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Ein neues Zuhause für Kätzchen Hilda

Mit lautstarkem Gebell begrüßt die kleine Mischlingshündin Coco die Besucherin und kommt ihr neugierig entgegengelaufen. Währenddessen schiebt sich eine Hundschnauze durch die Gitterstäbe des umzäunten Freigeheges. Temperamentsbündel Chicco möchte auch wissen, ob da nicht jemand kommt zum Spazierengehen. Willkommen im Tierheim Waldenburg, in dem zurzeit vier Hunde und 48 Katzen auf ein neues Zuhause warten. Weitere Tiere sind in den verschiedenen Pflegestellen untergebracht. Coco gehört allerdings nicht dazu. Ihre Besitzerin ist Uschi Rösch, Tierheimleiterin seit 2006. Sie arbeitet hier Vollzeit, unterstützt von zwei Teilzeitkräften.

„Eine Katze ist leichter zu vermitteln als ein Hund“

Zurzeit kommt ins Tierheim im Hohenloher Gewerbepark nur rein, wer zuvor einen Besuchstermin ausgemacht hat. Uschi Rösch findet das gut: „So haben wir mehr Zeit für die Besucher.“ Vorher seien vor allem samstags viele Leute gekommen, um die man sich gar nicht alle gleichzeitig kümmern konnte. Hauptsächlich kommen Hunde und Katzen ins Waldenburger Tierheim. „Wir hatten aber auch schon die Blockhütte voller Meerschweinchen oder viele Deutsche Riesen“, berichtet die Tierpflegerin von den Kuriositäten ihres Alltags. „Kaninchen und Meerschweinchen werden in Pflegestellen untergebracht.“ Eine Katze sei generell leichter zu vermitteln als ein Hund. „Bei dem ist der Zeitaufwand viel größer und heutzutage haben viele Menschen einfach nicht mehr die Geduld“, bedauert die 53-Jährige.

„Eine unserer Aufgaben ist es, streunende Katzen kastrieren zu lassen“

Allerdings: Wegen Corona würden in Waldenburg nicht mehr Tiere abgegeben als vor der Pandemie. „Das ist vielleicht eher ein Trend in den Städten“, meint Nicole Mücke, Schriftführerin des Tierschutzverein Hohenlohe, der das Tierheim betreibt. „Wir sind eher ländlich geprägt und es gibt nicht nur Abgabe-, sondern auch Fundtiere.“ Rund 500 Katzen und 100 Hunde jährlich finden Aufnahme, vermittelt werden so gut wie alle. „Eine unserer großen Aufgaben ist es, streunende Katzen einzufangen, um sie kastrieren zu lassen“, berichtet Mücke weiter. „Die meisten davon lassen wir wieder frei – aus Katzensicht ist das die bessere Variante.“ Denn ein Tier, das sein Leben lang frei war, sei nur schwer an den Menschen zu gewöhnen.

Bruno würde am liebsten Reißaus nehmen

So ein Fundtier ist auch die kleine Hilda, die im Quarantänebereich vor sich hinträumt. Das weiß-graue Kätzchen wurde erst vor kurzem bei der Firma Stahl gefunden, hat allerdings eine Radialislähmung im vorderen Beinchen, weshalb für sie eine neue Heimat bei liebevollen Dosenöffnern gesucht wird. „Wir massieren regelmäßig ihr Bein und hoffen, dass es so besser wird“, sagt Uschi Rösch. „Aber sie spielt und futtert wie jede andere Katze in dem Alter auch.“ Eine große, ziemlich schmusebedürftige Katze ist die eineinhalbjährige Tina, die sich laut miauend an die Besucher ranmacht. „Sie wurde abgegeben, weil sie nicht mehr gewollt war“, bedauert die Tierheimleiterin. Dackel Bruno war ebenfalls ein Fundtier. Er ist etwa zehn Jahre alt, sehr schüchtern und würde am liebsten Reißaus vor dem Besuch nehmen. Der junge Hund Chicco, der mich draußen schon begrüßt hat, ist dagegen ein Kraftpaket und sollte von seinen neuen Menschen „gut beschäftigt werden“.

Spenden zum 80. Geburtstag

Seit 2014 ist das Tierheim in seinem jetzigen Gebäude zwischen den Firmen Würth und Lidl untergebracht, die alte Stelle war aber auch nur 300 Meter davon entfernt. „Ich finde den Ort gut, denn hier haben wir eine Busverbindung und sind auch mehr im Geschehen“, so Uschi Rösch. Viele der umliegenden Firmen würden das Tierheim mit Spenden unterstützen. Aber auch Privatleute engagieren sich finanziell für die Tiere. „Ein Mann hat sich zum 80. Geburtstag statt Geschenke Spenden für uns gewünscht“, so die Bretzfelderin. Oft würden auch Kinder einen Kuchenverkauf organisieren und das Geld dann ans Tierheim spenden.

„Es ist generell schwierig, gute Leute zu finden“

Rund 600 Mitglieder hat der Hohenloher Tierschutzverein zurzeit – „Leute mit und ohne Tiere zu Hause“, wie Nicole Mücke erzählt. Ein Pool aus Ehrenamtlichen engagiert sich regelmäßig bei der Versorgung der Tiere, geht mit den Hunden Gassi oder spielt mit den Katzen. So eine sei beispielsweise Jessica Hillenmaier, die als Praktikantin begonnen und seither nicht mehr aufgehört habe. „Es ist aber generell schwierig, gute Leute zu finden, die dauerhaft dabei bleiben“, so die Schriftführerin des Vereins. „Auch ohne Corona gibt es eine hohe Fluktuation.“ Zurzeit sei die Situation zwar ganz gut. Dennoch sucht das Tierheim neue Mitarbeiter. Der jüngste Abgang war eine junge Frau, die die Zeit bis zum Studienbeginn überbrückte. Und die muss jetzt ersetzt werden. Voraussetzung ist ein Führerschein, eingestellt wird in Teilzeit oder auf 450-Euro-Basis. „In der Regel sind wir hier immer zu zweit“, sagt Uschi Rösch. „Wir machen alles sauber, füttern die Tiere und geben Medikamente.“ Und: „Diesen Beruf macht man nicht einfach so.“ Dafür müsse man schon Leidenschaft mitbringen, denn das sei kein 9-5-Uhr-Job.

Text: Sonja Bossert

Das hübsche Kätzchen Hilda hat zwar ein kleines Handicap, sucht aber auch ein liebevolles Zuhause. Foto: GSCHWÄTZ

Dackel Bruno ist ein sehr schüchterner Hundesenior. Foto: GSCHWÄTZ




Budenzauber im Advent

Nach der Pause im vergangenen Jahr findet in diesem Advent die Traditionsveranstaltung „Advent am Schloss“ in Künzelsau wieder statt, teilt die Stadtverwaltung mit. Der Schlossplatz bietet von Mittwoch, den 01. Dezember, bis Sonntag, den 05. Dezember 2021, eine herrliche Kulisse für Weihnachtliches an Ständen und auf der Bühne. Nach heutigem Stand wird der Weihnachtsmarkt mit der 3G-Regelung stattfinden. „Wenn es noch Lockerungen gibt bis zum Advent am Schloss, setzen wir diese gerne um“, so das Organisations-Team der Stadtverwaltung. An fünf Tagen bieten Kindergärten, Chöre und Bands ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Der weihnachtliche Markt öffnet an den ersten drei Tagen ab 16 Uhr und empfängt die Besucher im After-Work-Charakter. Die Standbetreiber sind aufgefordert, ihrem Ideenreichtum freien Lauf zu lassen und kreative weihnachtliche Speisen und Getränke anzubieten. Bürgermeister Stefan Neumann eröffnet den Markt am Mittwoch um 19 Uhr. Am Freitag ab 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils ab 11 Uhr findet auf dem Vorhof des Schlossgymnasiums ein Kunsthandwerkermarkt statt. Es wird Selbstgemachtes, Kreatives und viel Weihnachtliches geben.

Öffnungszeiten

Am Mittwoch und Donnerstag ist der Markt von 16 bis 21 Uhr geöffnet, am Freitag von 16 bis 22 Uhr, am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr.

Vereine, Schulkassen und wer sich sonst noch beteiligen möchte, können bei Renate Kilb von der Stadtverwaltung Künzelsau mehr erfahren. Kontakt per E-Mail unter mailto:renate.kilb@kuenzelsau.de.

Adventskalender Altes Rathaus

Auch ab dem 1. Dezember verwandelt sich das Alte Rathaus in der Hauptstraße wieder in einen großen Adventskalender. Jeden Tag öffnet sich ein Fenster, das von Kindergartenkindern mit bunten Motiven gestaltet wurde.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künmzelsau

 

Bunt gestaltete Fenster machen das Alte Rathaus in der Künzelsauer Hauptstraße ab dem 1. Dezember zum Adventskalender. Foto: Rolf Hartbrich

 




Nikolaus kommt mit der Feuerwehr

Auch in diesem Jahr kommt der Nikolaus wieder zu den Niedernhaller Kindern: Am Montag, den 06. Dezember 2021, fährt die Freiwillige Feuerwehr Niedernhall ab 16 Uhr mit den Feuerwehrfahrzeugen durch das gesamte Stadtgebiet und verteilt Schoko-Nikoläuse. Das Anfahren des Nikolaus im Feuerwehrfahrzeug kann man über das aufleuchtende Blaulicht erkennen. Damit soll wie bereits im vergangenen Jahr den Kindern eine Freude bereiten.

Die Eltern sind dazu angehalten, die aktuell gültigen Abstandsregeln zu beachten.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Niedernhall

 




Gedenken an die Reichsprogromnacht: Sperrung Konsul-Uebele Straße in Künzelsau

Am Dienstag, den 9. November 2021, laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde zur „Besinnung auf die vergangenen und
aktuellen antisemitischen Gräueltaten“ am Judengedenkstein in der Konsul-Uebele-Straße Künzelsau ein. Pfarrer Uwe Haag von der
evangelischen Kirche und Theresia Hackmann von der katholischen Kirche gestalten die Gedenkfeier um 18 Uhr. Während dieser Zeit ist die
Konsul-Uebele-Straße zwischen Lindenstraße und Austraße gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die Lindenstraße, den Klebweg und die Aumühle.




Fast 200 Impfungen am Sonntag 7. November in Künzelsau und Öhringen – Intensivbetten im HOK vollständig belegt

Bei den beiden Impfaktionen in Künzelsau und Öhringen konnten  am Sonntag, 07. November 2021, 98 bzw. 93 Personen gegen das Corona-Virus geimpft werden. „Der Anteil der Boosterimpfungen liegt bei etwa 50 Prozent“, sagt G.P. Schneider, der Koordinator der Mobilen Impfteams der SLK-Kliniken. Die SLK-Kliniken haben zwei Impfteams, die bei öffentlichen Impfaktionen oder beispielsweise in Alten- oder Pflegeheimen täglich im Einsatz sind. Heute, am 08. November 2021, sind seine Teams in Lauffen und Billigheim im Einsatz, am morgigen Dienstag stehe ein Pflegeheim auf dem Programm. Schneider sieht sich und seine Impfteams gut vorbereitet, die Dienstleistung werde stark beansprucht. So stark, dass „wir versuchen, vermehrt anzubieten“, berichtet er.

Inzwischen genießen in Baden-Württemberg fast zwei Drittel der Bevölkerung vollen Impfschutz, ein Drittel ist nicht oder unvollständig geimpft. In der Zahl der Ungeimpften sind auch Kinder und Jugendliche enthalten, denen erst seit kurzem ein Impfangebot gemacht wird oder für die es noch gar kein Impfangebot gibt.

Nichtgeimpfte sind im Krankenhaus und den Intensivstationen erheblich überrepräsentiert

Die Zahlen, die das Regierungspräsidium Stuttgart GSCHWÄTZ auf Anfrage genannt hat, zeigen ein deutliches Bild: Insgesamt wurden am 5. November 2021 2.378 Menschen wegen einer COVID-19-Infektion in den baden-württembergischen Krankenhäusern behandelt. Von denen hatten 1.802 keinen oder keinen vollständigen Impfschutz, 576 waren Impfdurchbrüche. Die Gruppe der Ungeimpften, ein Drittel der Bevölkerung, stellt also mehr als 75 Prozent der Covid-Patienten in den Krankenhäusern. Noch deutlicher sieht es bei den Patienten auf Intensivstationen aus: Von 339 Patienten sind 58 Menschen geimpft und 281 ungeimpft – also sind die Ungeimpften sogar mit mehr als 82 Prozent vertreten.

Hohenloher Krankenhaus in Öhringen: Alle Intensivbetten belegt

Laut DIVI-Intensivregister steht im Hohenloher Krankenhaus Öhringen kein einziges Intensivbett mehr zur Verfügung:

Intensivbelegung Hohenloher Krankenhaus, Stand 08.11.2021. Quelle: intensivregister.de

Die sieben Intensivbetten des Krankenhauses in Öhringen sind sämtlich belegt, zwei davon mit COVID-Fällen. Besser sieht die Situation in den Nachbarkreisen aus: Im Kreis Schwäbisch-Hall sind noch 8 von 44 Intensivbetten frei – dem DIVI-Register wurde kein einziger COVID-Patient gemeldet. Sechs COVID-Patienten werden im Main-Tauber-Kreis intensivmedizinisch behandelt, 17 von 48 Intensivbetten sind dort noch frei. In Stadt und Kreis Heilbronn sind gerade noch 2 Intensivbetten von insgesamt 86 frei, 12 sind von COVID-Patienten belegt.

Krankenhäuser der Region noch nicht durch COVID überbelastet

Noch sind die Krankenhäuser der Region nicht durch COVID übermäßig belastet, die Intensivbehandlung andere Patienten ist noch möglich und wird durchgeführt.

Text: Matthias Lauterer




Corona: Inzidenz so hoch wie nie zuvor

Experten rechnen damit, dass möglicherweise bereits Ende dieser Woche, spätestens aber Mitte November 2021 der baden-württembergische Grenzwert von 390 Corona-Patienten in  Intensivbehandlung erreicht werden wird und damit statt der Warnstufe die so genannte Alarmstufe ausgerufen wird, die wieder weitreichende Einschränkungen für die Bevölkerung bedeutet.  Am 07. November 2021 waren 323 Menschen aufgrund von Corona in Intensivbehandlung, Tendenz stark steigend, wie eine Grafik des SWR deutlich macht:

Weihnachtsmärkte nur für Geimpfte und Genesene

Sollte die Alarmstufe erreicht werden, bedeutet das erhebliche Einschränkungen für Ungeimpfte – für die allermeisten Veranstaltungen gilt dann die 2G-Regel. Ungeimpfte dürfen dann derartige Veranstaltungen gar nicht mehr besuchen. Unter diese Einschränkungen fallen nicht nur Veranstaltungen in Innenräumen, sondern auch Veranstaltungen im Außenbereich , wo mit größeren Ansammlungen von Menschen zu rechnen ist, beispielsweise Weihnachtsmärkte. Begründet wird das nicht nur mit der Überlastung der Intensivstationen und des Pflegepersonals sondern vor allem mit dem Eigenschutz für Menschen mit nicht vollständigem Impfschutz.

Eine Pandemie der Ungeimpften

Denn der derzeitige Pandemieverlauf legt es nahe, von einer „Pandemie der Ungeimpften“ zu sprechen. In Baden-Württemberg sind (Stand: 05. November 2021) 65,1 Prozent der Gesamtbevölkerung und 73,5 Prozent der Personen über 12 Jahren vollständig geimpft. In der Altersgruoppe 60 plus sind fast 84 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Demgegenüber steht, dass die 28-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bei Patienten mit Impfschutz bei 8,1 liegt, die für Menschen ohne vollständigen Impfschutz bei 45,5. Das bedeutet, dass von 100.000 Geimpften innerhalb von 28 Tagen 8,1 Menschen aufgrund von COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten, von 100.000 Ungeimpften aber 45,5 – ein deutliches Zeichen, dass die Impfung hilft, denn das Risiko der Hospitalisierung ist für Ungeimpfte mehr als 5 mal so hoch wie für Geimpfte.

Dies veranschaulicht auch die folgende Grafik der Financial Times:

Hospitalisierungen im Vergleich.

Die Voraussetzungen der Grafik sind aus Daten entnommen, wie sie für England gelten, die Zahlen für Deutschland sind ähnlich. Das Argument „es liegen aber auch so viele Geimpfte im Krankenhaus“ wird angesichts der Gesamtzahl der Geimpften im Vergleich mit den Ungeimpften entkräftet – genau diesen Vergleich, der zur Beurteilung der Zahlen so wichtig ist, lassen manipulative Interpretationen gerne weg.

Vor allem Schüler zwischen 5 und 14 Jahren infizieren sich

Die aktuellen Zahlen des RKI zeigen deutlich, dass sich junge Menschen momentan besonders häufig infizieren – das ist genau die Gruppe, denen lange Zeit gar kein Impfangebot gemacht wurde: Die Inzidenz bei Kindern im Schulalter lag Ende Oktober bei 288,46 (Altersgruppe 5-9) beziehugsweise 353,9 (Altersgruppe (10-14) und damit rund doppelt so hoch wie die Gesamtinzidenz, die damals bei 162 lag.

Imfpaktion am KünFIT:

Warteschlange vor dem Impfangebot beim Tag der offenen Tür des KünFIT in Künzelsau am 07. November 2021. Foto: privat

Bei der Impfaktion vom Sonntag, 07. November 2021, in Künzelsau im Rahmen der Eröffnung des neuen Sportzentrums KÜNFit bildeten sich lange Schlangen und die Impfkapazität des Mobilen Impfteams der SLK-Kliniken reichte nicht aus, um alle Impfwilligen zu impfen. Bereits vor 13 Uhr waren alle Impfplätze reserviert, später kommende konnten nicht mehr geimpft werden, weil die Impfdosen alle schnell weg waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesweite Inzidenzen auf Allzeithoch

Die bundesweite Inzidenz ist inzwischen auf einem Allzeithoch angelangt – mit 201,1 wurden erstmals die Marke von 200 überschritten. Selbst kurz vor Weihnachten 2020, beim bisherigen Höchststand, blieb die Inzidenz knapp unter 200. In Baden-Württemberg liegt die Inzidenz sogar bei 235,1, der Hohenlohekreis liegt mit 201,3 im Bundesdurchschnitt, die angrenzenden Landkreise liegen deutlich darüber, die Stadt Heilbronn hat sogar eine Inzidenz von 361,4 (Stand 7.11. , 16:00). Allein am 6. November 2021 wurden vom Landratsamt Hohenlohekreis 76 Neuinfektionen gemeldet.

 

 

Text: Matthias Lauterer




A6: Lkw-Fahrer will verunglückter Frau helfen – und wird selbst auf Fahrbahn erfasst

Am frühen Freitagmorgen, den 05. November 2021, gegen 5:15 kam es auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen der Anschlussstelle Schwäbisch Hall und der Kochertalbrücke zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer fuhr auf eine 46-jährige VW-Fahrerin auf. Der VW geriet dabei ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und kam im Anschluss quer auf der Fahrbahn zum Stehen.

Ein dahinter fahrender 45-Jähriger Lkw-Fahrer stoppte sein Fahrzeug in einer Nothaltebucht und wollte der VW-Fahrerin helfen. Während der 45-Jährige zu dem auf der Fahrbahn stehenden VW lief, konnte ein 46-jähriger Mercedes-Fahrer nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den querstehenden Pkw der Frau auf.

Während der Mercedes nach rechts abgewiesen wurde, prallte er gegen den BMW eines 27-Jährigen, welcher den rechten Fahrstreifen befuhr. Durch die Kollision wurde der 45-Jährige Lkw-Fahrer auf der Fahrbahn erfasst und mittelschwer verletzt. Die VW-Fahrerin erlitt ebenfalls mittelschwere Verletzungen und wurde sofort in eine Klinik gebracht.

Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro. Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme gesperrt werden, weshalb sich zwischenzeitlich ein Rückstau bildete. Die Verkehrspolizeidirektion Kirchberg an der Jagst hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07904/94260 um Hinweise zum bislang unbekannten unfallverursachenden Lkw-Fahrer

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn




Bus & Bahn in Luxemburg zum Nulltarif – ein Vorbild auch für Hohenlohe?

Ein Herbstspaziergang durch die Stadt Luxemburg. Die Herbstfärbung im Parc ist noch nichts Unerwartetes, aber der Nahverkehr ist beeindruckend: Von den breiten Wegen im Parc, die einen sicheren Fußgänger- und Radverkehr  abseits der Hauptstraßen ermöglichen, fährt man mit dem Panoramaaufzug (siehe Foto unten) hinunter ins Tal. Von dort ist es nur ein kurzer Spaziergang zur Bergbahn, die hinauf auf den Kirchberg führt – von wo es mit der Tram zum Bummeln in die Einkaufsstraßen der Innenstadt geht. Und zurück fährt dann der Bus.

Luxemburg – im Parc. Teils getrennte, teils gemeinsame Wege für Fußgänger und Radfahrer. Foto: GSCHWÄTZ

Wie Luxemburg die Verkehrswende angeht

Luxemburg Stadt ist eine verhältnismäßig kleine Stadt, sie hat ungefähr so viele Einwohner wie der Hohenlohekreis. Bis vor einigen Jahren war die Stadt verkehrstechnisch fast ausschließlich vom Auto bestimmt. Was Staus anbetraf, war man auf dem Stand von Paris, wie Besucher aus Paris durchaus anerkennend bestätigten. Zigtausende Ein- und Auspendler aus dem Land Luxemburg, Belgien, Frankreich und Deutschland haben ihre Arbeitsplätze in der Stadt Luxemburg und blockierten täglich die Straßen. Diesem Zustand sollte ein Ende bereitet werden und es sollte ein attraktiver Nahverkehr, unabhängig vom Autoverkehr, aufgebaut werden.

Die Topographie der Stadt stellt den Verkehr vor große Schwierigkeiten: 2 tiefe und enge Täler durchschneiden die Stadt und trennen die verschiedenen Wohn- und Geschäftsgebiete, die Brücken sind natürliche Engpässe.

Futuristische Tram in Luxemburg. Foto: LFT / A.Schlösser

Erster und wohl wichtigster Schritt war die Errichtung einer Trambahnline, die mit modernen Zügen und in hoher Frequenz die Stadt quert und vom Hauptbahnhof auf den Kirchberg, das Banken- und EU-Viertel, führt. Damit gibt man Einpendlern aus dem Süden die Möglichkeit, mit der Bahn zum Arbeitsplatz zu kommen. An der Bahnlinie aus dem Norden hat man einen neuen Bahnhof errichtet, von dem man mit einer Bergbahn, deren Länge nur 200m beträgt (zum Vergleich: die Bergbahn in Künzelsau ist 1.034m lang), zeitsparend und ohne Umweg über den Hauptbahnhof auf den Kirchberg und zur Tram gelangt. Im ersten Jahr beförderte die Bergbahn bereits 7.500.000 Personen. Ergänzt wird die Tram durch ein Busnetz, das in hoher Frequenz bedient wird, selbst am Samstag nachmittag fahren die Busse halbstündlich.

Panoramaaufzug mit Skywalk. Foto: LFT / Thomas Reinhardt

Wie man Verkehrshindernisse nicht nur überwindet, sondern geradezu zur Attraktion werden läßt, zeigen die Fahrstühle (Ascenseurs): einer führt 60m tief durch die Geologie der Stadt, ein anderer ist zumindest ein paar Meter weit ein Skywalk und bietet eine grandiose Aussicht über die Stadt und tief ins Tal der Alzette.

Weitere verkehrstechnische Maßnahmen

Flankiert werden die Maßnahmen des öffentlichen Transports durch weitere verkehrstechnische Maßnahmen, die den Autoverkehr scheinbar verlangsamen, in Wahrheit allerdings hochwirksam sind: Breite Radfahrspuren mit Schutzzonen für Radfahrer an Ampeln, dazu große Zonen für Lieferfahrzeuge, die vielleicht nicht direkt vor der Tür, aber in erträglicher Entfernung zum Anlieferpunkt sind – der gefährliche und stauträchtige Slalom um in zweiter Reihe geparkte Lieferfahrzeuge herum wird nahezu komplett vermieden – der Verkehrsfluß ist gewährleistet.

Viele unterschiedliche Ansätze verwirklicht – sie führen zu einem multimodalen und trotzdem homogenen System

Viele unterschiedliche Ideen, das Überspringen gedanklicher Hürden, die Berücksichtigung unterschiedlichster Ansprüche von Verkehrsteilnehmern, haben ein bequemes multimodales Massenverkehrssystem geschaffen. Den Menschen wird ein bequemes  System angeboten, das auch angenommen wird. Autofeindlich ist die Stadt dennoch nicht geworden. Eher hat man sogar den Eindruck, dass der Autoverkehr besser fließt als noch vor einigen Jahren.

Und was bedeutet das für den Hohenlohekreis?

Teils ganz ähnlich und teils doch völlig anders ist die Situation im Hohenlohekreis: Auch hier müssen beträchtliche Höhenunterschiede überwunden werden, auch bei uns hält die Bahn nicht unbedingt dort, wo die Menschen arbeiten. Auch der Hohenlohekreis hat eine große Zahl von Einpendlern. Andererseits ist alles weitläufiger, eine große dichtbesiedelte Agglomeration gibt es im Hohenlohekreis nicht, dafür mehrere kleinere Zentren und verstreute Siedlungen. Aber auch für den Hohenlohekreis dürfte es „die“ Lösung nicht geben, auch der Hohenlohekreis benötigt unterschiedliche Verkehrssysteme, vom Auto, über Busse und Bahnen, Fahrradinfrastruktur bis hin zu guten Fußwegen, auch für ausdauernde Fußgänger. Auch für den Hohenlohekreis kann nur die Vereinigung unterschiedlichster Ansätze ein System erzeugen, das von den Bürger:innen gut angenommen wird.

Autonome Busse als Teil des Systems?

Die Erfahrung aus Luxemburg zeigt, dass der Schutz von Radfahrern – unter anderem durch Radwege abseits der Hauptstraßen – eine wichtige Voraussetzung ist, Menschen vom Auto auf das Fahrrad zu locken. Generell scheint die Abkopplung des öffentlichen Nahverkehrs vom Individualverkehr auf der Straße ein gutes Mittel zu sein, denn ein Bus im Stau ist auch nicht schneller als der Stau. So könnte man für den Hohenlohekreis an autonome Busse auf sicheren Routen abseits des Individualverkehrs denken. Erste Versuche mit autonomen Bussen starten demnächst auch im Hohenlohekreis, unter anderem in Schloss Stetten. Gerade die Weite des Hohenlohekreises mit seinen verstreuten Siedlungen könnte solche Lösungen anbieten.

Neugestaltung des Künzelsauer Stadteingangs bietet einmalige Chance

Kritischer Punkt sind die Verbindungen zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr: das Abstellen von Fahrrädern (auch von Sondergrößen wie Lastenrädern und Dreirädern) muß genauso gewährleistet sein, wie es heutzutage das Abstellen der Autos ist. Ebenso braucht es Fahrradparkplätze an den meistfrequentierten Orten wie Einkaufszentren oder öffentlichen Einrichtungen. Zusätzlich müssen die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln bequem sein – all das kann demnächst bei der Gestaltung des Künzelsauer Stadteingangs in vorbildlicher Weise realisiert werden, da sich die Planung an kaum etwas Bestehendes anpassen muss.  Das sollte auch bei der Planung der Kochertalbahn-Anschlüsse in anderen Gemeinden immer im Hinterkopf sein. Kreative Ideen und ungewöhnliche Maßnahmen können dazu führen, vermeintlich unüberwindliche Hürden zu überwinden.

Tarifsystem

25 Tarifoptionen beim NVH. Foto Screenshot

Wichtig ist vor allem ein Tarifsystem, das von den Menschen als einfach, bequem und angemessen angesehen wird. Auf der Webseite des NVH finden sich sage und schreibe 25 Tarifoptionen, unter denen man sich die schönste heraussuchen kann – das ist nicht wirklich einfach.

Luxemburg hat sich hier für die radikalste Lösung überhaupt entschieden: Nicht nur, dass man keine verschiedenen Tickets kaufen muß … man muß überhaupt kein Ticket kaufen, denn in Luxemburg ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für alle, Einwohner, Pendler und Touristen, kostenlos möglich.

Wenn man mit dem öffentlichen Verkehr bequem, kostenlos und in angemessener Frequen zum Ziel kommt, ohne Parkplatzsuche und ohne Parkgebühr, dann überlegt sich sicherlich mancher, das Auto stehenzulassen.

Text: Matthias Lauterer




Impfaktionen in Öhringen und Künzelsau am 7. November 2021 – auch Boosterimpfungen möglich

Das mobile Impfteam der SLK-Kliniken ist am Wochenende im Hohenlohekreis aktiv:

Am verkaufsoffenen Sonntag werden von 13:00 – 18:00 Impfungen in der Stadtbibliothek Öhringen vorgenommen. In Künzelsau kann man sich anläßlich der Eröffnung des Sportzentrums KünFit am Sonntag von 11:00 – 17:00 am Stadion impfen lassen.

Dort sind nicht nur Erstimpfungen möglich, sondern auch Boosterimpfungen – auch Auffrischungsimpfungen oder Drittimpfungen genannt -, wie sie vom Land Baden-Württemberg empfohlen werden.

G.P. Schneider, Koordinator des mobilen Impfteams der SLK-Kliniken teilt dazu mit:

Boosterimpfungen möglich

„Entsprechend den Beschlüssen der Gesundheitsministerkonferenz vom 2. und 9. August 2021 sowie vom 6. September 2021 empfiehlt das Land Baden-Württemberg durch Bekanntmachung des Sozialministeriums vom 16. September 2021 eine Auffrischimpfung.“ Diese Auffrischungsimpfung „erfolgt für alle Gruppen in jedem Fall erst dann, wenn die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend.“

Israelische Studie bestätigt Nutzen der Boosterimpfung

Eine Studie aus Israel bestätigt den Nutzen der Wirksamkeit der Auffrischungsimpfung, da der umfassende Impfschutz mit der Zeit schwächer wird. Die ständige Impfkommission StIKo spricht davon, dass der Schutz vor Ansteckung mit der Zeit nachlasse, nicht aber der Schutz vor einer schweren Erkrankung. Die israelische Studie bestätigt nun, dass die Gruppe der Dreifachgeimpften einen deutlich erhöhten Schutz vor Hospitalisierung und Tod gegenüber den zweifach Geimpften hat. In Israel liegen diese Daten bereits vor, denn fast die Hälfte der Bevölkerung hat bereits eine Drittimpfung erhalten, in Deutschland sind es weniger als 5% der Bevölkerung.

Die folgenden Personengruppen können laut Schneider eine Auffrischungs- oder Boosterimpfung erhalten:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben (STIKO-Empfehlung vom 7. Oktober 2021),
  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben bei individuellem Wunsch, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort untergebracht sind; hierzu zählen insbesondere
    • vollstationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege-und Unterstützungsbedarf nach § 2 Absatz 3, § 4 Absatz 2 und § 5 des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes,
    • besondere Wohnformen und ambulant betreute Wohngruppen der Eingliederungshilfe sowie Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderungen,
    • Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Obdachlosenunterkünfte) und vergleichbare Einrichtungen für Wohnungslose nach den §§ 67 bis 69 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Personen mit einer relevanten angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Pflegebedürftige, die zu Hause betreut oder gepflegt werden,

 Wer mit Astra-Zeneca oder mit Janssen geimpft ist, kann altersunabhängig eine Boosterimpfung erhalten

  • Personen, die bei der Grundimmunisierung ausschließlich die Vektorviren-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca oder COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International erhalten haben, ungeachtet des Alters oder einer anderweitigen Indikation.

Text: Matthias Lauterer




„Eins mehr“ – Tafel Künzelsau ruft zu Spendenaktion auf

„Haltbare Lebensmittel, Dinge, die jede Woche auf unserem Einkaufszettel stehen, können wir dringend gebrauchen“, erzählt Anke Braun, die Leiterin der Künzelsauer Tafel. „Auch Drogerieartikel wie Seife und Shampoo sind sehr willkommen.“ Gemeinsam mit Thomas Kallerhoff, dem Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Künzelsau, Nils Neudenberger, dem katholischen Gemeindereferenten, und Bürgermeister Stefan Neumann wirbt sie für Spenden. In der Zeit zwischen Erntedank und Advent, um den St. Martinstag, startet auch in diesem Jahr die Aktion „Eins mehr!“.

Spendenkiste im Rathaus

Vom 8. bis 15. November 2021 steht im Foyer des Künzelsauer Rathauses eine Spendenkiste bereit.
Wer beim Einkaufen über seinen eigenen Bedarf hinaus „Eins mehr“ für den Tafelladen mitnimmt, kann damit die Spendenkiste füllen. Willkommen sind beispielsweise Nudeln, Mehl, Speise-Öl, Kaffee, Tee, H-Milch oder Zucker – generell haltbare Lebensmittel. Aber auch Drogerie- und Hygieneartikel wie Shampoo, Seife, Zahnpasta oder
Waschmittel werden gebraucht. Über Kaba, Honig, Nougatcreme oder Ähnliches freuen sich die Kinder. Die gespendeten Waren kommen Menschen in der Region zugute, die aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse darauf angewiesen sind, im Tafelladen einzukaufen.

„Es ist gut, wenn die Artikel für die Grundversorgung in der Tafel zur Verfügung stehen“

Im Rathaus und im Tafelladen Künzelsau können die Spenden abgegeben werden. „Es ist gut, wenn die Artikel für die Grundversorgung in der Tafel zur Verfügung stehen“, so Thomas Kallerhoff. Überschüssige Lebensmittel an bedürftige Menschen weiterzugeben ist die eigentliche Aufgabe der Tafel. Für die regelmäßigen Lebensmittelspenden aus dem Handel bedankt sich Thomas Kallerhoff im gleichen Atemzug. Bürgermeister Stefan Neumann unterstützt die Aktion und die Tafel Künzelsau gern: „Es ist ein schön, wenn Waren gespendet werden, Lebensmittel geschätzt werden und man etwas Gutes tun kann.“

Kaufland-Spende: Bürgermeister und Werbegemeinschafts-Vorsitzender kassieren für guten Zweck

Der Betrieb des Tafelladens in Künzelsau (Miete, Strom, Fahrzeug und mehr) ist finanziell ungefähr zur Hälfte abgedeckt. „Für die andere Hälfte brauchen wir Spenden“, erklärt Kallerhoff. Deshalb ist die Spende in Höhe von tausend Euro, die Leonhard Schlinger von Kaufland Künzelsau überreicht, mehr als willkommen und wird dankend von den Kooperationspartnern angenommen. Das ist der Erlös aus einer Aktion mit Bürgermeister Stefan Neumann und dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Matthias Uebele. Beide haben an der Kaufland-Kasse um die Wette kassiert. Kaufland hat den Betrag großzügig aufgerundet.

Spendenübergabe von Kaufland an den Tafelladen. Foto: Stadt Künzelsau

Wie andere Einzelhändler unterstützt Kaufland die Tafel aber darüber hinaus auch mit Lebensmitteln, erklärt Anke Braun. Und sie nutzt die Gelegenheit, um auf die personelle Situation im Tafelladen hinzuweisen. Einige langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind in diesem Jahr altersbedingt ausgeschieden. „Wir brauchen dringend Menschen, die im Tafelladen ehrenamtlich mitarbeiten möchten.“

Abgabe im Rathaus oder Tafelladen

Die Spenden für „EINS mehr!“ können vom 8. bis 15. November 2021 im Rathaus während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr abgegeben werden. Auch direkt im Tafelladen Ecke Wertwiesen / Gerbhausweg werden die Warenspenden gerne angenommen: Montag um 14 Uhr und Mittwoch um zirka 9.30 Uhr.

Info

„EINS mehr“ ist eine Aktion des Beirates der Künzelsauer Tafel, dem die Künzelsauer Kirchengemeinden angehören: Evangelischer Kirchenbezirk (Diakonische Bezirksstelle), Evangelische und Katholische Kirchengemeinde, Christengemeinde Arche Künzelsau e.V. und Süddeutsche Gemeinschaft. Die Trägerschaft liegt beim
Kreisdiakonieverband, Bezirksstelle Künzelsau, Thomas Kallerhoff, Amrichshäuser Straße 4, Künzelsau, Telefon 07940 2192, www.diakonie-kuenzelsau.de .

Spenden werden gerne auf dem Konto der Diakonischen Bezirksstelle Künzelsau bei der Sparkasse Hohenlohekreis entgegengenommen: IBAN DE30 622 515 500 005
011 489, Vermerk „Künzelsauer Tafel“.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau