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Wie aus einer Eichel eine Taubnessel wurde

Ich wäre eigentlich so gern so viel mehr grün. Im Herzen bin ich es in jedem Fall durch und durch. Und will auch gerne so viel wie möglich tun, damit die Welt grüner wird. Ich pflanze auch gerne, aber leider dauert es nicht all zu lange, bis meine frisch gepflanzten Werke braun werden, vertrocknen oder ertrinken.

Toll für Eltern, die mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Schlecht für mich.

Daher bekam ich auch Schweissausbrüche, als mein Sohn sein Schulprojekt vergangenes Jahr verkündete: „Wir müssen in den Wald gehen, dort eine Eichel suchen und die dann zu Hause in einen kleinen Topf pflanzen und ein Jahr lang gießen. Dann pflanzen wir die Bäumchen alle gemeinsam ein.“ Aha. Toll für Eltern, die mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Schlecht für mich.

Ich konnte mein Glück kaum fassen

So begeistert mein Sohn zu Beginn war, so schnell verflog das Interesse. Also goss ich die Erde regelmäßig und konnte mein Glück kaum fassen, als ein dünner Stil durch die Erde brach. Ich hatte es tatsächlich geschafft, die Eichel zum Wachsen zu bringen. Dann kam Corona. Ich will Corona nicht als Entschuldigung dafür nehmen, dass ich mich dann nicht mehr hundertprozentig auf das Wachstum der Eichel konzentrieren konnte. Aber es war so. Homeschooling kam, home office ebenso. Ich goss nebenher, mal mehr, mal weniger. Es schien auch zu fruchten, denn feine Blätter brachen sich durch den Stil.

Mein Umgang mit dem Pflänzchen wurde immer sorgloser

Mein Umgang mit dem Pflänzchen wurde jedoch immer sorgloser, mal goss ich zu viel, mal zu wenig. Gleichzeitig wurde ich mir immer sicherer, dass die Schule vermutlich erst im nächsten Schaltjahr wieder ihre Pforten für den Präsenzunterricht öffnen würde. Für das heranwachsende Bäumchen würde sich vermutlich kein Mensch mehr interessieren.

Ich bekam die Kurve nicht mehr. Das Pflänzchen starb

Als die Blätter allmählich braun und löchrig wurden, auch etwas runzlig, dachte ich noch: Die junge Eiche kann man noch retten. Aber ich bekam die Kurve nicht mehr. So schnell wie sie erblüht ist, war sie denn auch vertrocknet. Um das Elend nicht tagtäglich sehen zu müssen, verfrachtete ich sie von der Küche auf den Fenstersims der Speisekammer, in der Hoffnung, dass das Bäumchenprojekt durch Corona ad acta gelegt wurde.

„Was soll ich denn jetzt machen?“

Doch leider erstarb meine Hoffnung, als nun mein Sohn am Schuljahresende nach Hause kam und total schockiert verkündete: „Übermorgen machen wir die Baumpflanzaktion. Was soll ich denn jetzt machen?“ Ich holte das Pflänzchen aus der Speisekammer und wir betrachteten es gemeinsam. Auf keinen Fall wolle er das tote Pfänzchen mitnehmen. Auch ein Reporter der hiesigen Zeitung sei bei der Aktion dabei, um Fotos zu machen. Er wolle sich doch nicht lächerlich machen. Was also tun? „Wir können auch im Wald eine neue Pflanze holen“, schlug mein Sohn vor. Ich schaute ihn fassungslos an. „Ehrlich. Das haben die in der Schule gesagt. Bevor wir nichts vorweisen können, sollen wir einfach etwas Neues ausgraben.“ Noch einen Tag hatten wir Zeit. Also gut, wenn die Lehrer dafür grünes Licht gegeben hatten, dann machen wir das eben so. Im nahegelegenen Wald wurden wir auch schnell fündig. Im strömenden Regen gruben wir ein feines grünes Pflänzchen aus, das ein wenig an das junge Pflänzchen erinnert, das wir ursprünglich herangezüchtet hatten.

Dumm nur, dass es sich dabei um eine Taubnessel handelte

Dumm nur, dass es sich dabei um eine Taubnessel handelte, aber das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich meine, eigentlich kenne ich die runden Wölbungen der Eichenblätter und die eher spitzen Ränder eine Taubnessel, aber in dem jungen Stadium sah irgendwie alles auf einmal gleich aus. Mein Sohn marschierte stolz mit dem frischen Pfänzchen in die Schule. Die Taubnessel wurde jedoch in Windeseile enttarnt. Glücklicherweise hatte ein Freund von meinem Sohn damals mehrere Eicheln hochgezüchtet, falls aus eienr nichts werden sollte, und mein Sohn durfte eine von ihm pflanzen. Auf diese geniale Idee hätten wir auch kommen können.

 




Pfandgut ist bares Geld

Es ist ein solidarisches Projekt zugunsten von Pfandsammlern und der Umwelt. Die Stadt Öhringen beteiligt sich an der Aktion „Pfand gehört
daneben“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. An einem Dutzend öffentlicher Mülleimer in der Innenstadt und der
Cappelaue werden spezielle Halterungen durch den städtischen Bauhof installiert, in welchen Pfandflaschen gesichert werden können. Das Ziel ist, die Pfandflaschen nicht in die Tonne zu werfen, sondern einfach daneben zu stellen. Ein weiteres Plus: Das Pfand fließt zugleich an bedürftige Menschen.

Solidarität mit anderen Menschen

„Für manche ist es bequem, Pfandflaschen einfach in den Müll zu werfen. Für andere sind acht oder 25 Cent wichtiges Geld, an das sie jetzt leichter herankommen, ohne unwürdig in der Tonne wühlen zu müssen und sich dabei vielleicht sogar zu verletzen“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung. „Jeder kann so Solidarität den Menschen gegenüber zeigen, die leider auch in Öhringen mit Pfandgut ihren Alltag bewältigen müssen. Außerdem landen wichtige Rohstoffe so nicht im Müll.“ Die Stadt Öhringen ist im Hohenlohekreis die erste Kommune mit diesem Angebot.

Nicht die Lösung des Grundproblems

Jährlich werden Pfandflaschen im Wert von 180 Millionen Euro weggeschmissen und belasten die Umwelt. „Es ist unsere Vision, eine soziale
Bewegung innerhalb der Gesellschaft und der Getränkehersteller zu schaffen, um das Pfandsammeln zu erleichtern. Dass das nicht die Lösung des Grundproblems ist, ist klar. Wir werden Armut damit nicht abschaffen. Aber wir können einen ganz kleinen Beitrag leisten, um die Situation von Pfand sammelnden Frauen und Männern zu verbessern. Denn entweder du stellst die Flasche daneben, oder du lässt die Leute im Mistkübel wühlen“, sagt Mirco Wolf Wiegert, Schirmherr von „Pfand gehört daneben“ und Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola. Der Getränkehersteller steht als Initiator hinter der Aktion.

Ehrenamtliches Projekt seit 2011

Die ursprünglich aus Spenden finanzierte Kampagne ist als ehrenamtliches Projekt 2011 mit einer Facebook-Seite gestartet. Mittlerweile arbeitet „Pfand gehört daneben“ mit Unternehmen aus der Getränkeindustrie, mit Künstlern, zahlreichen prominenten Unterstützern und der Zielgruppe selbst zusammen.

Quelle: Stadtverwaltung Öhringen

 




21 Tage lang kein Auto von innen gesehen

Joachim Knoche aus Pfedelbach-Oberhöfen hat als Stadtradeln-Star drei Wochen lang alle seine Wege mit dem Rad absolviert und kein Auto von innen gesehen. Im Vorfeld der Stadtradeln-Aktion im Hohenlohekreis vom 14. Juni bis 04. Juli 2021 hat er sich hierzu verpflichtet und die 21 Tage auch durchgehalten. Dafür erhielt er nun vom Klima-Bündnis einen Preis und von Landrat Dr. Matthias Neth eine Urkunde, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit.

Werbung für andere Teams

Der Kommunalpolitiker Knoche hat für das Team Gemeinderat Pfedelbach fast 700 Kilometer erradelt. Dabei hat er aber auch für andere Teams in Pfedelbach kräftig die Werbetrommel gerührt. Nicht zuletzt auch für das Team Namibia, das kreisweit die drittmeisten Radkilometer zusammengebracht hat.

Motivation für Alltagswege

Der ehemalige Lehrer Knoche ist schon immer begeisterter Radfahrer und versucht sämtliche Wege so gut es geht mit dem Rad zu absolvieren. Dort ist er direkt dem Wetter ausgesetzt, was bei Sonnenschein eine wunderbare Sache ist, aber bei Regengüssen sehr unangenehm sein kann. Sein Tipp: „Gute, vor Nässe schützende Kleidung ist dafür ausgesprochen wichtig.“ In Knoches Blog zur Stadtradeln-Aktion finden sich seine ganzen Erfahrungen als Stadtradeln-Star. Dort ermuntert er alle teilnehmenden Radleri:nnen: „Bleiben Sie dran, radeln Sie die vielen kleinen Alltagswege weiter, es hilft der Umwelt und Ihrer Beweglichkeit!“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Altes und Neues in Künzelsau entdecken

Neubürger mögen sich fragen: Wo bin ich hier hingekommen? Ganerben-Stadt, Weltmarktführer, Astronauten-Heimat – an diesen und anderen Schlagworten im Zusammenhang mit Künzelsau ist gar nicht vorbeizukommen, so die Ansicht von Stadthistoriker Stefan Kraut. „Genau für solche Menschen, die unsere Stadt besser kennenlernen möchten, habe ich eine Stadtführung konzipiert, die Moderne mit der Historie vermengt und in etwa anderthalb Stunden interessante Grundinformationen vermittelt.“

Große Vielfalt an Handwerkern und Kaufleuten

Klein-Nürnberg war einst der Spitzname Künzelsaus, weil auch hier eine große Vielfalt an Handwerkern existierte, und dazu Kaufleute, die ihre Waren von weit her selbst importierten. Schon vor 300 Jahren holte der Eigentümer des Comburger Hauses, Kaufmann Faust, Stoffe direkt aus den Niederlanden. Auch an diesem historischen Gebäude macht Stefan Kraut mit den Teilnehmern des Rundgangs einen kurzen Stopp. Natürlich sind auch Alteingesessene oder Kurzzeitbesucher herzlich willkommen.

Führungen am ersten Samstag im Monat

Die nächste Führung findet am Samstag, den 04. September 2021, um 11 Uhr statt. Ungefähr 1,5 Stunden dauert der Rundgang und kostet drei Euro pro Teilnehmer. Treffpunkt für „Künzelsau entdecken und erleben“ ist unterhalb vom Alten Rathaus. Auch in den Folgemonaten wird jeweils am ersten Samstag eine Führung dieser Art angeboten. Die Abstandsregeln sind während der Stadtführung zu beachten. Auch eine Anmeldung ist aufgrund von Corona erforderlich bei Stefan Kraut von der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/29 117 oder per E-Mail mailto:stefan.kraut@kuenzelsau.de.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Schon vor 300 Jahren holte der Eigentümer des Comburger Hauses, Kaufmann Faust, Stoffe direkt aus den Niederlanden. Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH

 

 




„Alles ein wenig verwunderlich“

Der Baufortschritt am PEKA-Gelände ist unübersehbar, die Bodenplatte des Parkhauses ist inzwischen eingebracht. Aber es kommen auch immer mehr Erkenntnisse über die Vorgänge, die zur Verfüllung von kontaminiertem Material geführt haben, ans Tageslicht. GSCHWÄTZ hat mit Michael G. (Name von der Redaktion geändert), dem Geschäftsführer des Unternehmens gesprochen, das 2015 die Abbrucharbeiten durchgeführt hat und auch Abbruchschutt auf dem Gelände eingebracht hat. Er hat für dieses Gespräch sogar seinen Urlaub unterbrochen.

Nach detailliertem Leistungsverzeichnis gearbeitet

Er betont, dass sein Unternehmen genau nach einem vorgegebenen Leistungsverzeichnis (LV)  gearbeitet habe. Das LV sei so detailliert gewesen, dass beispielsweise vorgegeben worden sei, einzelne Wände in einer bestimmten Art und Weise zu behandeln. Die ins Erdreich vor Ort verbrachten Materialien seien verprobt worden, die Bauleitung habe die ordnungsgemäße Lagerung auch bestätigt. Die Bauleitung hatte ein lokales Unternehmen inne, das auch heute noch existiert. Am Ende wurde die Leistung seines Unternehmens vom Auftraggeber abgenommen – insofern sieht er keinerlei Verantwortung seines Unternehmens.

Diskrepanzen zwischen Rechnungsbetrag und Tonnage

Verwundert zeigt er sich über den hohen Betrag von 1,8 Millionen Euro, der für die Entsorgung des Materials im Raum steht. Am Urlaubsort, also ohne Zugriff auf die genauen  Projektdaten, erinnert er sich an eine Zahl von rund 3.500 Tonnen Material, die eingebracht wurden. Er nennt einen Preis von rund 90 Euro/Tonne für die Entsorgung von „gefährlichem Material“ der Deponieklasse 3. Damit ergäbe sich, dass nicht 3.500 Tonnen, sondern mindestens  20.000 Tonnen, also gut das 6-fache, ausgehoben und deponiert worden wären.

„Alles ein wenig verwunderlich“

Das sei ihm „alles ein wenig verwunderlich“ – möglicherweise sei tiefer gegraben und eine größere Fläche ausgehoben worden? Das ist plausibel, denn die Tiefgarage geht tiefer in den Untergrund als der vorherige eingeschossige Keller. Trotzdem ergibt sich eine Diskrepanz wischen den Aussagen G’s und der genannten Summe. Denn nach Aussage von Michael G. wurde kein Material der Deponieklassen 1 oder 3 ins Erdreich verbracht, sondern ausschließlich Materialien der „Einbauklassen 1.1. und 1.2“. Das ist Bauschutt, der – grob gesprochen –  nicht grundwasserschädlich ist und der daher ohne größere Abdichtungsmaßnahmen zur Aufschüttung verwendet werden kann. Materialien, die mit chlorierten Kohlenwasserstoffen oder PCB belastet sind, fallen beispielsweise nicht in diese Gruppen.

Noch ältere Altlast? Eher unwahrscheinlich

Wenn G. nur 3.500 Tonnen eingebracht hat, wieso steht dann die Summer für eine viel höhere Entsorgungstonnage im Raum? Das weiß G. nicht – er kann sich aber vorstellen, dass vor dem PEKA-Kaufhaus möglicherweise eine Reinigung auf dem Gelände gewesen sein könnte. Alteingesessene Künzelsauer können sich allerdings nicht an eine große Reinigung oder einen Industriebetrieb an dieser Stelle erinnern.  Alte Postkarten und Luftbilder zeigen Bebauung mit kleinen Häusern. Auch ein Lebensmittelvertrieb war auf der Fläche angesiedelt.

„Wir hätten uns gefreut, wenns belastet gewesen wäre.“

Zum Abschluss des Gesprächs weist G. noch darauf hin, dass er gar kein Interesse an der unsachgemäßen Lagerung kontaminierter Abfälle habe: Sein Unternehmen sei schließlich auch ein Entsorgungsunternehmen – und er hätte mit der Entsorgung kontaminierten Materials Geld verdienen können – sicherlich mehr Geld als mit der Ablagerung. Fast hört man ihn schmunzeln, wenn er im Dialekt sagt: „Wir hätten uns gefreut, wenns belastet gewesen wäre. Wir hätten das alles separat bezahlt bekommen“.  Eine Sauerei einbauen, so drückt er es aus, läge nahe, wenn ein Pauschalpreis vereinbart gewesen wäre, aber „das macht keinen Sinn, wir hätten das alles separat bezahlt bekommen“.

Text: Matthias Lauterer
Der Name des Unternehmens, des Geschäftsführers sowie der lokalen Bauleitung sind der Redaktion bekannt.

 

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

 




Künzelsau: Sondersitzung des Gemeinderats am Dienstag, 17. August 2021

Am Dienstag, 17. August 2021 tritt der Künzelsauer Gemeinderat ab 18:00 Uhr zu einer Sondersitzung zusammen.

Anschaffung von Luftreiniger für die Schulen

Grund dafür ist der Antrag der „Freien“ auf Anschaffung von 138 Luftreinigungsgeräten für die Schulen in Trägerschaft der Stadt Künzelsau. Dieser Antrag macht eine Sondersitzung notwendig. Eine Abstimmung war in der letzten Gemeinderatssitzung nicht möglich, da der Antrag erst während der Sitzung gestellt wurde.
Da kürzlich ein Landesprogramm für die Beschaffung solcher Geräte verabschiedet wurde, soll für 98 förderfähige Geräte eine Landesförderung in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten beantragt werden.

Aussprache über PEKA-Areal

Weiteres Thema wird das PEKA-Areal sein: „Information und Aussprache zum aktuellen Stand Quartier an der Stadtmauer“ steht auf der Tagesordnung.

 

 




Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Rund 15.000 Euro Sachschaden verursachte eine 60-Jährige am Mittwochnachmittag 11.August 2021, bei Künzelsau. Die Frau war gegen 15.30 Uhr mit ihrem Auto auf der Taläckerstraße unterwegs. Auf der Höhe der Abzweigung zum Schützenhaus kam die Fahrerin mit ihrem Seat Leon nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die dortige Leitplanke über circa 25 Meter. Die 60-Jährige wurde durch den Unfall nicht verletzt. Der Seat Leon war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Live-Musik bei sommerlichen Temperaturen

Die sommerlichen Temperaturen kehren zurück und passend dazu wird die Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ fortgesetzt: Am Donnerstag, den 12. August 2021, bewirtet ab 17 Uhr Yvonnes Café am Unteren Markt. Das Gesangsduo Nadine und Simone sorgt mit Rock- und Pop-Balladen, Musical-Songs und Lovesongs für die musikalische Umrahmung. Weiter geht es am Freitag, den 13. August 2021, im Biergarten in den Wertwiesen. Ab 18 Uhr tritt Eddy Danco auf. Mal mit weicher, dann wieder mit fordernder, aber eindrucksvoller Stimme präsentiert Danco eigene Stücke und interpretiert Lieder, Songs und Chansons bekannter Künstler.

Live-Musik an wechselnden Plätzen

Durch die Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ ermöglicht die Stadtverwaltung Künzelsau gemeinsam mit Gastronomen und Vereinen vor Ort Corona-konforme Veranstaltungen über den Sommer. In lockerer Atmosphäre findet jede Woche an wechselnden Plätzen Live-Musik statt. Für das leibliche Wohl sorgen die Künzelsauer Gastronomen und Vereine an wechselnden zentralen Plätzen: Unterer Markt, Obere Hauptstraße, Oberer Bach, Busbahnhof und am Biergarten Wertwiesen. Liegestühle, Lounge-Möbel, Sandflächen und Pflanzen laden zum Verweilen ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Kontaktdaten werden erfasst

Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften. Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Bei Regen finden die Veranstaltungen nicht statt. Aktuelle Informationen und alle weiteren Aktionen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/sommerinderstadt und über Facebook Künzelsau – meine Stadt und Instagram kuenzelsau.meinestadt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Inzidenzwert unter 10 im Hohenlohekreis offiziell festgestellt

Am Dienstag, den 10. August 2021, hat das Landesgesundheitsamt am fünften Kalendertag in Folge einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 10 pro 100.000 Einwohner für den Hohenlohekreis veröffentlicht. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat diese Unterschreitung per Allgemeinverfügung offiziell festgestellt, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Allerdings steigt der Wert bereits wieder und lag am Mittwoch, den 11. August, bei 19,5.

Inzidenzstufe 1 tritt in Kraft

Damit gelten im Hohenlohekreis seit Mittwoch, den 11. August 2021, die Regelungen der Inzidenzstufe 1 der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Das bedeutet insbesondere gelockerte Kontaktbeschränkungen, geöffnete Diskotheken (mit 3G), kein Rauchverbot in der Gastronomie und in Vergnügungsstätten sowie gelockerte Personenbeschränkungen bei Veranstaltungen, bei Messen, im touristischen Verkehr und in Prostitutionsstätten. Eine gesamte Übersicht über die geltenden Regelungen ist laufend aktualisiert auch auf www.corona-im-hok.de zu finden.

Regelungen für die verschiedenen Lebensbereiche

  • Kontaktbeschränkung: maximal 25 Personen ohne Beschränkung der Anzahl Haushalte (Geimpfte sowie genesene Personen werden nicht mitgezählt.)
  • Private Veranstaltungen (Geburtstage, Hochzeitsfeiern) – ohne Abstandsgebot und ohne Maskenpflicht, aber mit Hygienekonzept sowie Datenerfassung: im Freien max. 300 Personen, in geschlossenen Räumen max. 300 Personen unter Beachtung der 3G-Regel
  • Öffentliche Veranstaltungen (Theater, Oper, Konzerte, Stadtfeste, Wettkampfveranstaltungen im Sport etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: im Freien max. 1.500 Personen (Maskenpflicht bei mehr als 300 Personen), in geschlossenen Räumen max. 500 Personen / Oder: max. 50 Prozent der Kapazität ohne Abstandsgebot mit 3G-Regel, max. 25.000 Personen
  • Freizeiteinrichtungen (Freizeitparks, Schwimmbäder etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne Beschränkung der Personenzahl
  • außerschulische und berufliche Bildung (Volkshochschulen, Jugendkunstgruppen etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne Beschränkung der Personenzahl und ohne 3G
  • Kultureinrichtungen (Galerien, Museen, Bibliotheken, etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne Beschränkung der Personenzahl
  • Gastronomie und Vergnügungsstätten (Restaurants, Kneipen, Imbisse, Spielhallen etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne 3G, ohne Beschränkung der Personenzahl
  • Betriebskantinen und Mensen – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: Benutzung durch Angehörige der Einrichtung ohne 3G
  • Einzelhandel (inkl. Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr) – mit Hygienekonzept: ohne besondere Regelungen
  • Körpernahe Dienstleistungen – mit Hygienekonzept: wenn Maske nicht dauerhaft getragen werden kann, gilt die 3G-Regel
  • Messen – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: im Freien und in geschlossenen Räumen entweder 1 Person je angefangene 3m² oder ohne Beschränkung der Personenzahl mit 3G-Regel
  • Beherbergung – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne besondere Regelungen
  • Touristischer Verkehr (Schifffahrt, Seilbahnen, Busverkehr etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne 3G und ohne Personenbeschränkung
  • Diskotheken – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: 30 Prozent der Kapazität mit 3G-Regel
  • Prostitutionsstätten – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: mit 3G-Regel
  • Sport – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: im Freien und in geschlossenen Räumen ohne besondere Regelungen

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Diskussion über Sicherheit

Über „Freiheit in Sicherheit: Liberale Innenpolitik“ spricht FDP-Kandidat Valentin Abel mit dem Obmann der FDP-Fraktion im Innenausschuss des Bundestags, Benjamin Strasser, am Freitag, den 20. August 2021, im Gasthof zur Post in Schöntal.

Die FDP will sich für eine neue Sicherheitsarchitektur in Deutschland und Europa einsetzen, die Behörden besser ausstattet und vernetzt, anstatt den Überwachungsstaat weiter auszuweiten. Es brauche mehr Ermittler, die die Nadel im Heuhaufen suchen, anstatt noch mehr Heu auf dem Haufen, heißt es in der Pressemitteilung der FDP Hohenlohe.

Benjamin Strasser ist durch seine Tätigkeit im NSU-Untersuchungsausschuss und dem Untersuchungsausschuss zum Anschlag am Breitscheidplatz mit den Herausforderungen der Innenpolitik im Kampf gegen die Feinde der Demokratie vertraut.

Die Diskussion geht von 19 bis 22 Uhr. Wer interessiert ist, sollte sich vorab über valentin-abel.com oder per Mail info@fdp-hohenlohe.de anmelden. Es gilt die am Veranstaltungstag gültige Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg beziehungsweise des Hohenlohekreises.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe