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Vorwürfe gegen Bürgermeister Neumann

Ein anonymer Brief, den „eine von mehreren besorgten Künzelsauer Personen“, so die Unterschrift, an das Regierungspräsidium in Stuttgart geschickt hat und von dessen Inhalt die Redaktion Kenntnis hat, wirft Künzelsaus Bürgermeister Neumann mehrere Vergehen im Zusammenhang mit Bauvorhaben in der Stadt Künzelsau vor.

Vorwürfe beziehen sich auf Peka-Areal und Neubau unterhalb Garnbergs

Die Vorwürfe beziehen sich insbesondere auf das PEKA-Areal und den markanten Neubau im Wald unterhalb von Garnberg. Im ersten Fall befürchtet der anonyme Schreiber sowohl Geldverschwendung durch immer neue Baurechtsänderungen und zu frühen Verzicht auf Mieteinnahmen durch den Abriss von Gebäuden, als auch die Nichteinhaltung von Zusagen über die unterirdische Parkgarage. Im zweiten Fall lautet der Vorwurf, der Bürgermeister habe Entscheidungsträgern mutmaßlich falsche Sachinformation über den Zweck des Gebäudes gegeben.

Ähnlicher Sachverhalt in Niedernhall

Ähnliche Vorwürfe wie bezüglich des PEKA-Geländes wurden im Jahr 2019 gegen den Niedernhaller Bürgermeister Beck erhoben, hier im Zusammenhang mit der Nutzung des Kerl-Geländes. Letztlich musste das Verwaltungsgericht in Stuttgart entscheiden und bestätigte Bürgermeister Becks Rechtsauffassung. Auch die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Veruntreuung gegen Achim Beck wurden daraufhin eingestellt.

Regierungspräsidium unzuständig

Das Regierungspräsidium bestätigt den Eingang des anonymen Schreibens, bezeichnet sich allerdings als nicht zuständig: „Das Regierungspräsidium hat lediglich die Aufsicht über die Stadt- und Landkreise sowie die großen Kreisstädte. Zuständige Aufsichtsbehörde für Künzelsau sei das Landratsamt Hohenlohekreis. Daher werden wir die anonyme Beschwerde zuständigkeitshalber dorthin abgeben.“ Das war Anfang März 2021.

Behörden nehmen auch anonyme Hinweise ernst

Auch anonyme Eingaben an die Behörde werden ernst genommen, versichert Josephine Palatzky, Pressereferentin im Regierungspräsidium Stuttgart: „Bei anonymen Schreiben werden nach einer kursorischen Plausibilitätsprüfung in der Regel Stellungnahmen der betroffenen Stadt- oder Landkreisverwaltung eingeholt. Anschließend wird der Sachverhalt durch die Rechtsaufsichtsbehörde geprüft und bewertet. Falls erforderlich werden Gespräche mit Landkreis oder Stadt geführt und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergriffen.“ Auch das Landratsamt des Hohenlohekreises bestätigte in einem anderen Fall, dass auch anonyme Hinweise ernst genommen und verfolgt würden.

Angelegenheit wird beim Landratsamt geprüft

Die Vorwürfe des anonymen Briefes werden derzeit vom Kommunalamt des Hohenlohekreises geprüft. „Eine Äußerung in der Sache ist erst nach Abschluss dieser Prüfung möglich“, sagt Sascha Sprenger, Pressesprecher des Landratsamts.

Bürgermeister Stefan Neumann wurde ebenfalls um eine Stellungnahme gebeten.

Text: Matthias Lauterer




„Landwirte führen ihre Betriebe so, dass sie überleben“

„Ich möchte den Leuten zeigen, was ich tue“, sagt Giso Eben von Racknitz in einer Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V. Sein Familiengut Laibach – eine Gutsverwaltung mit Putenmast und Ackerbau und ein Bio-Hof mit Gemüsebau – liegt im Jagsttal nahe Dörzbach und bietet auch Ferienwohnungen an. Von Racknitz hat es 2004 als Hofnachfolger von seinem Vater übernommen.

Teils konventionell, teils biologisch

„Ich bin ein freundlicher Biobauer, aber ich bin auch Unternehmer und habe Verständnis dafür, dass Landwirte ihre Betriebe so führen, dass sie überleben“, sagt er. Der Landwirt weiß, wovon er spricht, denn er bewirtschaftet seinen Hof in Teilen konventionell als auch biologisch. Bis zu 20 Mitarbeiter und Saisonkräfte unterstützen ihn und seine Familie dabei. Er habe schon Zeiten erlebt, da wollte niemand sein Biogetreide kaufen. Damals hat er eine ganze Ernte davon an die Schweine verfüttern müssen.

Tierwohlgerechte Haltung

Den Putenmastbetrieb mit 50-jähriger Hoftradition hat von Racknitz vor fünf Jahren ganz bewusst auf eine besonders tierwohlgerechte Haltung umgestellt. Feste und langfristige Verträge, zum Beispiel mit Handelsorganisationen in der Schweiz, sichern ihm die Abnahme der Tiere. Er sei sehr froh darüber, dass es Verbraucher gibt, die mehr Geld für mehr Tierwohl bezahlen. Denn für Landwirte heißt das: mehr Fläche für die gleiche Anzahl Tiere, mehr Aufsitzflächen als Rückzugsmöglichkeit, luftige Wintergärten für den Auslauf.

„Der Markt ist noch nicht reif“

„Bisher gab es für uns keine Möglichkeit einer Umstellung auf Bioproduktion, da der Markt noch nicht reif dafür ist“, betont er. „Aktuell prüfen wir aber wieder, ob und unter welchen Bedingungen eine Umstellung der Putenmast möglich wäre“. Dazu braucht es Marktpartner, die mitmachen: den Lebensmitteleinzelhandel und schlussendlich die Verbraucher. Nach Lösungen wird gemeinsam gesucht. Hochwertige Bioprodukte können nur erzeugt werden, wenn der Markt diese auch aufnimmt, weiß Landwirt Racknitz. Er findet, dass derzeit in Deutschland der politische Wille, die Berichterstattung dazu und die reale Situation in Bezug auf das Einkaufsverhalten nicht übereinstimmen.

 Viel Handarbeit im Biobetrieb

„Vor mehr als 20 Jahren galten viele Biobauern als ‚Ideologen‘, was auch der damaligen Zeit geschuldet war. Heute machen das viele Betriebe aus ökonomischen Gründen“. Damit meint Landwirt von Racknitz, dass die Biobauern bedingt durch Förderungen am Ende wirtschaftlich gleichgestellt sind – oder unterm Strich sogar mehr übrigbleibt. Ihm sei auch bewusst, dass durch Subventionen ein ungesundes Eingreifen in den Markt entstehe. Richtiger wäre, mit Bioprodukten wie zum Beispiel mit seinem Gemüse direkt höhere Preise zu erzielen. Denn hier ist viel Handarbeit in Richtung Unkraut vonnöten, wenn man eine chemische Vernichtung umgehen will. Das bedeutet aber auch mehr Arbeitskräfte und erhöhte Lohnkosten. Gerade im Bio-Anbau machen sich diese bemerkbar. Der Unterschied zum konventionellen Betrieb ist erheblich.

„Wie bekommen wir die Erzeugnisse verkauft“

Seiner Meinung nach könnte der Handel dies ändern. Er sei als heimischer Landwirt aber fest davon überzeugt, Ackerbau in Biobewirtschaftung zu betreiben. „Produzieren können wir, das bekommen wir hin. Die Frage ist doch: Wie bekommen wir die teureren Erzeugnisse verkauft und wie bekommen wir die Vermarktung in den Griff?“, so von Racknitz. Er ist mit seinem Familienhof seit 45 Jahren im Biomarkt tätig. Zum Beispiel mit roter und weißer Bete und mit Kürbissen. Auf 30 bis 40 Hektar sieht man sie im Herbst weithin auf den Hohenloher Feldern leuchten.

Nicht die besten Böden im Jagsttal

Nach den Eisheiligen Mitte Mai geht es wieder los mit dem Aussäen der Gemüsekulturen. Aber auch Dinkel und Weizen auf 40 Hektar sind schon im Boden. Ergänzt wird die Arbeit des Gutes Laibach um den Anbau von Klee, was 25 Prozent der Flächen ausmacht. Aktuell werden die Flächen gepflegt, das heißt: Mit Festmist gedüngt, geeggt und gestriegelt. Die kultivierte und mehrjährige gelbe Schafgarbe – zu sehen auf sechs Hektar rund um das Gut – wartet noch auf die höheren Temperaturen. Im Jagsttal gibt es nicht die besten Böden für den Gemüseanbau. Zudem kann im Bio-Anbau nicht so exakt gedüngt werden, wie im konventionellen Anbau. Das macht sich auf kargen Böden wie hier, die man auch Grenzertrags-Standorte nennt, besonders bemerkbar.

„Ich habe viel probiert“

So kann man nach Meinung des Landwirts ‚Bio‘ auch nur machen, wenn man irgendeine Art von Dünger wie den Festmist aus dem eigenen Betrieb zur Verfügung hat. „Sonst funktioniert es nicht. Ich habe viel probiert, als ich damit angefangen habe. Vom Sellerie, über Kartoffeln und Salat – nun bin ich beim Kürbis gelandet. Er wächst überirdisch und kommt mit dem Boden hier klar“, erklärt Eben von Racknitz. Er freut sich, dass das Gemüse allgemein im letzten Jahr wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist. Geänderte Essgewohnheiten und regelmäßigeres Selbstkochen haben viele Verbraucher umdenken lassen. Es gibt mehr Breitschaft, regionale, hochwertige und frische Produkte zu kaufen. Er wünscht sich ehrliche Verbraucher, die sich dazu bekennen, was sie konsumieren und was auch nicht. „Ich bin davon überzeugt, dass ‚Bio‘ für unsere Natur gut ist. Deshalb mache ich es auch“, betont er.

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Die Böden im Jagsttal sind nicht die besten. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V

Der Putenmastbetrieb wurde vor fünf Jahren auf tierwohlgerechte Haltung umgestellt. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.




Corona-Schnelltests in vielen Gemeinden möglich

Wo kann sich mittels eines Schnelltestestes auf Corona testen lassen? Das ist inzwischen nicht mehr nur in den Schnelltestzentren in Künzelsau und Öhringen möglich, in vielen Gemeinden gibt es Möglichkeiten, sich vor Ort testen zu lassen.

Eine Übersicht der Schnellteststellen für den Hohenlohekreis und den Landkreis Schwäbisch-Hall:

Hohenlohekreis

Bretzfeld

  • Dres. Dönmez/Buteanu, Humboldtstraße 2. Ohne Anmeldung von Mo, Di, Do, Fr 14-15 Uhr
  • Schnelltestzentrum Brettachtal (Kooperation „Little Pinguin“ aus Ellhofen und Gemeinde Bretzfeld), Humboldtstraße 3 (Brettachtalhalle), Anmeldung unter www.sz-br.de

Dörzbach

  • Marien-Apotheke Dörzbach,  Marktplatz 2 (Sitzungssaal Rathaus),  Di 14-16 Uhr, Do 14-17 Uhr, nach Anmeldung unter 07937/91190

Forchtenberg

  • MVZ Hohenlohe Forchtenberg, Am Bahnhof 1, Mo-Fr 12-13.30 Uhr, Sa 9-11 Uhr. Nach Anmeldung unter 07947/91900
    oder info@mvzhohenlohe.de.

Ingelfingen

  • Testzentrum Ingelfingen (Kooperation Stadt Ingelfingen, Seniorenstift Ingelfingen und DRK), Schlossstraße 8 (Schwarzer Hof). Di, Do 18.30-20.30 Uhr, Sa 9-11 Uhr. Nach Anmeldung www.apo-schnelltest.de/testcenter-ingelfingen oder unter 07940/130924 während der Öffnungszeiten des Rathauses

Künzelsau

  • Testzentrum Künzelsau (KooperationMediKÜN-Apotheke, Hohenlohe-Apotheke, DRK und Stadt Künzelsau), Schulstraße 9 (Stadthalle). Mo, Mi, Fr 18-21 Uhr und Di, Do, Sa 9-12 Uhr. Nach Anmeldung unter www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau
    oder 07940/129-0 (nur für Personen ohne Internet)

Kupferzell

  • Schnelltestzentrum Kupferzell (Kooperation „Little Pinguin“ aus Ellhofen und Gemeinde Kupferzell), Jahnweg 2 (Carl-Julius-Weber-Halle). Anmeldung und Information unter www.sz-ku.de.

Krautheim

  • Stadt-Apotheke Krautheim, Götzstraße 17 Mo-Fr 17-19 Uhr. Nach Anmeldung unter 06294/42-100
  • Katholische Sozialstation Krautheim, Schulstraße 11 (im TSC Tennisheim), Mo-Fr 11-14 Uhr Nach Anmeldung unter 06294/98-0

Neuenstein

  • Schnelltestzentrum Neuenstein (Kooperation „Little Pinguin“ aus Ellhofen und Stadt Neuenstein), Öhringer Straße 28 (Alte Turnhalle), Info unter www.sz-neu.de.

Niedernhall

  • Kommunales Testzentrum (Kooperation Stadt Niedernhall mit TSV Niedernhall), Brückenwiesenweg 2 (Stadthalle), Mo-Fr 18-19 Uhr, derzeit noch ohne Terminvereinbarung
  • Praxis Dr. med. Jens Ehrmann/Dr. med. Elke Renner, Bachwiesenstraße 1, Mo u. Fr 13.30-14.30 Uhr, Di u. Do 12-13 Uhr, Mi 12.30-13.30 Uhr. Nach Anmeldung unter 07940/51050

Öhringen

  • AWO – Pflege & Betreuung gGmbH Rathausstraße 18. Mobiles Angebot für Arbeitgeber nach Anmeldung unter
    07941/9852-98
  • Bahnhof-Apotheke Öhringen, Bahnhofstraße 25. Nach Anmeldung unter 07941/8584
  • Corona-Teststation als „Drive-In“ (Kooperation Dayan Security & Services GmbH aus Bretzfeld und Dres. Dönmez/Buteanu), Steinsfeldle 13 (Parkplatz gegenüber Obi), http://www.schnelltesten-bw.de
  • dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Büttelbronner Straße 5. https://www.dm.de/services/services-im-markt/corona-schnelltest-zentren-613504#termin
  • Dres. Baier/Hiller/Zich, Schillerstraße 28, Mo, Di, Do 17-18 Uhr, Fr 15-16 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/989460
  • Dres. Baumann/Wagner/Hauser, Poststraße 8. Ohne Anmeldung von Mo-Fr 8-10 Uhr und 16-18 Uhr
  • Dres. Brändle/Füller Marktplatz 7, Mo-Fr 12-13 Uhr, Di 14-16 Uhr, Do 7.30-8.30 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/2263 oder
    www.terminland.eu/praxis-braendlefueller
  • Dres. Haupt/Schubert, Bahnhofstraße 28, Mo, Di, Do, Fr 14-16 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/91350
  • Dres. Sandig/Bublitz/Lupu, Haagweg 38, Mo, Di, Do, Fr 7-8 Uhr. Nach Anmeldung unter www.terminland.de/praxis-sandig-bublitz, Termine außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung unter praxis-sandig-bublitz@web.de
  • Dr. Schwengber, Herrenwiesenstraße 11, Mo-Fr 10-11 Uhr, Mo, Di, Do 15-16 Uhr
    nach Anmeldung unter 07941 /94970
  • Dr. Senghaas, Karlsvorstadt 8, Mo-Fr 11-12 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/2311
  • Dr. Zeqiraj, Nussbaumweg 1, Mo-Fr 10.30-12.00 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/9630186
  • Die Hirsch-Apotheke, Marktplatz 3, Termine kurzfristig nach Verfügbarkeit und mobiles Team für Firmen, Tel. 07941/2404 oder corona@diehirschapotheke.de
  • Die Hirsch-Apotheke / Testzentrum an der Kultura, Herrenwiesenstraße Parkplatz Nord (an der Kultura), Mo-Fr 13-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr. Nach Anmeldung unter www.schnelltest-hohenlohe.de, Tel. 0152-23203948
  • Hof-Apotheke Öhringen, Marktplatz 9,  Anmeldung: www.apo-schnelltest.de/hof-apotheke
  • Schiller-Apotheke Öhringen, Schillerstraße 64. Nach Anmeldung unter 07941/39404
  • Corona Schnellteststation am Toom Baumarkt, Austraße 10 (Toom-Parkplatz), Mo-Sa 10-18 Uhr, Registrierung unter www.schnelltest.hn oder vor Ort. Keine Terminvereinbarung notwendig.

Pfedelbach

Schöntal

Landkreis Schwäbisch Hall

Testzentrum Crailsheim

  • Kistenwiesenhalle, In den Kistenwiesen 7, Crailsheim (Sa. 9 bis 16 Uhr, Mi. 13 bis 18 Uhr), keine Anmeldung notwendig

Testzentrum Gaildorf

Teststelle Michelfeld

  • Rathaus Michelfeld, Untergeschoss, Haller Straße 35, Michelfeld (Di. 17 bis 19 Uhr, Fr. 16 bis 18 Uhr), www.michelfeld.de

Kommunales Testzentrum Schwäbisch Hall

  • Schulzentrum West, Berliner Straße 16, Schwäbisch Hall (Mo. bis Fr. 7:30 bis 18 Uhr, Sa. und So. 9 bis 15 Uhr), keine Anmeldung notwendig

Kommunale Teststelle Vellberg

  • Stadthalle, Schönblickstraße 4, Vellberg (Di. 7 bis 10 Uhr und 17 bis 20 Uhr), Do. 7 bis 10 Uhr und 17 bis 20 Uhr, Sa. 8 bis 13 Uhr, keine Terminvereinbarung nötig

Weitere teilnehmende Apotheken in Baden-Württemberg sind auf der Internetseite der Landesapothekerkammer unter https://www.lak-bw.de/service/patient/antigen-schnelltests.html zu finden (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). In den einzelnen Städten und Gemeinden gibt es außerdem weitere dezentrale Schnelltestmöglichkeiten.

 




Sechs neue Ausbruchsgeschehen

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Mittwoch, den 05. Mai 2021, insgesamt 43 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 219,3 pro 100.000 Einwohner.

Statistik

Den ersten Platz bei den Infizierten belegen nun die 30- bis 39-Jährigen mit 20,6 Prozent, dicht gefolgt von den 50- bis 59-Jährigen mit 20,2 Prozent und den 20- bis 29-Jährigen mit 14,6 Prozent. Als nächste Gruppe kommen die Zehn- bis 19-Jährigen mit 11,2 Prozent, die 40- bis 49-Jährigen mit 9,9 Prozent und Kinder im Alter von null bis neun Jahren mit 9,4 Prozent. Die Senioren haben nun den geringsten Anteil an den Infektionen: die 60- bis 69-Jährigen mit 8,6 Prozent, die 70- bis 79-Jährigen mit 5,1 Prozent und als Schlusslicht die 80- bis 89-Jährigen mit 0,4 Prozent.

Sechs neue Ausbruchsgeschehen

In den vergangenen sieben Tagen wurden vom Gesundheitsamt sechs neue Ausbruchsgeschehen erfasst und an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Es handelt sich hierbei um eine Kinderbetreuungseinrichtung im Raum Bretzfeld, zwei Unternehmen, davon eines im Jagsttal und eines im Kochertal, zwei Schulen, davon eine im Raum Öhringen und eine im Raum Künzelsau sowie eine weitere Einrichtung im Raum Künzelsau.

Kreisimpfzentrum Öhringen

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen führt an diesem Wochenende rund 3.700 Erst- und Zweitimpfungen durch.

Maskenpflicht in Künzelsau aufgehoben

Da die Stadt Künzelsau keine Verlängerung der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht im Innenstadtbereich beantragt hat, gilt diese seit Mittwoch, 05. Mai 2021, 24 Uhr nicht mehr. Das Landratsamt Hohenlohekreis hat von sich aus angesichts der gesunkenen Inzidenz in Künzelsau keine Veranlassung, eine entsprechende Verfügung anzugehen. Dennoch will das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises das Infektionsgeschehen weiterhin sehr genau beobachten.

Aktualisierung der Internetseite

Um den Melde- und Übermittlungsverzug mit den für die derzeit geltenden Corona-Regeln relevanten Zahlen des Robert Koch-Institutes so gering wie möglich zu halten, werden die aktuellen Fallzahlen und Inzidenzwerte auf der Startseite von www.corona-im-hok.de nun jeweils am Morgen für den Vortag aktualisiert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




„Die Zahlen sind überhaupt nicht verlässlich“

Das Online-Magazin ExoMagazinTV hat in dem Videobeitrag „Scripted Reality – Das dritte Jahrtausend ’61“ auf seinem Youtube-Kanal die Statistiken des DIVI-Intensivregisters unter die Lupe genommen. „Ein Jahr nach der Pandemie scheint das deutsche Gesundheitssystem doch noch an seine Belastungsgrenze zu kommen“, stellten die Macher der Sendung fest und fragten: „Wie konnte es dazu kommen?“. Das DIVI-Register zeige ansteigende Patientenzahlen auf den Intensivstationen. „Die Situation scheint bedrohlich“, heißt es in dem Beitrag.

„Die Zahlen sind überhaupt nicht verlässlich“

Der Informatiker Tom Lausen aus Niedersachsen hat als Kopf eines unabhängigen Rechercheteams – rund ein Dutzend anderer Informatiker, Ingenieure, Notärzte und Anwälte die Situation in den Krankenhäusern auf der Grundlage offizieller Daten analysiert. Jeden Tag besorge sich Lausen die aktuellen Rohdaten, die von den Krankenhäusern gemeldet werden und wertet diese mithilfe eines eigens geschriebenen Programmes aus. Lausen kommt zu dem Ergebnis, dass die Zahlen des DIVI-Registers „überhaupt nicht verlässlich sind“. Weil das DIVI „überhaupt nicht weiß aufgrund der Eingaben der Krankenhäuser, wie viele Patienten jemals mit Covid in den Intensivstationen gelegen haben“.

Aus eins mach zwei oder drei

„Wenn ein Patient in einer Intensivstation liegt, dann zählt er als ein Fall. Wenn er verlegt werden sollte, gilt er als ein weiterer Fall“, nennt er ein Beispiel. So werde ein Patient zu zwei Fällen. „Er könnte auch zu drei Fällen werden, wenn er weiter verlegt wird.“ Lausen schlussfolgert: „Somit sind die Zahlen, die vom DIVI genannt werden, falsch.“ Selbst schreibt auch das DIVI in seinen täglichen Veröffentlichungen: „Aufgrund von Verlegungen von Patient*innen von einer ITS zur Weiterbehandlung auf eine andere ITS kann pro Patient mehr als eine Behandlung gemeldet werden (Mehrfachzählung möglich).“

„Es liegen wohl weniger Patienten auf den Intensivstationen als gemeldet“

Das ExoMagazin fragt: „Wie oft kommt das vor?“ und stellt fest: „Dazu gibt es nur Schätzungen.“ Es zitiert einen Bericht aus dem Deutschen Ärzteblatt, in dem es heißt, dass „anhand von AOK-Daten bis Juli 2020 analysiert wurde, dass 10,8 Prozent aller stationären Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen mindestens einmal verlegt wurden.“ Unter den beatmeten Patienten seien es sogar 31,9 Prozent gewesen. Diese Patienten seien demnach mehrfach in die Statistik eingegangen, was bedeute, dass „wohl weniger Patienten auf den Intensivstationen liegen, als gemeldet wird.“ Wie viele es allerdings wirklich sind, wisse das Intensivregister nicht.

„Wir zählen nur die Betten“

Lausen wollte auch wissen, wie die Krankenhäuser die Zahlen an das DIVI-Register melden. Laut dem Informatiker geben diese ihren Covid-19-Status in eine Eingabe-Maske ein. Dabei werden nur Zahlen eingegeben aber nicht, ob beispielsweise ein schwerer Verlauf vorliegt. „Ich bekam die Antwort, sie würden nur Betten zählen, sie würden niemals die schweren Verläufe wissen wollen“, sagt er. „Der klassische Fall dabei ist möglicherweise, dass eine ältere Dame oder ein älterer Herr sich im Pflegeheim beim Sturz den Oberschenkelhals bricht, was ein sehr häufiger Vorfall ist, und in die Intensivstation kommt nach der Operation, um noch beobachtet zu werden, und natürlich abgestrichen wird. Wenn der Test Covid-19-positiv ist, dann ist das ein Covid-Patient.“

„Die Covid-19-Patienten belasten die Intensivstationen nicht zusätzlich“

Das ExoMagazin interessierte sich auch dafür, „wie stark die Covid-19-Patienten das Geschehen auf den Intensivstationen“ beeinflussen? Ein Blick in die Statistiken zeige, dass sie nur einen relativ kleinen Anteil ausmachen. Die Gesamtzahl der belegten Intensivbetten sei seit Beginn der Pandemie „mehr oder weniger konstant geblieben, obwohl die Anzahl der positiv getesteten Intensivpatienten zuweilen deutlich zunahm.“ Das ExoMagazin kommt deshalb zu dem Schluss, dass die Corona-Patienten die Intensivstationen nicht zusätzlich belasten. Auch Lausen sagt: „Die Auslastung der Intensivstationen verändert sich insgesamt nicht.“ Der Anteil der Covid-19-Patienten habe keine Bedeutung auf die Gesamtauslastung der Intensivstationen.

„Die Gesamtzahl der verfügbaren Intensivbetten hat sich fast halbiert“

Deutlich verändert habe sich aber die Gesamtzahl der verfügbaren Intensivbetten, heißt es in dem Video weiter: „Seit November 2020 hat sie sich fast halbiert, obwohl die Auslastung der Intensivstationen fast gleich geblieben ist.“ Aufgrund des Krankenhausentlastunggesetzes von März 2020 hätten die Krankenhäuser im Bereich der Intensivbetten aufgerüstet, gewöhnliche Behandlungen wurden abgesagt, denn „jedes freie Bett bedeutet mehr Geld“. Außerdem wurden damals die Personaluntergrenzen von der Regierung außer Kraft gesetzt, was bedeutete, dass „sich weniger Personal um mehr Betten gleichzeitig kümmern darf“. So standen 10.000 bis 12.000 Betten für Intensivpatienten bereitgestanden.

„Mehrere tausend Intensivbetten sind in der Notfallreservekapazität verschwunden“

Die Personaluntergrenzen wurden im August 2020 wieder in Kraft gesetzt, „sodass tagsüber pro Pfleger nur noch maximal zweieinhalb Intensivbetten erlaubt sind“. Die Folge laut ExoMagazin: „Die Krankenhäuser lassen mehrere tausend Intensivbetten in der sogenannten Notfallreservekapazität verschwinden. Betten, die eigentlich zur Verfügung ständen, wenn es Jens Spahns Personaluntergrenzen nicht gäbe.“ Es gelte also wieder Spahns Losung: „Wer zu wenige Pflegekräfte für zu viele Patienten hat, muss Betten abbauen.“ Zum 30. September habe die Regierung auch die Freihaltepauschale beendet. Freie Intensivbetten brachten nun kein Geld mehr und wurden deshalb von den Krankenhäusern wieder in Betten der Normalstation umgewandelt. Die Folge: „Noch weniger freie Intensivplätze.“

„Das hat zu weiterem Abbau geführt“

Am 18. November 2020 habe das Parlament außerdem das Krankenhausfinanzierungsgesetz geändert. Das solle Krankenhäuser für Ausfälle entschädigen, die ihnen wegen der Pandemie entstanden sind – laut Tom Lausen ein weiterer Fehlanreiz, der „zum Abbau von Bettenkapazitäten führte“. „Ein Krankenhaus bekommt durch das Gesetz jetzt nur noch Geld, wenn sie mindestens 75 Prozent Intensivstationsauslastung haben“, sagt der Informatiker. Er nennt als Beispiel Lübeck: „Ich weiß nicht, ob die das so machen, aber es ist auffällig, dass die kurz vor dem 19.11. Betten abgebaut haben und dann auf einmal die Auslastung immer über 75 Prozent halten.“ Das sei vorher nicht so gewesen. Er habe auch festgestellt, dass das bei sehr vielen Krankenhäusern so sei.

„Krankenhäuser machen ihre Betten nach Belieben auf und zu“

Das bringt das ExoMagazin zu der Frage, ob die Kapazitäten an Intensivbetten „künstlich verknappt wurden“. In großen Städten wie Berlin oder Köln sei die Auslastung auch vor dem neuen Gesetz schon hoch gewesen. Hier sei kein Effekt zu erkennen. Das sehe in vielen Kreisen und Gemeinden anders aus – beispielsweise in Bottrop oder Goslar, wo Betten abgebaut wurden, genau wie in Leipzig oder Eisenach. Doch laut Tom Lausen gebe es auch Hinweise, dass die Krankenhäuser ihre Kapazitäten nötigenfalls wieder hochfahren können. Er zeigt als Beispiel die zwei Krankenhäuser im Kreis Pinneberg, „die nach Belieben ihre Betten auf und zu machen“. So würden sie „nahezu immer die 75 Prozent“. Das sei auch im Erzgebirgskreis oder in Starnberg so.

„Die Pressesprecherin war verblüfft“

Tom Lausen sagt, dass er alle seine Auswertungen an das Intensivregister geschickt hat und mit der Pressesprecherin telefonisch zwei Stunden durchgegangen sei. Die Frau sei hoch verblüfft gewesen über das Präsentierte. Er schließt daraus, „dass diese Sachen nicht zu einer bevölkerungsweiten Maßnahmensteuerung eingesetzt werden dürfen“. Denn diese Zahlen seien nicht valide.

Damit kann man kein Urteil begründen

Die fragwürdigen Zahlen dürften bald auch Justizia interessieren. Immer wieder hätten Gerichte zur Entscheidungsfindung die Zahlen des DIVI-Registers genutzt. Der Anwalt Dr. Alexander Christ von der Organisation Anwälte für Aufklärung e.V. sagt denn auch: „Offensichtlich ist es für die Krankenhäuser wichtig, ganz bestimmte Meldehöhen zu erreichen und die Kurve anzupassen an die Intensivpatienten.“  Er schließt daraus, „dass das nichts mit der tatsächlich vorhandenen freien Bettenzahl zu tun hat“. Dementsprechend könne ein Gericht seiner Meinung nach nicht sagen, „ein einfacher Blick auf das DIVI-Register genügt und damit begründe ich jedes Urteil“. Das gehe nun nicht mehr.




Erneut Fahrzeuge beschädigt – Polizei sucht Zeugen

Im Monat Mai wurden bisher zwei in Künzelsau geparkte Pkw mutwillig zerkratzt, teilt die Polizei mit. Nun kommen zwei weitere Fälle hinzu. In der Nacht auf Mittwoch, den 05. Mai 2021, wurden zwei Fahrzeuge in der Mainzer Straße mutwillig mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Hierbei entstand an beiden Wagen Sachschaden im vierstelligen Eurobereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu den Verursachern geben können, sich an das Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00, zu wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




100. Geburtstag von Sophie Scholl

Am Sonntag, den 09. Mai 2021, wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Aus diesem besonderen Anlass finden in Forchtenberg einige Veranstaltungen statt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Am Donnerstag, den 06. Mai 2021, startet der Verkauf der neuen Sophie Scholl-Briefmarke. Von 9.30 Uhr bis 17 Uhr bietet das rollende deutsche Postamt im Rathausfoyer die neue Marke und eine Gedenkmünze an. Von Samstag, den 08. Mai, bis Donnerstag, den 13. Mai, ist die Kunstaktion „Letztes Abendmahl“ zu sehen, die an das letzte Abendmahl von Sophie Scholl und ihrem Bruder Hans mit dem Gefängnisgeistlichen Karl Alt kurz vor ihrem Tod erinnert. Zu sehen ist die Installation während der Öffnungszeiten des Rathauses und am Samstag, Sonntag und Himmelfahrt von 14 bis 17 Uhr.

Am Sonntag, den 09. Mai, findet um 10 Uhr ein Gottesdienst zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl statt. Bei starkem Regen wird die Feier live aus der Michaelskirche übertragen. Der Zugang ist unter www.kirche-forchtenberg.de zu finden. Am gleichen Tag lesen Freunde der Weißen Rose an verschiedenen Stationen des Hans und Sophie Scholl-Pfads Grußworte vor. Beginn ist um 14 Uhr am Würzburger Tor mit einer Grußwortflugblattaktion, bei der 100 Dokumente durch die Luft wirbeln. Die Aktion endet um 16 Uhr.

Ein digitaler Festakt im Gedenken an die Widerstandskämpferin unter dem Motto „100 Jahre Sophie Scholl“ findet ebenfalls am Sonntag, den 09. Mai, statt. Beginn ist um 17 Uhr mit einer Lesung von Maren Gottschalk, Autorin von „Wie schwer ein Menschenleben wiegt. Sophie Scholl. Eine Biografie“. Neben Landrat Dr. Matthias Neth, Bürgermeister Michael Foss und der Leiterin der Gedenkstätte Weiße Rose i-Punkt, Renate S. Deck, wird auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein Grußwort sprechen. Die Teilnahme erfolgt ohne Anmeldung über den Link https://www.youtube.com/watch?v=QvkErMSCreE&list=PLzQlgBkqqZbY8ueP5rp07_lcWsnRs-KEH.

Quelle: Stadtverwaltung Forchtenberg




Bundesförderung für das Niedernhaller Solebad

Ein dicker Stein dürfte Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck vom Herzen gefallen sein, als er gestern erfuhr, dass der Haushaltsausschuß des Bundestages die Erneuerung des Niedernhaller Solebads fördern wird. Aus einem Programm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wird die Stadt Niedernhall 2,5 Millionen Euro erhalten. „Wir freuen uns, dass wir berücksichtigt worden sind“, sagt Beck.

Finanzierung zur Hälfte mit externen Mitteln gesichert

Die Gesamtkosten für die Renovierung werden auf 6 – 8 Millionen Euro geschätzt, Achim Beck geht davon aus, dass man sich eher an der oberen Grenze orientieren muß. Rechnet man eine zweckgebundene Spende von Würth in Höhe von 1.5 Millionen Euro ein, verbleibt ungefähr die Hälfte der Kosten bei der Stadt Niedernhall.

Baubeginn in ein oder zwei Jahren

Allzu große Euphorie dämpft Beck ein wenig: „Es ist noch kein Bescheid eingegangen.“ Außerdem muß erst eine Baugenehmigung erteilt werden und die Gewerke ausgeschrieben werden. Er rechnet mit einem Zeitraum von mindestens einem bis vielleicht zwei Jahren bevor der Baubeginn erfolgen kann. Nach Abschluß des Umbaus wird Niedernhall ein Solebad haben, das auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

Vielleicht doch noch Öffnung in diesem Jahr

Je nach Corona-Lage kann sich  Beck eine Öffnung des „alten“ Solebades „vielleicht im September“ vorstellen – die Stammgäste warten sicherlich schon darauf.

Text: Matthias Lauterer

 

 




Inzidenzwert sinkt auf knapp 220

Im Hohenlohekreis wurden am 04. Mai 2021 (Stand: 16 Uhr*) insgesamt 31 neue Corona-Fälle gemeldet. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 221,9 pro 100.000 Einwohner.

Sollte der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 165 fallen, werden die Schulen wieder geöffnet für Wechselunterricht. Zwar haben mittlerweile die Lehrer:innen ihre Impfungen bekommen, man geht aber laut dem Regierungspräsidium in Berlin und Stuttgart weiter davon aus, dass Kitas und Schulen Coronahotspots sind.




ebm-papst sucht 400 Ferienarbeiter in Hohenlohe

Der Ventilatorenspezialist ebm-papst sucht für die Sommermonate von Anfang Juni bis Ende September 2021 wieder rund 400 Schüler und Studierende für mindestens dreiwöchige Ferienjobs, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Ferienarbeiter unterstützen die Mitarbeiter von ebm-papst an den Standorten Mulfingen, Hollenbach und Niederstetten in der Produktion und in der Logistik.

Mindestalter: 18 Jahre

Voraussetzung für einen Ferienjob ist ein Mindestalter von 18 Jahren, da es wöchentliche Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht gibt. Schüler oder Studenten, die gerne im Lager- oder Logistikbereich arbeiten würden, benötigen außerdem einen Staplerführerschein. Eine entsprechende Schulung kann vor Arbeitsantritt besucht werden.

Umfassende Hygieneregeln

Als Arbeitgeber nimmt ebm-papst die COVID-19-Pandemie bereits seit dem Ausbruch in China im Januar 2020 sehr ernst und hat mit weitreichenden Maßnahmen den Unternehmensfokus auf die Sicherheit und den Schutz der gesamten Belegschaft gelegt. Es gelten daher umfassende AHAL-Hygieneregeln und Ferienarbeiter werden mit Mundschutz sowie zwei Selbsttests pro Woche ausgestattet.

Kostenfreie Werkbusse

Als umweltbewusstes Unternehmen bietet ebm-papst seinen Ferienarbeitern die Möglichkeit, kostenfrei die Werksbusse zu nutzen. So können auch Schüler und Studenten ohne eigenes Auto bequem zur Arbeit kommen.

Bewerbungen sind ab sofort auf www.karriere.ebmpapst.com  möglich.