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Künzelsau: Unbekannte Flüssigkeit und beißender Geruch

Beim Abholen eines Altglascontainers im Frankenweg bemerkte ein LKW-Fahrer eine auslaufende Flüssigkeit und einen beißenden Geruch.

Die Polizei berichtet davon, dass der Fahrer umgehend einen Reizhusten verspürte. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um die Flüssigkeit zu bergen. Um wieviel Flüssigkeit und um welche Flüssigkeit es sich handelt, ist noch nicht bekannt.

Umweltstraftat?

Möglicherweise liegt illegale Entsorgung eines Schadstoffs vor.

Warnung der Behörden

Inzwischen geben die Behörden eine Gefahreninformation über die Apps NINA und KATWARN: Die Bevölkerung wird gebeten, Fenster und Türen und geschlossen zu halten.

Das Gebiet, wo die Flüssigkeit gefunden wurde, wurde weiträumig abgesperrt.

Text: Matthias Lauterer. Stand: 13. September 2021




Jemandem am Ende seines Lebens die Hand reichen

Der Hospizdienst Kocher Jagst der katholischen Kirche, Sankt Paulus, bietet in Amrichshausen ein Kompaktseminar zum Thema Sterbebegleitung an. Die eilnehmer lernen, was sie für ihre Angehörigen am Ende ihres Lebens tun können :“Der Abschied vom Leben ist das Schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht.“

Das Seminar findet am Samstag, den 30. Oktober 2021, 14 bis 18 Uhr im Pfarrheim in Amrichshausen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: info@hospizdienst-kocher-jagst.de

 




Alice Weidel kommt nach Hohenlohe

Der AfD Kreisverband Hohenlohe – Schwäbisch informiert in einer Pressemitteilung, dass die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Dr. Alice Weidel, nach Hohenlohe kommt. Sie wird im Rahmen von Wahlkampfveranstaltungen am

Sonntag, den 05. September 2021, 10 bis 12 Uhr, in Crailsheim, am Parkplatz Hallenbad und von 15 bis 17 Uhr in Öhringen auf der Herrenwiese als Hautrednerin auftreten. Weitere Redner sind der Bundestagsdirektkandidat Jens Moll, 37-jähriger Diplomkaufmann aus Öhringen und Markus Frohnmaier, außenpolitischer Sprecher der Partei und Bundestagsabgeordneter.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto: Deutschland, aber normal.

Die Bevölkerung ist zur Veranstaltung eingeladen.

Quelle: Pressemitteilung der AfD Hohenlohe – Schwäbisch Hall

 




Merkwürdiger Brief geht um im Hohenlohekreis

Manche CDU-Mitglieder staunten nicht schlecht, als sie vergangenen Tage in ihren Briefkasten schauten und ein Schreiben von dem vermeintlichen Büro von Christian von Stetten in den Händen hielten. In den Zeiten des Bundestagswahlkampfes an sich keine Besonderheit im Hohenlohekreis, immerhin kandidiert Christian von Stetten nicht zum ersten Mal für einen Sitz im Bundestag für die CDU.

Doch das Schreiben weißt erhebliche Mängel auf. Es scheint, als ob es als Musterschreiben unfertig versehentlich an sämtliche Mitglieder verschickt worden wäre. Eine peinliche Pleiten-, Pech- und Pannenaktion von Christian von Stettens Büro also, fragen sich die CDU-Mitglieder? Mitnichten, wiegelt nun Christian von Stetten gegenüber GSCHWÄTZ ab. Auch ihm ist das Schreiben bekannt.

Den Brief hätten laut von Stetten tatsächlich alle CDU-Mitglieder auf Papier erhalten. Die Veröffentlichung des Briefs ohne weitere Details auf facebook sei wohl eine Art „Fake News“: Die Betroffenen, die Mitglieder der CDU,  hätten vorab die Informationen darüber bekommen, mit welchen Unterlagen und mit welchen Argumenten von Stetten bestimmte Gruppen von Wahlberechtigten, etwa Landwirte oder Senioren, anschreiben würde. Eine Seite dieser Info war die Mustervorlage des Anschreibens, das später personenbezogen ausgefüllt an die potentiellen Wähler gesendet werden sollte. Insgesamt, so von Stetten, habe dieser  Informationsbrief an die Mitglieder rund 80 Seiten enthalten.

Wer die einzelne Seite aus dem Zusmmenhang gerissen und auf facebook veröffentlicht hat, ist bislang nicht bekannt.

 

Das ist der Brief, um den es sich handelt. Quelle: privat




Winnie die Kuh, Wajaro das Pferd und Little das Schweinchen

Die „New Life Ranch“ in Kemmeten hat diesen Sommer bereits zum 14. Mal in Folge eines ihrer Kinderferienprogrammpunkte „Zwei Tage auf dem Pferdehof“ angeboten. Dieses Jahr durften neun Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren auf dem Pferdehof alles rund ums Pferd erfahren, im Stroh übernachten und das Leben auf dem Pferdehof nachempfinden. 

Reiten auf der Kuh

Winnie die Kuh, Wajaro das Pferd und Little das Schweinchen haben den Kindern ein unvergessliches Erlebnis bereitet – „Ganz schön mutig, oder?“, rief Silas beim Ritt auf der Kuh. Die Kinder halfen im Stall mit, malten Hufeisen an, ritten mit den Pferden mal im Wald oder auf dem Hof im Wechsel und leisteten ihren Beitrag in der Küche.

Auszeit schaffen 

Seit 16 Jahren leitet Katrin Scheuermann den Pferdehof mit Unterstützung von mehreren ehrenamtlichen Helfern. „Was uns wichtig ist, ist, dass wir eine Bereicherung sein wollen, Gutes tun und Auszeit schaffen wollen – für die, die es auch tatsächlich wollen. Der Umgang und die Offenheit untereinander sind bedeutend, was wir besonders von den Tieren lernen können“, so Scheuermann. Auch privat bietet die 37-Jährige gerne die Möglichkeit an, für einen Ausritt bei ihr vorbeizukommen.

Nächstes Jahr wieder

Auch im nächsten Jahr plant die Stadtverwaltung Künzelsau wieder ein Betreuungsangebot in den Sommerferien. Weitere Informationen unter www.kuenzelsau.de/ferienbetreuung.

Pressemeldung Stadt Künzelsau

Sommerferienprogramm auf dem Pferdehof. Foto: Stadt Künzelsau, Yvan Fuchs

Sommerferienprogramm auf dem Pferdehof. Foto: Stadt Künzelsau, Yvan Fuchs




Schulunterricht in Präsenz – welche Regeln gelten?

Die Ferien gehen zu Ende, die Schule beginnt. Pandemiebedingt mit einigen Auflagen und Regelungen, die zu beachten sind. Die aktuelle Coronaverordnung des Landes legt fest, dass die Corona-Regeln für Schulen vom Kultusministerium in einer eigenen Verordnung definiert werden.
Das Ziel des Kultusministeriums ist, trotz Pandemie die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht, wo immer es möglich ist, zu gewährleisten. Unter dieser Prämisse hat das Kultusministerium einen Maßnahmenkatalog vorgeschrieben:

Präsenzpflicht wieder gültig

Die Aufhebung der Präsenzpflicht wurde rückgängig gemacht, Schüler:innen können nun nicht mehr ohne weitere Angabe von Gründen zu Hause bleiben. Sollte ein Schüler, eine Schülerin oder eine Kontaktperson im Haushalt einer besonderen Risikogruppe angehören, ist eine individuelle Ausnahmeregelung mit Homeschooling möglich. Diese persönliche Situation ist ab jetzt durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.

Maskenpflicht nach den Ferien

Es gilt eine generelle Maskenpflicht in der Schule. Ausnahmen sind streng geregelt, zum Beispiel im fachpraktischen Sportunterricht, beim Singen oder beim Spielen von Blasinstrumenten, zur Nahrungsaufnahme oder in den Pausen außerhalb der Gebäude. Die ursprünglich beschlossene Regelung, dass diese Maskenpflicht nur in den ersten 14 Tagen nach Wiederbeginn der Schule gelten soll, ist in den derzeitigen Regeln des Kultusministeriums nicht mehr zu  finden.

Ohne Maske: Zutritts- und Teilnahmeverbot

„Die Verpflichtung gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie sonstige anwesende Personen. Deshalb sind z.B. auch Handwerker, die an der Schule eine Reparatur ausführen, oder auch Eltern, die zu einem Gespräch mit der Klassenlehrkraft erscheinen, dazu verpflichtet, eine Maske zu tragen. Schülerinnen und Schüler, die nicht von der Maskenpflicht befreit sind und dennoch keine Maske tragen, haben ebenso wie Lehrkräfte und andere Personen ein Zutritts – und Teilnahmeverbot“,  schreibt das Kultusministerium auf seiner Webseite.

Quarantäneregelung gelockert

Gibt es einen positiven Corona-Fall, muss nur die erkrankte Person in Quarantäne. „Enge Kontaktpersonen“ der Person gehen nicht automatisch in Quarantäne. Stattdessen gilt für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse oder Lerngruppe, in der die Infektion aufgetreten ist, fünf Schultage die Verpflichtung zu einer täglichen Testung mindestens mittels Schnelltests. Wichtig: Diese Regelung gilt nur, wenn die Einhaltung der Maskenpflicht und das regelmäßige Lüften nachgewiesen werden kann. Andernfalls kann das Gesundheitsamt trotzdem eine Quarantänepflicht anordnen.

Testpflicht

Zu diesen Maßnahmen kommt eine generelle Testpflicht: Zwei Coronatests pro Woche sind vorgeschrieben. Falls die Schule keine Tests anbietet, gelten Testnachweise anerkannter Teststellen sowie Eigenbescheinigungen der Eltern.

Übergang in Wechsel- oder Fernunterricht

Ein solcher Übergang ist nicht mehr vorgesehen. Da die Inzidenz in der aktuellen Corona-Verordnung nicht mehr die Basis für Maßnahmen ist, entfallen diese Regeln. Ziel ist es, den Präsenzunterricht offenzuhalten.

Weitere Informationen

Die oben genannten Maßnahmen entsprechen dem Stand vom Freitag, 10. September 2021.
Auf den Seiten des Kultusministeriums Baden-Württemberg sind die jeweils geltenden Regelungen abrufbar. Außerdem gibt es dort eine umfangreiche Liste mit Antworten auf häufige Fragen.

Text: Matthias Lauterer




Schulbeginn nach den Sommerferien

Die Sommerferien gehen zu Ende. Der Unterricht in den städtischen Schulen in Künzelsau beginnt wieder am Montag, 13. September 2021.
Die Erst- und Fünftklässler werden an den darauffolgenden Tagen eingeschult. Die Schulleitungen geben hierzu folgende Termine bekannt:

Grundschule Amrichshausen

Unterrichtsbeginn für die Klassen 2 bis 4 ist am Montag, 13. September um 8.40 Uhr und Ende um 12.10 Uhr in der Grundschule. Die Einschulungsfeier für die neuen Erstklässler findet am Samstag, 18.September 2021 statt.

Reinhold-Würth-Grundschule Gaisbach

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht um 8.40 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Samstag, 18. September 2021 mit einer kleinen Feier in der Mehrzweckhalle Gaisbach statt.

Grundschule Kocherstetten

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht um 8.25 Uhr. Die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Samstag, 18.September 2021 statt. Sie beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kelter in Kocherstetten, die anschließende Feier findet ebenfalls in der Kelter statt.

Grundschule Taläcker

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht am Montag, 13. September 2021 um 8 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Angemeldete Kinder nehmen am Ganztagesbetrieb teil. Die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Donnerstag, 16. September 2021 in der
Mehrzweckhalle Taläcker statt. Beginn: Klasse 1b um 9 Uhr; Klasse 1a
um 11 Uhr. Aufgrund der Pandemie darf jedes Kind nur von zwei Personen begleitet werden.

Georg-Wagner-Schule

Für die Klassen 2 bis 4, sowie die Klassen 6 beginnt der Unterricht am 13. September 2021 um 8 Uhr im Gebäude am Kocher, für die Klassen 7 bis 10 um 8 Uhr im Gebäude am Berg. Der Unterricht endet für alle Klassen um 12.20 Uhr. In der ersten Unterrichtswoche findet noch kein Nachmittagsunterricht statt.
Die Begrüßung der Klassen 5 erfolgt am Dienstag, 14. September und die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Mittwoch, 15. September statt: Die Klasse 1a beginnt um 8 Uhr mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche und um 9 Uhr schließt sich die Begrüßungsfeier in der Sporthalle am Kocher an. Für die Klasse 1b beginnt der Gottesdienst um 10.30 Uhr und die Begrüßungsfeier um 11.30 Uhr. Die Aufnahme der Klassen 5a und 5b beginnt um 8.15 Uhr und der Klassen 5c und 5d beginnt um 10.30 Uhr jeweils in der Sporthalle am Kocher.

Ganerben-Gymnasium

Am Montag, 13. September 2021 beginnt der Unterricht für die Klassen 6 bis 12 um 8 Uhr und endet für die Klassen 6 bis 10 um 12.20 Uhr. Die Begrüßung der Klassen 5 findet am Dienstag, 14. September 2021 um 9 Uhr getrennt nach Klassen an den ausgewiesenen Stellen im Schulgebäude statt.

Brüder-Grimm-Schule

Für die Klassen 2 bis 9 beginnt der Unterricht am Montag, 13. September um 8 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Die Aufnahmefeier für die Erstklässler findet am Mittwoch, 15. September 2021 um 10.15 Uhr in der
Schule statt.

Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




„Mieten im Hohenlohekreis heben ab“ – in 6 Jahren um 41,1 Prozent gestiegen

Das Wohnen fängt beim Wählen an: „Für die Mieten im Hohenlohekreis gibt es seit Jahren nur eine Richtung – nämlich immer nach oben“, sagt Mike Paul. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Stuttgart beruft sich dabei auf eine Mietpreis-Analyse des Pestel-Instituts. Im Fokus der Untersuchung steht der Anstieg der Kosten fürs Wohnen, die der Staat übernimmt, wenn Haushalte auf Hartz IV angewiesen sind:

Mietsteigerung von 41.1 Prozent für einfachen Standard in 6 Jahren

Selbst die Kaltmiete für Wohnungen mit einfachem Standard ist demnach im Hohenlohekreis von 5,30 Euro pro Quadratmeter (im Januar 2015) auf 7,50 Euro (im April 2021) enorm angestiegen – ein Plus von 41,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise haben im gleichen Zeitraum deutlich weniger zugelegt – nämlich um 9,8 Prozent, so das Pestel-Institut.

Forderung an die neue Regierung: mehr Wohnungen

„Die neue Bundesregierung muss sich enorm ins Zeug legen und für mehr Wohnungen sorgen“, so Mike Paul. Es fehlten vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen – gerade auch im Hohenlohekreis. „Die Situation im Hohenlohekreis ist damit Teil der bundesweiten Misere auf dem
Wohnungsmarkt“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. Das Drehen an der Mietspirale müsse ein Ende haben. „Die Mieten müssen wieder runter. Dafür muss der Neubau aber deutlich nach oben gehen – vor allem bei den bezahlbaren Wohnungen und bei Sozialwohnungen“, fordert Feiger. Deshalb müsse die neue Bundesregierung „schleunigst ein dickes Wohnungsbau-Paket“ auf den Weg bringen.

Manche Parteien „bleiben vage und vermeiden konkrete Zahlen“

„Damit das passiert, ist eine Botschaft wichtig: Das Wohnen fängt beim Wählen an“, so Feiger. Der IG BAU-Chef appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Es gebe Parteien, die bereits klare Zielmarken beim Neubau von Wohnungen gesetzt hätten. Andere dagegen blieben vage und vermieden konkrete Zahlen.

Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charakteren

„Wohnungen kann man wählen. Gute Arbeit und eine ordentliche Rente übrigens auch“, sagt Feiger. Dazu startet die IG BAU jetzt einen „Lockruf in die Wahlkabine“ – mit WahlClips und der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie dem „Wohnungen-wählen“, der als grotesker Makler die Situation auf dem Wohnungsmarkt ebenso schräg wie spöttisch skizziert.

Ernstes Thema mit einem Augenzwinkern auf den Punkt bringen

Die IG BAU will damit einen „Weckruf zur Wahl“ machen: „Es geht darum, die Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, klar auf den Punkt zu bringen – mit einem Augenzwinkern. Ob per Briefwahl am Küchentisch oder am 26. September in der Wahlkabine: Wichtig ist, dass die Menschen wählen gehen“, sagt der IG BAUBundesvorsitzende Robert Feiger.

Hier geht es zum Wahl-Clip „Wohnen“ mit einem „Wohnungen-wählen“: www.igbau.de/wohnungen-wählen

Quelle: Pressemitteilung der IG BAU




Fußgänger:innen finden Baby in weißer Wanne

Wie mehrere Medien deutschlandweit berichteten, haben Fußgänger:innen am Dienstag, den 07. September 2021, in Schwäbisch Hall-Hessental einen Säugling auf einem Feldweg gefunden.

Der SWR berichtet, dass die Kripo die Ermittlungen aufgenommen hat.

Gegen 17:15 Uhr sei das Baby von den Passanten entdeckt worden, sie verständigten die Polizei. Seitdem laufen die Ermittlungen. Ein entscheidender Hinweis war bis zum Mittwochnachmittag noch nicht eingegangen, so die Polizei.

Das Neugeborene war in einer auffälligen weißen Plastikwanne aufgefunden worden, zugedeckt mit einem Handtuch, heißt es. Es sei unversehrt gewesen, kam aber dennoch in eine Klinik und wird dort weiterhin versorgt. Zum jetzigen Gesundheitszustand kann die Polizei keine weiteren Angaben machen.

Die Kripo ermittelt, vor allem zur Kindsmutter sucht sie Hinweise. Aber auch, wie das Baby zum Fundort, dem Feldweg, gelangen konnte. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.




Offenes Impfen im KIZ Öhringen noch bis 12. September 2021

Bis zur Schließung des Kreisimpfzentrums (KIZ) Öhringen zum 12. September 2021 finden noch mehrere offene Impftage statt. Zu diesen ist keine Anmeldung erforderlich, geimpft wird mit allen verfügbaren Impfstoffen, solange der Vorrat reicht.

Im Rahmen der offenen Impftage sind ab 1. September auch Auffrischimpfungen mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech möglich. Auch hier ist keine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.

Öffnungszeiten des KIZ Öhringen

Freitag, 27. August, 8-18 Uhr
Samstag, 28. August, 8-18 Uhr
Sonntag, 29. August, 8-15 Uhr
Mittwoch bis Sonntag, 1.-5. September, jeweils von 8-18 Uhr
Freitag, 10. September, 8-18 Uhr
Samstag, 11. September, 8-18 Uhr
Sonntag, 12. September, 8-15 Uhr

Nach dem 12. September finden Impfungen ausschließlich durch die niedergelassenen Ärzte, Betriebsärzte und durch das mobile Impfteam Heilbronn statt.

Hintergrund:

Auffrischimpfungen können die folgenden Personengruppen erhalten, sofern die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt:

  • Menschen über 80 Jahre,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben,
  • Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden,
  • Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben,
  • Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen arbeiten nach individuellem Wunsch und entsprechender ärztlicher Aufklärung.

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis