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Strecken, beugen, dehnen, strecken

Am Freitag, den 09. Juli 2021, zitterten Ulrike Zeller, Geraldine und Judith Blaschka noch ein wenig ob des immensen Regens, der sich seine Bahnen brach, ob denn der kleine Festakt, den der TSV Ingelfingen für Samstag auf der Burgruine geplant war, überhaupt stattfinden konnte. Er konnte.

Im Mittelpunkt dieses Festes stand die 100 Seiten starke Festschrift, die unter der Federfrührung von Ulrike Zeller, Geraldine und Judith Blaschka entstanden ist.

Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 30 Grad gab es nicht nur Steaks, Bier und Spezi, sondern auch ein kleines lustiges Sportprogramm, dass die Vorstände, Abteilungsleiter und Ehrenmitglieder des Vereins nach 1,5 Coronajahren wieder zurück ins gemeinsame aktive Leben holen sollte.

von links: Ulrike Zeller, Geraldine Blaschka, Judith Blaschka. Foto: GSCHWÄTZ

Fantastisches Wetter bei dem kleinen Festakt des tSV Ingelfingen auf der Burgruine. Foto: GSCHWÄTZ

Der herabschauende Hund: Dieser Sketch macht auch auf 1,5 Jahre Jahre zu wenig Bewegung in Coronazeiten aufmerksam. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 




Parteispenden in Hohenlohe: CDU und AfD Geheimniskrämer, alle anderen transparent

Parteispenden sind seit Jahren ein gesellschaftliches Thema. Immer wieder werden Großspenden zum Anlaß gemacht, über die Finanzierung der Parteien zu diskutieren. Auch immer wieder vorkommende Spendenskandale befeuern das Thema regelmäßig.

Großspenden müssen umgehend veröffentlicht werden

Die Parteien haben die Pflicht Großspenden ab 50.001 Euro unmittelbar zu veröffentlichen. Dabei muß der Spender namentlich genannt werden. Viele Spender wollen offenbar, dass ihre Beziehung zu der jeweiligen Partei öffentlich werden, denn es gibt auffallend viele Spenden von genau 50.001 Euro. Weiterhin müssen die Parteien auch Spenden ab 10.000 Euro in ihren jährlichen Rechenschaftsberichten, also nicht sofort, veröffentlichen.

Kleinspenden

Spenden unter 10.000 Euro müssen nicht einzeln im Rechenschaftsbericht erwähnt werden, sondern nur summarisch und ohne Nennung des Spenders. Das ist zum Beispiel der Grund, warum Gesundheitsminister Spahn die Teilnehmer an einem Essen mit ihm aufforderte, ausgerechnet 9.999 Euro an die CDU zu spenden. Derartige, man kann es nicht anders wahrnehmen, Vertuschungsaktionen dienen natürlich nicht der Transparenz.
Es gibt nicht nur die öffentlichkeitswirksame Großspende, sondern der Spender hat auch ein Recht auf Anonymität, wenn seine Spende unter der Grenze von 10.000 Euro liegt.

correctiv befragt Kreisverbände

Bisher war größtenteils unklar, an welche Parteiunterorganisationen gespendet wird, denn nicht nur die Bundes- und Landesverbände erhalten Spenden, sondern auch die Kreisverbände.
In einer großangelegten Kampagne hat das Recherchezentrum correctiv versucht, die lokale Verteilung der Spenden durch Abfrage der Spenden in den Kreisverbänden zu ermitteln. Ganz konnte das nicht gelingen, denn vor allem CDU und AfD zeichnen sich bundesweit dadurch aus, dass sie die Anforderungen nicht beantworteten, auskunftsfreudig zeigten sich hingegen die GRÜNEN:

Auf GSCHWÄTZ-Anfrage hat der CDU Kreisverband Hohenlohe geantwortet: „Den Regelungen des Parteiengesetzes zu Spenden an Parteien und deren Veröffentlichung folgt die CDU genau. Alle veröffentlichungspflichtigen Informationen zu Spenden an Parteien können Sie den aktuellen Rechenschaftsberichten der Parteien auf der Seite des Deutschen Bundestags entnehmen.“ Bemerkenswert auch die weitere Begründung: „Unser Verband hat sich entschieden, nicht über die aus dem Rechenschaftsbericht zu entnehmenden Angaben hinauszugehen, es sei denn, es besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse aufgrund konkreter Vorwürfe im Einzelfall.“
„Öffentliches Interesse“ könnte ja gerade darin bestehen, zu erkennen, dass keine konkreten Vorwürfe im Einzelfall auftreten können.

Nicht transparent

Diese Haltung ist sicherlich gesetzeskonform, sie dient allerdings nicht der Transparenz.
Im Gegensatz dazu haben die FDP Hohenlohe und die LINKE ihre Spendeneinnahmen auf GSCHWÄTZ-Anfrage mitgeteilt. Die AfD hat überhaupt nicht geantwortet.

Die Spenden in Hohenlohe

Die Hohenloher Kreisverbände der Parteien haben folgende Spendensummen mitgeteilt:

(Zahlen für 2020 teilweise noch nicht ermittelt, daher in die Summe nicht einbezogen)

CDU und AfD wollen keine Antwort geben, die FDP ist vorläufig Spendenspitzenreiter, wobei man annehmen kann, dass die CDU insgesamt höhere Spendeneinnahmen als die FDP verzeichnet.

Spenden können zu Abhängigkeit und Interessenskonflikt führen

correctiv hat auf seiner Seite beispielhaft gezeigt, dass größere Spenden durchaus den Verdacht eines Abhängigkeitsverhältnisses begründen können, auch wenn alle rechtlichen Vorgaben beachtet werden: „Die SPD in Limburg-Weilburg erhielt nach Recherchen von CORRECTIV.Lokal eine bisher unbekannte 10.000-Euro-Spende von einem regionalen Bauunternehmer. Auffällig ist: Der Spender erhielt seit Jahren Aufträge von einer SPD-geführten Gemeinde in der Region. Einen Zusammenhang zwischen der Spende und den Grundstücksgeschäften weisen der SPD-Kreisverband vor Ort und ein Bürgermeister von sich.“

Im Gegensatz zu anderen Regionen empfangen diejenigen Kreisverbände in Hohenlohe, die ihre Zahlen öffentlich gemacht haben, wenig Spenden. Das heißt aber nicht, dass die jeweilige Bundespartei keine größeren Spenden aus Hohenlohe erhalten hat. Ein Verdacht, dass sich einer der hiesigen Kreisverbände in einen Interessenkonflikt aufgrund eines Spenders begeben hat, kann bei den von den Parteien genannten Summen nicht wirklich aufkommen.

Text: Matthias Lauterer

 




Unterschätztes Ehrenamt

Anneliese Scholz kommt aus Künzelsau und hat dort ein großes ehrenamtliches Netz aufgebaut. Frau Scholz war viele Jahre bei der Stadt Künzelsau angestellt. Ob damals neben ihrer Berufstätigkeit oder inzwischen im Ruhestand, das Ehrenamt ist für Frau Scholz ein großer Bestandteil ihres Lebens. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde Ihr 2020 die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Wie man Anschluss findet

Im Podcast wir darüber gesprochen, was Frau Scholz antreibt, wie die Menschen für ein Ehrenamt begeistert werden können und was man tun kann, damit Neubürger Anschluss in der Region finden.

Der Hohenlohe Plus Podcast steht auf der Webseite des Vereins und auf den gängigen Podcast-Kanälen wie Amazon, Apple und Spotify zum Hören bereit.

Mehr Informationen: https://www.hohenlohe.plus/
Mail: info@hohenlohe.plus

Hohenlohe Plus

Seit Jahren kämpfen nicht nur Unternehmen, sondern auch viele andere Arbeitgeber wie Kommunen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Kitas und weitere Einrichtungen darum, Fachkräfte zu gewinnen. Mit Hohenlohe Plus hat sich laut den Machern „ein Netzwerk gebildet, das genau diesen Bedarf für die Region adressiert und konkrete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel ergreift. Im Jahr 2018 haben sich dazu die fünf größten Städte Hohenlohes – Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall – im Verein Hohenlohe Plus zusammengeschlossen“.

Städte haben sich zusammengeschlossen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen

Gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen, Organisationen und vielen engagierten Menschen sollen Arbeitgeber dabei unterstützt werden, „mehr Fachkräfte zu gewinnen und so die erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu sichern. Indem Kräfte gebündelt werden und Hohenlohe als das in der Öffentlichkeit präsentieren, was es ist: eine der attraktivsten Regionen Deutschlands mit herausragender Lebensqualität und besten Karriereperspektiven“.




Kocher: Pegelstand von deutlich über 2m erwartet

Dauerregen in Künzelsau, alles erscheint grau in grau. Bunte Regenschirme sorgen für den ein oder anderen Farbtupfer.

Dauerregen in Künzelsau.
Foto: GSCHWÄTZ

 

Dauerregen in Künzelsau.
Foto: GSCHWÄTZ

Der Kocher steigt und steigt und steigt – am Vormittag des 9. Juli 2021 innerhalb weniger Stunden von 70 cm auf 176 cm, die Vorhersage geht auf bis zu 250 cm.

Dauerregen in Künzelsau.
Foto: GSCHWÄTZ

Der Künsbach am oberen Markt. Foto: GSCHWÄTZ

Der Künsbach am oberen Markt. Foto: GSCHWÄTZ

Die Brücke nach Scheurachshof ist nicht mehr zu sehen. Foto: GSCHWÄTZ




FDP möchte knapp 90 Milliarden Euro aus der Staatskasse streichen

Am 26. September 2021 wird der Bundestag gewählt. Auch wenn es in den Straßen noch nicht sichtbar ist, hat der Wahlkampf begonnen. Die Programme der Parteien sind verabschiedet und in den Talkshows streitet sich bereits die Politprominenz.

Steuerpolitik der Parteien unter der Lupe

Aber was steht wirklich in den Programmen? Die Süddeutsche Zeitung und das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben die Forderungen der Parteien CDU und CSU, FDP, SPD, GRÜNE und LINKE zum Thema Einkommensteuer untersucht. Die AfD wurde nicht in die Untersuchung einbezogen, als Grund nennt das ZWE: „Nicht berücksichtigt wurde die AfD, weil sie derzeit keine Chance auf eine Regierungsbeteiligung hat. Die Partei hat kein Steuerkonzept vorgelegt.“

Wer gewinnt, wer verliert? Auswirkungen auf das Portemonnaie der Bürger:innen

Für die Bürger:innen ist die Einkommensteuer die wichtigste Steuer. Sie ist jeden Monat auf der Abrechnung sichtbar. Eine Veränderung der zu zahlenden Einkommensteuer verändert unmittelbar die Summe, die den Haushalten jeden Monat zur Verfügung steht. Dazu hat das ZEW Beispielrechnungen durchgeführt, die nicht nur die Einkommensteuer- sondern auch die Vermögenssteuerpläne der Parteien berücksichtigen. Auch bei dieser Betrachtungsweise wird klar, dass sich die Programme der Parteien stark unterscheiden, sowohl für einen Ein-Personenhaushalt

als auch für die klassische Familie mit 2 Kindern:

Alle Parteien können damit argumentieren, dass nahezu jeder Betroffene nur Vorteile aus der jeweiligen Steuerpolitik ziehen wird. Schaut man sich aber an, wer den größten Nutzen hat, ergeben sich doch deutliche Unterschiede: Den größten Nutzen haben bei FDP und UNION die Menschen mit hohem Einkommen, bei SPD, Linken und Grünen werden eher die sozial Schwächeren und die Durchschnittsverdier:innen weniger Steuern zahlen, wogegen die hohen Einkommen stärker besteuert werden als bisher.

Staatsfinanzierung

Die Einkommensteuer ist aber auch die Steuer, aus der ein großer Teil der Staatsausgaben bestritten wird. Daher hat das ZEW untersucht, wie sich die Staatseinnahmen verändern würden, wenn das Steuerprogramm der jeweiligen Partei unverändert in Kraft treten würde, das Ergebnis ist wie folgt: Mit den Programmen der SPD, der LINKEn und der GRÜNEN würde dem Staat mehr Geld zufließen, bei CDU und FDP würde der Staat deutlich weniger Geld einnehmen.

Insbesondere die Mindereinnahmen von 87,6 Milliarden Euro des FDP-Programms wären für den Staat teuer: Für den Haushalt 2022, der noch nicht verabschiedet ist, wird eigentlich mit Einnahmen von 419,8 Mrd. Euro gerechnet. Das bedeutet, dass dem Staat gut 20 Prozent der gesamten Einnahmen wegbrechen würden, käme das FDP-Programm zum Tragen.

Sonstige Auswirkungen

Das macht für die sonstigen Steuereinnahmen der Bundesrepublik einen großen Unterschied: Mehreinnahmen von Geringverdienenden gehen zum größten Teil in den Konsum, der dann unmittelbar weitere Steuereinnahmen für den Staat und Einkommen für Firmen und deren Beschäftigten generiert und der unmittelbar konjunkturell wirksam wird. Bei hohen Einkommen steigt eher die Sparquote, ein Konjunktureffekt kommt, wenn überhaupt, erst in Folgejahren zum Tragen.

Alle Parteien reden von Steuersenkungen – aber sie meinen damit völlig unterschiedliche Dinge.

Das komplette Papier des ZEW kann hier heruntergeladen werden.

Text: Matthias Lauterer




Inzidenz in Hohenlohe bei 2,7

Im Hohenlohekreis wurden am Mittwoch, den 07. Juli 2021, zwei neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 16 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit aktuell bei 2,7 pro 100.000 Einwohner, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vortag bedeutet. In Hohenlohe gibt es damit zurzeit sieben aktive Fälle.

Die Inzidenzwerte der letzten fünf Kalendertage:

Freitag, 02. Juli: 3,6
Samstag, 03. Juli: 3,6
Sonntag, 04. Juli: 2,7
Montag, 05. Juli: 2,7
Dienstag, 06. Juli: 1,8

 




Weiter Blick ins Kochertal

„Der Weg am Südhang in Morsbach nördlich des Kochers ist seit vielen Jahren sehr beliebt“, so Ortsvorsteher Carsten Zeller. „Man trifft sich dort und mittlerweile auch immer mehr Ortsfremde.“ Die im Frühjahr angebrachten Schilder machen es nun auch auswärtigen Spaziergängern und Wanderern leicht, die ausgewählte und schönste Rundwanderroute gut zu erkennen.

Schilder entlang der Strecke weisen den Weg

Schon Anfang des Jahres haben sich die Mitglieder des Ortschaftsrates Morsbach zusammengetan und ihre Idee umgesetzt. Sie haben ein Logo für „ihren“ Wanderweg entworfen. Dann wurden gemeinsam mit dem Marketing-Team der Stadtverwaltung Künzelsau kleine Schilder kreiert. Mitte April haben die Morsbacher noch einmal eine Gemeinschaftsaktion gestartet und die Schilder entlang der Rundwanderstrecke angebracht.

Eine knappe Stunde Wandern

Der 3,2 Kilometer lange Weg ist komplett asphaltiert, eignet sich auch hervorragend für Kinderwagen und kann in beide Richtungen gegangen werden. Ungefähr 90 Höhenmeter bergauf und bergab sind zu bewältigen. 45 Minuten bis eine Stunde Wanderzeit sollten eingeplant werden.

Weite Ausblicke ins Kochertal

Besonderheiten des Weges sind die Ausblicke über die Ortschaft Morsbach und den Kocher-Verlauf Richtung Kocherstetten mit Schloss Stetten. Der Blick Kocher abwärts öffnet die Sicht bis nach Künzelsau mit dem Stadtteil Taläcker im Hintergrund. Seit kurzem gibt es direkt an dem Weg eine Alpaka-Farm mit vier wunderschönen Alpakas. Genügend Sitz- und Ruhebänke entlang des Weges laden außerdem zum Verweilen ein.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Streckenverlauf des Wanderwegs rund um Morsbach.

Schilder weisen jetzt den Wanderfreunden den Weg. Foto: Alexander Hofmann

 




Auszubildende von ebm-papst erhalten Artur Fischer Erfinderpreis

Am Montag, den 28. Juni 2021, fand die Verleihung des Artur Fischer Erfinderpreises bei der Fischer Unternehmensgruppe in Tumlingen statt, schreibt ebm-pabst in einer Pressemitteilung. Damit ehrt der Spezialist von Dübeln und Konstruktionsbaukästen Erfindungen privater Erfinder und im Rahmen eines Schülerwettbewerbs die Erfindungen von Schulklassen, Schüler AGs und einzelnen Schüler:innen, die besonders innovativ und von großem gesellschaftlichen Nutzen sind.

In die Endrunde mit einem Reinigungsroboter

Zwei Auszubildende von ebm-papst, Henning Abel und Timo Reimer, hatten sich mit ihrem Reinigungsroboter ChimneyBot unter mehr als 100 eingereichten Projekten durchgesetzt und die Endrunde erreicht. Dort konnten sie gleich zwei Preise entgegennehmen: den dritten Platz des Wettbewerbs, dotiert mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, und zusätzlich den Zuschauerpreis. Beim ChimneyBot handelt es sich um einen Roboter, welcher das Reinigen und Inspizieren senkrechter Kaminrohre übernimmt und dabei neben der Reinigungsfunktion den Fokus auf Sicherheit, Ergonomie und Verbesserung von Arbeitsabläufen setzt.

„Die Nominierung ist ein sehr großer Erfolg“

„Die Nominierung für die Endrunde der letzten drei Plätze ist angesichts des immer sehr starken Teilnehmerfeldes bei dieser einmaligen und namhaften Veranstaltung ein sehr großer Erfolg. Ich hoffe, dass sich weitere Auszubildende davon begeistern lassen und mit neuen Ideen und Engagement in die Fußstapfen von Henning und Timo treten“, sagte Sven Schmieg, Ausbildungsmeister der technischen Aus- und Weiterbildung bei ebm-papst Mulfingen, laut der Mitteilung. Die beiden angehenden Studenten waren bereits beim Wettbewerb „Jugend forscht“ mit ihrer Erfindung erfolgreich und erreichten in diesem Jahr den ersten Platz beim Regionalwettbewerb Heilbronn-Franken.

Der Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg wird alle zwei Jahre mit Preisen im Gesamtwert von 36.000 Euro verliehen.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-pabst

Der ChimneyBot soll beim Reinigen von senkrechten Rohren helfen. Foto: ebm-pabst




Landrat Dr. Neth ruft zur Corona-Schutzimpfung auf

In den kommenden Wochen bietet das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen mehrere „offene Impftage“ an, schreibt das Landratsamt Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung. Für diese Termine seien keine Terminbuchungen notwendig. Dabei wird das von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene heterologe Impfschema angewendet. Das heißt, der Erstimpfung mit AstraZeneca folgt nach vier Wochen eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von BioNTech oder Moderna.

„Gerade jetzt ist die beste Zeit, sich impfen zu lassen“

Dass zuletzt mehrere Impfzentren in der Region freie Termine sowie offene Impftage gemeldet haben, diese dann aber nur zu einem kleinen Bruchteil genutzt wurden, sieht Landrat Dr. Matthias Neth laut der Mitteilung mit Sorge: „Die Impfung großer Teile der Bevölkerung ist der einzige nachhaltige Weg aus der Pandemie. Der derzeit niedrige Inzidenzwert und die damit verbundenen Lockerungen bis hin zur Aussetzung der 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) dürfen uns nicht dazu verleiten zu glauben, dass Impfungen oder auch Tests nicht notwendig sind – ganz im Gegenteil. Gerade jetzt ist die beste Zeit, sich impfen zu lassen, um rechtzeitig den Impfschutz aufzubauen.“ Denn spätestens im Herbst müsse man nicht zuletzt wegen der hoch ansteckenden Delta-Variante damit rechnen, dass die Infektionszahlen wieder steigen.

„Gerade die Zweitimpfung ist entscheidend“

Dr. Neth ruft zudem dazu auf, keine Zweittermine verfallen zu lassen. Auch im KIZ Öhringen sind zuletzt fast zehn Prozent der Zweittermine nicht wahrgenommen worden. „Das halte ich für verantwortungslos“, meint der Landrat. „Wir wissen mittlerweile, dass gerade die Zweitimpfung entscheidend ist für eine hohe Schutzwirkung gegen die Delta-Variante.“ Wer seinen Zweittermin nicht wahrnehmen kann, wird gebeten, den Termin abzusagen, um den Impfstoff anderen zur Verfügung stellen zu können.

„Davon profitieren am Ende alle“

Letztendlich gebe es bei der Corona-Impfung eine moralische Verantwortung für einen selbst, für das engere Umfeld und die Gesellschaft, so der Landrat. „Nur mit einer ausreichend hohen Impfquote und der Einhaltung der Hygienemaßnahmen können wir beispielsweise eine neue Corona-Welle oder auch einen Lockdown im Herbst/Winter vermeiden. Und davon profitieren am Ende alle.“

Die nächsten offenen Impftage im KIZ Öhringen sind:

  • Donnerstag, der 08. Juli 2021, von 14 bis 20 Uhr
  • Freitag, der 09. Juli 2021, von 7 bis 210 Uhr
  • Samstag, der 10. Juli 2021, von 7 bis 21 Uhr
  • Sonntag, der 11. Juli 2021, von 7 bis 14 Uhr
  • Montag, der 12. Juli 2021, von 13 bis 19 Uhr
  • Dienstag, der 13. Juli 2021, von 13 bis 19 Uhr
  • Mittwoch, der 14. Juli 2021, von 13 bis 19 Uhr

Sobald auch andere Impfstoffe für offene Angebote zur Verfügung stehen, teilt das Kreisimpfzentrum dies über die regionalen Medien und auf der Homepage http://www.corona-im-hok.de mit.

Für die offenen Impftage sind lediglich der Personalausweis sowie der Impfausweis, sofern vorhanden, notwendig.

Vierwöchiger Abstand wird umgesetzt

Der von der STIKO empfohlene Abstand zwischen einer Impfung mit AstraZeneca und einem mRNA-Impfstoff von vier Wochen wird auch bei bereits gebuchten AstraZeneca-Terminen umgesetzt. Dazu werden die Zweittermine vor Ort vergeben, weil im Terminservice-Portal technisch bedingt bislang nur der Impfabstand von zwölf Wochen dargestellt wird. Betreffende Personen, die bereits einen Zweittermin über das Portal erhalten haben, werden gebeten, diesen zu löschen. Das Sozialministerium hat darüber hinaus angekündigt, die STIKO-Empfehlung zur Verkürzung der Terminabstände beim heterologen Impfschema bei AstraZeneca auch für die bereits erfolgten Erstimpfungen landesweit zu regeln. Über die Umsetzung im KIZ Öhringen wird schnellstmöglich informiert.

1000 Impfdosen von Johnson&Johnson

Dem KIZ Öhringen wurden zudem rund 1000 Dosen des Impfstoffes von Johnson&Johnson zugesagt. Diese werden als buchbare Termine am Freitag, den 09. Juli, am Samstag, den 10. Juli, und am Sonntag, den 11. Juli, angeboten. Die Termine werden im Buchungssystem freigeschaltet, sobald der Liefertermin sowie die genaue Dosenanzahl feststehen. Diese Termine werden voraussichtlich ab Donnerstag, den 08. Juli, ab nachmittags unter www.impfterminservice.de buchbar sein.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Urlaubsfeeling in der Stadt

Am kommenden Wochenende heißt es wieder „Sommer in der Stadt“ in Künzelsau. Am Donnerstag, den 08. Juli 2021, spielt ab 17 Uhr die Band „Steel, wine & honey“ in der Oberen Hauptstraße. Der Spiel- und Singkreis Gaisbach übernimmt einen Tag später, am Freitag, den 09. Juli, ab 17 Uhr die Bewirtung am Unteren Markt. Ab 18 Uhr tritt das Akkordeonorchester Gaisbach auf. Am Samstag, 10. Juli 2021 bewirtet der Griechische Schulverein ab 15 Uhr am Unteren Markt und sorgt mit griechischer Musik für Stimmung. Ab 18 Uhr übernimmt die Band „JAWA“ die musikalische Umrahmung.

Eintritt ist kostenfrei

Aktionen schaffen Urlaubsfeeling an wechselnden zentralen Plätzen in Künzelsau: Unterer Markt, obere Hauptstraße, Oberer Bach, Busbahnhof und am Biergarten Wertwiesen. Liegestühle, Lounge-Möbel, Sandflächen und Pflanzen laden zum Verweilen ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Informationen

Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften. Bei Änderungen der Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Bei Regen finden die Veranstaltungen nicht statt. Aktuelle Informationen und alle weiteren Aktionen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/sommerinderstadt und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau