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Land finanziert zusätzliches Sicherheitspersonal zum Schutz von Fahrgästen und Kontrollpersonal im Öffentlichen Nahverkehr

GSCHWÄTZ berichtete über Masken- und 3G-Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämtern im öffentlichen Nahverkehr. Dabei wurde eine große Zahl von Verstößen dokumentiert. Jetzt hat das Verkehrsministerium reagiert und unterstützt die Verkehrsunternehmen dabei, die gesetzlich geforderten stichprobenartigen Kontrollen durchzuführen: 

Das Verkehrsministerium teilt zu diesem Thema mit: 

Seit Ende November 2021 dürfen Fahrgäste (mit der Ausnahme von Schülerinnen und Schülern außerhalb der Ferien) den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nur noch mit einem Impf, Genesenen oder Testnachweis benutzen (3GRegel). Die Verkehrsunternehmen sind verpflichtet, dies stichprobenhaft zu kontrollieren.

Kontrollaufwand kann mit vorhandenem Betriebspersonal nicht geleistet werden

Das stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen, denn allein mit dem vorhandenen Betriebspersonal kann das nicht geleistet werden. Das Fahrpersonal muss sich vorwiegend um den sicheren und pünktlichen Betrieb kümmern und das Prüfpersonal kann neben den Fahrscheinkontrollen nur in sehr geringem Umfang die 3GRegel kontrollieren. Leider ist das Personal der Verkehrsunternehmen dabei mitunter auch unkooperativen Fahrgästen ausgesetzt. Daher ist notwendig, dass das Fahr und Kontrollpersonal durch zusätzliche und qualifizierte Sicherheitskräfte unterstützt und entlastet wird.

Land unterstützt bei den Kosten für externes Sicherheitspersonal 

Verkehrsminister Minister Hermann sagte am Dienstag (28.12.): „Der Einsatz von externem Sicherheitspersonal entlastet das Fahr und Kontrollpersonal und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer effektiven Umsetzung der 3GRegel in öffentlichen Verkehrsmitteln. Daher unterstützt das Land die Verkehrsunternehmen mit der Übernahme der Kosten für externe Sicherheitskräfte mit bis zu 6 Mio. Euro. Der  wirksamste Schutz gegen Infektionen mit dem CoronaVirus ist und bleibt die Impfung. Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere Fahrgäste. So bleibt der ÖPNV auch in PandemieZeiten sicher.

Die Kosten für die Sicherheitskräfte sind im regulären Budget der Verkehrsunternehmen nicht enthalten. Hinzu kommt, dass die Verkehrsunternehmen durch die anhaltende COVID 19Pandemie seit nunmehr fast zwei Jahren trotz staatlicher Rettungsschirme hohe Zusatzbelastungen zu bewältigen haben.

Unternehmer und Verbände begrüßen die Unterstützung

Der Verband BadenWürttembergischer Omnibusunternehmer, WBO, begrüßt die Unterstützung. WBOGeschäftsführer Dr. Witgar Weber sagte: Für das Fahrpersonal bedeuten externe Prüfer eine erhebliche Entlastung. Die Fahrerinnen und Fahrer können sich wieder auf die sichere Beförderung der Fahrgäste und auf die Einhaltung der Fahrpläne konzentrieren ihre eigentliche Aufgabe.

Ulrich Weber, Geschäftsführer VDVLandesgruppe BadenWürttemberg erklärte:
Wir freuen uns und danken dem Land, dass es die Verkehrsunternehmen bei der Umsetzung der vom Bund beschlossenen Regelung zur 3GKontrolle im ÖPNV unterstützt. Wir hoffen, dass die 3GRegelung im ÖPNV nur von kurzer Dauer sein wird und wir im kommenden Jahr mit einer Entspannung der Lage wieder mehr Fahrgäste in den ÖPNV bekommen können. Vor dem Hintergrund der Erreichung der Klimaziele muss dies unser vorrangiges Ziel sein.

Quelle: Pressemitteilung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg




Auch im neuen Jahr: Impfen ohne Termin in Künzelsau

Am Jahresanfang gibt es gleich an drei Tagen ein zusätzliches Impfangebot in Künzelsau: am 2., 3. und 4. Januar 2022, jeweils von
10 bis 17 Uhr im ehemaligen Notariat am Rathaus, Stuttgarter Straße 7, Künzelsau. (Eingang gegenüber dem Eingang zum Rathaus)

Wichtig: FFP2-Maske ist verpflichtend

Eine Terminbuchung ist nicht erforderlich. Es werden Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen angeboten. Das Tragen einer FFP2-Maske ist
verpflichtend. Ein Impfpass und ein amtliches Ausweisdokument müssen mitgebracht werden.

Momentan keine Impfung für Kinder unter 12 Jahren möglich

Wichtiger Hinweis: Impfungen für Personen unter zwölf Jahren sind noch nicht möglich.

Auf der städtischen Homepage werden die Angebote laufend aktualisiert: www.kuenzelsau.de/corona .

Auch die mobilen Impfteams sind „zwischen den Jahren“ noch im Einsatz:

  • Dienstag, 28. Dezember: Krautheim, Eugen-Seitz-Bürgerhaus
  • Mittwoch, 29. Dezember: Dörzbach, Universum
  • Donnerstag, 30. Dezember: Bretzfeld-Bitzfeld, Mehrzweckhalle

Auch hier keine Terminvereinbarung notwendig

Die Impfteams sind jeweils von 10 bis 17 Uhr vor Ort, eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, geimpft wird, solange der Vorrat reicht.

Pressemeldungen der Stadt Künzelsau und des Landratsamts Hohenlohekreis




Am Weihnachtsfeiertag mit knapp 2 Promille Auto gefahren

Ein betrunkener Autofahrer nötigte erst einen anderen Verkehrsteilnehmer und wurde anschließend von Polizeibeamten in Forchtenberg kontrolliert. Am Samstagabend, 25. Dezember 2021, befuhr der 30-Jährige mit seinem Chevrolet die Landesstraße 1045. Hierbei überholte er den vorausfahrenden Pkw eines 56-Jährigen und bremste ihn bis zum Stillstand aus, woraufhin der 56-Jährige den Wagen des Mannes mit seinem BMW wieder überholte. Nach kurzer Zeit näherte sich der Chevrolet-Fahrer wieder mit seinem Gefährt, überholte den BMW erneut und fuhr davon.

Alkotest ergibt 2 Promille

Zwischen Forchtenberg und Weißbach hielten Polizeibeamte den 30-Jährigen mit seinem Pkw an und kontrollierten diesen. Dabei stellten sie fest, dass der Fahrer deutlich betrunken war. Ein Alkoholtest ergab knapp zwei Promille. Daraufhin ging es für den 30-Jährige zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Der Fahrer musste an Ort und Stelle seinen Führerschein abgeben.

Pressemeldung Polizei Heilbronn




Auch Einjährige werden ab Januar 2022 in Kitas getestet

In einem Schreiben vom 21. Dezember 2021 teilt Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck seinen Bürger:innen mit, dasas ab Januar 2022 auch Kinder ab einem Jahr in den Kindertagesstätten (Kitas) dreimal wöchentlich getestet werden. Er setzt damit eine Verordnung des Landes um. Lehnen Eltern das Testen ihres Kindes ab, darf das Kind nicht mehr in die Kita. Die Stadt Niedernhall sucht derzeit Personal zur Unterstützung der Umsetzung der Maßnahme.

Anbei veröffentlichen wir das Schreiben von Achim Beck in voller Länge:

Schreiben von Achim Beck an die Niedernhaller Bürger:innen.

Schreiben von Achim Beck an die Niedernhaller Bürger:innen.

Personen zur Mithilfe bei der Testpflicht in den Kitas gesucht

Die Stadt Niedernhall sucht parallel zu dem Schreiben Personen, die das Kitapersonal bei dieser Aufgabe unterstützt. Es wird laut der Stadt eine Aufwandsentschädigung vo 10 Euro / Stunde gezahlt. Weitere Informationen: Frau Grupp, Leiterin der Kindertagesstätten. Telefon: 0151/222 37 100. Es ist laut der Stadt Niedernhall geplant, dass die Testungen Montags, Mittwochs und Freitags von 7 bis 9 Uhr durchgeführt werden.




Erweiterungen der Grundschulen in Taläcker, Gaisbach und Amrichshausen

Bauen und die Finanzen haben die Tagesordnung der Sitzung des Gemeinderates Künzelsau am 7. Dezember 2021 bestimmt. Bürgermeister Stefan Neumann hat den Haushaltsplan der Stadt und den Wirtschaftsplan der KünWerke für das kommende Jahr eingebracht. Zuvor hat der Gemeinderat in durchgängig einstimmigen Beschlüssen die Aufträge für Baumaßnahmen mit einer Summe von insgesamt über drei Millionen Euro vergeben:

Sanierungsgebiet „Stadteingang Stuttgarter Straße“

Zum geplanten Sanierungsgebiet „Stadteingang Stuttgarter Straße“ wurden im Lauf des zweiten Halbjahres vorbereitende Untersuchungen durchgeführt und öffentliche Aufgabenträger angehört. Auch mit den Grundstückseigentümern in diesem Bereich wurden Gespräche geführt, die in weiten Teilen den neuen Rahmenplan mit der Belebung als neuen Stadteingang begrüßen, informiert Carsten Stimpel von Wüstenrot Haus-und Städtebau GmbH (WHS) aus Ludwigsburg. In der Entwicklung des Sanierungsgebietes sind vier Handlungsschwerpunkte festgehalten: der Neubau des Landratsamtes, die Realisierung einer Stadtachse zwischen Rathaus und Talstation der Bergbahn als Fußgängerzone, der Neubau eines öffentlichen Parkhauses und die Schaffung von Wohnraum.

Breitbandausbau in der City

Dem Bericht über das Ergebnis der durchgeführten vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet „Stadteingang Stuttgarter Straße“ stimmt der Gemeinderat zu. Weiter beschließt er die Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets „Stadteingang Stuttgarter Straße“. Die Durchführungsfrist wird auf einen Zeitraum von 15 Jahren, gerechnet ab dem Beginn des Förderzeitraums, festgelegt, das heißt bis zum 31. Dezember 2035.

Breitbandausbau Innenstadtbereich (ZOB-Seestraße)

Der Gemeinderat vergibt den Auftrag für die Tief-, Verkabelungs-und Straßenbauarbeiten für die Baumaßnahme „Breitbandausbau Innenstadtbereich (ZOB-Seestraße)“ mit einer Bruttoangebotssumme von 508.016,71 Euro an die wirtschaftlichste Bieterin, die Firma SP Sinan Polat Bau GmbH aus Darmstadt.

Jahresbauarbeiten Breitband 2022/23

Der Gemeinderat vergibt den Auftrag für die Kabelzug-und Montagearbeiten für die Baumaßnahme „Jahresbauarbeiten Breitband 2022/23“ mit einer Bruttoangebotssumme von 77.453,53 Euro an die wirtschaftlichste Bieterin, die Firma Rhön-Montage Fernmeldebau GmbH aus Frammersbach.

Sanierung Sudetenhalde

Der Gemeinderat vergibt den Auftrag für die Tief-und Straßenbauarbeiten für die Baumaßnahme „Sanierung Sudetenhalde“ mit einer Bruttoangebotssumme von 1.722.990,92 Euro, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht, an die wirtschaftlichste Bieterin, die Firma Wolff & Müller GmbH aus Waldenburg.

Digitalisierung der Bauakten

Die Stadtverwaltung wird mit dem Beschluss des Gemeinderates ermächtigt, die Digitalisierung der Bauakten an die Firma Rosenberger GmbH & Co.KG. in Bielefeld zu einem voraussichtlichen Bruttoangebotspreis von rund 158.000 Euro zu vergeben. Die genauen Kosten lassen sich erst nach Durchführung der Arbeiten und der damit erforderlichen Scans ermitteln. Weiter stimmt der Gemeinderat der überplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung zu. Die überplanmäßigen Ausgaben können über den Haushaltsansatz 2022 gedeckt werden.

Neubau Hochwasserrückhaltebecken

Der Gemeinderat vergibt den Auftrag für die Erd-, Tief-und Straßenbauarbeiten für die Baumaßnahme „Neubau Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Amrichshausen/Sanierung HRB Berndshausen“ mit einer Bruttoangebotssumme von 427.189,04 Euro an die wirtschaftlichste Bieterin, Firma Schwarz-Bau GmbH aus Stachenhausen.

Nachrüstung Hochbehälter

Den Auftrag für die Lieferung und Installation von Luftfiltern für die Nachrüstung der Hochbehälter Gaisbach, Garnberg und Taläcker mit einer Bruttoangebotssumme von 185.736,70 Euro vergibt der Gemeinderat, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht, an die wirtschaftlichste Bieterin, die Firma Karl Hüftle GmbH aus Neuenstein.

Haushalts- und Wirtschaftsplan

Den Haushaltsplan der Stadt und den Wirtschaftsplan der KünWerke für das Jahr 2022 bringt Bürgermeister Stefan Neumann ein und betont gleich zu Beginn, dass es kein leichtes Jahr für Künzelsau werde. Dennoch „schaffen wir im Ergebnishaushalt eine schwarze Null und diese verschafft uns die Luft für notwendige Investitionen.“ Ganz klar sei aber auch dieses Jahr die Überschrift „Das Notwendige vom Wünschenswerten zu unterscheiden“. Das erfolge immer mit Blick auf die fünf Schwerpunktziele aus dem Strategieprogramm 2030: Gesundheit, Klima, Digitalisierung und Mobilität, Wohnen sowie Infrastruktur. In der Strategieklausur wurden Maßnahmen von den Stadträtinnen und Stadträten zur mittelfristigen Umsetzung heruntergebrochen und jetzt von der Stadtverwaltung in die Haushaltsplanung mit eingearbeitet, so dass eine Realisierung möglich ist.

Neues Kinderhaus am Fluss

Insgesamt sind 14,259 Millionen Euro für Investitionen im Jahr 2022 vorgesehen. Die Investitionsschwerpunkte liegen im Bereich der Schulen und Kinderbetreuung. Die Erweiterungen der Grundschulen in Taläcker, Gaisbach und Amrichshausen sind ebenso eingeplant wie der Bau eines neuen Kinderhauses am Fluss und die Erweiterung des Kindergartens in Taläcker und den Neubau des Kindergartens in Gaisbach. Die Sporthalle der Georg-Wagner-Schule am Fluss wird saniert. Klimafreundlich werden die Baugebiete in Gaisbach und Amrichshausen weiterentwickelt – weitere sollen in anderen Stadtteilen folgen. Der Ausbau des Breitbandnetzes für schnelleres Internet, digitale Endgeräte für alle Fünferklassen und mehr digitale Bürgerservices im Bürgerbüro im Rathaus sind eine Bausteine der weiteren Digitalisierung. Im Blick auf Umwelt und Klima wird die Straßenbeleuchtung saniert – sternenfreundlich und smart.

Bedarf von Minus 29,636 Millionen Euro

Im Ergebnishaushalt 2022 der Stadt sind insgesamt Erträge von 55.698.630 Euro und Aufwendungen von 55.657.295 Euro und ein daraus resultierendes ordentliches Ergebnis von 41.335 Euro enthalten. Im Finanzhaushalt sind Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von 53.392.86 Euro und Auszahlungen in Höhe von 52.697.995 Euro eingeplant. 694.865 Euro Zahlungsmittelüberschuss entstünde daraus. Im Bereich der Investitionstätigkeiten sind Einzahlungen von 7,268 Millionen Euro und Auszahlungen von 36,904 Millionen Euro und ein daraus entstehender Bedarf von -29,636 Millionen Euro prognostiziert. Der Saldo des Finanzhaushalts beträgt -28.941.135 Euro. Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen.

Im Wirtschaftsplan 2022 der KünWerke sind im Erfolgsplan 11,408 Millionen Euro Einnahmen und Ausgaben eingeplant. Die Einnahmen und Ausgaben des Vermögensplans sind mit 33,349 Millionen Euro angesetzt.

In der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 21. Dezember 2022 sollen die beiden Pläne verabschiedet werden.

Kreditaufnahme KünWerke

Die Stadtverwaltung wird vom Gemeinderat ermächtigt, die entsprechenden Trägerdarlehen vom Haushalt an die KünWerke bis maximal 4.113.000 Euro zu gewähren. Der Zinssatz soll ein Prozent betragen. Sobald das Geld im städtischen Haushalt benötigt wird, wird die Restschuld umgeschuldet und auf dem freien Kreditmarkt aufgenommen. Der überplanmäßigen Ausgabe bei der Gewährung von Trägerdarlehen stimmt der Gemeinderat zu. Die Finanzierung erfolgt über eine Entnahme aus den liquiden Mitteln.

Spende

Der Gemeinderat stimmt der Annahme und Weiterleitung von einer Spende in Höhe von einhundert Euro für das Sommerferienprogramm zu. Bürgermeister Stefan Neumann bedankt sich bei der Spenderin.

Gemeinderat online

Alle öffentlichen Sitzungstermine, Beratungsvorlagen und Niederschriften sind auf der städtischen Homepage zu finden: http://www.kuenzelsau.de/buergerinfoportal .

Zum Foto:
Für die Sanierung und Erweiterung von Schulen und Kindertagesstätten plant die Stadtverwaltung Künzelsau in den kommenden Jahren beträchtliche Haushaltsmittel ein. In der Nachbarschaft zur Georg-Wagner-Schule am Kocher und dem Hallenbad TollKÜN wird das Kinderhaus am Fluss gebaut. Foto: Stadtverwaltung

 

 




Zeitlos und mit Stil – Würth bleibt seiner Linie auch bei den geplanten Neubauten treu

„Architektur sollte immer Ausdruck ihrer Zeit und Umwelt sein, jedoch nach Zeitlosigkeit streben.“ Dieses Zitat des Architekten Frank Gehry kennzeichnet möglicherweise die Ziele, die die Adolf Würth GmbH & Co. KG  beim Architektenwettbewerb für ein neues, prägendes Gebäude auf dem Werksgelände in Gaisbach im Hinterkopf hatte. GSCHWÄTZ berichtete, dass die Entscheidung, welches Architekturbüro den Zuschlag für ein “ visionäres und zukunftsfähiges Büro- und Verwaltungsgebäude mit Hochhaus“ erhält, gefallen ist. Den Zuschlag erhielt die „ORANGE BLU building solutions“ aus Stuttgart, deren Entwurf sich bei der Jury gegen renommierte Büros durchsetzen konnte.

Namhafte Konkurrenz

Selbst wer sich nicht mit Architektur befasst, wird einige der Wettbewerbsteilnehmer kennen, zum Beispiel David Chipperfield: Sein Büro hat unter anderem das Literaturmuseum der Moderne in Marbach, das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel, das Essener Folkwang-Museum oder das Justizgebäude in Barcelona gestaltet.  Auch das Büro Pfrommer und Röder, das für den Neckarbogen in Heilbronn verantwortlich zeichnet, hat sich in der Region einen Namen gemacht.

Der sechseckige Turm von Chipperfield hat es nicht in die TOP 3 geschafft. Foto: GSCHWÄTZ

Keine „Mauer“, wenn man von der B19 kommt

Allen zwölf Entwürfen ist gemeinsam, dass der maximale vom Gemeinderat genehmigte Raum bei Weitem nicht ausgenutzt wurde, jeweils ein Hochhaus wird umrahmt von weiteren, flacheren Gebäuden und freien Flächen, die in den meisten Entwürfen begrünt sind. Damit bleibt der Blick, von der Autobahn kommend, frei. Die Gestaltung des Hochhauses selbst unterscheidet sich von Entwurf zu Entwurf allerdings stark – vom klassischen Quader, durchbrochen von gebogenen Linien, über ein unregelmäßiges Fünfeck und ein gleichseitiges Sechseck bis hin zu einer auf den Kopf gestellten Stufenpyramide waren die Büros meist sehr fantasievoll. Nur ein Entwurf fällt ab: Sechs kleine und ein großer, aufgelockerter Quader – das erinnert doch stark an die 70er – diesen Entwurf hat die Jury denn auch nicht in den TOP 3 gesehen.

Gewagt: Auf den Kopf gestellte Pyramide. TERROIR / Latz und Partner. Foto: GSCHWÄTZ

 

Quader, durchbrochen von begrünten Bögen. Foto: GSCHWÄTZ.

Modelle sind ausgestellt

Eine Ausstellung im roten Foyer im Carmen Würth Forum in Künzelsau-Gaisbach stellt nun alle zwölf Beiträge der Öffentlichkeit vor, die bei dem von Würth ausgelobten Architekturwettbewerb um die Realisierung des Gebäudes ins Rennen gegangen waren.  Alle zwölf eingereichten Arbeiten können vom 14. Dezember 2021 bis zum 10. Januar 2022 täglich von 11 bis18 Uhr besichtigt werden. Über die Feiertage ist am 25. und 26. Dezember und 1. Januar von 12 bis 17 Uhr geöffnet, nur am 24. und 31. Dezember geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Hinweis

Es gilt die 2G-plus-Regel. Besucher:innen müssen einen Nachweis mitbringen. Geboosterte Personen und alle, deren zweite Impfung oder Genesung nicht länger als sechs Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht ausgenommen.

Text: Matthias Lauterer / Pressemeldung Adolf Würth GmbH & Co. KG




Schwerer Verkehrsunfall auf der B19

Der Rüstzug der Feuerwehr Künzelsau und die Abteilung Gaisbach wurden am Mittwoch, den 22. Dezember 2021, zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und mehreren Verletzten auf der B19 gerufen.

Da laut Einsatzstichwort mehrere eingeklemmte Personen gemeldet waren, wurden zusätzliche Kräfte aus Öhringen du Krautheim alarmiert sowie die Führungsgruppe Kochertal.

Nach erster Erkundung des Einsatzleiters stellte sich heraus, dass nur eine Person in ihrem auf der Fahrerseite liegenden Auto eingeschlossen war. Daraufhin konnten die Kräfte aus Öhringen und die Führungsgruppe ihren Einsatz abbrechen.
Die Feuerwehr Künzelsau befreite die Person aus ihrem Fahrzeug, sicherte die Unfallstelle ab und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Die B19 wurde über die Zeit der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt.

Quelle, Fotos und Screenshots: Feuerwehr Künzelsau

 




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Polizei geht gegen Impfausweis-Fälscher vor

Nicht nur die Überwachung der Corona-Vorschriften, wie beispielsweise das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (GSCHWÄTZ berichtete), beschäftigt aktuell das Polizeipräsidium Heilbronn.

Gefälschte Impfausweise im Umlauf

„Aufwendige und akribische Ermittlungen haben nun dazu geführt, dass bei mehreren Polizeirevieren insgesamt 194 Ermittlungsverfahren gegen Personen laufen, die im Verdacht stehen, gefälschte Impfnachweise benutzt, hergestellt oder in Verkehr gebracht zu haben“, erklärt der Leiter der Schutzpolizeidirektion, Leitender Polizeidirektor Thomas Lüdecke. Hinweise auf Fälschungen und Manipulationen der Gesundheitsdokumente wurden unter anderem von aufmerksamen Beschäftigten aus Apotheken, aber auch durch Schulen und von Arbeitgebern bei der Polizei gemeldet. In allen Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet und der Anfangsverdacht bestätigte sich in der überwiegenden Zahl der Fälle.

Intensive Ermittlungen

Die polizeilichen Maßnahmen in diesem Zusammenhang sind sehr personal- und zeitintensiv. Dank der sehr guten Zusammenarbeit des Polizeipräsidiums Heilbronn und der Staatsanwaltschaft Heilbronn zeichnen sich nun aber erste Erfolge ab. Bis Donnerstag, 16.12.2021, konnten insgesamt 40 Durchsuchungsbeschlüsse in Wohnungen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn vollstreckt werden. Insgesamt wurden bei den Verfahren zwischenzeitlich 224 Beweismittel, darunter 123 gefälschte Impfpässe, 16 Blanko-Impfpässe, 23 unrechtmäßig erlangte Impfzertifikate, Impfstoffetiketten sowie Mobiltelefone und Betäubungsmittel sichergestellt.

Alleine am 14.12.2021 waren in diesem Zusammenhang im Bereich des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen mehr als 20 Polizeibeamtinnen und -beamte sowie ein Vertreter der Staatsanwalt Heilbronn bei Durchsuchungen im Einsatz.

Auch Öhringen im Fokus

Aktionsschwerpunkte gab es in Öhringen, weitere Ermittlungen fanden im Main-Tauber- und im Neckar-Odenwald-Kreis statt. „Die Sachverhalte zeigen, dass Dokumente sorgsam überprüft werden, und dass es sich lohnt, Auffälligkeiten zu melden. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen diese Hinweise ernst und werden bei Verdachten von Fälschungen niederschwellig einschreiten“, betont der Leiter der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Leitender Oberstaatsanwalt Dr. Schwörer. Im Zuge der Ermittlungen wurde seitens des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ein Merkblatt für Apotheken erstellt, mit dessen Hilfe Fälschungsmerkmale bei Impfnachweisen sowie in Impfpässen leichter erkennbar sind und in dem Verhaltenshinweise bei Verdachtsfällen erläutert werden. Staatsanwaltschaft und Polizei werden Verstöße in diesem Bereich auch weiterhin konsequent verfolgen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei und der Staatsanwaltschaft




Impfen ohne Termin: Täglich mobile Impfteams im Hohenlohekreis unterwegs

Bis zum Jahreswechsel sind die Mobilen Impfteams des Hohenlohekreises an verschiedenen Orten im Einsatz. Die Termine im Einzelnen:

Montag, 20. Dezember: Schöntal-Bieringen, Jagsttalhalle
Dienstag, 21. Dezember: Kupferzell, Carl-Julius-Weber-Halle
Mittwoch, 22. Dezember: Öhringen, KulturA
Donnerstag, 23. Dezember: Krautheim, Eugen-Seitz-Bürgerhaus
Montag, 27. Dezember: Kupferzell, Carl-Julius-Weber-Halle
Dienstag, 28. Dezember: Krautheim, Eugen-Seitz-Bürgerhaus
Mittwoch, 29. Dezember: Dörzbach, Universum
Donnerstag, 30. Dezember: Bretzfeld-Bitzfeld, Mehrzweckhalle

Keine Terminvereinbarung notwendig

Die Impfteams sind jeweils von 10 bis 17 Uhr vor Ort, eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, geimpft wird, solange der Vorrat reicht.

In den festen Impfstationen in Pfedelbach und Künzelsau sind noch Termine frei

Auch die festen Impfstationen im Kreis, in der Festhalle Nobelgusch in Pfedelbach sowie in der Notfallambulanz im ehemaligen Krankenhaus Künzelsau, haben noch Termine frei. Hier ist eine Terminvereinbarung notwendig, Buchungen können unter www.welle-brechen.de erfolgen.

Hinweise:

Impfwillige über 30 erhalten in der Regel den Impfstoff von Moderna, unter 30-Jährige sowie Schwangere in der Regel den Impfstoff von BioNTech.

Boosterimpfungen werden erst verabreicht, wenn eine gewisse Zeit nach der Grundimmunisierung vergangen ist. Dieser Zeitraum beträgt bei BioNTech/Moderna fünf Monate, bei AstraZeneca vier Monate und bei Johnson&Johnson vier Wochen.

Preesemitteilung Hohenlohekreis