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„Die erste Jahreshälfte werden wir alle mit den Beeinträchtigungen klarkommen müssen.“

Seit der zweiten Jahreshälfte 2021 baut die Stadtverwaltung Künzelsau am nördlichen Kocherufer in Künzelsau zwei Regenüberlaufbecken. Mit den beiden Regenüberlaufbecken wird die städtische Kläranlage entlastet, Rückhaltevolumen geschaffen und dem Kocher weniger Schmutz zugeführt. Auswirkungen auf den Verkehr, weil Straßen und Fußwege gesperrt werden müssen, lassen sich leider nicht vermeiden. Noch bis voraussichtlich Freitag, 4. Februar 2022 wird in der ersten Bauphase die Langenburger Straße im Kreuzungsbereich der B 19 in Fahrtrichtung Amrichshausen/Langenburg halbseitig gesperrt.

Erweiterte Sperrung ab 2. Februar 2022

In der zweiten Bauphase, von 7. Februar bis voraussichtlich 18. März 2022, müssen zusätzlich auch die Kocherbrücke halbseitig stadtauswärts, also in Fahrtrichtung B 19 Mergentheimer Straße und Langenburger Straße, sowie der Kreuzungsbereich Zollstockweg/Langenburger Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Lediglich die Fahrspur stadteinwärts von der Mergentheimer Straße über die Kocherbrücke ist dann noch befahrbar.

Halbseitige Sperrung der Kocherbrücke ab 7.Februar 2022.: Bild: Stadt Künzelsau

Während der dritten Bauphase vom 21. März bis voraussichtlich 20. Mai 2022 wird die Kocherbrücke halbseitig stadteinwärts gesperrt. Alle anderen Fahrtrichtungen sind dann wieder freigegeben.

Während der ersten bis dritten Bauphase sind die beiden Aral-Tankstellen, Tiemann Grafik Hohenlohe KG und das Autohaus Koch über die Mergentheimer Straße aus anfahrbar.

In der ersten Juni-Hälfte, der vierten Bauphase, schließt sich das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Erneuerung der Straßendecke der B 19 in der Ortsdurchfahrt an. Während der Pfingstferien müssen dafür der gesamte Kreuzungsbereich Mergentheimer Straße/Zollstockweg/Langenburger Straße und die Kocherbrücke komplett in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Während der Bauphasen eins bis drei können Fußgänger den Baustellenbereich passieren. Das wird in der abschließenden vierten Bauphase nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht möglich sein. Der Nahverkehr Hohenlohekreis (NVH) passt die Buslinien entsprechend an. Die Fahrplanänderungen sind auf der Homepage des NVH eingestellt: https://www.nvh.de/index.php

Was passiert in den drei städtischen Bauphasen 2022?

In den Bauphasen eins bis drei werden im Auftrag der Stadtverwaltung Künzelsau die bestehenden Mischwasserkanäle innerhalb des Kreuzungsbereichs B 19 Mergentheimer Straße/Langenburger Straße/Zollstockweg erneuert. In diesem Zuge werden die Wasserleitung inklusive der Hausanschlussleitungen und Hydrantenschächte, die Kabel der Straßenbeleuchtung, Leerrohre des Parkleitsystems und Breitbandleerrohre neu verlegt. Das bestehende Abwasserpumpwerk in der Mergentheimer Straße wird neu gebaut. Auch hier werden die Wasserleitung erneuert, Breitbandleerrohre verlegt und der Straßenbau wiederhergestellt. Abschließend werden entlang des Kochers wieder die Grünflächen sowie der Rad- und Fußweg angelegt.

Hintergrund

Zwei Regenüberlaufbecken sind bei umfangreichen Erdarbeiten in der zweiten Jahreshälfte 2021 entlang des Kocherufers in Künzelsau eingebaut worden. Schon im Dezember waren die Regenüberlaufbecken komplett mit Erde abgedeckt und sind jetzt nicht mehr zu sehen. Mit einem Fassungsvermögen von 400 und 50 Kubikmeter wurden sie auf rund 110 Meter Länge eingebaut. Das Regenüberlaufbecken an der Kocherbrücke muss aber noch an das bestehende Leitungs- und Kanalsystem angeschlossen werden. Das geschieht in drei Bauphasen, in einer vierten Bauphase wird die Straßendecke der B 19 in der Ortsdurchfahrt vom Land Baden-Württemberg erneuert.

„Bitte haben Sie Verständnis und Geduld.“

„Die erste Jahreshälfte werden wir alle mit den Beeinträchtigungen klarkommen müssen. Bitte haben Sie Verständnis und Geduld. Die beteiligten Baufirmen und das Ingenieurbüro arbeiten mit Hochdruck, dass im Juni alles fertig ist“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 




Metzgerei Bauer in der Keltergasse ist geschlossen

Vor rund zwei Jahren eröffnete die Metzgerei Bauer aus Neuenstein eine Filiale in Künzelsau und führte damit den traditionellen Metzgereistandort am oberen Markt fort.

Nun wurde die Filiale kurzfristig geschlossen – aus baulichen Gründen, wie ein Schild an der Filiale besagt:

Schild am Eingang der Metzgerei Bauer. Foto: GSCHWÄTZHintergrund ist, so die Geschäftsleitung, dass „vieles nicht geändert worden“ ist. Offenbar können im derzeitigen Bauzustand behördliche Auflagen nicht erfüllt werden.

Die anderen Filialen der Metzgerei Bauer bleiben geöffnet.
Darüber, wie es mit dem Ladenlokal weitergeht und wie es zukünftig genutzt wird, ist noch nichts bekannt.

Text: Matthias Lauterer

 

 




„Dann werde ich jetzt Ihr Elterngeld einfrieren“

Für Hanna Maurer* aus Ingelfingen war es wie ein Schlag in die Magengrube, als sie erfuhr, dass sie quasi acht Monate umsonst gearbeitet hat.

Der Liebe wegen nach Dörrenzimmern gezogen

Die 38-Jährige lebt seit fünf Jahren der Liebe wegen im Hohenlohekreis. Im Januar 2021 erblickte ihr jüngster Spross Ben das Licht der Welt. Vor der Schwangerschaft hat Hanna als Tagesmutter gearbeitet. Ursprünglich wollte die dreifache Mama für ein Jahr und drei Monate nach der Geburt in Elternzeit gehen. Doch daraus wurde nichts. Denn: Nachdem im Januar 2022 ihr Elterngeld ausgelaufen ist, hätte sie bis zum Ende der Elternzeit im April 2022 ihre Krankenkassenbeiträge selbst zahlen müssen, weil sie und der Kindsvater nicht verheiratet sind und Hanna damit nicht automatisch familienversichert. „Daher habe ich ab Januar 2022 wieder angefangen zu arbeiten“, erklärt sie.

Die Sachbearbeiterin war nüchtern und sachlich

805 Euro Elterngeld im Monat hat Hanna im ersten Jahr ihrer Elternzeit bekommen (67 Prozent von ihrem vorigen Nettolohn). Bereits drei Monate nach der Geburt,  im April 2021 fing sie wieder an zu arbeiten. Wöchentlich trug sie drei Stunden lang Zeitungen aus. Ab August war sie zudem noch stundenweise in der Gastronomie tätig. Dann kam das Telefonat mit der L-Bank im Dezember 2021 und der vermeintliche Schlag in die Magengrube. Eigentlich wollte sich Hanna erkundigen, ob sie Anspruch auf Elterngeld zwei hat. Während des Telefonats habe sie der Sachbearbeiterin auch von ihren bisherigen Nebentätigkeiten erzählt. „Ja, das haben sie uns gar nicht gemeldet“, sagte daraufhin die Sachbearbeiterin. „Warum nicht?“ – „Weil ich nicht wusste, dass ich das melden muss“, gab Hanna offen und ehrlich zur Antwort. „Dann werde ich jetzt ihr Elterngeld für Dezember 2021 einfrieren“, erwiderte die Sachbearbeiterin nüchtern und sachlich und erklärte ihr, dass sie in ihrer Elternzeit zu viel verdient habe und sie das in jedem Fall zurückzahlen müsse. „Sie werden dann Post von uns erhalten.“

„Sie werden dann Post von uns erhalten“

805 Euro eingefroren. Das ist viel Geld für eine kleine Familie. Noch gravierender aber: Das gesamte Geld, das Hanna während ihrer Elternzeit in den vergangenen acht Monaten verdient hat, müsse sie nun ebenfalls zurückzahlen. „Ich habe den Betrag grob überschlagen im Kopf“, erinnert sich Hanna beim Gespräch mit Dr. Sandra Hartmann von der Redaktion GSCHWÄTZ. „Das war schon hart.“

„Schlag ins Gesicht für jede Frau, die arbeitet“

Nun ist sie nicht nur traurig, sondern auch ein bisschen wütend. „Man möchte eigentlich nur nebenher ein bisschen arbeiten, um für die Familienkasse etwas beisteuern und dann wirst du dafür auch noch bestraft.“ Das sei ein Schlag ins Gesicht für jede Frau, die arbeite. Auch die Schwarzarbeit werde so gefördert, meint Hanna. Denn: Sie hätte schließlich anstelle von sich selbst auch einfach ihren Mann anmelden können fürs Zeitungen austragen. Aber sie war ehrlich, hat alle Einkünfte offen gelegt und dafür darf sie nun alles zurückzahlen beziehungsweise ihr Partner, der Vater von Ben, zahlt den Betrag nun zurück.

„Frauen wird der wirtschaftliche Wiedereinstieg ja damit erst einmal verbaut“

Sie habe früher neben ihrem Hauptberuf auch immer wieder Minijobs gehabt. Dass das während des Bezuges von Elterngeld nicht gehe, habe sie nicht gewusst. So richtig eindeutig steht das auch nicht auf der Internetseite bezüglich des Elterngeldes. Grundsätzlich heißt es darin, dass Eltern auch während des Bezuges von Elterngeld arbeiten gehen dürfen.

Jeder Zuverdienst wird angerechnet

Etwas verklausuliert kann man hier lesen: „Erzielt man während seiner Bezugsmonate anzurechnendes Einkommen aus nichtselbstständiger oder selbstständiger Tätigkeit, wird das Elterngeld nur noch anteilig ausgezahlt. Der Zuverdienst wird nicht einfach „abgezogen“. Die Elterngeldstelle ermittelt den Differenzbetrag vom Elterngeld-Netto (der durchschnittliche mtl. Verdienst des Antragstellers im Bemessungszeitraum) und dem anzurechnenden Zuverdienst. Die zuvor ermittelte Ersatzrate (i.d.R. 65 Prozent) wird dann nur noch auf den Differenzbetrag angewendet und als Elterngeld ausgezahlt.“ Ergo: Grundsätzlich wird jeder Zuverdient auf das Elterngeld angerechnet und dementsprechend abgezogen. Dementsprechende Freibeträge gibt es nicht.

„Das ist der Wahnsinn“

„Das ist der Wahnsinn. Du meldest das und dann musst du das hart verdiente Geld wieder zurückzahlen. Als Frau stehst Du sowieso immer zwischen den Stühlen. Du hast Kinder, du hast Arbeit. Ein Privatleben hast du nur noch selten.“ Auch der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Schwangerschaft ist in Deutschland nach wie vor nicht immer leicht. Es gibt noch immer zahlreiche Arbeitgeber, die nicht „Hurra“ schreien, wenn man verkündet, dass man in Elternzeit gehe. „Frauen wird der wirtschaftliche Wiedereinstieg ja damit erst einmal verbaut. Soll mit solchen Maßnahmen das Hausfrauendasein gefördert werden?“, fragt sich Hanna und betont: „Ich gehe gerne arbeiten.“ Auch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit möchte sie sich damit bewahren. Denn: „Allein mit Elterngeld bekommst du als Frau ja nicht mal ein neues Auto finanziert.“

„Einen Job als dreifache Mami zu finden, ist auch nicht die einfachste Sache der Welt.“

Und dann bekommt man noch gesagt: „Du bist doch selber dran Schuld.“ Aber was viele nicht bedenken oder wissen: „Einen Job als dreifache Mami zu finden, ist nicht die einfachste Sache der Welt.“ Bis April 2022 arbeitet Hanna nun wieder als Tagesmutter, 23 Stunden wöchentlich, vier Tage die Woche. Auf ihren Ben passt dann die Oma auf.“Da haben wir die Stunden der Oma aufgestockt“, sagt sie mit einem Augenzwinkern und lacht.

*Zum Schutz der Betroffenen hat die Redaktion den Namen der Familienmitglieder geändert.

Text: Dr. Sandra Hartmann

 

 




„Damit ich meine Frau und meine vier Kinder wieder in die Arme nehmen darf“

Die Organisation Help!Wirhelfen aus Schwäbisch Hall ist ein karitativer Verein. In den armen Regionen unserer Erde können oftmals weder die staatlichen Sozialsysteme – sofern sie überhaupt existieren – noch die Familien die Kosten für dringend benötigte medizinische Behandlungen aufbringen. Deshalb finanziert Help! medizinische Behandlungen und Prothesen für bedürftige Patienten, vor allem für Kinder. Außerdem unterstützt der Verein Menschen mit körperlicher Behinderung und hilft, Krankenhäuser mit medizinischen Geräten auszustatten. Auch GSCHWÄTZ-Gründerin Dr. Sandra Hartmann unterstützt Help! finanziell und pressetechnisch.

Vor kurzem hat der Verein Spenden für die Taifunkatastrophe auf den Philippinen gesammelt. Neben Lebensmitteln, die bereits in größeren Mengen verteilt wurden, werden jetzt Wellbleche für die Dächer der zerstörten Häuser verteilt. Die Stellung von neuen Booten für die Fischer, die ihre Boote verloren haben, wird zur Zeit organisiert, dass der Preis stimmt und nur Bedürftige Hilfe erhalten. Spenden kann man auf das Konto von Help! – Wir helfen! bei der VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall  „Taifun Rai – Hilfe“ :
IBAN DE10 6229 0110 0001 2340 13

Blutkrebs

Help!-Geschäftsführer Heinz Zeisberger hat aber auch noch ein weiteres Anliegen und bittet darum, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Denn: „Unser Museumskollege Ricky ist an Leukämie erkrankt. Der junge Vater sucht nun gemeinsam mit seiner Familie eine passende Stammzellspende. Deine Registrierung kann Rickys Leben oder die anderer Betroffener retten.“

Vater von vier Kindern

Ricky ist 37 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier kleinen Kindern. Erst vor kurzem hat er die lebensbedrohliche Diagnose Blutkrebs erhalten. Sie hat das Leben von Ricky und seiner Familie völlig auf den Kopf gestellt. Für das Mercedes-Benz Museum ist Ricky ein Mann der ersten Stunde, denn er kam schon im Eröffnungsjahr 2006 als einer der ersten Mitarbeiter an Bord. Als Koordinator für den Shop kennt er wirklich jeden der über 1.000 Artikel und natürlich auch das Museum wie seine Westentasche.

Chemotherapie nicht ausreichend

Um geheilt werden zu können, braucht Ricky so schnell wie möglich einen genetischen Zwilling und dessen Stammzellspende. In seiner eigenen Familie konnte dafür niemand gefunden werden. Die Chemotherapie, die er gerade bekommt, reicht leider nicht.
In Rickys Fall ist nur eine Blutspende notwendig.

Bisher hat der Suchlauf in den weltweiten Datenbanken keinen Treffer erzielt. Damit dies nicht so bleibt, kannst Du jetzt helfen: Du bist zwischen 17 und 55 Jahre alt? Dann lass Dich als potentielle/-r Spender/-in bei der DKMS* (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registrieren. Das geht ganz einfach in drei Schritten:

Schritt 1: Set für einen Wangenabstrich bestellen: www.dkms.de/ricky
Schritt 2: Wattestäbchen auf der Wangeninnenseite abstreichen und Formular unterschreiben
Schritt 3: Formular und Abstrich kostenlos an die DKMS zurücksenden
Fertig ist die Registrierung.

Falls Du schon registriert bist, musst Du Dich nicht erneuert eintragen. Gerne kannst Du den Link an Deinen Freundeskreis und Deine Familie weiterleiten. Es geht um Ricky und alle anderen an Leukämie erkrankten Menschen, deshalb registriert euch bitte als Stammzellspender/-in.

Auf der Seite der DKMS bittet Ricky um Eure Hilfe: www.dkms.de/ricky

„Ich heiße Riccardo, werde aber von allen Ricky genannt. In der Nähe von Stuttgart lebe ich mit meiner wundervollen Familie. Ich habe vier tolle Kinder, die ich über alles liebe. Meine jüngste Tochter ist erst seit kurzem bei uns und macht unsere Familie komplett. (…)
(…) Ich will wieder gesund werden. Damit ich meine Frau und meine vier Kinder wieder in die Arme nehmen darf. Ich habe noch so viel vor mit meinen Kindern – mit meinem Sechsjährigen Fußball spielen, mit meiner zweijährigen Tochter auf dem Abschlussball tanzen, mit der Siebenjährigen den Sonnenuntergang auf Sizilien beobachten und eines Tages meine Töchter zum Altar führen.
Bitte hilf mir, meine Träume mit meiner Familie weiterleben und realisieren zu können.
Mit einer Registrierung schenkst Du mir, aber auch vielen anderen Betroffenen, das Größte und Wertvollste, was es gibt: Die Chance auf ein zweites Leben!
DANKE von Dein Ricky“

Alle wichtigen Informationen gibt es hier:
Eine Stammzellspende kann Leben retten | Arbeitsumfeld & Soziales (corpintra.net)
Was ist Blutkrebs?
Daimler (DE): 28. Mai 2021 – weltweiter Aktions… | Daimler (DE) (corpintra.net)
* Die DKMS ist mit derzeit mehr als 11 Mio. potenziellen Spender/-innen die weltweit größte Knochenmarkspenderdatei. Es gibt auch andere Organisationen, die nach demselben Prinzip verfahren. Egal wo Du spendest, Deine Merkmale werden in pseudonymisierter Form an nationale und internationale Spendenregister zur weltweiten Suche weitergeleitet.




Infizierte Bürger:innen können sich selbst ditigal erfassen und ihre Daten ans Gesundheitsamt übermitteln

Künftig können Bürger:innen Hohenlohekreis, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, relevante Daten elektronisch an das Gesundheitsamt übermitteln. Seit wenigen Tagen wird im Fallmanagement dazu ein digitales Datenerfassungstool genutzt. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

Meldelisten für Kindergärten

In der Praxis bedeutet das, dass Erkrankte oder infizierte Personen nicht mehr ausschließlich telefonisch kontaktiert werden müssen, sondern eine Kontaktaufnahme auch über SMS oder Email möglich ist. Über einen Link können die Betroffenen dann in Ruhe einen Fragebogen ausfüllen, in dem alle für das Gesundheitsamt relevanten Fragen behandelt werden. Mit einem Klick werden die Daten automatisiert und über eine sichere Verbindung von Zuhause direkt an das Gesundheitsamt weitergeleitet.

Zudem plant das Gesundheitsamt für meldepflichtige Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen spezielle Meldelisten zum Download zur Verfügung zu stellen. Dies wird eine strukturierte und vereinfachte Meldung von Fällen ermöglichen.

„Mit diesen neuen Anwendungen bleibt auch bei steigenden Fallzahlen eine Kontaktaufnahme mit allen betroffenen Personen möglich, und diese können die wichtigen Daten sehr einfach an das Gesundheitsamt melden. Gleichzeitig bleibt eine umfassende Datenerhebung zur epidemiologischen Lage im Kreis möglich“, erklärt Annemarie Flicker-Klein, Leiterin des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises. „Jeder, der diese neuen Möglichkeiten nutzt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie.“

Bei individuellen Fragen an das Gesundheitsamt steht die Corona-Bürgerhotline unter Tel. 07940 18-888 montags bis donnerstags von 9-16 Uhr sowie freitags von 9-12 Uhr zur Verfügung.




„Schluchtenartige Zugangswege zum Hauseingang“

Mit seinem Dank für die Möglichkeit einer „finalen Präsentation“ eröffnete Architekt Erich Kalis am Freitag, 28. Januar 2022, mit einem klaren Statement seine erneute Darstellung des Bauprojekts auf dem sogenannten „Sigloch-Areal“ zwischen Langenburger Straße und Kapellenweg vor dem Gestaltungsbeirat der Stadt Künzelsau. GSCHWÄTZ berichtete darüber, dass auf diesem Gelände fünf Häuser in einem steilen Hang errichtet werden sollen und damit eine stadtnahe Baulücke mit hochwertigen  Wohnungen gefüllt werden soll. Nach mehreren Anläufen in Gestaltungsbeirat und Gemeinderat ist das Projekt noch immer nicht entscheidungsreif.

Projekt noch immer nicht entscheidungsreif

Und auch an der aktuellen Präsentation durch Erich Kalis hatten die Mitglieder des Gestaltungsbeirats einiges auszusetzen. Zwar fand Mathias Hähnig durchaus wohlwollende Worte für das Projekt, so sei die Körnung eine „durchaus mit der Hangsituation verträgliche Besetzung“ und auch die Planungen mit je 2 Vollgeschossen und einem Penthouse „können wir mittragen“.

Hausaufgaben nicht gemacht

Aber er bemängelte auch – zwar mit freundlichen Worten, aber deutlich – , dass Kalis seine Hausaufgaben nicht gemacht habe: Er habe sich „nicht ausreichend mit der Hangsituation auseinandergesetzt“. Die Planung im aktuellen Stand ergebe zu steile Hänge, die mit zu vielen Stützmauern abgesichert werden müßten, schluchtenartige Zugangswege zum Hauseingang seien die Folge. Bereits in der letzten Sitzung war Kalis aufgefordert worden, für die tief im Hang stehende untere Gebäudereihe einen Zugang im 1. Obergeschoss statt im Erdgesch0ß zu prüfen – davon war in Kalis‘ Präsentation nichts zu sehen. Außerdem fehle ein landschaftsplanerisches Konzept. Prof. Christina Simon-Philipp, die Vorsitzende des Beirats machte deutlich: „Der Hang soll „nicht als Böschung sondern als Garten im Hang betrachtet werden. Dieser Prüfauftrag besteht weiterhin.“

Unbefriedigende Verkehrssituation

Die zusätzliche Verkehrsbelastung für die Langenburger Straße sei unbedeutend, befand der anwesende Verkehrsgutachter Dr. Jürgen Karajan. Streitpunkt war aber erneut die Zufahrt über den Kapellenweg, zu eng empfinden die Anwohner die Straße, um weiteren Verkehr zuzulassen. Karajan erläuterte in einem kurzen Gutachten die Verkehrssituation: Eine „Straße“ liege an dieser Stelle nicht vor, der Kapellenweg sei als „Wohnweg“ zu qualifizieren, so Karajan. Die Breite der Straße schwanke zwischen 3m und rund 4,7m, nur im oberen Teil des Wegs, also hinter der geplanten Einfahrt zur Tiefgarage, sei überhaupt ein Begegnungsverkehr von Kraftfahrzeugen möglich. Selbst ein Begegnungsverkehr mit KfZ und Fahrrad ist auf einem großen Teil der Straße nicht möglich, weswegen Karajan die Einordnung als „Spielstraße“ anregte. Folge wäre automatisch die Beschränkung der Geschwindigkeit auf Schritttempo sowie ein absolutes Halteverbot außer auf eingezeichneten Stellplätzen.

Absurder Streit um die Breite der Straße an den Engstellen

Regelrecht absurd wurde es allerdings, als über die Breite der Straße an den Engstellen gestritten wurde. Erhard Demuth verwies darauf, dass die Straße sogar unter 3m breit sei – und damit genaugenommen nicht einmal für die Feuerwehr zugänglich. Bürgermeister Stefan Neumann, selbst Feuerwehrmann, wollte dieses Argument schnell vom Tisch wischen: „Die Feuerwehr fährt da.“ Und auch Kalis zitierte ein aktuelles Aufmaß, das durchgehend eine Straßenbreite von mehr als 3m nachweist. Beide mussten sich allerdings von Christine Tritschler, der Stadtplanerin, die die Stadt Künzelsau in vielen Projekten begleitet, eines Besseren belehren lassen: Sie verwies darauf, dass die asphaltierte Straße teilweise über Privatgrundstücke verläuft, über die man in der Planung nicht verfügen könne. Weder der Stadt Künzelsau noch dem Künzelsauer Architekten Kalis und damit auch dem von ihm beauftragten Gutachter war dies wohl bewußt. Den Anwohnern allerdings schon: Sie hatten dieses Argument bereits früher vorgebracht.

Text: Matthias Lauterer




„Das wird ein Gefrickel werden“

Die Gemeinderatssitzung in der Stadthalle in Ingelfingen am Dienstag, den 25. Januar 2021, war lang. Es reihten sich viele wichtige Themen für die Einwohner:innen denn auch wie Perlen an einer Schnur aneinander. Einer der Tagesordnungspunkte war der Hochwasserschutz für Diebach. Hierfür soll der Bach verbreitert werden. Die Firma Winkler aus Stuttgart stellte die Pläne vor. Die Umsetzung soll noch in diesem Jahr erfolgen. „Dann sind wir als einzige Gemeinde im Hohenlohekreis mit dem Hochwasserschutz durch“, so Bürgermeister Michael Bauer.

Bach soll verbreitert werden

Herr Mahlsen von der Firma Winkler erklärte dem Gemeinderat in seiner Sitzung anhand von diversen Folien mit Fotos von Diebach, wie Diebach künftig vor Hochwasser geschützt werden soll.

So soll auf der rechten Seite vom Diebach das Ufer erhöht werden. Eine Winkelstützmauer und eine Blocksteinmauer sollen gebaut werden, die Brücke in Diebach soll neu gebaut werden, das Bachbett soll mehr Platz bekommen und auf das Doppelte aufgeweitet werden, um, so Herr Mahlsen, „mehr Platz für das Gewässer zu schaffen“. Durch die unterschiedlichen Häuser, die am Diebach stehen und die Höhensprünge werde es ein „Gefrickel“ werden, bedeutet auf hochdeutsch: „viel Handarbeit“.

Es kann zu Grundwasserabsenkungen und Setzungsgefährdungen für die Häuser drumherum kommen

300.000 Euro netto hat die Firma Winkler für die Baukosten angesetzt sowie 40 Prozent Baunebenkosten. Während der Baumaßnahmen müsse man den Bach absperren und das Wasser „aussenrum pumpen“. Diese Maßnahme könne zu „Grundwasserabsenkungen“ führen, was wiederum zu einer „Setzungsgefährdung“ führen könne laut dem geotechnischen Gutachten, aber hier handele es sich lediglich um 1cm.

Es gibt für den Hochwasserschutz keine Förderung vom Land, da der Kosten-Nutzen-Faktor kleiner als 1 ist und damit nicht wirtschaftlich.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag dennoch zu. Im Mai/Juni 2022 soll die öffentliche Ausschreibung erfolgen, bis Ende 2022 soll der Hochwasserschutz fertig sein. Der einzige Wehrmutstropfen: Das Löschwasser kann die Feuerwehr dann künftig nicht mehr aus dem Bach entnehmen, da die Löschwasserentnahmestelle nach den Umbaumaßnahmen nicht mehr erreicht werden kann. Das müsse künftig übers Trinkwasser genommen werden. Nichtsdestotrotz: „Das ist eine wichtige Maßnahme für die Diebächer“, schließt Bürgermeister Michael Bauer.

Text: Dr. Sandra Hartmann

 




„Gewinn für die Gemeinde und eine Chance für die Zukunft“

Die Gemeinderatssitzung in der Stadthalle in Ingelfingen am Dienstag, den 25. Januar 2021, war lang. Es reihten sich viele wichtige Themen für die Einwohner:innen denn auch wie Perlen an einer Schnur aneinander. Einer der Tagesordnungspunkte kostet die Gemeinde weit mehr als 1,5 Millionen Euro. Die Ernerung des Dorfgemeinschaftshauses Dörrenzimmern.

Lange haben die Zimmerner gewartet

Lange haben die Zimmerner, wie man sich hier umgangssprachlich nennt, gewartet, dass sich ihr großer Wunsch erfüllt, so Ortsvorsteher Erich Landes: „Das Gebäude ist jetzt fast 60 Jahre da. Es wird auch oft genutzt.“ Bürgermeister Michael Bauer ergänzt: „Wir müssen da was machen.“ An diesem Dienstag stimmten alle Gemeinderäte für den Antrag der Stadtverwaltung, das Dorfgemeinschaftshaus in Dörrenzimmern zu sanieren. Kosten: Rund 1,69 Millionen Euro.

Rollstuhlgerecht mit Aufzug

Rollstuhl- und Kinderwagengerecht soll das Gebäude werden. Dabei helfen stufenlose Eingänge und ein Aufzug im Inneren. Herr Knorr und Herr Gärtner vom Büro Knorr und Thiele aus Öhringen stellten die Pläne für den Umbau vor.

Wer ins Dorfgemeinschaftshaus möchte, muss an den Kindertoiletten vorbei

Das größte Problem derzeit: Das Dorfgemeinschaftshaus und der Kindergarten haben den gleichen Eingang. Wer ins Dorfgemeinschaftshaus möchte, muss an den Kindertoiletten und der Kindergarderobe vorbei das Treppenhaus hinauf in den ersten Stock. Weitere Mängel: Es gibt lediglich zwei Damentoiletten. Das ist zu wenig und entspricht nicht den derzeitigen Vorgaben. Unglücklich: Die Herrentoilette erreicht man nur über den Aussenbereich. Die Ölheizung im Keller könnte bestenfalls gegen eine Pelletheizung ersetzt werden. Aber da die Kosten für die gesamte Umgestaltung sowieso schon auf rund 1,69 Millionen Euro (inklusive energetischer Sanierung mit 235.000 Euro ) angesetzt sind, sprengen die weiteren 60.000 Euro für die Heizung vermutlich den Kostenrahmen. Wichtiger noch ist die Erneuerung der diversen Aussentüren und Fenster, die dem aktuellen Brandschutz nicht entsprechen.

Anbau  soll dort, wo der Spielplatz ist, gebaut werden

Ein Anbau an der Stelle, wo jetzt der Spielplatz ist (rechts vom Haus, Richtung Stachenhausen, wenn man davor steht) soll die komplette räumliche Trennung zwischen Kindergarten und Dorfgemeinschaftshaus Realtität werden lassen. Eine Galerie und Abstellzimmer für die diversen Vereine, die das Haus nutzen, sollen hinzukommen.

17 Parkplätze

Damit es „geordneter“ wird, sollen im Aussenbereich Markierungen für 17 Parkplätze erfolgen, die in Einbahnstraßenfunktion gestaltet sind. Sprich, die Besucher fahren von Dörrenzimmerns Oberer Schulstraße Richtung Stachenhausen zum Dorfgemeinschaftshaus und können dann parken.

Wieviel Energiekosten spart man langfristig bei einer energetischen Sanierung ein?

Eventuell kann man einen Teil der Kosten mit einem ELR-Antrag (Enticklung ländlicher Raum) gedeckelt bekommen. Förderfähig wäre hier eine Summe von bis zu 40 Prozent. Das wären bei 1,7 Millionen Euro immerhin 680.000 Euro. Gemeinderätin Susanne Schmezer fragt, ob es auch Zuschüsse für die energetische Sanierung gibt. Bürgermeister Bauer sichert zu, das ebenfalls zu prüfen. Das Gebäude könnte man auch ohne energetische Sanierung erneuern. Dadurch spare man die besagten 235.000 Euro ein. Die Gegenfrage: Wieviel spart man langfristig an Energiekosten durch die Sanierung demgegenüber ein, möchte Sausanne Schmezer wissen. Auch das soll, so Bürgermeister Bauer, der Fachplaner einmal berschlägig berechnen. Aber, so Bauer: „Ich sage immer: Isolieren tut man einmal, heizen tun wir jedes Jahr.“

Auch Gemeinderat Dr. Baum findet: „Wir haben hier die Chance, das Gebäude energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Das ist ein Gewinn für die Gemeinde und eine Chance für die Zukunft.“

Text: Dr. Sandra Hartmann

 




„Wir wollen mehr Perspektiven mit hereinbringen“

Nicht nur Handel und Gewerbe sollen sich zukünftig am Stadtmarketing der großen Kreisstadt Öhringen beteiligen: „Wir wollen mehr Perspektiven mit hereinbringen“, sagt Dr. Michael Walter, verantwortlich für Stadtmanagement und Wirtschaftsförderung bei der Stadt Öhringen, dazu. Großhandel, Industrie, Verbände, Kirchen – aber auch die Einwohner:innen sollen, so das Ziel des neugegründeten Vereins „Öhringen. Lieblingsstadt e.V.“, zukünftig die Chance bekommen, an der Entwicklung der Stadt teilzuhaben und mit eigenen Ideen dazu beizutragen.

Dr. Michael Walter (r.). im Kreis interessierter Bürger. Foto: GSCHWÄTZ

Rund 50 Menschen waren zur öffentlichen Präsentation der Ziele des neuen Vereins am Mittwoch, 26. Januar 22, in die Kultura gekommen. Anna-Maria Dietz, Geschäftsführerin des Vereins stellt dar, was Öhringen alles zu bieten hat – sie nennt unter anderem Geschichte, UNESCO-Welterbe und eine starke Industrie. Auf der anderen Seite zeigt sie Fotos von Leerständen in der Innenstadt, die ebenfalls zum aktuellen Bild der Stadt gehören.  Das Bild der Stadt zu verändern, positiv zu gestalten, ist nun das Ziel des Vereins.

Drei Arbeitskreise wurden in der Vorbereitung definiert und haben bereits erste Ideen entwickelt:

  • Der AK „Unser Öhringen“ will einen „Macherpool“ gründen, in dem sich Firmen oder Privatpersonen für das Leben in der Stadt engagieren können.  Außerdem denkt man über ein erweitertes digitales Kundenbindungssystem nach, das die Menschen und deren Kaufkraft an die Unternehmen der Stadt binden soll.
  • Das Leerstandmanagement ist eines der Hauptanliegen des AK „Zukunft Witrtschaftsstandort“: Unternehmensgründungen sollen erleichtert werden, die Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern, Gründer:innen, Gewerbe und Maklern ist einer der Ansatzpunkte dafür. Neubürger sollen mit offenen Armen empfangen werden, ihnen sollen die Möglichkeiten, die sie an ihrem neuem Lebensmittelpunkt haben, aktiv aufgezeigt werden.
  • Um den Tourismus bemüht sich der AK „Erlebnis Öhringen“. Gezielte Aktionen für unterschiedliche Besuchergruppen sollen erarbeitet werden, auch in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. Ein weitere Ansatz, der verfolgt wird, ist die Ergänzug von „Offline“-Events durch digitale Elemente.

Verein lebt von der Aktivität der Mitglieder

Interesse. Foto: GSCHWÄTZ

Obwohl Dr. MichaelWalter sagt „Die Stadt geht mit in die Verantwortung“, sollen die Arbeitskreise von der Teilnahme und den Ideen der Vereinsmitglieder leben. „Es ist eine große Chance, mit einem anderen Blick authentische Dienstleistungen zu entwickeln“, meint er.

Ein halbes Jahr, bis Ergebnisse sichtbar werden

Anna-Maria Dietz (r.) im Gespräch mit Kreisrätin Katharina Krehl. Foto: GSCHWÄTZ

Das zukünftige Stadtmarketing ist abhängig vom Engagement der Beteiligten. Mit dem Erfolg der Auftaktveranstaltung ist Anna-Maria Dietz zufrieden: „Eine gute Zahl“ der rund 50 Besucher habe sich sofort bereiterklärt, in den Arbeitskreisen mitzuwirken.  Mit ersten sichtbaren Ergebnissen rechnet Dr. Michael Walter in etwa einem halben Jahr.

Text: Matthias Lauterer

 




Die besten Netzreaktionen zum Dschungelcamp

http://<blockquote class=“twitter-tweet“><p lang=“de“ dir=“ltr“><a href=“https://twitter.com/hashtag/dschungelcamp?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw“>#dschungelcamp</a> <a href=“https://twitter.com/hashtag/ibes?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw“>#ibes</a><br>Kim…wie sie gegrinst hat, als Leyla erneut getroffen hat <a href=“https://t.co/ubRcvzGpWz“>pic.twitter.com/ubRcvzGpWz</a></p>&mdash; Multirole 💢 (@PandemicOpinion) <a href=“https://twitter.com/PandemicOpinion/status/1749571395917365340?ref_src=twsrc%5Etfw“>January 22, 2024</a></blockquote> <script async src=“https://platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>