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Lkw-Fahrer verursacht mehrere Unfälle

Am Freitagmorgen ereignete sich gegen 7 Uhr auf der Kreisstraße 2319 bei Krautheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein 35-jähriger LKW-Fahrer mehrere Sachschäden verursachte.

Zeugen berichteten, dass der LKW in Schlangenlinien fuhr und dabei von der Fahrbahn abkam, einen Leitpfosten beschädigte und in den Gegenverkehr geriet. Zwei entgegenkommende Fahrzeuge konnten nur durch eine Notbremsung eine Kollision verhindern. Der Fahrer touchierte zudem eine Leitplanke und beschädigte schließlich den Zaun einer Krautheimer Firma.

Als die Polizei am Unfallort eintraf, machte der Fahrer einen verwirrten Eindruck. Grund hierfür waren gesundheitliche Probleme. Nachdem er durch Rettungskräfte untersucht wurde, stabilisierte sich sein Zustand. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Ein buntes Stück Schlossgarten für Zuhause

Am Tag der Deutschen Einheit wird im Schlossgarten Weikersheim der Herbst begrüßt: Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg laden am Donnerstag, den 3. Oktober, dazu ein, die Blumen des Sommerflors zu pflücken und farbenfrohe Sträuße zu binden.

Von 10 bis 16 Uhr steht die Schlossgärtnerin mit Rat und Tat zur Seite – so kann schließlich ein Stück Schlossgarten mit nach Hause genommen werden.

 Mit bunten Blumen den Herbst begrüßen

Am Tag der Deutschen Einheit wird es im Schlossgarten Weikersheim besonders bunt. Während das Laub der Bäume schon in warmen gelben und roten Tönen erstrahlt, haben die Blumen aus den Rabatten am Donnerstag, 3. Oktober, noch einmal einen großen Auftritt. Denn am Aktionstag ist das Blumenpflücken nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht.

Von 10 bis 16 Uhr dürfen die Besucher:innen und Besucher aus den Blüten des Sommerflors dekorative Sträuße binden, die anschließend die eigenen vier Wände verschönern – ein Stück Schlossgarten für zuhause.

Die Schlossgärtnerin steht ihnen beim Blumenbinden unterstützend zur Seite, nur Gartenschere und Eimer oder ein Korb müssen selbst mitgebracht werden. Der Aktionstag findet im Rahmen des Projekts „Residieren, Restaurieren, Recyclen“ statt, in dem die Nachhaltigkeit in den Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten gefördert wird. Ebenfalls Teil des Projekts ist eine Texttafel im Schlossgarten, die über das einzigartige Biotop des Gartens informiert.

Reizvolle Herbstzeit in Weikersheim

Wenn die Temperaturen sinken, die Tage spürbar kürzer werden und der farbenfrohe Sommerflor abgepflückt ist, hält die robustere Herbstbepflanzung Einzug in den Schlossgarten: Im Oktober verbleiben nur die zäheren Gewächse in den Rabatten. Die sensiblen Kübelpflanzen werden von den Schlossgärtnern in die Gartenhäuser gebracht. Gut geschützt überwintern die Zitronenbäume und Pomeranzen dort und können in den historischen Mauern der Orangerie weiterhin besichtigt werden. Im 18. Jahrhundert waren es rund 400 exotische Topfpflanzen, die in den beheizten Winterhäusern aufbewahrt wurden. Auch in den kälteren Monaten bietet die ehemalige Residenz der Grafen von Hohenlohe, eingebettet zwischen den bunt gefärbten Hügel des Taubertals, ein malerisches Ausflugsziel.

PREIS

Die Teilnahme am Aktionstag ist kostenlos. Besucherinnen und Besucher müssen nur den regulären Eintrittspreis für den Besuch des Schlossgartens zahlen.


PROGRAMM

Blumen selbst schneiden

Sträuße unter Anleitung der Schlossgärtnerin binden




Paukenschlag vor den Bundestagswahlen 2025 – Grünen-Spitze tritt zurück

Der gesamte Grünen-Vorstand tritt zurück. Das berichtete „Table Media“ am Mittwochvormittag. Für 10.30 Uhr ist ein Statement der Parteichefs angekündigt.

Grünen-Knall am Mittwoch! Die gesamte Parteispitze tritt nach den jüngsten Wahlpleiten zurück. Über die Nachfolge ist noch nichts konkretes bekannt.

Parteichefin Ricarda Lang: „Der gesamte Bundesvorstand legt mit Wirkung zum Parteitag in Wiesbaden sein Amt nieder, und bis dahin führen wir die Geschäfte.“

Der Bundesvorstand besteht derzeit aus Ricarda Lang, Omid Nouripour, Emily Büning, Frederic Carpenter Pegah Edalatian und Heiko Knopf.

„Es braucht einen Neustart“, sagte Grünen-Chef Omid Nouripour bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Donnerstagvormittag. Die Partei befinde sich nach den Wahlniederlagen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg in „der tiefsten Krise seit einer Dekade“.

Nouripour erklärte: „Wir übernehmen die Verantwortung.“ Im Bundesvorstand sei gemeinsam und intensiv beraten worden, welche Veränderungen es brauche. „Es ist Zeit, die Geschicke dieser großartigen Partei in neue Hände zu legen.“

Co-Chefin Ricarda Lang betonte: „Es braucht neue Gesichter, um die Partei aus der Krise zu führen.“ Bis zum Parteitag in Wiesbaden Mitte November führten Nouripour und sie die Geschäfte weiter, sagte Lang. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, sei aber aus Überzeugung getroffen worden. „Es war eine große Ehre, dieser Partei zu dienen.“




Diebstahl von Outdoor-Lounge – Zeugen gesucht

Im Zeitraum zwischen Samstag und Montag wurde aus dem Außenbereich eines Möbelgeschäfts in der Würzburger Straße in Künzelsau eine Outdoor-Lounge entwendet.

Unbekannte Täter durchtrennten die Sicherungsseile und stahlen das Möbelstück im Wert von 270 Euro. Der Abtransport erfolgte vermutlich mit einem Anhänger oder Transporter.

Zeugen die Hinweise zu den Dieben oder dem verwendeten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940940 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.




Der Nachname

Wochenlang wurde deutschlandweit öffentlich vor der finalen Scheidung von Oliver und Amira Pocher diskutiert, ob Amira ein Recht darauf hat, ihren Ehe-Namen Pocher nach der Ehe weiter tragen zu dürfen. Angestoßen hatte dieses Diskussion ihr mittlerweile Ex-Ehemann, da er tunlichst verhindern wollte, dass sie auch nach der Scheidung Amira Pocher heißt, da dieser Name seiner Meinung nach eine Marke sei und sie es nicht mehr verdient habe, daraus Profit zu schlagen. Pocher hatte viele Befürworter auf seiner Seite, so dass der Druck am Ende für Amira zu groß wurde und sie den Namen abgab. Rechtlich hätte sie das nicht machen müssen.

Wegen der Kinder

Die Begründung, warum sie diesen Namen behalten wollte, lieferte sie viel zu spät, dennoch war diese Begründung wichtiger als alle anderen Argumente: Sie wollte schlicht weiterhin so heißen wie ihre Kinder.

Das ist das wohl wichtigste Argument, den Nachnamen zu behalten. Denn: Im deutschen Bürokratenstaat, an Flughäfen, in Behörden  muss man mit einem anderen Namen ständig Papiere bei sich tragen, die bescheinigen, dass man  auch wirklich der Erziehungsberechtigte und noch immer der Sorgeberechtige für die Kinder ist. Schlechtesten falls braucht man darüber hinaus dann noch die Einverständnisverklärung eines nicht gerade handzahmen Exmannes für alle möglichen Dinge, während bei Männern in der Regel so etwas fast nie erfragt wird.

In drei vierteln der Fälle wählen Paare den Nachnamen des Mannes

n drei Vierteln der Fälle wählen Paare den Nachnamen des Mannes – 1976 waren es noch 98 Prozent. Vor 1976 war die Wahl des Geburtsnamens der Frau als gemeinsamen Ehenamen in Deutschland gesetzlich gar nicht möglich. Erst seit 1994 können beide Ehepartner nach der Heirat ihren jeweiligen Namen behalten. Kaum ein Mann nimmt nach der Heirat den Nachnamen der Frau an – zum Nachteil der Frau. Sie ist damit auch die, die in den Papieren nach der Scheidung anders nicht selten wieder ihren Geburtsnamen annimmt und damit anders heißt als ihre Kinder. Das bringt diverse bereits genannte Nachteile mit.

Auch bei einer Adoption wird das „klassische“ Familienmodell bevorzugt – aber warum eigentlich?

Nicht nur in diesem Bereich erleben wir nach wie vor eine patriarchale Gesellschaft. Wenn man ein Kind adoptieren oder als Pflegefamilie in Betracht kommen möchte, ist die „Idealbesetzung“ nach wie das klassische Mann-Frau-Modell – obwohl es keine einzige Studie gibt, die besagt, dass in dieser „klassischen“ Konstellation Kinder glücklicher und gesünder aufwachsen, wie in anderen Konstellationen (lesbisch/homosexuell/alleinerziehend – im Gegenteil. Oft erziehen diese nicht-klassischen Konstellationen nachweislich offener und liberaler.

Frauen dürfen jetzt gleichberechtigt Auto fahren

Eine patriarchale Erziehung durch eine patriarchisch aufgebaute Familie mit einem Familienoberhaupt wird jedoch noch immer stark staatlich gefördert und unterstützt, unter anderem auch durch steuerliche Anreize. Der Mann als das Oberhaupt der Familie – unabhängig davon, ob auch der Intellekt für sein „Anführer“-Dasein reicht. Die Jungs als Thronfolger, die Mädchen noch immer als Musterkinder, die am meisten gelobt werden, wenn sie „funktionieren“, leise sind und sich anpassen – wie denn auch im späteren Leben. So weit weg von den 1950er Jahren sind wir in Deutschland gedanklich nicht wirklich gekommen.

Sicher, Frauen dürfen jetzt gleichberechtigt Auto fahren, obwohl man ihnen das anfänglich nicht zugetraut hat, Männer dürfen jetzt nicht mehr mit Alkohol am Steuer fahren, weil man doch irgendwann gemerkt hat, dass das nicht so gut klappt. Und seit Mitte der 1990er muss sich keine Frau mehr in der Ehe vergewaltigen lassen. Bis dahin war das in Deutschland erlaubt.

Was fehlt noch zu mehr Gleichberechtigung?

  • Leichterer Zugang zu Geld: Noch immer gewähren Banken Männer schneller und eher Kredite und Darlehen als Frauen
  • Noch immer sind Männer oft die Hauptverdiener und Frauen finanziell abhängig, obwohl sie teilweise eine bessere Ausbildung mit in die Partnerschaft bringen
  • Noch immer ist unser Rechtssystem danach ausgelegt, dass derjenige vor Gericht die besseren Chancen hat zu gewinnen, der finanziell besser aufgestellt ist, weil er sich länger durch immer höhere und damit teurere Instanzen klagen kann
  • Noch immer sind viele Unternehmen patriarchisch aufgestellt. Das Nachfolge-Zepter von Filialunternehmen bekommen nach wie vor in der Regel die männlichen Kinder überreicht und nicht die Töchter. Männliche Entscheidungsträger wiederum engagieren sich firmentechnisch finanziell in diversen Bereichen meist eher sportlicher Natur wie etwa Fußball, aber eher weniger in sozialen Bereichen – was mit Sicherheit anders wäre, würden Frauen darüber entscheiden
  • Noch immer sind vermeintliche Frauenberufe in sozialen Berufen stark unterbezahlt
  • In der Politik fehlen weltweit Frauen in wichtigen führenden Positionen. Frauen werden damit in politischen Prozessen nach wie vor nicht ausreichend vertreten
  • Auch die Inhalte von Medien / Nachrichtenportalen / TV-Sendern werden meist von Männern entschieden und ausgewählt – Frauen sind häufig die repräsentativen Moderatorinnen. Dadurch ernähren sich die Gesellschaften medial noch immer hauptsächlich von männlich gefütterten Medienportalen und damit auch indirekt von ihrer Sicht der Welt – sei es politisch, wirtschaftlich oder auch in Liebesfilmen

Obwohl das Netzwerk von Männern untereinander noch immer wesentlich besser funktioniert als das von Frauen, gibt es auch hier Kannibalisierungen untereinander – etwa zwischen Oliver Pocher und Stefan Raab. Obwohl zwischen ihnen mehr als ein Jahrzehnt dazwischen liegt und sie sehr ähnlich auftreten, greifen sie sich öffentlich gegenseitig an.

Aber vielleicht ist gerade diese Ähnlichkeit das Problem – Minderheiten beziehungsweise vermeintlich unterlegene Mitmenschen werden von ihnen regelmäßig durch den Kakao gezogen. Das ist auch ein Prinzip von Thomas Gottschalk. Nur hat dieses Verfahren mittlerweile ebenfalls Antiquitätswert erreicht. Immer mehr Menschen verzichten auf diese Fremdschäm-Momente. Luke Mockridge hat im negativen Sinne gezeigt, wo die Grenzen sind, als er absolut unlustige Witze über Menschen mit Handicap gemacht hat. Auch Oliver Pocher zeigte sein Frauenbild, als er sich unlängst sich über eine Frau, die noch Jungfrau war, lustig gemacht hat. Es ist zwar noch immer fast alles erlaubt bei Humor. Aber es wird von der Gesellschaft nicht mehr toleriert oder alles lustig gefunden, da das Bewusstsein für Anstand, Respekt, Moral und Selbstwert gestiegen ist.

Pocher, Mockridge und Raab wirken mit ihren Witzen dadurch immer mehr aus der Zeit gefallen. Und das ist auch gut so.

 




Fahrschülerin bei Unfall mit dem Motorrad schwer verletzt – Kollision mit Lkw

Mit schweren Verletzungen musste eine 44-jährige Zweiradfahrerin am Mittwochnachmittag mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Die Frau war als Fahrschülerin gemeinsam mit dem hinter ihr fahrenden Fahrlehrer von Geißelhardt in Richtung Pfedelbach unterwegs. Gegen 12.20 Uhr kam das Kraftrad nach derzeitigem Stand der Unfallermittlungen vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers ausgangs einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden LKW.

Die 44-Jährige wurde hierbei schwer verletzt. Der 43-jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt. Die Strecke musste für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 14.000 Euro geschätzt.




Steht das Freibad in Langenburg vor dem Aus?

Ein aktueller Spendenaufruf legt das nahe. Darin heißt es, dass die überschuldete Stadt Langenburg das Freibad langfristig nicht mehr selbst betreiben könne:

https://gofund.me/ce54ce42

Darin heißt es:

„Das Langenburger Freibad darf nicht baden gehen.“ Es sei ein „echtes Kleinod“. „Leider sieht es für die Zukunft dieser schönen Einrichtung katastrophal aus. Die Schulden der Stadt haben zwischenzeitlich ein Ausmaß erreicht, dass es langfristig für die Stadt unmöglich macht, das Freibad selbst zu betreiben.“

Organisiert wird die Kampagne von den „Freibadfreunden Langenburg“. Bislang wurden über diese Spendenkampagne knapp 10.000 Euro eingenommen. Das Spendenziel ist 250.000 Eur0.

GSCHWÄTZ war während der Coronojahre zu Besuch in dem Freibad in Langenburg. Das Video seht ihr oben und hier:

(1) Besucher begeistert: Geheimtipp Freibad Langenburg | GSCHWÄTZ – Das Magazin – YouTube




Von Mythen und Märchen – Mit dem Elektroauto nach Korsika

Wir fahren mit einem Elektroauto nach Korsika und stellen fest: Es ist so einfach, wenn da nur nicht die Fähre wäre.

Voll “beladen“ – im wahrsten Sinne nicht nur mit dem Gepäck, sondern auch mit Strom, starten wir von Schrozberg. Etwas versteckt, direkt hinter einer keinen Avia-Tankstelle können wir unser Reiseauto, einen Cupra, an einer Schnelladesäule aufladen. In 20 Minuten weist das Autodisplay 80 Prozent geladenen Akku auf, was uns umgerechnet rund 330 km weit bringt. Die meisten Hersteller empfehlen keine höhere Akkuladung als diese 80 Prozent, um den Akku zu schonen. Aber man könnte auch, wenn man es freigibt, auf 100 Prozent laden.

Direkt neben einem McDonalds laden

Anschließend fahren wir über Lindau in die Schweiz und durch Italien. Damit wir nicht blind irgendwo stehen, wenn die Reichweite irgendwann knapp werden sollte oder an einer 22-KW-Ladesäule 8 Stunden unser Auto aufladen müssen, bis der Akku wieder voll ist, haben wir bereits in Deutschland gegoogelt und unsere nächste Schnellladesäule ausgemacht – passend zur Mittagszeit direkt an einem Mc-Donalds. Auch hier klappt das Laden schnell und problemlos. Während wir in dem Schnellrestaurant essen und andere Elektro-Fahrer beobachten, wie sie ihre Autos ebenfalls an einer der vier Ladesäulen aufladen, denke ich, dass die Ladesäulen eine absolute Win-Win-Situation für jedes Restaurant ist. So lockt man natürlich noch mehr Kunden nicht nur zum Tanken auf den Parkplatz, die sich währenddessen dann auch noch etwas zu essen kaufen.

Fähre: Wie voll darf ein Akku noch sein?

Weiter geht es bis zum Fährhafen nach Savona. Von Freunden haben wir gehört, was auch Google teilweise ausspuckt, wenn wir danach fragen, nämlich dass wir anscheinend nur mit 40 Prozent Akkuladung auf die Fähre fahren dürfen. Ob das stimmt? Typisch deutsch haben wir unseren Cupra an der MC-Donalds-Säule nur so viel geladen, dass wir mit genau 40 Prozent am Fährhafen eintreffen.

Was erwartet uns an Ladesäulen in Korsika?

Die Mitarbeiter von Corsica Ferries sagen uns nun auf Nachfrage, dass Elekroautos dürfen gerade NICHT mit einer Reichweite unter 30 Prozent auf die Fähre fahren dürfen – also genau das Gegenteil. Ein zu 100 Prozent geladener Akku wäre dagegen kein Problem. Da wir nicht wissen, was uns ladesäulenmäßig in Korsika erwartet, tanken wir daher das Auto vor der Abfahrt noch einmal voll. Mehrere Schnellladesäulen befinden sich in 1 km Entfernung vom Hafen in Savona, Ob wir hier den Akku auch hätten notfalls entladen können, haben wir dann gar nicht mehr geprüft. Als wir mit dem Auto schließlich auf die Fähre fahren, prüft übrigens dann doch mal so gar niemand den Ladestand der ganzen Elektroautos.

Sehr viele E-Autos unterwegs

Auf Korsika selbst haben wir zunächst keine Ladesäule gebraucht, so dass wir uns von der Hafenstadt Bastia direkt zu unserer Unterkunft aufmachen. 1,5 Sunden später sind wir da. Wir haben Glück, denn auch in dieser relativ großen Ferienanlage gibt es eine Ladesäule, allerdings nur eine 22-kw-Säule. Das bedeutet, will man hier den Akku von 0 auf 80 Prozent laden, kann das bis zu 8 Stunden dauern. Anstatt 89 zahlen wir hier aber nur fast die Hälfte pro KWH, knapp 50 Cent. Wir laden das Auto von 12 bis 20 Uhr, während wir am Pool und am Meer sind. Dann ist der Akku wieder fast voll. Überall auf Korsika gibt es derartige 22-kw-Ladesäulen. Schnellladesäulen sind dagegen eher rar gesät. Auf unserer Ferienanlage sind extrem viele Elektroautos unterwegs. Daher macht es in jedem Fall Sinn, wenn Ferienanlagen dementsprechende Ladesäulen bereithalten, da dies auch deren Attraktivität für Buchungstouristen steigert. Bei uns in der Ferienanlage waren erstaunlich viele deutsche E-Autos vor Ort. Schnellladesäulen wären sogar noch besser. Wenn wir keine Ladesäule vor Ort gehabt hätten, hätten wir das Laden einfach mit einem Ausflug in eine Stadt in der umliegenden Umgebung gekoppelt.

Tesla schon wesentlich weiter

Bei der Rückfahrt stehen wir mehrere Stunden im Stau, als wir Italien und die Schweiz durchqueren. In der Schweiz müssen wir auf Höhe von Chur tanken. Das Problem: Entweder passt der Ladestecker nicht oder die auf der App angezeigte Ladesäule finden wir nicht oder sie funktioniert nicht oder es ist nur eine 22-kw-Ladesäule. Nach einer 30-minütigen Suche finden wir am Ende doch noch eine passende Säule. Es wäre sicher einfacher, wenn auch die E-Auto-Branche schon einheitliche Stecker und Ladesäulen für alle anbieten würde mit einheitlichen Apps. Hier ist Tesla schon wesentlich weiter. Die Ladesäulen gibt es wirklich überall und funktionieren immer nach demselben Prinzip.

Hilfsbereite Italiener

Unser Fazit: Mit einem Elektroauto in den Urlaub zu fahren, ist in der heutige Zeit wirklich kein Problem mehr. Wir würden es immer wieder machen. Ein Zeitverlust entsteht kaum im Vergleich zum normalen Laden mit einem Benziner, wenn man bedenkt, dass man bei einem Tankvorgang oft nach dem Tanken noch in die Tankstelle schlendert, einen Kaffee bestellt und Essen für die Kinder kauft. Das alles hat man (noch) nicht bei vielen E-Ladesäulen, da sie teilweise einfach irgendwo im nirgendwo stehen. Daher spart man sich hier viel Nörgelei und Geld. Und wenn eine Ladesäule dann doch mal bei einem Schnellrestaurant ist, kann man es mit einem Mittagessen verbinden. Am schönsten sind tatsächlich die Ladesäulen, wo es (noch) keinen Kiosk oder ähnliches nebendran gibt, wie etwa am Fährhafen in Savona, und man einfach nur wartet und die Ruhe genießt. Hier kommt man denn auch schnell mit hilfsbereiten Italienern ins Gespräch, die hier ebenfalls tanken.

Kosten

Man tankt nur unwesentlich günstiger, um dieselbe Reichweite zu erzielen wie bei einem Benziner. Wer ein Elektroauto fährt, sollte diesen daher nicht wegen vermeintlich günstiger Tankkosten kaufen. Viele fahren ein E-Auto aktuell schlicht und ergreifend, weil er für Selbstständige und Unternehmer aktuell attraktiver beim Versteuern ist. Für Privatmenschen lohnt sich das E-Auto insbesondere, wenn sie sowieso bereits eine PV-Anlage auf dem Dach ihres Hauses haben und dadurch kostenfrei tanken.

Das Video dazu gibt es auf unserem Tiktok-Kanal: gschwaetz.dasmagazin




Mutmaßliches Tötungsdelikt: Ehemann erstach nach den bisherigen Ermittlungen vermutlich seine Frau

Im Falle der am vergangenen Freitag in Künzelsau tot aufgefundenen 50-jährigen Frau liegt zwischenzeitlich das Obduktionsergebnis vor. Der Tatverdacht gegen den 61-jährigen griechischen Ehemann der ebenfalls die griechische Staatsangehörigkeit besitzenden Getöteten hat sich hierdurch erhärtet.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte seine Frau erstach und zu einem späteren Zeitpunkt sich selbst Verletzungen im Bereich des Unterarms beibrachte.

Der Mann sitzt zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Eine Beteiligung dritter Personen kann nach bisherigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.

Das Ehepaar hat zwei Kinder.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei und der Staatsanwaltschaft Heilbronn-Außenstelle Schwäbisch Hall

 




Tote Frau in Wohnung aufgefunden, Ehemann unter Tatverdacht

Am frühen Freitagnachmittag, gegen 13:30 Uhr, wurde der Polizei durch den Rettungsdienst ein stark blutender Mann in einer Wohnung in Künzelsau gemeldet. Die Polizei fand kurze Zeit später in dem Anwesen neben dem verletzten Mann auch dessen bereits tote 50-jährige Ehefrau. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehen die Staatsanwaltschaft und Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Die Kriminalpolizei hat mit Hilfe der Rechtsmedizin die Ermittlungen übernommen.

Ein Tatverdacht richtet sich hierbei gegen den 61-jährigen Ehemann der zunächst zur Behandlung seiner, sich vermutlich selbst zugebrachten Verletzungen, in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Nachdem sich sein Zustand stabilisierte wurde er am Samstagnachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Öhringen vorgeführt.

Der von der Staatsanwaltschaft Heilbronn, wegen des Vorwurfs des Totschlags beantragte Haftbefehl wurde erlassen und in Vollzug gesetzt. Zur Klärung der Todesumstände wurde eine Obduktion angeordnet. Weitere Angaben können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erfolgen.

Quelle: Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn

Laut Aussagen von Anwohnern soll eine Straße am Freitag unweit des ehemaligen Krankenhauses und der Comburgstraße diesbezüglich von der Polizei gesperrt worden sein.