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4-Jähriger bei Unfall verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde ein 4-Jähriger am Mittwochnachmittag von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Junge machte mit seiner Familie einen Fahrradausflug, als er auf dem Fahrradweg entlang der Kreisstraße 2329 die Kontrolle über sein Rad verlor, ins Straucheln geriet und über die Lenkstange stürzte. Rettungskräfte kümmerten sich um den Schwerverletzten und brachten ihn ins Krankenhaus. Vermutlich wäre der Unfall noch schlimmer ausgegangen, hätte der Junge keinen Fahrradhelm getragen.




Ein Tag vor der Hochzeit „tierisch versumpft“ auf dem Ohrenbacher Glockenfest

DJ Sam schaut auf die Menschenmenge unter ihm und ist zufrieden: „Es macht einfach Spaß, für so viele Menschen zu spielen.“ Er ist bereits das zweite Jahr beim Ohrenbacher Glockenfest dabei. Seine Musik scheint anzukommen bei dem relativ jungen Publikum. Der Freitagabend mit ihm an den musikalischen Turntables ist denn auch besuchertechnisch, laut die Jonas Schönbauer, Vorstand des Orga-Teams der Hüttenfreunde Ohrenbach, der erfolgreichste Abend – trotz oder vielleicht auch wegen tropischer Temperaturen.

Aber auch Steel, Wine & Honey-Frontsänger Moritz Winkler freut sich, am Glockenfest mit seiner Band aufzutreten. „Das hat schon Tradition. Auch mein Vater ist hier bereits aufgetreten.“

Zahlreiche Helfer:innen im Hintergrund machen das über das Kocher- und Jagsttal hinaus bekannte Fest jedes Jahr erst möglich, wie Jonas Schönbauer betont. In diesem Jahr schlägt die Glocke 35.

Zum 35. Mal feiern die Ohrenbacher ihren Glockenturm am Spielplatz, wo zu Beginn auch das noch relativ überschaubare Glockenfest anlässlich der neuen Glocke gefeiert wurde.

Ursprünglich als nur ein einmaliger Festtag gedacht, wird nun jährlich drei Tage nahezu durchgefeiert. An dem Jubiläums-Festwochenende vom 19. bis 21. Juli 2024 mit fünf musikalischen Akts scheint es auch am Sonntagabend mit dem „Lustigen Rolf“ kein Ende zu geben.

Erst zum zweiten Mal gibt es das bereits im zweiten Jahr überaus beliebte Neun-Meter-Turnier, an welchem 17 Mannschaften teilnehmen – unter anderem die „Naschkatzen“, „Rollator Groß-Asbach“ und die „Maulwurftreter“. Erster wurde BuLää Stammtisch, zweiter die Biberande Belsenberg, gefolgt von Eintracht Prügel. Beim Gerümpelturnier mit elf Mannschaften ging der erste Platz an Werder Wachsen, der zweite an den Torpedo Dörrenzimmern und der dritte Platz an Zaisenhausen.

 

 

 

 




82-Jähriger will abbiegen, übersieht aber wohl eine Fahrzeug-Kolonne

Drei Personen wurden am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall bei Ingelfingen verletzt. Ein 82-Jähriger fuhr gegen kurz nach 15 Uhr in seinem Hyundai auf der Landesstraße 1045 von Criesbach in Richtung Ingelfingen. Auf Höhe des Sportplatzes wollte der Senior nach links in die Criesbacher Straße einbiegen, übersah dabei aber wohl eine Kolonne mit mehreren Fahrzeugen im Gegenverkehr.

Der 82-Jährige startete den Abbiegevorgang und wurde daraufhin seitlich vom BMW eines 32-Jährigen erfasst. Der Wagen des Seniors wurde abgewiesen und gegen die Fahrzeugfront des an der Einmündung der Criesbacher Straße wartenden Audi eines 22-Jährigen geschleudert.

Der 82-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Fahrer der anderen beteiligten Fahrzeuge erlitten leichte Verletzungen. An allen Autos entstanden wohl Totalschäden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann allerdings noch nicht beziffert werden.




Einen berauschenden Eindruck hinterlassen

Beamte des Polizeireviers Künzelsau kontrollierten am Samstagmorgen an der Anschlussstelle Kupferzell gezielt Fahrzeuglenker zur Bekämpfung der Alkohol- und Drogendelinquenz. Dabei wurde der Fahrer eines VW Golfs gegen 7 Uhr auf der Bundesstraße 19 auf Höhe Hesselbronn kontrolliert.

Die Beamten bemerkten deutliche Anzeichen für den vorherigen Konsum berauschender Mittel. Ein Urintest bestätigte den Einfluss durch THC. Daher wurde der 26-Jährige zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht und ihm die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt. Er muss nun mit einer Anzeige rechnen.




Alkoholisierter Mann stürzt kopfüber von E-Bike

Am Wochenende erlitt ein 54-Jähriger schwere Verletzungen, als er in Ingelfingen kopfüber von seinem E-Bike stürzte. Der Mann war gegen 23 Uhr auf der Josef-Rilling-Straße unterwegs, als er die Kontrolle über sein Zweirad verlor.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten war der Mann kaum ansprechbar und roch deutlich nach Alkohol. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wurde der Mann durch Rettungskräfte zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Wegen des Verdachts des Alkoholkonsums vor Fahrtantritt, wurde dort außerdem eine Blutentnahme durchgeführt.




Sportplatzfest: Torpedo Dörrenzimmern lädt ein

Auch dieses Jahr lädt der Torpedo Dörrenzimmern wieder zum traditionellen Sportplatzfest auf dem grünen Rasen nach Dörrenzimmern (vor dem Ortsausgang Richtung Oberginsbach rechts abbiegen) ein.

Zu der dreitägigen Veranstaltungen werden wieder zahlreiche Besucher:innen erwartet. Los geht es am Freitag, den 02. August 2024, ab 20 Uhr mit der Band „Die Hüngheimer – Blech haut Wech“. Am Samstag und Sonntag gibt es dann das traditionelle Fußballgerümpelturnier mit Mannschaften aus den umliegenden Orten und Städten.

Am Samstagabend ab 20 Uhr spielt die Band „Bagasch“und am Sonntag sorgt ab 15 Uhr IwwerZerch für Live-Musik. Auch eine Weinlaube und eine Cocktailbar warten an allen Tagen auf die Besucher:innen.

 

 

 




Droht eine militärische Eskalation?

Als bedenklich stuften diverse deutsche Politiker die Entscheidung der Bundesregierung ein, ab 2026 wieder US-Raketen in Süddeutschland zu stationieren – als Warnzeichen an Russland hinsichtlich des Ukrainekrieges.

Russland verstand es denn auch als solches und warnte ebenfalls – vor einer militärischen Eskalation. „Militärisch“ werden sie darauf antworten, hieß es.

Die US-Raketen können Russland dann tatsächlich direkt von Deutschland erreichen. Sie fliegen bis zu 2000 Kilometer weit. Dass Russland das achselzuckend hinnehmen wird, war nicht wirklich zu erwarten. Was also versprechen sich Joe Biden und Olaf Scholz davon, die sich beide sehr zufrieden mit dem „Deal“ äußerten?

Zuletzt gab es solche Raketen-Stützpunkte in den 1990ern. Nachdem der Kalte Krieg zu Ende war, setzte man auf Entspannungspolitik – Bis zum 11. September 2001, al zwei Flugzeige ins World Trade Center flogen. Seitdem befindet sich die Welt wieder in einem anhaltend latenten Dauerkriegszustand. Seit dem Ukrainekrieg nun ist dieser Kriegszustand auch verstärkt in Europa angekommen. Die NATO mischt mit Waffen und Material auch aus Deutschland mit. Damit ist die Bundesrepublik ebenfalls involviert . mit dem neuen NATO-Hauptsitz in Wiesbaden und der US-Waffen-Stationierung in Süddeutschland nun noch viel mehr.

Auch Deutschland steht damit im russischen Visier, weil es sich klar gegen Russland militärisch positioniert. Es sei, so wird gemunkelt, als Abschreckungsmaßnahme gedacht, um Russland zu einem Ende im Ukrainekrieg zu bewegen. Aber was ist daran abschreckend, wenn Putin weiß, dass die US-Waffen erst 2026 stationiert werden? Das ist eher ein Zeichen der aktuellen Schwäche und vergrößert die Gefahr einer russischen Intensivierung des Krieges bis 2026 – also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte.

Reaktionen von Presse ud Politikern zu den geplanten militärischen Maßnahmen:

# „Eine Abschreckung, die aufschreckt“, titelt etwa die Tagesschau

# Zumindest Klärungsbedarf haben die mitregierenden Grünen. Deren sicherheitspolitische Sprecherin, Sara Nanni, forderte Bundeskanzler Olaf Scholz zu einer Erklärung über die Hintergründe und die finanziellen Aspekte der geplanten Stationierung auf: Dass sich Scholz dazu zunächst nicht geäußert habe, „obwohl es eine klare Einordnung dringend bräuchte, irritiert“, sagte sie der Rheinischen Post.

Die fehlende Klarheit „kann sogar Ängste verstärken und lässt Raum für Desinformation und Verhetzung“, kritisierte Nanni. „Der Kanzler sollte sich rasch dazu erklären.“ Scholz habe bisher nur „spärlich die tatsächliche Bedrohungslage der NATO thematisiert“.

Auch die finanziellen Konsequenzen müssten geklärt werden, sagte die Grünen-Politikerin mit Blick auf die Haushaltseinigung der Koalitionsspitzen, bei der die Höhe des Wehretats deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Die Stationierungsvereinbarung von Deutschland und den USA steht nach Ansicht Nannis „im Kontrast zur aktuellen Haushaltseinigung und zur vergleichsweise zurückhaltenden Kommunikation über den Ernst der Lage durch Olaf Scholz selbst“. Die Stationierung selbst kritisierte sie nicht.

# Scharfe Kritik kam von Teilen der Opposition. Die Linke warnte angesichts der geplanten Stationierung von US-Marschflugkörpern in Deutschland vor einem neuen Rüstungswettlauf. „Ich finde diese Entscheidung höchst problematisch, weil die Aufrüstungsspirale unter der Überschrift Abschreckung weitergedreht wird“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, der Rheinischen Post.

Ähnlich äußerte sich BSW-Chefin Sahra Wagenknecht. „Die Stationierung zusätzlicher Angriffsraketen auf deutschem Boden verbessert unsere Sicherheit nicht, sondern erhöht im Gegenteil die Gefahr, dass Deutschland selbst zum Kriegsschauplatz wird, mit furchtbaren Folgen für alle hier lebenden Menschen“, sagte sie dem Magazin Spiegel. Dieser Wahnsinn müsse endlich gestoppt werden.

# Klare Zustimmung zu der deutsch-amerikanischen Vereinbarung kommt aus der Kanzlerpartei SPD und der oppositionellen Union: „Dies ist ein notwendiger Schritt zur Abschreckung Russlands“, sagte SPD-Politiker Nils Schmid. Angesichts der Modernisierung des russischen Atomwaffenarsenals und der aggressiven Politik Russlands sei dieser Schritt richtig und begrüßenswert.

Die Stationierung von „Tomahawk“-Marschflugkörpern diene der Sicherheit Deutschlands, sagte auch der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, der Nachrichtenagentur Reuters. „Nachdem Russland mit seinem Einmarsch in die Ukraine die europäische Friedensordnung zerstört hat, ist die Gefahr bei uns real.“

# Von einem (auch finanziellen) „Auftrag“ für Deutschland sprach Verteidigungsminister Boris Pistorius. Da die Marschflugkörper „nur auf Rotationsbasis nach Deutschland kommen“ sei damit „ganz klar die Erwartung der USA verbunden, dass wir selber investieren in die Entwicklung und Beschaffung von derartigen Abstandswaffen“, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. „Das ist der Auftrag, der sich daraus auch ableitet, und diese temporäre Stationierung ab nächstes Jahr wird uns genau die Zeit dafür geben, die wir dafür brauchen“, erklärte Pistorius weiter. Seiner Meinung nach handelt sich um eine „durchaus ernstzunehmende Fähigkeitslücke in Europa.“ Es sei auch „ein Bestandteil unserer Nationalen Sicherheitsstrategie, dass wir diesen Bedarf dort ausgemacht haben“.

Eine wichtige Komponente bezüglich der Umsetzung ist indes der Ausgang der US-Wahlen im Herbst 2024. Sollte Donald Trump wieder Präsident der Vereinigten Staaten werden, könnte es sein, dass er die geplanten US-Stützpunkte wieder rückgängig macht.




Gewinneinbruch bei Würth

Nun schlägt die schwächelnde Konjunktur im produzierenden Gewerbe auch auf den weltgrößten Produzenten und Händler von Befestigungsmaterial, Schrauben und Dübeln durch: Während der Umsatz des baden-württembergischen Traditionsunternehmens Würth im ersten Halbjahr um 3,2 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro sank, ging der operative Gewinn (Ebit) sogar um mehr als 22 Prozent auf nun 525 Millionen Euro zurück. „Zum einen gibt es noch immer die Lagerthematik. Elektronikhandel, Industrie und zum Teil auch Handwerk haben Lagerbestände aufgebaut, von denen jetzt gezehrt wird“, sagt Würth-Chef Robert Friedmann. „Zum anderen spüren wir vor allem in der Industrie den konjunkturellen Abschwung.“

Geringeres Ergebnis werde das Familienunternehmen nicht aus der Bahn

Trotz der schwächeren Geschäfte bekräftigte Friedmann die Prognose: Für das laufende Jahr wird demnach mit vergleichbaren Erlösen wie im Jahr 2023 gerechnet sowie einem Rückgang beim Betriebsergebnis. Ein geringeres Ergebnis werfe das Familienunternehmen nicht aus der Bahn.

Ende Juni waren weltweit 88.616 Menschen bei Würth beschäftigt, davon 27.400 in Deutschland. Hierzulande wurden 583 neue Arbeitsplätze geschaffen. Friedmann sagte, trotz der negativen Entwicklung solle am Kurs festgehalten und weiterhin Mitarbeiter eingestellt werden. Würth verfahre hier, wie in der Vergangenheit oftmals schon, antizyklisch. Das heißt, das Unternehmen investiert bei einer schwächelnden Konjunktur. Aktuell werde das Digitalgeschäft weiter ausgebaut. Jeder vierte Euro werde mittlerweile laut dem Unternehmen digital umgesetzt.

Jeder vierte Euro wird aus digitalen Geschäften generiert

Würth zählt eigen Angaben zufolge weltweit 4,4 Millionen Kunden. Von Januar bis Ende Juni wurden dem Unternehmen zufolge 60.000 neue Kunden gewonnen.

Das Unternehmen verkauft seine Produkte zunehmend über das Internet. Der Anteil des E-Business am Gesamtumsatz beträgt inzwischen etwas mehr als 24 Prozent. Die Erlöse in Deutschland gingen von 4,2 auf 4 Milliarden Euro zurück. Im Ausland habe der Umsatzrückgang 1,8 Prozent betragen.

AfD-Brandbrief: rund 1,5 Millionen Euro verloren

Im Frühjahr hat es auch massive Kritik an Reinhold Würth gegeben, nachdem er in einem öffentlichen Schreiben dazu aufgerufen hat, die AfD bei den anstehenden Europa- und Landtagswahlen nicht zu wählen. „Einige Kunden haben angekündigt, nichts mehr bei Würth zu kaufen. Wir haben dadurch rund 1,5 Millionen Euro Umsatz verloren“, räumt Würth ein. Dennoch: „Wahrscheinlich haben wir deutlich mehr Aufträge aus Sympathie dazubekommen als verloren. Aber darum ging es ohnehin nicht.“ 22 Millionen Menschen habe Würth mit seinem Brief laut eigenen Aussagen erreicht.

Würth erklärte damals gegenüber dem Handelsblatt, er habe den Brief aus tiefer Sorge um die Zukunft Deutschlands verfasst. Die AfD schüre fördere „Misstrauen gegen jedermann“ und strebe eine Abschaffung des Mehrparteiensystems an. Dabei wäre Deutschland „ohne Zuwanderung nie zur drittgrößten Industrienation der Welt geworden.“

Keine Angst vor weiteren Verlusten

Deshalb wolle er seinen kleinen Teil dazu beitragen, „dass unsere Kinder und Enkel auf dem Boden unseres wunderbaren Grundgesetzes in Freiheit und Liberalität weiterleben können“. Auch vor weiteren Verlusten hat Würth keine Angst – stattdessen wolle er seine Gedanken künftig in einer Kolumne veröffentlichen.




„Weil es trotz seiner mittlerweile beachtlichen Größe den Freunde-unter-Freunden-Charme nie verloren hat“

Viel hat sich verändert über die vergangenen 35 Jahre – nur eines bleibt eigentlich fast immer konstant: die Einwohnerzahl von Ohrenbach, dem kleinen Teilort von Künzelsau, den manche Zugezogene auch schon mal ob der Größe als Weiler betitelt haben. Von Ohrenbach kommt Floryan, der ESC-Finalteilnehmer beim diesjährigen Vorrundenentscheid in Deutschland. Ein ganzes Dorf hat im Mai diesen Jahres mitgefiebert, so wie sich nun ganz Ohrenbach und die Teilorte wie Amrichshausen und Nitzenhausen auch vorbereiten auf das Fest der Feste.

Denn das Glockenfest ist im Hohenlohekreis berühmter als Ohrenbach selbst und erfreut sich auch über den Künzelsauer Tellerrand heraus allgemeiner Beliebtheit. Vielleicht weil es trotz der mittlerweile beachtlichen Größe diesen „Freunde-unter-Freunden-Charme hat“ nie verloren hat und unter anderem mit einer gemütlichen Weinlaube aufwartet, entspanntem Publikum, mit immer starkem Bühnenprogramm (neben dem Lustigen Rolf treten in diesem Jahr gleich drei weitere Bands auf: SAM am Freitag, Steel Money am Samstag, Iwwerzwerch am Sonntag) und einer XXL-Spielestraße für Kinder – in diesem Jahr sogar mit Ponyreiten und Mini-Baggerfahren.

Es gibt den Ohrenbächer zu essen – wenn er nicht mal wieder aufgrund seiner Beliebtheit ausverkauft ist. Und es findet das alljährliche Fußball-Gerümpelturnier mit so ziemlich allen namhaften Mannschaften in der Region auf der Wiese neben dem Feste-Spektakel statt. Seit einigen Jahren wurde dieses um das 9-Meter-Turnier erweitert, so dass es auch Samstags schon tagsüber etwas zu sehen und zu erleben gibt.

Am Sonntag tritt die Stadtkapelle Künzelsau auf.

Ursprünglich feierten die Ohrenbächer das Fest, um ihre neue Ortsglocke am Spielplatz einzuweihen. Die Einwohner entschieden, das Fest jährlich zu feiern. Und es lockte zahlreiche Besucher:innen vom Kocher- und Jagsttal an, so dass im Laufe der Jahre der Austragungsort hierfür an den Ortsrand bei der Hütte Ohrenbach verlegt wurde.




Lkw kollidiert mit einem Straßenschild und muss daraufhin mit einem Kran geboren werden

Die A6 bei Öhringen musste am Donnerstagnachmittag wegen eines Lkw-Unfalls gesperrt werden. Ein 45-Jähriger war laut Polizeiangaben gegen 11 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Autobahn in Richtung Mannheim unterwegs, als er kurz vor der Anschlussstelle Öhringen die Kontrolle über sein Gefährt verlor.

Der Lkw kam von der Fahrbahn ab und fuhr zunächst einige hundert Meter durch den Grünstreifen, bevor er mit einem Straßenschild kollidierte und schließlich in Schräglage in der Böschung zum Stillstand kam. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Da der Laster mit einem Kran geborgen werden musste, wurde die Richtungsfahrbahn am Nachmittag für mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu größeren Verkehrsbehinderungen.

Ersten Schätzungen nach beläuft sich der beim Unfall entstandene Sachschaden auf rund 90.000 Euro.