Unglaublich: Bettina Würth Bürgermeisterkandidatin für Ingelfingen
10 Schlagzeilen, die wir gerne 2022 lesen möchten:
1. Ingelfingen erhält neues Sportzentrum am Fußballplatz
Der Fußballverein des TSV Ingelfingen, der bis vor kurzem noch selbstständig als Verein unterwegs war, nun aber doch wieder in den Mutterschoß des TSV Ingelfingen zurückgekuschelt ist (wir berichteten), kämpft schon seit Jahren für ein größeres Vereinsheim als das bisherige, das sich direkt neben den Sportplätzen befindet und im Grunde das Vereinsheim der Tennisspieler des TSV ist. Auch architektonische Pläne liegen bereits für den Neubau vor. Von zweistöckig war mal die Rede. Bislang verliefen die Gespräche mti der Stadt ohne konkretes Ergebnis beziehungsweise die Stadt würde nur einen Teilbetrag des geplanten Neubaus bezuschussen und fordert demnach mehr finanzielles Einbringen seitens des Vereins und/oder eines Sponsors. Der Grund: Die Stadt Ingelfingen hat unlängst Millionen für den Neubau der Sporthalle direkt neben der Schule investiert. Dieses Ensemble befindet sich jedoch auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Für größere Turniere und Veranstaltugnen am Sportplatz selbst nutzt diese Halle daher nicht all zu viel. Doch woher das Geld nehmen, wenn nicht stehlen? Vermutlich wird das neue Sportzentrum nur gebaut, wenn sich ein großer Sponsor wie etwa das ortsansässige Unternehmen Gemü findet oder mehrere gößere Sponsoren. Aber auch Sponsoren rechnen sich durch, wieviel Turniere hier letztendlich ausgetragen werden und wieviel Geld sie bereit sind, zu investieren.

Sportplatz am Kocher in Ingelfingen – direkt daneben befindet sich das kleine Vereinsheim. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv
2. Landrat Neth kämpft für Wiedereröffnung des Krankenhauses in Künzelsau
Landrat Dr. Matthias Neth setzte den Kurs der Landesregierung Baden-Württemberg, allen voran des damaligen Sozialministers Manne Lucha durch, auch im Hohenlohekreis durch, kleinere Krankenhäuser aus Kostengründen zu schließen (wir berichteten). 2018 war es denn auch so weit. Trotz Heilsversprechen, dass zuerst der Neubau des Krankenhauses Öhringen fertig ist und Künzelsau dann erst schließen soll. Der Neubau in Öhringen ist immernoch nicht fertig beziehungsweise mit diesem wird eigentlich nun erst begonnen, während das Krankenhaus in Künzelsau seit mittlerweile 3 Jahren geschlossen ist. Und eine Coronapandemie treibt zusätzlich noch das Land um. Dem Personal im Gesundheitswesen wird nunmehr schon seit geraumer zeit in regelmäßigen Abständen Beifall geklatscht. Eine generelle Aufwertung einer ganzen Branche müsste die logische Notwendigkeit während dieser Pandemie sein. Jeder Politiker kann hier sein Zutun dafür leisten.
3. Andy Kümmerle plant Zweitwohnsitz in Dörzbach.
Was war es für ein Ärgernis für den ein oder anderen Einwohner Dörzbachs, dass Bürgermeister Andy Kümmerle es vorzog, im Dörzbacher Ortsteil Hohebach zu bauen, anstatt im Städtle selbst (wir berichteten). Wie schön wäre es doch für den ein oder anderen Bürger, wenn er nun einen Zweitwohnsitz in Dörzbach planen würde, vielleicht mit einer Wohnung im Schloss von Eyb?
4. Stefan Neumann geht in vierte Elternzeit. Anfang 2021 war es ungewiss, ob Künzelsau bald ohne Bürgermeister da steht, hatte sich der aktuelle Rathauschef doch als Oberbürgermeister in Backnang beworben – und verlor. Daher ist Stefan Neumann der alte und neue Bürgermeister von Künzelsau. Seine Homepage gibt es immernoch, die er für seine Bewerbung damals online gestellt hat. Vielleicht für eine Bewerbung andernorts? Aber wer weiß, vielleicht steht auch die nächste Elternzeit im Hause Neumann an.
5. Bettina Würth Bürgermeisterkandidatin für Ingelfingen
Im Dezember 2021 hat es Michael Bauer amtlich gemacht: Er kandidiert für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister in Ingelfingen (wir berichteten). Im Frühjahr 2022 sind die Wahlen. Gemeinderatsmitglieder hätten gerne einen geeigneten Gegenkandidaten. Aber wo suchen, wenn nicht backen? Bettina Würth wäre natürlich ein herausragender Name und zugleich noch eine Frau in dem stark männerdominierten Kochertal. Aber das wird wohl leider nichts, da Bettina Würth in dem Familienkonzern Würth rundherum eingebunden ist. Schade eigentlich. Wir sind gespannt, ob und vor allem dann auch wer sich neben Michael Bauer noch aufstellen lassen wird. Michael Bauer wiederum erfreut sich derzeit nicht allzu großen Beliebtheitswerte in Ingelfingen. Es wird gemunkelt, dass er sich pro forma hat aufstellen lassen, denn auch eine Abwahl würde ihm die volle Bürgermeisterpension in die Kassen spülen. Das wäre nicht der Fall, wenn er gar nicht erst wieder antreten würde. Seit 2006 ist Michael Bauer Bürgermeister in Ingelfingen. Es wäre damit seine dritte Amtszeit, falls er gewählt werden würde. Aber vielleicht macht’s ja doch Bettina.
6. Hohenlohe: Erster coronafreier Kreis Deutschlands, Maskenpflicht fällt
Das wäre eine Sensation. Wieder ein Leben ohne Corona, Desinfektionsständer an allen Orten und Maskenpflicht führen. Ein Traum, an den sich manche Kinder schon gar nicht mehr zurückerinnern können. Ja, es gab ein Leben vor Corona. Und genau dahin zurück wollen wir am liebsten wieder reisen. Aber das wird so nichts mehr werden. Fakt ist: Es wird ein Leben vor Corona und nach Corona geben. Die Pandemie hat viele von uns in unserem Innersten verändert. Machen wir das Beste draus. Alles löst sich.
7. Wiedergeburt der Meinungs- und Pressefreiheit
A propos Corona. Trauen Sie sich noch, in einer Gruppe offen Ihre Meinung bezüglich Corona, de Verordnungen und zum Thema Impfen zu sagen – ohne dass Sie wissen, wie die anderen in dieser Runde denken? Nein? Dann sollten wir uns ernsthaft über unsere demokratischen Umgangsformen unterhalten, die gehörig ins Wanken gekommen sind in dieser verrückten Zeit. Eine eigene Meinung zu haben und offen zu kommunizieren (unabhängig davon, ob sie „richtig“ ist) darf und soll und muss nach wie vor erlaubt sein. Zensur, auch im Internet, bei der Kundgebung einer schlichten Meinung, ist demokratigefährend. Hetze und Hass gehen natürlich nicht. Aber Kritik durchaus.
8. PHOENIX Nagelsberg steigt in die Bezirksliga auf
Das Sponsoring des PHOENIX durchs GSCHWÄTZ hat sich gelohnt und der PHOENIX kann sportlich die Früchte dieses Sponsorings einfahren. Der Verein steigt in die Bezirksliga auf.

Die Firma Hartmann sponsort den FC Phönix 2002 Nagelsberg e.V. mit drei Bandenwerbungsplakaten. Foto: FC Phönix Nagelsberg
9. GSCHWÄTZ Masken für gratis
Das ist die die einzige Schlagzeile, die vermutlich 2022 wahr werden könnte. Gerne verteilen wir im neuen Jahr immer wieder kostenlos GSCHWÄTZ-Mund-Nasenschutz. Schauen Sie einfach bei uns in der Redaktion vorbei und holen Sie sich eine ab. #fightcorona
Ansonsten schaut doch einfach mal in unseren Shop. Da gibt es alles, was das Herz begehrt: http://www.gschwaetz.de/shop
10. Christian Berner holt die Konzernspitze von Köln zurück nach Garnberg
Damals ein Schlag für viele Mitarbeiter:innen am Standort Garnberg: Als Christian Berner 2016 die Konzernspitze nach Köln abzog, dort, wo er inzwischen lebt. Für Albert Berner, seine Vater, und Bernergründer, war diese Entscheidung vermutlich ebenfalls nicht einfach mitanzuschauen. Quo vadis, Berner? Das fragen sich heute nach wie vor viele Mitarbeiter:innen. Bleibt Garnberg bestehen oder wird der Standort sukzessive abgebaut. Waren es 2016 noch 40 Mitarbeiter:innen am Standort Köln, sind es nunmehr 130, denen dort laut Berner 2.200 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen.
Gegenüber GSCHWÄTZ erklärte der Konzern unlängst, dass nach wie vor rund 1.000 Mitarbeiter:innen am Standort Garnberg arbeiten, auch wenn diverse Mitarbeiter:innen dort eher das Gefühl haben, dass viele gehen und wenige nachkommen (GSCHWÄTZ berichtete).
Einen Rückzug in die Provinz Künzelsau wird es für Christian Berner nicht geben. Gegenüber dem ProMagazin erklärte er: „Er [Sein Vater Albert Berner, Anm. der Red.) liebt und lebt den Ort und kennt seine Leute dort.“ Aber der Sohn [Christian Berner] bleibt sich und seiner Vision treu. Also rührt er den „heiligen Gral Künzelsau“ an. In eine Metropolregion will Christian Berner die Holding der Group verlegen. Für den Vater war es schwer, „aber er war zugänglich, weil ich ihm erklärte, dass es das Beste für das Unternehmen ist“, sagt Christian Berner. Im Jahr 2016 ziehen 40 Mitarbeiter der Holding an den Rhein nach Köln. Den Gerüchten, „die Berner Group verlässt Künzelsau komplett“, tritt Christian Berner bestimmt entgegen und garantiert, dass es bis auf die Holding keine Standortveränderungen geben wird. Diese Zeit geht auch am Junior nicht spurlos vorbei: „Das hat mich Haare und Lebensjahre gekostet“, sagt er und lacht. Bereut habe er es nicht. Die digitale Transformation werde in Köln vorangetrieben. Mit guten Mitarbeiter:innen, die lieber in Köln leben als in Künzelsau.
Die Berner-Stiftung unterstützt nach wie vor finanziell viele Projekte in Künzelsau. Das ist besonders Ursula Berner, der Mutter von Christian Berner, ein Anliegen.

Ursula Berner legte Hand an: Zur Eröffnung der neuen Bocciabahn neben dem Künzelsauer Tennisplatz befestigte sie ein Schild. Foto: GSCHWÄTZ











