Allein an der Überreaktion der Bundeskanzlers bei den gestrigen Haushaltsverhandlungen sieht man, wie dünnhäutig Olaf Scholz geworden ist. Nachdem sich Christian Lindner als Finanzminister geweigert hatte, der Aufhebung der Schuldenbremse zuzustimmen und Neuwahlen anriet, schmiss ihn der Kanzler kurzerhand aus der Regierung.

Sind wir hier im Kindergarten?
Das Gehabe von Scholz erinnert an Kindergartenzeiten. Du machst nicht, wie ich möchte, also raus mit Dir. Das hat leicht autoritäre Züge und hat mit einem demokratischen Miteinander rein gar nichts mehr zu tun. Aber dieses Verhalten hielten bereits seit geraumer Zeit immer wieder TV-Kameras fest, als Scholz etwa von Bürger:innen etwas gefragt wurde und er schnippisch antwortete, dass er darauf nicht antworte, ohne dies auch nur weiter zu begründen und seine Antwort lediglich mit einem süffisanten Lächeln goutierte. Oder als er vor kurzem ebenfalls im Fernsehen bei einem Talk verkündete, dass nur er allein Deutschland aus der Krise führen könne.
Leichte Großmannsucht
Scholz lebt scheinbar immer mehr in seiner eigenen Welt mit seinen eigenen Ansichten – jedoch nicht zum Wohl von Deutschland und den Bürger:innen. Das sieht man an der vorherrschenden Politik. Seit der vermeintlichen Coronapandemie, die 2020 begann, navigiert die Ampel scheinbar völlig planlos durch alle möglichen Gewässer – ob Gesundheitswesen, Bildungswesen oder Haushalt – nichts funktioniert mehr. Hinzu kommt auch eine desaströse Außenpolitik: Scholz hat sich bereits bei seinem ersten Treffen mit Wladimir Putin angelegt. Eine leichte Großmannsucht scheint bei dem SPD-Mann durchaus durchzuschimmern. All in – hieß es denn auch bezüglich des Ukrainekrieges obwohl völlig aussichtslos und mit einem hohen Risiko zu einem Dritten Weltkrieg. Nun macht er Habeck kurzerhand zum Finanzminister, der auch als Wirtschaftsminister bislang mehr als versagt hat.
Wirtschaft liegt am Boden
2024 liegt die Wirtschaft nach wie vor am Boden, sinnvolle Investitionen scheinen gar nicht mehr getätigt zu werden. Scholz rät jedem Bürger zu Mehr-Arbeit. Dass das angesichts der schrägen Geldpolitik der Regierung jedoch auf Dauer auch sehr frustrierend sein kann, versteht er nicht.
Konsequenz Amtsenthebung
Scholz ist vermutlich der verstandesmäßig schlechteste Bundeskanzler aller Zeiten. Lindner tat nun gut daran, das Augenmerk auf diese durchaus schlechte Politik zu lenken, im Kern geht es um eine anhaltend völlig desaströse Haushaltsführung – auch mit der Konsequenz einer Amtsenthebung, die jedoch kein schlechtes Licht auf Lindner wirft, im Gegenteil, sondern die Überforderung von Scholz und auch seine autokratischen Züge zeigt.
