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Gute Nachrichten von der Kreuzung an der Kocherbrücke

„Es läuft bisher erfreulich gut“, sagt Simone Mitsch, stellvertretende Leiterin der KünWerke, über den Verlauf der Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Regenüberlaufbecken bei der Kocherbrücke in Künzelsau. Freie Fahrt in alle Richtungen könnte es nach dem aktuellen Stand bereits Ende Mai heißen. Das wäre ein ganzer Monat früher als zum Start der Baustelle angenommen. Die angekündigten Verkehrsregelungen und Sperrungen ändern sich dadurch, werden angepasst und jeweils rechtzeitig vorher bekannt gemacht. „Die Firma Leonhard Weiss, unsere KünWerke und alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck, um die Baustelle schnell abschließen zu können und dadurch die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Bis zu 4,50 Meter tief aufgegraben

Bis zu 4,5 Meter tief wird im Kreuzungsbereich für die Verlegung der erforderlichen Leitungen aufgegraben. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

In diesen Tagen werden die beiden Mischwassersammler Zollstockweg und Langenburger Straße an das Regenüberlaufbecken neben der Kocherbrücke angeschlossen. „Dafür muss die Straße bis in eine Tiefe von rund 4,5 Metern aufgegraben werden“, erklärt Simone Mitsch. Auch die Trinkwasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse innerhalb des Kreuzungsbereiches werden erneuert. Leerrohre für das städtische Breitbandnetz, für die Straßenbeleuchtung und die Stromversorgung des Parkleitsystems werden eingebaut. Parallel hierzu verlegen die Netze BW noch Hausanschlüsse für Strom und Gas. Abschließend werden dann die Oberflächen wiederhergestellt.

Die nächsten Wochen einspurig stadteinwärts befahrbar

Trotz der Baustelle ist die Fahrbahn auf der Kocherbrücke in Künzelsau halbseitig in Richtung Innenstadt und Wertwiesen frei. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Bis voraussichtlich 17. April 2022 (Bauphase zwei) sind die Mergentheimer Straße und die Kocherbrücke stadteinwärts befahrbar. Deshalb sind die beiden Aral-Tankstellen, Tiemann Grafik Hohenlohe KG und das Autohaus Koch gut erreichbar. Aus Richtung Belsenberg und Ingelfingen kommend ist auch die Zufahrt über die Kocherbrücke zu den Parkplätzen in den Wertwiesen möglich. Aber stadtauswärts ist die Kocherbrücke gesperrt, also in Mergentheimer Straße und Langenburger Straße. Auch der Kreuzungsbereich Zollstockweg/Langenburger Straße ist in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Weitere Planung

Aufgrund der schnelleren Bauabwicklung wird es nun voraussichtlich nur noch zweimal eine Veränderung in der Verkehrsführung geben: Für die städtischen Bauarbeiten sowie der Fahrbahndeckensanierung des Regierungspräsidiums Stuttgart müssen ab Mitte April der gesamte Kreuzungsbereich Mergentheimer Straße/Zollstockweg/Langenburger Straße und die Kocherbrücke komplett in beide Fahrtrichtungen für die Dauer von ungefähr drei Wochen gesperrt werden (Bauphase vier).

Bis voraussichtlich 17. April 2022 (Bauphase zwei) sind die Mergentheimer Straße und die Kocherbrücke stadteinwärts befahrbar. Plan Scanner GmbH.

Mit der Erneuerung der Straßendecke der B 19 in der Ortsdurchfahrt schließt sich das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Bauphase fünf an. Voraussichtlich ab der zweiten Mai-Woche bis 22. Mai 2022 wird deshalb eine Sperrung ab der Kreuzung Wertwiesen, über die Lindenstraße bis auf Höhe des Parkplatzes der Sparkasse in der Konsul-Uebele-Straße erforderlich. Danach heißt es endlich wieder freie Fahrt in alle Richtungen!

Bitte um Verständnis

Die Sperrungen wirken sich natürlich auf alle Verkehrsteilnehmer und die Anwohner aus – nicht nur an der Baustelle direkt, auch entlang der Ausweichstrecken. Dafür bitten alle Beteiligten, die Stadtverwaltung Künzelsau und die Firma Leonhard Weiss, um Verständnis und tun alles, um die Bauarbeiten zügig durchzuführen.

„Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer – auch die Fußgänger – an die jeweils aktuellen Verkehrsregelungen halten, können wir weiter so flott arbeiten und die Einschränkungen für alle möglichst gering halten“, fordert Bürgermeister Stefan Neumann auf und bittet „aufeinander Rücksicht zu nehmen“.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Ausschuss des Kreistags tagt in Forchtenberg

Die nächste Sitzung des Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Kreistags (kurz: VWV) findet am Montag, 7. März, 14 Uhr, in der Limeshalle in Forchtenberg-Sindringen statt. Auf der Tagesordnung stehen verschiedene Vergaben, darunter die Vergabe der Errichtung einer Mietcontaineranlage in Kupferzell und der Bauarbeiten der K 2343 Waldbach – Scheppach. Die Maßnahme ist im Fahrbahndeckenprogramm des Hohenlohekreises enthalten.

Abfallentsorgung

Weiterhin soll über die Ausschreibung und die Vergabe von Dienstleistungen für die Entsorgung und Verwertung von Abfällen, welche auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain und den Recyclinghöfen sowie der Problemstoffsammlung anfallen, entschieden werden.

Zudem wird über den aktuellen Stand der Vergabe der Planungsleistungen des Ausbaus der K 2319 von Marlach bis zur Kreisgrenze informiert.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




Atomkraftwerk in der Ukraine unter Beschuss

Mehrere führende Nachrichtenmedien berichten übereinstimmend am Freitagmorgen, den 04. März 2022, das Kernkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine unter Beschuss geraten ist. Es handelt sich dabei um das größte Atomkraftwerk Europas.

Feuer im Atomkraftwerkt

Russland hat nach ukrainischen Angaben das größte Atomkraftwerk des Landes angegriffen. In Folge der Gefechte brach auf dem Gelände ein Brand aus. Radioaktive Strahlung soll aber nach ersten Informationen nicht ausgetreten sein. Das meldet die Tagesschau. Dennoch ist die Bevölkerung aufgerufen zur Vorsicht. Bei dem Reaktorunglück in Tschernobyl 1986 lauteten die ersten Pressemeldungen ebenfalls, dass keine Strahlung ausgetreten ist beziehungsweise nicht schädlich sei. Wegen der Winde ist die Strahlung jedoch bis in den Süden Deutschlands gekommen. Eine geraume Zeit sollte man nach dem Unglück etwa keine Pilze, die im Wald wuchsen, essen.

Strahlung

Nach fortgesetzten Angriffen auf die Großstädte Charkiw, Mariupol und Kiew hat die russische Armee der Nacht die Stromversorgung des Landes attackiert. Örtliche Behörden meldeten am frühen Morgen Gefechte mit russischen Soldaten nahe Europas größten Atomkraftwerk Saporischschja – von dort bezieht die Ukraine rund ein Viertel ihrer Energie, so die Tagesschau.

Lokale Behörden berichten von Bombenangriffen auf die Atomanlage

Lokale Behördenvertreter berichteten von Bombenangriffen auf die Atomanlage, das AKW werde mit schweren Geschützen beschossen. Ein Block des Kraftwerks sei getroffen worden, in der Anlage gebe es einen Brand, sagte der Sprecher des AKW, Andriy Tuz in einem auf Telegram veröffentlichten Video. Zwar werde der getroffene Reaktor gerade renoviert und sei nicht in Betrieb, aber es befände sich Kernbrennstoff darin. Feuerwehrleute könnten sich dem Feuer nicht nähern, weil sie beschossen würden. „Wir fordern, dass sie (die Truppen) den Beschuss mit schweren Waffen einstellen“, sagte Tuz. „Es besteht eine reale Gefahr für das größte Atomkraftwerk in Europa.“

Internationale Atomeneergiebehörde äussert sich besorgt

Radioaktive Strahlung entweicht aber offenbar bislang nicht aus der Anlage. Die Atomaufsicht der Ukraine habe mitgeteilt, dass „keine Änderung der Strahlungswerte“ am Standort des Kernkraftwerks gemeldet worden sei, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am frühen Morgen auf Twitter. Erst am Donnerstag hatte die IAEA ihre große Besorgnis darüber geäußert, dass die Kämpfe die 15 ukrainischen Atomreaktoren versehentlich beschädigen könnten. Das Risiko für einen Atomunfall habe sich im Zuge der russischen Invasion deutlich erhöht, schreibt das Nachrichtenportal upday.

Forderung der Ukraine, dass die NATO eingreifen müsse

Der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko forderte die NATO zum Eingreifen auf. Angesichts des Angriffs auf das AKW fordere man „nicht nur eine professionelle Einschätzung der Geschehnisse, sondern ein echtes Eingreifen mit den härtesten Maßnahmen, auch durch die NATO und die Länder, die Atomwaffen besitzen“, schrieb Haluschtschenko auf Facebook.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba forderte den sofortigen Stopp der Angriffe. „Wenn es explodiert, wird das zehnmal größer sein als Tschernobyl. Russen müssen sofort das Feuer einstellen“, schrieb er auf Twitter.

Auch US-Präsident Joe Biden forderte Russland auf, seine militärischen Aktivitäten in dem Gebiet um das Kernkraftwerk einzustellen. In einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj habe Biden sich „über den aktuellen Stand des Brandes“ in der Atomanlage erkundigt, teilte das Weiße Haus mit. Die russische Armee müsse Feuerwehrleuten und Rettungskräften den Zugang zu dem Gelände ermöglichen, so Biden.

Großbritannien forderte in einer ersten Reaktion eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Das „rücksichtslose“ Verhalten von Russlands Präsident Wladimir Putin könne „direkt die Sicherheit von ganz Europa bedrohen“, erklärte das Büro von Premierminister Boris Johnson in der Nacht.

Nur Stunden zuvor hatte die russische Armee ihre Offensive gegen ukrainische Großstädte noch einmal ausgeweitet. Bei russischen Angriffen auf die ostukrainische Millionenstadt Charkiw und Umgebung wurden nach Angaben örtlicher Behörden am Mittwoch und Donnerstag mindestens 34 Zivilisten getötet. 285 Menschen wurden zudem verletzt, darunter 10 Kinder, wie der regionale Zivilschutz mitteilte. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. Charkiw, die zweitgrößte Stadt des Landes liegt nahe der Grenze zu Russland. Sie ist seit Kriegsbeginn Ziel russischer Angriffe.

In Kiew gab es in der Nacht zu Donnerstag mehrere schwere Explosionen. Luftalarm wurde ausgelöst, wie die Agentur Unian berichtete. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb bei Telegram: „Der Feind versucht, in die Hauptstadt durchzubrechen.“ Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs setzten sich russische Truppen nördlich und nordwestlich von Kiew in 20 bis 30 Kilometern Entfernung von der Stadtgrenze fest und errichteten Feldlager. Der russische Militärkonvoi kommt internationalen Beobachtern zufolge allerdings deutlich langsamer voran als von Moskau geplant.

Die südukrainische Hafenstadt Mariupol mit rund 440.000 Einwohnern ist nach Angaben örtlicher Behörden nach Luftangriffen ohne Wasser, Heizung und Strom. Die strategisch wichtige Stadt ist offenbar inzwischen eingeschlossen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kündigte am Donnerstag an, eine Gruppe internationaler Experten solle in ihrem Auftrag in der Ukraine „Fakten und Umstände zu möglichen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermitteln“. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in der ersten Woche des Konflikts 249 Zivilisten getötet und 553 verletzt worden. Die Ukraine hatte am Mittwoch von mehr als 2000 getöteten Zivilisten gesprochen.




Erste Flüchtlinge in Künzelsau angekommen

In den letzten Tagen sind auch in Künzelsau erste Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen und haben bei Familienangehörigen oder Freunden Unterkunft gefunden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung hervor.

 Im Hohenlohekreis bereitet man sich auf Aufnahme von Kriegsflüchtenden aus der Ukraine vor. Auch Künzelsau will Menschen aus dem Kriegsgebiet einen sicheren Ort bieten. Die Stadtverwaltung ist in Austausch mit dem Landratsamt, um schnell und zielgerichtet helfen zu können. Das für Integration zuständige Team im Künzelsauer Rathaus wird den Flüchtenden zur Seite stehen und bei dem, was an ihrem Zufluchtsort auf sie zukommt, unterstützen. „Eine Übersetzerin für eine gute Verständigung mit den aus der Ukraine geflüchteten Menschen steht uns schon zur Seite“, so Marion Hannig-Dümmler, stellvertretende Hauptamtsleiterin und Leiterin des Integrationsteams. Auch mit den kirchlichen Trägern steht sie in Kontakt, um einen Unterstützerkreis in Künzelsau aufzubauen.

Am vordringlichsten werden jedoch Unterkunftsmöglichkeiten gebraucht. Bürgermeister Stefan Neumann appelliert an die Künzelsauer Einwohnerinnen und Einwohner: „Helfen Sie uns, den Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie die Möglichkeit haben, jemanden bei sich aufzunehmen und Wohnraum bieten können.“

Über Angebote von Unterkünften freut sich die Stadtverwaltung Künzelsau. Kontakt: Stellvertretende Hauptamtsleiterin Julia Knobel, Telefon 07940 129-114; Integrationsmanager Omar Alkhalaf, Telefon 07940 129-315; E-Mail info@kuenzelsau.de .

Wer ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich an Sonja Schäfer im Amt für Kreisschulen und Bildung wenden. Sie ist Ansprechpartnerin zur Koordinierung von ehrenamtlichem Engagement in der Integrations- und Flüchtlingshilfe im Hohenlohekreis, Telefon: 07940 18-1921, E-Mail Sonja.Schaefer@hohenlohekreis.de.

Angebote für Sachspenden nimmt das Amt für Ordnung, Zuwanderung und Recht beim Landratsamt per E-Mail entgegen: OrdnungundZuwanderung@hohenlohekreis.de. Die Angebote werden zunächst gesichtet und falls Bedarf besteht, erfolgt eine Rückmeldung.




#StandwithUkraine

Unter anderem Dekanin Sabine Waldmann sprach am Mittwoch, den 02. März 2022, in Öhringen auf dem Marktplatz zu mehreren hundert Demonstranten, die gegen den Krieg in der Ukraine protestierten. Die Kundgebung war eine Gemeinschaftsaktion von den Jusos Shok, der Jungen Union Hohenlohe, dem Arbeitskreis für Demokratie, gegen Faschismus, den Jungen Liberalen Hohenlohe, Bündnis 90/Die Grünen Hohenlohe und dem Verein gegen Vergessen, für Demokratie. Wir zeigen hier erste Bilder. Eine ausführliche Berichterstattung folgt in Kürze.Fotos: GSCHWÄTZ

Harald Ebner, Bundestagsabgeordneter (Die GRÜNEN). Foto: GSCHWÄTZ

Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler. Foto: GSCHWÄTZ

Demonstranten. Foto: GSCHWÄTZ

Demonstranten. Foto: GSCHWÄTZ

Eine andere Art, blau-gelb zu zeigen. Foto: GSCHWÄTZ

Anti-Putin-Plakat. Foto: GSCHWÄTZ

Improvisation. Foto: GSCHWÄTZ

Letzendlich waren es um die 300 Demonstranten. Foto: GSCHWÄTZ




Würth-Gruppe spendet eine Million Euro für Ukraine

Mit einer Spende in Höhe von einer Million Euro und Sachspenden hilft die weltweit tätige Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine. Das Unternehmen möchte damit einen Beitrag leisten, um ihnen zur Seite zu stehen und seine Solidarität zum Ausdruck bringen.

In der Ukraine beschäftigt der Konzern 118 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Persönliche Worte von Reinhod Würth
“Die Situation in der Ukraine bewegt mich zutiefst und bereitet mir große Sorgen. Unsere Gedanken sind bei unseren Beschäftigten und deren Familien sowie allen Menschen, die sich vor dem Krieg in Sicherheit bringen. Oberste Priorität hat deren Unversehrtheit. Ich spüre im Unternehmen große Solidarität mit den Betroffenen, wir werden sie mit allen uns möglichen Mitteln unterstützen.“
Unternehmen sammelt auch Sachspenden
Zusammen mit Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe, sowie den Führungsgremien der Würth-Gruppe wurde beschlossen, eine Million Euro zur schnellen Hilfe zur Verfügung zu stellen. Zudem sammelt das Unternehmen Sachspenden.
Pressemitteilung Würth

 




A6 bei Öhringen: Mann bei Unfall schwerstverletzt

Der 28-jährige Fahrer eines VW Caddys wurde am Dienstagmittag, 1. März 2022, bei einem Verkehrsunfall auf der A6 bei Öhringen verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Vermutlich sah der Caddy-Fahrer das Stauende zwischen den Anschlussstellen Öhringen und Bretzfeld zu spät und fuhr unter den Sattelauflieger eines langsam vor ihm fahrenden Lkw. Hierbei wurde der Mann schwerstverletzt und es entstand ein Sachschaden von rund 13.000 Euro. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein Teil der Fahrbahn in Richtung Mannheim musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Schlechte Disziplin beim Bilden der Rettungsgasse

Laut Information der Rettungskräfte wurde die Anfahrt zum Unfallort durch Autofahrer behindert, die keine Rettungsgasse bildeten – ein Phänomen, das immer wieder von den Rettungskräften bemängelt wird.

Verwarnung wegen Nutzung der Rettungsgasse

Wie die Polizei mitteilt, wurde allerdings gegen einen Autofahrer, der später die Rettungsgasse zum schnelleren Fortkommen nutzen wollte, eine Verwarnung ausgesprochen. Bei Rechtskraft warten auf ihn nun eine Geldstrafe von 240 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Text: Matthias Lauterer
Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

 




Randale nach Alkoholunfall

Ein 25-Jähriger verursachte am Samstagabend einen Unfall in Niedernhall und widersetzte sich anschließend den Polizeibeamten. Der Mann fuhr gegen 18.45 Uhr auf der Austraße in Richtung Criesbacher Straße. Dort kollidierte er mit seinem BMW mit einem geparkten Seat. Durch den Unfall entstand Sachschaden von rund 40.000 Euro. Der Besitzer des Seat hörte den Knall und verständigte die Polizei.

Zwei Promille Alkohol im Blut.

Die Beamten nahmen bei dem 25-Jährigen während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch wahr, weshalb ein Test durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Daher sollte der Mann zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Weg randalierte der Mann im Streifenwagen und widersetzte sich dem Transport. Auch im Krankenhaus wehrte sich der Mann gegen die Blutentnahme, weshalb er von vier Beamten festgehalten werden musste. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und er muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Pressemeldung Polizei Heilbronn




Novavax-Impfstoff im Hohenlohekreis angekommen

Die ersten 1.900 Dosen des Impfstoffes Nuvaxovid von Novavax sind im Hohenlohekreis eingetroffen. Entsprechende Impftermine können ab Mittwochmittag, 2. März 2022, auf dem Portal www.welle-brechen.de gebucht werden. Die ersten 420 Termine sollen ab dem 12. März stattfinden. Priorität bei der Terminvergabe haben zunächst Personen, die von der einrichtungsbezogenen Impflicht ab Mitte März betroffen sind. Da auch bei Nuvaxovid zwei Impfungen zum vollständigen Schutz notwendig sind, kann zunächst für 950 Personen ein Impfangebot gemacht werden.

Impfpflichtige Personen werden vorrangig geimpft

Der Impfstoff wird nun zügig an die Stützpunkte der Mobilen Impfteams, die Impfstationen der Kassenärztlichen Vereinigung und weitere impfende Einrichtungen verteilt – entsprechend den Vorgaben des Sozialministeriums. Die ersten Impfungen in einer Einrichtung sind bereits für den 2. März 2022 geplant.

„Die Erhöhung der Impfquote ist immer noch die effektivste Möglichkeit, die Pandemie gut zu überstehen“

Der Impfstoff des Herstellers Novavax ist proteinbasiert und unterscheidet sich damit von den bislang am häufigsten gegen COVID-19 genutzten mRNA-Impfstoffen von BioNTech und Moderna. „Wir freuen uns sehr, dass mit diesem Impfstoff nun ein Impfangebot für Personen besteht, die Bedenken gegenüber den neuartigen mRNA-Impfstoffen haben. Die Erhöhung der Impfquote ist immer noch die effektivste Möglichkeit, die Pandemie gut zu überstehen“, teilt Landrat Dr. Matthias Neth mit.

Pressemitteilung Hohenlohekreis

 

 

 

 

 

 




Solidarität mit der Ukraine