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Motorradfahrer übersieht beim Überholen entgegenkommendes Auto

Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am Donnerstagabend, den 23. September 2021, bei Ingelfingen.

Ein 54-jähriger Kawasaki-Fahrer war gegen 17.30 Uhr auf der Landesstraße 1022 von Hermuthausen nach Jagstberg unterwegs. Nachdem er bereits einen Pkw überholt hatte, setzte er auf Höhe der Abzweigung Weldingsfelden, vor einer Rechtskurve, erneut zum Überholen an. Er wollte an einem Lkw vorbei und übersah dabei offensichtlich einen entgegenkommenden Pkw, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Die Autofahrerin reagierte geistesgegenwärtig und wich nach rechts in den Grünstreifen aus. Dem Motorradfahrer blieb somit genügend Platz, um zwischen Lkw und Pkw hindurchzufahren. Er kollidierte danach allerdings mit einem weiteren, entgegenkommenden Pkw. Die 22-jährige Audi-Fahrerin konnte dem Kraftrad nicht mehr ausweichen.

Der Fahrer stürzte mit seiner Kawasaki und schlitterte über die Fahrbahn. Er erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Lenkerin des Audi wurde leicht verletzt.

Der Sachschaden wurde von der Polizei auf 9000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



„Der CDU wünsche ich eine Erholungsphase in der Opposition“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt.

Hier sind die Antworten von Harald Ebner, dem Direktkandidaten der Grünen:

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

Ebner: Ich kann mich an die schwerste Entscheidung gut erinnern. Das war die Koalitionsfrage in diesem Jahr in Baden-Württemberg. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber am Ende zu einer guten und tragfähigen Lösung gefunden. Das ist das Wesen von Politik: Abwägen und am Ende die richtige Entscheidung treffen.

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

Ebner: Meine Lieben um mich herum, unser vielfältiger Garten, in dem es summt und brummt und der uns mit gesundem Essen versorgt. In unserer reichhaltigen Kulturlandschaft mit ihren Tälern und wunderschönen Dörfern kann ich Kraft und neue Energie tanken.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch-Hall Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

Ebner: Unsere wunderschöne und fruchtbare Kultur- und Agrarlandschaft mit einer großen Artenvielfalt und einer starken, innovativen Landwirtschaft. Wir haben hier nicht nur eine einzigartige Biohofdichte und gewachsene regionale Erzeugerstrukturen, die es zu stärken und weiter auszubauen gilt. Unsere Region profitiert gleichzeitig von einer starken Wirtschaft mit vielen tollen Unternehmen, die als Weltmarktführer, z.B. im Maschinenbau, unseren Wohlstand und Arbeitsplätze sichern. Viele von ihnen haben sich bereits auf den Weg gemacht, klimaneutral zu werden. Das müssen wir jetzt auch politisch unterstützen, denn wenn wir es schaffen, Vorreiter auf den klimaneutralen Märkten der Zukunft zu werden, bietet das für uns alle gute Zukunftsperspektiven.

GSCHWÄTZ: Welcher Partei  – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

Ebner: Alle wirklich demokratischen Parteien haben ihre Berechtigung. Was unserer Demokratie schadet, sind Hass, Hetze und Fakenews, wie sie in den letzten Jahren leider auch Einzug in den Deutschen Bundestag gehalten haben. Der CDU wünsche ich eine Erholungsphase in der Opposition.

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

Ebner: Nur wir wollen die Klima- und Artenkrise gleichermaßen bekämpfen – sofort und sozial gerecht. Dazu brauchen wir wirksamen Klimaschutz und für geringere Einkommen einen fairen und sozialen Ausgleich. Und dazu brauchen wir eine echte Agrarwende und einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen unseren Landwirt*innen und Verbraucher*innen, damit naturverträgliches und tierwohlgerechtes Wirtschaften auch auskömmlich ist. Beides muss Hand in Hand gehen und wurde von der GroKo jahrelang verschleppt und blockiert. Auch beim Kohleausstieg zeigt sich: Nur mit Grün steigen wir deutlich früher aus – Union und SPD verharren im Weiter so.

Lebt in Kirchberg an der Jagst

Harald Ebner lebt mit seiner Partnerin in Kirchberg an der Jagst. Der Diplom-Agraringenieur hat vor seinem Bundestagsmandat als Landschaftsökologe in der staatlichen Naturschutzverwaltung des Landes Baden-Württemberg gearbeitet.




„Ein ausgiebiges Frühstück samt der Lektüre mehrerer Zeitungen macht mich glücklich“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt.

Hier sind die Antworten von Kevin Leiser, dem Direktkandidaten der SPD:

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

Leiser: Das ist eine spannende Frage. Die Antwort behalte ich jedoch für mich.

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

Leiser: Mich macht zum Beispiel ein ausgiebiges Frühstück samt der Lektüre mehrerer Zeitungen glücklich.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch-Hall Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

Leiser: Andere machen Urlaub in Schwäbisch Hall – Hohenlohe. Wir leben hier in einer wunderbaren Landschaft mit ihren tief eingeschnittenen Flusstälern, ihren Städten, Dörfern und den Menschen. Die Dichte an Weltmarktführern ist Zeichen wirtschaftlicher Stärke. Die Infrastruktur ist gut, aber ausbaufähig. Diese wundervolle Region politisch vertreten zu dürfen, wäre mir eine große Ehre.

GSCHWÄTZ: Welcher Partei  – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

Leiser: Die inhaltlichen Schnittmengen der SPD sind am größten mit den Grünen.

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

Die SPD kämpft für eine Gesellschaft, die von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Zum Beispiel verdienen die Kassiererin an der Ladenkasse, der Busfahrer, die Reinigungskraft und die Erzieherin mehr Anerkennung, die sich auch in guten Einkommen und Arbeitsbedingungen ausdrückt.

Aktuell unterrichtet Kevin Leiser Mathe

Kevin Leiser ist aktuell Lehrer mit den Fächern Mathematik, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft und unterrichtet am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim.

 




Von Stetten reagiert auf Hohenlohe for Future: „Eine glatte Lüge“

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten reagiert Christian von Stetten auf die Pressemitteilung von Hohenlohe for Future über die „Rote Klima-Karte für Christian von Stetten“ (GSCHWÄTZ berichtete):

Nicht Mitglied der Werte-Union

Es sagt in einer Stellungnahme gegenüber GSCHWÄTZ, dass „die Behauptung von Frau Höhn, ich sei Mitglied der Werte-Union, eine glatte Lüge ist“. Er habe gegen diese Behauptung bereits rechtliche Schritte eingeleitet und eine anwaltliche Abmahnung auf den Weg gebracht.

Gegen Klimaschutzgesetz gestimmt

Tatsächlich hat aber von Stetten, wie in der Pressemitteilung behauptet, am 24. Juni 2021 gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung eines „Ersten Gesetzes zur Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes“ (Drucksachen 19/30230 und 19/30949) gestimmt. Allerdings haben das, so von Stetten, auch andere Abgeordnete unterschiedlicher Parteien aus der Region: „Den Gesetzentwurf (…) habe ich genauso abgelehnt wie der Kollege Harald Ebner von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Kirchberg. Der FDP-Kollege Michael Link aus Heilbronn hat den Gesetzentwurf ebenfalls abgelehnt und auch mein CDU-Kollege Alois Gerig, der den Nachbarkreisverband Main-Tauber-Kreis im Deutschen Bundestag vertritt, hat dem Gesetzentwurf nicht zugestimmt, sondern sich bei der Abstimmung enthalten.“

„Jeder kann sein persönliches Klimaverhalten noch verbessern. Ich auch.“

Auf den Vorwurf der Pressemitteilung, dass er mit persönlicher Klimaneutralität werbe, aber eine Blockadepolitik abliefere, erwidert von Stetten: „Jeder kann sein persönliches Klimaverhalten noch verbessern. Ich auch. Aber es gibt wohl keinen Bundestagsabgeordneten, der wie ich Strom mittels einer großen Solaranlage selbst produziert, dessen Heizung und Warmwasserbedarf nachhaltig durch eine Holzhackschnitzelverbrennungsanlage produziert wird und der ein Brennstoffzellenauto fährt, welches mit CO2-neutralem Wasserstoff betrieben wird.“

„Es tut mir für die vielen aktiven Jugendlichen leid“

Von Stetten befürchtet eine parteipolitische Einflußnahme auf die Friday-For-Future-Demonstrationen: „Es tut mir für die vielen aktiven Jugendlichen leid, die sich für den Klimaschutz engagieren und jetzt befürchten müssen, dass Hohenlohe for Future zu einer Vorfeldorganisation der grünen Wahlkampfkampagnenführung verkommen ist, welche mit Unwahrheiten wenige Tage vor der Wahl einen unredlichen Wahlkampf macht.“

„schlägt dem Fass den Boden aus“

Daß die Verfasserin der Pressemitteilung, so shreibt es von Stetten in seiner Stellungnahme,  „hauptberuflich in der Pressestelle des Kreiswahlleiters im Landratsamt arbeitet, schlägt dem Fass zwar den Boden aus,  beeinträchtigt aber meiner Meinung nach nicht die persönliche Neutralität des Kreiswahlleiters und Landrats Dr. Matthias Neth“.




Nicht irritieren lassen von kleinem Feuer in Niedernhall

 

 

Quelle: facebook/Jugendfeuerwehr Niedernhall




Statt Appartements soll es nun Büros geben

Seit gut einem Jahr ist das MUSTANG-Gebäude nun Geschichte, der Abraum ist abgefahren und die Fläche ist leer. Die Natur holt sich einen Teil der Fläche zurück, auf einem weiteren Teil parken Baufahrzeuge. Von einem Baubeginn ist nichts zu sehen.

Geplant waren Appartements

Gebaut werden soll auf diesem Gelände eine Tiefgarage und darüber ein Komplex, der im Erdgeschoß einen großen Lebensmittelmarkt sowie einem oder mehreren kleineren Geschäften Platz bieten soll. Darüber waren 108 Micro-Appartements und 36 Serviced-Appartements geplant.

Sind die Planungen überholt?

Diese Planungen scheinen inzwischen obsolet zu sein. Noch vor kurzer Zeit war die iLive, die die Appartements betreiben wollte, im Gemeinderat sehr optimistisch, dass diese Appartements genau das Richtige für Künzelsau sind. Die Appartements sollten unter anderem die Wohnungsnot der Studenten mildern und dafür sorgen, dass Studenten aus Wohngemeinschaften in die neuen Appartements ziehen würden – und somit Wohnraum für Familien im Stadtgebiet frei würde. So argumentierten die Projektbetreiber im Gemeinderat.
Auf der Webseite der ILive ist das Wort Künzelsau nicht mehr zu finden, auch sind keine Pressemeldungen über das Projekt mehr online. Am grundsätzlichen Bedarf für derartigen Appartements auch in kleineren Städten scheint sich nichts geändert zu haben, schließlich hat ILive im Jahr 2021 in Heilbronn und Schwäbisch-Gmünd zwei ganz ähnliche Projekte eröffnet.

Merz Objektbau listet das Projekt noch

Screenshot Merz Objektbau 20.09.2021.

Auf den Seiten des Bauherrn, der Merz Objektbau GmbH & Co. KG, ist das Projekt noch in der ursprünglichen Form gelistet, auch die iLive Holding ist dort noch als Partner genannt – der letzte Statusbericht datiert allerdings auch schon aus dem Mai 2020.

ILive will wohl keine Appartements mehr

Am 14. September wurde im Gemeinderat berichtet, dass der Projektbetreiber seine Planung geändert habe: Es sollen nun keine Appartements mehr gebaut werden, stattdessen soll es nun Büros geben und die Tiefgarage soll deutlich verkleinert werden.

Christian Trautmann, zuständiger Projektentwickler bei Merz Objektbau, bestätigt am Telefon prinzipiell diese geänderten Pläne. Mehr will er nicht sagen, dazu müsse er direkt mit den Eigentümern sprechen. Auch über die Gründe der Veränderung sagt er nichts. Bei einem früheren Gespräch war von Einsprüchen von Anwohnern die Rede. Trotz mehrfacher Nachfragen von Seiten GSCHWÄTZ hat Trautmann wohl keine Freigabe bekommen. Auch von ILive wollte sich bisher niemand äußern.

Konsequenzen für die Stadtentwicklung Künzelsaus

Insbesondere Reintraut Lindenmaier sieht statt einer Lösung nun die alten Probleme wiederkehren: „Solange das Mustang-Areal nicht mit Wohnungen bebaut ist, ist das Thema Wohnen nicht vom Tisch. Wir haben zwar Wohnraum, aber keinen bezahlbaren Wohnraum“. Erhard Demuth verweist darauf, dass man einen Bebauungsplan verabschiedet hat, der Wohnbau an dieser Stelle zwingend vorsieht. Und schließlich haben man anderswo auf die Festschreibung von Wohnraum verzichtet, weil ja auf dem MUSTANG-Gelände Wohnraum entstehen sollte.

Langwieriges Verfahren

Sollte der Bebauungsplan neu aufgestellt werden müssen, ist mit einem längerfristigen Verfahren zu rechnen. Es besteht die Gefahr, dass auch dieses Gelände, wie das PEKA-Areal über lange Jahre eine innerstädtische Brachfläche bleiben wird. Künzelsau scheint mit seinen großen Bauprojekten kein glückliches Händchen zu haben, schließlich wartet man auch beim Sigloch-Areal auf Neuigkeiten.

Am 1. Oktober tagt der Gestaltungsbeirat der Stadt Künzelsau. Das Thema MUSTANG-Areal dürfte dann auf der Tagesordnung stehen.

Text: Matthias Lauterer




4 Strafgefangene geflüchtet

In der Nacht von Mittwoch, den 22. September 2021, auf Donnerstag, den 23. September 2021, sind vier Strafgefangene aus dem Klinikum am Weissenhof in Weinsberg geflüchtet.

Die Polizei warnt eindringlich vor den Männern und hat nun Fotos von ihnen im Rahmen der Fahndung veröffentlicht:

Blaulichtnews Heilbronn warnt auf facebook.

In der Nacht auf Donnerstag, den 23. September, sind vier im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg untergebrachte Personen aus einer geschlossenen Station / Maßregelvollzug geflüchtet. Die vier Männer gelten als gefährlich. Konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung liegen nicht vor.

Wer erkennt die abgebildeten Männer und kann weitere Hinweise auf den Aufenthaltsort geben?

NIEWEG, Benjamin

Beschreibung: ca. 183 cm ca. 74 kg 37 Jahre alt braune Augen schlank mittellange braune Haare/ kurze Seitenteile Ohr rechts und links Piercing Kleidung unbekannt

DUGA, Cristian

Beschreibung: ca. 171 cm ca. 57 kg 36 Jahre alt südeuropäisches Aussehen Piercing Ohr links und rechts diverse Tätowierungen braune dunkle kurze Haare Kleidung unbekannt

ADEMI, Mekail

Beschreibung: ca. 184 cm ca. 70 kg 28 Jahre alt hager Hakennase Geheimratsecken braune Augen Bart Kleidung unbekannt

CHERIF, Yousef

Beschreibung: ca.189 cm ca. 69 kg 24 Jahre alt schlank, nordafrikanisches Aussehen Piercing Ohr links und rechts O-Beine mehrere Narben braune Augen schwarze Haare kurz, gelockt Kleidung unbekannt

Polizeipräsidium Heilbronn

Kriminalpolizei Heilbronn Karlstraße 104 74076 Heilbronn

Tel.: 07131/ 104-4444 (24h- Erreichbarkeit) E-Mail: HEILBRONN.KD@polizei.bwl.de     




„Am meisten tut es mir leid, wenn ich jemanden persönlich verletzt habe, ohne dies gewollt zu haben“

Am kommenden Sonntag, den 26. September 2021, wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag. Das hat die GSCHWÄTZ-Redaktion zum Anlass genommen und den Kandidaten der voraussichtlich fünf größten Parteien aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe fünf identische Fragen gestellt. Hier sind die Antworten von Christian von Stetten, Bundestagsabgeordneter und CDU-Kandidat.

Der Bundestagspolitiker ist neben seinem Bundestagsmandat auch als Mitglied in Kreis- und Stadtrat und als erster stellvertretender Bürgermeister von Künzelsau aktiv. Im Deutschen Bundestag engagiert von Stetten sich in der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der CDU-/CDU-Bundestagsfraktion.

GSCHWÄTZ: Was war die schlechteste politische Entscheidung, die Sie in ihrem politischen Leben je getroffen haben?

von Stetten: Ich bin mit 19 Jahren das erste Mal in ein politisches Ehrenamt gewählt worden und mit 32 Jahren in den Deutschen Bundestag. In dieser langen Zeit sind sicher mehrere Fehler passiert. Am meisten tut es mir leid, wenn ich jemanden persönlich verletzt habe, ohne dies gewollt zu haben.

GSCHWÄTZ: Was macht Sie ganz persönlich glücklich?

von Stetten: Wenn meine  Kinder abends auf mich warten, weil sie von mir ins Bett gebracht werden möchten.

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere am Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe? Gibt es etwas, was den Wahlkreis einzigartig macht?

von Stetten: Es ist unsere einzigartige Landschaft, die fleißigen und gastfreundlichen Menschen und unsere erfolgreichen und sozial engagierten Familienunternehmen.

GSCHWÄTZ: Welcher Partei  – ausgenommen Ihrer eigenen Partei – würden Sie am Sonntag einen Erfolg wünschen?

von Stetten: Ich wünsche allen Kandidaten erfolgreiche Wahlergebnisse, denn es gehören Mut und Einsatzbereitschaft dazu, sich einer öffentlichen Wahl zu stellen, aber ich hoffe natürlich, dass ich die Mehrheit der Stimmen bekomme und gewählt werde.

GSCHWÄTZ: Gibt es EINE Sache, für die in diesem Wahlkampf nur Ihre Partei kämpft?

von Stetten: Unser Parlament hat zu viele Abgeordnete. Wir wollen das Parlament verkleinern, aber gleichzeitig die von der Bevölkerung direkt gewählten Abgeordneten stärken.




Illegal Tierreste entsorgt

Am Dienstagvormittag wurden in Forchtenberg illegal entsorgte Tierreste gefunden. Gegen 10.30 Uhr wurde dem Landratsamt Hohenlohekreis mitgeteilt, dass im Galgenfeld, auf dem Feldweg zwischen Forchtenberg und dem Kreisverkehr in Richtung Orendelsall, ein blauer Müllsack gefunden worden sei.

Reste eines Schweins

Eine Überprüfung ergab, dass von Unbekannten Reste eines Schweins weggeworfen worden waren. Das Veterinäramt übernahm die ordnungsgemäße Entsorgung.
Zeugenhinweise erbittet das Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940 9400.




Wenn ein Okapi nach Künzelsau kommt

Wie die Stadt Künzelsau mitteilt, wird das Kultur- und Veranstaltungsprogramm in Künzelsau im Herbst mit einem bunten Programm fortgesetzt:

Ein Nachmittag mit Klassik, Kaffee und Kuchen

Für Klassik-Liebhaber empfiehlt die Stadt die „Musik am Nachmittag“ am Montag, 27. September 2021 um 14 Uhr. Sieben Künstler treten auf. Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist um 13 Uhr.
„Der Klassiknachmittag findet in Kooperation mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation statt. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, einen gemütlichen Nachmittag mit guter Unterhaltung in der Künzelsauer Stadthalle zu verbringen. In der Pause werden die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee & Kuchen bewirtet. Der Eintritt beträgt inklusive Kaffee, Kuchen und Wasser 5 Euro. Am Konzerttag wird es auch eine Tageskasse geben.“
Corona-Regeln sind zu beachten: „An den Tischen mit jeweils sechs Personen darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.“ 

Theater mit der Württembergischen Landesbühne

Am Freitag, 22. Oktober 2021 zeigt die Württembergische Landesbühne Esslingen das Theaterstück „Was man von hier aus sehen kann“. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass in die Stadthalle um 18.30 Uhr und in den Saal um zirka 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 9 Euro. Schulkassen zahlen 3 Euro. Es wird auch eine Abendkasse geben.
Im Stück geht es um Luises Großmutter Selma. Wenn sie im Traum einem Okapi begegnet, stirbt innerhalb der nächsten 24 Stunden jemand aus ihrem Dorf. Wie bizarr es auch klingen mag: Es passiert jedes Mal und keiner weiß, wer als Nächstes an der Reihe ist. Das entspricht auch dem Wesen des Okapis: „ein absolut abwegiges Tier“, das „vollkommen zusammenhangslos aussieht“, wie irgendetwas zwischen Tapir, Zebra, Giraffe und Reh. Weil nun wieder der Tod kurz bevorsteht, versuchen die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner noch schnell all das auszusprechen, was sie ein Leben lang verborgen haben. Durch die Augen und Ohren von Luise erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer nach und nach, wie die einzelnen Lebensgeschichten miteinander verstrickt sind: Wie der Optiker, der Selma liebt, es schafft, ihr seine Liebe nicht zu gestehen; wie sich Luise in Frederik verliebt, während er ein Leben als buddhistischer Mönch in Japan führt; wie Elsbeth erfährt, dass sie von ihrem Mann betrogen wurde. Und von Luises jüngstem Freund Martin, von seinem alkoholkranken Vater Palm auf dem Jägersitz. Und von vielen anderen. Und von Liebe. Und von Tod. Die Geschichte springt durch zwanzig Jahre, lässt uns aus einer besonderen Perspektive – „von hier aus“ – am Leben Anderer teilnehmen und dieses – wie auch unser eigenes Leben – mit seinen Eigenarten schätzen lernen. Denn eine einzige unbedingte Pflicht gibt es: anwesend im eigenen Leben zu sein. Und es dennoch mutig mit Poesie und Phantasie zu füllen.

Reservierung und Corona-Regeln

Für die Veranstaltungen nimmt Renate Kilb, Stadtverwaltung Künzelsau, Telefon 07940 129-121, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de Reservierungen gerne entgegen. An der Tageskasse ist die Anmeldung über die Luca-App oder einen Anmeldezettel notwendig. Für die Veranstaltungen ist ein 3G-Nachweis in Form eines tagesaktuellen Corona-Schnelltests, eines Genesenen-Nachweises oder Impfnachweises erforderlich. Dies wird am Eingang kontrolliert. Außerhalb des Sitzplatzes ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht.
Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften.

Krämermarkt

Traditionell findet am Donnerstag, 28. Oktober 2021 der Simon-Judä-Krämermarkt in der Künzelsauer Innenstadt statt. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr bieten die Marktbeschicker des Krämermarktes an diesem Tag ihr buntes Warensortiment auf der kompletten Künzelsauer Hauptstraße und am Oberen Bach an. Sie verwandeln die Straße in einen Bazar, zwischen dessen Marktständen sich die Besucher nach Haushaltsmitteln, Gewürzen und vielem mehr umschauen können. Die Marktbeschicker, Einzelhändler die Stadtverwaltung laden zum Bummel durch die Budengassen herzlich ein.

Einschränkung des Straßenverkehrs 

Die Hauptstraße ist wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaustiefgarage frei. Auch die Komburgstraße ist für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und in der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Stadtverwaltung bittet dringend darum, dieses einzuhalten, damit der Durchgangsverkehr nicht behindert wird. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Corona-Regeln für den Simon-Judä-Krämermarkt

Innerhalb des Marktgeländes ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften.
Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungen unter Umständen auch kurzfristig geändert oder abgesagt werden.

Aktuelle Informationen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/inkuenzelsauistwaslos und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“.

Pressemitteilung der Stadt Künzelsau