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Steht das Freibad in Langenburg vor dem Aus?

Ein aktueller Spendenaufruf legt das nahe. Darin heißt es, dass die überschuldete Stadt Langenburg das Freibad langfristig nicht mehr selbst betreiben könne:

https://gofund.me/ce54ce42

Darin heißt es:

„Das Langenburger Freibad darf nicht baden gehen.“ Es sei ein „echtes Kleinod“. „Leider sieht es für die Zukunft dieser schönen Einrichtung katastrophal aus. Die Schulden der Stadt haben zwischenzeitlich ein Ausmaß erreicht, dass es langfristig für die Stadt unmöglich macht, das Freibad selbst zu betreiben.“

Organisiert wird die Kampagne von den „Freibadfreunden Langenburg“. Bislang wurden über diese Spendenkampagne knapp 10.000 Euro eingenommen. Das Spendenziel ist 250.000 Eur0.

GSCHWÄTZ war während der Coronojahre zu Besuch in dem Freibad in Langenburg. Das Video seht ihr oben und hier:

(1) Besucher begeistert: Geheimtipp Freibad Langenburg | GSCHWÄTZ – Das Magazin – YouTube




Von Mythen und Märchen – Mit dem Elektroauto nach Korsika

Wir fahren mit einem Elektroauto nach Korsika und stellen fest: Es ist so einfach, wenn da nur nicht die Fähre wäre.

Voll “beladen“ – im wahrsten Sinne nicht nur mit dem Gepäck, sondern auch mit Strom, starten wir von Schrozberg. Etwas versteckt, direkt hinter einer keinen Avia-Tankstelle können wir unser Reiseauto, einen Cupra, an einer Schnelladesäule aufladen. In 20 Minuten weist das Autodisplay 80 Prozent geladenen Akku auf, was uns umgerechnet rund 330 km weit bringt. Die meisten Hersteller empfehlen keine höhere Akkuladung als diese 80 Prozent, um den Akku zu schonen. Aber man könnte auch, wenn man es freigibt, auf 100 Prozent laden.

Direkt neben einem McDonalds laden

Anschließend fahren wir über Lindau in die Schweiz und durch Italien. Damit wir nicht blind irgendwo stehen, wenn die Reichweite irgendwann knapp werden sollte oder an einer 22-KW-Ladesäule 8 Stunden unser Auto aufladen müssen, bis der Akku wieder voll ist, haben wir bereits in Deutschland gegoogelt und unsere nächste Schnellladesäule ausgemacht – passend zur Mittagszeit direkt an einem Mc-Donalds. Auch hier klappt das Laden schnell und problemlos. Während wir in dem Schnellrestaurant essen und andere Elektro-Fahrer beobachten, wie sie ihre Autos ebenfalls an einer der vier Ladesäulen aufladen, denke ich, dass die Ladesäulen eine absolute Win-Win-Situation für jedes Restaurant ist. So lockt man natürlich noch mehr Kunden nicht nur zum Tanken auf den Parkplatz, die sich währenddessen dann auch noch etwas zu essen kaufen.

Fähre: Wie voll darf ein Akku noch sein?

Weiter geht es bis zum Fährhafen nach Savona. Von Freunden haben wir gehört, was auch Google teilweise ausspuckt, wenn wir danach fragen, nämlich dass wir anscheinend nur mit 40 Prozent Akkuladung auf die Fähre fahren dürfen. Ob das stimmt? Typisch deutsch haben wir unseren Cupra an der MC-Donalds-Säule nur so viel geladen, dass wir mit genau 40 Prozent am Fährhafen eintreffen.

Was erwartet uns an Ladesäulen in Korsika?

Die Mitarbeiter von Corsica Ferries sagen uns nun auf Nachfrage, dass Elekroautos dürfen gerade NICHT mit einer Reichweite unter 30 Prozent auf die Fähre fahren dürfen – also genau das Gegenteil. Ein zu 100 Prozent geladener Akku wäre dagegen kein Problem. Da wir nicht wissen, was uns ladesäulenmäßig in Korsika erwartet, tanken wir daher das Auto vor der Abfahrt noch einmal voll. Mehrere Schnellladesäulen befinden sich in 1 km Entfernung vom Hafen in Savona, Ob wir hier den Akku auch hätten notfalls entladen können, haben wir dann gar nicht mehr geprüft. Als wir mit dem Auto schließlich auf die Fähre fahren, prüft übrigens dann doch mal so gar niemand den Ladestand der ganzen Elektroautos.

Sehr viele E-Autos unterwegs

Auf Korsika selbst haben wir zunächst keine Ladesäule gebraucht, so dass wir uns von der Hafenstadt Bastia direkt zu unserer Unterkunft aufmachen. 1,5 Sunden später sind wir da. Wir haben Glück, denn auch in dieser relativ großen Ferienanlage gibt es eine Ladesäule, allerdings nur eine 22-kw-Säule. Das bedeutet, will man hier den Akku von 0 auf 80 Prozent laden, kann das bis zu 8 Stunden dauern. Anstatt 89 zahlen wir hier aber nur fast die Hälfte pro KWH, knapp 50 Cent. Wir laden das Auto von 12 bis 20 Uhr, während wir am Pool und am Meer sind. Dann ist der Akku wieder fast voll. Überall auf Korsika gibt es derartige 22-kw-Ladesäulen. Schnellladesäulen sind dagegen eher rar gesät. Auf unserer Ferienanlage sind extrem viele Elektroautos unterwegs. Daher macht es in jedem Fall Sinn, wenn Ferienanlagen dementsprechende Ladesäulen bereithalten, da dies auch deren Attraktivität für Buchungstouristen steigert. Bei uns in der Ferienanlage waren erstaunlich viele deutsche E-Autos vor Ort. Schnellladesäulen wären sogar noch besser. Wenn wir keine Ladesäule vor Ort gehabt hätten, hätten wir das Laden einfach mit einem Ausflug in eine Stadt in der umliegenden Umgebung gekoppelt.

Tesla schon wesentlich weiter

Bei der Rückfahrt stehen wir mehrere Stunden im Stau, als wir Italien und die Schweiz durchqueren. In der Schweiz müssen wir auf Höhe von Chur tanken. Das Problem: Entweder passt der Ladestecker nicht oder die auf der App angezeigte Ladesäule finden wir nicht oder sie funktioniert nicht oder es ist nur eine 22-kw-Ladesäule. Nach einer 30-minütigen Suche finden wir am Ende doch noch eine passende Säule. Es wäre sicher einfacher, wenn auch die E-Auto-Branche schon einheitliche Stecker und Ladesäulen für alle anbieten würde mit einheitlichen Apps. Hier ist Tesla schon wesentlich weiter. Die Ladesäulen gibt es wirklich überall und funktionieren immer nach demselben Prinzip.

Hilfsbereite Italiener

Unser Fazit: Mit einem Elektroauto in den Urlaub zu fahren, ist in der heutige Zeit wirklich kein Problem mehr. Wir würden es immer wieder machen. Ein Zeitverlust entsteht kaum im Vergleich zum normalen Laden mit einem Benziner, wenn man bedenkt, dass man bei einem Tankvorgang oft nach dem Tanken noch in die Tankstelle schlendert, einen Kaffee bestellt und Essen für die Kinder kauft. Das alles hat man (noch) nicht bei vielen E-Ladesäulen, da sie teilweise einfach irgendwo im nirgendwo stehen. Daher spart man sich hier viel Nörgelei und Geld. Und wenn eine Ladesäule dann doch mal bei einem Schnellrestaurant ist, kann man es mit einem Mittagessen verbinden. Am schönsten sind tatsächlich die Ladesäulen, wo es (noch) keinen Kiosk oder ähnliches nebendran gibt, wie etwa am Fährhafen in Savona, und man einfach nur wartet und die Ruhe genießt. Hier kommt man denn auch schnell mit hilfsbereiten Italienern ins Gespräch, die hier ebenfalls tanken.

Kosten

Man tankt nur unwesentlich günstiger, um dieselbe Reichweite zu erzielen wie bei einem Benziner. Wer ein Elektroauto fährt, sollte diesen daher nicht wegen vermeintlich günstiger Tankkosten kaufen. Viele fahren ein E-Auto aktuell schlicht und ergreifend, weil er für Selbstständige und Unternehmer aktuell attraktiver beim Versteuern ist. Für Privatmenschen lohnt sich das E-Auto insbesondere, wenn sie sowieso bereits eine PV-Anlage auf dem Dach ihres Hauses haben und dadurch kostenfrei tanken.

Das Video dazu gibt es auf unserem Tiktok-Kanal: gschwaetz.dasmagazin




Mutmaßliches Tötungsdelikt: Ehemann erstach nach den bisherigen Ermittlungen vermutlich seine Frau

Im Falle der am vergangenen Freitag in Künzelsau tot aufgefundenen 50-jährigen Frau liegt zwischenzeitlich das Obduktionsergebnis vor. Der Tatverdacht gegen den 61-jährigen griechischen Ehemann der ebenfalls die griechische Staatsangehörigkeit besitzenden Getöteten hat sich hierdurch erhärtet.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte seine Frau erstach und zu einem späteren Zeitpunkt sich selbst Verletzungen im Bereich des Unterarms beibrachte.

Der Mann sitzt zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Eine Beteiligung dritter Personen kann nach bisherigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.

Das Ehepaar hat zwei Kinder.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei und der Staatsanwaltschaft Heilbronn-Außenstelle Schwäbisch Hall

 




Tote Frau in Wohnung aufgefunden, Ehemann unter Tatverdacht

Am frühen Freitagnachmittag, gegen 13:30 Uhr, wurde der Polizei durch den Rettungsdienst ein stark blutender Mann in einer Wohnung in Künzelsau gemeldet. Die Polizei fand kurze Zeit später in dem Anwesen neben dem verletzten Mann auch dessen bereits tote 50-jährige Ehefrau. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehen die Staatsanwaltschaft und Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Die Kriminalpolizei hat mit Hilfe der Rechtsmedizin die Ermittlungen übernommen.

Ein Tatverdacht richtet sich hierbei gegen den 61-jährigen Ehemann der zunächst zur Behandlung seiner, sich vermutlich selbst zugebrachten Verletzungen, in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Nachdem sich sein Zustand stabilisierte wurde er am Samstagnachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Öhringen vorgeführt.

Der von der Staatsanwaltschaft Heilbronn, wegen des Vorwurfs des Totschlags beantragte Haftbefehl wurde erlassen und in Vollzug gesetzt. Zur Klärung der Todesumstände wurde eine Obduktion angeordnet. Weitere Angaben können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erfolgen.

Quelle: Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn

Laut Aussagen von Anwohnern soll eine Straße am Freitag unweit des ehemaligen Krankenhauses und der Comburgstraße diesbezüglich von der Polizei gesperrt worden sein.

 




Wie sieht er heute aus? – Das größte TV-Comeback des Jahres oder eine enttäuschende Vermummungs-Aktion

Zur PrimeTime zeigt RTL heute den seit Monaten erwarteten Boxkampf zwischen Stefan Raab und Regina Halmich. Das Event sol drei Stunden dauern. Raab als absoluter Marketingprofi hat den Kampf geschickt inszeniert und zunächst recht nebulös angekündigt.

Nun weiß man zwar, dass es ein Boxkampf gegen die ehemalige Profiboxerin Regina Halmich geben soll – der dritte in der Art. Zwei hat er schon verloren. Aber noch immer macht Raab ein großes Geheimnis ob sein jetziges Aussehen.

Marketing-Coup

Vor über einem Jahrzehnt hat sich Raab von heute auf Morgen mit Ankündigung aus dem öffentlichen Showgeschäft zurückgezogen und agiert seitdem im Hintergrund als Produzent. Nun sucht er wieder das Rampenlicht. Viele Fans erwarten mit Spannung, wie er heute aussieht. Das weiß Raab und macht genau daraus das größte Geheimnis. In den Videoclips zum Event zeigt er sich mit Fatsuit und Fat-Maske oder als Schönling nach einer Schönheits-OP.

Er weiß genau, dass der Kampf vielen heute völlig zweitrangig ist, sondern dass seine Fans ihn sehen möchten. Ob er, der sein Privatleben besser schützt wie Fort Knox, dieses Geheimnis heute lüftet, steht noch in den Sternen. Er soll seit Jahren Anwälte für sich arbeiten lassen, die akribisch das Internet durchsuchen, damit keine Fotos seiner Frau Nike oder von seinen beiden Kindern öffentlich gemacht werden.

Zeigt er sein wahres Gesicht?

Letzten Endes könnte Raab auch einfach wie ein Wrestler mit einer Maske über seinem Gesicht kämpfen. Es bleibt also abzuwarten, ob der heutige Abend in einer Enttäuschung für viele endet und sich nur Raab und RTL über die vermutlich sehr hohen Einschaltquoten freuen.

Darüber hinaus ist erstaunlich, wie viele Frauen öffentlich diesen Kampf Mann gegen Frau kritisieren. Bei den ersten beiden Kämpfen vor und 15 Jahren waren nicht all zu viele kritische Stimmen zu hören. Halmich betont auch heute noch, dass Raab nicht schüchtern bei den Kämpfen war, sondern „durchgezogen“ [Anm. d- Red.: mit den Fäusten] hat. Daher bereite sich Halmich dementsprechend auch akribisch auf den Kampf vor. Auch sie selbst habe Raab vor dem Kampf bislang nicht gesehen und wisse dementsprechend nicht, in welcher Form er ist, ist sich aber sicher, dass Raab sich ebenfalls akribisch vorbereite.

DEUTSCHLAND: „TV-Hammer!“ Stefan Raab kämpft gegen Regina Halmich: „In shape“ oder nur Show? – YouTube

X -2 #stefanraab #pamelareif #bully (youtube.com)




Tödlicher Verkehrsunfall auf Landstraße

Am späten Samstagabend kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei welchem ein 11-jähriger Radfahrer ums Leben kam. Der Junge befuhr mit seinem Fahrrad die Gottfried-Müller-Straße im Industriegebiet Forchtenberg in nördliche Richtung. Am Ende der Straße wollte der 11-Jährige außerorts die L 1045 überqueren und wurde dabei von einem von links kommenden Pkw, der in Richtung Weißbach unterwegs war, erfasst.

Der Radfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Zur Klärung der Unfallursache wurden beide Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachten angeordnet. Neben der Polizei waren Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr, Notfallseelsorger und die Straßenmeisterei im Einsatz. Der Verkehrsunfalldienst Weinsberg hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Landstraße war für die Unfallaufnahme und Erstellung des Gutachtens bis gegen 00.50 Uhr gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden i.H.v. 32.000 EUR.




Fahrzeug vor Haus gestohlen

Vermutlich durch Überwinden der Keyless-Go-Funktion entwendeten Unbekannte in der Nacht auf Montag einen Audi A6 in Bretzfeld-Rappach.

Der Besitzer bemerkte gegen 0.20 Uhr, dass sein Auto vor dem Haus gestartet wurde. Die Fahrzeugschlüssel befanden sich jedoch im Haus. Zwei Männer stiegen in das Fahrzeug und flüchteten in unbekannte Richtung. Einer der Männer wird als kräftig und groß beschrieben. Gegen 1.15 Uhr konnte ein verdächtiges Fahrzeug auf der Bundesstraße 19 in Richtung Schwäbisch Hall Höhe Hohebuch im Rahmen der Fahndung festgestellt werden.

Die Insassen flüchteten mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass eine Verfolgung nicht mehr möglich war. Ob es sich dabei um das Tatfahrzeug handelte ist Gegenstand der Ermittlungen.

Der entwendete Audi A6 Avant konnte später im Bereich Künzelsau-Weckhof am Straßenrand aufgefunden werden. Das Kriminalkommissariat Künzelsau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 07940 9400 zu melden.




Faultiere füttern unter der Sonne Costa Ricas

Die Tage für das Faultier-Team beginnen bereits um 06 Uhr morgens. Denn: Die beliebten flauschigen Tiere sind Frühaufsteher und haben Hunger. Viele Ehrenamtliche, die jedes Jahr nach Guacima in Costa Rica kommen, um im bekannten Wildlife Rescue Center mitzuhelfen, kommen nur wegen den Faultieren. Menschen aus den Vereinigten Staaten, Canada, Brasilien, Frankreich und Deutschland arbeiten hier zusammen, um gemeinsam Melonen in Scheiben zu schneiden, Karotten und Wurzelgemüse vorzukochen und anschließend damit die Tiere, die dort leben, zu füttern und die Gehege zu reinigen.

Neben Faultieren sieht man dort auch Affen in den Gehegen, einen Kojoten, Waschbären und Papageien. Sie werden von der Regierung oder Privatpersonen gebracht, weil sie etwa einen gebrochenen Fuß haben oder von der Mutter verstoßen wurden, weil sie privat gehalten wurden und das in Costa Rica nicht erlaubt ist oder weil sie für Fotos mit Touristen benutzt wurden und danach nicht mehr in der freien Natur überlebensfähig sind.

Laura, eine der Managerinnen des Non-Proift-Centers sagt, dass die Faultiere glücklicherweise schnell wieder vergessen und man sie praktisch wieder „neu programmieren“ könne, damit sie wieder alleine im Urwald leben können. Das ist eine der Aufgaben der freiwilligen Helfer:innen im Center. Aber es gibt auch viele andere Tiere, die keine Chance mehr haben auf ein Leben in Freiheit und damit für immer in dem Center bleiben.

Die Freiwilligen, die hier mitarbeiten, zahlen einen gewissen Betrag wöchentlich für Ihre Unterkunft hier und das Essen. Sie arbeiten dafür im Gegenzug 6 bis 8 Stunden täglich mit, schneiden Obst und Gemüse vor, putzen die Käfige oder helfen den kleinen Baby-Faultieren beim Klettern-lernen.

Derartige Freiwilligenprogramme sind vor allem bei jüngeren Menschen sehr beliebt, aber sie sind ein zweischneidiges Schwert. Nicht für jeden Freiwilligen, der hierher kommt, sind die Bedingungen ideal. Während die einen die Arbeit als leicht empfinden, sagen andere, sie haben sich noch nie so erschöpft gefühlt. Manche haben den Eindruck, dass das Wildlife Rescue Center in gewisser Weise an einen Zoo erinnert und bemängeln, dass viele Tiere für immer hier bleiben müssen. Andere sehen das Center als sinnvollen und wichtigen Platz, um die Tiere auch medizinisch zu versorgen.

Wir haben das Wildlife Rescue Center 2023 besucht und mit diversen Freiwilligen vor Ort gesprochen, warum sie hier sind und ob sich ihre Erwartungen erfüllt haben. In unserem Video seht ihr die Antworten.

Work with the wild – Wildlife Rescue Center in Costa Rica (Guacima) (youtube.com)




Nach 30 Tagen hängt man sich Kochlöffel um den Hals und trommelt damit auf einer Gurkenreibe, die am Bauch baumelt

Ein TikTikok-Video, das derzeit viral geht, zeigt eine Mutter, die diverses Küchengeschirr an ihrem Bauch baumeln hat: zwei Töpfe an Schnüren hängend vor ihren Brüsten, eine Gurkenreibe an einer Schnur befestigt an ihrem Bauch, mit Kochlöffel trommelt sie auf den Töpfen und der Gurkenscheibe ein Lied, während sie durchs Wohnzimmer marschiert. Der Ehemann sitzt auf der Couch und kann kaum glauben, was seine Frau da macht. Betitelt ist das das Ganze mit: Nach den Sommerferien ist vor den Sommerferien.

Die Sommerferien. Der August. Am 23. Tag dieser Ferien hat man dann als Eltern gefühlt auch so alles durch, was das kreative Repertoire hergibt – Freizeitpark, Spaßbad, backen, wandern, Maislabyrinth, Kino, Gesellschaftsspiele, auf die irgendwann mal so gar keiner mehr Lust hat, dazwischen noch ein Urlaub (must have in der heutigen Zeit) und nebenbei arbeiten – und noch immer liegen zwei Wochen Sommerferien vor uns. Der August ist der Horrormonat vieler Eltern in Baden-Württemberg – weil der Spagat zwischen Ferien, Freizeit, täglichem Animationsprogramm für den Nachwuchs und parallel oftmals arbeiten – stark an den Corona-Spagat von vor drei Jahren erinnert.

Nur dass dieser Spagat Eltern jedes Jahr aufs Neue bevorsteht. Denn Deutschlands Bildungswelt hat es noch immer nicht geschafft, wie in anderen Ländern adäquate Ferienprogramme in diesen 6 Wochen anzubieten – mal ganz davon abgesehen, dass wir im Jahr in Baden-Württemberg insgesamt auf über 14 Wochen Ferien kommen – also 3,5 Monate. Umgerechnet sind das 105 Ferientage – bei 30 Tagen Urlaub, wenn man als Arbeitnehmer bei einem Unternehmen beschäftigt ist, wie die meisten Deutschen (und nicht etwa selbstständig).

Glücklich das Doppelverdiener-Ehepaar, das sich dann abwechseln kann mit Urlaub und so auf bis zu 60 abgedeckte Ferientage kommt (was aber immer noch nicht reicht) und/oder die Großeltern mit einbeziehen kann. Auch das Hausfrau/Haumann-Modell kann diese hohe Anzahl an Ferien abdecken. Aber viele andere können es nicht. Etwa Alleinerziehende, die nur 30 Tage Urlaub on the wohle zur Verfügung haben.

Wie soll das funktionieren, will man nicht irgendwann mit einer Gurkenreibe um den Bauch hängend das Animationsprogramm für die Kids trommeln, während man gedanklich schon beim nächsten Geschäftsmeeting ist?

Die Schulen und Kindergärten sind in der Hauptferienzeit geschlossen. Alternativprogramme gibt es seitens öffentlicher Bildungseinrichtungen kaum. Diese weisen nur ständig darauf hin, dass man einen „kontrollierten Medienumgang“ mit den Kindern pflegen soll, also sie nicht 8 Stunden vor einem medialen Endgerät parken, sondern optimalerweise auch noch jeden Tag idealerweise mit den Kindern lesen und ein paar Aufgäbchen von der Schule nacharbeiten soll. Die Praxis schaut – verständlicherweise oft ganz anders aus.

Wie Eltern diesen Tanz auf dem Vulkan meistern, interessiert in Deutschland, dem Land, das bekannt ist für familienfreundliches Auftreten (Achtung, Ironie) auch nicht wirklich.

Manche größeren Firmen auch im Hohenlohekreis bieten nun  Activity-Wochen für die Kinder von ihren Arbeitnehmern an – damit die Arbeitnehmer adäquat arbeiten können in dieser Zeit.  Das ist löblich, aber nicht jeder arbeitet bei einem derart fortschrittlichen Unternehmen.

Daher ist es an der Politik, Kinderbeschäftigungswochen, zumindest zwei, in den Sommerferien anzubieten oder zumindest staatlich zu fördern, wie etwa Reiterferien, Golf-Camps oder Wanderwochen. So einfach sähe im Grunde die Lösung aus, damit nicht jedes Jahr im August der gefühlte kollektive Zusammenbruch der Familien droht.

 




Eine Frage bleibt: Wer fuhr den Traktor?

Das Polizeirevier Künzelsau sucht Zeugen, nachdem am Freitag ein Pkw und ein Traktor bei Künzelsau kollidierten. Der Traktor befuhr gegen 17.20 Uhr die Landesstraße 1051 von Gaisbach in Richtung Kemmeten. Auf Höhe einer Hofzufahrt wollte dieser links abbiegen.

Zu diesem Zeitpunkt überholte ein 61-Jähriger mit seinem Mercedes das landwirtschaftliche Fahrzeug. Es kam Zusammenstoß zwischen der Traktorschaufel und der hinteren rechten Seite des Pkws. Hierdurch entstand Sachschaden von rund 6.000 Euro. Da nicht klar ist, ob der Traktor-Lenker geblinkt hat und wer diesen gefahren hatte, werden Zeugen gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.