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„Ich wollte einfach helfen“

Wer die Nachrichten in den vergangenen zwei Wochen verfolgt hat, ist meist sprachlos und kann es nicht fassen: In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, später in Bayern und Sachsen sind ganze Ortschaften überflutet worden. Viele Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren, manche sogar Angehörige. Über 150 Tote sind mittlerweile zu beklagen, einige Menschen werden immer noch vermisst.

Bundesweite Auktion

Um der schieren Not zu begegnen und Geld für Spenden zu sammeln, haben sich verschiedenste Handmade-Unternehmer – Künstler, Kunsthandwerker und kleine Kunstlabels aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz – unter dem Namen „Handmade hilft“ zusammengeschlossen und eine bundesweite Auktion gestartet. Über die Facebook-Seite https://www.facebook.com/groups/253551356202651 können Schmuck, Deko-Artikel aus Holz oder altem Papier, Gehäkeltes, selbstgenähte Accessoires für Kinder, Artikel für Tiere, Fotografien, Bilder und vieles mehr ersteigert werden. Es gibt auch schon Kleinigkeiten für zwei bis drei Euro.

Anbieter aus Hohenlohe

Auch Anbieter aus der Region machen bei der Auktion mit: Die Krautheimerin Milena Albrecht ist mit ihrem Label Milenas Handmade Schätze dabei. Sie hat bereits drei Auktionen durchgeführt und ist soeben in die vierte gestartet. „Ich wollte einfach helfen“, sagt die Mutter eines Dreijährigen. „Die Bilder, die man da überall zu sehen bekommt, sind so schlimm.“ Die gelernte Informatikkauffrau betreibt ihr Label seit fast einem Jahr und kennt die Initiatoren von „Handmade hilft“ von anderen Facebook-Gruppen. Sie stellt Karten her, häkelt und lasert verschiedenste Gegenstände wie Holz oder Spiegel – „alles hauptsächlich individuell auf Kundenwunsch“.  Zum Kunsthandwerk kam sie während ihrer Elternzeit und als sie die Deko für ihre Hochzeit selbst herstellte. Das Label betreibt sie im Nebenerwerb als Kleingewerbe.

Der Gruppe verbunden ist auch die Pfedelbacherin Louise Müller mit ihrem Label Lous Naturkosmetik. Sie hat allerdings noch keine Auktion durchgeführt, sondern spendet selbst direkt an die Organisation „Aktion Deutschland Hilft/Bündnis deutscher Hilfsorganisationen“ – und zwar 40 Prozent vom Verkaufserlös ihres „100g festes Kräuter-Shampoo“.

Private Gruppe

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den Kunsthandwerkerinnen Katrin Anslinger und Claudi Silzle. „Mein Mann ist gleich in der ersten Woche zum Helfen hingefahren und erzählte, dass in den betroffenen Gebieten nichts mehr steht“, sagt Anslinger. Sie lebt in der Nähe von Mainz und stellt unter ihrem Label Einzik-Art Schmuck aus Draht, Steinen und Perlen her. Mitstreiterin Silzle wohnt im Schwarzwald. Für ihr Label CC Wohnkultur fertigt sie Deko-Artikel aus Holz. „Wir haben eine ganz neue Facebook-Gruppe erstellt, auf der wir die jeweiligen Anbieter und ihre Angebote sammeln.“ Mittlerweile hat die Gruppe bereits 786 Mitglieder.  Die Anbieter müssen aber Gewerbetreibende sein und eine eigene Facebook-Seite haben, auf der sie die Gegenstände, die sie für die Aktion versteigern wollen, anbieten. Die Gruppe selbst ist privat, auf ihre Seite kommt nur, wer eingeladen ist oder ihr beitritt. „Wir machen außerdem alles manuell, um uns keine Trolle einzuladen“, sagt Katrin Anslinger. Sonst gebe es keine Grenzen, vielmehr sei Ziel der Gruppe, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Aktueller Spendenstand wird jeden Morgen bekanntgegeben

Die Fangemeinde der Gruppe ist mittlerweile enorm, die Reichweite groß. Bis zum Montag, den 26. Juli 2021, sind bereits 2.712 Euro zusammengekommen. „Häufig runden die Käufer den Betrag auf oder hängen eine Null hinten dran“, hat Katrin Anslinger erfahren. „Das motiviert uns, denn wir tun was und sehen, dass es etwas bringt.“ Jeden Morgen gibt es ein Feedback zum aktuellen Spendenstand. Der Erlös geht direkt an eins von vier Spendenkonten: an die Kreisverwaltung Ahrweiler, die Initiative RPR hilft des Sender RPR, das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe oder an die Tierrettung Essen e.V.  Die Käufer bestimmen selbst, wohin das Geld gehen soll. „Wenn dann beispielsweise eine Kita Spielzeug braucht, kann das von dem Geld besorgt werden“, blickt die Initiatorin voraus. Selbstverständlich könne man auch direkt auf diese Konten spenden, ohne vorher an einer Auktion teilgenommen zu haben.

Auktion bis Herbst

„Wir wollen die Zeit für die Aktion nicht begrenzen“, so die Initiatorin. „Es geht auf jeden Fall bis in den Herbst hinein.“ Auch, wenn es eigentlich sehr arbeitsintensiv sei. Wer nicht auf Facebook unterwegs ist, aber trotzdem Kontakt aufnehmen und über die Gruppe spenden möchte, erreicht Katrin Anslinger auch per E-Mail unter info@einzik-art.de.

Text: Sonja Bossert

#handmadehilft #FlutkatastropheDeutschland #Flutopfer #zusammenhalten #Herzzeigen #Spendenaktion

 

In der Facebook-Gruppe „Handmade hilft“ versteigern Kunsthandwerker unterschiedlichste Dinge für den guten Zweck. Hier: Ein Holzbrett der Krautheimerin Milena Albrecht. Screenshot: GSCHWÄTZ

Kerzen für die Einschulung …

… Kinderkleidung …

… oder Schmuck. Screenshots: GSCHWÄTZ




Gemeinderat Künzelsau: zusätzliche Entsorgungskosten PEKA-Areal auf 1,8 Millionen Euro geschätzt

Am heutigen Dienstag, den 27. Juli 2021, wird ab 18 Uhr der Künzelsauer Gemeinderat über die Finanzierung der außerplanmäßigen Entsorgungskosten für das kontaminierte Material aus dem PEKA-Areal entscheiden. Das Geld soll aus den Haushaltspositionen Gestaltung Platz Bergstation Taläcker und Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung entnommen werden.

Siebenstelliger Betrag steht im Raum

Die Beschlussvorlage spricht von prognostizierten Entsorgungskosten von 1,8 Millionen Euro. Sollte der Gemeinderat der Zahlung einer ersten Summe von 700.000 Euro nicht zustimmen, wird das – so steht es in der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung – „zu einem Widerspruch durch Bürgermeister Neumann führen.“

Die Gespräche mit den ehemaligen Eigentümern haben bisher, auch das ist aus der Beschlussvorlage zu entnehmen, noch zu keinem Ergebnis geführt.

Text: Matthias Lauterer

#Künzelsau #PekaAreal




Zwei neue Corona-Ausbruchsgeschehen im Hohenlohekreis

In den vergangenen sieben Tagen hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 36 Corona-Neuinfektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 33,7 pro 100.000 Einwohner (Stand 26.07.2021, 9.05 Uhr), schreibt das Landratsamt Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung mit.

Zwei Ausbruchsgeschehen

Die steigenden Fallzahlen lassen sich auf zwei Ausbruchsgeschehen am Wochenende vom 17. und 18. Juli 2021 zurückführen, dabei handelt es sich um eine Bar und einen Club im Raum Öhringen. Aufgrund oft unvollständiger, falsch hinterlegter oder teilweise nicht vorhandener Kontaktdaten ist eine umfassende Kontaktpersonennachverfolgung durch die Fallermittlung des Gesundheitsamtes nicht möglich. Allen Besucher:innen der Metropol Shisha-Lounge in Öhringen und des Clubs Gentele in Pfedelbach in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 2021 wird dringend empfohlen, die eigenen Kontakte zu minimieren, kostenfreie Testmöglichkeiten zu nutzen und sich bei den typischen Symptomen – Husten, Schnupfen und Fieber – an den Hausarzt zu wenden.

Appell des Landrats

„Jeder sehnt sich nach einer Rückkehr zum normalen Leben. Dabei müssen jedoch die Grundregeln, insbesondere auch in Hinblick auf die Kontaktdatenerfassung, beachtet werden“, mahnt Landrat Dr. Matthias Neth. „Seit fast eineinhalb Jahren nimmt jeder von uns Einschränkungen in Kauf, damit wir als Gesellschaft die Corona-Pandemie bewältigen können. Wer die hart erarbeiteten Fortschritte jetzt leichtsinnig aufs Spiel setzt, zeigt keinerlei Respekt gegenüber seinen Mitmenschen.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

#Hohenlohe #LandratsamtHohenlohekreis




Schöntaler hidden champion erhält Förderung vom Land

Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Hohenlohe, Michael Schenk, freut sich über die Landesförderung eines Investitionsvorhabens der ZTO Zerspanungstechnik GmbH aus Schöntal-Bieringen, schreibt er in einer Pressemitteilung. „Ich freue mich sehr, dass über das Landesförderprogramm Invest BW mehr als eine halbe Million Euro in den Hohenlohekreis fließen. Die ZTO Zerspanungstechnik GmbH ist einer der so oft beschworenen baden-württembergischen hidden champions und investiert in eine moderne und ressourcenschonende Rundtaktmaschine zur Bearbeitung von Metallteilen“, so Schenk, der selbst schon Rundtische und Rundtaktmaschinen konstruiert hat.

566.000 Euro Förderung

Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Landtag, Prof. Dr. Erik Schweickert, hat am Montag, den 26. Juli 2021, bekannt gegeben, dass der Wirtschaftsausschuss eine Gesamtfördersumme in Höhe von 9,876 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Invest BW bewilligt hat, von denen 566.000 Euro in die Investition der ZTO Zerspanungstechnik GmbH fließen.

Schnelle und unbürokratische Unterstützung

Das Förderprogramm Invest BW unter Federführung des Wirtschaftsministeriums unterstützt Unternehmen schnell und unbürokratisch bei Investitionen in Zukunftstechnologien und soll dabei helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Das Programm startete am 15. Januar 2021. Bis zum 16. April gingen Förderanträge mit einem Volumen von insgesamt 159 Millionen Euro ein. Fünf Einzel- und zwei Verbundfinanzhilfeanträge von insgesamt 14 Unternehmen und zwei Forschungsinstituten aus Baden-Württemberg wurden bereits bewilligt.

Quelle: Pressemitteilung von Michael Schenk




„In Öhringen bleibt es 2021 nicht still“

Während der ersten Wellen der Corona-Pandemie litten vor allem Kulturschaffende unter dem Mangel an Auftritten, Ausstellungen und Projekten. Um die lokale Kulturszene zu stärken und ihr eine Plattform für die Darstellung ihrer Kreativität und Vielseitigkeit zu bieten, verwandelt sich die Stadt Öhringen in eine Pop-up-Bühne. Von Samstag, den 07. August, bis Sonntag, den 19. September 2021, überraschen zweiwöchig an den Wochenenden Kulturschaffende an zentralen Orten der Stadt mit originellen Darbietungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Überraschungseffekt steht im Vordergrund

„Leider heißt es immer noch: Abstand halten. Deshalb haben wir uns für sogenannte Pop-up-Aktionen entschieden – das sind zeitlich befristete, kurz aufblitzende Auftritte. Der Überraschungseffekt sollte im Vordergrund stehen und den Kreativen die Möglichkeit geboten werden, für sich die ‚Werbetrommel zu rühren‘“, so David König, der neue Leiter des Sachgebietes Kultur und Veranstaltungen der Stadt Öhringen, in der Mitteilung. Er ist seit Januar als Nachfolger von Ingrid Sterzer im Amt und stand gleich vor der Herausforderung, die Veranstaltungen für das Jahr 2021 coronagerecht zu planen. „Öhringen als ehemalige Landesgartenschau-Stadt punktet mit weitläufigen Grünflächen und einem historischen Stadtkern als Kulisse. Für die Pop-up Aktionen bieten Marktplatz, Fußgängerzone, Tanzlinde, Hofgarten und Generationengarten den besten und coronakonformen Schauplatz unter freiem Himmel“, sagt König.

Aktionen für alle Altersgruppen

Vielfältige Beiträge kommen von Musikern, Vereinen und vielen anderen Kreativen, die die ganze Bandbreite an Kultur aus Öhringen zeigen. Bei der Auswahl der Aktionen wurde an alle Altersgruppen gedacht. Das Projekt findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Kulturregion HeilbronnerLand statt. Öhringen beteiligt sich schon seit vielen Jahren daran. 2020 präsentierte sich die Stadt mit einem „Tag der Öhringer Museen“, der mit mehreren hundert Gästen ein erfolgreicher Besuchermagnet war.

Bedeutung von Kultur hervorheben

„In Öhringen bleibt es 2021 nicht still! Uns ist als Stadt besonders wichtig, die Kulturschaffenden finanziell zu unterstützen und ihnen eine Bühne für ihre Talente zu bieten, um die Bedeutung von Kultur für die Gesellschaft wieder in das Bewusstsein zu rücken. Wir halten zusammen, denn ohne Kultur fehlen Freiräume für Inspiration und Kreativität. Kultur unterhält ja nicht nur, sie gibt uns Impulse von außen, regt zum Nachdenken an, schafft gemeinsame Momente und ist manchmal auch einfach nur schön und macht glücklich“, sagt David König.

Informationen

Termine: alle zwei Wochen samstags und sonntags: 07. und 08. August, 21. und 22. August, 04. und 05. September, 18. und 19. September. Orte: auf dem Marktplatz, in der Fußgängerzone, an der Tanzlinde, im Hofgarten und im Generationengarten. Die Uhrzeit ist variabel: 11 bis 16 Uhr.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen

 

#Öhringen #Kulturpassiert #PopupBühne #KulturregionHeilbronnerLand

 




Rettungshubschrauber bringt 24-Jährige nach Kanufahrt ins Krankenhaus

Notrufer meldeten am Sonntagmittag, dass eine 24-jährige Kanufahrerin auf der Jagst bei Gommersdorf verunglückt sei.

Offenbar war die junge Frau mit einer Gruppe von anderen Kanuten auf der Jagst unterwegs, als sie nach rechts abgetrieben wurde und dann mit einem herabhängenden Ast kollidierte. Hierdurch kenterte das Kajak, die Frau konnte sich aber selbständig aufrichten und die Fahrt zunächst fortsetzen. Wenig später wurde ihr jedoch sehr schwindelig, weshalb die Gruppe beschloss die Tour abzubrechen und die Jagst mit den Booten zu verlassen.

Aufgrund der Schwere der Kopfverletzungen wurde die Dame mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum verbracht. Glücklicherweise kann Lebensgefahr aber ausgeschlossen werden, ebenso Fremdverschulden. Im Einsatz waren ein Rettungswagen und eine Notärztin sowie die Feuerwehr Krautheim mit drei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften.




„Was ist eigentlich…..Generationengerecht?“

„Die Corona-Pandemie hat uns alle von Jung bis Alt vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Speziell junge Menschen leiden unter dem Lockdown, der sozialen Isolation und den Problemen bei Bildung und Digitalisierung.“ so die FDP Hohenlohe in einer Pressemitteilung

Gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden und Spitzenkandidaten der Jungen Liberalen, Jens Teutrine, widmet sich Valentin Abel, Direktkandidat der FDP für den Hohenlohekreis, in einer Live-Veranstaltung auf Instagram am Mittwoch, den 28. Juli 2021 von 19:00 bis 21:30 den Fragen der Generationengerechtigkeit.

Die Veranstaltung ist unter @valentin_christian_abel erreichbar.

 




Hohenlohekreis unterstützt Hochwassergebiet

Der Hochwasserzug aus dem Bevölkerungsschutz des Hohenlohekreises ist am Samstag, 24. Juli 2021, zu einem Einsatz in den Landkreis Ahrweiler gestartet. Bis Dienstag, 27. Juli 2021, helfen 26 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Kreisbrandmeister Torsten Rönisch im Katastrophengebiet.

Vom Landrat verabschiedet

Landrat Dr. Matthias Neth kam am Samstagmorgen an die Feuerwache Öhringen, um sich bei den Beteiligten zu verabschieden. „Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft, um die herausfordernden Situationen während der Einsatzzeit gemeinsam zu meistern. Passen Sie gut auf sich auf – das Wichtigste ist, dass Sie alle wieder gesund zurückkommen“, so Neth. „Mein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die unermüdlich und unglaublich engagiert an der Bewältigung der Hochwasserlage und deren Folgen arbeiten. Damit meine ich insbesondere auch unsere Einsatzkräfte von THW und DRK, die ebenfalls in den vergangenen Tagen vor Ort waren.“

Beteiligt sind die Feuerwehren Bretzfeld, Ingelfingen, Krautheim, Künzelsau und Öhringen mit sechs Einsatzfahrzeugen. Zuerst ging es nach Bruchsal, um dann gemeinsam mit dem Hochwasserzug des Regierungspräsidiums Karlsruhe das Einsatzzentrum am Nürburgring anzufahren.

Auch das örtliche THW ist im Einsatz

Soweit die Pressemitteilung des  Hohenlohekreises.
Die Feuerwehr Künzelsau ist mit ihrem Gerätewagen Transport mit 3 Feuerwehrleuten sowie einem Führungsassistenten beteiligt.

Bereits unmittelbar nach dem Hochwasserereignis entsandte auch das THW aus Künzelsau einen Verpflegungstrupp aus der Fachgruppe Logistik mit 9 Personen ins Katastrophengebiet, der vor Ort die Rettungskräfte verköstigt. Der Einsatz dieses Trupps ist seit dem Wochenende beendet, weitere Einheiten des THW aus dem Hohenlohekreis sind weiterhin vor Ort tätig.

 




Ein Tütchen am Wegesrand

Die allermeisten Hundehalter wissen, dass Hundekot nicht auf die Straßen, Wege und Wegränder gehört. Sie sind deshalb den Gemeinden im Hohenlohekreis sogar dankbar, dass man sich überall an den beliebten Hundetreffpunkten mit dünnen Plastiktüten für die saubere Beseitigung des Hundekots versorgen kann. Normalerweise nimmt man einfach die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners mit einer dieser Tüten auf, ohne sich die Finger schmutzig zu machen, und wirft sie in den nächsten Mülleimer.

Mancher scheint aber zu glauben, dass die Tüte nur deshalb rot ist, dass sie für die Entsorgungsmitarbeiter der jeweiligen Gemeinde weithin gut sichtbar sind. Anders ist es wohl nicht zu erklären, warum man immer wieder säuberlich verknotete Tüten, auffallend am Wegrand plaziert, findet.

Hundekot darf nicht in der Natur verrotten

Der Hersteller, der die in Ingelfingen bereitgestellten schwarzen Kotbeutel herstellt, weist darauf hin: „Aufgrund gesetzlicher Regelung darf Hundekot nicht kompostiert, sondern muss als Restmüll entsorgt werden.“  Seine Beutel sind aus recycelter Polyethylenfolie: Die verbrennt nahezu rückstandsfrei. In der Natur zersetzt sich diese Folie allerdings erst nach Jahren und führt neues Plastikmaterial in den Kreislauf der Natur ein.

Text: Matthias Lauterer




Abgestürzte Person

Quelle und Fotos: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz am 24. Juli 2021 in Künzelsau. Quelle: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz am 24. Juli 2021 in Künzelsau. Quelle: Feuerwehr Künzelsau