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Ausgewogenes Essverhalten mit auf den Weg geben

Unter dem Motto „Essen wie die Großen“ bietet das Landwirtschaftsamt des Hohenlohekreises am Mittwoch, 16. Juni 2021, von 9.30 bis 11 Uhr einen Online-Vortrag für interessierte Eltern an.

Ausgewogenes Essverhalten mit auf den Weg geben

Sobald aus dem Baby ein Kleinkind geworden ist, interessiert es sich mehr und mehr für das Familienessen. Wie sieht eine ausgewogene Familienkost aus, die den Bedürfnissen von Kindern im Alter von ein bis drei Jahren, aber auch denen der Erwachsenen gerecht wird? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen des Vortrags geklärt. Neben zahlreichen Informationen zur richtigen Auswahl der Lebensmittel gibt es viele Tipps, wie man seinem Kind ein ausgewogenes Essverhalten mit auf den Weg gibt.

Kostenfrei, aber Anmeldung erforderlich

Der Online-Vortrag findet im Rahmen der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) statt und wird von BeKi-Referentin Andrea Häusele gehalten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 9. Juni 2021, unter http://webinare-lawiamt.lra-hok.de erforderlich. Genauere Informationen sowie der Teilnahme-Link werden am Tag vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt. Bei der Anmeldung ist daher die E-Mail-Adresse anzugeben.

 




„Wir Landwirte wären ja dumm, wenn wir die Böden nicht nachhaltig bewirtschaften“

Die Familie von Johannes Graf Zeppelin lebt seit rund 200 Jahren in Hohenlohe auf dem klösterlichen Schloss im Schöntaler Teilort Aschhausen. Sie bewirtschaften Ackerland und Wald in direkter Umgebung, haben einen großen Veranstaltungssaal zur Vermietung und sind Mitglied im Bauernverband. Die heimische Kulturlandschaft zu erhalten, ist ihnen wichtig.         

„Jeder normal denkende Landwirt wirtschaftet nachhaltig“

„Auch früher gab der Boden nicht unendlich viel her. Die Kelten, zum Beispiel, sind dann einfach weitergezogen“, erklärt Landwirt und Waldbauer Johannes Graf Zeppelin aus Aschhausen seine Haltung in einer Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V. Er ergänzt, dass jeder normal denkende Landwirt nachhaltig wirtschaften wird, wenn er sein Land erhalten und eben nicht weiterziehen will. Er wünscht sich, dass sich die landwirtschaftlichen Betriebe für die Verbraucher und einen Dialog noch mehr öffnen. Für ihn ist es von Bedeutung, stärker aufzuklären, warum Landwirt:innen etwas tun. Dass das funktioniert, zeigen ihm Besuche von und bei Lehrern oder Schulen, die dann schon mal feststellen: „So hat es uns noch keiner erklärt!“ Ihm ist wichtig, dass dieses Bild an Kinder und Jugendliche durch Lehrkräfte richtig weitergegeben wird.

„Alle sollten an einem Strang ziehen“

Weiter wichtig ist Johannes Graf Zeppelin, dass die oft polarisierende Meinung der Öffentlichkeit, ‚guter Landwirt – schlechter Landwirt‘, nicht weiter bedient wird. „Es sollte von allen Seiten an einem Strang gezogen werden. Wir Landwirte wären ja dumm, wenn wir die Böden nicht nachhaltig bewirtschaften. Warum sollten wir mehr Dünger – ob biologisch oder chemisch – auf unsere Böden bringen, als nötig? Das schadet auch unserem Geldbeutel“, erklärt er. Er ist seit 2014 Mitgesellschafter der BG Neuhof. Hier arbeiten Landwirte eng zusammen, die Betriebsabläufe werden von den Geschäftsführern koordiniert.

„Bei den Veranstaltungen stehen wir bei null“

Graf Zeppelin hat seine 145 Hektar Ackerland in und um Aschhausen eingebracht und fühlt sich als Landwirt, auch wenn er nicht mehr in die täglichen landwirtschaftlichen Arbeiten involviert ist. Seine Aufgaben sind die Verwaltung und die Vermietung von Flächen und Gebäuden, zum Beispiel auf dem Schlossgelände. Ein großer historischer Veranstaltungsraum, ideal für Hochzeiten und normalerweise ganzjährig gut gebucht, beschäftigt hauptsächlich seine Frau im Eventmanagement. „Einer von uns ist immer vor Ort, es ist alles da für 150 Personen“, sagt von Zeppelin mit Blick auf den Wehrturm und den romantischen Außenbereich. „Was die Veranstaltungen angeht, stehen wir wie viele an der gleichen Stelle wie letztes Jahr: Bei null“, erklärt er die Situation, da Veranstaltungen aktuell nicht durchführbar sind – trotz bestehender Buchungen.        

 140 Hektar Wald

Gut, dass es den Waldfriedhof Schöntal auf dem Grundbesitz der Familie gibt. Hier kann man sehen, was Landschaftspflege heißt. Der Plan von 1938, hier die Autobahn A 81 entlangzuführen, kam zum Glück nicht mehr zur Realisierung. Gleichwohl: Der ursprüngliche Wald war zu der Zeit schon gerodet. Nach 1948 wurde er mit Laubbäumen aufgeforstet. Zu sehen sind heute heimische Eichen, aber auch Amerikanische Roteichen, Buchen, Elsbeeren und Kirschen. Insgesamt sind vom Schloss aus 140 Hektar Wald zu bewirtschaften. „Am meisten Freude macht es mir, wenn ich rausgehe und sehe, wie alles wächst, wie die Natur erwacht“, erklärt der Wald- und Landwirt. Und weiter: „Die Kühle des Frühjahrs tut dem Wald gut. Es bremst den Borkenkäfer etwas aus.“

Letzte Ruhestätte

Das naturbelassene und doch gepflegte Waldstück ist gut geeignet als letzte Ruhestätte für die, die hier bestattet werden möchten. Zu Lebzeiten schon kann man sich den Baum und damit den Platz aussuchen und reservieren, wo man – entweder allein oder zusammen mit anderen – begraben werden möchte. Für immer mehr Menschen ist das attraktiv, denn die ‚Grabpflege‘ übernimmt die Natur, wie der Besitzer des Bodens erklärt. Die versenkten Urnen können 60, statt wie sonst üblich 20 Jahre in der Erde bleiben. Ein kleines Schild am Baum zeigt, wer dort seine letzte, wirkliche Ruhe gefunden hat. Es ist ein fast magischer Ort.

 Drei Kinder im Teenageralter

Die Vorfahren des jetzigen Grafen Zeppelin kommen aus dem Norden Deutschlands, aus Mecklenburg. Der damalige Herzog und spätere König Friedrich I. holte im 18. Jahrhundert zwei Brüder des sehr alten Adelsgeschlechtes erfolgreich hierher. Er stellte sie in seine Dienste, den einen in Friedrichshafen zur späteren Erfindung des gleichnamigen Zeppelins, den anderen nach Aschhausen zur Bewirtschaftung des Schlosses. Die heutige Familie von Zeppelin steht mit drei Kindern im Teenageralter im Hier und Jetzt. Johannes Graf Zeppelin bekleidet viele Ehrenämter: vom Gemeinderat über den Kreistag bis zum Ortschaftsrat. Mit seinem landwirtschaftlichen Betrieb ist er Mitglied im Bauernverband und politisch aktiv. Seine heimische Kulturlandschaft zu erhalten, ist ihm sehr wichtig. Ganz in dem Sinne, dass Kulturlandschaften vom Menschen gestaltete Landschaften darstellen, die langfristig geeignet sind, den Menschen als Heimat zu dienen.

Quelle: Pressemittel des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

 

In der BG Neuhof arbeiten Landwirte eng zusammen. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Auf dem Waldfriedhof Schöntal können Urnen 60 Jahre im Boden bleiben. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Das kühle Frühjahr tut dem Wald gut, denn es bremst den Borkenkäfer etwas aus. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.




„An meinem Kind gefällt mir alles“

Am 01. Juni jedes Jahr ist der Weltkindertag, an dem auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und speziell auf die Kinderrechte aufmerksam gemacht werden soll. Passend zu diesem Tag hat die GSCHWÄTZ-Redaktion in der Künzelsauer Innenstadt eine Umfrage gestartet und gefragt, was die Eltern, Großeltern oder auch Patenonkel am meisten an ihrem Kind mögen und was sie an ihrem Kind zum Lachen bringt.

„Ich bin froh, dass sie gesund und munter sind“

Das schöne Wetter hat viele nach draußen gelockt, auch viele Mütter mit ihren Kindern waren anzutreffen. Viele Eltern wurde von den Omas und Opas abgelöst, damit sie sich auf die Arbeit konzentrieren und die Großeltern Spaß mit ihren Enkeln haben oder sie einfach genießen können. So macht das eine stolze Oma von drei Kleinkindern. Die zwei Enkelinnen der Künzelsauerin toben bei dem schönen Wetter auf dem Spielplatz und rutschen um die Wette, während der kleine Bruder der beiden Mädels im Kinderwagen vor sich hin träumt. Die 66-Jährige genießt es, Zeit mit ihren Enkeln zu verbringen und ist einfach nur froh, dass diese gesund und munter sind. Besonders begeistert ist die stolze Oma aber von der Kreativität und Fantasie ihrer Schützlinge, welche sie immer wieder zum Schmunzeln bringt.

„Mir gefällt alles bei Oma und Opa“

Ein älteres Paar mit ihrem kleinen Enkel in ihrer Mitte spaziert die Hauptstraße entlang. Auch sie wollen die Mama entlasten. Die drei sind auf dem Weg in die Eisdiele, die Großeltern passen in der Corona-Zeit sehr oft auf ihren 3-Jährigen auf. Ganz stolz berichtet er: „Mir gefällt alles bei Oma und Opa.“ Für die ist es jedoch manchmal ein bisschen viel. Besonders wenn der Kleine gar nicht folgt.

„Man muss den Kleinen ja etwas bieten“

Auch auf dem Weg zur Eisdiele mit ihrem Enkel ist eine weitere Oma. „Er ist mein kleiner Lausbub“, sagt sie mit einem Grinsen auf dem Gesicht „Er ist lieb, natürlich nur, wenn er will, und er ist gewieft.“ Über die Ferien ist der Zweitklässler bei seiner Oma in Neufels. Ihm gefällt besonders, dass sie immer mit ihm etwas unternimmt. Wie zum Beispiel schwimmen gehen oder eben Eis essen. Dazu sagt die Oma gleich: „Man muss den Kleinen ja etwas bieten.“

„Seine Ehrlichkeit tut manchmal weh“

Eine Mutter treffen wir mit ihrem Kind beim Einkaufen. Dem kleinen Zweieinhalbjährigen gefällt hierbei besonders ein Ball, den er gleich mal ausprobiert, ob der sich überhaupt gut werfen lässt. Die Mama findet das nicht so lustig. Für die 40-Jährige aus Morsbach ist es schon manchmal anstrengend, wie sie sagt, aber dennoch auch immer süß, da sie sein zartes Wesen schätzt und wie er ihr immer Komplimente macht. Eine andere Mutter aus Künzelsau hingegen schätzt die Ehrlichkeit ihres Kindes, auch wenn sie manchmal weh tut. Aber so weiß die 38-jährige Mama immer, wenn ihm etwas nicht passt, denn er vertritt eine klare Meinung.

„An meinem Kind gefällt mir alles“

Eine weitere Mutter treffen wir beim Spazieren durch die Stadt an, mit ihrem Kind auf einem Dreirad. Die 31-Jährige aus Künzelsau überlegt nicht lange und sagt gleich: „An meinem Kind gefällt mir alles. Es ist ja schließlich auch mein Kind. Natürlich gibt es schwierige Tage, aber die habe ich auch.“

„Ich genieße es, mit ihm zu spielen“

Nicht ganz so schnell antwortet ein 37-jähriger Papa. Er überlegt zunächst eine Weile, bevor ihm dann doch noch etwas einfällt. Der Künzelsauer genießt es sehr, mit seinem Sohn zu spielen. Ob auf dem Spielplatz oder Zuhause Verstecken spielen, beide haben dabei ihren Spaß.

„Wir machen gerne mal Quatsch“

Auf dem Weg zum Spielplatz sind auch ein Patenonkel und sein siebenjähriges Patenkind. Der 52-Jährige passt eher selten auf sie auf, wie er erzählt. Aber sie sei sein Ein und Alles und er liebt ihre Unterhaltung, wenn er dann mal auf sie aufpasst: „Wir sind beide gleich vom Kopf her und machen gerne mal Quatsch.“

Text: Cora-Lee Pusker

 

 




Ausgangsbeschränkung im Hohenlohekreis gilt nicht mehr

Seit Freitag, den 28. Mai 2021, gelten in Hohenlohe neue Regeln in Sachen Corona, auch und insbesondere bei der Ausgangsbeschränkung. Diese galt anhand der Bundesnotbremse in der Zeit von 22 bis 5 Uhr, wurde aber komplett aufgehoben, da die Inzidenzwerte unter 100 gefallen sind (https://www.corona-im-hok.de/).

Wenn die Zahlen in 14 aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 sind, wird es noch mehr Lockerungen geben, abgestuft in drei Schritten. Sind die Zahlen schließlich an fünf Tagen unter 50 – so wie momentan im Hohenlohekreis – entfällt die Testpflicht im Einzelhandel und es können wieder Zoos, Büchereien und Museen ohne Auflagen besucht werden.

Sollten die Zahlen erneut über diese Werte steigen, werden die Lockerungen der einzelnen Stufen wieder zurückgenommen – beispielsweise wenn die Inzidenz von 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




„Die gesunkenen Inzidenzwerte bedeuten weitere Öffnungsschritte“

Am Montag, den 31. Mai 2021, hat das Robert Koch-Institut (RKI) am fünften Kalendertag in Folge einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 50 auf 100.000 Einwohner für den Hohenlohekreis veröffentlicht. Der erste Tag mit einer Inzidenz unter 50 war laut Veröffentlichung des RKI Donnerstag, der 27. Mai, mit einem Wert von 44,4. An den folgenden Tagen – Freitag, den 28. Mai, bis Montag, den 31. Mai – blieb der Wert stabil unter 50. Damit treten bereits am heutigen Dienstag, den 1. Juni 2021, die Lockerungen bei Inzidenzen von unter 50 aus dem Stufenplan des Landes Baden-Württemberg in Kraft, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit. Landrat Dr. Matthias Neth freut sich über die sinkenden Fallzahlen, mahnt allerdings laut der Pressemitteilung weiterhin zur Vorsicht: „Die gesunkenen Inzidenzwerte bedeuten für uns im Hohenlohekreis weitere Öffnungsschritte, mit denen wir alle aber auch verantwortungsvoll umgehen sollten.“

Die Inzidenz unter 50 bedeutet unter anderem:

  • Im öffentlichen oder privaten Raum dürfen sich jetzt zehn Personen aus bis zu drei Haushalten treffen. Dies gilt auch für private Feiern wie Hochzeiten. Kinder bis einschließlich 13 Jahre sowie genesene und geimpfte Personen werden nicht mitgezählt. Paare, auch wenn sie nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.
  • Die Testpflicht im Einzelhandel entfällt. Der Zutritt muss jedoch gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Die Maskenpflicht vor den Geschäften und auf den Parkplätzen besteht weiterhin, ebenso wie eine Beschränkung der Kundenzahl entsprechend der Verkaufsfläche.
  • Einige Kultur- und Freizeiteinrichtungen können ohne Auflagen öffnen, darunter Archive, Büchereien und Bibliotheken sowie zoologische und botanische Gärten und Galerien, Gedenkstätten und Museen.
  • Darüberhinausgehend gelten nach wie vor die Öffnungen der vergangenen Woche: Unter Einhaltung eines Test- und Hygienekonzeptes können Gastronomiebetriebe öffnen und touristische Übernachtungen stattfinden, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie kontaktarmer Freizeit- und Amateursport bis 20 Personen sind draußen möglich.

Genesene oder geimpfte Personen

Als genesen gilt, wer eine SARS-CoV2-Infektion nachweisen kann, die weniger als sechs Monate zurückliegt – zum Beispiel mittels eines PCR-Tests. Als vollständig geimpfte Person gilt, wer einen vollständigen Impfstatus gegen Covid-19 nachweisen kann – zum Beispiel durch ein ärztliches Attest oder den Impfausweis. Die letzte Covid-19-Impfung muss dabei mindestens 14 Tage zurückliegen. Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können, diese aber länger als sechs Monate zurückliegt, gelten bereits mit nur einer Impfung als vollständig geimpfte Person.

Diese Lockerungen müssen zurückgenommen werden, sobald die Inzidenzen an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen über dem Wert von 50 liegen. Weitere Öffnungsschritte sind möglich, wenn die Inzidenz bis zum 10. Juni weiter sinkt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Stadtbücherei und Stadtmuseum Künzelsau wieder geöffnet

Am Mittwoch, den 26. Mai 2021, haben das Robert Koch-Institut (RKI) und das Landratsamt des Hohenlohekreises am fünften Werktag in Folge einen Inzidenzwert von unter 100 auf 100.000 Einwohner für den Hohenlohekreis veröffentlicht. Die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen traten damit am Freitag, den 28. Mai 2021, außer Kraft. Es gelten seither die Maßnahmen der Corona-Verordnung des Landes für Inzidenzwerte über 50, aber unter 100. Somit sind seit Freitag, den 28. Mai, die Stadtbücherei und das Stadtmuseum im Künzelsau wieder zu den regulären Zeiten und ohne Voranmeldung geöffnet.

Auflagen und Hygienevorschriften

Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. In der Stadtbücherei und im Stadtmuseum hängen QR-Codes aus, über diese kann ganz einfach ein- und ausgecheckt werden. Die Luca-App kann kostenlos über den App-Store auf das Smartphone heruntergeladen werden. Weitere Informationen zur Luca-App sind unter www.luca-app.de zu finden. Außerdem müssen die Besucher:innen an der Anmeldung einen tagesaktuellen Coronatest in Form eines Bürgertests, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorzeigen. Der Coronatest darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen und die letzte vollständige Impfung muss 14 Tage her sein. In den Gebäuden ist nach wie vor ein Mund-Nasen-Schutz in Form einer FFP2-Maske oder medizinischen Maske verpflichtend. Eine Voranmeldung in der Stadtbücherei und im Stadtmuseum ist nicht mehr erforderlich.

Stadtbücherei Künzelsau

Die Stadtbücherei kann wieder zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag 9 bis 15 Uhr, Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 15 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr. Vorübergehend befindet sich der Eingang an der unteren Seite am Ganerben-Platz und der Ausgang an der oberen Seite.

Stadtmuseum Künzelsau

Die regulären Öffnungszeiten des Stadtmuseums sind von Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

Nachdem die Sonderausstellung im Erdgeschoss nur kurze Zeit zu sehen war, wird sie nun bis Oktober 2021 verlängert. Unter dem Titel „Dokumentierter Wandel. Siegfried Reinold und seine Fotos“ sind Fotos aus den Jahren 1973 bis 1990 zu sehen, vor allem von der Sanierung der Künzelsauer Altstadt. Siegfried Reinold (1940-2016) arbeitete als Bautechniker im Hochbauamt der Stadtverwaltung Künzelsau und hielt als begeisterter Fotograf fest, was sich im Stadtgebiet veränderte. Im ersten Obergeschoss ist die Ganerben-Ausstellung zu sehen, die kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtGeschichte Künzelsau umgestaltet wurde. Die Ausstellung beginnt mit dem 1493 abgeschlossenen Burgfriedensvertrag und geht bis 1802 beziehungsweise 1806, als Hohenlohe und danach Württemberg die Herrschaft ergriffen. Im zweiten Obergeschoss wird ein Teil der Weltraumausstellung zu Alexander Gerst und der Raumfahrt präsentiert, die zuvor im Rathaus zu sehen war. Hier wird daran erinnert, wie der Künzelsauer Ehrenbürger begann, das Weltall zu erobern. Alexander Gerst hat der Stadt Künzelsau viele Leihgaben seiner beiden Missionen überlassen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

 




Corona-Impfung für jedermann bei Ziehl-Abegg: Entspanntes Warten in der Schlange

Der Impfsonntag, den Ziehl-Abegg am 30. Mai 2021 veranstaltete, fand bundesweit großes Interesse, wie Rainer Grill, Pressesprecher des Unternehmens mitteilte: Die weitesten Anreisen hatten wohl Impflinge aus Göttingen und Leipzig. Nur auf den ersten Blick weitgereist war Caroline, die auf die Frage, woher sie kommt, mit „Kolumbien“ antwortete. Sie wohnt allerdings in Mulfingen – den Preis für die weiteste Anreise kann sie nicht erhalten. „Ich bin nicht für einen Impftourismus“ meint sie. Ohne dieses Impfangebot hätte sie „warten müssen, bis ich drankomme“. Ein Verwandter, der bei Ziehl-Abegg arbeitet, hat sie informiert, es ist ihr ein Anliegen, nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mitmenschen schützen zu können.

„Wußte gar nicht, wie viele Leute meine Handynummer kennen“

Rainer Grill ist zufrieden damit, dass die Menschen das Angebot so begeistert annehmen. Nachdem alle Termine vergeben waren, habe er noch viele Anrufe von Menschen bekommen, die nach Terminen gefragt haben: „Ich wußte gar nicht, wie viele Leute meine Handynummer kennen“, schmunzelt er, um ernst weiterzufahren: „Es war eine clevere Entscheidung, ein externes Buchungstool auszuwählen“, man habe auf diese Weise Gerechtigkeit garantieren könne.

Zweimal 50km mit dem Fahrrad

Sebastian kommt aus der Nähe von Schnelldorf, im Vergleich mit Göttingen ist das keine weite Anreise: Aber er ist die rund 50km mit dem Fahrrad gefahren, zugegeben: mit ein wenig Elektrounterstützung. „Bei dem Wetter war das kein Problem“, sagt er und erklärt dem GSCHWÄTZ-Reporter noch ein paar technische Details seines speziellen Fahrrads.

Lange Schlange

Auf den ersten Blick sieht man eine lange Schlange von Menschen, die sich quer durchs Werksgelände zieht. Bei genauerem Hinsehen sieht man aber, dass die Schlange immer in Bewegung ist. Das ist auch kein Wunder: Die meisten Impfinteressenten haben die notwendigen Unterlagen bereits vorab ausgefüllt und können zügig zur Impfstraße weitergehen. Die anderen müssen ihre Unterlagen vor Ort ausfüllen – und dafür eine kleine Extrarunde drehen. Man sieht keine ungeduldigen Menschen, die ganze Stimmung ist entspannt. Nur manchmal muß die Security jemanden freundlich darauf hinweisen, dass auf dem Betriebsgelände nicht geraucht werden darf. „Alles easy“, bestätigt die Securitymitarbeiterin.

Die Impfung selber geht sehr schnell

Drei Impfkabinen stehen zur Verfügung, in denen die Impfungen verabreicht werden – nach dem Einlesen der Versichertenkarte ist meist keine Wartezeit mehr, die Impflinge werden unmittelbar in eine der Kabinen geführt. Wartezeit ist erst nach der Impfung wieder angesagt: Eine Viertelstunde müssen die Frischgeimpften abwarten, ob sich unmittelbar Reaktionen einstellen, die ein ärztliches Eingreifen erfordern. Danach ist für die Menschen die Impfung abgeschlossen – man sieht nur zufrieden Augen bei den Menschen, die das Impfzentrum verlassen. Der Rest des Gesichts ist von der Maske verdeckt.

Gute Vernetzung im Beruf zahlt sich aus

Aus Kornwestheim angereist sind Jürgen und Marina. Ihr Arbeitgeber ist ein Geschäftspartner von Ziehl-Abegg und sie haben über einen Ansprechpartner von Ziehl-Abegg von der Aktion erfahren. Jürgen spricht von „Glück“ und „Connections“, die man haben müsse. Sie beide seien „zu jung“, hätten „keine Chance gehabt“. Er ist „dankbar, die Chance zu kriegen“. Marina hätte „beim Betriebsarzt demnächst“ ein Impfangebot erhalten, aber sie nimmt jetzt dieses Angebot wahr.

„Vollgas bei den Leuten“

Hinter den Kulissen sind viele Ziehl-Abegg-Mitarbeiter tätig, „unentgeltlich“, wie Grill betont. Die Bereitschaft der Mitarbeiter, zu helfen, sei außerordentlich groß gewesen, selbst ein Rentner habe seine Hilfe angeboten. Und als man kurzfristig mehr Personal gebraucht hätte, sei das Aufstocken problemlos möglich gewesen. Angesprochen auf das enorme Tempo bestätigt Grill anerkennend: „Ja, da ist Vollgas bei den Leuten“. Das kann Jutta Watzke, Betriebsratsvorsitzende bestätigen: Sie hat zwei Stunden lang pausenlos beraten und ist kaum noch bei Stimme – sie benötigt jetzt unbedingt eine Trinkpause.
In einem Hinterzimmer werden die Impfdosen vorbereitet. Auch diese Tätigkeit wird von Mitarbeitern übernommen, die vorher intensiv von medizinischem Personal eingearbeitet wurden und auch immer wieder überprüft werden.

„Nicht dass ichs mitgekriegt hätte“

David ist 19 Jahre alt und kommt aus Backnang, „auch nicht der nächste Weg“. In der Umgebung seiner Heimatstadt kennt er „kein anderes Angebot, nicht dass ichs mitgekriegt hätte“

Scheinbar Unmögliches möglich gemacht

Rainer Grill berichte von einem erfahrenen Arzt, der nicht glauben wollte, dass man 1.500 Menschen an einem Tag impfen könne. Der sei sehr überrascht gewesen, dass die Impfungen so schnell und reibungslos vonstatten gehen. Der Unterschied zwischen Impfarzt und bekanntem Hausarzt sei wohl der, dass die Patienten beim Hausarzt neben der Impfung auch andere medizinische Themen ansprechen würden.

Zwei Stunden Anfahrt – aber dann fühlt man sich sicher

Clemens aus Darmstadt berichtet, dass es ihm bisher nicht möglich war, in seiner Heimatstadt ein Impfangebot zu erhalten. Endlich geimpft zu sein, für diese Sicherheit habe er auch eine rund zweistündige Anfahrt in Kauf genommen. Auch er sei von einem Bekannten auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht worden.

Keine Konkurrenz zum Kreisimpfzentrum

Fast nur positive Rückmeldungen habe er bekommen, sagt Rainer Grill – nur in einer einzigen e-mail sei von „Totspritzen“ die Rede gewesen. Daher habe man auch nicht mit etwaigen Protesten von Impfgegnern gerechnet. Er betont, dass die Impfaktion „dem KIZ nicht den Impfstoff wegnimmt“ – diese Vermutung wurde ihm gegenüber offenbar geäußert – und erklärt: „Die Impfzentren und die Ärzte bestellen aus zwei verschiedenen Töpfen“.

Auch Impflinge aus Künzelsau

Aber auch aus Künzelsau sind Menschen zur Impfung gekommen. Zum Beispiel Mike, der bei Ziehl-Abegg arbeitet und bereits geimpft ist – er begleitet heute seine Frau zu ihrem Impftermin.

Text: Matthias Lauterer

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Carolina hält nichts von Impftourismus. Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Sebastian fährt jetzt noch 50km nach Hause. Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Entspanntes Warten in der Schlange. Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Jürgen und Marina. Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Hinter den Kulissen: Roland Burgemeister, Peter Schippert, Nicolas Grill und Holger M.Rößler (v.links) bereiten Impfdosen vor. Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: David kennt kein ähnliches Angebot, Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Kurz vor dem Eingang zur Impfung. Foto: GSCHWÄTZ

30. Mai 2021 – Impfaktion bei ZA: Kurt vor dem Eingang zur Impfung. Foto: GSCHWÄTZ




Was bedeutet Inzidenz unter 50 für den Hohenlohekreis?

Laut der Internetseite www.corona-im-hok.de, betrieben vom Landratsamt des Hohenlohekreises, hat der Hohenlohekreis am Sonntag, en 30. Mai 2021, ein weiteres Mal die Inzidenz von 50 unterschritten. Zwar zählen nur Werktage für weitere Öffnungsschritte, aber dennoch stehen weitere Öffnungen kurz bevor.

Für den Hohenlohekreis würde dies  konkret unter anderem bedeuten:

Treffen im privaten oder öffentlichen Raum mit 10 Person aus bis zu 3 Haushalten. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. » Öffnung von Einzelhandel mit Beschränkung der Personenzahl. Archive, Büchereien und Bibliotheken dürfen ohne Auflagen öffnen, zoologische und botanische Gärten, Galerien, Gedenkstätten und Museen ebenfalls. Auch das Würth-Museum in Gaisbach öffnet wieder.

Öffnungsschritte bei eienr Inzidenz unter 50. Quelle: baden-wuerttemberg.de

Coronazahlen des Hohenlohekreises

Im Hohenlohekreis wurden am 29. Mai 2021 (Stand: 16 Uhr*) 17 neue Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit aktuell bei 48,8 pro 100.000 Einwohner (Meldung des RKI vom 30.05.2021). Das Landratsamt betont: „Für die Feststellung der Inzidenz gilt derzeit ausschließlich das Meldedatum durch das RKI.“

Die Inzidenzwerte der letzten fünf Kalendertage, laut der Internetseite des Landratsamtes:
Mi, 26. Mai: 55,0
Do, 27. Mai: 44,4
Fr, 28. Mai: 47,0
Sa, 29. Mai: 47,9
So, 30. Mai: 48,8




Gesund trotz geschädigter Lunge?

Vor kurzem haben wir über Andreas Müller* berichtet. Der Künzelsauer erkrankte schwer an Corona und lag über Monate im Krankenhaus. Noch heute braucht er eine zusätzliche Sauerstoffversorgung, da seine rechte Lunge schwer geschädigt ist.

Genesene bekommen frühstens 6 Monate nach ihrer Genesung 1 Impfspritze

Wie steht er zum Thema Impfungen, haben wir ihn beim GSCHWÄTZ-Interview gefragt. Er als von Corona Genesener werde aktuell nicht geimpft, sagt er. In ein oder zwei Monaten will er einen Test machen, inwieweit er noch Antikörper gegen Corona hat.

Vielleicht bekommt er, wenn er zu wenig hat, eine Impfung. Aber vieles ist in diesem Bereich noch nicht klar. Wie lange haben an Corona Erkrankte Antikörper im Blut? Wie hoch muss die Konzentration sein, damit sie noch einen Eigenschutz vor einer wiederholten Erkrankung haben? Ab welchem Wert bekommen auch sie eine Impfung? Oder wird pauschal vorgegangen, nach dem Motto: Du bist erkrankt und 6 oder 12 Monate später bekommst Du eine Impfung? Laut dem Lanadratsamt des Hohenlohekreises gibt es hier keine speziellen Regelungen, man handelt, so Pressesprecher Sascha Sprenger, nach den Vorgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Das RKI sagt: Genesene erhalten lediglich 1 Spritze und auch erst 6 Monate nach Feststellung ihrer Genesung. An diese Empfehlung halte man sich, so Sprenger, im Hohenlohekreis. Ärzte hätten aber natürlich Therapiefreiheit und können und dürfen anders handeln. Dann jedoch seien auch sie verantwortlich, wenn was passieren sollte und sie nicht nach Empfehlung gehandelt haben.

Aber wann genau war der Genesungszeitpunkt von Herr Müller? Als er im Februar 2021 aus dem Krankenhaus entlassen wurde? Ist er wegen der Schwere der Folgewirkungen überhaupt richtig genesen? Und: Reagiert jemand wie Herr Müller, der fast gestorben wäre an diesem Virus, auf eine Impfung empfindsamer als andere?

Wann gilt ein an Corona Erkrankter als genesen?

Andreas Müllers Fragen kann bisher keiner klar beantworten. Der 67-Jährige hat zum Zeitpunkt des Interviews im Mai 2021, drei Monate nach seiner Krankenhausentlassung, auch noch keinen Genesenenausweis, um seine Rechte öffentlich wiederzubekommen. Derzeit müsse er, so weiß er es zumindest von seinem Arzt, noch für einen solchen Ausweis zahlen, da er gesondert angefertigt werden müsse. Bald solle es aber eine Vorlage hierfür geben und dann werde ihm der Ausweis vermutlich auch kostenlos ausgestellt werden.

*Name von der Redaktion geändert




Grün, grüner Künzelsau

Am Donnerstag, den 20. Mai 2021, hat Kerstin Schlange von der Planbar Güthler GmbH einen interessanten Vortrag zum Thema „Biologische Vielfalt in Künzelsau und im eigenen Garten“ gehalten. Der digitale Vortrag aus dem Künzelsauer Rathaus kann unter www.youtube.com/stadtkuenzelsau nachgeschaut werden. N

un haben Interessierte die Möglichkeit, mit Sebastian Frey die geschaffenen „Natur nah dran“-Flächen in einem Spaziergang zu entdecken. Der Diplom Landschaftsökologe aus Neckarsulm unterstützt den Künzelsauer Bauhof bei der Umsetzung dieser Flächen. Sebastian Frey freut sich auf die Spaziergänge: „Ich möchte Ihnen vor Ort zeigen, welche Pflanzen wir gemeinsam mit dem Künzelsauer Bauhof mit welchen Techniken angelegt haben. Außerdem gebe ich Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie das in Ihrem eigenen Garten am besten umsetzen können.“ Die Spaziergänge finden am Samstag, 5. Juni 2021 und 10. Juli 2021 um jeweils 14 Uhr statt. Treffpunkt ist in den Wertwiesen unterhalb des Schlosses Bartenau. Nach der Besichtigung der „Natur nah dran“-Fläche in den Wertwiesen geht es auf der anderen Kocherseite am Frankenweg weiter.

Anmeldung und Hygieneauflagen

Aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften werden maximal 30 Personen zu den Spaziergängen zugelassen. Eine Voranmeldung für den Spaziergang am Samstag, 5. Juni 2021 um 14 Uhr ist bis zum 4. Juni 2021 um 12 Uhr bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Helen Bühler, Telefon 07940 129-120 oder E-Mail helen.buehler@kuenzelsau.de mit Angabe der Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon oder E-Mail) erforderlich. Außerdem müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort einen tagesaktuellen Coronatest in Form eines Bürgertests, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorzeigen. Während der Spaziergänge ist ein Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Maske oder medizinische Maske) zu tragen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hintergrund zum Strategiethema „Zukunft Wohnen“

„Wir gestalten gemeinsam unsere Zukunft in Künzelsau!“ Mit diesem Ziel hat der Gemeinderat mit der Stadtverwaltung Künzelsau die „Strategie 2030“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr steht ein anderes Thema im Mittelpunkt – im Jahr 2021 das Thema „Zukunft Wohnen“. „In einem interessanten Begleitprogramm möchten wir zeigen, was in Künzelsau alles entsteht und wie lebenswert die Stadt ist“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Themen wie Neubau oder Sanierung, Künzelsauer Baugebiete oder die biologische Vielfalt stehen im Fokus und werden in Vorträgen, bei Spaziergängen oder Baubegehungen nähergebracht. Biologische Vielfalt wird in Künzelsau großgeschrieben: Mit „Natur nah dran“-Flächen und Aktionen soll die Erhaltung der Vielzahl von Lebewesen und die Vielfalt von Lebensräumen gefördert werden. Künzelsau ist eine von 15 Städten und Gemeinden, die sich erfolgreich um eine Teilnahme am landesweiten Projekt „Natur nah dran“ für 2020 beworben hatte und eine Förderung erhält. Bei der Planung und Umsetzung dieser Flächen wird die Stadtverwaltung Künzelsau von der Planbar Güthler GmbH aus Ludwigsburg und von Sebastian Frey, Diplom Landschaftsökologe aus Neckarsulm, unterstützt. Weitere Informationen unter www.kuenzelsau.de/wohnen2021

Hinweis zu Fotoaufnahmen

Im Rahmen von städtischen Veranstaltungen werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Veröffentlichung der Aufnahmen, auf denen auch sie eventuell abgebildet sind, für unsere Kommunikationszwecke und die Kommunikationszwecke des NABUs einverstanden. Wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer das nicht möchten, sollen die Fotografen oder Mitarbeiter vor Ort angesprochen werden.

Quelle: Pressemeldung der Stadt Künzelsau

 

 

Innerhalb eines Jahres ist die Fläche unterhalb des Schlosses Bartenau entstanden und hat sich laut der Stadtverwaltung gut entwickelt. Foto Stadtverwaltung Künzelsau und Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Bei einer gemeinsamen Begehung im Mai 2020 an den Wertwiesen in Künzelsau wurden die Planungen für „Natur nah dran“ konkretisiert. Fotos Stadtverwaltung Künzelsau und Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.