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4 Strafgefangene geflüchtet

In der Nacht von Mittwoch, den 22. September 2021, auf Donnerstag, den 23. September 2021, sind vier Strafgefangene aus dem Klinikum am Weissenhof in Weinsberg geflüchtet.

Die Polizei warnt eindringlich vor den Männern und hat nun Fotos von ihnen im Rahmen der Fahndung veröffentlicht:

Blaulichtnews Heilbronn warnt auf facebook.

In der Nacht auf Donnerstag, den 23. September, sind vier im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg untergebrachte Personen aus einer geschlossenen Station / Maßregelvollzug geflüchtet. Die vier Männer gelten als gefährlich. Konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung liegen nicht vor.

Wer erkennt die abgebildeten Männer und kann weitere Hinweise auf den Aufenthaltsort geben?

NIEWEG, Benjamin

Beschreibung: ca. 183 cm ca. 74 kg 37 Jahre alt braune Augen schlank mittellange braune Haare/ kurze Seitenteile Ohr rechts und links Piercing Kleidung unbekannt

DUGA, Cristian

Beschreibung: ca. 171 cm ca. 57 kg 36 Jahre alt südeuropäisches Aussehen Piercing Ohr links und rechts diverse Tätowierungen braune dunkle kurze Haare Kleidung unbekannt

ADEMI, Mekail

Beschreibung: ca. 184 cm ca. 70 kg 28 Jahre alt hager Hakennase Geheimratsecken braune Augen Bart Kleidung unbekannt

CHERIF, Yousef

Beschreibung: ca.189 cm ca. 69 kg 24 Jahre alt schlank, nordafrikanisches Aussehen Piercing Ohr links und rechts O-Beine mehrere Narben braune Augen schwarze Haare kurz, gelockt Kleidung unbekannt

Polizeipräsidium Heilbronn

Kriminalpolizei Heilbronn Karlstraße 104 74076 Heilbronn

Tel.: 07131/ 104-4444 (24h- Erreichbarkeit) E-Mail: HEILBRONN.KD@polizei.bwl.de     




„Am meisten tut es mir leid, wenn ich jemanden persönlich verletzt habe, ohne dies gewollt zu haben“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt. Hier sind die Antworten von Christian von Stetten, Bundestagsabgeordneter und CDU-Kandidat.

Der Bundestagspolitiker ist neben seinem Bundestagsmandat auch als Mitglied in Kreis- und Stadtrat und als erster stellvertretender Bürgermeister von Künzelsau aktiv. Im Deutschen Bundestag engagiert von Stetten sich in der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der CDU-/CDU-Bundestagsfraktion.

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

von Stetten: Ich bin mit 19 Jahren das erste Mal in ein politisches Ehrenamt gewählt worden und mit 32 Jahren in den Deutschen Bundestag. In dieser langen Zeit sind sicher mehrere Fehler passiert. Am meisten tut es mir leid, wenn ich jemanden persönlich verletzt habe, ohne dies gewollt zu haben.

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

von Stetten: Wenn meine  Kinder abends auf mich warten, weil sie von mir ins Bett gebracht werden möchten.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

von Stetten: Es ist unsere einzigartige Landschaft, die fleißigen und gastfreundlichen Menschen und unsere erfolgreichen und sozial engagierten Familienunternehmen.

GSCHWÄTZ: Welcher Partei  – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

von Stetten: Ich wünsche allen Kandidaten erfolgreiche Wahlergebnisse, denn es gehören Mut und Einsatzbereitschaft dazu, sich einer öffentlichen Wahl zu stellen, aber ich hoffe natürlich, dass ich die Mehrheit der Stimmen bekomme und gewählt werde.

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

von Stetten: Unser Parlament hat zu viele Abgeordnete. Wir wollen das Parlament verkleinern, aber gleichzeitig die von der Bevölkerung direkt gewählten Abgeordneten stärken.




Illegal Tierreste entsorgt

Am Dienstagvormittag wurden in Forchtenberg illegal entsorgte Tierreste gefunden. Gegen 10.30 Uhr wurde dem Landratsamt Hohenlohekreis mitgeteilt, dass im Galgenfeld, auf dem Feldweg zwischen Forchtenberg und dem Kreisverkehr in Richtung Orendelsall, ein blauer Müllsack gefunden worden sei.

Reste eines Schweins

Eine Überprüfung ergab, dass von Unbekannten Reste eines Schweins weggeworfen worden waren. Das Veterinäramt übernahm die ordnungsgemäße Entsorgung.
Zeugenhinweise erbittet das Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940 9400.




Wenn ein Okapi nach Künzelsau kommt

Wie die Stadt Künzelsau mitteilt, wird das Kultur- und Veranstaltungsprogramm in Künzelsau im Herbst mit einem bunten Programm fortgesetzt:

Ein Nachmittag mit Klassik, Kaffee und Kuchen

Für Klassik-Liebhaber empfiehlt die Stadt die „Musik am Nachmittag“ am Montag, 27. September 2021 um 14 Uhr. Sieben Künstler treten auf. Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist um 13 Uhr.
„Der Klassiknachmittag findet in Kooperation mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation statt. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, einen gemütlichen Nachmittag mit guter Unterhaltung in der Künzelsauer Stadthalle zu verbringen. In der Pause werden die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee & Kuchen bewirtet. Der Eintritt beträgt inklusive Kaffee, Kuchen und Wasser 5 Euro. Am Konzerttag wird es auch eine Tageskasse geben.“
Corona-Regeln sind zu beachten: „An den Tischen mit jeweils sechs Personen darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.“ 

Theater mit der Württembergischen Landesbühne

Am Freitag, 22. Oktober 2021 zeigt die Württembergische Landesbühne Esslingen das Theaterstück „Was man von hier aus sehen kann“. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass in die Stadthalle um 18.30 Uhr und in den Saal um zirka 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 9 Euro. Schulkassen zahlen 3 Euro. Es wird auch eine Abendkasse geben.
Im Stück geht es um Luises Großmutter Selma. Wenn sie im Traum einem Okapi begegnet, stirbt innerhalb der nächsten 24 Stunden jemand aus ihrem Dorf. Wie bizarr es auch klingen mag: Es passiert jedes Mal und keiner weiß, wer als Nächstes an der Reihe ist. Das entspricht auch dem Wesen des Okapis: „ein absolut abwegiges Tier“, das „vollkommen zusammenhangslos aussieht“, wie irgendetwas zwischen Tapir, Zebra, Giraffe und Reh. Weil nun wieder der Tod kurz bevorsteht, versuchen die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner noch schnell all das auszusprechen, was sie ein Leben lang verborgen haben. Durch die Augen und Ohren von Luise erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer nach und nach, wie die einzelnen Lebensgeschichten miteinander verstrickt sind: Wie der Optiker, der Selma liebt, es schafft, ihr seine Liebe nicht zu gestehen; wie sich Luise in Frederik verliebt, während er ein Leben als buddhistischer Mönch in Japan führt; wie Elsbeth erfährt, dass sie von ihrem Mann betrogen wurde. Und von Luises jüngstem Freund Martin, von seinem alkoholkranken Vater Palm auf dem Jägersitz. Und von vielen anderen. Und von Liebe. Und von Tod. Die Geschichte springt durch zwanzig Jahre, lässt uns aus einer besonderen Perspektive – „von hier aus“ – am Leben Anderer teilnehmen und dieses – wie auch unser eigenes Leben – mit seinen Eigenarten schätzen lernen. Denn eine einzige unbedingte Pflicht gibt es: anwesend im eigenen Leben zu sein. Und es dennoch mutig mit Poesie und Phantasie zu füllen.

Reservierung und Corona-Regeln

Für die Veranstaltungen nimmt Renate Kilb, Stadtverwaltung Künzelsau, Telefon 07940 129-121, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de Reservierungen gerne entgegen. An der Tageskasse ist die Anmeldung über die Luca-App oder einen Anmeldezettel notwendig. Für die Veranstaltungen ist ein 3G-Nachweis in Form eines tagesaktuellen Corona-Schnelltests, eines Genesenen-Nachweises oder Impfnachweises erforderlich. Dies wird am Eingang kontrolliert. Außerhalb des Sitzplatzes ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht.
Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften.

Krämermarkt

Traditionell findet am Donnerstag, 28. Oktober 2021 der Simon-Judä-Krämermarkt in der Künzelsauer Innenstadt statt. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr bieten die Marktbeschicker des Krämermarktes an diesem Tag ihr buntes Warensortiment auf der kompletten Künzelsauer Hauptstraße und am Oberen Bach an. Sie verwandeln die Straße in einen Bazar, zwischen dessen Marktständen sich die Besucher nach Haushaltsmitteln, Gewürzen und vielem mehr umschauen können. Die Marktbeschicker, Einzelhändler die Stadtverwaltung laden zum Bummel durch die Budengassen herzlich ein.

Einschränkung des Straßenverkehrs 

Die Hauptstraße ist wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaustiefgarage frei. Auch die Komburgstraße ist für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und in der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Stadtverwaltung bittet dringend darum, dieses einzuhalten, damit der Durchgangsverkehr nicht behindert wird. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Corona-Regeln für den Simon-Judä-Krämermarkt

Innerhalb des Marktgeländes ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften.
Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungen unter Umständen auch kurzfristig geändert oder abgesagt werden.

Aktuelle Informationen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/inkuenzelsauistwaslos und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“.

Pressemitteilung der Stadt Künzelsau




Wohnung gesucht




„Gehört zu den größten Bremsern im aktuellen Bundestag“

Mehrere Bürger:innen versammelten sich in der vergangenen Woche vor der CDU-Zentrale in Künzelsau, um deren Bundestagskandidat Christian von Stetten die „Rote Klimakarte“ zu zeigen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung von Hohenlohe for Future hervor.

Darin heißt es:

Die „Rote Klimakarte“ ist eine Aktion von Parents for Future Deutschland und Lobby Control, die im Vorfeld der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, auf besonders klimaschädliches Verhalten von Politikern und Politikerinnen aufmerksam machen. Im Hohenlohekreis beteiligte sich Hohenlohe for Future an der Aktion.

„Gehört zu den größten Bremsern im aktuellen Bundestag“

„Wir zeigen Christian von Stetten heute die Rote Klimakarte, weil er zu den größten Bremsern im aktuellen Bundestag gehört, wenn es um Maßnahmen für echten Klimaschutz geht“, erklärt Priscilla Reinauer aus Jagstberg. „Die politischen Entscheidungen der nächsten vier Jahre werden das Schicksal der Generation meiner Kinder bestimmen. Dürren, Brände, Stürme, Überflutungen: An vielen Orten der Welt sind Klimaextreme schon Alltag. Wenn wir nichts tun, wird das Leben der nächsten Generationen zu einem Kampf ums Überleben. Dieser Gedanke macht mir Angst.“

„Kampf ums Überleben“

Am 24. Juni 2021 stimmte der Deutsche Bundestag über die Verschärfung des Klimaschutzgesetzes ab, nachdem die erste Fassung vom Bundesverfassungsgericht für in Teilen unvereinbar mit den Grundrechten erklärt worden war. 351 Abgeordnete der Regierungskoalition votierten für das Gesetz, zehn Mitglieder der CDU stimmten gegen ihre eigene Partei – darunter Christian von Stetten, Abgeordneter für den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe. Bereits 2019 mahnte er seine eigene Bundesregierung vor „übertriebenem Klimaschutz“.

von Stetten mahnte angeblich die Bundesregierung vor „übertriebenem Klimaschutz“

„Ich würde von Christian von Stetten gerne wissen, warum er gegen das Gesetz gestimmt hat und sich im Wahlkampf gleichzeitig als Klimaschützer darstellt“, fragt Silvia Schöne aus Künzelsau-Gaisbach. Von Stetten wirbt immer wieder mit seiner persönlichen Klimaneutralität mit Strom aus einer Photovoltaikanlage, Energie aus Holzhackschnitzeln und einem Brennstoffzellenauto. „Sein privates Engagement in allen Ehren, aber das ist nicht das, was seine Wähler:“innen bekommen, sondern seine Blockadepolitik gegen mehr Klimaschutz im Bundestag.“

„Blockadepolitik gegen mehr Klimaschutz im Bundestag“

Parents for Future Deutschland & Lobby Control haben Informationen zum klimaschädlichen Verhalten von Stettens zusammengetragen: Der CDU-Politiker ist Mitglied im Präsidium des Wirtschaftsrats seiner Partei, der immer wieder als Klimaschutzbremser auftritt. Der Wirtschaftsrat warnt vor ambitionierteren Klimazielen auf europäischer Ebene und prophezeit den Niedergang des Wirtschaftsstandorts Deutschlands, wenn hier mehr für den Klimaschutz getan werde. Auch die von ihm mitgeführte Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union (MIT) spielt Klimaschutz gegen Wirtschaft aus. Von Stetten ist zudem auch Mitglied der Werteunion, deren Klima-Manifest von 2020 den Zusammenhang von CO2-Ausstoß und Klimawandel bestreitet und den menschemgemachten Klimawandel skeptisch sieht, Klimaforschung gar als „Müll-Wissenschaft“ bezeichnet. Der Klima-Wissenschaftler Stefan Rahmstorf hat in diesem Manifest 16 längst widerlegte Klima-Mythen ausfindig gemacht, die zuvor vor allem auf Webseiten von selbsternannten Klima-Skeptikern wie EIKE, Kalte Sonne, Tichy’s Einblick und der Achse des Guten verbreitet wurden.

Wirtschaft versus Klimaschutz

„Hohenlohe ist die Region der Weltmarktführer. Warum setzt sich Christian von Stetten nicht dafür ein, dass Hohenlohe auch zur Region der Weltmarktführer im Klimaschutz wird?“, fragt Friederike Höhn aus Künzelsau. In Braunsbach wurde deutlich, was der Wiederaufbau nach einer Überflutung gekostet hat, derzeit sehe man im Ahrtal und den anderen betroffenen Regionen, wie teuer kein Klimaschutz ist. „Klimaschutz ist Menschenschutz“, betont sie.

„In Braunsbach wurde deutlich, was der Wiederaufbau nach der Überflutung gekostet hat“

Die Bundestagswahl am 26. September wird die Grundlage für die politische Arbeit der nächsten vier Jahre legen. Ein breites Bündnis aus Gruppen der For-Future-Bewegung, kirchlichen Gruppen wie „Brot für die Welt“, Misereor, die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg und auch Naturschutzverbände wie Greenpeace, NABU, WWF und BUND rufen zum Globalen Klimastreik am Freitag, den 24.09. auf. Auch der Hohenlohekreis ist mit dabei und setzt ein Zeichen für den Klimaschutz und gegen eine „Weiter so“-Politik: in Künzelsau um 15 Uhr am Unteren Markt und in Öhringen um 16 Uhr am Marktplatz. Die Mitstreiterinnen von Hohenlohe for Future rufen zur Teilnahme auf: „Es braucht Wähler:innen, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Deshalb gehen wir zusammen auf die Straße.“

Christian von Stetten hat laut eigenen Aussagen bereits rechtliche Schritte eingeleitet

Christian von Stetten wiederspricht den Anschuldigen von Hohenlohe for future vehement und hat laut eigenen Angaben bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Und gibt GSCHWÄTZ hierzu auch eine Stellungnahme. Den Artikel hierzu lesen Sie hier.

 

 




„Die Hohenloher sind aufgeschlossen, kreativ, unvoreingenommen und wissbegierig“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt. Hier sind die Antworten von Jens Moll, Direktkandidat der AfD. Der noch 37-Jährige ist seit 2014 kaufmännischer Leiter eines kleinen mittelständischen Betriebs. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte der Öhringer Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hohenheim. Er ist Mitglied des Hohenloher Kreistags und des Öhringer Gemeinderats.

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

Moll: Bis 2016 gewartet zu haben, um in die AfD einzutreten. Ich hatte ja schon 2014 erstmals und danach immer wieder mit dem Gedanken gespielt, dies zu tun, wollte aber erst abwarten, wie sich die Partei entwickelt. Hier wäre etwas mehr politischer Mut angebracht gewesen.

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

Moll: Mit Menschen zusammen zu sein, die man liebt und schätzt und ihnen eine Freude zu machen. Ich denke, wenn man auf das Gesicht eines Menschen, den man liebt, ein Lächeln zaubern kann, ist das für einen selbst doch das größte Geschenk. Es sind doch oft die kleinen Dinge im Leben, die uns wirklich Glück stiften.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch-Hall Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

Moll: Seine Menschen. Sie sind aufgeschlossen, kreativ, unvoreingenommen und wissbegierig. Gerade im Wahlkampf durfte ich viele interessante Gespräche führen, die ich selbst nicht missen möchte.

GSCHWÄTZ: Welcher Partei – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

Moll: Im Wahlkampf konnte ich feststellen, dass positionell große Schnittmengen zwischen uns, der CDU und FDP gegeben sind. Beide Parteien wären also potenzielle Koalitionspartner. Für die AfD. Aber mit uns will ja keiner. Ich würde mir daher wünschen, dass es CDU und FPD nach dem 26. September 2021 gelänge, eine bürgerliche Regierung zu bilden.

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

Moll: Für die Abschaffung der CO2-Steuer und der EEG-Umlage setzt sich ausschließlich die AfD ein. Alle anderen Parteien nehmen eine weitere Belastung der Bürger billigend in Kauf.

 




Allerhöchste Eisenbahn

Die Aktivist:innen von Fridays for Future (fff) rufen am Freitag, den 24. September 2021, zum weltweiten Klimastreik. Die jungen Menschen und ihre Mitstreiter:innen wollen pünktlich zur Bundestagswahl am Sonntag, den 26. September 2021, für den Wandel und für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen. „Denn die Bundestagswahl ist entscheidend. Denn die Gesellschaft steht hinter uns. Denn Klimagerechtigkeit wird das wahlentscheidende Thema. Denn wir sind hier und wir sind laut – wir stehen gemeinsam auf für eine gerechte und konsequente Klimapolitik“, heißt es auf der Homepage der Bewegung.

Auch in der Region sind an diesem Demos angesetzt: In Künzelsau auf dem Unteren Markt um 15 Uhr, in Öhringen ab 16 Uhr auf dem Marktplatz und eine Fußdemo auf dem Schwäbisch Haller Marktplatz ab 14 Uhr.

Im Hohenlohekreis wird die fff von Parents for future unterstützt. Das sind Menschen unterschiedlichsten Alters, die den jungen Menschen bei ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik solidarisch zur Seite zu stehen möchten. Diese sind per E-Mail unter kuenzelsau@parentsforfuture.de oder über WhatsApp erreichbar.

#AllesfürsKlima #fridaysforfutre #hohenloheforfuture #parentsforfuture




Diskussion über Fotovoltaik

Der Klimabeirat der Stadt Künzelsau lädt am Dienstag, den 28. September 2021, zu einer öffentlichen Sitzung. Diese beginnt um 18 Uhr im großen Saal des Künzelsauer Rathauses.

Im öffentlichen Teil werden die Aktivitäten des Klimabeirats und der Stadtverwaltung vorgestellt. Linda Bürkert hält einen Vortrag zum Thema „Fotovoltaik“, dem sich eine Diskussionsrunde anschließt. Zum Abschluss gibt es einen Ausblick auf kommende Termine.

Interessierte sollten sich zuvor bei Marina Schukowski-Hust von der Stadtverwaltung Künzelsau per E-Mail an marina.schukowski-hust@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 422 anmelden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




„Wenn ich allesamt bekochen und bewirten kann, ist das Glück schon ziemlich perfekt“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt. Hier sind die Antworten von Valentin Abel, Direktkandidat der FDP.

„Demokratie lebt vom Mitmachen“

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

Abel: Zu zögern. Ich war bereits jahrelang politisch interessiert – und auch festgelegt – bevor ich dann endlich Mitglied der FDP wurde. Und auch dann war ich zuerst lange passives Mitglied. Demokratie lebt aber vom Mitmachen und nicht nur vom Beitragszahlen. Politische Parteien kennen mannigfaltige Formen der Mitarbeit; ich empfehle allen Leserinnen und Lesern, gerne einmal bei verschiedenen Parteien vorbeizuschnuppern und sich nach den Möglichkeiten der Partizipation zu informieren.

„Immer wieder überrascht mich er Zusammenhalt, den ich hier allenthalben verspüre“

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

Abel: Zeit mit meiner Verlobten und meiner Familie. Wenn es dann noch Wochenende ist und ich allesamt bekochen und bewirten kann, ist das Glück schon ziemlich perfekt.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch-Hall Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

Abel: Wenn es etwas gibt, was mich gerade ob der Größe des Wahlkreises immer wieder überrascht, dann ist es der Zusammenhalt, den ich hier allenthalben verspüre. Sind die Enden des Wahlkreises auch teilweise über 65 Kilometer voneinander entfernt, so habe ich immer das Gefühl, dass Haller und Hohenloher an einem Strang ziehen, wenn’s um die Sache geht. So muss es auch sein, wenn wir als ländlicher Raum eine Chance haben wollen.

„Europa braucht Verbündete“

GSCHWÄTZ: Welcher Partei – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

Abel: Natürlich kämpfe ich für ein starkes FDP-Ergebnis am 26. September. Als überzeugter Europäer wünsche ich den Kolleginnen und Kollegen von Volt aber einen Achtungserfolg. Europa braucht Verbündete.

„Auf Deutschland kommen große Investitionen zu“

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

Abel: Seriöse Haushaltspolitik. Auf Deutschland kommen große Investitionen zu: Digitalisierung, Klimaschutz, Infrastruktur. Nichtsdestotrotz gebietet der Respekt vor kommenden Generationen, dass jede Ausgabe einer strikten Prüfung unterzogen wird. Wenn wir unseren Kindern eine intakte Welt und solide Finanzen hinterlassen wollen, dürfen wir keine Wahlkampfgeschenke mit der Gießkanne verteilen, sondern müssen gezielt und nachhaltig investieren.

Hintergrund

Der 30-jährige Valentin Abel studierte Betriebswirtschaftslehre an der Uni Mannheim. Seit seinem Abschluss arbeitet er als kaufmännischer Angestellter in der Halbleiterindustrie. Seit 2017 ist der gebürtige Künzelsauer Landesvorsitzender der Jungen Liberalen in Baden-Württemberg. Privat reist Valentin Abel mit seiner Partnerin durch Europa und die ganze Welt, er kocht gerne und ist viel in der Natur unterwegs.