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21 Tage lang kein Auto von innen gesehen

Joachim Knoche aus Pfedelbach-Oberhöfen hat als Stadtradeln-Star drei Wochen lang alle seine Wege mit dem Rad absolviert und kein Auto von innen gesehen. Im Vorfeld der Stadtradeln-Aktion im Hohenlohekreis vom 14. Juni bis 04. Juli 2021 hat er sich hierzu verpflichtet und die 21 Tage auch durchgehalten. Dafür erhielt er nun vom Klima-Bündnis einen Preis und von Landrat Dr. Matthias Neth eine Urkunde, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit.

Werbung für andere Teams

Der Kommunalpolitiker Knoche hat für das Team Gemeinderat Pfedelbach fast 700 Kilometer erradelt. Dabei hat er aber auch für andere Teams in Pfedelbach kräftig die Werbetrommel gerührt. Nicht zuletzt auch für das Team Namibia, das kreisweit die drittmeisten Radkilometer zusammengebracht hat.

Motivation für Alltagswege

Der ehemalige Lehrer Knoche ist schon immer begeisterter Radfahrer und versucht sämtliche Wege so gut es geht mit dem Rad zu absolvieren. Dort ist er direkt dem Wetter ausgesetzt, was bei Sonnenschein eine wunderbare Sache ist, aber bei Regengüssen sehr unangenehm sein kann. Sein Tipp: „Gute, vor Nässe schützende Kleidung ist dafür ausgesprochen wichtig.“ In Knoches Blog zur Stadtradeln-Aktion finden sich seine ganzen Erfahrungen als Stadtradeln-Star. Dort ermuntert er alle teilnehmenden Radleri:nnen: „Bleiben Sie dran, radeln Sie die vielen kleinen Alltagswege weiter, es hilft der Umwelt und Ihrer Beweglichkeit!“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Altes und Neues in Künzelsau entdecken

Neubürger mögen sich fragen: Wo bin ich hier hingekommen? Ganerben-Stadt, Weltmarktführer, Astronauten-Heimat – an diesen und anderen Schlagworten im Zusammenhang mit Künzelsau ist gar nicht vorbeizukommen, so die Ansicht von Stadthistoriker Stefan Kraut. „Genau für solche Menschen, die unsere Stadt besser kennenlernen möchten, habe ich eine Stadtführung konzipiert, die Moderne mit der Historie vermengt und in etwa anderthalb Stunden interessante Grundinformationen vermittelt.“

Große Vielfalt an Handwerkern und Kaufleuten

Klein-Nürnberg war einst der Spitzname Künzelsaus, weil auch hier eine große Vielfalt an Handwerkern existierte, und dazu Kaufleute, die ihre Waren von weit her selbst importierten. Schon vor 300 Jahren holte der Eigentümer des Comburger Hauses, Kaufmann Faust, Stoffe direkt aus den Niederlanden. Auch an diesem historischen Gebäude macht Stefan Kraut mit den Teilnehmern des Rundgangs einen kurzen Stopp. Natürlich sind auch Alteingesessene oder Kurzzeitbesucher herzlich willkommen.

Führungen am ersten Samstag im Monat

Die nächste Führung findet am Samstag, den 04. September 2021, um 11 Uhr statt. Ungefähr 1,5 Stunden dauert der Rundgang und kostet drei Euro pro Teilnehmer. Treffpunkt für „Künzelsau entdecken und erleben“ ist unterhalb vom Alten Rathaus. Auch in den Folgemonaten wird jeweils am ersten Samstag eine Führung dieser Art angeboten. Die Abstandsregeln sind während der Stadtführung zu beachten. Auch eine Anmeldung ist aufgrund von Corona erforderlich bei Stefan Kraut von der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/29 117 oder per E-Mail mailto:stefan.kraut@kuenzelsau.de.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Schon vor 300 Jahren holte der Eigentümer des Comburger Hauses, Kaufmann Faust, Stoffe direkt aus den Niederlanden. Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH

 

 




„Alles ein wenig verwunderlich“

Der Baufortschritt am PEKA-Gelände ist unübersehbar, die Bodenplatte des Parkhauses ist inzwischen eingebracht. Aber es kommen auch immer mehr Erkenntnisse über die Vorgänge, die zur Verfüllung von kontaminiertem Material geführt haben, ans Tageslicht. GSCHWÄTZ hat mit Michael G. (Name von der Redaktion geändert), dem Geschäftsführer des Unternehmens gesprochen, das 2015 die Abbrucharbeiten durchgeführt hat und auch Abbruchschutt auf dem Gelände eingebracht hat. Er hat für dieses Gespräch sogar seinen Urlaub unterbrochen.

Nach detailliertem Leistungsverzeichnis gearbeitet

Er betont, dass sein Unternehmen genau nach einem vorgegebenen Leistungsverzeichnis (LV)  gearbeitet habe. Das LV sei so detailliert gewesen, dass beispielsweise vorgegeben worden sei, einzelne Wände in einer bestimmten Art und Weise zu behandeln. Die ins Erdreich vor Ort verbrachten Materialien seien verprobt worden, die Bauleitung habe die ordnungsgemäße Lagerung auch bestätigt. Die Bauleitung hatte ein lokales Unternehmen inne, das auch heute noch existiert. Am Ende wurde die Leistung seines Unternehmens vom Auftraggeber abgenommen – insofern sieht er keinerlei Verantwortung seines Unternehmens.

Diskrepanzen zwischen Rechnungsbetrag und Tonnage

Verwundert zeigt er sich über den hohen Betrag von 1,8 Millionen Euro, der für die Entsorgung des Materials im Raum steht. Am Urlaubsort, also ohne Zugriff auf die genauen  Projektdaten, erinnert er sich an eine Zahl von rund 3.500 Tonnen Material, die eingebracht wurden. Er nennt einen Preis von rund 90 Euro/Tonne für die Entsorgung von „gefährlichem Material“ der Deponieklasse 3. Damit ergäbe sich, dass nicht 3.500 Tonnen, sondern mindestens  20.000 Tonnen, also gut das 6-fache, ausgehoben und deponiert worden wären.

„Alles ein wenig verwunderlich“

Das sei ihm „alles ein wenig verwunderlich“ – möglicherweise sei tiefer gegraben und eine größere Fläche ausgehoben worden? Das ist plausibel, denn die Tiefgarage geht tiefer in den Untergrund als der vorherige eingeschossige Keller. Trotzdem ergibt sich eine Diskrepanz wischen den Aussagen G’s und der genannten Summe. Denn nach Aussage von Michael G. wurde kein Material der Deponieklassen 1 oder 3 ins Erdreich verbracht, sondern ausschließlich Materialien der „Einbauklassen 1.1. und 1.2“. Das ist Bauschutt, der – grob gesprochen –  nicht grundwasserschädlich ist und der daher ohne größere Abdichtungsmaßnahmen zur Aufschüttung verwendet werden kann. Materialien, die mit chlorierten Kohlenwasserstoffen oder PCB belastet sind, fallen beispielsweise nicht in diese Gruppen.

Noch ältere Altlast? Eher unwahrscheinlich

Wenn G. nur 3.500 Tonnen eingebracht hat, wieso steht dann die Summer für eine viel höhere Entsorgungstonnage im Raum? Das weiß G. nicht – er kann sich aber vorstellen, dass vor dem PEKA-Kaufhaus möglicherweise eine Reinigung auf dem Gelände gewesen sein könnte. Alteingesessene Künzelsauer können sich allerdings nicht an eine große Reinigung oder einen Industriebetrieb an dieser Stelle erinnern.  Alte Postkarten und Luftbilder zeigen Bebauung mit kleinen Häusern. Auch ein Lebensmittelvertrieb war auf der Fläche angesiedelt.

„Wir hätten uns gefreut, wenns belastet gewesen wäre.“

Zum Abschluss des Gesprächs weist G. noch darauf hin, dass er gar kein Interesse an der unsachgemäßen Lagerung kontaminierter Abfälle habe: Sein Unternehmen sei schließlich auch ein Entsorgungsunternehmen – und er hätte mit der Entsorgung kontaminierten Materials Geld verdienen können – sicherlich mehr Geld als mit der Ablagerung. Fast hört man ihn schmunzeln, wenn er im Dialekt sagt: „Wir hätten uns gefreut, wenns belastet gewesen wäre. Wir hätten das alles separat bezahlt bekommen“.  Eine Sauerei einbauen, so drückt er es aus, läge nahe, wenn ein Pauschalpreis vereinbart gewesen wäre, aber „das macht keinen Sinn, wir hätten das alles separat bezahlt bekommen“.

Text: Matthias Lauterer
Der Name des Unternehmens, des Geschäftsführers sowie der lokalen Bauleitung sind der Redaktion bekannt.

 

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

PEKA-Gelände: Einbringung der Bodenplatte – 02.08.2021 Foto: GSCHWÄTZ

 




Künzelsau: Sondersitzung des Gemeinderats am Dienstag, 17. August 2021

Am Dienstag, 17. August 2021 tritt der Künzelsauer Gemeinderat ab 18:00 Uhr zu einer Sondersitzung zusammen.

Anschaffung von Luftreiniger für die Schulen

Grund dafür ist der Antrag der „Freien“ auf Anschaffung von 138 Luftreinigungsgeräten für die Schulen in Trägerschaft der Stadt Künzelsau. Dieser Antrag macht eine Sondersitzung notwendig. Eine Abstimmung war in der letzten Gemeinderatssitzung nicht möglich, da der Antrag erst während der Sitzung gestellt wurde.
Da kürzlich ein Landesprogramm für die Beschaffung solcher Geräte verabschiedet wurde, soll für 98 förderfähige Geräte eine Landesförderung in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten beantragt werden.

Aussprache über PEKA-Areal

Weiteres Thema wird das PEKA-Areal sein: „Information und Aussprache zum aktuellen Stand Quartier an der Stadtmauer“ steht auf der Tagesordnung.

 

 




Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Rund 15.000 Euro Sachschaden verursachte eine 60-Jährige am Mittwochnachmittag 11.August 2021, bei Künzelsau. Die Frau war gegen 15.30 Uhr mit ihrem Auto auf der Taläckerstraße unterwegs. Auf der Höhe der Abzweigung zum Schützenhaus kam die Fahrerin mit ihrem Seat Leon nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die dortige Leitplanke über circa 25 Meter. Die 60-Jährige wurde durch den Unfall nicht verletzt. Der Seat Leon war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Live-Musik bei sommerlichen Temperaturen

Die sommerlichen Temperaturen kehren zurück und passend dazu wird die Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ fortgesetzt: Am Donnerstag, den 12. August 2021, bewirtet ab 17 Uhr Yvonnes Café am Unteren Markt. Das Gesangsduo Nadine und Simone sorgt mit Rock- und Pop-Balladen, Musical-Songs und Lovesongs für die musikalische Umrahmung. Weiter geht es am Freitag, den 13. August 2021, im Biergarten in den Wertwiesen. Ab 18 Uhr tritt Eddy Danco auf. Mal mit weicher, dann wieder mit fordernder, aber eindrucksvoller Stimme präsentiert Danco eigene Stücke und interpretiert Lieder, Songs und Chansons bekannter Künstler.

Live-Musik an wechselnden Plätzen

Durch die Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ ermöglicht die Stadtverwaltung Künzelsau gemeinsam mit Gastronomen und Vereinen vor Ort Corona-konforme Veranstaltungen über den Sommer. In lockerer Atmosphäre findet jede Woche an wechselnden Plätzen Live-Musik statt. Für das leibliche Wohl sorgen die Künzelsauer Gastronomen und Vereine an wechselnden zentralen Plätzen: Unterer Markt, Obere Hauptstraße, Oberer Bach, Busbahnhof und am Biergarten Wertwiesen. Liegestühle, Lounge-Möbel, Sandflächen und Pflanzen laden zum Verweilen ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Kontaktdaten werden erfasst

Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften. Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Bei Regen finden die Veranstaltungen nicht statt. Aktuelle Informationen und alle weiteren Aktionen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/sommerinderstadt und über Facebook Künzelsau – meine Stadt und Instagram kuenzelsau.meinestadt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Inzidenzwert unter 10 im Hohenlohekreis offiziell festgestellt

Am Dienstag, den 10. August 2021, hat das Landesgesundheitsamt am fünften Kalendertag in Folge einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 10 pro 100.000 Einwohner für den Hohenlohekreis veröffentlicht. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat diese Unterschreitung per Allgemeinverfügung offiziell festgestellt, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Allerdings steigt der Wert bereits wieder und lag am Mittwoch, den 11. August, bei 19,5.

Inzidenzstufe 1 tritt in Kraft

Damit gelten im Hohenlohekreis seit Mittwoch, den 11. August 2021, die Regelungen der Inzidenzstufe 1 der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Das bedeutet insbesondere gelockerte Kontaktbeschränkungen, geöffnete Diskotheken (mit 3G), kein Rauchverbot in der Gastronomie und in Vergnügungsstätten sowie gelockerte Personenbeschränkungen bei Veranstaltungen, bei Messen, im touristischen Verkehr und in Prostitutionsstätten. Eine gesamte Übersicht über die geltenden Regelungen ist laufend aktualisiert auch auf www.corona-im-hok.de zu finden.

Regelungen für die verschiedenen Lebensbereiche

  • Kontaktbeschränkung: maximal 25 Personen ohne Beschränkung der Anzahl Haushalte (Geimpfte sowie genesene Personen werden nicht mitgezählt.)
  • Private Veranstaltungen (Geburtstage, Hochzeitsfeiern) – ohne Abstandsgebot und ohne Maskenpflicht, aber mit Hygienekonzept sowie Datenerfassung: im Freien max. 300 Personen, in geschlossenen Räumen max. 300 Personen unter Beachtung der 3G-Regel
  • Öffentliche Veranstaltungen (Theater, Oper, Konzerte, Stadtfeste, Wettkampfveranstaltungen im Sport etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: im Freien max. 1.500 Personen (Maskenpflicht bei mehr als 300 Personen), in geschlossenen Räumen max. 500 Personen / Oder: max. 50 Prozent der Kapazität ohne Abstandsgebot mit 3G-Regel, max. 25.000 Personen
  • Freizeiteinrichtungen (Freizeitparks, Schwimmbäder etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne Beschränkung der Personenzahl
  • außerschulische und berufliche Bildung (Volkshochschulen, Jugendkunstgruppen etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne Beschränkung der Personenzahl und ohne 3G
  • Kultureinrichtungen (Galerien, Museen, Bibliotheken, etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne Beschränkung der Personenzahl
  • Gastronomie und Vergnügungsstätten (Restaurants, Kneipen, Imbisse, Spielhallen etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne 3G, ohne Beschränkung der Personenzahl
  • Betriebskantinen und Mensen – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: Benutzung durch Angehörige der Einrichtung ohne 3G
  • Einzelhandel (inkl. Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr) – mit Hygienekonzept: ohne besondere Regelungen
  • Körpernahe Dienstleistungen – mit Hygienekonzept: wenn Maske nicht dauerhaft getragen werden kann, gilt die 3G-Regel
  • Messen – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: im Freien und in geschlossenen Räumen entweder 1 Person je angefangene 3m² oder ohne Beschränkung der Personenzahl mit 3G-Regel
  • Beherbergung – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne besondere Regelungen
  • Touristischer Verkehr (Schifffahrt, Seilbahnen, Busverkehr etc.) – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: ohne 3G und ohne Personenbeschränkung
  • Diskotheken – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: 30 Prozent der Kapazität mit 3G-Regel
  • Prostitutionsstätten – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: mit 3G-Regel
  • Sport – mit Hygienekonzept und Datenerfassung: im Freien und in geschlossenen Räumen ohne besondere Regelungen

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Diskussion über Sicherheit

Über „Freiheit in Sicherheit: Liberale Innenpolitik“ spricht FDP-Kandidat Valentin Abel mit dem Obmann der FDP-Fraktion im Innenausschuss des Bundestags, Benjamin Strasser, am Freitag, den 20. August 2021, im Gasthof zur Post in Schöntal.

Die FDP will sich für eine neue Sicherheitsarchitektur in Deutschland und Europa einsetzen, die Behörden besser ausstattet und vernetzt, anstatt den Überwachungsstaat weiter auszuweiten. Es brauche mehr Ermittler, die die Nadel im Heuhaufen suchen, anstatt noch mehr Heu auf dem Haufen, heißt es in der Pressemitteilung der FDP Hohenlohe.

Benjamin Strasser ist durch seine Tätigkeit im NSU-Untersuchungsausschuss und dem Untersuchungsausschuss zum Anschlag am Breitscheidplatz mit den Herausforderungen der Innenpolitik im Kampf gegen die Feinde der Demokratie vertraut.

Die Diskussion geht von 19 bis 22 Uhr. Wer interessiert ist, sollte sich vorab über valentin-abel.com oder per Mail info@fdp-hohenlohe.de anmelden. Es gilt die am Veranstaltungstag gültige Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg beziehungsweise des Hohenlohekreises.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe




Neue berufliche Herausforderung gesucht?

An der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft (ALH) startet am Mittwoch, den 06. Oktober 2021, die zweijährige Vorbereitung auf den Berufsabschluss „Dorfhelfer/-in“. Der Unterricht findet einmal wöchentlich ganztägig über zwei Jahre am Standort der ALH in Kupferzell statt. Ein Dorfhelfer oder eine Dorfhelferin übernimmt auf Zeit in wechselnden Familieneinsätzen das Haushaltsmanagement, wenn ein betreuender Elternteil ausfällt und beispielsweise ein Kind unter zwölf Jahren zu versorgen und zu betreuen ist.

Voraussetzungen

Das Bildungsangebot richtet sich an Frauen und Männer, die eine neue Herausforderung suchen oder nach der eigenen Familienzeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen. Voraussetzung für die Anmeldung zur Abschlussprüfung ist der Berufsabschluss zum/zur Hauswirtschafter/-in oder der Nachweis einer mindestens fünfjährigen hauswirtschaftlichen Praxiszeit im eigenen Familienhaushalt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen für Interessierte gibt es bei der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell unter Telefon 07944/917 30 oder über info@akademie-kupferzell.de. Das Anmeldeformular zum Lehrgang kann heruntergeladen werden unter www.akademie-kupferzell.de/pdf/anmeldung-DH-sf.pdf.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Sieben Künzelsauer Projekte im Rennen ums Bürgerbudget

Mitmachen und mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget. Auch für die Umsetzung im Jahr 2021/2022 haben die Künzelsauer Vereine, Organisationen und Bürger:innen vielseitige Projekte ins Rennen geschickt, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Über diese könne nun bis Freitag, den 10. September 2021, abgestimmt werden. Bürgermeister Stefan Neumann freut sich über die Projekte, die zur Abstimmung stehen: „Ich finde es toll, dass es viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt, die mit unserer finanziellen Unterstützung Künzelsau attraktiver gestalten möchten. Jetzt gilt es für ihr persönliches Lieblingsprojekt abzustimmen. Meine Stimme habe ich schon ins Rennen gebracht.“

Online abstimmen und mitentscheiden

Die Künzelsauer Bevölkerung kann nun mitentscheiden und online abstimmen: Welche Projekte sollen mit dem Bürgerbudget gefördert werden? Jede Bürgerin und jeder Bürger aus Künzelsau ab 16 Jahren kann sich daran beteiligen und einmal eine Stimme abgeben. Weitere Informationen zum Bürgerbudget sind unter http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget zu finden. Über diese Seite gelangt man auch zu den Projektvorstellungen und zum Online-Voting. Für Einwohner:innen ohne Zugang zur Online-Abstimmung ist eine Möglichkeit zur Stimmabgabe im Bürgerbüro im Rathaus eingerichtet. Das Formular ist ebenfalls bei Sibylle Fünfer unter Telefon 07940/129 101 oder E-Mail mailto:sibylle.fuenfer@kuenzelsau.de erhältlich. Im September 2021 gibt der Gemeinderat die 50.000 Euro für die Siegerprojekte des Bürgerbudgets frei und die Umsetzung der Projekte kann beginnen.

Projektvorstellung

Für folgende Projekte kann abgestimmt werden:

Solarstromnutzung im und am Taubenhaus sowie der neu erstellten Voliere, Antragssumme 4.000 Euro

Trauer-Zeit-Leben, Antragssumme 3.300 Euro

Neuer Boden im Alten Bahnhof, Antragssumme 14.000 Euro

Montainbike-Strecken im Künzelsauer Stadtwald, Antragssumme 10.000 Euro

Bunte Veranstaltungen in Künzelsau, Antragssumme 10.000 Euro

Erneuerung Verbindungsbrückle (Lügenbrückle) über den Erlesbach zwischen Kocherstetten und Vogelsberg, Antragssumme 10.000 Euro

Erstellen eines Pavillons auf dem neuen Dorfplatz (Amrichshausen), Antragssumme 8.000 Euro

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau