risikobehafteter ist dann doch der Klick bei Amazon oder Zalando.

Die Ungewissheit macht vielen zu schaffen

Die Ungewissheit, wie lange die Schließungen dauern, macht vielen zu schaffen. Und: Der Wegbruch der Frauen beziehungsweise Mütter, die entweder gänzlich wieder ins homeschooling entschwunden sind oder den Spagat mehr schlecht als recht mit homeoffice und homeschooling versuchen zu meistern. Immerhin ein Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland ist weiblich und hierbei handelt es sich neben Putzkräften und Verkäuferinnen auch um hochrangige Managerinnnen. Auch durch diesen Wegbruch können Firmen ins Straucheln kommen.

Bei Homeoffice bleibt das Miteinander und die Effizienz auf der Strecke

Bei den Industrieunternehmen sieht es nicht besser aus. Über die Homeoffice-Pflicht, die Angela Merkel und Winfried Kretschmann fordern, können viele Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen nur schmunzeln. Schon allein um für neue Aufträge weiterhin ständig adäquat und seriös erreichbar zu sein, reicht es eben nicht, eine Rufumleitung einzurichten, damit die Mitarbeiter von zu Hause die Anrufe entgegennehmen. Briefe müssen bearbeitet werden, Jahresabschlüsse anhand von Akten vor Ort gemacht werden. Auch diese kann man schlecht den Mitarbeitern ins homeoffice schicken lassen. Arbeitgeber wollen in der Regel eher nicht, dass Mitarbeiter auf sensible Firmendaten von zu Hause aus zugreifen können. Homeoffice ist zwar zunächst kostensparender, aber die Effizienz beleibt langfristig auf der Strecke und die Motivation auch.

Der Wirtschaft Deutschlands geht es nicht gut.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, er braucht den direkten Austausch und die Kommunikation, um langfristig erfolgreich zu arbeiten. Und der Mensch braucht Sicherheit. Viele sind schon in Kurzarbeit, manche haben bereits ihre Jobs verloren. Und damit wird es weitergehen, je länger der Shutdown andauert. Der Wirtschaft Deutschlands geht es nicht gut.

 

 




Einmal Mathe digital, bitte

Homeschooling war noch nie so einfach. Diesen Satz empfinden viele Eltern als sarkastisch. und doch hat sich seit dem ersten Lockdown so einiges getan an Deutschlands Schulen, was das digitale Lernen betrifft (wir berichteten). Natürlich gibt es aber auch hier zwischen den einzelnen Schulen und Lehrern erhebliche Unterschiede.

Wie geht digitaler Unterricht?

Wir wollten wissen: Was ist heutzutage an digitalem Unterricht überhaupt möglich und haben unsere GSCHWÄTZ-Praktikantin Cora-Lee Pusker zu einer virtuellen Mathestunde mit einer Lehrerin aus dem Kochertal, die anonym bleiben möchte, geschickt.

Auch die GSCHWÄTZ-Redaktion hatte so ihre Probleme mit Zoom

Über die Software Zoom haben sich die beiden zusammengefunden. Wir durften Mäuschen spielen. Aber nicht jede/r GSCHWÄTZ-Redakteur:in hat mit Zoom Erfahrung gemacht. Daher stellten sich für uns zunächst ganz banale technische Fragen: Brauchen wir hierfür eine Webcam? Unsere normalen Monitore haben nämlich keine vorinstallierte Kamera. Also müssen wir uns tatsächlich eine separate Webcam kaufen. Oder wir nehmen hilfsweise unser Notebook, dieses hat eine Kamera integriert. Nun müssen wir das Notebook jedoch auf eine kleine Erhöhung vor uns stellen, damit uns die Kamera des Notebooks quasi auf Augenhöhe filmt. Sonst filmt uns die Kamera lediglich in die Nasenlöcher rein, was sehr unschön ausschauen würde.

Wir sind nun virtuell in einem Raum verbunden

Und nun? Wir erhalten von der Mathelehrerin per E-Mail einen Zoom-Link. Darauf klicken wir und schon öffnet sich ein Fenster. Darauf zu sehen: Eine Matheaufgabe in groß und rechts daneben zwei kleine Bewegtbilder. In dem einen sehen wir die Mathelehrerin, in dem anderen winkt uns Cora-Lee zu und auch wir sind als drittes Bewegtbild ebenfalls zu sehen. Das Wichtigste wäre geschafft: Wir sind nun virtuell alle in einem Raum verbunden. Normalerweise sind hier mehr Schüler zu sehen. Dafür hat die Mathelehrerin einen zweiten Monitor zu Hause stehen. Ansonsten wäre ihr Monitor nur mit Gesichtern voll und die Aufgabe wäre nicht mehr zu sehen. Man kann die Leiste mit den Gesichtern aber auch einfach kleiner machen oder ganz verschwinden lassen. Aber dann sieht die Lehrkraft nicht mehr die Reaktionen der Schüler. Sprich: Wer meldet sich gerade (hierfür gibt es einen kleinen Button), wer hat eine Frage, wer passt nicht auf.

Das Erarbeitete vom ersten Lockdown helfe ihr nun auch beim zweiten

Neben der Matheaufgabe ist Platz für die Rechnung selbst. Da kann die Lehrerin etwa mittels Touchscreen die Rechnung hinschreiben, die ihr Cora-Lee nach ein paar Minuten überlegen, diktiert.  Auch Cora-Lee kann mit ihrer Maus die Grafik markieren oder selbst etwas in das weiße Feld neben der Grafik schreiben. Stimmt die Rechnung? Die Lösung taucht einen Klick später auf. Die Mathaufgabe und das Diagramm sowie die Lösungen wurden mittels Power Point vorbereitet und in Zoom eingespielt. Das alles geht nicht von heute auf morgen. „Ich habe schon viel Zeit auch in meiner Freizeit investiert, um mich mit digitalem Unterricht auseinanderzusetzen“, sagt die Lehrerin. Das Gute aber sei: Was man hat, das hat man. Sprich: Das Erarbeitete vom ersten Lockdown helfe ihr nun auch beim zweiten.

Manche Fächer einfacher zu unterrichten als andere

Aber auch hier gibt es Unterschiede: Ältere Schüler können eher einem Onlineunterricht folgen als jüngere. Bei den jüngeren ist der digitale Konzentrationsfaden oft noch kürzer als im Klassenzimmer. Kleinere Gruppen von 5 Schülern sind besser als eine Klasse mit 25 Schülern. Manche Fächer sind einfacher zu unterrichten als andere. „Wir Mathelehrer kamen eigentlich gut mit unseren Unterrichtsmaterialien während des ersten Lockdowns durch“, erinnert sich die Lehrerin. Aber wie bringe ich einem Erstklässler in Deutsch bei, wie man die Buchstaben richtig schreibt? Da wird es dann schon schwieriger. Man könne zwar beispielsweise ein „R“ direkt auf ein digitales Whiteboard, ähnlich einer Tafel, schreiben. Dadurch wissen dann die Erstklässler, wie man das R korrekt schreibt, aber sie müssen es auch korrekt nachschreiben. Im Klassenzimmer kann die Lehrkraft kurzerhand durch das Klassenzimmer laufen und die Aufschriebe anschauen. Das geht im digitalen Unterricht nicht.

Digitale Arbeitsräume

Was gut bei Zoom funktioniert: digitale Gruppenarbeitsräume. Die Lehrkraft steckt zum Beispiel Cora-Lee mit zwei Schulfreundinnen in einen digitalen Arbeitsraum, die anderen Mitschüler kommen gruppenweise in andere Arbeitsräume. Dort sollen sie verschiedene Aufgaben gemeinsam lösen. Sie sind unter sich, unterhalten sich hier auch mal über andere, außerschulische Dinge. Man sieht die Schulkameraden ansonsten ja kaum mehr. Wenn sie Fragen haben, können sie die Lehrerin digital mit dem Klick eines Buttons rufen, aber auch die Lehrerin kann jederzeit den digitalen Klassenraum betreten und hören und sehen, was die Schüler bis dato geschaffen haben. Die Lehrkraft kann auch einen Timer stellen, wann die Gruppenarbeit in den einzelnen Räumen zu Ende ist und alle wieder in demselben Klassenzimmer zusammensitzen.

Auch abschalten ist wichtig. Und das im wahrsten Sinne

Nicht nur für die Lehrkräfte, auch für die Schüler war das homeschooling zunächst eine große Umstellung. Cora-Lee erinnert sich daran, dass sie im ersten Lockdown sich selbst und ihren Tag erst einmal eigenständig strukturieren musste: Wann mache ich was zu welcher Uhrzeit? Und hat dabei gelernt: sich auch immer wieder bewusst eine Pause zwischendurch zu nehmen, ist wichtig. Auch einmal abschalten ist wichtig. Und das wahrsten Sinne.

Text: Dr. Sandra Hartmann

Homeschooling-Mathestunde mit GSCHWÄTZ-Praktikantin Cora-Lee Pusker. Foto: Screenshot aus der Probestunde

 

 

 




Segen der Sternsinger für das Künzelsauer Rathaus

Hausbesuche machten die Sternsinger in Künzelsau in diesem Jahr keine. Trotzdem hat sich die Sternsinger-Familie Schäfer mit Bürgermeister Stefan Neumann vor dem Rathaus in Künzelsau getroffen. Andreas Schäfer überbrachte mit seinen Kindern Carolin, Madeleine und Lara den Sternsinger-Segen und stattete den Türrahmen am Haupteingang des Rathauses mit dem Segensspruch aus.

Alljährliche Sternsinger-Spendenaktion

Mit der Aktion wollen die katholische Kirchengemeinde St. Paulus und die vier Sternsinger die Aufmerksamkeit auf Kinder in der Ukraine lenken. Darüber hinaus unterstützen sie Spenden-Projekte auf der ganzen Welt. Die Sternsinger-Aktion ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder und bittet um Spenden durch eine Überweisung auf das Konto der Katholischen Kirchenpflege, IBAN DE58 6225 1550 0005 0051 65 „Stichwort: Sternsinger“.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Der Segensspruch in Form eines Aufklebers grüßt nun alle Besucher des Rathauses. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 

 

 

 

Bilduntertitel:

Der Segensspruch in Form eines Aufklebers grüßt nun alle Besucher des Rathauses. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.