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Diskussion über einheitliches „To-Go“-Pfandsystem in Hohenlohe

Mit fast 50 Teilnehmern war die Auftaktveranstaltung des Online-Dialog-Forums „In und nach der Corona-Krise: Wie kann das „To-go“-Geschäft im Hohenlohekreis umweltfreundlicher werden?“ ein voller Erfolg. Eingeladen hatten der Landkreis mit der Abfallwirtschaft, der Wirtschaftsinitiative und der Touristikgemeinschaft sowie DEHOGA. „Ziel des Dialog-Forums ist es, mit den Anbietern von Speisen und Getränken im Hohenlohekreis über Mehrweglösungen ins Gespräch zu kommen“, so die Geschäftsführerin der Wirtschaftsinitiative Hohenlohe und Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung und Tourismus Caroline Bogenschütz bei der Einführung zu Beginn der Online-Veranstaltung. Im Blick haben die Initiatoren dabei neben Gaststätten, Kantinen, Hotels, Besenwirtschaften auch Tankstellen, Dönerläden, Supermärkte und die Fast-Food-Ketten im Kreis. Geplant sind insgesamt drei Termine. Ideal wäre es, wenn man eine Pfandschale nach dem Einkauf beim Metzger in Mulfingen beispielsweise wieder beim Bäcker in Künzelsau abgeben könnte.

Pfandschale nach dem Einkauf in Mulfingen wieder in Künzelsau abgeben

Bei seiner Begrüßung unterstrich Landrat Dr. Matthias Neth die Wichtigkeit der vielfältigen gastronomischen Angebote für den Hohenlohekreis. „Wir wissen, wie schwer Ihnen die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu schaffen machen. Daher ist es uns sehr wichtig, Sie zu unterstützen, indem wir eine geeignete Plattform zum Austausch über ein geeignetes Mehrwegsystem bieten“, so Neth.

Sebastian Damm: „Berge von Verpackungen, die leider oft in der Natur oder im Straßengraben landen“

Mitveranstalter des Dialog-Forums ist der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). Angelika Walter-Hertweck, Vorsitzende der Fachgruppe Tourismus und Hotellerie, betonte die Notwendigkeit, sich auf Neuerungen gerade durch das „To go“-Geschäft einzustellen. „Dessen Folge sind Berge von Verpackungen, die leider oft in der Natur oder im Straßengraben landen“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis Sebastian Damm. Auch deshalb schreibe der Gesetzgeber ab 2023 das Angebot von Mehrweglösungen vor. Exemplarisch wurde das etablierte Mehrwegsystem Recup/Rebowl aus München vorgestellt, das mittlerweile bundesweit aktiv ist.

Erste Erfahrungen positiv

Auch im Hohenlohekreis gibt es bereits erste Erfahrungen mit Mehrwegsystem in der Gastronomie. So berichtete beispielsweise Besenwirt Günter Banzhaf aus Siebeneich über kürzlich eingeführte Behältnisse. Die Kunden haben bei einer Essensbestellung zum Mitnehmen bei Banzhaf die Wahl zwischen einer Einweg- oder einer Mehrwegverpackung. Knapp 80% entschieden sich für die Mehrwegverpackung und nahmen dafür einen Aufpreis in Kauf. Praktikabel und akzeptiert ist Banzhafs Fazit.  Der Bretzfelder Bürgermeister Martin Piott schließt sich Günter Banzhaf an und hält ein glühendes Plädoyer für ein kreisweit einheitliches System.

Kreisweit einheitliches System mit regionalem Branding

Die Auftaktveranstaltung lieferte viele wertvolle Impulse und einen ersten Überblick über bestehende Mehrwegsysteme – sowohl für Becher als auch für Schalen. Bei der Diskussion in Kleingruppen wurden dann Fragen zum Beispiel zur Spülung, oder zur Akzeptanz der Systeme näher erörtert. Erfreulich war, dass auch teilnehmende Metzgereien sich das Angebot von Mehrwegpfandschalen vorstellen können.

Gleich am nächsten Montag startet das Online-Dialog-Forum in die nächste Runde. Hier sollen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme näher beleuchtet werden. Außerdem stehen Einblicke in gemeinsame Initiativen in anderen Regionen auf dem Programm. Da die Vorteile eines regionalen Brandings in der digitalen Umfrage mehrheitlich groß eingeschätzt wurden, sollen auch hierzu Ideen gesammelt werden.

Nächstes Online-Dialog-Forum am Montag, den 29. März 2021

Teil 2 des Dialog-Forums startet am Montag, 29. März 2021 um 14:30 Uhr. Für die Teilnahme wird ein Laptop oder PC und ein Internetanschluss benötigt. Es muss kein spezielles Computerprogramm und keine Kamera vorhanden sein. Die Anmeldung erfolgt über: https://eveeno.com/hohenlohe-to-go-2.

Anmeldeschluss ist der 28. März.

Quelle: Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis

 




Das Virus erst gar nicht in die Klassenzimmer lassen

„Testen, testen, testen“, das hat sich die Stadtverwaltung Künzelsau groß auf die Fahnen geschrieben. Daher verteilt die Stadtverwaltung nun Selbsttest-Kits an Schüler:innen der  auch an den städtischen Schulen. Das Ziel: Für möglichst viele Schüler:innen und das Lehrerkollegium soll die Infektionsgefahr verringert werden.

Die Stadtverwaltung ist sich sicher: „Das schafft auch die Möglichkeit, den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten.“

Die Stadtverwaltung ist sich sicher: „Das schafft auch die Möglichkeit, den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten.“ Im Künzelsauer Rathaus freut man sich über die Lieferzusage für Test-Kits, die das regelmäßige Testen jetzt für die nächsten Wochen sicherstellen. Die Eltern seien nun aufgerufen, ihre Kinder daheim zu testen.

Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder zu Hause zu testn

„Nach den Osterferien können wir wöchentlich bis zu zwei Tests für alle Schulkinder anbieten“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Einige Schulen starten bereits in der kommenden Woche. Die kostenlosen Tests sind freiwillig und sollen von den Eltern zuhause durchgeführt werden. „Positiv getestete Kinder sollen sich erst gar nicht auf den Schulweg machen, nicht in den Bus einsteigen und auch nicht die Schule betreten“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Zu unserer Teststrategie gehört es, neben dem Angebot im Testzentrum, die komfortablen nasalen Tests auch in den Schulen in ausreichender Menge anzubieten. Deshalb sind wir selbst aktiv geworden und haben direkt bei einem Händler auf unsere Kosten bestellt.“

Neumann: „Deshalb sind wir selbst aktiv geworden und haben direkt bei einem Händler auf unsere Kosten bestellt.“

Das Land hat bisher zwar Tests mit der tiefen Einführung in die Nase zur Verfügung gestellt. Deren Anwendung bei Kindern ist aber, insbesondere bei den Kleinen, wenig praktikabel. Der Abstrich bei den von der Stadt georderten Test-Kits der neuen Generation zur Selbstanwendung wird nur im vorderen Nasenbereich gemacht und ist angenehmer.

Einfache Tests

Laut der Stadtverwaltung Künzelsau werden bereits seit Wochen am Ganerben-Gymnasium Lehrer:innen nun auch Schüler:innen größerem Umfang getestet. „Ich bin froh, dass Lehrer:innen sowie Schüler:innen des Ganerben-Gymnasiums sehr verantwortungsvoll mit der Pandemie umgehen“, so Schulleiter Edwin Straßer. „Das zeigt sich auch in der großen Bereitschaft, sich freiwillig testen zu lassen. Das Tückische ist ja, dass man Infektionsträger sein kann, ohne dass man selbst etwas bemerkt. Regelmäßige Tests möglichst vieler Schülerinnen und Schüler dienen deshalb nicht nur der persönlichen Sicherheit aller am Schulleben Beteiligten, sondern helfen auch, Infektionsherde frühzeitig aufzudecken und Infektionsketten zu unterbrechen. Eine gemeinsame Teststrategie an den Künzelsauer Schulen – an der seit Wochen gearbeitet wird – kann also einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die Inzidenzzahlen insgesamt zu senken.“

Ganerben-Gymnasium testet bereits seit Wochen seine Lehrerschaft

Nach den Osterferien will auch das Land die Städte mit der Lieferung dieser Test-Kits unterstützen. Dann soll es ein Kontingent für Schulkinder, Lehrerkollegium und Betreuungskräfte geben, das Tests zweimal in der Woche ermöglicht.

„Unser Ziel ist, die Tests auf unbestimmte Dauer verlässlich allen zur Verfügung zu stellen. Nutzen Sie alle die Möglichkeiten, testen Sie Ihre Kinder und nehmen Sie auch das Angebot im Testzentrum in der Stadthalle in Anspruch, um sich zu testen“, appelliert Bürgermeister Stefan Neumann. „Wir können die Pandemie nur gemeinsam eindämmen.“

Kostenlose Corona-Schnelltests in der Stadthalle Künzelsau

Apotheken, Deutsches Rotes Kreuz und Stadt bieten weiterhin für alle kostenlose Corona-Schnelltests in der Stadthalle, Schulstraße 9, in Künzelsau an: Montag, Mittwoch und Freitag 18 bis 21 Uhr. Die Anmeldung ist online möglich über das Termin-Buchungsportal:  http://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau

Wer keinen Internetzugang hat, kann sich telefonisch bei der Stadtverwaltung Künzelsau anmelden: Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr, Telefon 07940 129-0.

Aufgrund der großen Nachfrage ist die kurzfristige Erweiterung der Testtermine in Planung.

Schülertest am GanerbenGymnasium. Stadtverwaltung Künzelsau

 




„Mein herzlicher Dank geht an die Stadt Öhringen – an der Spitze Herr OB Michler – für die herausragende Zusammenarbeit“

Der Regionalleiter der BBT-Gruppe Marc Reggentin hat am Donnerstag, den 25. März 2021, gemeinsam mit der kaufmännischen Direktorin des Hohenloher Krankenhaus, Melanie Junge, den Bauantrag für den Neubau des Hohenloher Krankenhauses bei der Stadt Öhringen eingereicht. Das geht aus einer Pressemitteilung der BBT-Gruppe gemeinsam mit dem Landratsamt des Hohenlohekreises und der Stadt Öhringen hervor.

„Wichtiger Meilenstein“

„Dieser Tag ist für uns als BBT-Gruppe heute ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem zukunftweisenden Krankenhausneubau“, betonte Marc Reggentin bei der Überreichung der mehr als 30 Aktenordner an Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler. „Wir schaffen hier ein Krankenhaus der Zukunft  mit intelligenter Raumnutzung, moderner Technik und kurzen Wegen, das die hochwertige medizinische Versorgung der Menschen in Hohenlohe auf Jahre hinaus wohnortnah sicherstellt.“ Er sei zuversichtlich und stolz, dieses wichtige Projekt nun einen weiteren wichtigen Schritt voranbringen zu können.

Mehr als 30 Aktenordner

Reggentin dankte Landrat Dr. Matthias Neth und dem Oberbürgermeister Thilo Michler für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Monaten. „Der Hohenlohekreis und die Stadt Öhringen sind für uns zentrale Partner, die uns bereits bei den gesamten Vorarbeiten und Planungsgesprächen unterstützt haben. Nur mit solch verlässlichen Partnerschaften lässt sich ein Projekt in dieser Größenordnung verwirklichen“, so der BBT-Regionalleiter.

„Krankenhaus der Zukunft mit intelligenter Raumnutzung“

„Ich bin der festen Überzeugung, dass das neue Krankenhaus in Öhringen die optimale Lösung ist, um die medizinische Versorgung aller Hohenloher:innen auch in Zukunft sicherzustellen“, erklärte auch der Landrat des Hohenlohekreises Dr. Matthias Neth.  „Wir bleiben auf Kurs, indem wir den Standort Öhringen jetzt fachlich und im Angebot stärken und weiterentwickeln und gleichzeitig den Neubau entschlossen vorantreiben. Wir bleiben im Zeit- und Kostenplan, die Planung hat eine hohe Qualität – es wird ein sehr gutes Krankenhaus entstehen. Es ist ein guter Tag für die Menschen im Hohenlohekreis. Mein herzlicher Dank geht an die Stadt Öhringen – an der Spitze Herr OB Michler – für die herausragende Zusammenarbeit bei der bisherigen Planung und Abstimmung, an unsere Geschäftsführung, hier insbesondere an die Kaufmännische Direktorin Melanie Junge, die dieses Projekt konsequent in hoher Qualität und mit viel Herzblut vorangetrieben hat und an das Land Baden-Württemberg für die erfreuliche Krankenhausförderung.“

„Mein herzlicher Dank geht an die Stadt Öhringen – an der Spitze Herr OB Michler – für die herausragende Zusammenarbeit“

Die Pläne für den Neubau des Hohenloher Krankenhauses wurden im vergangenen Jahr laut der BBT-Gruppe in intensiven Nutzergesprächen mit Ärzten, Pflegenden und allen beteiligten Bereichen weiter konkretisiert und überarbeitet. Nach der Zustimmung des Aufsichtsrats der BBT-Gruppe sowie der Gesellschafterversammlung der Hohenloher Krankenhaus gGmbH konnten die Pläne bereits im Januar und Februar im Rathaus in Öhringen eingesehen werden und wurden auch beim virtuellen Neujahrsempfang der Stadt Öhringen öffentlich vorgestellt.

Gesundheitscampus für Öhringen

„Wir freuen uns erstmalig ein Projekt dieser Größenordnung baurechtlich begleiten zu dürfen und somit zum Gelingen des Vorhabens beitragen zu können“, sagte Oberbürgermeister Thilo Michler. „In der Gemeinderatssitzung diese Woche haben wir mit dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Gesundheitscampus bereits den gesetzlichen Auftakt für den Neubau gegeben. Wir als Stadt Öhringen unterstützen das Projekt vollumfänglich und ziehen mit allen Beteiligten an einem Strang. Gerade jetzt in Zeiten der Pandemie haben wir gesehen, wie wichtig Investitionen im Gesundheitsbereich sind“, so Öhringens Oberbürgermeister.

Für die Prüfung des Bauantrags sind sechs Monate angesetzt

Für die Prüfung des Bauantrags sind etwa sechs Monate angesetzt. Hier erklärt Stadtbaumeister Kai Langenecker: „Aufgrund der Vorgespräche mit dem Bauherrn und seinen Fachplanern sind wir zuversichtlich, zusammen mit den zu beteiligenden Fachbehörden im Hause, im Landratsamt und im Regierungspräsidium Stuttgart zügig eine Genehmigung erteilen zu können. Nach Entgegennahme der Unterlagen ist es unsere erste Aufgabe die Vollständigkeit zu überprüfen und falls notwendig den Bauherrn um Nachreichung entsprechender Unterlagen zu bitten. Dann werden die Fachbehörden, wie z.B. das Gesundheitsamt, die Gewerbeaufsicht, der Kreisbrandmeister oder im RP Stuttgart das Referat für Denkmalpflege gehört und um entsprechende Stellungnahmen gebeten. Wenn diese alle vorliegen und die Nachbaranhörung, die selbstverständlich auch durchgeführt wird, abgeschlossen ist, liegt es dann an uns die Genehmigung fertig zu machen.“

205-Bettenhaus soll entstehen

Geplant ist ein 205-Bettenhaus, das mit seinem medizinischen Behandlungsspektrum die Grund- und Regelversorgung in den Fachbereichen der Chirurgie und Inneren Medizin sichert und darüber hinaus mit zusätzlichen spezialisierten Versorgungsangeboten ein breites medizinisches Leistungsprofil abdeckt. Dazu gehören etwa die Geburtshilfe, die Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen u.a. im modernen Herzkatheterlabor, die Behandlung von Schlaganfallpatienten in der zertifizierten Stroke Unit, die moderne Endoprothetik sowie die hohe diagnostische und therapeutische Kompetenz bei Magen- und Darmerkrankungen und natürlich die rasche Notfallversorgung in einem interdisziplinären Notfallzentrum.

„Krankenhaus der kurzen Wege“

„Bei allen Überlegungen steht für uns der Patient im Mittelpunkt und alle Wege, die er während eines ambulanten oder stationären Aufenthalts im Krankenhaus durchläuft“, betont die kaufmännische Direktorin Melanie Junge. „Um diese Abläufe und die Bedürfnisse des Patienten herum konzentrieren sich die verschiedenen Räume und Funktionsbereiche. Daraus ergibt sich ein Krankenhaus der kurzen Wege für Patienten, Mitarbeitende und Besucher.“

Das Gebäude wird aus einem rechteckigen Kubus bestehen, der sich um zwei Lichthöfe im Inneren gruppiert und so Tageslicht in allen Patientenzimmern sowie in den Therapie- und Aufenthaltsräumen ermöglicht. Es erstreckt sich über insgesamt vier Stockwerke sowie ein Kellergeschoss für Funktionsräume und Technik.

Wann das Krankenhaus fertig sein soll, darauf wird nicht näher eingegangen

Im Erdgeschoss soll sich dann das Diagnostik- und Ambulanzzentrum befinden: neben der interdisziplinären Notaufnahme ist hier die radiologische Diagnostik mit MRT, CT und konventionellem Röntgen konzentriert. Funktionsdiagnostik mit EEG, Herz-Echo, Sonographie und Endosonographie an, die zugleich den Übergang zu den Ambulanzen bildet. Großzügige Wartezonen sowie die Untersuchungszimmer und Funktionsräume können von verschiedenen Abteilungen gemeinsam genutzt werden. Ein großzügiger Gastronomiebereich am Eingang lädt Patienten, Besucher, Mitarbeiter und Gäste zum Verweilen ein.

Ambulanz, OP-Räume und Therapieräume

Im 1. Stock sollen Räume für Operationen geschaffen werden, für invasive Eingriffe und Interventionen sowie die dazugehörige intensivmedizinische Überwachung sind hier konzentriert. Mehrere Operationssäle mit moderner Ausstattung, dazu das Herzkatheterlabor und die Überwachungsstation für Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten liegen in enger Verbindung nebeneinander. Hinzu kommen vier neue Kreißsäle – einer mehr als bisher – für die Geburtshilfe.

Das zweite und dritte Stockwerk sollen der Pflege der stationären Patienten gewidmet werden. Im Neubau wird es laut der BBT-Gruppe nur noch Ein- oder Zweibettzimmer geben. Alle Patientenzimmer haben große Fenster für viel Tageslicht und verfügen jeweils über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. „Hier können wir allen Patienten einen sehr guten Standard anbieten“, unterstreicht Junge. Daneben sind spezielle Therapieräume zum Beispiel für die Behandlung älterer mehrfach erkrankter Patienten in der Geriatrie vorgesehen. Im dritten Obergeschoss bietet eine Komfortstation auf Wunsch zusätzliche Annehmlichkeiten.

„Schon in den vergangenen Monaten hat das Projektteam bei den verschiedenen erforderlichen Gutachten eng mit den Genehmigungsbehörden zusammengearbeitet, um alle Auflagen in Sachen Umweltverträglichkeit, Klimaschutz und Emissionen zu erfüllen“, erläutert Marc Reggentin. „Viele Gedanken haben wir uns auch um die künftigen Verkehrswege und das mit dem Neubau verbundene höhere Verkehrsaufkommen gemacht und hier gemeinsam mit der Stadt Öhringen eine sehr gute Lösung für das gesamte Quartier gefunden: Das Kubiz-Gebäude am Eingang zur Kastellstraße wird abgerissen und an dieser Stelle soll ein Parkhaus errichtet werden, das den Autoverkehr aufnehmen kann, bevor dieser überhaupt das Wohngebiet erreicht. Damit können sämtlich Parkplatzprobleme, insbesondere auch die Parksituation an der gewerblichen Schule aufgefangen werden.“

Der Neubau soll im vorgegebenen Kostenrahmen blieben – was genau das bedeutet, wird nicht genannt

Insgesamt bleibe es bei dem geplanten Krankenhausneubau bei dem ursprünglich vorgegeben Kostenrahmen, so Reggentin. Wie hoch die Kosten nun genau sein sollen – immerhin gab es in der Vergangenheit hierzu ganz unterschiedliche Aussagen – wird nicht genannt. Nur so viel sagt die BBT:

„Um unabsehbare Kostensteigerungen zu vermeiden, haben wir die Firma VAMED als Partner sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung des Projekts ins Boot geholt.“ Als international renommierter Spezialist für den Neubau von Kliniken ist VAMED u.a. für die Charité in Berlin, die Uniklinik Köln und die Unikliniken Schleswig-Holstein tätig. „Mit dem sog. Partnering-Verfahren haben wir die Voraussetzung für Kostentransparenz und finanzielle Planungssicherheit geschaffen“, ist sich die BBT-Gruppe sicher.

Vor dem Bauantrag fanden monatelange Grabungen statt, weil auf dem Neubaugelände Teile eines alten Römerkastells gefunden worden sind. Kritiker monierten, dass daher an dieser Stelle ein Neubau kaum möglich sei.

Über den Stand der archäologischen Grabungen äußerte sich die BBT-Gruppe bislang nicht.

30 Aktenordner umfasst das Baugesucht. Foto: BBT-Gruppe / Landratsamt des Hohenlohekreises / Stadt Öhringen

 




Kinderschuhe auf den Stufen des Rathauses

Nicht nur in Künzelsau (wir berichteten), auch in Niedernhall wurden Kinderschuhe vor das Rathaus gelegt. Mit dieser Aktion, die es schon in einigen Städten in Deutschland gegeben hat, wollen Eltern darauf aufmerksam machen, wie Kinder teilweise unter den Coronamaßnahmen leiden.

 

Schuhaktion in Niedernhall. Screenshot: facebook/Du weißt, dass du aus Niedernhall kommst, wenn…

Schuhaktion in Niedernhall. Screenshot: facebook/Du weißt, dass du aus Niedernhall kommst, wenn…




Zweite Runde für die Hohenloher Bio-Sterne

Nach der erfolgreichen ersten Vergabe der Hohenloher Bio-Sterne im Sommer 2020 startet die Bio-Musterregion Hohenlohe laut einer Pressemitteilung in die zweite Runde. Bis Donnerstag, den 20. Mai 2021, können sich Betriebe und Unternehmen mit besonderen bio-regionalen Produkten und Produktlinien auf die Auszeichnung bewerben.

Vergabe der Auszeichnung in Kupferzell

Eine zwölfköpfige Bio-Sterne-Jury vergibt im Anschluss die Bio-Sterne. Die Verleihung der Sterne ist für Mittwoch, den 30. Juni 2021, an der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell geplant – entsprechend den dann geltenden Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus. Die Auszeichnungen werden für einzelne Produkte und Produktlinien vergeben, nicht pauschal für das ganze Unternehmen.

Informationen auf der Homepage

Alle Informationen zur Bewerbung inklusive Fragebogen und Listungstabelle der Produkte stehen auf der Homepage der Bio-Musterregion zum Download bereit (http://www.biomusterregionen-bw.de/hohenlohe/biosterne). Hier sind auch detaillierte Informationen zu Bewerbungsbedingungen und eine Übersicht der Preisträger 2020 zu finden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




„Öhringen soll auch nach der Pandemie lebendig bleiben“

Alle kennen ihn: den Öhringer Geschenkgutschein – erfolgreiche Umsätze seit seiner Einführung in 2006 sprechen für die Beliebtheit des bekannten Papiergutscheins. Dieses Erfolgsprodukt will der Handels- und Gewerbeverein nun gemeinsam mit der Stadt Öhringen fit machen für die Zukunft, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Der etablierte Gutschein – der nun Gutscheinliebe.Öhringen heißt – bekommt ein neues Gesicht und wird zum Verkaufsstart mit einer Rabattaktion der Stadt gefördert.

Einstimmiger Beschluss

In der Sitzung am 23. März 2021 hat der Öhringer Gemeinderat einstimmig eine Gutschein-Rabattaktion zur Stärkung des lokalen Einzelhandels beschlossen. Die Idee dazu hatte Leona Ledwig, Marketingleitung der Stadt Öhringen: „Die kritische Situation unserer Händler, Dienstleister und Gastronomen durch die Corona-Pandemie macht uns große Sorgen. Viele kämpfen um ihre Existenz. Das fehlende Weihnachtsgeschäft hat viele zusätzlich geschwächt. Öhringen soll auch nach der Pandemie lebendig bleiben. Deshalb soll der beliebte Öhringer Gutschein rabattiert angeboten werden, um Umsätze direkt in die Kassen zu bringen. Gleichzeitig wollen wir mit der Aktion einen langfristigen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Einkaufs- und Erlebnisstandorts leisten und daher den ‚alten Gutschein‘ durch ein neues System fit machen für die Zukunft“, so Ledwig.

„Eine enorme Erleichterung“

Das neue System setzt auf wiederaufladbare Gutscheinkarten statt Einweg-Papier und bietet zusätzlich die Möglichkeit, print@home-Gutscheine für Last-Minute-Geschenke im Onlineshop zu beziehen. Künftig wird das System auch für steuerfreie Sachbezüge für Arbeitgeber – die sogenannten 44-EUR-Gutscheine – nutzbar sein. Anders als beim bisherigen System können beliebige Werte aufgeladen und eingelöst werden, bereits ausgegebene Karten können bequem online wieder aufgeladen und weiterverschenkt werden. „Eine enorme Erleichterung für mich als Händler bietet das automatische Abrechnungssystem. Ich muss keine Papiergutscheine mehr beim HGV einreichen, sondern warte einfach auf meine vollautomatische Abrechnung. Auch das Aufladen und Einlösen per QR-Code oder im Browser funktioniert total einfach“, freut sich HGV-Mitglied Martin Gseller auf die Einführung des neuen Systems.

 45 statt 50 – die Rabattaktion

Zum Verkaufsstart werden die neuen Gutscheine zu einem Aktionspreis angeboten: Wer einen Gutschein für 50 Euro kauft, erhält fünf Euro Förderung von der Stadt – bezahlt werden müssen also nur 45 Euro. „Diese Aktion spült zehnfachen Umsatz direkt in die Kassen. Maximal kann zum Beispiel mit 10.000 Gutscheinen á 50 Euro ein Gesamtumsatz von 500.000 Euro generiert werden“, sagt Detlef Burgemeister, Vorstandsmitglied des HGV. Um zu gewährleisten, dass die Umsätze zügig in die Kassen der Geschäfte wandern, werden die geschenkten fünf euro mit einer Gültigkeit bis 31. Juli 2021 versehen. Der Verkaufsstart der Aktionsgutscheine ist für Mai geplant – im Falle eines anhaltenden oder erneuten Lockdowns wird flexibel reagiert. „Die Aktion vereint viele Vorteile. Sie unterstützt von der Corona-Krise betroffene Branchen, schafft ein Bewusstsein dafür, dass Umsätze vor Ort Existenzen retten, zeigt Solidarität und ist ein wichtiger Schritt in Richtung Standort-Digitalisierung. Außerdem ist sie ein weiteres Beispiel dafür, was durch die geplanten neuen Stadtmarketingstrukturen in Zusammenarbeit des HGV und der Stadt möglich ist“, freut sich Leona Ledwig.

Anmeldungen für Teilnehmer ab sofort möglich

Rund 60 Stellen akzeptieren aktuell den alten Öhringer Gutschein, diese können sich nun für das neue System anmelden. Es können sich aber auch neue Annahmestellen registrieren, die sich nicht rein auf den Einzelhandel beschränken. Für alle interessierten Teilnehmer wird es Anleitungen und kostenlose Webinare geben. Anmeldungen sind ab sofort bei Leona Ledwig unter leona.ledwig@oehringen.de möglich.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




Kinderschuhe vor dem alten Rathaus in Künzelsau

In den sozialen Medien verbreitet sich ein Aktionsaufruf, mit Kinderschuhen vor den Rathäusern ein Zeichen für das Wohl der Kinder in Corona-Zeiten zu setzen. Die Aktion läßt sich auf Julia Hammer aus Zwickau, selbst Mutter zweier schulpflichtiger Kinder, zurückführen, die wohl als erste zu einem solchen Zeichen aufgerufen hat. Sie rief zur „Schuhniederlegung“ am 20. März 2021 in Zwickau auf – seitdem verbreitet sich der Aufruf rasant in ganz Deutschland.

Aktion verbreitet sich von Zwickau bundesweit

Auslöser der Aktion, so Julia Zimmer, waren die erneuten Schul- und Kita-Schließungen in Sachsen: „Ich habe geweint, als ich das gehört habe“, sagt sie. Ein Zeichen für die Kinder wollte sie setzen, von der Resonanz war sie überrascht: „Die Aktion war eigentlich nur für die Zwickauer Kinder geplant. Dass sich das dann so entwickelt, damit habe ich nicht gerechnet.“

Kritiker vermuten politisch motivierte Unterwanderung

Doch die Aktion findet nicht nur Zustimmung: Kritiker fühlen sich an die „Schuhe von Majdanek“ erinnert, andere unterstellen eine Nähe zu den Querdenkern oder ähnlichen Organisationen. Zumindest für ihre eigene Aktion widerspricht Hammer vehement: Sie sei weder Corona-Leugnerin noch Querdenkerin noch Mitglied einer Partei. Sie sei für sich zu dem Schluss gekommen, „Man muss etwas tun, man muss für die Kinder ein Zeichen setzen.“ Trotzdem wird in den sozialen Medien immer wieder der Verdacht geäußert, dass  zumindest die nachfolgenden Aktionen von politischen Gruppierungen unterwandert seien. Allein die schnelle Verbreitung lasse auf die Nutzung eines Netzwerks schließen.

Aktion auch in Künzelsau

Von diesen möglichen politischen Hintergründen weiß Tatjana Fuchs, die über facebook zu einer derartigen Aktion in Künzelsau am 24. März 2021 aufgerufen hatte, nichts: „Es geht darum, dass unsere Kinder gehört werden“, dass die Anliegen der Kinder endlich einmal öffentlich vorgebracht werden. Genauso denken etwa 10 Mütter, die zu Beginn der Aktion auf dem Platz am alten Rathaus verstreut standen. Nicht nur Schuhe wurden auf die Rathaustreppe gestellt, auch Kuscheltiere und Botschaften der Kinder oder der Eltern sind zu sehen: einem Kind fehlt vor allem der Fußballverein. Immer wieder kommt jemand und stellt ein weiteres Paar Schuhe dazu. Es ist eine stille Veranstaltung.

Befremdliches Telefonat mit dem Landratsamt

Im Vorfeld der Aktion ging es nicht so ruhig zu: Tatjana Fuchs berichtet, dass das Landratsamt die Personalabteilung ihres Arbeitgebers angerufen hätte, um mit ihr zu sprechen. Der Arbeitgeber habe gut reagiert und sie davon informiert. Offenbar gab es unterschiedliche Meinungen, ob es sich bei der Aktion um eine Demonstration handelt,  die angemeldet werden muss und für die das Landratsamt auch Auflagen erteilen kann oder nicht.

Fast als Drohung empfunden

Bei einem späteren Telefonat mit dem Landratsamt fühlte sie sich eingeschüchtert: Man habe ihr mitgeteilt, dass sie damit rechnen müsse, dass die Polizei öfter vorbeifahre und dass sie für eventuelle Folgekosten aufzukommen habe. „Das empfand ich fast als Drohung“, sagt sie. Sie äußert die Befürchtung, dass derartige Anrufe für einen Mitarbeiter auch Konsequenzen des Arbeitgebers haben könnten.

Text: Matthias Lauterer

Schuhaktion 24. März 2021 in Künzelsau. Schuhe, Kuscheltiere und Botschaften auf der Rathaustreppe. Foto: GSCHWÄTZ

Schuhaktion 24. März 2021 in Künzelsau. (verpixelt) Foto: GSCHWÄTZ

Schuhaktion 24. März 2021 in Künzelsau. Schuhe, Kuscheltiere und Botschaften auf der Rathaustreppe. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Neue Leiterin im Büro von Landrat Dr. Neth

Dr. Julia Hammerich wird Ende April die Leitung des Amtes Obere Kreisorgane, Geschäftsstelle Kreistag, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Landratsamt Hohenlohekreis übernehmen. Wie das Landratsamt mitteilt, wird sie damit Nachfolgerin von Silke Bartholomä, die zu diesem Zeitpunkt in den Mutterschutz und anschließend in Elternzeit geht. Bartholomä hatte das Amt im Dezember 2015 von Ursula Mühleck übernommen.

Werdegang

Die neue Büroleiterin war zuletzt als stellvertretende Fachdienstleiterin im Bereich Infektionsschutz und Umwelthygiene des Gesundheitsamts tätig. Promoviert hat Dr. Hammerich 2019 an der Technischen Universität Kaiserslautern auf dem Gebiet der Neurobiologie. Neben der Position im Gesundheitsamt verfügt sie über Führungserfahrung durch die Supervision von technischen Mitarbeitern und Studenten während ihrer Doktorarbeit sowie durch die Koordination eines Teilprojekts an der Universität Heidelberg im Auftrag des dortigen Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung mit mehreren Mitarbeitern.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Freiwillige kostenlose Schnelltests für alle Sitzungsteilnehmer und Besucher

Die Kreisverwaltung bietet vor der kommenden Sitzung des besonderen beschließenden Ausschusses zur Vorbereitung der Wahl des Landrats/der Landrätin am Montag, den 29. März 2021, Corona-Schnelltests an. Die Nutzung des Testangebotes ist freiwillig und kostenlos und richtet sich an alle teilnehmenden Gremiumsmitglieder, Verwaltungsmitarbeiter und Besucher. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

„Wir appellieren an alle Teilnehmenden, das Testangebot zu nutzen,“ so der erste Landesbeamte Gotthard Wirth. „Durch die Corona-Schnelltests möchten wir die Sicherheit bei Gremiensitzungen noch weiter erhöhen, um frühzeitig mögliche Corona-Infektionen von teilnehmenden Personen festzustellen und unser Umfeld noch mehr zu schützen.“ Das bestehende Hygienekonzept wird dadurch nicht ersetzt.

Bis Freitag anmelden

Eine Anmeldung zum Schnelltest ist erforderlich und nur bis Freitag, 26. März 2021, 9 Uhr, unter kreistag@hohenlohekreis.de möglich. Es ist dazu die Nennung des Vor- und Nachnamens der Person, die an der Sitzung teilnimmt und bei der ein Schnelltest durchgeführt werden soll, zwingend notwendig.

Nach erfolgter Anmeldung werden die angemeldeten Personen eine Terminbestätigung mit der Nennung des Termins und näheren Details zum Ablauf der Schnelltestung erhalten. Der Schnelltest wird voraussichtlich im Zeitfenster von 13.00 bis 13.30 Uhr in der Arztpraxis von Dr. med. Jens Ehrmann (Bachwiesenstraße 1, 74676 Niedernhall) durchgeführt.

Vom Sitzungsort (Stadthalle Niedernhall) liegt die Praxis zira fünf Gehminuten entfernt. Bei einem positiven Testergebnis muss sich die betroffene Person umgehend in Isolation begeben, ein anschließender PCR-Test wird zur Bestätigung des Schnelltest-Ergebnisses dringend empfohlen. Bei Personen mit Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hinweisen könnten (Atemwegserkrankung, Fieber etc.), ist die Teilnahme an der Sitzung sowie die Wahrnehmung des Testangebots untersagt. In diesen Fällen wird eine PCR-Testung beim Hausarzt oder bei einer Abstrichstelle empfohlen.




Inzidenz steigt weiter

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Mittwoch, 24. März 2021, insgesamt 69 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz im Hohenlohekreis steigt damit auf 224,6 pro 100.000 Einwohner.

Etwas weniger als die Hälfte der Betroffenen war bereits als Kontaktperson der Kategorie 1 zu einem anderen Fall in Quarantäne. Neu betroffen sind einige Schulen und Kitas: eine Kinderbetreuungseinrichtung sowie eine Schule im Großraum Künzelsau, eine Schule im Kochertal und eine Kinderbetreuungseinrichtung im Jagsttal. Zudem wurden zahlreiche weitere Fälle in bereits betroffenen Unternehmen und in bereits betroffenen Schulen bestätigt.