Das macht die Jugend in ihren Sommerferien
Die Jugendlichen sind sich einig.
Corona bringt vieles an Negativem mit sich und verdirbt so manchen Spaß. Besonders die Jugendlichen mussten sehr darunter leiden. Und dann gibt es da ja noch die Sommerferien die in kürzester Zeit bevorstehen. GSCHWÄTZ hat hierzu eine Umfrage unter den Jugendlichen gestartet, um herauszufinden, was die Jugend von heute in ihren Ferien plant und worauf sie sich am meisten Freuen. In den meisten Punkten und Plänen waren sich die Jugendlichen einig.
„Ich muss gezwungenermaßen mitgehen.“
Der 15-jährige Luca Weidner hat bisher noch nicht viel geplant. Außer dem Urlaub der mit seinen Eltern ansteht. „Es geht nach Frankreich.“ Aber begeistert klingt der 15-Jährige nicht. „Ich muss gezwungenermaßen mitgehen.“ Er wäre lieber zu Hause geblieben, denn nichts Spannendes tun und dann noch mit den Eltern, geht gar nicht. Für ihn ist jedoch nach dem Urlaub sicher, „Ich will mich auf jeden Fall mit meinen Freunden treffen.“
Was soll man denn auch groß sonst machen?
Auch die beiden Brüder Marvin und Dennis Rieger, aus Künzelsau wollen in ihren Sommerferien viel mit Freunden machen. „Was soll man denn auch groß sonst machen“, sagt Dennis, 17. Auch ist er viel Zuhause bei sich. „Ich bin eher der Typ der gerne Zuhause ist, deswegen finde ich es nicht schlimm, dass wir nicht in den Urlaub gehen. Ich vermisse es nicht in den Urlaub zu gehen.“ Sein Bruder Marvin, 15, sieht das ähnlich, auch er bleibt, anstatt in den Urlaub zu gehen, lieber zu Hause und unter seinen Freunden.
„Ich habe das vermisst in der Corona Zeit.“
Der 19-jährige Marc aus Criesbach hat bisher ebenfalls auf die Planung seiner Sommerferien verzichtet. „Aufgrund wegen Corona kann man im Moment ja nicht viel planen.“ Aber dennoch hätte der Criesbacher Lust in den Urlaub zu gehen. „Wo weiß ich noch nicht, aber es wäre schön mal wieder in den Urlaub zu gehen. Ich habe das vermisst in der Corona-Zeit.“ Verständlich, wenn man bedenkt wie viele Urlaube wegen Corona schon ins Wasser gefallen sind und bei dem Wetter in Deutschland bekommt man Sehnsucht nach den warmen Urlaubsländern. „Aber ich treffe mich sicher mit Freunden auch mal am See und nicht nur zu Hause.“
Anderes Highlight wie bei den anderen Jugendlichen
Urlaub geplant hat dagegen Phillipp Schmidt aus Harsberg. Er geht mit seiner Familie in der Mitte der Ferien und das für zwei Wochen. „In den ersten beiden Wochen der Ferien habe ich vor einen Ferienjob zu machen, um mir ein bisschen Geld nebenher zu verdienen.“ Darum kümmert sich der 16-Jährige aktiv. Aber sein Highlight ist ein anderes wie bei den meisten. „In meinen Freien Stunden werde ich viel mit Freunden machen, das hat mir während Corona auch am meisten gefehlt, deswegen freue ich mich so sehr auf diese Zeit in den Ferien.“
Jugendliche planen nichts mehr
Insgesamt habe ich bei dieser Umfrage bemerkt, dass die Jugendlichen nichts mehr planen. Sie zucken mit den Schultern, wenn man sie fragt was genau sie in den Sommerferien vorhaben und geben nur sehr schwer etwas preis. Ob es an der Ungewissheit liegt, die mit Corona verbunden ist oder ob sie es einfach nicht erzählen wollen, ist fraglich. Aber man merkt sehr schnell, dass die Jugendlichen ihre sozialen Kontakte pflegen wollen und mit Gleichaltrigen ihre Freizeit verbringen möchten. Das ist nachvollziehbar nach dem langen Lockdown. Denn die sozialen Kontakte haben sehr gelitten und es ist schön für die Jugendlichen, ihre Zeit mit ihren liebsten Freunden und mit der Clique wieder „legal“ verbringen zu dürfen.
Text: Cora-Lee Pusker





