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Neue berufliche Herausforderung gesucht?

An der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft (ALH) startet am Mittwoch, den 06. Oktober 2021, die zweijährige Vorbereitung auf den Berufsabschluss „Dorfhelfer/-in“. Der Unterricht findet einmal wöchentlich ganztägig über zwei Jahre am Standort der ALH in Kupferzell statt. Ein Dorfhelfer oder eine Dorfhelferin übernimmt auf Zeit in wechselnden Familieneinsätzen das Haushaltsmanagement, wenn ein betreuender Elternteil ausfällt und beispielsweise ein Kind unter zwölf Jahren zu versorgen und zu betreuen ist.

Voraussetzungen

Das Bildungsangebot richtet sich an Frauen und Männer, die eine neue Herausforderung suchen oder nach der eigenen Familienzeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen. Voraussetzung für die Anmeldung zur Abschlussprüfung ist der Berufsabschluss zum/zur Hauswirtschafter/-in oder der Nachweis einer mindestens fünfjährigen hauswirtschaftlichen Praxiszeit im eigenen Familienhaushalt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen für Interessierte gibt es bei der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell unter Telefon 07944/917 30 oder über info@akademie-kupferzell.de. Das Anmeldeformular zum Lehrgang kann heruntergeladen werden unter www.akademie-kupferzell.de/pdf/anmeldung-DH-sf.pdf.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Sieben Künzelsauer Projekte im Rennen ums Bürgerbudget

Mitmachen und mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget. Auch für die Umsetzung im Jahr 2021/2022 haben die Künzelsauer Vereine, Organisationen und Bürger:innen vielseitige Projekte ins Rennen geschickt, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Über diese könne nun bis Freitag, den 10. September 2021, abgestimmt werden. Bürgermeister Stefan Neumann freut sich über die Projekte, die zur Abstimmung stehen: „Ich finde es toll, dass es viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt, die mit unserer finanziellen Unterstützung Künzelsau attraktiver gestalten möchten. Jetzt gilt es für ihr persönliches Lieblingsprojekt abzustimmen. Meine Stimme habe ich schon ins Rennen gebracht.“

Online abstimmen und mitentscheiden

Die Künzelsauer Bevölkerung kann nun mitentscheiden und online abstimmen: Welche Projekte sollen mit dem Bürgerbudget gefördert werden? Jede Bürgerin und jeder Bürger aus Künzelsau ab 16 Jahren kann sich daran beteiligen und einmal eine Stimme abgeben. Weitere Informationen zum Bürgerbudget sind unter http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget zu finden. Über diese Seite gelangt man auch zu den Projektvorstellungen und zum Online-Voting. Für Einwohner:innen ohne Zugang zur Online-Abstimmung ist eine Möglichkeit zur Stimmabgabe im Bürgerbüro im Rathaus eingerichtet. Das Formular ist ebenfalls bei Sibylle Fünfer unter Telefon 07940/129 101 oder E-Mail mailto:sibylle.fuenfer@kuenzelsau.de erhältlich. Im September 2021 gibt der Gemeinderat die 50.000 Euro für die Siegerprojekte des Bürgerbudgets frei und die Umsetzung der Projekte kann beginnen.

Projektvorstellung

Für folgende Projekte kann abgestimmt werden:

Solarstromnutzung im und am Taubenhaus sowie der neu erstellten Voliere, Antragssumme 4.000 Euro

Trauer-Zeit-Leben, Antragssumme 3.300 Euro

Neuer Boden im Alten Bahnhof, Antragssumme 14.000 Euro

Montainbike-Strecken im Künzelsauer Stadtwald, Antragssumme 10.000 Euro

Bunte Veranstaltungen in Künzelsau, Antragssumme 10.000 Euro

Erneuerung Verbindungsbrückle (Lügenbrückle) über den Erlesbach zwischen Kocherstetten und Vogelsberg, Antragssumme 10.000 Euro

Erstellen eines Pavillons auf dem neuen Dorfplatz (Amrichshausen), Antragssumme 8.000 Euro

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Rufbusse und Sammeltaxis für Schwäbisch Hall

„Wir müssen den öffentlichen Nahverkehr in den nächsten Jahren deutlich ausbauen. So kann der Verkehrssektor einen wirksamen Beitrag am Klimaschutz leisten. Dafür brauchen wir mehr Züge, Busse und bessere Takte im ganzen Land. Aber: Gerade im ländlichen Raum brauchen wir auch neue und flexible Angebotsformen des öffentlichen Verkehrs“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL bei der Bekanntgabe der Landkreise, die die Förderung der „Innovationsoffensive Öffentliche Mobilität“ des Landes erhalten werden.

Fünf Landkreise ausgewählt

Um das Ziel eines landesweiten Grundangebotes im ÖPNV von frühmorgens bis spätabends im Stundentakt zu verwirklichen, hatte das Ministerium für Verkehr im Sommer 2020 die Förderung zur Ausweitung des ÖPNV-Angebots veröffentlicht. Zu den fünf ausgewählten Landkreisen gehört Schwäbisch Hall, teilt das baden-württembergische Verkehrsministerium mit. Weiter sind die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Freudenstadt und der Alb-Donau-Kreis dabei.

Angebot von frühmorgens bis spätabends sicherstellen

Künftig soll mit einer Kombination aus Linien- und Bedarfsverkehren ein attraktives Angebot im Stundentakt von frühmorgens bis spätabends sichergestellt werden. Dabei sollen auch neue Angebotsformen wie Rufbusse und Sammeltaxis eingesetzt werden. „In dünn besiedelten Gebieten und zu Zeiten, in denen nur noch wenige Menschen unterwegs sind, brauchen wir auch neue, bedarfsorientierte Mobilitätsformen, die den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entgegenkommen und gleichzeitig die Klimaschutzziele berücksichtigen. Mit den fünf Pilotprojekten schaffen wir ein attraktives Mobilitätsangebot, das den Menschen an allen Wochentagen zur Bewältigung des Alltags und zur Freizeitgestaltung zur Verfügung steht“, erläuterte Minister Hermann.

Mosaikstein in der Ausbaustrategie

Das Vorhaben des Landkreises Schwäbisch Hall verfolgt zwei eigenständige Ansätze. Zum einen soll das bereits bestehende Rufbus-Angebot auf eine stündliche Bedienung ausgeweitet werden. Die Rufbusse fahren in einem festen Fahrplan, bedienen die Haltestellen aber nur bei Vorliegen eines zuvor eingestellten Fahrtwunsches. Zum anderen soll eine stündliche Vertaktung des Verkehrsangebotes von den betroffenen Gemeinden zu den Bahnknoten sichergestellt werden. Durch die sinnvolle Verbindung der beiden Teilprojekte soll ein ganztägiges, an den Bedarf angepasstes und verlässliches Grundangebot sichergestellt werden. „Die Weiterentwicklung des RufBus-Angebotes im Landkreis Schwäbisch Hall sowie die Vertaktung des Verkehrsangebots im Landkreis mit stündlichen Verbindungen von den Gemeindehauptorten zu den Bahnknoten und den Mittelzentren ist ein wichtiger Mosaikstein in unserer Ausbaustrategie des ÖPNV. Unserem Ziel, den Anteil des öffentlichen Verkehrs auch bei uns im ländlichen Raum weiter stetig auszubauen, kommen wir Dank der Förderung des Landes Baden-Württemberg nun wieder einem Schritt näher“, sagte Landrat Gerhard Bauer.

Das Förderprogramm Innovationsoffensive Öffentliche Mobilität

Die ausgewählten Projekte werden für die Dauer von fünf Jahren durch das Ministerium finanziell mit bis zu maximal 1,8 Mio. Euro, unterstützt. Zudem haben die Landkreise zugesichert, die neuen Verkehrsleistungen für mindestens acht Jahre zu betreiben. Die Buchung der Fahrten muss per Telefon und Web-/App-basierten Buchungskanälen möglich sein. Außerdem ist ein barrierefreier Zugang zu den einzusetzenden Fahrzeugen sicherzustellen.

On-Demand-Verkehre sollen künftig weiter gestärkt werden

Mit dem Förderprogramm will die Landesregierung ihren Anspruch unterstreichen, die Fahrgastzahlen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. In den kommenden Jahren soll eine landesweite Mobilitätsgarantie für eine verlässliche Bedienung im öffentlichen Nahverkehr umgesetzt werden. Hierfür werden alle Orte in Baden-Württemberg künftig von fünf Uhr früh bis Mitternacht mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sein. Um die Mobilitätsgarantie auch in Räumen und zu Zeiten schwacher Verkehrsnachfrage umzusetzen, beabsichtigt die Landesregierung die Aufgabenträger bei der Schaffung weiterer On-Demand-Angebote auf breiter Front zu unterstützen.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg




Illegal Müll entsorgt – Zeugen gesucht

Unbekannte entsorgten zwischen Sonntag, den 08. August 2021, und dem darauffolgenden Montagmorgen mehrere Müllsäcke auf einem Firmengelände in Ingelfingen. Die Täter begaben sich scheinbar zu der Firma in der Christian-Bürkert-Straße, welche direkt am Kocherufer liegt, und legten dort sechs Säcke ihres Hausmülls ab.

Zeugen, die Angaben zu den Umweltsündern machen können oder in diesem Bereich eine verdächtige Wahrnehmung machen konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Weitere Impfaktionen im Hohenlohekreis

In dieser Woche finden im Hohenlohekreis weitere Impfaktionen statt, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit. Am Samstag, den 14. August 2021, wird von 8 bis 12 Uhr sowie von 13.30 bis 16 Uhr ein mobiles Impfteam auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain in Beltersrot im Einsatz sein.

Verschiedene Stationen

Zudem fährt der Impfbus weiter durch die Städte und Gemeinden und macht dabei an den folgenden Stationen Halt:

Dienstag, 10.08.2021, 9-17 Uhr: Altes Rathaus Künzelsau

Mittwoch, 11.08.2021, 14-19 Uhr: Nobelgusch, Pfedelbach

Donnerstag, 12.08.2021, 14-19 Uhr: Aldi-Parkplatz, Forchtenberg

Ohne Anmeldung

Geimpft wird jeweils ohne vorherige Anmeldung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson. Mit diesem Impfstoff ist keine zweite Impfung notwendig. Auf Wunsch stehen auch andere Impfstoffe zur Verfügung. Geimpft wird, solange der Vorrat reicht. Das Mitbringen von Lichtbildausweis, Impfausweis sowie Versichertenkarte ist hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig.

Impfen im KIZ Öhringen

Im Kreisimpfzentrum Öhringen findet immer freitags und samstags von 8 bis 18 Uhr und sonntags von 8 bis 15 Uhr Impfen ohne Termin statt. Dabei werden die Impfstoffe von BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson angeboten, solange der Vorrat reicht.

Hohenloher:innen auf YouTube

Es gibt viele Gründe, die für die Corona-Schutzimpfung sprechen. Im neuen YouTube-Video auf dem Kanal des Landratsamts Hohenlohekreis berichten einige Hohenloher:innen, warum sie sich impfen lassen: https://youtu.be/FTR0DxjwwUI.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

 




Besondere Impfaktion beim Alten Rathaus

Am Dienstag, den 10. August 2021, wird von 9 bis 17 Uhr wieder im Impfbus von ZIEHL-ABEGG geimpft. Man kann einfach ohne Termin vorbeikommen und sich mit Johnson & Johnson impfen lassen. Hier ist nur eine Impfung notwendig.

Jeder, der sich in der Hauptstraße unterhalb vom Alten Rathaus impfen lässt, bekommt eine rote Wurst vor Ort gratis.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

#Künzelsau #ZiehlAbegg #Impfaktion #ImpfenohneTermin

 




„Wir sind keine Bonzenpartei“

Was ist Generationengerechtigkeit? Darüber diskutierten der Bundesvorsitzende und Spitzenkandidat der Jungen Liberalen (Julis), Jens Teutrine, und der FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Valentin Abel, bei Instagram, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Corona-Pandemie habe die Menschheit vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Junge Menschen litten unter dem Lockdown, der sozialen Isolation und den Problemen bei Bildung und Digitalisierung.

Mutter ging putzen

Dem FDP-Klischee einer elitären Partei widerspreche Teutrine. Solche Vorurteile seien seine Sache nicht. Seine Mutter, sagt er, habe seine Schwester und ihn allein aufgezogen. Für den Lebensunterhalt ging sie putzen. „Meiner Mutter war immer klar: Damit ich es mal besser habe als sie, brauche ich eine gute Bildung“. Als Teutrine eingeschult wurde, ging er auf eine Förderschule. „Solche Geschichten findet man bei uns Jungen Liberalen zuhauf“, „Wir sind keine Bonzenpartei“.

Nicht der Bildungsgrad der Eltern darf entscheidend sein

Worauf es ankomme, sei eine Gesellschaft, in der alle ihre Chance bekämen. „Nicht die Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder der soziale Hintergrund sollen über Chancen im Leben entscheiden, sondern Charakter, Leistung und Fleiß“. In der Diskussion mit Valentin Abel stellte Teutrine klar, dass nicht der Bildungsgrad der Eltern Ausschlag gebend sein darf. Er setzt sich für Talentschulen und Talentscouts zur Förderung von benachteiligten Schülern ein. Teutrine unterstrich die Aussage „Digital first – Bedenken second“ vor allem auch in der Corona-Pandemie. „Wir müssen jetzt die Schulen digitalisieren und benötigen audiovisuelle Unterrichtsformen.“ Er lobte den Einsatz der FDP im Hohenloher Kreistag für den digitalen Hausmeister.

Klimapolitik weltweit denken

Zur Klimapolitik erklärten Abel und Teutrine, dass die Julis die Klimapolitik weltweit und nicht national denken. Ihre Lösung sei es, den Emissionshandel, der auch innerhalb der EU bereits betrieben wird, weiterzuentwickeln. Es brauche ein Treibhauslimit, wie viel CO₂ und andere schädliche Treibhausgase ausgestoßen werden dürfen, um die Klimaziele zu erreichen. Länder, Branchen und Unternehmen können CO₂-Scheine kaufen und verkaufen, die zum Ausstoß berechtigen. Das führe dazu, dass Unternehmen profitieren, die klimafreundlich sind, Potenziale ausschöpfen und auf Innovationen setzen, um mit klimaschonenden Methoden Geld zu sparen und Zertifikate zu verkaufen. „Wir sind überzeugt, dass Klimaschutz und Marktwirtschaft keine Widersprüche sind, sondern dass nur marktwirtschaftliche Mechanismen langfristige Lösungen gegen den Klimawandel ermöglichen.“

Innovative Lösungen sind nötig

Es würden innovative Lösungen und keine Schlagworte wie Tempolimit oder Verbot von Kurzstreckenflügen benötigt. So brächte alleine die Umstellung von Hochöfen bei ThyssenKrupp von Steinkohle auf Wasserstoff die Reduktion von einem Prozent CO₂-Ausstoß in Deutschland. Nach der Pandemie müsse eine Diskussion über die Freiheiten geführt und die Frage beantwortet werden: Wie sieht eine freie Gesellschaft aus?

Die ganze Diskussion kann bei Instagram @valentin_christian_abel angesehen werden.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe

 

 




„Seine Erfolgsgeschichte ist die Erfolgsgeschichte eines ganzen Dorfes“

“Seine Erfolgsgeschichte ist die Erfolgsgeschichte eines ganzen Dorfes“, sagt Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann. Landrat Dr. Matthias Neth nennt ihn „Ein Vorbild für Mut und Engagement“ und „die Dampfmaschine Amrichshausens“. Für Barbara Eckle, Präsidentin des Hohenloher Sportkreises, ist er schlicht und einfach ein „verlässlicher und kompetenter Freund und Partner“ und „ein Vorbild und Aushängeschild für den Sport“. Die Rede ist von Gerhard Rudolph, dem am Freitag, den 06. August 2021, auf dem Amrichshausener Dorfplatz das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.

Er denkt lange nicht ans Aufhören

Die Liste von Rudolphs Engagement ist lang: Neben der Tätigkeit als Ortsvorsteher und Stadtrat ist er Gründungsmitglied des SC Amrichshausen und hat 26 Jahre lang als Vorstand im Verein mitgewirkt. Heute ist er Ehrenvorsitzender. Zudem ist er stellvertretender Präsident des Hohenloher Sportkreises. Auch wenn es um ganz pragmatische Dinge wie Sportheim-, Sportplatz- oder Dorfplatzbau geht – Rudolph hat stets tatkräftig mit angepackt. Selbst heute noch, nach rund einem halben Jahrhundert ehrenamtlichem Engagement, denkt Rudolph noch lange nicht ans Aufhören. Auch bei den Zukunftswünschen des 68-Jährigen steht die Gemeinschaft im Vordergrund: „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass, wie Herr Neumann schon erwähnt hat, die Grundschule erhalten bleibt und wir einen Anbau bekommen für die Grundschule in Amrichshausen und vor allem, dass auch das langersehnte Dorfgemeinschaftshaus noch verwirklicht wird.“

Alle sind wegen ihm gekommen

„Als sie angekommen sind, haben Sie mir gesagt, Sie könnten noch gar nicht so richtig glauben, dass all diese Leute heute allein wegen Ihnen hier sind“, beginnt Neth seine Rede an Rudolph gewandt. „Dann habe ich Ihnen gesagt: ‚Das ist vielleicht der Grund, warum sie heute geehrt werden.‘“

„Der Staat muss danken können“

„‚Eine der seltensten Befähigungen ist die Befähigung, Befähigung anzuerkennen‘ – das stammt von Elbert Hubbard und ich bin froh und glücklich und dankbar, dass wir als Staat, dass wir als Land eine besondere Auszeichnung haben, um Befähigung anzuerkennen: nämlich das Bundesverdienstkreuz“, fährt Neth in seiner Laudatio fort. „Ich glaube, dass der Bundespräsident den Richtigen ausgewählt hat.“ Das Bundesverdienstkreuz wurde 1951 von Theodor Heuss gestiftet, den Matthias Neth folgendermaßen zitiert: „Der Staat muss danken können.“ Der Landrat erläutert: „Diese Ehrung sollen Menschen erhalten, die sich über das übliche Maß hinaus und weit mehr, als ihrer Pflicht entspricht, für die Belange ihrer Mitmenschen und der Gemeinschaft eingesetzt haben. Lieber Herr Rudolph, das charakterisiert Sie ja schon.“

„Hat sich hier jemand einen Spaß erlaubt?“

In seiner Danksagung gibt sich der dreifache Vater und, wie Barbara Eckle verrät, „begeisterte Opa“ Gerhard Rudolph sehr bescheiden. „Ich freue mich natürlich sehr über die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und bin sprachlos, wie ich zu dieser Auszeichnung gekommen bin – vielen herzlichen Dank. Als ich im Februar dieses Jahres von Ministerpräsident Winfried Kretschmann Post bekommen habe und er mir mitgeteilt hat, dass der Bundespräsident mir das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen hat, habe ich zu meiner Frau und meinen drei Söhnen gesagt: ‚Stimmt das oder hat sich hier jemand einen Spaß erlaubt?‘. Nach genauer Inspizierung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das doch stimmt und die Ankündigung des Ministerpräsidenten ernst ist. Nun durfte ich das Bundesverdienstkreuz in Empfang nehmen und ich bin immer noch überwältigt.“

Text: Priscilla Dekorsi

#Bundesverdienstkreuz #SCAmrichshausen #Künzelsau #Hohenlohe #HohenloherSportkreis

Landrat Dr. Neth heftet dem Geehrten das Bundesverdienstkreuz an. Foto: GSCHWÄTZ

Gerhard Rudolph mit seiner Frau Gisela, Landrat Dr. Neth (links) und Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (rechts). Foto: GSCHWÄTZ

Nala Türkoglu sorgt mit ihrem Gesang für Gänsehaut-Momente bei der Verleihung. Foto: GSCHWÄTZ

Und alle sind gekommen, um dem Geehrten zu gratulieren: Gerhard Rudolph mit der Landtagsabgeordneten Catherine Kern (Grüne)…

… mit der Präsidentin des Hohenloher Sportkreises, Barbara Eckle, …

… und dem Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb (CDU). Fotos: GSCHWÄTZ




„Die jungen Leute haben Lust auf Online-Games“

Spaß am Spielen trotz Corona – Ziehl-Abegg bietet erstmals ein internationales eSports-Turnier an, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Angekündigt sind Teams aus Deutschland und Österreich sowie Belgien und Luxemburg. Das „Royal eSports Masters“ ist offen für Mitarbeiter, Externe und gemischte Teams. Anfänger oder Profis können sich gleichermaßen anmelden.

 Übertragung im Livestream

„Wir spüren, dass die jungen Leute richtig Lust auf Online-Games haben“, sagt IT-Ausbilder Holger M. Rößler. Er steht mit dem IT-Experten Dennis Baumann hinter dem Turnier beim Künzelsauer Maschinenbauer. Die Veranstaltungen werden im Livestream auf Twitch übertragen: twitch.tv/ziehl_abegg_esports. Rößler und Baumann werden die Spiele professionell kommentieren. Unterstützt werden sie dabei von mehreren Auszubildenden.

Preisgelder

Die Anmeldung zum „Royal eSports Masters“ ist kostenfrei möglich. Es werden Rocket League – am Samstag, den 14. August 2021, ab 16 Uhr – und League of Legends – am Sonntag, den 15. August, ab 15 Uhr – gespielt. Mindestalter: zwölf 12 Jahre. Eine Teilnahmegebühr wird nicht verlangt. Die Preisgelder betragen 300, 150 und 75 Euro für die ersten Teams bei Rocket League und 500, 250 und 125 Euro für die ersten drei Teams bei League of Legends.

Anmeldephase hat bereits begonnen

Die Anmeldephase hat bereits begonnen. „Teams aus Österreich, Belgien und Luxemburg unterstreichen den internationalen Charakter“, freut sich Organisator Rößler über das grenzüberschreitende Interesse. Neben regionalen Teams sind auch schon jetzt Spieler aus Hamburg oder Leipzig im Rennen.

Alle Informationen gibt es auch auf der Homepage https://www.ziehl-abegg.com/esports

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg




Was ist Kinesiologie?

Der Diskussionskreis Gesundheit und Wohlbefinden lädt am Freitag, den 20. August 2021, in die Künzelsauer Feuerwache. Dabei erklärt die Künzelsauerin Heike Spes, was unter Kinesiologie zu verstehen ist. Das Treffen beginnt um 14 Uhr.

Es wird um Anmeldung bis spätestens Freitag, den 13. August, per E-Mail St.Georg1@t-online.de oder unter Telefon 07940/33 91 gebeten.

Quelle: Pressemitteilung Diskussionskreis Gesundheit und Wohlbefinden