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Nasenabstriche im Minutentakt

Am Montag, den 15. März 2021, hat das Corona-Schnelltestzentrum in der Künzelsauer Stadthalle den Betrieb aufgenommen. Etwas mehr als hundert Menschen nutzen die Gelegenheit gleich am ersten Tag und lassen sich testen. Patrick Braun und seine drei Kollegen vom Deutschen Roten Kreuz nehmen die Nasenabstriche im Minutentakt an zwei Test-Straßen vor. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor. Auch die Apotheker Hans-Peter van Dorp und Julian Bockmann springen kurz ein, als einige Personen warten, und machen Abstriche an der dritten Test-Straße. Gut gelaunt gelingt es dem Team, den Test von der Anmeldung im Foyer, über den Abstrich im großen Saal, bis zum Verlassen der Stadthalle am Nebenausgang in nur wenigen Minuten abzuwickeln. Das Test-Ergebnis wird kurz darauf schon per E-Mail geschickt oder kann, bei telefonischer Anmeldung, nach kurzer Wartezeit in Papierform mitgenommen werden.

Apotheker springen ein

Ende der vergangenen Woche waren die Test-Termine für diese Woche Montag und Freitag alle ausgebucht. Deshalb haben die Apotheker Hans-Peter van Dorp und Julian Bockmann mit ihrem Team rasch übers Wochenende das Angebot auf knapp 200 Tests pro Testtag ausgebaut. Jetzt im laufenden Betrieb kann die Kapazität der Nachfrage angepasst und bei Bedarf auch nochmal erhöht werden.

Öffnungszeiten und Anmeldung

Das Testzentrum in der Stadthalle Künzelsau, Schulstraße 9, ist geöffnet Montag, Mittwoch und Freitag, von 18 bis 21 Uhr.

Wer sich testen lassen möchte, muss eine FFP2-Maske tragen, symptomfrei sein, einen Ausweis dabeihaben und sich unbedingt anmelden über das Termin-Buchungsportal: http://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau . Es wird darum gebeten, die Anmeldebestätigung ausgedruckt zum Termin mitzubringen.

Menschen ohne Internetzugang können sich bei der Stadtverwaltung Künzelsau telefonisch anmelden: Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr, Telefon 07940 129-0.

Das Corona-Schnelltestzentrum in der Stadthalle Künzelsau betreiben gemeinsam die Apotheke MediKÜN, die Hohenlohe-Apotheke, der Ortsverein Künzelsau des Deutsches Rotes Kreuzes und Stadt.

 

Schnelltestzentrum in der Stadthalle Künzelsau: Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Das Corona-Schnelltestzentrum in der Stadthalle Künzelsau betreiben gemeinsam die Apotheke MediKÜN, die Hohenlohe-Apotheke, der Ortsverein Künzelsau des Deutsches Rotes Kreuzes und Stadt.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

 




Inzidenz bei fast 110

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am heutigen Dienstag, 16. März 2021, insgesamt 19 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 109,2 pro 100.000 Einwohner. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Betroffen sind unter anderem zwei Grundschulen im Großraum Öhringen, womit für über 20 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet wurde.

 




Im Einsatz für Hohenlohe – aber nicht gemeinsam

Neben Arnulf von Eyb (CDU) sind auch Catherine Kern (Bündnis 90/Die Grünen) und Anton Baron (AfD) im neuen baden-württembergischen Landtag und vertreten den Wahlkreis Hohenlohe. Nur auf eine überparteiliche Zusammenarbeit dürfen die Bürger:innen wohl erstmal nicht hoffen. GSCHWÄTZ-Redakteur Matthias Lauterer hat mit den beiden einen Tag nach der Landtagswahl am 14. März 2021 am Rande einer Kreistagssitzung kurz gesprochen.

„Wir hoffen, dass wir auch in Hohenlohe grüne Politik voranbringen“

GSCHWÄTZ: Frau Kern, Sie haben den persönlichen Erfolg im zweiten Anlauf. Die Partei hat einen Erfolg mit plus Prozenten. Sie lächeln aus gutem Grund, nehme ich an.

Kern: Ja, ich bin sehr erfreut über unser Gesamtergebnis. Natürlich über mein persönliches Ergebnis. Ja, es war ein langer Weg. Es hat sich gelohnt. Insofern hoffen wir, dass wir jetzt auch in Hohenlohe grüne Politik voranbringen.

GSCHWÄTZ: Dann gratuliere ich Ihnen dazu. Wissen Sie denn schon, welche Fachgebiete Sie dann in der Fraktion bearbeiten werden oder ist das noch nicht abgesprochen?

Kern: Morgen gibt es das erste Treffen, wo alle Abgeordnete zusammenkommen. Ich gehe davon aus, dass es da im Gespräch sein wird.

„Mit der AfD möchte ich nicht zusammenarbeiten“

GSCHWÄTZ: Wir haben jetzt nicht mehr nur zwei Abgeordnete aus der Umgebung, sondern drei. Wird das den Stand des Hohenlohekreises oder des Wahlkreises 21 in der Politik stärken? Können Sie sich vorstellen, dass es eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit gibt mit den Abgeordneten aus der Region?

Kern: Ich schätze Herrn von Eyb. Ich habe schon 2016 mit ihm Wahlkampf zusammen gemacht. Er bringt zehn Jahre Erfahrung mit, 16 Jahre Kenntnisse von Hohenlohe. Ich habe als kommunale Politikerin auch meinen Erfahrungsbereich. Ich denke, da kann es einen guten Austausch geben. Mit der AfD möchte ich nicht zusammenarbeiten.

„Das landesweite Ergebnis ist enttäuschend“

Auch den AfD-Abgeordneten Anton Baron konnte Matthias Lauterer am Rande der Kreistagssitzung am 15. März 2021 für ein kurzes Statement gewinnen.

GSCHWÄTZ: Herr Baron. Erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Sie Ihr Mandat wiederbekommen haben. Aber so ganz ohne Wermutstropfen ist es wohl nicht, denn Sie haben Stimmen verloren. Ihre Partei hat knapp ein Drittel Ihrer Stimmen verloren. Wie fühlen Sie sich gerade?

Baron: Natürlich bin ich froh über mein persönliches Ergebnis. Ich bin froh, dass meine bürgernahe Arbeit auch hier im Kreis honoriert worden ist. Ich habe mich immer bemüht, mich für die Menschen hier einzusetzen. Natürlich ist das landesweite Ergebnis enttäuschend. Das hängt natürlich mit vielem zusammen. Zum einen, dass uns die öffentlich-rechtlichen Medien ignoriert haben vor den Wahlen. Wir sind in keine Talkshows eingeladen worden. Wir haben nahezu keinen Platz gehabt im Fernsehen. Und darüber hinaus muss man auch sagen, diese Verfassungsschutzkeule, der politisch instrumentalisierte Verfassungsschutz, der uns kurz vor den Wahlen nochmal hier aufgesetzt worden ist und den das Gericht schlussendlich auch kassiert hat, hat nichtsdestotrotz sicherlich auch Wähler verschreckt.

„Wir wollen diesen klar bürgerlich-konservativen Weg gehen“

GSCHWÄTZ: Jetzt ist ja der Fall, dass viele Abgeordnete der AfD, die vorher drin waren und die sich besonders durch Standpunkte vom rechten Spektrum ausgewiesen haben, nicht mehr dabei sind. Ist das für Sie ein Zeichen?

Baron: Ja, definitiv. Bei uns findet natürlich auch die Professionalisierung statt und dass wir Provokateure ganz entschlossen ausschließen. Das haben wir auch bewiesen. Wir haben diese Provokateure und auch die, die mit diesem Parlamentsbetrieb nicht zurechtgekommen sind, ausgeschlossen oder die sind von sich alleine ausgetreten. Das zeigt auch, dass wir hier diesen klar bürgerlich-konservativen Weg gehen wollen.

GSCHWÄTZ: Wir haben jetzt seit oder ab der nächsten Legislaturperiode zum ersten Mal überhaupt drei Abgeordnete aus Hohenlohe im Parlament. Sehen Sie da die Möglichkeit, regional für die Region, zum Beispiel für Verkehr und Energie zusammenzuarbeiten?

„Wir stehen immer bereit für Gespräche“

Baron: Wir als AfD und prinzipiell ich selber stehe immer bereit für Gespräche. Ich verwehre mich auch keinen Lösungsvorschlägen, die für unsere Bürger irgendetwas bringen. So stimmen wir auch immer in den Gemeinderäten, im Landesparlament oder auch im Kreistag ab. Und daran wird sich auch nichts ändern. Wir sind ja in den Parlamenten, um irgendetwas zu erreichen für unsere Bürger hier in Hohenlohe. Und daran halten wir auch weiterhin fest.

Anton Baron und Catherine Kern einen Tag nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 15. März 2021. Fotos und Fotomontage: GSCHWÄTZ




Hohenlohe auf Trab gebracht

Die Sparkasse Hohenlohekreis will die Hohenloher auch in Pandemie-Zeiten auf Trab bringen und hat dazu „Sparkassen-Familien-Wohnzimmer-Workout“-Videos mit der Hohenloher Sportlerin des Jahres 2020, Laura Raquel Müller, gedreht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Filme stehen am Mittwoch, den 17. März, am Mittwoch, den 24. März, und Mittwoch, den 31. März 2021, jeweils ab 18 Uhr auf der Homepage der Sparkasse (www.spk-hohenlohekreis.de/workout) sowie auf den sozialen Netzwerken der Sparkasse Hohenlohekreis (Facebook und Instagram). Alle drei Videos hintereinander sorgen für insgesamt 30 Minuten Bewegung.

Mehrere Rekorde

Laura Raquel Müller gilt als eins der größten Leichtathletik-Talente in Deutschland. Bei den deutschen U18- und U20-Leichtathletik-Meisterschaften holte die Leichtathletin im Weitsprung und auf 100 Meter Sprint Doppel-Gold. Sie erreichte bisher in ihren Altersklassen mehrere Rekorde. Weder bei der U20 noch bei den Frauen ist in der Region Heilbronn-Franken jemand schneller gelaufen als die Verrenbergerin.

Spaß an der Bewegung

Bei den Aufnahmen zu den Workout-Filmen sind auch Melissa und Ben zu sehen. Die beiden Hohenloher Grundschüler standen bereits 2019 vor der Kamera und erkundeten gemeinsam die Sparkassen-Hauptstelle, waren bei Beratungsgesprächen dabei und staunten über die vielfältige Förderung durch die Sparkasse im Hohenlohekreis. Dieses Mal kamen sie in Sportkleidung und waren mit großem Eifer unter dem Motto „Was zählt, ist Spaß und Bewegung“ dabei.

Bewegung direkt im Wohnzimmer

Bei den sportlichen Workout-Filmen geht es nicht um Schnelligkeit oder die größte Weite, sondern um Spaß an der Bewegung. Die meisten Menschen brauchen zur Bewegung einen Motivationsschubs oder feste Termine im Verein, was mit den vielen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht einfacher geworden ist. Mit den Workout-Filmen kommt die Bewegung nun direkt nach Hause ins Wohnzimmer. Mitmachen ist ganz einfach möglich vor dem Laptop, dem Tablet oder Smart-TV. Die Videos bleiben auf der Sparkassen-Homepage und können jederzeit angeklickt werden.

Quelle: Pressemitteilung der Sparkasse Hohenlohekreis

 

Dreh zum Sport-Video mit Laura Raquel Müller, Melissa und Ben. Foto: Sparkasse Hohenlohekreis




Keine Terminabsagen im KIZ Öhringen

Im Kreisimpfzentrum Öhringen können auch nach der Entscheidung des Bundes, den Impfstoff von AstraZeneca vorerst nicht mehr zu nutzen, alle für das kommende Wochenende geplanten Impftermine stattfinden, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit. Diejenigen, die bereits einen Termin im Zeitraum von Freitag, den 19. März, bis Sonntag, den 21. März 2021, gebucht haben und AstraZeneca erhalten sollten, erhalten stattdessen den Impfstoff von Biontech. Diese Vorgehensweise für das kommende Impfwochenende sei auch mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg abgestimmt, heißt es in der Pressemitteilung.

Vorerst keine neuen Termine

„Wir können die Lücke, die die Aussetzung des AstraZeneca-Impfstoffes nun verursacht, mit dem Biontech-Impfstoff schließen. Das bedeutet erst einmal, dass die Menschen ihre Termine am kommenden Wochenende nicht stornieren müssen. Wie es insgesamt mit dem Impfgeschehen weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen“, erklärt Mike Weise, Leiter des KIZ Öhringen. Gleichzeitig bedeutet dies jedoch, dass für die Wochen danach vorerst keine neuen Termine vergeben werden, bis die Entscheidung über die weitere Nutzung von AstraZeneca gefallen ist beziehungsweise neue Impfstoffe verfügbar sein sollten.

Rund 4.000 AstraZeneca-Dosen bereits verimpft

Im KIZ Hohenlohekreis wurden bislang rund 4.000 Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca verabreicht, für die kommenden drei Wochen waren weitere rund 1.900 Termine vorgesehen. Am vergangenen Wochenende Freitag, den 12. März, bis Sonntag, den 14. März, wurden im Kreisimpfzentrum Öhringen insgesamt rund 3.050 Impfdosen verabreicht.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




„Natürlich schmerzt so eine Niederlage“

Es hat nicht geklappt für Stefan Neumann mit einem weiteren Karrieresprung – dieses Mal nach Backnang. Zu eindeutig waren die Wahlergebnisse am Sonntag, den 14. März 2021, auch wenn Mitbewerber Maximilian Friedrich knapp an der erforderlichen 50-Prozent-Mehrheit vorbeischrammte. Daher gibt es noch einen zweiten Wahlgang Ende März 2021, allerdings ohne Stefan Neumann, der zwar bei dem Abstimmungsergebnis den zweiten Platz belegen konnte, aber weniger als die Hälfte der Stimmen im Vergleich zu Friedrich bekam.

Videobotschaft

Damit bleibt Stefan Neumann erst einmal Bürgermeister in Künzelsau. „Natürlich schmerzt so eine Niederlage“, sagt er in einer Videobotschaft einen Tag nach der Wahl auf seinem Facebookaccount.

Neumann dankt jedoch all seinen Unterstützern und kehrt in seiner Videobotschaft denn auch zügig zu seiner Arbeit in Künzelsau zurück, indem er auf die Kreistagssitzung verweist, die am Montag, den 15. März 2021 für ihn ansteht.




Drei Abgeordnete aus Hohenlohe ziehen in den Landtag ein

Der Wahlkreis 21, der neben dem Hohenlohekreis noch Teile des Landkreises Schwäbisch-Hall umfaßt, wird im neuen Landtag erstmals mit drei Abgeordneten vertreten sein:

Neben Catherine Kern, die für die Grünen das Direktmandat gewann, werden auch die bisherigen Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb (CDU) und Anton Baron (AfD) wieder in den Landtag einziehen. Grund dafür ist das komplizierte Wahlrecht, da von Eyb und Baron jeweils eine für ihre Partei innerhalb des Regierungsbezirks Stuttgart überdurchschnittliche Prozentzahl erzielten.

Text: Matthias Lauterer




Jagsttal nach wie vor schwarz, in Künzelsau und Öhringen viele grüne Wähler und generell jede Menge Nicht-Wähler

Die Städter haben ihr Kreuz vermehrt bei den GRÜNEN gemacht, die Jagsttäler eher bei der CDU.Rund 62 Prozent der Wähler:innen hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Damit gab es rund 38 Prozent Nichtwähler. Diese Zahl ist baden-württemberg-weit ähnlich hoch.

So hat der Hohenlohekreis in den einzelnen Städten und Gemeinden bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 15. März 2021 gewählt:

Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 14. März 2021. Ergebnisse des Hohenlohekreises. Quelle: Landratsamt

Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 14. März 2021. Ergebnisse des Hohenlohekreises. Quelle: Landratsamt

Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 14. März 2021. Ergebnisse des Hohenlohekreises. Quelle: Landratsamt

 




Grün, grüner, Greta-Ländle

Es war ja schon ein wenig vorhersehbar. Erst die Coronapleiten unter Jens Spahn (Masken nein, dann doch, erst reicht Stoff, dann am besten ffp-2 oder 3, dannn Impfstoff für alle, dann reicht es nicht, dasselbe mit den Schnelltests), hinzukam zu allem Überfluss nun auch noch der der Maskenskandal von diversen CDU-Granden, die sehr gut an dem Aberkauf von Coronaschutzmasken verdient haben. Dann die Serienpleite beim homepschooling, mit dieser Serienpleite wird wohl auf ewgi die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU) verbunden sein.

Die Grünen überrennen alle

Nun also das böse Erwachen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März 2021 für die einst stärkste Kraft im Ländle, die CDU. Was früher so normal war wie Milch im Kaffee, nämlich das Kreuz bei der CDU, ist überholt. Hier die Wahlergebnisse von 20 Uhr:

Schwache Wahlbeteiligung

Laut der ARD-Hochrechnung von 19.58 Uhr werden die Grünen mit 32,4 Prozent klar stärkste Partei. Die CDU kommt auf 23,6 Prozent, die SPD auf 11,6 Prozent, die FDP auf 10,4 Prozent und die AfD auf 10,1 Prozent. Die Linke verpasst mit 3,5 Prozent erneut deutlich den Einzug in den Landtag, auch die Freien Wähler bleiben mit 3,0 Prozent draußen. Die sonstigen Parteien erreichen zusammen 5,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung sank laut Prognose von 18 Uhr um knapp acht Prozentpunkte auf 62,5 Prozent.

Die Grünen profitieren vom Greta-Effekt

Und auch wenn es viele nicht hören wollen von den Grünen (auch die Hohenloher Landtagskandidatin der Grünen, Catherine Kern – die damit erstmals den Sprung ins baden-württembergische Landesparlament schafft – hat GSCHWÄTZ gegenüber gesagt, dass die Grünen an sich gut seien und Greta Thunberg man diesen erwarteten Erfolg nicht zuschreiben könne) ist es doch so, dass sich seit Gretas Protest und der Klimabewegung, die sich als fridays for future formiert hat, so einiges an grünem Denken auch in der breiten Masse breitgemacht hat. Und das kommt den Grünen natürlich zu Gute. Sicherlich weit mehr als ihre Realpolitik.

Im Hohenlohekreis sieht es mit etwas über 82.000 Wahlberechtigten ähnlich aus wie für Gesamt-Baden-Württemberg:

Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14.03.2021. Ergebnisse des Hohenlohekreises. Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14.03.2021. Ergebnisse des Hohenlohekreises. Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Stefan Neumann derzeit weit abgeschlagen hinter Maximilian Friedrich

Heute findet nicht nur die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt, sondern auch die Oberbürgermeisterwahl in Backnang. Auch für Künzelsau wird dieses Ergebnis möglicherweise große Auswirkungen haben, bewirbt sich um das Amt des Rathauschefs unter anderem Stefan Neumann, der derzeit noch in Künzelsau Bürgermeister ist.

Aktuell sind laut zvw elf von 36 Wahlbezirken ausgezählt. Maximilian Friedrich liegt mit großem Abstand vorne (47,61 Prozent).

Auf Platz rangiert jedoch bereits Stefan Neumann, allerdings mit derzeit lediglich 22,81 Prozent der Stimmen. Die anderen Bewerber sind noch weiter abgeschlagen auf den hinteren Plätzen:

Jörg Bauer: 14,19 Prozent

Stefan Braun: 5,76 Prozent

Julia Papadopoulos: 3,66 Prozent

Roland Stümke: 2,47 Prozent

Marco Schlich: 1,35 Prozent

Stand: 19.37 Uhr

Auf folgendem Youtube-Kanal verkündet der zweite Bürgermeister der Stadt Backnang das endgültige Ergebnis:

https://www.youtube.com/watch?v=MsEHfnfLgfs