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Künzelsau: Polizeieinsatz wegen versuchten Tötungsdelikts

Wie aus einer knappen gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn hervorgeht, ermittelt die Staatsanwaltschaft nach dem Großeinsatz der Polizei (GSCHWÄTZ berichtete) am Donnerstagabend, 10. Juni 2021, wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

27-jähriger verletzt 30-jährigen mit Messer schwer

„Am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr verletzte ein 27-jähriger Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in Künzelsau-Nagelsberg einen weiteren Bewohner aus noch unbekannten Gründen mit einem Messer schwer.“, so die Pressemitteilung. Das Opfer, ein 30-jähriger Mann aus Tunesien, wurde mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden, wo er notoperiert wurde. Er befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr.

Tatverdächtiger wurde festgenommen

Der Polizeieinsatz war insofern erfolgreich,  dass der Tatverdächtige, ein Staatenloser aus dem östlichen Mittelmeerraum, kurze Zeit nach der Tat im Bereich der Gemeinschaftsunterkunft widerstandslos festgenommen werden konnte. Der Mann soll am heutigen Freitag, 11. Juni 2021, dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden, der über Verhängung der Untersuchungshaft entscheiden wird.

Text: Matthias Lauterer




Polizeieinsatz nach angeblicher Bombendrohung

Weil ein Mann Passanten gegenüber angab, eine Bombe in seinem Rucksack mitzuführen, kam es in Öhringen am Freitagmittag, den 11. Juni 2021, zu einem größeren Polizeieinsatz.

Ein Zeuge hatte gegen 11 Uhr die Polizei informiert, dass er von einem ihm unbekannten, verwirrt wirkenden Mann am Bahnhof angesprochen worden war. Dieser hatte dem Zeugen erzählt eine Bombe mitzuführen und nun in einen nahegelegenen Supermarkt gehen zu wollen.

Zahlreiche Einsatzkräfte und ein Sprengstoffhund durchsuchten daraufhin die Umgebung und den angegebenen Supermarkt ab. Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet. Es konnte nichts Verdächtiges aufgefunden werden.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 59 jährigen psychisch auffälligen Mann, der schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist.




Jeder Fünfte ist vollständig geimpft

Laut Angaben des Sozialministeriums Baden-Württemberg (Stand 06. Juni 2021) sind 43,6% der Bürger:innen des Hohenlohekreises einmal geimpft. Ungefähr die Hälfte dieser Personen ist vollständig geimpft, genau: 20,6% der Bevölkerung. Insgesamt meldet das Sozialministerium, dass 72.454 Impfdosen verabreicht wurden. In ganz Baden-Würtemberg waren am 6. Juni 2021 20,5% der Menschen zweifach geimpft, der Hohenlohekreis liegt also im baden-württembergischen Durchschnitt.

Etwa 2/3 der Impfungen im Kreisimpfzentrum

Das Landratsamt Hohenlohekreis teilt mit, dass (Stand 11. Juni 2021) 53.594 Dosen im Impfzentrum verimpft wurden, damit hat das KIZ etwa 2/3 der Impfungen im Hohenlohekreis vorgenommen. Der Rest wurde durch Hausärzte oder bei Impfaktionen in Betrieben verimpft.

Im KIZ hauptsächlich Biontech verimpft

Mit Abstand der meistverimpfte Impfstoff im Kreisimpfzentrum des Hohenlohekreises stammt von Biontech: 39.464 Dosen stehen 13.212 Dosen AstraZeneca und 918 Dosen Johnson&Johnson gegenüber. Der Impfstoff von Moderna wurde im KIZ gar nicht verwendet.

Altersstruktur der vollständig geimpften Personen

Die Altersstruktur der bereits vollständig geimpften Personen gibt das Landratsamt wie folgt an:

Altersgruppe 10-19 20-29 30-39 40-49 50-59 60-69 70-79 80-
Anteil 2% 10% 12% 13% 19% 17% 12% 16%

10% der im KIZ zweimal geimpften Menschen sind also zwischen 20 und 29 Jahre alt. Die Altersverteilung bei den Hausärzten und sonstigen Impfstellen kann anders aussehen. Eine gewisse Unsicherheit bei den Daten ergibt sich durch „Impfpendler“, also Hohenloher:innen die in anderen Kreisen geimpft wurden oder Menschen aus anderen Kreisen, die in Hohenlohe geimpft wurden. Diese Zahlen werden allerdings nicht erfaßt.

Impfnebenwirkungen und Impfschäden

Erfaßt wird aber die Zahl der Menschen, die wegen Impfnebenwirkungen oder gar -schäden ärztlich behandelt werden. Diese Daten werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet und fließen von dort in die bundesweite Erfassung ein. Das Landratsamt sagt: „Die Schwelle zur Meldung wird dabei sehr niedrig angesetzt, es werden beispielsweise auch kurzzeitige Kreislaufschwächen gemeldet.“ Bis zum 8. Juni 2021 wurden aus dem Hohenlohekreis 53 Fälle gemeldet, das bedeutet, dass etwa 0,75 Promille der Geimpften so starke Nebenwirkungen empfinden, dass sie einen Arzt aufsuchen.

Text: Matthias Lauterer

 

 




Gestern Großeinsatz in Asylbewerberunterkunft

Am Donnerstagabend, 10. Juni 2021, kam es zu einem Großeinsatz der Polizei Künzelsau – mehrere Fahrzeuge, darunter Kleinbusse, Streifenwägen und mindestens ein Zivilfahrzeug sowie RTW und  Notarztwagen fuhren mit Sondersignal kocherabwärts in Richtung Ingelfingen.

Körperverletzungsdelikt

Laut einer ersten Information des Polizeipräsidiums Heilbronn war ein Körperverletzungsdelikt in einer Asylbewerberunterkunft der Grund für diesen Einsatz.

Weitere Informationen liegen noch nicht vor, insbesondere hat die Polizei noch keine Angabe über den Ort der Tat, den Tathergang selbst und eventuelle Opfer gemacht. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird GSCHWÄTZ berichten.

Text: Matthias Lauterer




„Die Ärzte haben meiner Familie keine Hoffnung mehr gemacht“

Der Impfmotor in Deutschland hat, trotz allem Stottern, an Fahrt aufgenommen. Immer mehr Menschen haben ihren ersten Piks erhalten, viele sogar schon den zweiten. Stolz zeigen auch Prominente ihren Oberarm mit dem Pflaster nach der Impfung vor. Viele Menschen klagen in den Tagen danach über grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Für die meisten ist der Spuk nach einem oder mehreren Tagen vorbei und sie können wieder ihrem Tagewerk nachgehen – begleitet von dem erhebenden Gedanken, nun vor Corona geschützt zu sein.

Impfung ist keine Kleinigkeit

Dass diese Impfung durchaus keine Kleinigkeit ist und es nicht immer so einfach abläuft, zeigt die 54. Sitzung der Stiftung Corona Ausschuss vom 28. Mai 2021, die auf dem Youtube-Kanal und der Homepage der Stiftung abrufbar ist. Hier berichtet eine Frau, die sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca hat impfen lassen und von der Impfung schwere Gesundheitsschäden davongetragen hat, von ihren Erfahrungen. Jetzt lebt sie mit einem „von einem Labor bestätigten Impfschaden“, wie sie selbst sagt.

„Ein schlechtes Gefühl auf dem Weg ins Impfzentrum“

Ramona Klüglein wollte „mit gutem Beispiel vorangehen“ und außerdem sei es „von Arbeitgeberseite gern gesehen worden“, begründet sie ihre Motivation zur Impfung. Es hätte eine gewisse Erwartungshaltung, aber keinen Druck gegeben. Doch schon auf dem Weg ins Impfzentrum habe sie „ein schlechtes Gefühl“ gehabt. Nach der Impfung am 10. März 2021 hatte die junge Mutter zunächst die üblichen Nebenwirkungen wie Schüttelfrost und Fieber: „Es ging mir nicht gut und ich lag zwei Tage flach.“ Allerdings hätte sie sich nichts dabei gedacht und nach zwei Tagen sei es ihr auch wieder besser gegangen, sodass sie eine Woche lang normal zur Arbeit gegangen sei. „Am Sonntag hat’s dann langsam angefangen“, blickt die Frau zurück. „Ich hatte Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.“ Doch auch hier habe sie nichts weiter dabei gedacht, auf einen Magen-Darm-Infekt getippt, von dem auch der Hausarzt ausgegangen sei. „Eine richtige Diagnose hätte der gar nicht stellen können, denn dafür braucht man CT und alles drum und dran“, merkt sie noch an.

„Ich lag vier Tage im Koma“

„Es wurde von Tag zu Tag schlimmer und nach vier Tagen haben wir den Notarzt gerufen“, erinnert sich die Patientin. Mit Verdacht auf Mesenterialvenenthrombosen sei sie ins Krankenhaus eingeliefert worden: „Die Lebervene war zu, die Milz und die Nieren waren betroffen. Der Dünndarm war so stark betroffen, dass sie den rausnehmen mussten. Ich habe jetzt nur noch 50 Zentimeter von vorher 3,50 Meter.“ Mehrere Notoperationen seien nötig gewesen, vier Tage lag sie im Koma, insgesamt elf Tage auf der Intensivstation, und war auch an der Beatmung angeschlossen. Erinnern könne sie sich an diese Zeit nicht mehr, sie wisse nur noch,“dass ich sehr stark halluziniert habe“. Es habe sehr schlecht um sie gestanden: „Die Ärzte haben meiner Familie keine Hoffnung mehr gemacht. Die haben gesagt, macht euch bitte aufs Schlimmste gefasst, wir wissen nicht, ob sie es schafft.“

Blutverdünner, damit sich die Thrombosen nicht wieder bilden

Sie müsse nun regelmäßig zum Hausarzt, der ihre Werte kontrolliert, und Blutverdünner nehmen, damit sich die Thrombosen nicht wieder bilden. Wie lange das so bleibe, wisse allerdings noch niemand. „Ein CT ist momentan nicht geplant, ab und zu wird mal ein Ultraschall gemacht, weil ich durch die ganzen Therapien, die das Krankenhaus mit mir gemacht hat, auch Nebenwirkungen habe“, erzählt Ramona Klüglein. „Die haben eine Lyse-Therapie gemacht, das heißt, die sind durch die Leber in die Adern rein. Dadurch hat sich da ein Riesen-Hämatom gebildet und auch eine Verkapselung. Das muss alles auch erst heilen.“

„Es ist momentan noch alles sehr vage“

Jetzt sei sie erst einmal über den Berg – allerdings bleiben Langzeitfolgen: „Womit ich jetzt mein ganzes Leben lang zu kämpfen haben werde, ist zu gucken, dass ich die ganzen Vitamine und Nährstoffe aufnehme, die mein Körper braucht.“ Das laufe alles über den Dünndarm, von dem sie nur noch ein kurzes Stück habe. „Es ist momentan noch alles sehr vage. Man kann noch nicht feststellen, ob ich einen Vitamin- und Nährstoffmangel habe. Das zeigt sich immer erst verzögert, relativ spät. Das wird auf jeden Fall engmaschig kontrolliert.“ Teilweise habe sie auch noch starke Schmerzen – geht aber davon aus, dass das „momentan überwiegend die nach-operativen Schmerzen sind, weil sie ja doch schon in mir rumgewühlt haben“. Sie hoffe, dass keine Schmerzen bleiben, „aber das kann mir halt auch niemand sagen. Es weiß ja niemand.“

Auswirkungen im Alltag

Der Impfschaden hat auch ganz praktische Auswirkungen auf ihren Alltag: „Ich muss mit dem Zucker aufpassen, ich muss mit dem Salz aufpassen. Ich soll momentan keine Lactose, keine Geschmacksverstärker und keine Fertigprodukte, dafür aber ballaststoffarm essen.“ alles müsse sie sich selbst zubereiten, ihre Nahrung solle weich gekocht sein und nicht zu stark gewürzt. Außerdem müsse sie jeden Bissen ausgiebig kauen. „Es ist eine Herausforderung, zucker- und salzfrei zu kochen, weil das überall drin ist“, erzählt sie. Zwei bis drei Stunden gehen täglich fürs Kochen drauf. Außerdem sollen die Portionen klein und auf fünf bis sechs Mahlzeiten am Tag verteilt sein: „Das ist ein wahnsinniger Aufwand. Da kann ich nie mehr 40 Stunden arbeiten.“

„Überlegt euch das mit Impfen gut“

Heute würde Ramona Klüglein die Impfung nicht mehr machen: „Ich bin in solchen Beziehungen eigentlich eher ein ängstlicher Typ und wenn das jemand so zu mir gesagt hätte, also das was ich jetzt weiß, dann hätte ich die Impfung nicht durchgezogen.“ Aber es sei ihre Entscheidung gewesen, sich impfen zu lassen, und „das ist jetzt einfach so“. Sie hat deshalb einen „Appell an alle: Bitte überlegt euch das mit dem Impfen gut.“

Stiftung Corona Ausschuss

Die Stiftung Corona Ausschuss wurde im vergangenen Jahr in Berlin von vier Rechtsanwält:innen gegründet (https://corona-ausschuss.de/). Sie will die Beschränkungen, die die Bundes- und Landesregierungen während der Corona-Pandemie verhängt haben, untersuchen und welche Auswirkungen diese auf die Menschen in unserem Land haben. Das soll mittels live übertragener, mehrstündiger Online-Sitzungen geschehen. Außerdem sollen Experten aus Wissenschaft und Praxis die Arbeit der Stiftung begleiten und unterstützen.

Text: Sonja Bossert




Für alle Zwecke gültig

Die Schule nach den Pfingstferien hat wieder begonnen und angesichts der gesunkenen Corona-Zahlen gibt es wieder überall vollen Präsenzunterricht, das heißt, alle Klassen dürfen regulär unter Pandemiebedingungen in die Schule. Maske tragen und Tests müssen aber nach wie vor sein.

Bescheinigungen gelten 60 Stunden

Seit dieser Woche stellen die Schulen den Kindern Bescheinigungen aus über das negative Testergebnis, die dann 60 Stunden gelten. Und es kommt noch besser. Mathea Weinstock von der Pressestelle des Landratsamtes Hohenlohekreis schreibt auf GSCHWÄTZ-Anfrage: „Die Bescheinigung über das negative Testergebnis kann für alle Zwecke verwendet werden. Wichtig ist nur, dass diese Bescheinigung von einer Person ausgestellt wird, die hierzu berechtigt ist.“ Somit können diese Bescheinigungen auch für andere Gelegenheiten als die Schule verwendet werden – beispielsweise für einen Besuch im Tierpark  oder Eiscafé.

Nur Tests in der Schule

Allerdings gilt das nur, wenn das Kind in der Schule getestet wurde. Wenn die Eltern die Tests zu Hause durchführen, wie das beispielsweise in manchen Grundschulen der Fall ist, gilt ein etwas anderes Verfahren: Diese Eltern müssen in der Woche, bevor sie die Bescheinigung brauchen, das in der Schule anmelden. Dann wird das Kind in der Schule getestet und erhält dort bei negativem Ergebnis die Bescheinigung.

Privatleute als Corona-Tester

Übrigens können auch Privatleute zum Corona-Tester werden. Bei den Johannitern beispielsweise kann man unter https://www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe/corona-informationsseite/neuer-kurs-zur-anwendung-von-corona-antigen-tests/#c79218 ganz einfach einen einstündigen E-Learning-Kurs absolvieren und darf dann an anderen Menschen Schnelltests anwenden und Bescheinigungen über negative Ergebnisse ausstellen. Kostenpunkt für einen solchen Kurs: 10 Euro. In den Kursen selbst, die auch als geschlossenes Gruppentraining oder als Hybridkurs stattfinden können, wird einem gezeigt, worauf bei der Anwendung und Vorbereitung von Corona-Antigen-Schnelltests geachtet werden muss.




Testpflicht für „Sommer in der Stadt“ aufgehoben

Die Inzidenzzahlen liegen jetzt fünf Tage in Folge unter 35 und damit fällt die Testpflicht für Aktivitäten im Freien ab dem heutigen Donnerstag, den 10. Juni 2021 weg, schreibt das Landratsamt Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung. Deshalb müssen die Gäste der Veranstaltung „Sommer in der Stadt“ mit DJ Bott beim Restaurant Emma heute um 17 Uhr keinen Corona-Schnelltest mehr vorlegen. Auch die Genesung oder Impfung müssen beim Eintritt nicht mehr nachgewiesen werden.

Das gilt bis auf Weiteres auch für die folgenden Termine der Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“. Dennoch bitten die Veranstalter die AHA-Regeln einzuhalten und begrüßen es, wenn sich die Gäste verantwortungsbewusst verhalten, gerne vorher freiwillig einen Corona-Schnelltest machen.

Alle in der Reihe „Sommer in der Stadt“ an verschiedenen Stellen in der Künzelsauer Innenstadt geplanten Veranstaltungen sind im Überblick auf der städtischen Homepage unter www.kuenzelsau.de zu finden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Damit kommt man wieder überall rein

Will Familie Maier aus Künzelsau derzeit in den Kletterpark nach Weinsberg braucht sie Selbsttests, durchgeführt von Drittanbietern, die nicht älter als 24 Stunden sein dürfen. Wir haben hier Teststationen rund um Künzelsau aufgelistet. die derzeit aktiv sind.

Innenstadt Künzelsau

Am Alten Rathaus in der Künzelsauer Innenstadt können sich Bürger jeden Tag zwisxchen 09 und 12 Uhr kostenlos und ohne Anmeldung am „Weihnachtshütle“ testen lassen. Der Betreiber ist die Stadt Künzelsau gemeinsam mit den Künzelsauer Apotheken vanDorp und Medikün.

Vor dem Baumarkt Globus in der Würzburger Straße in Künzelsau steht ein Testzelt eines privaten Betreibers, das ganztags (08 bis 20 Uhr) geöffnet ist. Eine Online-Anmeldung ist hier erforderlich. Aber viele fahren auch einfach direkt hin und melden sich vor Ort online an. Wartezeit gibt es in der Regel keine oder es handelt sich um ein paar Minuten.

In Ingelfingen bietet der Seniorenstift in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Ingelfingen im Schwarzen Hof Schnelltests zu folgenden Zeiten an (Schlossstraße 8):

Dienstags, 18.30 bis 20.30 Uhr

Donnerstags, 18.30 bis 20.30 Uhr

Samstags, 09 bis 11 Uhr

Sonntags, 09 bis 10 Uhr

Termine sollten vorab gebucht werden auf der Internetseite: https://apo-schnelltest.de/testcenter-ingelfingen

Auch eine telefonische Anmeldung während der Öffnungszeiten des Rathauses ist möglich: 07940/1309-24 (Frau Schneider)

Weitere Testangebote im Hohenlohekreis finden Sie hier: https://www.corona-im-hok.de/images/pdf/Tabelle_Schnelltests/Testangebote_Stand_07.05.2021.pdf




Vollsperrung

Die Kreisstraße 2382 zwischen Diebach („Brückle“) und Ingelfingen wird vom 16. bis 18. Juni 2021 gesperrt werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Grund sind Instandsetzungsarbeiten. Der Verkehr in Richtung Ingelfingen wird ab der Diebacher Brücke über die K 2316 – Jägerhaus zur B 19 in alle Richtungen umgeleitet. Für den Verkehr von Ingelfingen in Richtung Diebach, Dörrenzimmern und Eberstal steht eine Richtungsfahrbahn jederzeit zur Verfügung.

Die Zu- und Abfahrt Ziegelhütte ist gewährleistet. Abhängig von Bauablauf und Witterung ist eine frühere Aufhebung der Umleitung möglich.

 




Maskenpflicht gilt auch bei einer Inzidenz von Null

Immer wieder fragen Bürger:innen bei einer sinkenden Inzidenz, wann denn die Maskenpflicht aufgehoben wird. Die Maskenpflicht gilt in Deutschland jedoch laut dem Infektionsschutzgesetz erst einmal unabhängig von der Inzidenz. Das heißt, auchb bei einer Inzidenz von Null gilt eine Maskenpflicht.

Wann die Maskenpflicht aufgehoben wird, ist ungewiss

Wann diese Maskenpflicht. die seit 29. März 2020 gilt, wieder aufgehoben wird, das wissen auch die Regierungen nicht so genau. Auf der Internetseite des Regierungspräsidium steht hierzu: „Das kann man heute noch nicht sagen und hängt von der weiteren Entwicklung ab. Die Landesregierung überprüft die getroffenen Maßnahmen permanent und entscheidet auf Grundlage des aktuellen Infektionsgeschehens.“

Schüler:innen tragen Maske im Klassenzimmer, im Biergarten ist sie am Tisch dagegen nicht nötig

Die Maskenpflicht gilt wie die AHA-Regeln als grundlegende Verordnung im Zuge der Pandemiebekämpfung. Dennoch gilt sie nicht überall. So müssen sie Bürger:innen sie etwa im Biergarten tragen, wenn sie aber am Platz sitzen, dürfen sie sie abnehmen. In den Klassenzimmern wiederum müssen die Schüler:innen die Masken permanent an ihren Plätzen und auch sonst tragen.

Inzidenz im Hohenlohekreis fällt weiter

Währenddessen fällt die Inzidenz im Hohenlohekreis weiter. Am 08. Juni 2021 (Stand: 16 Uhr*) wurde laut dem Landratsamt 1 neuer Corona-Fall gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit aktuell bei 14,2 pro 100.000 Einwohner (Meldung des RKI vom 09.06.2021). Für die Feststellung der Inzidenz gilt derzeit ausschließlich das Meldedatum durch das RKI.

Die Inzidenzwerte der letzten fünf Kalendertage:

Sa, 5. Juni: 30,2
So, 6. Juni: 25,7
Mo, 7. Juni: 24,9
Di, 8. Juni: 24,0
Mi, 9. Juni: 14,2

Dadurch fällt der Hohenlohekreis unter die magische 35er Inzidenzmarke. Folgende Öffnungsschritte sieht das Regierungspräsidium Stuttgart in diesem Fall vor:

  • Es entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweises bei den in den Öffnungsstufen 1 bis 3 zulässigen Veranstaltungen, Angeboten und Einrichtungen im Freien (Besuch von Freibädern, Außengastronomie, Open-Air-Kulturveranstaltungen etc.).
  • Es sind Feiern in gastronomischen Einrichtungen mit bis zu 50 Personen, die einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen, gestattet (Ausnahme: Tanzveranstaltungen) – hierbei haben Gastronomiebetriebe die allgemeinen Hygienevorgaben im Rahmen ihrer Hygienekonzepte einzuhalten.
  • Der Betrieb von Messe-, Ausstellungs- und Kongresszentren ist mit einer Flächenbegrenzung von 7 Quadratmetern pro Besucherin oder Besucher gestattet.
  • Kulturveranstaltungen, Vortrags- und Informationsveranstaltungen, Gremiensitzungen, Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs oder der sozialen Fürsorge dienen, sowie Wettkampfveranstaltungen des Amateur-, Profi- und Spitzensports sind im Freien mit bis zu 750 Besucherinnen und Besuchern zulässig