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„Mieten im Hohenlohekreis heben ab“ – in 6 Jahren um 41,1 Prozent gestiegen

Das Wohnen fängt beim Wählen an: „Für die Mieten im Hohenlohekreis gibt es seit Jahren nur eine Richtung – nämlich immer nach oben“, sagt Mike Paul. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Stuttgart beruft sich dabei auf eine Mietpreis-Analyse des Pestel-Instituts. Im Fokus der Untersuchung steht der Anstieg der Kosten fürs Wohnen, die der Staat übernimmt, wenn Haushalte auf Hartz IV angewiesen sind:

Mietsteigerung von 41.1 Prozent für einfachen Standard in 6 Jahren

Selbst die Kaltmiete für Wohnungen mit einfachem Standard ist demnach im Hohenlohekreis von 5,30 Euro pro Quadratmeter (im Januar 2015) auf 7,50 Euro (im April 2021) enorm angestiegen – ein Plus von 41,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise haben im gleichen Zeitraum deutlich weniger zugelegt – nämlich um 9,8 Prozent, so das Pestel-Institut.

Forderung an die neue Regierung: mehr Wohnungen

„Die neue Bundesregierung muss sich enorm ins Zeug legen und für mehr Wohnungen sorgen“, so Mike Paul. Es fehlten vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen – gerade auch im Hohenlohekreis. „Die Situation im Hohenlohekreis ist damit Teil der bundesweiten Misere auf dem
Wohnungsmarkt“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. Das Drehen an der Mietspirale müsse ein Ende haben. „Die Mieten müssen wieder runter. Dafür muss der Neubau aber deutlich nach oben gehen – vor allem bei den bezahlbaren Wohnungen und bei Sozialwohnungen“, fordert Feiger. Deshalb müsse die neue Bundesregierung „schleunigst ein dickes Wohnungsbau-Paket“ auf den Weg bringen.

Manche Parteien „bleiben vage und vermeiden konkrete Zahlen“

„Damit das passiert, ist eine Botschaft wichtig: Das Wohnen fängt beim Wählen an“, so Feiger. Der IG BAU-Chef appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Es gebe Parteien, die bereits klare Zielmarken beim Neubau von Wohnungen gesetzt hätten. Andere dagegen blieben vage und vermieden konkrete Zahlen.

Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charakteren

„Wohnungen kann man wählen. Gute Arbeit und eine ordentliche Rente übrigens auch“, sagt Feiger. Dazu startet die IG BAU jetzt einen „Lockruf in die Wahlkabine“ – mit WahlClips und der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie dem „Wohnungen-wählen“, der als grotesker Makler die Situation auf dem Wohnungsmarkt ebenso schräg wie spöttisch skizziert.

Ernstes Thema mit einem Augenzwinkern auf den Punkt bringen

Die IG BAU will damit einen „Weckruf zur Wahl“ machen: „Es geht darum, die Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, klar auf den Punkt zu bringen – mit einem Augenzwinkern. Ob per Briefwahl am Küchentisch oder am 26. September in der Wahlkabine: Wichtig ist, dass die Menschen wählen gehen“, sagt der IG BAUBundesvorsitzende Robert Feiger.

Hier geht es zum Wahl-Clip „Wohnen“ mit einem „Wohnungen-wählen“: www.igbau.de/wohnungen-wählen

Quelle: Pressemitteilung der IG BAU




Fußgänger:innen finden Baby in weißer Wanne

Wie mehrere Medien deutschlandweit berichteten, haben Fußgänger:innen am Dienstag, den 07. September 2021, in Schwäbisch Hall-Hessental einen Säugling auf einem Feldweg gefunden.

Der SWR berichtet, dass die Kripo die Ermittlungen aufgenommen hat.

Gegen 17:15 Uhr sei das Baby von den Passanten entdeckt worden, sie verständigten die Polizei. Seitdem laufen die Ermittlungen. Ein entscheidender Hinweis war bis zum Mittwochnachmittag noch nicht eingegangen, so die Polizei.

Das Neugeborene war in einer auffälligen weißen Plastikwanne aufgefunden worden, zugedeckt mit einem Handtuch, heißt es. Es sei unversehrt gewesen, kam aber dennoch in eine Klinik und wird dort weiterhin versorgt. Zum jetzigen Gesundheitszustand kann die Polizei keine weiteren Angaben machen.

Die Kripo ermittelt, vor allem zur Kindsmutter sucht sie Hinweise. Aber auch, wie das Baby zum Fundort, dem Feldweg, gelangen konnte. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.




Offenes Impfen im KIZ Öhringen noch bis 12. September 2021

Bis zur Schließung des Kreisimpfzentrums (KIZ) Öhringen zum 12. September 2021 finden noch mehrere offene Impftage statt. Zu diesen ist keine Anmeldung erforderlich, geimpft wird mit allen verfügbaren Impfstoffen, solange der Vorrat reicht.

Im Rahmen der offenen Impftage sind ab 1. September auch Auffrischimpfungen mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech möglich. Auch hier ist keine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.

Öffnungszeiten des KIZ Öhringen

Freitag, 27. August, 8-18 Uhr
Samstag, 28. August, 8-18 Uhr
Sonntag, 29. August, 8-15 Uhr
Mittwoch bis Sonntag, 1.-5. September, jeweils von 8-18 Uhr
Freitag, 10. September, 8-18 Uhr
Samstag, 11. September, 8-18 Uhr
Sonntag, 12. September, 8-15 Uhr

Nach dem 12. September finden Impfungen ausschließlich durch die niedergelassenen Ärzte, Betriebsärzte und durch das mobile Impfteam Heilbronn statt.

Hintergrund:

Auffrischimpfungen können die folgenden Personengruppen erhalten, sofern die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt:

  • Menschen über 80 Jahre,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben,
  • Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden,
  • Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben,
  • Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen arbeiten nach individuellem Wunsch und entsprechender ärztlicher Aufklärung.

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




„Vielleicht kann man sich bei uns den einzigen CO₂-neutralen Herzkatheter setzen lassen“

Mitte September 2021 soll das zweite Gebäude des so genannten Gesundheitscampus Künzelsau auf Schloß Stetten in Betrieb gehen. Noch sind die Arbeiten an einigen Stellen in vollem Gange, trotzdem ließ es sich Christian von Stetten nicht nehmen, GSCHWÄTZ-Reporter Matthias Lauterer durch seine neuen Räumlichkeiten zu führen.

Gesundheitscampus Künzelsau. Links das neue Gebäude. Foto: GSCHWÄTZ

Christian von Stetten, hier mit Staatsekretär Steffen Bilger, kürzlich in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Noch muß an einigen Stellen Hand angelegt werden. Foto: GSCHWÄTZ

Besonderheit des Hauses sind die Gästezimmer, die sowohl stationäre Patienten als auch deren Begleitpersonen aufnehmen können und die keine Krankenhaus- sondern eher Hotelatmosphäre bieten: Die Zimmer sind barrierefrei und somit auch rollstuhlgerecht. Auf Anfrage kann die Ausstattung auch individualisiert werden, zum Beispiel ein Arbeitsplatz eingerichtet werden. Auf die Frage „das ist aber keine Kassenleistung?“, lacht von Stetten und sagt: „Das nicht, aber relativ günstig“.

Sieht eher wie ein Hotel als eine Krankenstation aus. Foto: GSCHWÄTZ.

„Wäre das Krankenhaus nicht geschlossen worden, wäre das hier nicht gebaut worden“

Der Gesundheitscampus wurde zwar auch errichtet, um nach der Krankenhausschließung weiterhin eine breite ärztliche Versorgung anzubieten, „aber davon könnten wir nicht leben“, meint von Stetten. Daher werde man sich auch auf „Check-Ups“ spezialisieren und sei dafür auch schon Kooperationen eingegangen. Er nennt das MaWell-Resort in Langenburg: Teilnehmer von Firmentagungen dort könnten sich auf Schloß Stetten einem Check-Up unterziehen. Von Seiten der Unternehmen scheint es einen Bedarf zu geben, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen überprüfen zu lassen.

Sieht eher wie ein Hotel als eine Krankenstation aus. Foto: GSCHWÄTZ.

Auf dem Gesundheitscampus gibt es zwei Operationssäle: „Planbare Operationen sind nicht unser Ziel, die kann man auch in Heidelberg, Mergentheim oder Würzburg machen lassen.“ Aber akute Herz/Kreislauf-Behandlungen sollen beispielsweise möglich sein. „Es war mir wichtig, dass in der Region Ärzte zur Verfügung stehen.“ Auch für die Entscheidung, sein Alter auf Schloß Stetten zu verbringen, dürfte die Nähe zur ärztlichen Versorgung ein Argument sein. Allein 300 Menschen und damit potentielle Patienten wohnen dort.

Mehrere Ärzte und ein Physiotherapie-Zentrum

Noch will von Stetten nicht sagen, welche Ärzte und welche Fachgebiete in das neue Gebäude einziehen werden. „Das müssen die Ärzte selbst öffentlich machen.“ Allerdings sagt er auch, dass nur noch eine Praxis frei sei. Die anderen Praxen seien bereits vermietet. Dass die Physiotherapeuten von Thera-Fit einziehen werden, ist schon länger bekannt.

Die Geräte für die Physiotherapie sind bereits angekommen. Foto: GSCHWÄTZ

Umweltfreundlich

Stolz ist von Stetten auf die weitsichtige umwelt- und klimafreundliche Planung: Der Strom kommt aus einer Solaranlage, ein Batteriepuffer für den Solarstrom ist in Planung, Wärme wird in einer Hackschnitzelheizung erzeugt und über das bereits auf Schloß Stetten vorhandene Nahwärmenetz eingespeist. „Vielleicht kann man sich bei uns den einzigen CO₂-neutralen Herzkatheter setzen lassen.“ Und das Regenwasser von Dach und Parkplatz werde aufgefangen und für die Bewässerung genutzt.

Bald wieder Open-Air-Konzerte in Künzelsau?

Überhaupt der Parkplatz: Bereits jetzt sei der erste Bauabschnitt gut frequentiert, der Parkplatz sei gut belegt. „Bis aus Ulm kommen Patienten“, stellt von Stetten nach einem Blick auf die Nummernschilder fest, „und ERB, wo ist das?“ Als weitere Nutzung könne man den Parkplatz bestuhlen und es könnten Konzerte für bis zu 3.800 Zuschauer stattfinden. Auf die Frage, ob das dann Klassikkonzerte werden würden, lacht von Stetten: „Die Generation, die mit Rock aufgewachsen ist, setzt sich mittlerweile auch ganz gern hin.“

Auf diesem Parkplatz soll auch der autarke Elektrobus aufgeladen werden, der als Pilotprojekt demnächst auf Schloß Stetten fahren soll (GSCHWÄTZ berichtete).

Noch nicht am Ende

Mit dem zweiten Bauabschnitt ist das Projekt noch nicht am Ende angelangt: Ein drittes Gebäude ist bereits in Planung und soll ab Anfang nächsten Jahres gebaut werden.

Text: Matthias Lauterer

 




Orstdurchfahrt Weldingsfelden gesperrt

Von Dienstag, den 14. September 2021, bis voraussichtlich Freitag, den 17. September 2021, ist die Ortsdurchfahrt K 2311 Weldingsfelden wegen Fahrbahninstandsetzungsmaßnahmen der Straßenmeisterei Künzelsau gesperrt.

Eine überörtliche Umleitung wird in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt über die B19 Hohebach – Stachenhausen –  Kirchwald – K 2316 Hermuthausen – L 1022 und umgekehrt.

Der NVH darf die Streckensperrung passieren und ist von der Umleitung nicht betroffen. Die Zufahrten Hohebach – Seidelklingen und L1022 Hermuthausen – Weldingsfelden – Stachenhausen bleiben zugänglich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Mehr mit Pflanzen und Tieren machen

Im Rahmen des Studiengangs Betriebswirtschaft und Sozialmanagement der Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn, haben Studentinnen des vierten Semesters in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Künzelsau eine Befragung unter den pädagogischen Fachkräften aller 15 städtischen Kindertagesstätten durchgeführt.

Befragung für ein neues Naturkonzept der kommunalen Betreuungseinrichtungen

Damit macht sich die Stadtverwaltung auf den Weg zu einem Naturkonzept, das mehr Aktionen in der Natur in den Betreuungsalltag bringen wird. Jetzt sind die pädagogischen Fachkräfte gefordert, neues Terrain zu betreten und Tagesabläufe neu zu konzipieren. Noch im Juli arbeiteten die Einrichtungsleitungen bei einer Klausurtagung mit einer Landesbeauftragten für Naturkindergärten am Thema weiter.

Mit Fragen ans Thema

In enger Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Hauptamtsleiterin Marion Hannig-Dümmler und dem Team des Waldkindergartens Künzelsau haben die Studentinnen Hannah Dobrautz, Anna Erlenbusch, Nadine Veile und Lisa von Glahn einen Fragebogen erstellt, der die pädagogischen Fachkräfte das aktuelle Konzept reflektieren ließ und sie an ein neues Naturkonzept
heranführen sollte.

Bei Kindern Interesse für Pflanzen und Tiere wecken, das Immunsystem stärken und Motorik fördern

Dieses neue Naturkonzept soll den Erlebnishorizont der Kinder erweitern und alltagsintegriert ihr Verständnis für Pflanzen und Tiere verbessern. Auch ihr Immunsystem soll gestärkt sowie ihre motorischen Fähigkeiten gefördert werden.

Die Ergebnisse der Onlinebefragung zeigen ein großes Interesse an der Natur und eine generelle Offenheit der Befragten, diese häufiger in den Kindergartenalltag zu integrieren.

Ursachen des Geräuschpegels im Kindergarten untersucht

Mit Fragen zu den Ursachen des oft lauten Geräuschpegels in den Gruppenräumen, sollten die pädagogischen Fachkräfte angeregt werden, das Gruppenverhalten zu analysieren, und für wetterunabhängige Bewegungs- und Umgebungsangebote sensibilisiert werden: die Raumgestaltung zum Beispiel an den Bedürfnissen der Kinder nach Bewegung und Forschung auszurichten und täglich viel mehr Zeit in der Natur außerhalb des Kindergartengeländes anzubieten. Dafür bietet die nahegelegene ländliche Umgebung rund um Künzelsau vielfältige Möglichkeiten, die Natur nicht nur im Zuge einzelner Wald- und Wiesentagen oder anderer Ausflügen einzuplanen.

Sorgen, Bedenken und Hinderungsgründe

Außerdem berücksichtigte die Befragung negative Erfahrungen, Sorgen und allgemeine Hinderungsgründe, die sich einer Veränderung hin zu einem erweiterten Naturkonzept entgegenstellen. Vor allem wechselnde Wetterbedingungen können Ausflüge in die Natur verhindern. Viele Befragte gaben an, dass hierfür die entsprechende Ausrüstung – Wetterkleidung – fehle. Auch die Kinder haben bei Schlechtwetter wenig Verständnis, die Einrichtung zu verlassen, so die Fachkräfte. Nach Ansicht der
Studentinnen kann eine Kleidungsempfehlung nach Vorbild des Waldkindergartens schon vieles erleichtern, um Aufenthalte in der Natur unabhängig vom Wetter umsetzen und genießen zu können.

Theorie wird zur Praxis

Im Rahmen dieses Projekts fanden die Studentinnen besonders interessant, die theoretischen Vorlesungsinhalte praktisch anzuwenden und gemeinsam Handlungsvorschläge zu erarbeiten.
Bei der Fachtagung der gesamten Künzelsauer Einrichtungsleitungen im Juli präsentierten die Studentinnen die Endergebnisse ihrer Befragung. Diese legen nun den Grundstein zur weiteren
Ausarbeitung des neuen Naturkonzepts der kommunalen Kindergärten in Künzelsau.

Info

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik: Mit zirka 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen
Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die
Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr stark vernetzt.

Kooperation der Stadt Künzelsau mit der RWH.
v.l.: Marion Dümmler, Hannah Dobrautz, Anna Erlenbusch, Nadine Veile, Lisa von Glahn. Foto: Julia Annus, Stadt Künzelsau




Staatssekretär verbreitet Optimismus für den Bau der Kochertalbahn

„Es hat mir niemand das mit den 90 Prozent geglaubt“, sagt Christian von Stetten am Samstag, 04. September auf einer Veranstaltung mit Staatsekretär Steffen Bilger aus dem Verkehrsministerium, „deswegen habe ich den Staatssekretär gebeten, bei seinem nächsten Besuch in der Gegend  vorbeizukommen“. Der Veranstaltungsort war passend gewählt: Vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude in Künzelsau.

Von Waldenburg nach Künzelsau

Mit den 90 Prozent meint von Stetten den Bundeszuschuß für den Bau der geplanten Kochertalbahn. Wie bereits berichtet, hat der Kreistag eine Studie in Auftrag gegeben, die in eine standardisierte Bewertung münden soll. Mit dieser Bewertung kann der Bau der Kochertalbahn vom Bahnhof in Waldenburg bis nach Künzelsau beim Verkehrsministerium in Stuttgart beantragt werden, ein entsprechendes Förderprogramm der Landesregierung wurde bereits auf den Weg gebracht.

Verbundprojekt Kochertalbahn und Elektrifizierung der Hohenlohebahn

Von Stetten erklärt nochmals das Konzept, einerseits die Kochertalbahn  zu reaktivieren, auch um andererseits mit den damit entstehenden Passagierzahlen die Elektrifizierung der Hohenlohebahn zwischen Cappel und Schwäbisch-Hall voranzutreiben.

Machbarkeitsstudie von 2012 war nicht erfolgreich

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann faßt die Historie zusammen: „Eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2012 war nicht erfolgreich. Aber seitdem hat sich Vieles geändert: Neue Wohngebiete wurden errichtet, die Hochschule wurde erweitert und durch die geplante Anbindung an die Firma WÜRTH sind hohe Fahrgastzahlen zu erwarten.“ Mehrere Trassen seien diskutiert worden, auch eine mit Endstation auf Taläcker und Anschluß an die Bergbahn. Aber Neumann  weiß: „Mit jedem Umsteigepunkt verlieren Sie 20 Prozent der Fahrgäste.“

Bei Reaktivierung von Strecken sogar 90 Prozent

Den Geldkoffer hatte Staatssekretär Steffen Bilger zwar noch nicht dabei, dafür brachte er gute Nachrichten mit: „Es spricht alles dafür, solche Strecken zu finanzieren, wir haben ambitionierte Klimaziele. Deshalb haben wir die Laufzeit des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes verlängert und die Mittel auf 2 Milliarden Euro jährlich erhöht“. Er bestätigt von Stettens Zahl von 90 Prozent: „Der Zuschuss beträgt 75 Prozent, bei Reaktivierung von Strecken sogar 90 Prozent“.

Voraussetzungen für Zuschüsse wurden erleichtert

Außerdem, und das sei seine zweite gute Nachricht, sagt Bilger: „Die standardisierte Bewertung wurde reformiert, sodass viele Projekte die den Faktor 1 bisher nicht erreicht haben, jetzt über 1 liegen. Es ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, solche Projekte voranzutreiben.“ Experten des Verkehrsministeriums hätten die sich die vorläufigen Planungen angesehen und seien zum Ergebnis gekommen „das sieht gut aus.“

Das Land ist jetzt in der Verantwortung

Bilger verspricht auf Seiten des Bundes schnelle und unbürokratische Bearbeitung: „Das Land muss die Unterlagen beim Verkehrsministerium einreichen. Wir machen dann nur noch den Haken dran.“

Von Stetten ist optimistisch, dass das Land schnell entscheiden wird: „Stuttgart ist bereit, verschiedene Schritte parallel statt sequentiell abzuwickeln.“ Neumann hat ebenfalls positives Feedback aus der Landesregierung zu vermelden: „Der Förderverein Wir bauen die neue Kochertalbahn e.V. hat gute Vorarbeit geleistet. Das Land hat das erkannt.“

Weiterführung der Trasse durchs Kochertal?

Die Frage aus dem Publikum, ob die Trasse eventuell über Künzelsau hinaus nach Ingelfingen, Niedernhall und Forchtenberg führen kann, antwortet von Stetten: „In dem Augenblick, wo das Verkehrsministerium den Haken dran gemacht hat, ist es Aufgabe der Bürgermeister von Ingelfingen, Niedernhall und Forchtenberg, weiterzudenken.“

Wermutstropfen

Einen kleinen Wermutstropfen hat Bilger allerdings auch mitgebracht: „Für die A6 mache ich mir Sorgen“, sagt er. Um den geplanten Ausbau der A6 auf sechs Spuren scheint es also nicht so gut zu stehen wie um die Kochertalbahn.

Einzigartige Finanzierung

Abschließend verweist von Stetten darauf: „So eine Finanzierung hat es noch nie gegeben. Ich freue mich, dass der Landtag und die Bundesregierung dahinterstehen.“

Text: Matthias Lauterer

 

Große Pläne für die Kochertalbahn: Christian von Stetten, Steffen Bilger und Stefan Neumann (v.r.). Foto: GSCHWÄTZ

Christian von Stetten und Staatssekretär Steffen Bilger. Foto: GSCHWÄTZ




„Und am Ende wird man gar nichts davon sehen“

Am Montag, den 06. September 2021 lud die Stadt Künzelsau zum feierlichen ersten Spatenstich für den Bau zweier Regenüberlaufbecken, der Aufweitung des Kanals in der Langenburger Strasse sowie der Erneuerung des Abwasserpumpwerks ein.

Alles vorbereitet für den Spatenstich. Foto: GSCHWÄTZ.

2,8 Millionen – „Und am Ende wird man gar nichts davon sehen“

Bürgermeister Stefan Neumann. Foto: GSCHWÄTZ.

Bürgermeister Stefan Neumann rechnet mit Kosten von 2,8 Millionen Euro für diese vier Baumaßnahmen. „Und am Ende wird man gar nichts davon sehen“, sagt er.

Beeindruckende Zahlen

Julia Haas und Dr.Ing. Alexander Krohs, CDM Smith. Foto: GSCHWÄTZ

Dr.-Ing Alexander Krohs, Bereichsleiter Wasser beim Planungsbüro CDM Smith, erläutert die Hintergründe der Baumaßnahme: 2016 habe man eine Überrechnung der Wassermengen durchgeführt und festgestellt, dass Maßnahmen zur Mengensteuerung des sogenannten Mischwassers notwendig sind. Mischwasser nennt man die Mischung aus Abwasser und Regenwasser. Bei Starkregen kann es vorkommen, dass zuviel Mischwasser in die Kläranlage geleitet wird. Dies will man durch den Bau zweier Überlaufbecken erreichen, in denen das Mischwasser gesammelt und kontrolliert abgeleitet werden kann. Das größere Rückhaltebecken wird 400 m3 fassen können. Es wird in Form einer 80 Meter langen Röhre mit einem Durchmesser von 2,6m gebaut werden. „Das ist eine interessante Maßnahme, sowohl technisch als auch durch die Lage am Kocher“, schließt Krohs.

Nicht tragfähiger Boden wird zum Problem

Seine Mitarbeiterin Julia Haas präsentiert einige weitere Daten: Das Becken wird nicht aus Beton, sondern aus GfK (glasfaserverstärkter Kunststoff) gefertigt und mit einem Schwebstoffrückhaltesystem ausgestattet. „GFK ist glatter als Beton und daher weniger reinigungsintensiv“, sagt sie. „Der Boden ist aufgefüllt und nicht tragfähig“, benennt Haas ein Problem, das auf die Baufirma zukommen wird. Ursprünglich war eine Pfahlgründung auf 6m tiefen Säulen geplant, die insgesamt 17m tief in der Erde stehen sollten.

„Flüssigboden“ als alternative Methode

Die beauftragte Baufirma Leonhard Weiss hat einen anderen Vorschlag: Uwe Breuninger, Gebietsleiter bei Leonhard Weiss erklärt das Verfahren, das er „Flüssigboden“ nennt: Erst wird die Grube ausgehoben und mit einem „schwachen  Beton“ zur Verfestigung und zur Auftriebssicherung gefüllt. Dieser „schwache Beton“ wird aus dem vorhandenen mit Zement hergestellt und flüssig eingefüllt.
Dieses Material wird anschließend nochmals ausgehoben, um Platz für die 80m lange Röhre zu schaffen. „Mit diesem Verfahren erhalten wir Stabilität und es ist viel leiser für die Anwohner“, sagt er. Sein Vorschlag wird jetzt geprüft.

Anlieger haben Einwände

Diskussionsbedarf bei den Anliegern, rechts Uwe Breuninger von Leonhard Weiss. Foto: GSCHWÄTZ.

Der symbolische Spatenstich: (v.l.): Julia Haas, Verena Löhlein-Ehrler, Hans-Jürgen Saknus, m liks:

Nicht so zufrieden mit der Planung waren einige Anlieger, die sich im Vorfeld nicht gehört fühlten. Sie kritisierten unter anderem eine geplante LKW-Zufahrt über Weg, den sie als Privatweg kennen sowie Gefährdungen der Gebäude durch die Bauarbeiten und den Verkehr mit schweren LKW.

Link zum Lageplan:

120734-5-01-015 – Lageplan RÜB 14 und RÜB 12 – 10.05.2021

Text: Matthias Lauterer




„Bundestagswahl in Deutschland – der Kampf um die Deutungshoheit“

Zu einer Veranstaltung unter diesem Titel lädt der Rotary Club Künzelsau Öhringen am 9. September 2021 in die Stadthalle Nobelgusch in Pfedelbach ein. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr, Einlaß ist ab 18:00 Uhr.

Julius van de Laar und Walter Döring

Der Rotary Club teilt mit: „Als Key-Note-Speaker konnte mit Julius van de Laar ein ausgewiesener, anerkannter Politikexperte verpflichtet werden, der vielen von uns aus verschiedenen Nachrichtensendungen und Talkshows bekannt ist.
Ebenso konnte mit Dr. Walter Döring (Wirtschaftsminister a.D.) ein hochkarätiger Moderator
gewonnen werden.

Marketing und Wahlkampf

Jede Kampagne ist ein Wettlauf um die Definition: Durch welche Linse blickt die Öffentlichkeit auf die zentralen gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit? Der Kampagnen- und Strategieberater Julius van de Laar gewährt einen Blick durch das Schlüsselloch in den Maschinenraum der Macht und zeigt, wie Wahlkampf-Teams arbeiten, welche Botschaften mobilisiert und wie sie entwickelt werden. Darüber hinaus beleuchtet er, was Unternehmen und Start-ups aus der politischen Kommunikation lernen können und warum Marketing und Wahlkämpfe mehr gemeinsam haben, als die meisten denken.“

Anmeldung noch möglich

Es sind noch Zuschauerplätze frei, eine Anmeldung ist unter 0171-3624444 oder per mail unter olaf.tuerpe@kanal-tuerpe.de möglich. 

Die Veranstaltung wird auch online live übertragen. Startseite dafür ist https://www.inspiredbyrotary.org/

Text: Matthias Lauterer 




„Ich bin nicht über die Landesliste abgesichert, damit ich unabhängig und frei entscheiden kann“

Mit dem Elektroroller kommt Christian von Stetten schwungvoll zum GSCHWÄTZ-Interview und lacht über die Bemerkung „man sieht, dass Sie oft in Berlin sind“.

GSCHWÄTZ: Wieviel Prozent der Erststimmen haben Sie bei der letzten Wahl erreicht und wie optimistisch sind Sie? Schließlich hat Hohenlohe bei der Landtagswahl erstmals den CDU-Kandidaten nicht direkt gewählt.

von Stetten: Ich komme von etwas über 40 Prozent. Die Umfragen sprechen nicht für uns. Leute haben mir empfohlen, auf die Landesliste zu gehen.

GSCHWÄTZ: Sie sind nicht über die Landesliste abgesichert?

„Die Leute kennen mich“

von Stetten: Nein. Die Leute kennen mich. Ich kann in Berlin nur unabhängig und frei für die Bürger im Wahlkreis agieren, wenn ich nicht abgesichert bin. Es ist ein Unterschied, ob man über den Wahlkreis oder über die Liste gewählt wird. Wenn Sie über Liste gewählt sind, haben Sie eine gewisse Abhängigkeit von der Partei.

GSCHWÄTZ: Haben Sie denn einmal gegen die Parteilinie gestimmt?

Auch schon „gegen die Regierung gestimmt“

von Stetten: Ja, beispielsweise kürzlich, bei der Verlängerung der epidemischen Lage, habe ich gegen die Regierung gestimmt. Bei der ersten Feststellung der epidemischen Lage habe ich dafür gestimmt. Aber inzwischen haben alle ein Impfangebot erhalten. Wir brauchen wieder mehr Normalität.

GSCHWÄTZ: Kommen wir zurück zur Einschätzung Ihrer Chancen …

„Ich bin optimistisch“

von Stetten: Bei der letzten Wahl hatte ich gut doppelt so viele Stimmen wie der Zweite. Ausserdem hatte ich deutlich mehr Stimmen als meine Partei Zweitstimmen erhielt. [Redaktion: von Stetten erhielt 68.589 Erststimmen, die CDU bekam 58.085 Zweitstimmen] Ich habe also viele Stimmen erhalten von Menschen, die mit der Zweitstimme nicht CDU gewählt haben. Es gab eine Wahlanalyse, daher weiß ich, dass ich sogar Stimmen bekommen habe, wo die Zweitstimme für die LINKE war. Die Kandidaten von FDP und GRÜNEN sind über die Landesliste fast sicher gewählt, auch der SPD-Kandidat hat gute Chancen, über die Liste gewählt zu werden.
Ich bin optimistisch. Aber es stimmt: Die Wähler im Wahlkreis können mich stoppen.

„Die Wähler im Wahlkreis können mich stoppen“

GSCHWÄTZ: Woran machen Sie den schlechten Stand der CDU fest?

von Stetten: Ich hoffe, dass unser Spitzenkandidat eine Strategie hat und wir nach der Wahl feststellen, dass die Strategie richtig war. Ich habe damals Friedrich Merz unterstützt. Trotzdem finde ich, dass Armin Laschet ein guter Kandidat ist: Er ist ein sehr guter Ministerpräsident und würde auch ein sehr guter Bundeskanzler sein.

„Armin Laschet ist ein sehr guter Ministerpräsident“

GSCHWÄTZ: Nach 16 Jahren an der Regierung und den schlechten Umfrageergebnissen. Was wird die CDU anders machen, nach der Wahl, um wieder nach oben zu kommen?

Auf den Koalitionspartner kommts an

von Stetten: Das kommt auf die Koalitionspartner an. Ich könnte jetzt wie vor vier Jahren sagen, Steuererleichterungen und Bürokratievereinfachung. Das hat die SPD verweigert.
In der CDU-FDP Regierung hatten wir damals Steuerthemen sogar schon im Bundestag beschlossen. Aber vieles, was Steuern angeht, muss durch den Bundesrat – und der hat das mit der damaligen Rot-Grünen Bundesratsmehrheit abgelehnt.

GSCHWÄTZ: Was wollen Sie konkret für den Wahlkreis umsetzen?

von Stetten: Da ist vor allem die Verkehrspolitik zu nennen. Der Autobahnausbau der A6 zwischen Weinsberg bis Crailsheim zum Beispiel. Der kostet 1.1 Milliarden Euro, das Geld steht bereit.
Der Spatenstich war, das haben Sie vielleicht gar nicht mitbekommen, bereits im April in Schnelldorf.

GSCHWÄTZ: Das liegt doch schon in Bayern?

Ausbau von A6: „Der grüne Verkehrsminister in Stuttgart sieht seine vorrangige Aufgabe nicht im Autobahnausbau“

von Stetten: Richtig. Der grüne Verkehrsminister in Stuttgart sieht seine vorrangige Aufgabe nicht im Autobahnbau. Das ist kein tragbarer Zustand, vor allem nicht, wo er für weitere 5 Jahre bestätigt wurde. Wir haben ihm daher in Berlin mit Bundestagsbeschluss die Planungshoheit für den Autobahnbau entzogen. Das macht nun direkt das Verkehrsministerium, wir geben jetzt Vollgas.
Ähnlich ist die Situation beim Ausbau der B19 auf drei oder vier Spuren zwischen Gaisbach und Schwäbisch-Hall. Da hatten die Landräte aus Schwäbisch-Hall und Hohenlohe vordringlichen Bedarf für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Der Landesminister hat die Weiterleitung nach Berlin verweigert. Meine wichtigste Aufgabe in dieser Sache ist, die Landräte beim Ausbau zu unterstützen – Mittel zur Förderung sind vorhanden, jetzt sind die Landräte am Zug.

Ausbau B19: „Jetzt sind die Landräte am Zug“

Vor vier Jahren habe ich die Initiative zum Ausbau der Kochertalbahn mit einem Haltepunkt bei Würth gestartet. Gleichzeitig steht auch die Elektrifizierung der Hohenlohebahn bis Schwäbisch-Hall im Raum. Laut einer Untersuchung hat die zu wenig Fahrgäste. Die Reaktivierung der Kochertalbahn würde auch für die Hohenlohebahn mehr Fahrgäste bringen, vor allem wenn auch Firmen mit Jobtickets die Bahn unterstützen.

GSCHWÄTZ: Warum Elektrifizierung? Würden Hybrid- oder Batteriezüge nicht ausreichen?

von Stetten: Sie kriegen hohe Zuschüsse für die Elektrifizierung, aber keinen Zuschuß für den Betrieb. Das macht den Oberleitungsbau sinnvoller. Und da die Strecke dann als Ausweichstrecke genutzt werden kann, werden die Zuschüsse noch höher.
Für die Kochertalbahn hat der Bund 90 Prozent Zuschuss in Aussicht gestellt. Bei geschätzten Kosten blieben für Land, die beiden Kreise und die Gemeinden noch 11 Millionen – verteilt über sechs Jahre,  das muss doch zu machen sein.
Das sind die Projekte für den Wahlkreis.

Kochertal- und Hohenlohebahn: „Das sind die Projekte für den Wahlkreis“

GSCHWÄTZ: Der Wahlkampf verläuft eher schleppend. In der Innenstadt sind noch wenig Aktivitäten sichtbar. Sie planen noch 2 Großveranstaltungen?

von Stetten: Mit Wolfgang Bosbach und Friedrich Merz – wenn man sieht, dass diese beiden mit mir gemeinsam Wahlkampf machen, dann ist klar, für welchen Teil der CDU ich stehe.

GSCHWÄTZ: Aber Sie kommen nicht nach Künzelsau.

Keine geeignete Halle in Künzelsau

von Stetten: Weil wir hier keine geeignete Halle haben. Die Stadthalle fasst maximal ungefähr 380 Personen in Nicht-Corona-Zeiten. Bei Bosbach und Merz rechnen wir mit deutlich mehr Publikum, da blieb zum Beispiel nur die Arena in Ilshofen.

GSCHWÄTZ: Herr von Stetten, wir danken für dieses Gespräch.