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Hall und Hohenlohe anders mobil

Die Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg, das Bündnis Mobilitätswende Schwäbisch Hall und Hohenlohe for Future laden im Vorfeld der Bundestagswahl am Dienstag, den 21. September 2021, um 19 Uhr zu einer digitalen Diskussionsrunde mit den Direktkandidaten des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe ein. Teilnehmer sind Kevin Leiser (SPD), Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Cedric Schiele, (Die LINKE) sowie Valentin Abel (FDP). Dr. Axel Friedrich, ehemaliger Leiter des Bundesumweltamtes, wird ein Impulsreferat halten.

Teilnehmer können Fragen stellen

Die Podiumsdiskussion beginnt um 19 Uhr. Es soll über zentrale Themen der Mobilitätspolitik gesprochen werden und wie diese im Wahlkreis, im Land und bundesweit umgesetzt werden können: Wie stehen die Kandidaten zum Tempolimit? Was halten sie vom Ausbau weiterer Straßen und Projekten wie dem Weilertunnel in Schwäbisch Hall? Alle Teilnehmenden sind eingeladen, Fragen zu stellen.

Weitere Informationen

Die Veranstaltung wird als Zoom-Konferenz stattfinden. Sie steht allen Interessierten offen. Mehr Informationen und Anmeldung erfolgen unter https://mobilitaetswende-bw.de/termin/schwaebisch-hall-in-berlin-die-richtigen-weichen-stellen-vorfahrt-fuer-den-klimaschutz/.

Quelle: Pressemitteilung von Hohenlohe for Future




Beratung rund um die Pflege und das Wohnen im Alter

Am Donnerstag, den 16. September 2021, zieht der Pflegestützpunkt Hohenlohekreis innerhalb von Künzelsau um. Die Mitarbeiterinnen verlassen die Rösleinsbergstraße 29 und beziehen neu eingerichtete Räume im 1. Obergeschoss des ehemaligen Krankenhauses in der Stettenstraße 32. Passend zum neuen Standort bekommt der Pflegestützpunkt den Namen „Pflegestützpunkt Hohenlohekreis im Gesundheitszentrum“.

Kostenlose Beratung

Der Pflegestützpunkt bietet eine kostenlose Beratung zu Fragen im Vor- und Umfeld der Pflege sowie Beratung rund um das Thema Wohnen im Alter. Die Beraterinnen arbeiten mit Trägern von Hilfs- und Unterstützungsangeboten zusammen und informieren zu Leistungen der Pflegeversicherung und anderen finanziellen Hilfen.

Telefonnummern bleiben gleich

Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts sind weiterhin unter den Telefonnummern 07940/9355 012, -013 und -014 zu erreichen. Am Tag des Umzugs wird der Pflegestützpunkt aber nur eingeschränkt telefonisch erreichbar sein. Persönliche Beratungstermine können erst wieder ab dem 17. September 2021 erfolgen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Warum manche Busse derzeit im Hohenlohekreis ausfallen

Seit Montag, den 13. September 2021, vermutlich bis Mittwoch, den 15. September 2021, fallen diverse Buslinien des öffentlichen Nahverkehrs in Baden-Württemberg und auch im Hohenlohekreis aus.

„Ein Teil der Busse konnten wir ersetzen“

Im Hohenlohekreis sind laut Auskunft des Hohenloher Nahverkehrs in Künzelsau die Linien 19, 26 und 28 betroffen. „Ein Teil der Busse konnten wir ersetzen, aber eben nicht alle“, erklärt Herr Schön vom HNV in Künzelsau, warum die Linie 19 morgens um 6:55 Uhr nicht wie geplant vom Künzelsauer Bahnhaof abfährt, dafür aber nachmittags regulär läuft.

Die Linie 19 etwa fährt manchmal und manchmal nicht

Der Grund für den lückenhaften Ausfall ist ein von der Gewerkschaft verdi ausgerufener Streik. Aber nicht alle Busunternehmen beteiligen sich daran. Die Friedrich Müller Omnibusunternehmen GmbH in Schwäbisch Hall beteiligt sich am Streik. Dadurch fallen teilweise die Linien 19,26 und 28 aus, die das Busunternehmen eigentlich im Hohenlohekreis abdeckt.

Stundenlandes Warten

Auf Nachfrage, warum sie streiken, verweist die Pressestelle des Busunternehmens in Stuttgart auf Verdi. Verdi wiederum erklärt gegenüber dem SWR, dass die Gewerkschaft für die rund 9.000 Fahrer:innen der privaten Omnibusunternehmen in Baden-Württemberg bezahlte Standzeiten erreichen möchte. Teilweise müssten Busfahrer:innen stundenlang warten bis zu ihrem nächsten Einsatz. AAuch den Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung will die Gewerkschaft durchsetzen. Hier gebe es schon eine Einigung, das Thema nach den Tarifverhandlungen zu regeln, so Binder. Der Streik ist bis einschließlich Mittwoch, den 15. September 2021, angesetzt, bevor es in der kommenden Woche in die siebte Verhandlungsrunde geht.

Das Schwäbisch Haller Busunternehmen ist übrigens kein privates, sondern gehört zur Deutschen Bahn. Die deutsche Bahn wiederum ist eine Aktiengesellschaft, die sich 100 Prozent in der Hand des Bundes befindet und damit in öffentlicher Hand.

 




Wer im Glashaus sitzt …

Wenn sich die AfD jetzt vehement und in deftigen Worten gegen das vom grünen Finanzminister Bayaz ins Gespräch gebrachte Portal zur anonymen Anzeige von Steuervergehen wehrt, dann muss man sich fragen, auf welcher Seite die AfD steht:

Anton Baron, der AfD-Landtagsabgeordnete für den Hohenlohekreis  schreibt: „Statt dem Steuerzahler, der den Staatsapparat durchfinanziert, mit derart üblen Methoden zu begegnen, (…)“.

Die AfD nennt es also „Denunziation“, wenn ein steuerzahlender Bürger sich darüber aufregt, dass sich ein anderer ander „Durchfinanzierung des Staatsapparats“ nicht beteiligt und diese  mutmaßliche Straftat zur Anzeige bringt. Damit wird der ehrliche Steuerzahler zum Täter und der Hinterzieher zum Opfer deklariert, denn wie das Hoffmann von Fallersleben zugeschriebene Sprichwort sagt: Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Die AfD macht also den „braven Bürger“ zum Schuft und schützt den Straftäter. Was für eine Umkehr der Begrifflichkeiten.

Steht die AfD auf der Seite der Kriminellen?

Es scheint, als stelle sich die AfD auf die Seite der Steuerhinterzieher, wo doch die Bekämpfung der Kriminalität eines der großen Wahlkampfthemen der AfD ist.

AfD hat selbst das Denunziantentum sogar gefördert

Man erinnert sich noch an sogenannte „Lehrermeldeportale“. Diese wurden von AfD-Politikern oder sogar Landesverbänden eingerichtet, damit Schüler und Eltern der AfD unliebsame politische Aussagen von Lehrern anonym im Internet melden können. Teilweise waren persönliche Daten der gemeldeten Personen öffentlich sichtbar. Das waren damals für die AfD wohl keine „üblen Methoden“, das war für die AfD wohl keine Denunziation. Wohl aber für Bundesjustizministerin Barley, die diese Portale „organisierte Denunziation“ nannte.

Anonyme Strafanzeigen bereits heute möglich

Straftaten aller Art können übrigens bereits heute den Behörden anonym mitgeteilt werden, zumindest wenn man sich mit den Werkzeugen des Internets ein wenig auskennt. Die „Internetwachen“ der Polizeibehörden stehen dafür zur Verfügung.
Und die Behörden werden auch bei anonymen Anzeigen tätig.

Eine grundlose Anschuldigung sollte man tunlichst vermeiden, denn auch in diesem Falle werden die Behörden tätig: Die falsche Verdächtigung ist ebenfalls eine Straftat, die mit Gefängnis bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe belegt ist.

Ein Kommentar von Matthias Lauterer

 




„Wir kommen uns langsam verarscht vor“

Auch bei der Gemeinderatssitzung vom 14. September gab es beim Thema PEKA-Areal ein heftiges Wortgefecht. Ein „Bericht: Quartier an der Stadtmauer“ stand auf der Tagesordnung. Dieser fiel jedoch  überraschend kurz aus: Das Aushubmaterial sei  zwischenzeitlich abgefahren und der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Derzeit sei eine interne Untersuchung innerhalb der Stadtverwaltung im Gange, die ergeben soll, ob 2015 Fehler gemacht wurden. Die Firma Lämmle (erstmals wurde der Name eines der Beteiligten genannt!) habe man angeschrieben und habe eine Rückmeldung von deren Anwälten erhalten. Außerdem sei Anfang Oktober 2021 ein weiterer Akteneinsichtstermin geplant.

Akteneinsichtstermin wird zum Knackpunkt

Gegen diesen Termin wandte sich Boris d’Angelo: Er beantragte, den Termin nicht von 17:00-18:00 Uhr stattfinden zu lassen, sondern ihn so zu legen, dass auch berufstätige Gemeinderäte die Akten einsehen könnten.

„Es ist Ihnen zuzumuten …“

Neumann erwiderte: „Es ist Ihnen zuzumuten, dass Sie sich das bei so früher Bekanntgabe einrichten können.“ Im Übrigen sei die Terminierung eine Entscheidung der Verwaltung und der Gemeinderat habe hier kein Antragsrecht. Boris d’Angelo geht im Anschluss so weit, dass er unterstellt, dass gewisse Gemeinderäte bewußt von der Akteneinsicht ausgeschlossen werden sollen. In dieselbe Kerbe hieb Herbert Schneider und wurde ebenfalls recht deftig: „Wir kommen uns langsam verarscht vor. Ein reines Dahinschieben ist das. Wir wollen hier eine ordentliche Akteneinsicht. Wenn das nicht möglich ist, dann tuts mir leid.“ Und auch Sabine Janny bemängelt: „Ich als Selbständige muss mein Geschäft schließen. Ich verstehe nicht, warum man hier nicht entgegenkommen kann.“

Neumann reagiert ungewohnt ärgerlich

Nach dieser Wortmeldung schließt Bürgermeister Stefan Neumann den Tagesordnungspunkt, was Boris d’Angelo zu einem Antrag zur Geschäftsordnung veranlasst: „Es ist nicht rechtens, meinen Antrag gar nicht erst zuzulassen, das verstößt gegen die Gemeindeordnung. Ich beantrage daher Abstimmung. Sie können dann das Abstimmungsergebnis übergehen, wenn Sie einen Schaden für die Stadt sehen. Aber dann gibt es die Möglichkeit der rechtlichen Prüfung.“

Auch diesen Antrag weist Neumann in ungewohnt verärgertem Ton zurück.

Die Fronten sind verhärtet – diese Sitzung hat nicht dazu geführt, dass sich diese Situation entschärft hat.

Text: Matthias Lauterer




Hohenlohekreis schafft Luftreiniger für sonderpädagogische Schulen an

Als Träger der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren an der Geschwister-Scholl-Schule und der Erich Kästner-Schule in Künzelsau stattet der Hohenlohekreis die Klassenräume der Klassenstufen 1 – 6 mit hochwertigen Raumluftreinigungsgeräten aus.

Die Luftreiniger wurden rechtzeitig vor Beginn des Schuljahres 2021/2022 geliefert und installiert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Weiter heißt es darin:

„Der Hohenlohekreis trägt mit dieser Investition dazu bei, dass die jungen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 – 6, für welche es noch keine Impfmöglichkeit gegen das Corona-Virus gibt, möglichst keine erneuten Schulschließungen erfahren und bestmöglich vor dem Virus geschützt werden. Die Reinigungsgeräte sollen dazu beitragen, die Virenbelastung in den Klassenzimmern zwischen den alle 20 Minuten notwendigen Lüftungseinheiten zu verringern und damit diese vulnerable Gruppe zu schützen.

Die Anschaffung der Luftreiniger erfolgte unabhängig von einer eventuellen Förderung über das Landesförderprogramm zur Beschaffung von mobilen Raumluftreinigungsgeräten.

Gleichwohl entsprechen die beschafften Geräte den technischen Vorgaben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, sodass für den zweiten Förderzyklus im Förderprogramm ein Antrag gestellt werden konnte. Sofern die vom Land Baden-Württemberg bereit gestellten Mittel ausreichen, darf mit einer 50%igen Förderquote gerechnet werden.“

 




Kunterbuntes Shopping-Erlebnis

Am Freitag, den 17. September 2021, findet in Künzelsau das traditionelle Mitternachtsshopping statt, teilt die Stadtverwaltung mit. Viele Einzelhändler der Werbegemeinschaft Künzelsau laden an diesem Abend Kunden bis 24 Uhr zu einem Shopping-Erlebnis ein. Einige Geschäfte bieten besondere Aktionen an: Gutscheine, Rabatte und vieles mehr.

Ganz besonderes Flair

Mit einem kreativen Beleuchtungskonzept wird die Hauptstraße in Szene gesetzt. Speziell ab Einbruch der Dunkelheit entsteht ein großes Farbenspiel in der Künzelsauer Innenstadt. Mit bunten Lichtkegeln erstrahlt die Hauptstraße in einem stimmungsvollen Licht. Besucher:innen des Mitternachtsshopping erleben die Stadt in einem ganz besonderen Flair.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




„Sommer in der Stadt“ geht zu Ende

Am Freitag, den 17. September 2021, endet die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ mit der Cover-Band „Keep alive“, schreibt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung. Die fünf Musiker spielen von 17 bis 20 Uhr am Bistro OXN in der Künzelsauer Hauptstraße einen bunten Mix, der von Songs der letzten Jahrzehnte bis heute reicht.

Keine Voranmeldung erforderlich

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei. Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften. Außerhalb des Sitzplatzes ist die Einhaltung des Mindestabstandes beziehungsweise ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Bei Regen finden die Veranstaltungen nicht statt.

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe

Seit Anfang Juni laden Gastronomen, Vereine und die Stadtverwaltung Künzelsau fast jedes Wochenende zu Live-Musik und Aktionen in die Künzelsauer Innenstadt ein. Die Bewirtung wird von Künzelsauer Gastronomen und Vereinen übernommen. Liegestühle, Sandflächen und Pflanzen bringen Urlaubsfeeling in die Stadt und laden zum Verweilen ein. Schon heute bedankt sich die Stadtverwaltung Künzelsau bei allen Künstlern, Gastronomen und Vereinen, die bei „Sommer in der Stadt“ mitgewirkt und unter Corona-Bedingungen diese Veranstaltungsreihe ermöglicht haben.

Informationen

Aktuelle Informationen werden über die städtische Homepage unter www.kuenzelsau.de/sommerinderstadt und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“ kommuniziert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

#Künzelsau #Keepalive




Raritäten suchen und finden

Am Samstag, den 09. Oktober 2021, findet im historischen Kelterhof in Niedernhall wieder ein Kelterflohmarkt statt. Von 9 bis 16 Uhr kann man Raritäten suchen und finden oder Gebrauchtes von A bis Z erwerben.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der laufende Meter kostet fünf Euro. Interessierte können sich bei Dorothea Mäder unter Telefon 07940/28 94 oder 07940/51 350 jetzt schon anmelden. Die Standgebühren kommen einem sozialen Zweck zugute.

 

#Niedernhall #KelterflohmarktNiedernhall




Weiterleben nach dem Tod eines geliebten Menschen

Der Kinder- und Jugendhospizdienst Hohenlohekreis lädt am Dienstag, den 28. September 2021, ab 19 Uhr zu einer Konzertlesung in die Spitalkirche in Öhringen.

Stefan Schwarzer beschreibt in Wort und Ton, was ihm und seiner jungen Familie nach dem frühen Tod der Frau und Mutter, acht Monate nach ihrer Krebsdiagnose, beim Über- und Weiterleben geholfen hat – von den ersten Stunden und Tagen bis zur Beerdigung, über die Wochen und Monate voller finsterer Momente bis hin zu einer neuen Beheimatung in einem neuen Leben, das die Trauer in die eigene Biografie zu integrieren vermag.

Zwischen den Lesungen erklingt Musik aus der Feder des Autors: Lieder zum Lachen und Weinen, so wie das Leben ist.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmer müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Weitere Informationen gibt es beim Kinder- und Jugendhospizdienst Hohenlohekreis unter Telefon 07941/984 8227 oder per E-Mail unter Kontakt@Kihodi-Hohenlohekreis.de.

#KinderundJugendhospizdienstHohenlohekreis #Öhringen