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Ein hochrangiger Fachbeamter war zufällig beim Zahnarzt…und die Geschichte nahm ihren Lauf

Zur Freitagabend-Krimizeit hatte die FDP Hohenlohe am Freitag, 4. September 2021, ins Künzelsauer Anne-Sophie-Haus geladen. Dieses ehemalige Polizeirevier war eine angemessene Kulisse für das Thema, über das Dr. Florian Toncar, Abgeordneter des Bundestages und Obmann im Wirecard-Untersuchungsausschuß, vortrug: Toncar informierte über den Wirecard-Skandal, den „größten Bankraub der Geschichte“, wie er die Vorgänge bezeichnete, mit insgesamt etwa 27 Mrd. Euro Schaden. Das entspricht dem Jahreshaushalt mancher Bundesländer oder, ganz aktuell, ungefähr der prognostizierten Schadenssumme der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Er redet frei, nicht ohne die vom etwa 20-köpfigen Publikum erwarteten feinen Spitzen gegen den politischen Gegner und an einigen Stellen mit einem sarkastisch-humorvollen Unterton.

Aufstieg und Fall von Wirecard

Michael Schenk (Mitte) stellt Florian Toncar (rrechts) vor. Links: Valentin Abel. Foto GSCHWÄTZ.

Toncar berichtet über Aufstieg und Fall der Firma Wirecard und beleuchtet insbesondere das Tun und vor allem das Nichtstun der Behörden. Vor allem BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, und die zuständige Staatsanwaltschaft München kritisiert er heftig. Die Informationen, die er aus dem Untersuchungsausschuss mitbringt, wirken teils geradezu grotesk. Zum Beispiel als er über die Entscheidungsfindung der BaFin über ein Leerverkaufsverbot für Wirecard-Aktien berichtet: Die zuständige hochrangige Mitarbeiterin war krank, ihre Vertreterin war zwar im Hause, wurde aber in die Entscheidung nicht einbezogen, ein hochrangiger Fachbeamter war zufällig beim Zahnarzt und so wurde die weitestreichende Entscheidung, die die BaFin je getroffen hat, quasi auf Sachbearbeiterebene getroffen. Dass es sich dabei auch noch um eine Fehlentscheidung gehandelt hat, die den Schaden letztendlich vergrößerte, steht auf einem anderen Blatt.

Einfluß der Politik

Nicht nur die Behörden, Aufsichtsgremien und die Wirtschaftsprüfer haben versagt, so Toncars Ansicht, sondern auch die Politik. Insbesondere das Finanzministerium in Person von SPD-Kanzlerkandidat Scholz sieht er in der Verantwortung. Die oberste Ebene des Ministeriums sei durchweg informiert gewesen und hätte einschreiten können, habe der Untersuchungsausschuss herausgearbeitet. Die europäische Finanzaufsicht ESMA spricht sogar von „beispiellosem“ Einfluß des Ministeriums. Toncar wirft Scholz vor, er habe „vorher und hinterher nicht gehandelt“.

Freier Markt hat gewirkt

Auf der anderen Seite sieht Toncar durch den Wirecard-Skandal den freien Markt gestärkt: „Die privaten Institutionen haben funktioniert, Presse, Aufsichtsrat und Investoren. [Red.: der Journalist Dan McCrum von der Financial Times wurde wegen seiner (korrekten!) Berichterstattung sogar der Verschwörung gegen Wirecard bezichtigt und daraufhin strafrechtlich verfolgt]. Presse und Marktreaktion haben erst die Reaktion hervorgerufen.“

Politische Folgerungen

Ein erstes Gesetz, Toncar nennt es „Schlechtes-Gewissen-Gesetz“ habe die Regierung als Konsequenz bereits verabschiedet. Dieses richte sich aber nur an die Wirtschaftsprüfer. In diesem Gesetz sieht Toncar die Gefahr, dass sich aufgrund der erhöhten Haftungsgrenzen ein Oligopol bilden könnte. Ihm fehlt eine Stärkung der Aufsichtsräte: „Starker Aufsichtsrat, starke Eigentümer“, meint Toncar. Auch die eingeleitete BaFin-Reform geht Toncar nicht weit genug: Mehr Personal, dafür auch mehr Aufgaben, sei nicht ausreichend. Er fordert eine „GSG9 für den Finanzmarkt“, die ähnlich wie die GSG9 „ihre Rucksäcke packt und hinfliegt“, wenn irgendwo ein Problem auftaucht. Außerdem will er, dass sich die BaFin verstärkt darum kümmert, „komplexe risikobehaftete Geschäfte zu kontrollieren und schlecht verstandene Geschäftsmodelle zu prüfen.“

Vertiefendes Interview

Nach dem Vortrag standen Florian Toncar und Valentin Abel GSCHWÄTZ Rede und Antwort:

GSCHWÄTZ: Verschärfte Regeln zur Marktüberwachung – das klingt nicht nach dem freien Markt, den die FDP immer fordert?

Toncar: Im Gegenteil! Der Kapitalmarkt braucht Regeln, zum Beispiel über wahrheitsgemäße Berichterstattung. Diese Regeln sind Funktionsvoraussetzung für einen freien Markt, denn die Anleger sollen entscheiden können, wo ihr Geld hingeht, nicht irgendeine staatliche Institution. Nur die Marktakteure können die regulierende Funktion ausüben.

GSCHWÄTZ: Umfragen ergeben, dass die FDP eine hohe Anziehungskraft auf junge Leute ausübt, warum?

Toncar: Das beantworte ich Ihnen mal ganz stichpunkthaft:

  • Modernisierung und Digitalisierung
  • keine weiteren Schulden
  • Klimaschutz durch Technologie. Deutschland ist Exportnation. Wir können uns entscheiden für  „Buße und Verzicht“ oder den Klimaschutz als Chance für Deutschland begreifen.

Auch eine Forderung der Freien Demokraten. Foto:GSCHWÄTZ

Marcel Wander, der gerade erst seinen Beitrittsantrag zur FDP abgegeben hat, ist noch Schüler. Er ergänzt zur Frage nach der Jugend: „Die Bildungspolitik und die Digitalisierung in der Schule. Wir haben in den Klassenräumen teilweise noch Tageslichtprojektoren im Einsatz. Und Bildung ist ein Aufstiegsversprechen.“ Und Urs Markert, Kreisvorsitzender der JuLis ergänzt: „Die FDP fordert mehr Mitspracherecht für die Jugend, zum Beispiel die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre und die Einrichtung von Jugendparlamenten. Das ist ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit, genauso wie die Forderung nach der schwarzen Null“.

GSCHWÄTZ: Herr Abel, Sie sind der Direktkandidat der FDP im Wahlkreis. Wollen Sie jetzt doch lieber  regieren als gar nicht regieren?

Abel:  Wir wollen immer regieren, wollen dabei aber eine liberale Handschrift sehen, das ist uns 2017 schwergefallen.

GSCHWÄTZ: Nach den aktuellen Zahlen könnte aber auch eine Rot-Schwarze Zweiparteienkoalition möglich werden?

Abel: Schwarz-Rot und Schwarz-Grün wäre beides nicht gut. Wir wollen einen Neuanfang mit frischem Wind. Es ist so viel liegengeblieben, dass die nächste Regierung ein 10-Jahres-Programm in 4 Jahren absolvieren muss. Rot-Schwarz wäre da kein Impuls. An der FDP vorbei soll es keine Regierung geben, unser Fokus liegt daher auf einem starken FDP-Ergebnis.

GSCHWÄTZ: Auf welchem Rang der Landesliste stehen Sie und wo müßte die FDP landen, damit Sie in den Bundestag einziehen?

Abel: Ich stehe auf Platz 12 und bei bundesweit 9-10 Prozent wäre ich wahrscheinlich gewählt.

GSCHWÄTZ: Und was würden Sie speziell für den Wahlkreis erreichen wollen?

Der ländliche Raum soll den Anschluß nicht verlieren

Abel: Ich werde mich dafür einsetzen, dass der ländliche Raum bezüglich Infrastruktur nicht den Anschluß verliert. Das betrifft den Verkehr auf Straße und Schiene, aber auch die Digital-Infrastruktur. Die Vernetzung von Ämtern und handfeste Verbesserung des digitalen Angebots für den Bürger ist hier zu nennen.

Den Mittelstand im Wahlkreis weiter stärken

Außerdem stärkt die FDP traditionell den Mittelstand. Der Mittelstand ist gerade in unserem Wahlkreis sehr wichtig. Wenn kleine und mittlere Unternehmen am Markt teilnehmen, dann bringt das Wohlstand für die Menschen.

Alternativer Vorschlag zum Klimaschutz

Und zu guter Letzt haben wir einen Alternativvorschlag zur Klimapolitik vorgelegt, nämlich die CO2-Bekämpfung mit marktwirtschaftlichen Mitteln. Wir fordern einen CO2-Mengendeckel und einen Handel mit CO2-Mengenzertifikaten.

GSCHWÄTZ: Herr Toncar, Herr Abel, wir danken Ihnen für das Gespräch.




Künzelsauer entwickelt Virenscanner für die Luft

Nahezu jeder kennt den Virenscanner auf dem PC, der unerwünschte und schädliche Inhaltsstoffe des World Wide Web  erkennen und fernhalten soll. Etwas ähnliches für die Umgebungsluft entwickelt derzeit Prof. Dr. Ralph Wystup aus Künzelsau. „Menschen wollen ihren persönlichen Raum sicher machen“, sagt er. „Auch die Atemluft. Dazu entwickeln wir unser „Luftradar“.“

Luftradar für die Atemluft

Klein, leicht und günstig soll das Gerät werden, das es zukünftig erlauben soll, in der Luft vorhandene Partikel von Pollengröße bis hinab zu Feinstäuben und Viren zu erkennen und bei gefährlichen Partikeln oder Aerosolen Alarm zu schlagen. Über das Gewicht sagt Wystup nichts, aber die sonstigen Daten lassen aufhorchen: Klein wie ein Schuhkarton soll das „Luftradar“ werden, der Zielpreis liegt im mittleren vierstelligen Bereich.

„Alles, was in er Luft ist, wollen wir erfassen können“

Die Wirkungsweise seines Detektors vergleicht er mit einer App zur Bestimmung von Pflanzen: Erst wird ein Foto gemacht, dieses Foto wird mit bekannten Daten verglichen. Wenn dieser Schritt zu keinem Ergebnis führt, werden Experten kontaktiert. Und ganz ähnlich soll seine Entwicklung auch funktionieren:

Rasterelektronenmikroskop statt Fotoapparat

Allzuviele Details will er noch nicht preisgeben, nur soviel: Da ein Fotoapparat nicht ausreicht, kleinste Teilchen sichtbar zu machen, verwenden Wystup und sein Team ein miniaturisiertes Rasterelektronenmikroskop (REM), wie es beispielsweise auch in Raumsonden zur Erforschung des Alls eingesetzt wird und auf dem Markt verfügbar ist.
Das damit erzeugte Bild wird von einer künstlichen Intelligenz untersucht und möglichst in Deckung mit bekannten Teilchen gebracht. „Bilderkennung ist nichts Neues“, sagt Wystup dazu und weiß auch: „Bilddatenbanken für Bakterien oder Viren sind vorhanden“. Falls die entdeckten Teilchen bekannt und gefährlich sind, wird gewarnt. Sollten unidentifizierbare Luftobjekte gefunden werden, werden wie bei der Blumen-App ebenfalls Experten kontaktiert.

Anwendungsmöglichkeiten

Wystup sieht viele Anwendungen: „Stellen Sie sich vor, Sie gehen einfach durch eine Drehtür und Ihre  Atemluft wird analysiert“ nennt er einen Anwendungsfall. Krankenhäuser, Labore oder ähnliche Institutionen dürften ein Markt sein. Aber auch zur Luftqualitätsmessung, zum Beispiel in Innenstädten wäre ein kleines und mobiles Gerät sicherlich einsetzbar. Und natürlich gibt es wissenschaftliche Anwendungen: zum Beispiel könnten Biologen die Zusammensetzung einer Blumenwiese anhand der Art und Konzentration der Pollen in der Luft erfassen.

Aktueller Stand

Zeigen kann Wystup das Gerät noch nicht, denn noch ist der Scanner ein gutes Stück weit von der Marktreife entfernt. Als erster Meilenstein soll nun ein Prototyp hergestellt werden, der Teilchen bis hinunter zur Pollengröße erkennen kann. Pollen sind etwa tausendmal so groß wie Viren, in den nächsten Schritten sollen dann Bakterien und später auch Viren erkannt und analysiert werden können.

Für die Entwicklung des Prototypen und die spätere Fertigung hat Wystup ein Unternehmen gegründet, er nennt es nicht etwa hochdeutsch „MeineLuft“ oder Denglisch „MyLuft“, sondern auf hohenlohisch „meiluft“. Er selbst ist für die Entwicklung der Hardware verantwortlich, sein Bruder Frederik entwickelt die Software. „Um an die Zuschüsse zu kommen, müssen Sie ein kleines Unternehmen gründen, weil es die spezielle Programme nur für kleine und mittlere Unternehmen gibt“, begründet Wystup.

Erstmal die Finanzierung sichern

Ralph Wystup demonstriert seine futuristische Atemschutzmaske. Foto: GSCHWÄTZ / Archiv

Derzeit ist Wystup mit Banken und Investoren im Gespräch, um die Finanzierung der Prototypen zu sichern. Da er bereits 13 Patente angemeldet hat, ist er optimistisch, dass sein Projekt für Geldgeber interessant ist. Bis Mitte/Ende 2022 soll der Prototyp fertiggestellt sein.

Anderes Projekt auf Eis

Für den Virendetektor hat Wystup ein anderes Projekt auf Eis gelegt: Die futuristische Atemschuzmaske, die in Zusammenarbeit mit mehreren hohenlohischen Unternehmen entwickelt wurde, wird vorerst nicht weiterentwickelt. Der Bedarf an einem solch komplexen Atemschutz, bei dem sowohl die ein- als auch die ausgeatmete Lust gefiltert wird, habe sich während der Pandemie nicht gezeigt. „Der Sensor ist lukrativer“, meint Wystup.

Text: Matthias Lauterer




Brand einer Photovoltaikanlage in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide

Freitagabend, den 03. September 2021: Großbrand in der Abt-Knittel-Straße auf der Niedernhaller Giebelheide. Die Feuerwehren von Niederhall, Weißbach und Künzelsau sind laut Leserberichten wohl vor Ort im Einsatz, ebenso wie der Rettungsdienst, die Polizei und weitere Helfer sind vor Ort.

Eine Photovoltaikanlage hat laut Zeugen vor Ort gebrannt.

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat




AfD: Keine Steuer-Denunziationsplattform

AfD-Kreissprecher Anton Baron kritisiert die Steuer-Denunziationsplattform von Finanzminister Bayaz (Grüne)  als Absage an den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Die Pläne des Ministers schaffen ein Klima des Misstrauens. Besonders beschämend sei, dass die grüne Spitzenkandidatin Bärbock diesen Steuer-Pranger auch noch verteidigt. Statt dem Steuerzahler, der den Staatsapparat durchfinanziert, mit derart üblen Methoden zu begegnen, sollte sich Bayaz lieber Gedanken um Ausgabenkürzungen machen, besonders bei den horrenden Kosten für grüne Weltrettungsphantasien. Zwar müsse der rechtstreue Bürger seine Steuern bezahlen, aber das Sorgen für Steuergerechtigkeit sei Kernaufgabe des Staates und nicht der Bürger. „Wir sind gespannt, ob die CDU als Koalitionspartner mit mehr als nur Wahlkampfrhetorik gegen dieses Portal aufwarten kann oder wie üblich einknickt, um die ungleiche Koalition zu erhalten“, so Baron weiter.

Pressemitteilung der AfD Hohenlohe Schwäbisch-Hall




FDP findet Wasserstoff als einer der „Zukunftsantriebe“ sinnvoll

In den Räumen der EnBW in Öhringen ließen sich am Freitag, 27. August 2021, zahlreiche Bürger sowie Stephen Brauer (MdL, FDP) und Valentin Abel (FDP-Kandidat für die Bundestagswahl 2021) unter dem Titel „Wohin geht die Reise mit dem Wasserstoff?“ Zukunftsoptionen für die Energiewende erläutern.

Die FDP teilt dazu mit:

Wohin geht die Reise mit dem Wasserstoff ?

Der Leiter des Regionalzentrums Neckar-Franken der EnBW, Michael Gutjahr, begrüßte zahlreiche Mitglieder und Gäste der FDP Hohenlohe am Öhringer Standort.

Nach der Vorstellung des Unternehmens übernahm Dr. Heike Grüner die fachliche Erläuterung der „Wasserstoff-Insel“.

Was ist die „Wasserstoff-Insel“?

Das Projekt will eine Lösungsmöglichkeit für die Energiewende erarbeiten, indem überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien gespeichert und damit nutzbar gemacht werden kann. Die erneuerbaren Energiequellen unterliegen wetterabhängig starken Schwankungen. „Windräder und Photovoltaik-Anlagen müssen zurzeit abgeschaltet werden, wenn zu viel Strom aus diesen Energiequellen erzeugt wird, da keine Speicherkapazitäten vorhanden sind“, so Grüner.

Power-2-Gas als Schlüsseltechnologie

Eine entscheidende Technologie ist dabei „Power-to-Gas“. Hierbei wird durch Strom aus Wasser Gas hergestellt. Das Wasser wird in seine chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Den Wasserstoff kann man in das bereits vorhandene Erdgasnetz (ca. 500 000 km in Deutschland) einspeisen, weitertransportieren und wenn nötig wieder zum Verbrauch bereitstellen. „Speichern“ ist das Zauberwort der Öhringer Wasserstoff-Insel, dem Leuchtturmprojekt für die Region im Bereich erneuerbare Energien.

Erdgasinfrastruktur nutzen

Das Ziel ist einen sicheren Netzbetrieb auch mit Mischgasen zu schaffen. Somit könnte die vorhandene Infrastruktur der Erdgasleitungen ein wichtiger Teil der Energiewende werden.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe

 




Ausbildungsbeginn bei ebm-papst für 81 Auszubildende und Studierende

81 junge Menschen beginnen am 1. September 2021 ihre Ausbildung oder ihr duales bzw. kooperatives Studium in der ebm-papst Gruppe, Technologieführer von Ventilatoren und Motoren. Davon 58 in Mulfingen, sechs in Landshut und 17 in St. Georgen.

Die Berufsausbildung ist besonders für ländlich geprägte Unternehmen, wie ebm-papst, ein bedeutendes Instrument zur Gewinnung von Fachkräften. Hansjörg Kaltenbrunner, Ausbildungsleiter von ebm-papst St. Georgen sagt: „Der immer größer werdende Fachkräftemangel hebt die Wertigkeit der Ausbildung fortlaufend nach oben. Wer im härter werdenden Wettbewerb langfristig bestehen möchte, muss auf die jungen digitalgeprägten Menschen setzten.“

350 junge Menschen in Ausbildung

Insgesamt bildet das Familienunternehmen derzeit rund 350 Auszubildende und DH-Studenten in 23 unterschiedlichen Berufen an seinen deutschen Standorten aus. ebm-papst steht seit Jahrzehnten für eine moderne Ausbildung auf Augenhöhe und ermöglicht neben den klassischen Inhalten viele Weiterbildungsmöglichkeiten u.a. durch Auslandsaufenthalte in den weltweiten Tochterunternehmen oder bei spannenden Azubiprojekte, wie beispielsweise den Energiescouts, an. Timo Pflüger, Aus- und Weiterbildungsleiter von ebm-papst Mulfingen, sagt: „Für uns sind nicht nur die Noten wichtig, sondern die erkennbare Begeisterung für den Ausbildungsberuf bzw. Studiengang und die Teamfähigkeit. Wir bieten eine sichere Ausbildung an, bei der der junge Mensch und die Gesundheit stets im Vordergrund stehen.“

Übernahme ist gelebte Praxis

Eine spätere Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis ist für das Unternehmen dabei von Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite gelebte Praxis. Auch bietet ebm-papst seinen jungen Menschen Unterstützung, sofern diese einen weiteren Bildungsschritt unternehmen möchten. Gerald Rudolf, Leiter der gewerblichen-technischen Ausbildung bei ebm-papst Landshut, betont: „Wir werden die Arbeits- und Lernumgebung unserer Auszubildenden möglichst so gestalten, dass sie sich wohl fühlen und Freude an der Ausbildung haben, denn nur so kann jeder von ihnen dass Maximale erreichen.“

Corona bedeutet rückläufige Bewerberzahlen

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten viele Aktivitäten wie z. B. Praktika, Projekte mit Kooperationsschulen und Berufsinformationstage nicht durchgeführt werden. Dadurch entfielen für ebm-papst wichtige Kontaktpunkte zu Schüler:innen, was insgesamt zu rückläufigen Bewerberzahlen führte.
Die weltweite Corona-Pandemie forderte auch in der Ausbildung bei ebm-papst in den vergangenen Monaten eine hohe Flexibilität von Ausbilder:innen und Auszubildenden und wurde kontinuierlich den herrschenden COVID-19-Situationen angepasst, beispielsweise durch ein theoretisches und praktisches Lernen im mobilem Umfeld, der Steuerung von Teamgrößen in den Ausbildungsbereichen oder individueller Betreuung und Unterstützung durch die Ausbilder:innen .

Damit konnte ebm-papst an seinem hohen Ausbildungsniveau festhalten und wird seinen jungen Menschen auch nach dem Abschluss eine langfristige Perspektive bieten.

Bewerbung für das nächste Ausbildungsjahr bereits jetzt möglich

Für das Ausbildungsjahr ab dem 1. September 2022 sucht ebm-papst bereits Auszubildende an allen deutschen Standorten. Die angebotenen Ausbildungsberufe finden Sie unter: www.karriere.de.ebmpapst.com. Eine Bewerbung ist seit dem 1. August 2021 möglich.

ebm-papst bildet in folgenden Ausbildungsberufen und DH-Studien aus:

Kaufmännische Ausbildung:
–           Kaufmann/-frau für Büromanagement
–           Industriekaufmann/-frau
–           Industriekaufmann/-frau mit Zusatzqualifikation
–           Fachkraft für Lagerlogistik
–           Fachlagerist/-in

Gewerblich-technische Ausbildung:
–           Elektroniker/-in für Geräte und Systeme
–           Elektroniker/-in für Betriebstechnik
–           Industrieelektriker/-in
–           Maschinen- und Anlagenführer/-in
–           Mechatroniker/-in
–           Industriemechaniker/-in
–           Zerspanungsmechaniker/-in
–           Technische/-r Produktdesigner/-in
–           Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik
–           Fachinformatiker/-in für Systemintegration

Studium (DHBW):
–           Bachelor of Engineering – Elektrotechnik
–           Bachelor of Engineering – Elektrotechnik/Infotronik
–           Bachelor of Engineering – Mechatronik
–           Bachelor of Engineering – Maschinenbau – KE
–           Bachelor of Engineering – Maschinenbau – PT
–           Bachelor of Engineering – Wirtschaftsingenieurwesen – IPL
–           Bachelor of Engineering – Wirtschaftsingenieurwesen – ITV
–           Bachelor of Science – Wirtschaftsinformatik
–           Bachelor of Science – Angewandte Informatik
–           Bachelor of Arts – Controlling & Consulting
–           Bachelor of Arts – Onlinemedien
–           Kooperativer Studiengang – Elektroniker/-in – Bachelor

Pressemitteilung ebm-papst




Musikinstrumente einfach mal ausprobieren

Welches Instrument ist das richtige? Damit die Wahl und das Entscheiden für ein Instrument oder vielleicht auch für das Singen leichter werden, lädt die städtische Jugendmusikschule Künzelsau im
September zu einem Infotag und zu Schnupperstunden ein:
Der Infotag findet am Samstag, 18. September 2021 von 14 bis 17 Uhr im Hermann-Lenz-Haus, Kirchplatz 9, in Künzelsau statt. Während der Tage des offenen Unterrichts, von Montag, 20. September bis Freitag, 24. September 2021, sind Gäste ausdrücklich erwünscht.

Jürgen Koch lädt Kinder und Familien ein

Kinder, die sich für ein Musikinstrument interessieren, sind gemeinsam mit ihren Familien herzlich willkommen. Die Teilnahme an den beiden Angeboten ist kostenfrei.

„Das ist eine sehr gute Möglichkeit für die Kinder verschiedene Musikinstrumente auszuprobieren und kennenzulernen. Wir Lehrer stehen beratend zur Seite und stellen auch Instrumente vor. Damit
wollen wir eine Hilfestellung bei der Beantwortung der Frage nach dem richtigen Instrument für das Kind geben“, lädt Musikschulleiter Jürgen Koch Familien ein, die Tage des offenen Unterrichts und den
Infotag zu nutzen.

Großes Angebot an Instrumentalunterricht

Folgende Fächer und Instrumente werden angeboten: Gesang, Gitarre, E-Gitarre, Trompete, Horn, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola, Violoncello, Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Posaune,
Euphonium, Tuba.

Bitte vorab anmelden

Um eine kurze Voranmeldung für die Tage des offenen Unterrichts wird gebeten. Diese nimmt Stefan Bender, Fachbereichsleiter Blasinstrumente und Stadtkapellmeister entgegen. Kontakt: stefan.bender@kuenzelsau.de, mobil 0151 58495667, gerne auch per

Neue Kurse beginnen ab Oktober 2021

Die Schnuppertage liegen ideal vor dem Beginn des neuen Semesters. Im Oktober 2021 beginnen die neuen Kurse und es gibt noch freie Plätze. Die Musikschule gibt gerne Informationen dazu und nimmt Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern an für den Unterricht in den Fächern Violine, Violoncello, Querflöte, Euphonium, Posaune, Klarinette, Saxophon, Blockflöte, Klavier, Gitarre und Trompete, Horn und Gesang.

Instrumente können über den Förderverein ausgeliehen werden

Vom Förderverein für die Jugendmusikschule können bei Bedarf kostengünstig Leihinstrumente
gestellt werden.

Angebot für Kinder schon ab 3 Jahren

Ebenso beginnen ab Oktober 2021 auch die neuen Kurse für die kleineren Kinder ab drei Jahren mit der Musikalischen Früherziehung, der Musikalischen Grundausbildung, der Orientierungsstufe und der
Kindersingstunde.

Musikalische Früherziehung

Die „Musikalische Früherziehung“ ist für Kinder ab drei Jahren gedacht und dauert eineinhalb Jahre. Darauf aufbauend gibt’s für die Musikalische Grundausbildung für Kinder ab fünf Jahren. Im Vordergrund stehen gemeinsame Spielfreude, Fantasie, Singen und Tanzen sowie elementares Instrumentalspiel. Das gemeinsame Erleben der Musik prägt den Unterricht. Es werden Lerninhalte
vermittelt, die das Verständnis für die Notenschrift wesentlich erleichtern. Die Kurse werden in Künzelsau im Hermann-Lenz-Haus und verschiedenen Kindergärten in Künzelsau angeboten.

Kindersingstunde

Für Kinder ab sechs Jahren hat die Jugendmusikschule noch weitere Angebote: In der „Kindersingstunde“ entwickeln die Kinder durch gemeinsames Singen im Ensemble Spontanität, Freude und Bewusstsein für das körpereigene Instrument. Gemeinsame Aufführungen von Singspielen oder Kindermusicals in Zusammenarbeit mit anderen Instrumentalgruppen sind meist das Ziel
der Proben.

Orientierungsstufe

Die „Orientierungsstufe“ ist für Kinder ab sechs Jahren gedacht und dauert ein halbes Jahr. Der Unterricht umfasst das vertiefende Kennenlernen von Instrumenten aus allen Bereichen, rhythmische
Übungen und den Einstieg in die Notenschrift. Auf diese Weise können sich jüngere Kinder besser vorstellen, ob und welches Instrument sie gerne erlernen wollen. Die Kurse finden im HermannLenz-Haus in Künzelsau statt.

Musik ist wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung

Das gemeinsame Musizieren fördert die Motivation und das soziale Miteinander der Kinder und Jugendlichen. In den verschiedenen Instrumentalfächern gibt es Ensembles, in denen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene mitspielen können.

Info

Anmeldeformulare und Informationen zu den Instrumenten, Kursen oder zu anderen Angeboten gibt es auf der Homepage der Stadtverwaltung Künzelsau, www.kuenzelsau.de , und bei der Jugendmusikschule Künzelsau. Kontakt: Jürgen Koch und Katerina Kaminski, Telefon 07940 931800 oder 07940 931801.

Pressemitteilung der Stadt Künzelsau




„Die Autoindustrie hat angekündigt, dass sie aus dem Verbrennungsmotor aussteigen will“

Catherine Kern hat bei der Landtagswahl im März 2021 erstmals das Wahlkreismandat für die GRÜNEN geholt, nachdem die Wähler aus dem Hohenlohekreis bisher immer einen Abgeordneten der CDU als direkt gewählten Vertreter nach Stuttgart geschickt hatten. GSCHWÄTZ hat mit ihr ein „ungefähr 100-Tage“-Interview geführt.

Catherine Kern von den Grünen. Foto // privat

„Ich bin viel unterwegs“

GSCHWÄTZ: Hallo Frau Kern, seit wie vielen Tagen sind Sie jetzt Mitglied des Landtags?

Kern: Gewählt bin ich seit 14. März 2021 – seit Mai 2021 ist die neue Regierung im Amt. Da müsste ich in meinem Kalender nachzählen.

[Anmerkung der Redaktion: Die konstituierende Sitzung war am 11. Mai 2021, bis zur Veröffentlichung des Interviews am 31. August ist sie seit 112 Tagen Abgeordnete]

GSCHWÄTZ : Aber Sie finden sich in den Räumlichkeiten inzwischen zurecht?

Kern: Ja, obwohl ich selten da bin. Fraktionssitzungen und Plenum, aber ich bin auch viel unterwegs.

GSCHWÄTZ: Das wäre die nächste Frage gewesen: Wie viele Tage in der Woche nimmt Stuttgart in Anspruch? Wie sieht der Alltag einer Abgeordneten aus?

Kern: Ich fahre immer ganz früh am Dienstag hin, dann gibt es eine Teamsitzung mit meinem Team. Und danach gibt es Termine vor Ort, Ausschußsitzungen, AK-Sitzungen oder ich treffe mich mit Menschen, die mit meinen Gebieten zu tun haben. Dienstags übernachte ich meistens, denn Mittwochs geht es weiter mit dem Plenum. Das geht meistens den ganzen Tag und dann gibt’s oft noch einen Abendtermin. Es sind viele Dokumente durchzulesen. Da übernachte ich in der Regel noch einmal. Am Donnerstag noch einmal Plenum. Danach fahre ich wieder nach Hohenlohe.

„Zwischen welchen Terminen stören wir Sie gerade?“

GSCHWÄTZ: Zwischen welchen Terminen stören wir Sie gerade?

Kern: Gar keine. Diese Woche waren keine Sitzungen, aber ich sitze ja noch im Gemeinderat und Kreistag. Diese Woche war Gemeinderatssitzung, da gibt es auch eine Fraktionssitzung vorab. Ich hatte verschiedene Wahlkreistermine diese Woche. Mein Büro ist gerade im Urlaub. Heute will ich einfach einige Telefonate führen, heute mache ich so eine Art Bürotag. Heute Abend habe ich dann wieder einen Termin.

GSCHWÄTZ: Haben Sie sich denn auch in der Landtagsbürokratie schon zurechtgefunden? Abläufe, die man als Neuling nicht kennt, dass man auch mal an eine verschlossene Tür läuft – im bürokratischen Sinn?

„Mein Büro ist ständig damit beschäftigt, Bürgerfragen zu beantworten“

Kern: Das empfinde ich absolut nicht so. Ich bringe natürlich auch Fragen aus dem Wahlkreis mit, mein Büro ist ständig beschäftigt, Bürgerfragen zu beantworten. Ich finde das wunderbar, welche Hilfe und Unterstützung ich bekomme, von anderen Büros, von anderen Abgeordneten oder von unseren parlamentarischen Berater:innen, die Experten auf ihrem Feld sind. Da habe ich nicht das Gefühl, dass es bürokratisch ist.

Informationsflut auf Papier

Ich habe von anderen Parteien gehört, dass sie den Papieraufwand schlimm finden. Man muss am Anfang der Legislatur ankreuzen, ob man die Sachen auf Papier oder digital bekommen will,  vielleicht hat der Kollege das versäumt, anzukreuzen. Ich finde das nicht problematisch. Von wem wir viel Papier bekommen sind die Verbände. Die Verbände schicken an alle Abgeordneten ihre Jahresberichte oder sonstige Informationen – das ist eine richtige Informationsflut, das muss man sagen.

„Bürokratie? Das empfinde ich gar nicht so“

Aber Bürokratie – habe ich nicht erlebt. Auch alle Achtung für die IT-Abteilung des Landtags, was meine Büroeinrichtung anbelangt. Die sind eine kleine Abteilung und haben wahnsinnig viel zu tun. Die Einrichtung von Büros dauert seine Zeit, alte Abgeordnete müssen ausziehen, manchmal ist da eine Bremse dabei … auf jeden Fall: Diese Sachen laufen einfach an, das braucht seine Zeit. Aber Bürokratie? Das empfinde ich gar nicht so.

GSCHWÄTZ: Was sind für Sie die wichtigsten Themen auf landespolitischer Ebene, die in dieser Legislaturperiode unbedingt angegangen werden müssen?

Klimaschutz, Wohnungsbau, Corona und Verkehrswende

Kern: Wir haben jetzt angefangen mit dem Klimaschutz, das ist sehr sehr wichtig. Da kommen dann Stimmen aus anderen Parteien „was bringt Klimaschutz für BW alleine?“ Aber wir müssen uns alle anstrengen, wir haben ja das Pariser Abkommen unterschrieben, Amerika ist wieder mit im Boot. Wenn der Co2-Preis sich erhöht, ist es unabdingbar, dass die erneuerbaren Energien vorangebracht werden, damit wir da Alternativen haben.

„Auch die Autoindustrie hat angekündigt, dass sie aus dem Verbrennungsmotor aussteigen will“

Auch die Autoindustrie hat angekündigt, dass sie aus dem Verbrennungsmotor aussteigen will. Die sind dann auch auf erneuerbare Energie angewiesen, wenn wir eine CO2-freie bzw. eine Minimum-Emission erreichen wollen. Deshalb: Klimaschutz ganz klar.

Mehr Wohnungen statt Einfamilienhäuser

Ein weiteres Thema ist der Wohnungsbau, der soziale Wohnungsbau. Wir müssen uns anstrengen, Wohnraum zu schaffen für die vielen Menschen, die Probleme haben, ihre Miete zu bezahlen. Das ist sehr notwendig. Wir müssen uns gut überlegen, ob unsere Strategie gerade im ländlichen Raum die richtige ist, ständig Einfamilienhäuser zu bauen. Wir wollen natürlich nicht, dass Einfamilienhäuser völlig aus der Welt geschafft werden, ich wohne ja auch in einem Einfamilienhaus – aber da müssen wir wirklich gut überlegen, wie wir mit unserem begrenztem Platz umgehen. Dazu ist ja auch das neue Ministerium gegründet worden.

„Corona hat uns noch nicht verlassen“

Corona hat uns noch nicht verlassen: Wir müssen schauen, wie wir durch den Winter kommen mit Delta oder weiteren gefährlichen Varianten. Das ist eine Aufgabe, die uns bevorsteht. Natürlich geht es auch um die Nachwirkungen von Corona: Was macht das mit uns, was macht das mit unseren Kindern? Da wollen wir natürlich auch vorankommen.

„Die Angst vor der Digitalisierung müssen wir nehmen“

Und nicht zuletzt wollen wir die Verkehrswende voranbringen. Wir wollen im ÖPNV ein gutes Angebot anbieten, damit die Bevölkerung niederschwellig sagen kann, ich verzichte auf individuelles Fahren, wo ich nur allein im Auto sitze.

Das sind natürlich viele Aufgaben, die wir voranbringen wollen.

Nicht zuletzt die Digitalisierung, die Digitalisierung auch in den Schulen, dass wir alle endlich digitalaffin werden. Es geht ja nicht nur darum, dass wir die Infrastruktur bereitstellen können.  Sondern auch darum, dass die Menschen gut und vertrauensvoll damit umgehen können. Es gibt noch immer Menschen, die Angst haben vor der Digitalisierung, diese Angst müssen wir ihnen nehmen. Wir haben sehr, sehr viel zu tun.

GSCHWÄTZ: Gibt es ein Thema, das Sie auf der Agenda der Koalition vermissen?

Kern: Ich finde, wir haben genügend Themen im Koalitionsvertrag. Wir rechnen immer in 5-Jahres-Abschnitten. Wir müssen unsere Energie dahin bringen, wo wir etwas bewegen können und dürfen uns da nicht verzetteln.

„Wir dürfen uns nicht verzetteln“

Nicht angesprochen habe ich vorhin die Wahlreform, die wir auch angehen. Da gibt es ja unterschiedliche Themen: Wählen mit 16, Listenwahl, Nein-Stimmen bei der Bürgermeisterwahl …

Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich etwas vermisse, da haben wir wirklich genug zu tun. Und wir wissen zudem nicht, was kommt noch auf uns zu. Corona kam unvorbereitet. Wir brauchen einen Puffer für Dinge, die aus Ecken, wo wir nichts erwarten, auf uns zukommen. Damit wir auch etwas angehen können, wenn plötzlich etwas am Horizont auftaucht, was nicht im Programm steht. Wir dürfen uns nicht verzetteln.

„Das Jagsttal ans Schienennetz anbinden“

GSCHWÄTZ: Was können Sie konkret für den Hohenlohekreis bringen? Projekte konkret anpacken, die speziell dem Hohenlohekreis etwas bringen?

Kern: Der Hohenlohekreis ist ein Teil von BW. Es geht darum, einen attraktiven ÖPNV haben, der Leute zum niederschwelligen Umsteigen bringt. Ich sitze ja auch im Kreistag, wo wir kürzlich Änderungen veranlasst haben: Wir haben ein Rufbussystem ins Leben gerufen, wir haben weiteren Routen zugestimmt, die auch das Jagsttal ans Schienennetz anbinden. Die von Einigen geforderte Erweiterung des Netzes haben wir auf September verschoben.

„In Hohenlohe den ökologischen Anbau voranbringen“

Auch im Bereich ökologische Lebensmittel wollen wir schauen, dass wir vorankommen. Wir wollen ja, dass noch mehr Umstellung stattfindet – das ist Klimaschutz, das ist Artenschutz. In dem Bereich würde ich gerne in Hohenlohe den ökologischen Anbau voranbringen.

„Eine liberale vielfältige Gesellschaft bleiben, wo jeder seinen Platz hat“

Im Bereich Gesellschaft ist es mir wichtig, dass wir nicht auseinanderdriften, dass wir eine liberale vielfältige Gesellschaft bleiben, wo jeder seinen Platz hat.

„Arbeit gibt es genug, wir haben einen Fachkräftemangel. Wir haben Bedarf, was Ausbildungsplätze anbelangt.“

Wir haben ja Fachkräftemangel, andererseits haben wir Menschen, die zu uns gekommen sind, die arbeitswillig sind. Da ist es wichtig, dass wir die Hürden nicht zu hoch machen. Sie haben ja vorher von Bürokratie gesprochen: Wir müssen schauen mit Duldungen und Aufenthaltserlaubnissen. Wenn jemand gut Deutsch spricht und integriert ist, kann es nicht sein, dass er jeden Tag Angst haben muss, dass er abgeschoben wird. Wir haben im Hohenlohekreis eine Arbeitslosigkeit von 2,9%, das ist Vollbeschäftigung. Arbeit gibt es genug, wir haben einen Fachkräftemangel. Wir haben Bedarf, was Ausbildungsplätze anbelangt. Es ist mir ein Anliegen, dass die Menschen nicht in Angst vor Abschiebung leben müssen. Das sind Themen, die mich beschäftigen.

„Es ist mir ein Anliegen, dass die Menschen nicht in Angst vor Abschiebung leben müssen“

GSCHWÄTZ: Sie sind zur medienpolitischen Sprecherin Ihrer Fraktion  ernannt worden. Was stellt man sich darunter vor? Und was ist spezifisch grüne Medienpolitik?

Kern: Wir haben den Staatsvertrag jetzt unterzeichnet und müssen den umsetzen. Unser Ansatz ist, dass unsere Medien staatsfern bleiben, informativ und neutral sind. Das ist der generelle Aspekt, den wir als Grüe wollen, dass das weiterhin so bleibt.

„Eine Gesellschaft verliert an Qualität, wenn sich nicht mehr weiß, was um sie herum passiert.“

Wir sehen ja eine Transformation, nicht nur in der Industrie, sondern auch im Bereich der Medien. Zeitungen, Fernsehen, Social Media: sehr vieles läuft zwischenzeitlich über das Internet. Es geht darum, in dieser Landschaft zu gewährleisten, dass weiterhin ein Angebot im Sinne einer liberalen, offenen, vielfältigen Gesellschaft umgesetzt wird. Das sind natürlich urgrüne Prinzipen, das ist mein Auftrag.

„Es ist mir ein Anliegen, dass der Lokaljournalismus gewährleistet ist“

Wenn ich Zeitungen anschaue, haben die mit dieser Umstellung zu kämpfen. Mir ist es ein großes Anliegen, dass die lokalen Zeitungen am Leben bleiben. Eine Gesellschaft verliert an Qualität, wenn sich nicht mehr weiß, was um sie herum passiert. Es ist mir ein Anliegen, dass der Lokaljournalismus gewährleistet ist. Es geht mir auch darum, dass private Angebote in Rundfunk und Fernsehen ihre Daseinsberechtigung haben.

Im Bereich Social Media ist es wichtig, dass wir unseren Kindern und Jugendlichen  eine gute Erziehung anbieten können und dass sie mit Social Media gut umgehen können, vertrauensvoll und positiv. Wir haben ein großes Problem mit Hass im Netz, mir ist es wichtig, dass wir Maßnahmen entwickeln, das zu reduzieren.

„Wir haben ein großes Problem mit Hass im Netz“

GSCHWÄTZ: Ich höre heraus, dass Sie das GSCHWÄTZ als lokales Medium unterstützen, das freut mich. Wo sehen Sie – gerade wenn wir in den Bereich Social Media gehen – die Grenze zwischen „klassischem Medium“ und der „privaten Meinungsäußerung“?

Kern: Im Bereich klassische Zeitungen haben wir Strukturen, Kontrollfunktionen, einen Presserat. Wenn gegen unsere Gesetze verstoßen wird, kann man sich beim Presserat beschweren. Wir müssen auch innerhalb Social Media Strukturen errichten, da sind wir dabei, das voranzubringen. Wir haben in der Justiz Stellen geschaffen, um diesen Hass im Netz zu bekämpfen, mit Gesetzen. Das ist die eine Seite.

„Wir müssen Weltstrukturen in den Social Media schaffen, die uns sagen, was ist erlaubt und was ist nicht erlaubt“

Die klassischen Medien – GSCHWÄTZ hat ja auch ein Online-Angebot – müssen diese Übergänge gut schaffen. Ich habe heute morgen gelesen, dass zum Beispiel die HZ neue Leser über digitale Angebote gewonnen hat. Es ist gut, dass die bewährte Medienlandschaft auch im Netz gut unterwegs ist, dass die Menschen, die draußen ihre Infos holen, sich sagen: Ich vertraue den Medien, wo ich weiß, dass die Information recherchiert ist.

Medienverantwortung für Kinder und Jugendliche ist eine „Weltaufgabe“

Es geht auch darum, Kinder und Jugendliche da hinzuführen, dass sie sehen, wo die Unterschiede sind. Das ist eine Riesenaufgabe, eine Weltaufgabe, es heißt ja World Wide Web. Wir haben in verschiedenen Bereichen bereits weltweite Konventionen. Wir haben kürzlich Joe Biden gehört, wie gefährlich das mit den Hackern ist,  dass das sogar zu Kriegen führen kann. Es gibt zum Beispiel einen Wiener Konvent, das hat die Welt geschafft, dass es da Strukturen gibt, dass man da auch klagen kann. Wir müssen Weltstrukturen in den Social Media schaffen, die uns sagen, was ist erlaubt und was ist nicht erlaubt.

Europa hat Einflußmöglichkeiten

Da spielt natürlich BW eine kleine Rolle in diesem großen weltweiten Web. Aber Europa hat Handlungsmöglichkeiten, die wir unbedingt nutzen müssen, um beim Aufbau der Strukturen mitzusprechen.

GSCHWÄTZ: Bleiben wir beim Thema Medien, gehen aber in die große Politik – da gab es ein riesiges Medienecho, als ein AfD-Vertreter auf einen Posten im Verfassungsgerichtshof von Baden-Württemberg gewählt wurde. Ohne auf die Inhalte einzugehen – wie haben Sie dieses Echo wahrgenommen, als Medienpolitikerin?

Kern: Dass es klar ist, muss ich vorab sagen: Es geht um einen stellvertretenden Laienrichter. Es ist eine Stellvertretung. Ich gehe stark davon aus, dass diese Person wahrscheinlich gar nicht dazukommt, diese stellvertretende Arbeit auszuführen, erst müssen andere ausscheiden.

„Es gab innerhalb meiner Partei große Diskussionen“

Es gab innerhalb meiner eigenen Partei große Diskussionen. Uns hat das schon überrascht, denn es gab schon vor drei Jahren eine Wahl, wo jemand tatsächlich zum Richter gewählt wurde und nicht zum stellvertretenden Laienrichter. Wir waren deshalb überrascht über die Reaktionen im Netz. Auch auf der Straße kommen Leute zu mir und sind verärgert, also grüne Wähler:innen. Und dann stelle ich das genau dar und sage: Wir haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft, dass es auf diese stellvertretende Laienrichterstelle hinausgelaufen ist. Wir befinden uns im Bundestagswahlkampf, da wurde das auch von anderen Parteien ein wenig ausgebeutet für diese Zwecke.

„Das wurde ausgebeutet“

GSCHWÄTZ: Die anderen Fraktionen haben ihn ja teils auch gewählt?

Es ist eine geheime Wahl und wissen schlussendlich nicht, wo die Leute ihr Kreuz gemacht haben. Aber es ist auch rein mathematisch so, dass die Anzahl der NEIN-Stimmen geringer war als die Anzahl der Grünen im Parlament und daher kann man davon ausgehen, dass sich manche Grüne enthalten haben. Wie gesagt: Ich meine, das wurde ausgebeutet. Vor 3 Jahren wurde eine  AfD-Person in eine höhere Position gewählt – und damals gab es gar keine Aufregung. Da müssen wir genau anschauen, was da gewählt wurde.
Die AfD wurde von Menschen in BW gewählt, sie hat eine  gewisse Größe und gewisse Ansprüche. Es ist so.

„Die AfD hat eine gewisse Größe“

GSCHWÄTZ: Gehen wir noch eine Stufe höher. Sie haben es gesagt: Es ist im Moment Wahlkampf. Die grüne Spitzenkandidatin ist Annalena Baerbock. Wie empfinden sie ihre derzeitige Rolle im Wahlkampf, wie würden Sie das beschreiben?

Ich würde sagen: Wir GRÜNE haben eine kritische Masse erreicht. Wir waren sehr, sehr lange eine kleine Partei. Man muss überlegen: Im Moment sind die GRÜNEN im Bund die kleinste Oppositionspartei mit 8,9 Prozent. Wir haben eine kritische Masse erreicht, wir haben viele Lösungsansätze für die Herausforderung in Deutschland.

„Ich habe auch mehrfach Wahlkampf gemacht, das ist kein Zuckerschlecken“

Ich habe auch mehrfach Wahlkampf gemacht, das ist kein Zuckerschlecken. Es geht darum, einen Regierungsanspruch zu bekommen. Ich finde, Annalena Baerbock macht das wirklich hervorragend. Es gab Kritik an Annalena, aber sie hat ihren Kopf nicht in den Sand gesteckt. Sondern sie steht hin, sie hat Selbstbewusstsein,  sie macht einen Super-Wahlkampf.

Wie gesagt: Wir haben ein hervorragendes Programm, wir haben gute Lösungen für die Herausforderungen. Unsere DNA ist Klimaschutz. Es ist ganz wichtig, dass wir den Klimaschutz voranbringen, nicht nur mit Lippenbekenntnissen.  Ich finde, sie macht das sehr gut, die Annalena. [An dieser Stelle verändert sich die Körpersprache. Kern wirkt in diesem Moment wie ein Fußballfan, der seine Mannschaft anfeuert] Sie ist eine dynamische Frau, eine Frau, die unsere moderne Gesellschaft quasi widerspiegelt, eine Frau, eine Mutter, eine Karrierefrau. Vielleicht klingt das ein wenig negativ, aber in meiner Heimat, in England, ist eine „carreer“ nichts Verwerfliches. Insofern: Sie macht das gut und es ist ganz wichtig, dass die GRÜNEN in der nächsten Regierung beteiligt sind, weil wir den Klimaschutz sehr ernst nehmen.

„Annalena macht das hervorragend“

GSCHWÄTZ: Ich nehme mit: Die GRÜNEN gehen in die Wahl mit dem Ziel, in die Regierung zu kommen?

Kern: Ein klares Ja. Wir haben diesmal eine Kanzlerkandidatin in der Partei gewählt. Das ist das erste Mal, dass wir das gemacht haben, es ist uns also bitterernst. Es geht ja nicht um uns, es geht nicht um die GRÜNEN. Es geht darum: Es kommen große Herausforderungen auf uns zu. Wir sind eine moderne Partei, wir sind eine junge Partei. Wir haben viel Erfahrung in unserer Partei und: Wir würden das sehr gerne in einer Regierung  umsetzen.

„Es ist uns bitterernst“

GSCHWÄTZ: Glauben Sie, dass Frau Baerbock anderen, etablierten Politikern gerade Angst macht?

Bei dieser Frage lacht Catherine Kern. Foto GSCHWÄTZ, Videoscreenshot

Kern: [lacht] Ich gehe davon aus! Ich habe vorher gesagt, wir haben eine kritische Größe erreicht. Ich fand es interessant, dass Dobrindt [Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag und ehemaliger Verkehrsminister, An,. der Red.] in einem Interview festgestellt hat, dass die GRÜNEN kein Abo auf die Regierung haben. Ich frage mich: Wer hat ein Abo? Vier Legislaturperioden war die CDU in der Regierung, hat die Kanzlerin gestellt. Ich würde sagen: Die haben kein Abo.

„Kein Spaziergang bis zum Kanzleramt“

GSCHWÄTZ: Kommen wir nochmal auf die Medien zurück: Wie sehen Sie das, wie Annalena Baerbock in den Medien dargestellt wird? Entspricht das dem, was sie von Medien erwarten?

„Die Medien sind auch daran interessiert, ihre Ware zu verkaufen.“

Kern: Es ist kein Zuckerschlecken. Ganz klar ist: Wenn jemand so im Mittelpunkt steht, dann wird natürlich gegraben und geschaut. Wer im Glaushaus sitzt, sollte keine Steine werfen. Alle Parteien werden unter die Lupe genommen. Wir haben ja die Bilder von Laschet gesehen, wie er lacht, während unser Bundespräsident eine bitterernste Ansprache hält. Das ist natürlich auch etwas, was die Medien aufgreifen. Jemand, der sich als Kanzlerkandidat aufstellen lässt, wird komplett ausgeleuchtet. Das ist ein Stück weit der Auftrag der Medien. Und die Medien sind auch daran interessiert, ihre Ware zu verkaufen. Das ist Annalena auch bewusst gewesen, als sie gesagt hat, sie macht es. Es war ihr klar, dass das kein Spaziergang ist bis zum Kanzleramt.

GSCHWÄTZ: Frau Kern, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Gespräch führte Matthias Lauterer

 




Hunderte Autofahrer waren am Montag zu schnell unterwegs.

Hunderte Fahrer und Fahrerinnen waren am Montag, 30. August 2021, mit ihren Fahrzeugen zu schnell auf der Autobahn 6 unterwegs. Zwischen 9.30 Uhr und 13 Uhr kontrollierte der Verkehrsdienst auf der Autobahn bei Öhringen den fließenden Verkehr. Hierbei wurde die Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die in Richtung Nürnberg unterwegs waren, gemessen.

Von insgesamt 4.789 Fahrzeugen waren 309 zu schnell unterwegs. Sämtliche Fahrer und Fahrerinnen müssen nun mit einem Bußgeld und teilweise sogar mit Punkten im Fahreignungsregister beziehungsweise zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen.

Pressemeldung Polizei Heilbronn




Äpfel zu verteilen

Die Obstbauern suchen den Kontakt zum Verbraucher und möchten am 4. September 2021 mit einer Apfelverteilaktion zum Thema „regional _ klimaneutral?!“ ins Gespräch mit den Kunden kommen.

Der Kreisbauernverband teilt mit:

„Unsere Obstbauern im Dialog mit den Verbrauchern!“

„Unsere heimischen Obstbauregionen möchten mit der Aktion auf sich aufmerksam machen. Und darauf, welche Vorteile es hat, regionales Obst zu kaufen. Denn: Wer Äpfel aus regionalem Anbau kauft, erwirbt nicht nur leckere Früchte von höchster Qualität, sondern er leistet damit auch ganz nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Kurze Transportwege, gesicherte deutsche Qualität und der Verbrauch heimischer Produkte unserer Landwirte & Höfe sind drei eindeutige Pluspunkte für regionales Obst. Egal, wie und wo sie gekauft werden: Ob direkt auf dem Hof, auf dem Wochenmarkt oder im Lebensmitteleinzelhandel. Unter dem Motto „regional = klimaneutral?!“ wollen deutsche Obstbauern mit den Verbrauchern vor Ort ins Gespräch kommen.“

„Wir kommen zu unseren Kunden!“

„Am Samstag, den 4.September 2021 auf den Wochenmärkten der Region können Sie im Laufe des Vormittages den Stadtbummel mit einem saftigen, frisch geernteten Apfel aus der Heimat genießen – persönlich überreicht von Ihren Obstbauern aus der Umgebung. Dabei können Sie sich über die vielen Vorteile von heimischem Obst informieren und alles fragen, was Sie schon immer wissen wollten – egal, ob zum Anbau, zur Lagerung, zur Ernte, zur Vermarktung oder was Sie sonst noch gerne wissen möchten.“

Weitere Info

Der Veranstalter ist die Bundesfachgruppe Obstbau. Es beteiligen sich mehr als 1000 Obstbaubetriebe aller deutschen Obstbauregionen von Kiel bis zum Bodensee. Mehr Infos unter www.regional-klimaneutral.info.

Pressemitteilung des Kreisbauernverbandes