Winter, Wunder, Weihnachtsglanz
Der Öhringer Weihnachtsmarkt kehrt zurück und soll 2021 mit etwas mehr Normalität stattfinden. „Wir arbeiten konzentriert an einer guten Umsetzung im Rahmen der geltenden Regelungen. Es gibt zwar Einschränkungen aufgrund der Hygieneverordnung, und nach derzeitigem Stand besteht Maskenpflicht auf dem Marktgelände, aber wir planen keine zentralen Einlasskontrollen oder Umzäunungen. Angesichts der aktuell steigenden Zahlen müssen wir jedoch weiterhin vorsichtig bleiben“, sagt David König, der städtische Kultur- und Veranstaltungsleiter.
An allen vier Adventwochenenden
Stand heute, lädt an allen vier Adventswochenenden die Große Kreisstadt mit stimmungsvoller Beleuchtung, liebevoll geschmückten Marktständen, kulinarischen Köstlichkeiten und dem beliebten Bähnle auf dem Marktplatz zur Einstimmung auf Weihnachten ein. „Zu unserem altbewährten Märchen-, Krippen- und Glitzerweg gesellt sich dieses Jahr ganz neu ein Schlemmerweg, der sich durch die Innenstadt und angrenzende Flächen des Marktgeländes schlängeln wird. Sowohl die örtliche Gastronomie als auch mobile Marktstände bieten auf ihm süße und herzhafte Leckereien vor Ort oder To-go an. So ist das Angebot in diesem Jahr wieder annähernd komplett. Mit genügend Freiraum wird auf dem Marktplatz, im Schlosshof und dem Schlosskeller eine Vielzahl an Deko- und Geschenkartikeln oder verpackten Waren angeboten“, sagt David König. „Wir tun alles, um die Einschränkungen möglichst besucherfreundlich umzusetzen.“
Corona-Regeln
Laut Landesregierung ist bei reinen Warenverkaufsständen, dem Verkauf von abgepackten Lebensmitteln oder To-go Angeboten ein 3G-Nachweis nicht erforderlich. Abstand und Maske reichen aus. Die zentralen Stände auf dem Weihnachtsmarktgelände – Marktplatz, Schlossinnenhof und Schlosskeller – werden nach diesem Prinzip ihre Waren und Lebensmittel anbieten. Anders verhält es sich bei Angeboten mit Verweilmöglichkeit. Dort gilt, je nach Warnstufe, die 3G-bzw. 2G-Nachweispflicht. Deshalb wird es bei der Dampfbahn, bei Gastronomie mit Sitzgelegenheit und in Innenräumen Kontrollen geben. Ein städtischer Informationsflyer fasst die vielfältigen Gastro-Angebote übersichtlich als „Schlemmerweg“ zusammen.
Strahlendes Programm
Auch programmatisch ist wieder einiges geboten: samstags sorgen leuchtende Walkacts für staunende Blicke. Die Züge in der Eisenbahnausstellung drehen ab dem 26. November ihre Runden im Rathaus. Der Krippenweg und die weihnachtlichen Märchenkisten verzaubern wie gewohnt Groß und Klein. Musikalische Darbietungen zur Untermalung der Advents-Stimmung sind in Planung. Zu Besuch kommt die Bäckerei Faust aus Öhringens Partnerstadt Großenhain mit ihren Quarkbällchen und Stollen. Sie gastiert im Eiscafé Simonetti.
Beleuchtung: Bauhof steckt schon in den Vorbereitungen
Der Öhringer Weihnachtsmarkt ist für seine Beleuchtung bekannt. Wie im vergangenen Jahr, ist der Glitzerweg mit den funkelnden Sternen, leuchtenden Christbäumen und dem illuminierten Marktplatz ein Highlight im Programm. Hier zeigt der städtische Bauhof sein Können. Martin Maneke und sein Bauhof-Team stecken bereits in den Aufbauarbeiten. „Dieses Jahr bringen wir in der Rathausstraße neue Beleuchtungen an. Auch das Alte Rathaus mit der Stadtbücherei strahlen wir mit Projektoren an. Die Montage hat schon begonnen“, sagt Maneke. „Besonders aufwendig ist die Verlegung aller Stromkabel. Damit fangen wir zeitig an. Der nächste Arbeitsschritt ist die Kontrolle, Instandsetzung und Montage der Hütten. Am Schluss kommt die Dekoration. Dazu gehört die Krippe auf dem Marktplatz und die Tannenbäumchen in der Marktstraße, die so gerne von den Kindergartenkindern geschmückt werden“, so Bauhofleiter Martin Maneke.
Unterstützung von der lokalen Politik
Bereits am 19. Oktober hatten die Vorstände des Vereins Hohenlohe Plus, die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall, Minister Manfred Lucha in einem offenen Brief auf die unterschiedlichen Vorgaben bei Weihnachtsmärkten zwischen Bayern und Baden-Württemberg hingewiesen. Die Städte liegen zum Teil in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze nach Bayern. So können die Märkte in Bayern ohne 3G-Pflicht, ohne Maskenpflicht und ohne Umzäunung der Marktfläche bei gleichzeitigem Alkoholausschank durchgeführt werden. Die Rathauschefs baten in dem Brief, das Vorgehen der Landesregierung noch einmal zu überprüfen und fordern bei Weihnachtsmärkten im Freien und nach erfolgter 3G-Kontrolle einen Schritt zur Normalität ohne Maskenpflicht zu ermöglichen.
Der Öhringer Weihnachtsmarkt: 1. bis 4. Advent 2021
Freitags 14 bis 21 Uhr
Samstags 12 bis 21 Uhr
Sonntags 12 bis 20 Uhr
Pressemitteilung der Stadt Öhringen

Das beliebte „Bähnle“ wird auf dem Marktplatz wieder seine Runden drehen. Foto: Stadt Öhringen (aus Zeit vor Corona)







