1

Hohenlohekreis schafft Luftreiniger für sonderpädagogische Schulen an

Als Träger der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren an der Geschwister-Scholl-Schule und der Erich Kästner-Schule in Künzelsau stattet der Hohenlohekreis die Klassenräume der Klassenstufen 1 – 6 mit hochwertigen Raumluftreinigungsgeräten aus.

Die Luftreiniger wurden rechtzeitig vor Beginn des Schuljahres 2021/2022 geliefert und installiert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Weiter heißt es darin:

„Der Hohenlohekreis trägt mit dieser Investition dazu bei, dass die jungen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 – 6, für welche es noch keine Impfmöglichkeit gegen das Corona-Virus gibt, möglichst keine erneuten Schulschließungen erfahren und bestmöglich vor dem Virus geschützt werden. Die Reinigungsgeräte sollen dazu beitragen, die Virenbelastung in den Klassenzimmern zwischen den alle 20 Minuten notwendigen Lüftungseinheiten zu verringern und damit diese vulnerable Gruppe zu schützen.

Die Anschaffung der Luftreiniger erfolgte unabhängig von einer eventuellen Förderung über das Landesförderprogramm zur Beschaffung von mobilen Raumluftreinigungsgeräten.

Gleichwohl entsprechen die beschafften Geräte den technischen Vorgaben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, sodass für den zweiten Förderzyklus im Förderprogramm ein Antrag gestellt werden konnte. Sofern die vom Land Baden-Württemberg bereit gestellten Mittel ausreichen, darf mit einer 50%igen Förderquote gerechnet werden.“

 




Kunterbuntes Shopping-Erlebnis

Am Freitag, den 17. September 2021, findet in Künzelsau das traditionelle Mitternachtsshopping statt, teilt die Stadtverwaltung mit. Viele Einzelhändler der Werbegemeinschaft Künzelsau laden an diesem Abend Kunden bis 24 Uhr zu einem Shopping-Erlebnis ein. Einige Geschäfte bieten besondere Aktionen an: Gutscheine, Rabatte und vieles mehr.

Ganz besonderes Flair

Mit einem kreativen Beleuchtungskonzept wird die Hauptstraße in Szene gesetzt. Speziell ab Einbruch der Dunkelheit entsteht ein großes Farbenspiel in der Künzelsauer Innenstadt. Mit bunten Lichtkegeln erstrahlt die Hauptstraße in einem stimmungsvollen Licht. Besucher:innen des Mitternachtsshopping erleben die Stadt in einem ganz besonderen Flair.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




„Sommer in der Stadt“ geht zu Ende

Am Freitag, den 17. September 2021, endet die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ mit der Cover-Band „Keep alive“, schreibt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung. Die fünf Musiker spielen von 17 bis 20 Uhr am Bistro OXN in der Künzelsauer Hauptstraße einen bunten Mix, der von Songs der letzten Jahrzehnte bis heute reicht.

Keine Voranmeldung erforderlich

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei. Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften. Außerhalb des Sitzplatzes ist die Einhaltung des Mindestabstandes beziehungsweise ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Bei Regen finden die Veranstaltungen nicht statt.

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe

Seit Anfang Juni laden Gastronomen, Vereine und die Stadtverwaltung Künzelsau fast jedes Wochenende zu Live-Musik und Aktionen in die Künzelsauer Innenstadt ein. Die Bewirtung wird von Künzelsauer Gastronomen und Vereinen übernommen. Liegestühle, Sandflächen und Pflanzen bringen Urlaubsfeeling in die Stadt und laden zum Verweilen ein. Schon heute bedankt sich die Stadtverwaltung Künzelsau bei allen Künstlern, Gastronomen und Vereinen, die bei „Sommer in der Stadt“ mitgewirkt und unter Corona-Bedingungen diese Veranstaltungsreihe ermöglicht haben.

Informationen

Aktuelle Informationen werden über die städtische Homepage unter www.kuenzelsau.de/sommerinderstadt und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“ kommuniziert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

#Künzelsau #Keepalive




Raritäten suchen und finden

Am Samstag, den 09. Oktober 2021, findet im historischen Kelterhof in Niedernhall wieder ein Kelterflohmarkt statt. Von 9 bis 16 Uhr kann man Raritäten suchen und finden oder Gebrauchtes von A bis Z erwerben.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der laufende Meter kostet fünf Euro. Interessierte können sich bei Dorothea Mäder unter Telefon 07940/28 94 oder 07940/51 350 jetzt schon anmelden. Die Standgebühren kommen einem sozialen Zweck zugute.

 

#Niedernhall #KelterflohmarktNiedernhall




Weiterleben nach dem Tod eines geliebten Menschen

Der Kinder- und Jugendhospizdienst Hohenlohekreis lädt am Dienstag, den 28. September 2021, ab 19 Uhr zu einer Konzertlesung in die Spitalkirche in Öhringen.

Stefan Schwarzer beschreibt in Wort und Ton, was ihm und seiner jungen Familie nach dem frühen Tod der Frau und Mutter, acht Monate nach ihrer Krebsdiagnose, beim Über- und Weiterleben geholfen hat – von den ersten Stunden und Tagen bis zur Beerdigung, über die Wochen und Monate voller finsterer Momente bis hin zu einer neuen Beheimatung in einem neuen Leben, das die Trauer in die eigene Biografie zu integrieren vermag.

Zwischen den Lesungen erklingt Musik aus der Feder des Autors: Lieder zum Lachen und Weinen, so wie das Leben ist.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmer müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Weitere Informationen gibt es beim Kinder- und Jugendhospizdienst Hohenlohekreis unter Telefon 07941/984 8227 oder per E-Mail unter Kontakt@Kihodi-Hohenlohekreis.de.

#KinderundJugendhospizdienstHohenlohekreis #Öhringen




Auch hier nur mit Mundschutz

Mit dem Ferienende geht auch die Saison im Künzelsauer Kocherfreibad zu Ende. Ab Montag, den 13. September 2021, wird es geschlossen, teilt die Stadtverwaltung mit. Doch das sei kein Grund, auf Wassersport und Badespaß zu verzichten: Das Hallenbad TollKÜN ist ab dem heutigen Dienstag, den 14. September 2021, wieder geöffnet.

Vorgaben

Ein 3G-Nachweis in Form eines tagesaktuellen Corona-Tests, eines Genesenen-Nachweises oder Impfnachweises sowie das Tragen eines Mundschutzes im Foyer und in den Umkleidekabinen ist erforderlich. Die Kontaktdatenerfassung erfolgt über die Luca-App oder schriftlich. Ansonsten gelten die üblichen Hygieneregeln (AHA). Die Besucher-Anzahl ist begrenzt, sodass die Hygienemaßnahmen eingehalten werden können. Wer sich vor dem Badebesuch erkundigen möchte, kann dies unter Telefon 07940/547 616 tun.

Öffnungszeiten TollKÜN

Das Hallenbad hat dienstags bis freitags von 15.30 bis 21.00 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

#Künzelsau




Putzete in Künzelsau

Vielleicht fällt es vielen schon gar nicht mehr auf: Überall in der Stadt liegen Zigarettenkippen auf dem Boden – an manchen Stellen mehr, an anderen weniger. Der Klimabeirat Künzelsau möchte hier langfristig Verhaltensänderungen erreichen und veranstaltet eine Kippen-Sammelaktion am Samstag, den 18. September 2021, von 10.30 bis 13.00 Uhr. Treffpunkt ist der Innenhof im Rathaus Künzelsau.

Kippen in Halb-Liter-Plastikflaschen sammeln

Die Kippen werden in kleinen Halb-Liter-Plastikflaschen gesammelt. Wenn vorhanden, dann bitte solch eine Flasche und gegebenenfalls eine Pinzette oder Ähnliches mitbringen. Alle notwendigen Sammelutensilien werden aber auch gestellt. Es gelten die notwendigen Hygiene- und Coronaregeln – für alle Fälle sollten die Sammler Masken mitbringen.

Schädlich für die Umwelt

Zigarettenkippen sind schädlich für die Umwelt: So dauert es bis zu 15 Jahre, bis sich ein Filter zersetzt. In jeder Kippe ist ein Giftcocktail enthalten, der rasch ins Grundwasser wandert. Von dort gelangt das Gift in Flüsse und Meere und auch in die menschliche Nahrungskette. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO verschmutzen jedes Jahr zirka 500.000 Tonnen Zigarettenkippen unseren Planeten. Zigarettenkippen gehören daher unbedingt in den Restmüll und nie auf den Boden, in die Natur oder gar in Gullys, denn dort geben sie ihre Giftstoffe sofort ins Wasser ab.

Anmeldung

Teilnehmer können sich bei Hanne Gloger unter Telefon 07940/577 49 oder per E-Mail an mailto:hagloger@web.de anmelden. Die Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

#Künzelsau #WorldCleanupDay

 

 




Ätzende Stoffe in Altglascontainer geworfen

In Künzelsau wurde am gestrigen Montag, den 13. September 2021, ein Lkw-Fahrer beim Leeren von Glas-Containern durch ätzende Stoffe verletzt. GSCHWÄTZ berichtete unter https://www.gschwaetz.de/2021/09/13/kuenzelsau-unbekannte-fluessigkeit-und-beissender-geruch/ und https://www.gschwaetz.de/2021/09/13/einsatz-am-stadion/. Gegen 9.30 Uhr hatte der 36-jährige Mann mit seinem Lkw die Altsglascontainer im Frankenweg geleert. Plötzlich merkte der Mann einen beißenden Geruch und eine starke Reizung seiner Atemwege. Der Mann wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr hatte daraufhin vorsorglich die Bevölkerung rund um den Frankenweg aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Teilweise noch mit Inhaltsstoffen

Wie die Polizei nun mitteilte, wurde der Lkw zu weiteren Untersuchungen und Ermittlungen auf ein entlegenes Gelände gebracht. Hier wurden im geladenen Altglas des Lkws verschiedene braune, 1-Liter-Flaschen – sogenannte Apothekerflaschen – mit teilweise noch chemischen Stoffen gefunden. In den Flaschen befanden sich chemische Substanzen, wie zum Beispiel Ethanol, Amoniak, Salzsäure und andere Stoffe. Beim Entleeren der Container zerbrach offensichtlich ein Teil der Flaschen und der auslaufende sowie verdunstende Inhalt führte zu den Reizungen der Atemwege bei dem Lkw-Fahrer.

Zeugen gesucht

Die Polizei ermittelt nun nach dem Besitzer der Flaschen. Wer hat die letzten 14 Tage an den Containern im Frankenweg Personen beobachtet, die solche Flaschen eingeworfen haben? Zeugen, die Angaben hierzu machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Einsatz am Stadion

Über einhundert Rettungskräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei waren am Montagvormittag, den 13. September 2021, in Künzelsau im Einsatz. Neben der Feuerwehr aus Künzelsau waren auch Kräfte aus Gaisbach sowie der Gefahrgutzug aus Öhringen am Einsatzort.

Mysteriöse Flüssigkeit im Glascontainer

Grund war eine mysteriöse Flüssigkeit, die aus einem Glascontainer austrat und einen „beißenden Geruch verströmte“. Entdeckt wurde diese Flüssigkeit vom Fahrer eines LKWs, der auf seiner üblichen Tour die gefüllten Glascontainer durch leere ersetzen sollte.

LKW-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht

Lars Walther, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter des Polizeireviers Künzelsau, der als Einsatzleiter fungierte, bestätigt damit die ursprüngliche Meldung. Seinen Angaben zufolge wurde der Fahrer noch vor Ort vom DRK medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Walther spricht von Atemwegsreizung, nähere Angaben zum Gesundheitszustand des Fahrers konnte Walther noch nicht machen.

Weiträumige Absperrungen

Der Standort des Glascontainers wurde weiträumig abgesperrt, selbst der Kochersteg ist gegen 12:00 noch nicht begehbar. Die Anwohner wurden informiert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und es wurde vorsorglich eine Warnmeldung über die NINA-App abgesetzt.

Mehrere Behörden vor Ort

Die Polizei war mit etwa 12 Personen, darunter der Fachdienststelle Gewerbe und Umwelt vor Ort. Auch Beamte des Landratsamts und Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann waren am Einsatzort.

Flüssigkeit noch nicht identifiziert

„Momentan werden Messungen durchgeführt. Bis jetzt ist der Stoff noch nicht bekannt“, sagte Walther gegen 11:30 Uhr, „und steht noch vor Ort.“

Keine weiträumige Gefährdung

„Außerhalb der Warnmassnahmen“ sieht Walther momentan keine Gefahr für die Bevölkerung. Es sieht so aus, als wäre die Gefahrenzone sogar „begrenzt auf den Standort des LKW“. Diese Vermutung wird auch durch die Beobachtung, dass die Einsatzkräfte keinen Atemschutz trugen, gestützt.

Illegale Entsorgung?

Der am Morgen von der Polizeipressestelle ausgesprochene Verdacht auf eine illegale Entsorgung steht weiterhin im Raum.

Text: Matthias Lauterer

Auch der Kochersteg war gesperrt. Foto: GSCHWÄTZ

Der Gefahrgutzug der Feuerwehr Öhringen war vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ




Baden-Württembergs Maßnahmenplan sieht keine Schulschließungen mehr vor

Bisher war die Inzidenz, also die Anzahl der neu gemeldeten positiven Coronafälle pro 100.000 Einwohner, auf Landkreisebene die Maßzahl für die lokalen Coronamaßnahmen. Am Dienstag, den 07. September 2021, hat der Bundestag aufgrund der Entwicklung der Pandemie reagiert und neue Maßzahlen beschlossen, am Freitag, 10. September hat auch der Bundesrat zugestimmt.

Hintergrund sind die aktuell meist nur leichten Verläufe der Ansteckungen, die – so zumindest die mehrheitliche Meinung der Abgeordneten – eine neue Beurteilung nötig machen. Geimpfte und Genesene, die sich erneut mit COVID-19 erkranken, haben meist einen leichten Verlauf, auch der Kreis der Ungeimpften ist durchschnittlich jünger und gesünder als zu Beginn der Pandemie, auch hier sind im Durchschnitt leichtere Verläufe zu beobachten.

Neue Kennzahl: „Hospitalisierungs-Inzidenz“

Trotzdem wird es auch weiterhin Verläufe geben, die eine Aufnahme ins Krankenhaus oder gar in die Intensivmedizin notwendig machen. Diese „Hospitalisierungs-Inzidenz“, die Anzahl der Patienten je 100.000 Einwohner, die innerhalb der letzten 7 Tage in Kliniken eingeliefert wurden, ist der neue Indikator für das Ausmaß der Pandemie und nicht mehr länger die Inzidenz.

Kein bundeseinheitlicher Wert, jedes Bundesland entscheidet selbst

Allerdings sollen die Bundesländer unter Berücksichtigung der jeweiligen stationären Versorgungskapazitäten in einer Rechtsverordnung selbst Schwellenwerte für die Hospitalisierungsrate festlegen, ein bundesweiter Wert ist nicht festgelegt.

Stand 08. September 2021 liegt die Hospitalisierungsrate bundesweit bei 2,29, eine Woche vorher lag sie bei 3,09. Die Kennzahlen für Baden-Württemberg findet man im jeweils Donnerstags veröffentlichten Lagebericht des Sozialministeriums. Am Donnerstag, 09. September 2021, lag die Hospitalisierungs-Inzidenz bei 2,31. 171 Intensivbetten waren von Covid-19-Patienten belegt.

Hospitalisierungsrate. Stand: 08.09.2021

Baden-Württemberg: Details der Verordnung noch nicht bestätigt

Baden-Württemberg plant im Laufe dieser Woche, nachdem die Beschlüsse von Bundestag und Bundesrat im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und rechtswirksam sind, die Veröffentlichung einer neuen Corona-Verordnung. Voraussichtlich wird diese Verordnung am Montag, 20. September 2021, in Kraft treten. Über einige der geplanten Einschränkungen hüllt sich die Landesregierung noch in Schweigen, übereinstimmende Presseberichte werden bisher nicht bestätigt.

Folgende Überlegungen stehen bislang im Raum:

Warnstufe: Testzwang für Arbeitnehmer:innen und Selbstständige

Fest steht: In einer ersten „Warnstufe“, die ab einer Hospitalisierungs-Inzidenz von 8 oder einer landesweiten Intensivbettenbelegung durch COVID-Patienten von 250 eintreten soll, soll es eine Testpflicht für ungeimpfte Arbeitnehmer:innen und Selbstständige mit betrieblichem Kontakt zu externen Personen geben.

Noch nicht klar ist, ob dieser vorgeschriebene Test ein Schnelltest sein darf oder ob ein PCR-Test vorgeschrieben wird. Das Sozialministerium geht am 10. September 2021 von einem PCR-Test aus.

Alarmstufe: Ungeimpfte dürfen keine Veranstaltungen mehr besuchen

Sollten die Zahlen weiter ansteigen, würde ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 12 oder einer Belegung von landesweit 390 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten eine Alarmstufe eintreten, in der vor allem Ungeimpfte stark eingeschränkt werden könnten. Nach den Pressemeldungen soll dann eine 2G-Regel in Kraft treten, das heißt, Ungeimpfte dürften keine Restaurants oder Veranstaltungen mehr besuchen. Auch hier fehlen noch Details.

Weitere Konsequenzen

Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz sieht vor, dass die Lohnfortzahlung im Quarantänefall entfällt. Diese Lohnfortzahlung wurde bisher nicht vom Arbeitgeber, sondern im Rahmen der Coronahilfen vom Bund bezahlt.

Auswirkungen auf die Schulen noch nicht bekannt

Über die Auswirkungen der möglichen neuen Verordnung für die Schulen ist noch nichts bekannt. Die aktuell noch gültige Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg legt die Verantwortung für die Corona-Maßnahmen an den Schulen in die Hände des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg.

Baden-Württembergs Maßnahmenplan sieht keine Schulschließungen vor

Es ist davon auszugehen, dass dies auch in der neuen Corona-Verordnung stehen wird, die voraussichtlich ab Montag, 20. September 2021, in Kraft treten wird. Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper hat immer wieder betont, dass die Gewährleistung des Präsenzunterrichts ihre höchste Prämisse ist. In ihrem derzeitigen Maßnahmenplan kommt das Mittel der Schulschließung nicht vor.

Gesundheitsämter haben das letzte Wort

Die örtlichen Gesundheitsämter können im Einzelfall Maßnahmen, die über die Regelungen des Kultusministeriums hinausgehen, anordnen, im Extremfall könnte ein Gesundheitsamt die Schließung einer Schule anordnen.

Text: Matthias Lauterer

Intensivbettenbelegung. Screenshot. Quelle: SWR / Robert-Koch-Institut