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Allerhöchste Eisenbahn

Die Aktivist:innen von Fridays for Future (fff) rufen am Freitag, den 24. September 2021, zum weltweiten Klimastreik. Die jungen Menschen und ihre Mitstreiter:innen wollen pünktlich zur Bundestagswahl am Sonntag, den 26. September 2021, für den Wandel und für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen. „Denn die Bundestagswahl ist entscheidend. Denn die Gesellschaft steht hinter uns. Denn Klimagerechtigkeit wird das wahlentscheidende Thema. Denn wir sind hier und wir sind laut – wir stehen gemeinsam auf für eine gerechte und konsequente Klimapolitik“, heißt es auf der Homepage der Bewegung.

Auch in der Region sind an diesem Demos angesetzt: In Künzelsau auf dem Unteren Markt um 15 Uhr, in Öhringen ab 16 Uhr auf dem Marktplatz und eine Fußdemo auf dem Schwäbisch Haller Marktplatz ab 14 Uhr.

Im Hohenlohekreis wird die fff von Parents for future unterstützt. Das sind Menschen unterschiedlichsten Alters, die den jungen Menschen bei ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik solidarisch zur Seite zu stehen möchten. Diese sind per E-Mail unter kuenzelsau@parentsforfuture.de oder über WhatsApp erreichbar.

#AllesfürsKlima #fridaysforfutre #hohenloheforfuture #parentsforfuture




Diskussion über Fotovoltaik

Der Klimabeirat der Stadt Künzelsau lädt am Dienstag, den 28. September 2021, zu einer öffentlichen Sitzung. Diese beginnt um 18 Uhr im großen Saal des Künzelsauer Rathauses.

Im öffentlichen Teil werden die Aktivitäten des Klimabeirats und der Stadtverwaltung vorgestellt. Linda Bürkert hält einen Vortrag zum Thema „Fotovoltaik“, dem sich eine Diskussionsrunde anschließt. Zum Abschluss gibt es einen Ausblick auf kommende Termine.

Interessierte sollten sich zuvor bei Marina Schukowski-Hust von der Stadtverwaltung Künzelsau per E-Mail an marina.schukowski-hust@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 422 anmelden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




„Wenn ich allesamt bekochen und bewirten kann, ist das Glück schon ziemlich perfekt“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt. Hier sind die Antworten von Valentin Abel, Direktkandidat der FDP.

„Demokratie lebt vom Mitmachen“

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

Abel: Zu zögern. Ich war bereits jahrelang politisch interessiert – und auch festgelegt – bevor ich dann endlich Mitglied der FDP wurde. Und auch dann war ich zuerst lange passives Mitglied. Demokratie lebt aber vom Mitmachen und nicht nur vom Beitragszahlen. Politische Parteien kennen mannigfaltige Formen der Mitarbeit; ich empfehle allen Leserinnen und Lesern, gerne einmal bei verschiedenen Parteien vorbeizuschnuppern und sich nach den Möglichkeiten der Partizipation zu informieren.

„Immer wieder überrascht mich er Zusammenhalt, den ich hier allenthalben verspüre“

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

Abel: Zeit mit meiner Verlobten und meiner Familie. Wenn es dann noch Wochenende ist und ich allesamt bekochen und bewirten kann, ist das Glück schon ziemlich perfekt.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch-Hall Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

Abel: Wenn es etwas gibt, was mich gerade ob der Größe des Wahlkreises immer wieder überrascht, dann ist es der Zusammenhalt, den ich hier allenthalben verspüre. Sind die Enden des Wahlkreises auch teilweise über 65 Kilometer voneinander entfernt, so habe ich immer das Gefühl, dass Haller und Hohenloher an einem Strang ziehen, wenn’s um die Sache geht. So muss es auch sein, wenn wir als ländlicher Raum eine Chance haben wollen.

„Europa braucht Verbündete“

GSCHWÄTZ: Welcher Partei – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

Abel: Natürlich kämpfe ich für ein starkes FDP-Ergebnis am 26. September. Als überzeugter Europäer wünsche ich den Kolleginnen und Kollegen von Volt aber einen Achtungserfolg. Europa braucht Verbündete.

„Auf Deutschland kommen große Investitionen zu“

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

Abel: Seriöse Haushaltspolitik. Auf Deutschland kommen große Investitionen zu: Digitalisierung, Klimaschutz, Infrastruktur. Nichtsdestotrotz gebietet der Respekt vor kommenden Generationen, dass jede Ausgabe einer strikten Prüfung unterzogen wird. Wenn wir unseren Kindern eine intakte Welt und solide Finanzen hinterlassen wollen, dürfen wir keine Wahlkampfgeschenke mit der Gießkanne verteilen, sondern müssen gezielt und nachhaltig investieren.

Hintergrund

Der 30-jährige Valentin Abel studierte Betriebswirtschaftslehre an der Uni Mannheim. Seit seinem Abschluss arbeitet er als kaufmännischer Angestellter in der Halbleiterindustrie. Seit 2017 ist der gebürtige Künzelsauer Landesvorsitzender der Jungen Liberalen in Baden-Württemberg. Privat reist Valentin Abel mit seiner Partnerin durch Europa und die ganze Welt, er kocht gerne und ist viel in der Natur unterwegs.




Ist das wirklich der Kurpark?

„Manchmal habe ich Lust auf Experimente, oder lasse mich von anderen Künstlern inspirieren. So auch in der Altglas-Fotografie.“ Das sagt Gülay Sween, eine fotobegeisterte Pflegefachkraft aus Ingelfingen. „Altglas“ nennt sie uralte Objektive, die sie mit Adaptern an ihrer modernen Digitalkamera verwendet. „Dafür sind die Farben weicher, die Übergänge soft, sieht fast aus wie ein Aquarell-Gemälde“, kann sie diesen alten Objektiven einen ganz speziellen Reiz abgewinnen.

Immer höhere Ansprüche an sich selbst

Die Fotografie begeistert sie seit einigen Jahren, zuerst mit dem Handy, später mit steigenden Ansprüchen an sich selbst mit immer hochwertigeren Kameras. „Eine Leidenschaft ist es geworden“, sagt sie. Am liebsten fotografiert sie die Natur, insbesondere die Uhus in der Ingelfinger Burg haben es ihr angetan.

Inzwischen hat sie sich mit einem Kleingewerbe selbständig gemacht und steht auch zur Verfügung, wenn es um Familien- oder Hochzeitsfotos geht. Näheres findet sich auf Ihrer webseite www.gulaysween.com.

Genug der Worte – ihre Bilder sollen sprechen:

Text: Matthias Lauterer

Fotos: Gülay Sween

Schlosspark Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Kochertal. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.

Ingelfingen. Foto: Gülay Sween.




„Vollgas-Modus“ versus Schneckentempo

Für die Abstimmung über die Beschaffung von Luftreiniger hatte Bürgermeister Neumann eine Sondersitzung des Gemeinderats am 17. August 2021, also in den Ferien einberufen. Er selbst hatte für diese dringende Sitzung seinen Urlaub unterbrochen. In der Sitzung selbst bezog sich die Stadtverwaltung auf eine Studie, wonach Luftreiniger im Kampf gegen Corona nicht viel bringen würden. Der Gemeinderat stimmte dennoch mehrheitlich für Anschaffung der Produkte.

Noch nichts Sichtbares passiert

Viel Sichtbares ist seitdem noch nicht geschehen, findet Ulrike Tzimas, die sich während der Gemeinderatssitzung vom 14. September 2019 zu Wort meldete. Sie ist Elternbeiratsvorsitzende der Georg-Wagner-Schule und zeigte sich vom Beschluß des Gemeinderats, die Luftreiniger anzuschaffen, begeistert. Allerdings habe sie noch in keinem Ausschreibungsportal eine Ausschreibung der Stadt Künzelsau gefunden. Daher stellte sie folgende Fragen an die Verwaltung: „Ist die Ausschreibung bereits erfolgt? Wenn nein, warum nicht? Könnte man nicht Geräte übergangsweise mieten?“

„Europaweite Ausschreibung dauert“

Bürgermeister Neumann konnte ihr wenig Erfreuliches mitteilen: „Eine europaweite Ausschreibung dauert“, sagt er. Außerdem warte man noch auf die Rückmeldung des Landes wegen der Förderung. „Danach kann das Verfahren starten.“ Die Ausschreibung ist also noch gar nicht veröffentlicht. Neumann geht nicht davon aus, dass die Geräte theoretisch noch im Oktober geliefert  werden könnten.

Landratsamt wesentlich schneller bei der Beschaffung

Auch Rainer Süßmann, kommissarischer Schulleiter der Georg-Wagner-Schule, der den Antrag am 17. August umfangreich begründet hatte, zeigte sich von der Länge des Verfahrens irritiert.

Kreis wartet nicht auf Förderzusage sondern bestellt

Ganz anders ging der Landkreis vor, der seine beiden sonderpädagogischen Schulen bereits mit acht Luftreinigern ausgestattet hat: „Die Anschaffung der Luftreiniger erfolgte unabhängig von einer eventuellen Förderung über das Landesförderprogramm zur Beschaffung von mobilen Raumluftreinigungsgeräten“, teilt der Kreis mit. So konnten die Luftreiniger rechtzeitig zu Schulbeginn geliefert und installiert werden. Von der Entscheidung zur Anschaffung bis zur Lieferung dauerte es etwa 6 Wochen, so das Landratsamt. In dieser Zeit ist das Ausschreibeverfahren, eine so genannte Verhandlungsvergabe, bereits enthalten.

Möglicher Lieferant warnt vor langen Lieferzeiten

Kai Kuppinger, Geschäftsführer der Firma afs airfilter aus Übrigshausen, die die acht Geräte für die Kreisschulen lieferte, konnte in diesem Fall schnell liefern: „Das ging aber nur, weil wir früh in Vorleistung gegangen waren“, sagt er und verweist auf die generellen Lieferschwierigkeiten der Hersteller. Angesprochen auf einen Bedarf von 98 Geräten rechnet er schon mit einer Lieferzeit von 8 Wochen. Er schmunzelt, denn er weiß natürlich ganz genau, woher ein Bedarf von 98 Geräten kommen könnte. „Aber die Zulieferer müssen mitspielen“, schränkt er gleich ein: Auch wenn er nahezu ausschließlich auf regionale Zulieferer setzt, seien auch diese von den Lieferschwierigkeiten ihrer Vorlieferanten betroffen.
Drei Geräte von afs airfilter arbeiten auch seit einigen Monaten im Rathaus der Stadt Künzelsau und ermöglichten unter anderem Präsenzsitzungen des Gemeinderates.

Öhringen:  „Wir sind im Vollgas-Modus“

In Öhringen waren zum Schuljahresbeginn 65 Raumluftfilter und 25 raumlufttechnische Anlagen in Betrieb. „Wir sind im Vollgas-Modus und haben nicht die Hände in den Schoß gelegt“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler. Insgesamt will Öhringen bis Ende des Jahres 250 Anlagen in den örtlichen Kindergärten und Schulen verbauen. Priorität liegt dabei auf Einrichtungen für Kinder, die noch kein Impfangebot haben, also Kindergärten und Grundschulen.

Förderanträge beim Bund bereits im Juni gestellt

Bereits im Juni hat die Öhringer Verwaltung die ersten Anträge gestellt. Bereits am 12. Juni las Martin Schenker, Leiter des Technischen Dienstes der Stadt Öhringen, von den Fördermaßnahmen. „Eine Woche später stellte ich die Anträge bei der BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Ich war an Platz 44. Beim letzten der 25 Gebäudeanträge zeigte der Zähler bereits Platz 1215.“

Gemeinderatsbeschluß am 27. Juli, Förderbescheid am 6. August

Nicht einmal 2 Wochen dauerte es, bis am 6. August der Förderbescheid des Landes in Öhringen einging. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen 3,8 Millionen Euro, durch die Förderungsmaßnahmen von Bund und Land beläuft sich der Eigenanteil der Stadt auf 800.000 Euro.

Künzelsau wartet auf den Förderbescheid

Das Land Baden-Württemberg fördert die Anschaffung von Luftreinigern mit 40 Millionen Euro, nach dem Windhundprinzip. Die Stadt Künzelsau teilt auf GSCHWÄTZ-Anfrage am Montag, 20. September 2021, mit: „Bislang ist keine Förderzusage für die Luftreiniger eingegangen. Die Ausschreibung ist vorbereitet.“ Die Ausschreibung soll in einem „Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb“ mit 10 Werktagen Zeit für die Anbieter zum Kalkulieren durchgeführt werden. Das heißt, „die Firmen werden direkt angeschrieben und es wird nicht öffentlich in einem Portal für alle eingestellt“, teilt Helen Bühler, Leiterin des Fachbereichs Stadtmarketing/Kultur/Presse der Stadtverwaltung Künzelsau, mit.

Georg-Wagner Schule hat reagiert

Inzwischen hat Rainer Süßmann reagiert: Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn wurde eine Bestellung der  Georg-Wagner-Schule über zwei weitere mobile Luftreiniger angeliefert. Sie werden jetzt beispielsweise in der Mensa eingesetzt, wo viele Schüler der unterschiedlichen Klassen zusammenkommen.

Text: Matthias Lauterer

 

Mobiler Luftfilter am HGÖ. Foto: Stadt Öhringen

Außenluftzufuhr an der Rückseite des Klassenzimmers. Foto: Stadt Öhringen

Raumlufttechnische Anlage im neu errichteten Klassenzimmer an der Grundschule Verrenberg. Foto: Stadt Öhringen

 

 




„Verschiedene Ansichten und zeitintensive Abstimmungen unter den Beteiligten“

Das Projekt „Großkläranlage Mittleres Kochertal“ scheint gescheitert. Im folgenden veröffentlichen wir die Gemeinsame Pressemitteilung der Kommunen Niedernhall, Weißbach, Forchtenberg, Ingelfingen, Kupferzell und Künzelsau:

Gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinden

Als im Sommer 2018 die Gemeinderäte von Forchtenberg, Weißbach, Niedernhall, Ingelfingen und Künzelsau in ihren Sitzungen die grundsätzliche Entscheidung für eine gemeinsame Großkläranlage Mittleres Kochertal getroffen haben, war allen Beteiligten klar, dass der Realisierung intensive
Abstimmungsgespräche und natürlich fundierte Planung vorausgehen müssen. Schließlich wurde im Jahr 2020 ein Ingenieurbüro mit der Projektsteuerung für die Baumaßnahme Großkläranlage mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro beauftragt und eine Satzung für einen Zweckverband der beteiligten Kommunen entworfen.

Niedernhall, Weißbach und Forchtenberg wollen aussteigen

Jetzt möchten Niedernhall, Weißbach und Forchtenberg aus dem interkommunalen Großprojekt mit Künzelsau und Ingelfingen aussteigen. Die jeweiligen Gemeinderäte beraten in ihren Sitzungen am 20. und 21. September 2021 über den Ausstieg und die Neugründung eines Abwasserzweckverbandes Mittleres Kochertal.

Warum der Ausstieg?

„In den Gesprächen zwischen den fünf Kommunen hat sich gezeigt, dass aufgrund verschiedener Ansichten in entscheidenden Sachfragen, aber auch aufgrund eher zeitintensiver Abstimmungen unter den Beteiligten, fortan eine getrennte Lösung – also mit zwei Standorten in zwei getrennten Verbänden – wohl die bessere Lösung ist“, begründen die Bürgermeister von Niedernhall, Weißbach und Forchtenberg ihren Vorschlag, den sie ihren Gemeinderäten zur Beschlussfassung unterbreiten.

Achim Beck, Rainer Züfle und Michael Foss: Intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen Weißbach, Niedernhall und Forchtenberg ist in den letzten Jahren sehr intensiv und erfolgreich gewesen, halten die Bürgermeister Achim Beck, Rainer Züfle und Michael Foss fest. Deshalb sei es sinnvoll, die Aufgabe der Abwasserbeseitigung von diesen drei Gemeinden in einer
Verbandslösung weiter zu verfolgen. Die letztendliche Entscheidung wird in den Gemeinderäten getroffen.

Künzelsau und Ingelfingen im Gespräch mit Kupferzell

Im Künzelsauer Rathaus bedauert man die Ausstiegsabsicht, weil nicht zuletzt schon viel Arbeit und Geld in das Projekt geflossen sind. „Wir sehen aber auch die gute Chance, eine den gesetzlichen Vorgaben und dem neuesten technischen Stand entsprechende Kläranlage gemeinsam mit Ingelfingen zu verwirklichen“, zieht Bürgermeister Stefan Neumann ein Resümee. „Auch Kupferzell hat Interesse an einer Beteiligung bekundet. Eine Entscheidung ist dort noch nicht gefallen. Kupferzell mit ins Projekt zu nehmen, sehen Bürgermeister Michael Bauer und ich sehr positiv. Wie die Kooperation aussehen kann, ergeben die jetzt folgenden Gespräche.“

Gemeinden sind im Zugzwang

Im Zugzwang zu handeln sind alle genannten Gemeinden, weil die bestehenden Kläranlagen dringend saniert, erweitert und auf den neuesten Stand gebracht werden müssten. Ein Neubau einer zentralen Einrichtung ist nicht nur aus Kostengründen die praktikabelste Lösung. Der Betrieb zukunftsfähiger Anlagen ist ausschließlich mit ausgebildetem Personal möglich. Für die Arbeit in der Abwasserbeseitigung ausgebildetes Personal zu bekommen ist schwer. In Zukunft möchte der städtische Eigenbetrieb KünWerke verstärkt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst ausbilden und schulen. Auch dafür bietet die geplante Großkläranlage die besseren Rahmenbedingungen.

Zwei Kläranlagen statt einer

„Es könnten zwei Großkläranlagen entstehen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Aufgrund der zurückgenommenen Größe wäre weniger Aufwand für den Betrieb der Anlage nötig. Sachverhalte
untereinander abzustimmen, wäre mit zwei oder drei Beteiligten nicht so aufwändig. Der Abstimmungsbedarf wäre geringer.“

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Kommunen Niedernhall, Weißbach, Forchtenberg, Ingelfingen, Kupferzell und Künzelsau

 




„Eine geniale Möglichkeit in einem coolen Umfeld mit anderen zu arbeiten und den Mief des Büros zu verlassen“

Von einem erfolgreichen Start der Veranstaltungsreihe „Gründergrillen“ berichtet das Technologiezentrum Schwäbisch-Hall in einer Pressemeldung: 

Impulse, Musik und Essen

„Was für ein inspirierender und spannender Abend – das Gründergrillen Schwäbisch Hall ist am 15.09.2021 erfolgreich vom Stapel gelassen worden.“, ist Martin Buchwitz vom Technologiezentrum Schwäbisch-Hall zufrieden. Von spannenden Impulsen, hochklassiger Musik, gutem Essen und vielen interessierten Menschen im Gespräch berichtet er.  

Sich treu bleiben und nicht aufgeben

Steffen Knödler, CEO von Airtango und Betreiber der Kantine26 in SHA, sprach vom Auf und Ab, vom Erfolg und vom Scheitern im Laufe eines Unternehmerdaseins – und rief die jungen Gründer dazu auf, sich treu zu bleiben, nicht aufzugeben und am Ball zu bleiben.

Auch der Gründerfonds von Hohenlohe Plus wurde vorgestellt. Gewinner beim Pitch des Fonds erhalten für 6 oder 12 Monate eine monatliche Bezahlung, werden speziell für Beratungskosten finanziell unterstützt, erhalten professionelles Coaching, bekommen einen persönlichen Mentor an ihre Seite sowie finanzielle Unterstützung für einen Platz in einem der Coworking-Spaces in Künzelsau oder Schwäbisch Hall.“

Spontane Pitches 

„Einige spontane Pitches von Teilnehmern, die die das Gründergrillen nutzten, um ihre Geschäftsidee vorzustellen und ein Impulsvortrag vom Optimierungsexperten Michael Vaas rundeten das offizielle Programm ab.

Die Musik kam von Impulse Eve, einer lokalen Schwäbisch-Haller Band.“

Information

Die Veranstalter des „Gründergrillen Schwäbisch Hall“ sind das Technologiezentrum Schwäbisch Hall und das Unternehmen Hallo.Vison. Im Technologiezentrum werden u.a. Büros und Hallen für Gründer und Seminarräume angeboten. Das Technologiezentrum betreibt gemeinsam mit Hallo.Vision den HalloSpace – das ist der Coworking Space für Schwäbisch Hall. Eine, laut dem Veranstalter, „geniale Möglichkeit in einem coolen Umfeld mit anderen zu arbeiten und den Mief des Büros oder das private Umfeld des Homeoffice hinter sich zu lassen“.

Technologiezentrum Schwäbisch Hall: www.tz-hall.de
Coworking-Space Schwäbisch Hall: https://coworking-sha.de
Hohenlohe 4 Talents: www.hohenlohe4talents.de
Hallo.Vision ist aktuell über https://sha-tv.de erreichbar.
Die Webseite von Impulse Eve: https://impulse-eve.com

Quelle: Pressemitteilung des TZ Schwäbisch-Hall




Verkehrsministerium spendiert Brezeln für Radpendler

Die Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums belohnt klimafreundliche und gesunde Mobilität mit einer Gratis-Brezel – auch im Hohenlohekreis. Vom 20. bis 24. September 2021 können sich Radfahrende über eine besondere Überraschung freuen: Während der Aktionswoche erhalten in Baden-Württemberg alle, die morgens mit dem Fahrrad unterwegs sind, bis 10 Uhr eine Brezel gratis. Dafür muss lediglich in einer der teilnehmenden Bäckereifilialen der Fahrradhelm als Nachweis vorgezeigt werden und ist unabhängig von einem Einkauf.

Mehrere Bäckereien im Hohenlohekreis machen mit

Auch im Hohenlohekreis werden an mehreren Stellen kostenlose Brezeln ausgegeben. Die teilnehmenden Bäckereien sind auf einer interaktiven Karte unter www.radkultur-bw.de/pendlerbrezel verzeichnet.

Aktion soll zum Radfahren motivieren

Verkehrsminister Hermann MdL sagt zu der Aktion: „Ich danke den teilnehmenden Bäckereien in Baden-Württemberg, dass sie das Engagement aller Fahrrad-Pendlerinnen und -pendler unterstützen und zum Radfahren motivieren. Es ist ganz egal, ob Sie zur Arbeit, in die Schule, zur Universität oder einfach nur zum Spaß radeln, ob Sie bereits täglich mit dem Fahrrad pendeln oder es im Aktionszeitraum ausprobieren: Lassen Sie sich Ihr Engagement für Ihre eigene Gesundheit und den Klimaschutz durch eine kostenlose PendlerBrezel belohnen.“

Info über die Aktion

Bei der PendlerBrezel handelt es sich um eine Kooperation der Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg mit Bäckereibetrieben im Land und der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW). Die Aktion wurde für alle Betriebe in Baden-Württemberg geöffnet. Im ganzen Land nehmen mehr als 550 Filialen an der Aktion PendlerBrezel der Initiative RadKULTUR teil. Je nach Filialgröße stehen während der Aktionswoche täglich 20 bis 75 Brezeln für Radfahrerinnen und Radfahrer zur Verfügung – ausgegeben werden sie immer vom Zeitpunkt der jeweiligen Ladenöffnung an bis 10 Uhr, solange der Vorrat reicht.

Mit der Initiative RadKULTUR fördert das Land Baden-Württemberg eine moderne und nachhaltige Mobilität – und das bereits im zehnten Jahr. Das Ziel des Ministeriums für Verkehr: den Anteil des Radverkehrs deutlich steigern. In enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Arbeitgebern und einem wachsenden Partnernetzwerk macht die Initiative das Fahrradfahren im Alltag zugänglich und erlebbar. Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und weitere innovative Formate der RadKULTUR unterstreichen die Relevanz des Fahrradfahrens: Es ist gesund, zukunftsfähig – und somit eine zeitgemäße Form der Mobilität. Weitere Informationen: www.radkultur-bw.de.

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von mehr als 85 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen die aktive Mobilität fördern. Radfahren und Zufußgehen sollen als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Arten der Fortbewegung gefördert werden. Weitere Informationen: www.agfk-bw.de.

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




Droht der Golfstrom zu kollabieren? Erste Warnzeichen bestätigen sich

Die Atlantische Umwälzströmung (AMOC) ist ein komplexes Strömungssystem, das für den Austausch warmer und kalter Wassermassen im Atlantik verantwortlich ist: Warmes Wasser aus den Tropen gelangt so an der Ozeanoberfläche Richtung Norden. Dort kühlt es ab, sinkt Richtung Meeresboden und wird in südliche Gefilde zurücktransportiert. Dieser permanente Austausch beeinflusst unter anderem das Klima in West- und Mitteleuropa – sorgt beispielsweise für die relativ milden Temperaturen hierzulande. Ein Teil der AMOC ist der Golfstrom, der den meisten hierzulande geläufig sein dürfte. Sollte dieses System zusammenbrechen, hätte das große Auswirkungen vor allem für das Klima in Europa.

Golfstrom sorgt für milde Temperaturen in Europa

Und genau das könnte tatsächlich drohen: Dr. Niklas Boers, Forscher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hat im Fachmagazin Nature Climate Change einen Artikel darüber veröffentlicht, dass genau diese AMOC möglicherweise an Stabilität verloren hat. Denn die Strömung sei so schwach wie in den vergangenen 1000 Jahren nicht, zitieren beispielsweise Die Zeit sowie die FAZ  den Forscher. Noch sei aber nicht klar, ob dahinter wirklich ein Stabilitätsverlust steckt.

Stabilitätsverlust liegt tatsächlich vor

Boers hat deshalb sogenannte Fingerabdrücke in Temperatur- und Salzgehaltmustern auf der Atlantik-Oberfläche genauer analysiert. Aufgrund seiner Forschungen kommt er zu dem Schluss, dass tatsächlich ein Stabilitätsverlust vorliegt. Es gebe einen kritischen Punkt, auf den sich das System zubewege. Werde dieser überschritten, werde die AMOC in wenigen Jahrzehnten zum Erliegen kommen.

Was heißt das dann für die Menschen hierzulande? In Europa könnte es Europa zunehmend zu Stürmen und sinkenden Temperaturen kommen.

Unwetterschäden an der Neufelser Mühle 2019. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Einkaufsbummel zwischen Fliegenpilzen, Unterwäsche und Riesen-Smileys

Lichtinstallation. Foto: GSCHWÄTZ

GSCHWÄTZ_Redakteur Matthias Lauterer hat einen Stadtbummel beim Mitternachtsshopping in Künzelsau am Freitag, den 17. September 2021, gewagt und sich in einer fast surreal anmutenden Welt wiedergefunden.

Adam und Eva ist an den unteren Markt umgezogen. Foto: GSCHWÄTZ

Altes Rathaus. Foto: GSCHWÄTZ

Die grosse Liebe. Foto: GSCHWÄTZ

Amerikanisches Flair am TUI-Reisecenter. Foto: GSCHWÄTZ

Die Band Keep alive von hinten … Foto: GSCHWÄTZ

… und von vorne. Foto: GSCHWÄTZ

Getümmel. Foto: GSCHWÄTZ

Feierabendbier. Foto: GSCHWÄTZ

Surreale Eindrücke. Foto: GSCHWÄTZ