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Kabarett im Gewölbe

Nach gelungenem Auftakt geht die Gastspielreihe der Burgfestspiele im Gewölbe der Götzenburg weiter. Am 26. März ist der bekannte Freiburger Kabarettist und Autor Jess Jochimsen mit seinem aktuellen Programm „Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben“ zu Gast. Beginn ist um 19 Uhr.

Geschichten, die im Radau der letzten Zeit untergegangen sind

Jess Jochimsen will raus aus seinem Gedankenkarussell und nachschauen, was die Pandemie übriggelassen hat. Also sucht er nach Geschichten, die im Radau der letzten Zeit untergegangen sind. Klar ist: Die Ungerechtigkeiten von Gestern sind die von Heute. Aber den Kopf einziehen und hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist Quatsch. Und langweilig ist es obendrein. Zurückgelehnt und entschleunigt dreht Jess Jochimsen den notorischen Rechthabern den Ton ab und beweist, was Satire alles sein darf: anrührend, klug, musikalisch und nicht zuletzt sehr lustig. Und zum guten Schluss zeigt er Urlaubsbilder. Für Daheimgebliebene. Jess Jochimsens aktuelles Programm ist ein kabarettistischer Gedankenaustausch, eine fortlaufende Bestandsaufnahme der politischen Lage, ein Herantasten an die Zeit „nach C.“.

Vorverkauf läuft

Karten gibt es online unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@burgfestspiele-jagsthausen.de oder telefonisch unter 07943 912345. Sie kosten auf allen Plätzen  24 Euro zzgl. Bearbeitungsgebühr. Alle Veranstaltungen der Burgfestspiele Jagsthausen werden unter den dann aktuellen behördlich vorgegebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden.

Pressemitteilung Burgfestspiele Jagsthausen




Deutlicher Rückgang der Verkehrstoten

„Wie bereits im Jahr 2020, ging auch im vergangenen Jahr die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn deutlich zurück. Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden ist hingegen leicht gestiegen, sodass wir mit Nachdruck unsere Kontrollstrategien weiter flächendeckend umsetzen werden“, stellte der Leiter der Schutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Heilbronn Thomas Lüdecke fest.

Anzahl der Verkejrstoten geht zurück – Anzahl der Unfälle mit Personenschaden steigt leicht

Mit Blick auf die Gesamtzahl der Unfälle kann sowohl für das Land Baden-Württemberg als auch für den Bereich des Polizeipräsidiums (PP) Heilbronn ein geringfügiger Anstieg der Zahlen verzeichnet werden. „Eines der obersten Ziele ist es weiterhin die Verkehrsunfälle durch unsere Überwachungs- und Sanktionsmaßnahmen zu reduzieren. Um insbesondere Unfälle mit Personenschäden zu minimieren, prüfen wir permanent, wo gezielte Kontrollschwerpunkte und Präventionsmaßnahmen zu setzen sind und an welchen Stellen diese angepasst werden müssen“, so der Leitende Polizeidirektor Lüdecke.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn stieg im vergangenen Jahr um 2,8 %. Gefallen hingegen ist die Anzahl der Verkehrstoten beim PP Heilbronn. Diese fiel im Stadtkreis Heilbronn und in den vier Landkreisen im PP um 20,5 % auf 31 Personen (2020: 39).

Übersicht Gesamtunfallzahlen – Veränderung in Prozent

2021 war landesweit eine Zunahme bei den Verkehrsunfällen (VU) um 1,6 % (2021: 273.807 / 2020: 269.557) festzustellen. Das PP Heilbronn registrierte 2021 ein Gesamtaufkommen von 21.557 Verkehrsunfällen. Hiervon waren 12.879 sogenannte Kleinstunfälle, die aufgrund ihrer geringfügigen Bedeutung in der Unfallanalyse und statistischen Betrachtung nicht weiter berücksichtigt werden. Die Zunahme im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn aller Unfälle lag bei 4,2 % (2020: 20680).

Unfälle mit Personenschaden

Die Anzahl der verunglückten Personen ist gesamt (- 0,3 %, 2021: 3.079 / 2020: 3.089), im Bereich des PP Heilbronn leicht gesunken. Die Zahl der Schwerverletzten stieg jedoch um 3,6 % von 550 auf 570 im Jahr 2021. Die Anzahl der Verkehrstoten sank von 39 in 2020 auf 31 im vergangenen Jahr.

Bei den 31 Getöteten im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn handelte es sich um 14 Pkw-Insassen, sechs Lkw-Insassen, sieben Motorradfahrer, zwei Pedelecfahrer sowie zwei Fußgänger.

Unfallursachen – Unfälle mit Sachschäden

Die prozentualen Anteile in den meisten Ursachenbereichen zeigen über Jahre hinweg nur marginale Veränderungen. Im Gegensatz dazu haben sich die Unfälle aufgrund von Abstandsverstößen um rund 47 % im Vergleich zum Vorjahr verringert. In der Gesamtbetrachtung der Unfälle mit Sachschäden sind Vorfahrtsverletzungen gefolgt von zu hoher Geschwindigkeit die häufigsten Unfallursachen.

Unfallursachen – Unfälle mit Personenschaden

Bei Unfällen mit Personenschaden verändert sich das Bild. Hier liegt an erster Stelle bei 19,9 % der Unfälle als Unfallursache ein Geschwindigkeitsverstoß vor, gefolgt von Abstands- (16,8 %) und Vorfahrtsmissachtungen (15,5 %).

Überhöhte oder nicht angepaßte Geschwindigkeit bei jedem vierten schweren Unfall

Bei jedem vierten Verkehrsunfall mit schwerem Personenschaden (Tote oder Schwerverletzte) war überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Ursache Nummer eins. Je höher die gefahrene Geschwindigkeit, umso höher steigt das Risiko im Falle eines Unfalls schwerste Verletzungen davonzutragen. „Eine konsequente Geschwindigkeitsüberwachung steht daher an oberster Stelle“, sagt Thomas Lüdecke, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch für die Unfallaufnahme zuständig sind. Weiter führt er aus: „Wer die Gesundheit anderer oder sogar ein Menschenleben durch sein Fahrverhalten, insbesondere durch zu schnelles Fahren, gefährdet, wird konsequent aus dem Verkehr gezogen! Unterstützung und eine bessere Gewichtung der Kontrollmaßnahmen erhalten wir durch die Anpassung des Bußgeldkatalogs. Hiernach drohen bei sozialschädlichem Verhalten zwischenzeitlich höhere Sanktionen was hoffentlich zu mehr Einsicht und Verhaltensänderungen führt. Leider hat sich gezeigt, dass weniger die Einsicht in das eigene Fehlverhalten zu Änderungen des Fahrverhaltens führt, als die Angst vor hohen Geldbußen oder aber dem Entzug der Fahrerlaubnis“.

175.000 Geschwindigkeitsvertöße führen zu 3.000 Fahrverboten

Bei ihren Verkehrskontrollen registrierte die Polizei 2021 im Bereich des PP Heilbronn insgesamt mehr als 175.000 Geschwindigkeitsverstöße, was zu rund 3.000 Fahrverboten führte. Außerdem deckten die Beamtinnen und Beamten bei ihren schwerpunktmäßig durchgeführten Kontrollen auf, dass 8.226 Personen den Sicherheitsgurt nicht an-gelegt hatten und 7.103 ihr Mobiltelefon während der Fahrt benutzten.

Anzahl der Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluß angestiegen

Aufgrund von mangelnder Verkehrstüchtigkeit kam es 2021 zu 182 Unfällen (2020: 154) bei denen mindestens einer der Unfallbeteiligten unter dem Einfluss von berauschen-den Mitteln wie Alkohol oder Drogen stand. Allein hierbei wurden fünf Menschen getötet, 52 schwer und 170 leicht verletzt. Unfälle unter Drogeneinwirkung nahmen im Präsidiumsbereich im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 % ab (2021: 49 / 2020: 56).

Rund 2.000 Anzeigen wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluß

Im Rahmen der polizeilichen Verkehrsüberwachung wurden im vergangenen Jahr 1.015 Fahrzeugführer wegen des Fahrens unter Alkoholeinwirkung und 934 Fahrer wegen des Fahrens unter Drogeneinwirkung zur Anzeige gebracht.

„Neben Versicherungsproblemen, einem Fahrverbot, der MPU sowie Geldstrafen, drohen Personen, die sich unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen hinters Steuer set-zen, im äußersten Fall auch Freiheitsstrafen. Mit früher Aufklärung und Präventionsangeboten wollen wir entsprechenden Verstößen entgegenwirken. Zudem werden wir weiterhin flächendeckende Kontrollmaßnahmen mit immer mehr speziell hierfür spezialisiertes Personal durchführen und Verstöße konsequent ahnden“, betont Thomas Lüdecke.

Unfallzahlen mit  Fahrrädern und Pedelcs steigen weiter stark

Die weiterhin hohen Zuwachsraten bei den Verkaufszahlen von Pedelec spiegeln sich auch in der Unfallhäufigkeit dieser Verkehrsbeteiligung wieder. Seit Jahren nimmt der Radfahrverkehr zu. Mit einem Pedelec ist das Radfahren nicht nur für junge und sportliche Fahrer attraktiv. Auch für andere Altersgruppen wird damit ein (Wieder-)Einstieg ins Radfahren erleichtert und möglich gemacht. Da die Pedelecs den Fahrrädern statistisch gleichgestellt werden, schlägt die insgesamt unerfreuliche Entwicklung bei den Pedelecs unmittelbar auf die Gesamtzahl der Fahrradunfälle durch (+ 11,7 % PP HN). Bereits im Vorjahr waren die Zahlen um knapp 20 % gestiegen.

Geschwindigkeit, Verkehrstüchtigkeit, Vorfahrtsverletzung

Auto gegen Fahrrad. Symbolbild. Quelle: Pixabay

Die Anzahl der Unfälle mit Pedelecfahrern stieg in 2021 nochmals um 41,8 % auf 224 (2020: 158) an. Bei Unfällen mit Pedelec wurden zwei Fahrer getötet. Die Hauptunfallursachen bei den Rad-/Pedelecfahrern liegen hauptsächlich im Bereich der Geschwindigkeit, der Verkehrstüchtigkeit sowie der Vorfahrtsverletzung.

Viele Nutzer von Pedelec sind ungeübt mit den schnellen Rädern. „Man sollte vor der ersten Tour ein Training absolvieren und sich mit dem neuen Gefährt vertraut machen“, rät Polizeipräsident Becker und betont: „Ein Helm ist ein absolutes Muss!“

2 Fußgänger getötet und 178 verletzt

Bei 186 Unfällen mit Fußgängern im Jahr 2021 wurden zwei Personen getötet (2020: 4), 38 (2020: 44) schwer und 140 (2020: 151) leicht verletzt.

Tendenz bei Unfällen mit Motorrädern fallend

Im Bereich des PP Heilbronn wurde, entsprechend dem landesweiten Trend einer Abnahme (- 12,3 %), ebenfalls eine fallende Tendenz der Unfälle mit Beteiligung motorisierter Zweiradfahrer registriert. Im Bereich des PP Heilbronn sank die Zahl der Unfälle um – 19,5 % (2021: 447 / 2020: 555). Die Anzahl der getöteten Zweiradnutzer blieb wie im Vorjahr bei sieben Personen. Die häufigsten Unfallursachen bei Nutzern von motorisierten Zweirädern sind 2021 nach ihrer Häufigkeit gesehen:

  • Abstandsverstöße 39-mal
  • Geschwindigkeitsverstöße 89-mal
  • Fehlerhaftes Überholen 24-mal
  • Abbiegen, Wenden 8-mal
  • Vorfahrtsfehler 13-mal

Motorradkonzeption zur Bekämpfung von Motorradunfällensird umgesetzt

Da der Beginn der Motorradsaison anhand der Saisonkennzeichen festgelegt werden kann, ist schon im März des jeweiligen Jahres, beginnend bei gutem Wetter, mit einem verstärkten Motorradaufkommen zu rechnen. Das PP Heilbronn hat für 2022 wieder eine Motorradkonzeption zur Bekämpfung von Motorradunfällen vorbereitet und wird diese im Frühjahr umsetzen.

Unfälle mit LKW

Die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Lkw beteiligt waren, erfuhr einen leichten Anstieg. Fast die Hälfte aller Lkw-Unfälle (1.181) sind auf ungenügenden Sicherheitsabstand (78 VU), Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren (184 VU) sowie Überhol- (110 VU) / Vorfahrts- (73 VU) und Geschwindigkeitsverstöße (57 VU) zurückzuführen.

Über 200 Kinder wurden verletzt

Kinder waren 2021 im Präsidiumsbereich an 110 Unfällen beteiligt. Hierbei wurde bei 100 Unfällen mit Personenschaden glücklicherweise kein Kind getötet, jedoch 27 Kinder schwer und 132 leicht verletzt. In 69 Fällen waren Kinder die Verursacher der Unfälle. Als Mitfahrende verunglückten 52 Kinder. Bei Unfällen gibt es für Kinder, die nicht entsprechend gesichert sind, ein hohes Verletzungsrisiko. Der Kindersicherung kommt deshalb eine herausragende Bedeutung zu.

Unfallflucht bei rund 20 Prozent der Unfälle

Die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Heilbronn nahmen im Jahr 2021 insgesamt 4.244 Unfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort auf. Unfallfluchten sind damit gegenüber dem Vorjahr um – 3,3 % gefallen. Ihr Anteil am Unfallaufkommen schwankt seit Jahren um die zwanzig Prozentmarke, das heißt bei jedem fünften Unfall, den die Polizei aufnimmt, flüchtete der Unfallverursacher. 34,5 % der Unfallflüchtigen konnten ermittelt werden. „Wir appellieren dringend an die Mithilfe der Bevölkerung, um diesem sozialschädlichen Verhalten entgegenwirken zu können und die Flüchtigen dingfest zu machen. Wer Zeuge eines Unfalls wurde, soll sich immer bei der Polizei melden!“, so Thomas Lüdecke.

Deutliche Anstieg bei Autobahnunfällen

Das Polizeipräsidium Heilbronn betreut polizeilich insgesamt 164 Autobahn-Kilometer. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf der Bundesautobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Sinsheim-Steinsfurt und auf der BAB 81 von der Anschlussstelle Mundelsheim bis zur Landesgrenze bei Gerchsheim, sowie auf ein rund 7 Kilometer langes Teilstück der BAB 3.

A6 die am stärksten unfallbelastete Strecke

Die BAB 6 ist die am stärksten unfallbelastete Strecke im Bereich des PP Heilbronn. Die BAB 81 nördlich des Weinsberger Kreuzes ist im Zuständigkeitsbereich des PP Heilbronn der am wenigsten befahrene Abschnitt.

Das PP Heilbronn registrierte 2021 ein Gesamtaufkommen, inklusiv sogenannter Kleinstunfälle, von 2.079 Verkehrsunfällen. Dies zeigt einen deutlichen Anstieg von + 14,9 % zum Vorjahr (2020: 1.080). Der Anstieg der Unfallzahlen ist in allen Kategorien deutlich zu sehen: Kleinstunfälle nahmen um + 22,4 % (2021: 1.226 / 2020: 1.002) zu, bei Unfällen mit Sachschaden ist ebenfalls eine Zunahme von + 15 % (2021: 1.878 / 2020: 1.633) zu verzeichnen. Bei den Unfällen mit Personenschaden wird ein Anstieg um + 14,2 % (2021: 201 / 2020: 176) festgestellt.

Im Vergleich zum Vorjahr 2020 stellt sich auch bei der Verkehrsbeteiligung mit Lkw auf den Autobahnen im Bereich des PP Heilbronn nachfolgende steigende Entwicklung dar: Lkw VU gesamt Anstieg um + 11,3 % Lkw VU-Personenschaden Anstieg um + 25 %

Unfälle mit Personenschaden auf Bundesautobahnen

Die Anzahl an Unfällen mit Personenschaden stieg 2021 mit 285 Fällen (2020: 258). Die Zahl der dabei schwer Verletzten blieb wie im Vorjahr bei 48. Die Anzahl der Getöteten stieg jedoch von sieben Personen im Jahre 2020 auf acht Verkehrstote in 2021.

Hauptunfallursachen auf Bundesautobahnen

Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit (292 Unfälle) sowie Fehler beim Überholen (192 Unfälle) sind auf den Autobahnen des PP Heilbronn die häufigsten Hauptunfallursachen. Bei den Unfällen mit Personenschaden liegen Geschwindig-keitsverstöße (106) noch vor Abstandsverstößen (71) an erster Stelle. Gegenüber dem Vorjahr hat eine fehlende Verkehrstüchtigkeit als Unfallursache deutlich abgenommen Hier lag bei 15 Unfällen (2020: 19) eine fehlende Verkehrstüchtigkeit vor bzw. war Ursache für den Unfall.

Überwachungsschwerpunkte und Ziele auf Bundesautobahnen

Wegen der hohen Verkehrsauslastung beziehungsweise Verkehrsdichte wirken sich Verkehrsunfälle auf Autobahnen in der Regel erheblich auf den Verkehrsfluss und auf eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern und deren Fortkommen aus. Weiterhin ist des-halb vorrangiges Ziel des Polizeipräsidiums Heilbronn die Senkung der Unfallzahlen. „Unser Fokus liegt daher weiter auf der Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, falsches Überholen in unfallträchtigen Abschnitten sowie der Unterschreitung des Mindestabstands insbesondere durch Lkw-Fahrer. Letzte ist immer wie-der Ursache für schwere Unfallfolgen und kilometerlange Staus auf unseren Autobahnen.“, sagt Leitender Polizeidirektor Lüdecke. Wir werden auch weiterhin durch den täglichen und intensiven Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen diesem unvernünftigen Fehlverhalten entgegenwirken. Mit unterschiedlichsten Ansätzen in Klein- und Großkontrollen, bei denen auch unsere Spezialisten im Einsatz sind, soll der dadurch verursachte, eklatante volkswirtschaftliche Schaden und das dabei entstehende Leid verhindert werden. Wer sich auf Autobahnen bewegt muss immer damit rechnen, dass sein Fehlverhalten erkannt wird. Die Fahrer werden dann bei günstiger Gelegenheit aus dem fließenden Verkehr gezogen und ihr Fehlverhalten sanktioniert.

 Gesamtbetrachtung

„Aktive Aufklärung durch intensive Präventionsarbeit für alle Zielgruppen, über Generationen hinweg, angefangen bei den jüngsten Verkehrsteilnehmern in Kindergärten, Grundschulen bis zu Heranwachsenden und der älteren Generation ist ein absoluter Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Daneben steht uns eine konsequente Verkehrsüberwachung als Mittel zur Unfallbekämpfung zur Verfügung. Hierdurch wollen wir vorrangig Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet werden, reduzieren. „, sagt Polizeipräsident Hans Becker.

Leitender Polizeidirektor Thomas Lüdecke ergänzt mit einem Appell an die Verkehrsteilnehmer. „Wir appellieren an Sie, fahren Sie vorausschauend, verantwortungsbewusst, nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, aber scheuen Sie sich auch nicht davor, erkanntes Fehlverhalten und Verkehrsrowdies anzuzeigen, um unseren Verkehrsraum für alle sicherer zu machen“, so Lüdecke abschließend.

Präventionsveranstaltungen wegen Corona reduziert

Eine Vielzahl von Präventionsveranstaltungen konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Trotzdem veranstaltete das Polizeipräsidium Heilbronn auch 2021 eine Vielzahl an verkehrspräventiven Maßnahmen. So konnten bei verschiedenen Veranstaltungen, die im Bereich der Radfahrausbildung abgehalten wurden, fast 6.800 Schüler erreicht werden. Verschiedene weitere Verkehrstrainings in Kindergärten und Grundschulen (179 Veranstaltungen), Vorträge an Schulen (122), Auftritte der Präventionspuppenbühne, Infostände auf Messen und Veranstaltungen sowie Vorträge rundeten diese präventiven Maßnahmen ab.

Unterstützung bei der Verkehrssicherheitsarbeit erfährt das Polizeipräsidium Heilbronn von vielen Partnern, wie zum Beispiel Verkehrsbehörden, Verkehrswachten und den Präventionsvereinen des Stadtkreis Heilbronn und der Landkreise. Nach Aussage von Polizeipräsident Hans Becker wurde diese Zusammenarbeit die letzten Jahre stetig ausgebaut und hat sich eindeutig bewährt. Er bedankt sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bei den Kooperationspartnern.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Zusätzlicher Wohnraum für Patienten des Gesundheitszentrums in Schloss Stetten

Die Gemeinderatssitzung am 08. März 2022 eröffnet Bürgermeister Stefan Neumann mit einem Blick auf die aktuelle politische Lage. „Der Krieg in der Ukraine hat auch an uns einige Herausforderungen gestellt. Übers Wochenende wurden in Künzelsau 14 Geflüchtete aufgenommen“ Dafür dankt er allen Beteiligten und ruft auf, weiter Wohnraum an die Stadtverwaltung zu melden. Gebraucht werden nicht nur einzelne Zimmer und Zwei-/Drei-Zimmer-Wohnungen, sondern auch größere Wohnungen für Familien.

Zusätzlicher Wohnraum für Patienten des Gesundheitszentrums in Schloss Stetten

Weiter hat der Gemeinderat beraten über klimaneutrale Wohngebietspläne in Schloß Stetten, Vergaben für die Generalsanierung der Georg-Wagner-Sporthalle, neue Feuerwehrfahrzeuge und –gebäude, neue Laptops für die Stadtverwaltung und eingegangene Spenden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Bebauungsplan „Erweiterung Wohnbebauung Schloß Stetten“

Am Ortsrand von Schloß Stetten kann das erste klimaneutrale Wohngebiet in Künzelsau auf der Basis eines Genossenschaftsmodells entstehen, informiert Roswitha Deptner, stellvertretende Leiterin des Stadtbauamtes. Den Bebauungsplan-Vorentwurf, der im Endausbau elf Gebäude ermöglicht, stellen Diplom-Ingenieurin Christiane Schäfer vom Planungsbüro Baldauf aus Stuttgart und ein Vertreter des Vorhabenträgers der Barockschloß Stetten GmbH: Das Wohngebiet wird energieautark und klimaneutral geplant und soll über eine Holzhackschnitzelanlage und Solarenergie versorgt werden. In einem ersten Bauabschnitt sind sechs Mehrfamilienhäuser als Einzelhausgebäude vorgesehen. Die Kosten des Verfahrens übernimmt der Vorhabenträger. Ziel und Zweck ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen – für Patienten des Gesundheitszentrums und auch alle anderen.

Der Gemeinderat beschließt, mit einer Gegenstimme und sechs Enthaltungen, den Bebauungsplan „Erweiterung Wohnbebauung Schloß Stetten“ im beschleunigten Verfahren nach § 13b BauGB aufzustellen. Gleichzeitig wird der Vorentwurf des Bebauungsplans gebilligt und die frühzeitige Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit und der Behörden beschlossen.

Generalsanierung der Georg-Wagner-Sporthalle am Kocher

Für die Generalsanierung der Georg-Wagner-Sporthalle am Kocher hat der Gemeinderat die Stadtverwaltung ermächtigt, weitere Gewerke an die jeweils wirtschaftlichsten und preiswertesten Bieter zu vergeben: Rohbau am Beckbau GmbH, 94.710,98 Euro; Zimmerarbeiten an Holzbau Lang GmbH, 86.488,12 Euro; Flaschnerarbeiten an Konrad Bauer GmbH, 40.936,06 Euro; Abdichtungsarbeiten an Fritztechnologie GmbH, 285.667,51 Euro. Dieses Ausschreibungsergebnis der vier Gewerke liegt mit insgesamt 507.802,67 Euro erfreulicherweise unter der Kostenschätzung in Höhe von 559.388,02 Euro. Baustart soll nach dem Landeskinderturnfest sein.

Neues Fahrzeug für die Feuerwehr

Stadtbrandmeister Thomas Böhret freut sich über die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und den Zuspruch von den Mitgliedern des Gemeinderates. Mit einstimmigem Beschluss hat dieser die Stadtverwaltung ermächtigt, ein Wechselladerfahrzeug (280.675,78 Euro) mit einem Abrollbehälter für Wasser (173.824,49 Euro) und zugehöriger Beladung und Ausrüstung (34.792,03 Euro) zu beschaffen.

Feuerwachen-Erweiterung in Künzelsau rückt näher

Das sei der Einstieg in das Wechsellader-Modell und auf dieses Fahrzeug könne die Feuerwehr in Zukunft aufbauen, erklärt Thomas Böhret. Dafür sei noch Platz in der Feuerwache. Weitere Behälter mit unterschiedlichen Ausstattungen und Einsatzmöglichkeiten können später dazukommen und den Einsatz der Wehr erleichtern und effektiver machen. Dann, so ergänzt Bürgermeister Stefan Neumann, wird mehr Platz gebraucht. „Wenn man das Wechsellader-Modell will, muss man es leben und irgendwann müssen wir dann auch an eine Feuerwachen-Erweiterung denken“, so der Blick des Stadtbrandmeisters in die Zukunft.

Neubau Feuerwehrhaus in Kocherstetten

Auch die Freiwillige Feuerwehr der Abteilung in Kocherstetten hat ein neues Einsatzfahrzeug bekommen. Aber das bestehende Feuerwehrhaus ist stark sanierungsbedürftig, entspricht nicht den Unfallverhütungsvorschriften, befindet sich im Hochwassergefahrenbereich und die Garage ist zu klein für das neue Fahrzeug. Schon das alte Fahrzeug konnte dort nur provisorisch untergebracht werden. Dass für einen funktionierenden Ablauf und die Zukunftsfähigkeit der Abteilung Kocherstetten ein Neubau zwingend notwendig ist, hat der 2016 vom Gemeinderat beschlossene Feuerwehrbedarfsplan schon damals beinhaltet.

Deshalb hat der Gemeinderat einstimmig der Neubauplanung bei der Kläranlage in Kocherstetten zugestimmt. Florian Retzbach, Mitarbeiter im Stadtbauamt, hat das Projekt vorgestellt. Er hat auch die Baupläne und Vorarbeiten bis zum Bauantrag gemacht (Leistungsphasen 1 bis vier). Außerdem wurde die Stadtverwaltung ermächtigt, das Architekturbüro Kalis Innovation mit den Leistungen ab der Werkplanung bis zur Objektüberwachung, also den Leistungsphasen 5 bis 9, zu beauftragen. Auch der Kostenschätzung in Höhe von rund 700.000 Euro, inklusive Außenanlage, Planungskosten und Nebenkosten sowie den überplanmäßigen Ausgaben hat der Gemeinderat zugestimmt. Mit dem Bau soll noch im Sommer begonnen werden.

Leasing neuer Laptops für städtische Mitarbeiter:innen

70 neue Endgeräte in Form von Laptops kann die Stadtverwaltung bei der Firma ECONOCOM Deutschland GmbH aus Frankfurt am Main, mit einer monatlichen Rate von 2.392,55 Euro brutto und einer Laufzeit von 36 Monaten leasen. Das hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen und der überplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung zugestimmt.

Spenden

Seit der letzten Gemeinderatssitzung im Februar sind 21 Spenden bei der Stadtkasse eingegangen – darunter 600 Euro vom Kaufmännischen Verein für Künzelsauer Schulen und Kindergärten, die sich am Schmücken der Weihnachtsbäume in der Hauptstraße beteiligt haben. 500 Euro wurden von einer Privatperson für eine Sitzbank an der Aussegnungshalle gespendet. Weitere tausend Euro sind ebenfalls von einer Privatperson für die Kulturarbeit gestiftet worden. Der Gemeinderat hat der Annahme und Weiterleitung der Spenden zugestimmt.

Gemeinderat Künzelsau im April

Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am 12. April 2022 im Sitzungssaal im Rathaus Künzelsau statt.

 




Mitternachtsshopping in Künzelsau

Am Freitag, 11. März 2022 findet in Künzelsau endlich wieder das Mitternachtsshopping statt. Viele Einzelhändler der Werbegemeinschaft Künzelsau laden an diesem Abend ihre Kunden bis 24 Uhr ein. Nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zu einem Abendspaziergang durch die Innenstadt oder um ihre Kunden mit dem ein oder anderen kulinarischen Highlight zu verwöhnen. Einige Geschäfte bieten besondere Aktionen an: Gutscheine, Rabatte und vieles mehr erwartet die Besucher. Daneben sorgt ein Rahmenprogramm für Unterhaltung. Mit einem kreativen Beleuchtungskonzept wird die komplette Hauptstraße in Szene gesetzt. Speziell ab Einbruch der Dunkelheit entsteht ein großes Farbenspiel in der Künzelsauer Innenstadt, welches bei dem Shopping-Erlebnis für gute Stimmung sorgt. Mit bunten Lichtkegeln erstrahlt die Hauptstraße in einem stimmungsvollen Licht. Besucher des Mitternachtsshopping erleben die Künzelsauer Innenstadt in einem ganz anderen Flair.

Neben dem faszinierenden Shopping-Erlebnis kommt das kulinarische Angebot beim Mitternachtsshopping nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl wird auf alle Fälle gesorgt sein.

Ein Besuch in Künzelsau lohnt sich immer. Künzelsau und die Einzelhändler der Werbegemeinschaft freuen sich jetzt schon auf zahlreiche Besucher beim ersten Mitternachtsshopping in diesem Jahr.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 

 




Stadtverwaltung sucht private Solaranlagenbetreiber

Die AG Energie des Klimabeirats hat in ihrer ersten Sitzung unter anderem beschlossen, in Künzelsau so etwas wie Selbsthilfemaßnahmen zu starten. Es gibt ja bereits zahlreiche erfolgreich durchgeführte Klimaschutz–Bauprojekte privater Immobilieneigentümer, die anderen Menschen beispielhaft helfen könnten, ebenfalls so eine Maßnahme zu planen und umzusetzen.

Möglichst viel Know-How zusammenfassen

Die Idee ist, dass sich möglichst viele unterschiedliche Maßnahmen finden und dokumentieren lassen, die dann als Informationsquelle für andere dienen können. Ein entsprechendes Formblatt dafür ist gerade in Arbeit. „Wenn Sie sich angesprochen fühlen, weil Sie eine Solaranlage auf
Ihrem Dach oder Grundstück montiert, ein Balkonkraftwerk installiert oder eine neue Heizung eingebaut haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Klimabeirat auf“, lädt Hannelore Gloger vom Klimabeirat ein. Am besten geht das über die E–Mailadresse
klimabeirat@kuenzelsau.de.

Nächste Termine 

Die nächsten Termine der Arbeitsgruppen des Klimabeirats:
AG Abfallvermeidung: Mittwoch, 16. März.2022, 18.30 bis 21.00 Uhr
AG Energie: Donnerstag, 7. April 2022, 18.30 bis 21.00 Uhr.
Ort: Georg–Wagner–Schule, Gebäude am Berg.


Mitmachen ist sehr erwünscht; um Anmeldung unter
klimabeirat@kuenzelsau.de oder 07940/129–423 wird gebeten.


Weiterer Termin zum Vormerken:
Dienstag, 12. April 2022: startet in Kooperation mit der vhs Künzelsau die sechsteilige Mitmach– und Vortragsserie  „klima.fit 2022 – Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“. Anmeldung bitte über die vhs.

Strategie 2030

Im Rahmen des Prozesses „Künzelsau 2025 – Wie wollen wir 2025 in Künzelsau leben?“ befassen sich der Gemeinderat und die Stadtverwaltung schon seit längerem damit, die Zukunft Künzelsaus
aktiv zu gestalten. Das Künzelsau klimapositiv wird, ist ein Hauptziel.
Der Gemeinderat schreibt diesen Prozess jährlich fort und legt mit der „Strategie 2030“ gemeinsame Ziele für die nächsten Jahre fest. Im Jahr 2022 liegt der Fokus des städtischen Engagements auf den
Bereichen Infrastruktur und Integration. Der Arbeitstitel, das Schwerpunktziel 2022, lautet deshalb kurz „Infrastruktur und Integration“. Mehr dazu ist auf der städtischen Homepage zu finden:

www.kuenzelsau.de/Strategie2030

Pressemitteilung Klimabeirat Künzelsau




Mietcontaineranlage für Flüchtlinge in Forchtenberg

Der Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Hohenlohekreises tagte am 7. März in Forchtenberg-Sindringen. Dabei wurde der Auftrag für die Errichtung und Vorhaltung einer Mietcontaineranlage in Kupferzell zur Unterbringung von Geflüchteten einstimmig beschlossen und an die Firma ELA Container vergeben.

Weiter beschloss das Gremium mehrheitlich die Vergabe des Auftrages für die Sanierung der Strecke K 2343 von Waldbach bis Scheppach. Das Straßenverkehrsamt des Hohenlohekreises informierte die Anwesenden über die Vergabe von Planungsleistungen zum Ausbau der K 2319 von Marlach bis zur Kreisgrenze. Abschließend beauftragte der Ausschuss einstimmig den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Hohenlohekreis mit der Ausschreibung und Vergabe von Dienstleistungen für die Entsorgung und Verwertung von Abfällen.

Die nächste Kreistagssitzung findet am 28. März statt. Die Tagesordnung wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




Geschwindigkeitsdisplays für Gaisbach

Um Autofahrer auf die Geschwindigkeit von maximal 30 km/h hinzuweisen, wurden im Wohngebiet Kur in Gaisbach im Bereich der Reinhold-Würth-Grundschule zwei Geschwindigkeitsmessanlagen fest installiert. „Die Sicherheit unserer Schulkinder steht im Vordergrund der Aktion“ so Erika Jung, Rektorin der Grundschule. Die auf dem Display angezeigte Geschwindigkeit wirkt schon in den ersten Tagen wie ein Appell an die Autofahrer, berichten die Unterstützer. Seit 18. Februar 2022 stehen die Messanlagen. „Die Auswertung der Aufzeichnungen ergibt, dass hier im Durchschnitt wirklich überwiegend die vorgeschriebenen 30 km/h eingehalten werden“, so der Gaisbacher Ortsvorsteher Bernhard Kürschner.

Fahrbahnverengung an der Grundschule Gaisbach. Foto: Stadt Künzelsau

Im Durchschnitt wird die Geschwindigkeitsbeschränkung eingehalten

„Aber es gibt auch echte Ausreisser. Das schnellste Fahrzeug wurde abends gegen 19.30 Uhr mit 61 km/h aufgezeichnet.“ Der Ortsvorsteher hat die Beschaffung der Messgeräte angeregt, die Finanzierung geklärt und dann die Geräte auch selbst bestellt. Die Kosten von rund 3.320 Euro teilen sich je zur Hälfte der Förderverein der Reinhold-Würth-Grundschule und die Stadtverwaltung Künzelsau.

Erfolgreiche Kooperation

„Das ist das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation des Fördervereins mit dem Ortschaftsrat Gaisbach und der Stadtverwaltung Künzelsau“, freut sich Bernhard Kürschner.
Die Standorte der beiden Messgeräte wurden mit dem Ordnungsamt festgelegt und auch Tabea Klaus vom städtischen Vollzugsdienst war an der Umsetzung beteiligt: „Schon die in der Vergangenheit hier bei der Schule immer wieder mal temporär aufgestellten Messgeräte haben eine gute Wirkung gezeigt. Deshalb ist die Entscheidung für die festen Geräte schnell und eindeutig getroffen worden.“ Markus Renner vom städtischen Bauhof hat mit seinem Team die Montage an den Laternenmasten übernommen.

Sicherheit für die Grundschüler nochmals deutlich erhöht

Nach den bereits 2021 umgesetzten Markierungsmaßnahmen und Fahrbahnverengungen im Verlauf der Straße „Kur“ werden die beiden Messgeräte die Sicherheit für die Grundschüler an der Reinhold-Würth-Grundschule nochmals deutlich erhöhen – da sind sich alle Beteiligten sicher.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Johnny Cash in Künzelsau

Johnny Cash Abend – Songs und Geschichten A Boy named Sue, Ring of Fire, If I had a Hammer, Ghostriders in the
Sky oder die Titelmelodie von Bonanza – wer kennt nicht die Songs des legendären Sängers Johnny Cash? Aber wer kennt die Lebensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen des Musikers? Seine legendären Konzerte, seine Abhängigkeit, sein
Comeback? Die Besucher in der Künzelsauer Stadthalle werden in die Welt des Johnny Cash entführt. Mit der Band „Fred and the Roaches“
und Intendanten des Landestheaters Dinkelsbühl Peter Cahn erleben sie einen musikalischen Abend und erfahren die eine oder andere
Geschichte über das Leben und Werk des außergewöhnlichen Musikers.

Johnny Cash ist am 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas geboren und am 12. September 2003 in Nashville, Tennessee gestorben.

Karten reservieren oder an der Abendkasse holen.

Die Vorstellung in der Stadthalle Künzelsau beginnt um 19.30 Uhr.

Einlass in die Stadthalle ist um 18.30 Uhr und in den Saal um zirka 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt neun Euro. Schulklassen
zahlen drei Euro pro Zuschauer. Reservierungen nimmt Renate Kilb von der Stadtverwaltung Künzelsau gerne entgegen: Telefon 07940 129-121, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de.

Corona-Regeln
Ein 3G-Nachweis und das Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbar
sind erforderlich. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen CoronaVorgaben und Hygiene-Vorschriften.




„Für die spontane Bereitschaft der Menschen vor Ort, die Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen und sich um sie zu kümmern, sagen wir herzlichen Dank“

Nach Erkentnissen der Stadtverwaltung Künzelsau sind bislang (Stand: Montag, den 07. März 2022), bislang 14 aus der Ukraine geflüchtete Personen zurzeit in Künzelsau untergebracht. Sie werden von städtischen Mitarbeiter:innen, Mitarbeitern und auch von Ehrenamtlichen betreut. Das geht aus einer Presseantwort auf eine GSCHWÄTZ-Anfrage an die Stadtverwaltung hervor. „Für die spontane Bereitschaft der Menschen vor Ort, die Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen und sich um sie zu kümmern, sagen wir herzlichen Dank“, so Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt. „Das ist eine großartige Geste.“

Gebäude, Wohnungen oder einzelne Zimmer

Das für Integration zuständige Team im Künzelsauer Rathaus steht den Geflüchteten zur Seite und unterstützt bei dem, was an ihrem Zufluchtsort auf sie zukommt. Eine Übersetzerin steht wiederum unserem Team zur Seite. „Auch mit den kirchlichen Trägern stehen wir in Kontakt, um einen Unterstützerkreis in Künzelsau aufzubauen“, sagt Elke Sturm, betont aber zugleich: Da noch nicht abzusehen sei, „für wie viele Menschen wir wie lange Zuflucht bieten müssen, freuen wir uns über weitere Angebote von Wohnraum in Künzelsau und den Stadtteilen.“ Das dürfen ganze Gebäude, Wohnungen oder einzelne Zimmer sein.

Lieber Geld- als Sachspenden

Sachspenden kann die Stadtverwaltung derzeit nicht annehmen nicht annehmen. Dafür ist das Amt für Ordnung, Zuwanderung und Recht beim Landratsamt der richtige Ansprechpartner. Sachspender/innen sollen sich bitte per E-Mail dorthin wenden: OrdnungundZuwanderung@hohenlohekreis.de. Die Angebote werden zunächst gesichtet und falls Bedarf besteht, erfolgt eine Rückmeldung.

Damit die Stadtverwaltung Künzelsau gute Rahmenbedingungen schaffen kann und die Versorgung der Geflüchteten bestmöglich organisieren kann, sind Geldspenden willkommen.

Wer helfen möchte, kann das auch auf diesem Weg tun und wird gebeten, folgende Daten auf der Spendenüberweisung anzugeben:

Vollständige Adresse der Spenderin, des Spenders

Empfänger: Stadtverwaltung Künzelsau
Verwendungszweck: „Hilfe für ukrainische Geflüchtete in Künzelsau“
IBAN: DE02 6225 1550 0005 0018 08
BIC: SOLADES1KUN, Sparkasse Hohenlohekreis

Eine Spendenbescheinigung kann von der Stadtverwaltung ausgestellt werden. Das Geld wird verwendet für Dinge des täglichen Bedarfs, Lebensmittel und die Unterbringung der Geflüchteten generell.

Wegen des russischen Einmarsches in die Ukraine mussten bereits mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine fliehen. Viele suchen in Polen, Ungarn, Moldawien oder in der Slowakei Schutz. Das berichtet der Mediendienst Integration.




Der längste Winter

Es ist der gefühlt längste Winter, den viele von uns je erlebt haben. Endlich hatte man Anfang des Jahres das Gefühl, dass das Coronavirus sich nach rund zwei Jahren langsam tot läuft und viele Restriktionen, wie in diversen Nachbarländern von Deutschland bereits geschehen, peux à peux fallen gelassen werden – zumindest bis der nächste Winter kommt. Aber gerade, als wir dachten, wir können vielleicht bald mal wieder frei atmen, kommt, scheinbar wie aus heiterem Himmel, nach rund 80 Jahren der nächste Bombenkrieg in Europa.

Ukraine hat rund 45 Millionen Einwohner

Nachdem wir erstmal in Schockstarre verfallen sind, das Virus dabei fast komplett aus den Hirnwindungen dabei geflogen ist, realisieren wir allmählich, dass die Bomben auf die ukrainischen Städte wohl doch nicht so ganz aus heiterem Himmel fallen, dass da eigentlich seit 2014 ein kleiner aufständischer Krieg von Menschen in der Ostukraine, so genannten Separatisten, herrscht, die gerne wieder mehr russisch als europäisch wären. Eigentlich will jeder Mensch nur Frieden, doch die Rolle rückwärts geht nur noch schwerlich, wenn schon etwas ins Rollen gekommen ist. Nun sucht gefühlt die ganze Welt der Minister und Aussenminister nach möglichst weichen Abbiegespuren, damit es nicht noch mehr Tote, Verletzte, Flüchtlinge gibt, damit der Krieg endlich endet. Aber eine schnelle Lösung scheint wohl eher nicht gefunden zu werden. Die Ukraine hat knapp 45 Millionen Einwohner, mehr als die Hälfte der Deutschen. Für viele von ihnen muss nun dringend kurz- oder vielleicht sogar langfristig Wohnraum geschaffen werden.  Nur im Vergleich: In Syrien tobt auch nach Jahren noch Krieg, viele Flüchtlinge machten sich damals auf den Weg nach Deutschland. 17,5 Millionen Einwohner hat Syrien, die UN hat über 5 Millionen Flüchtlinge bis heute registriert. 69 Prozent hat dabei die Türkei aufgenommen, gefolgt vom Libanon und Jordanien. Über 1,2 Millionen Flüchtlinge hat Deutschland in den Jahren 2015 und 2016 aufgenommen (auch von anderen Ländern ausser Syrien).

Die derzeitige Hilfsbereitschaft ist enorm. Die Angst vor einem Krieg für ganz Europa aber ebenso.

Das war damals ein Rekordanstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Nun ist die Ukraine ein Teil Europas, liegt geostrategisch näher und hat fast dreimal so viele Einwohner. Es ist, wie diverse Nachrichtenmedien bereits postuliert haben, die größte Flüchtlingswelle seit dem zweiten Weltkrieg, wenn der Krieg nicht bald aufhört. Aber wann hören Kriege schon bald auf? Und das in einer Zeit, wo viele Menschen durch die Pandemie bereits gebeutelt sind, psychisch, physisch und finanziell. Die derzeitige Hilfsbereitschaft ist enorm. Die Angst vor einem Krieg für ganz Europa aber ebenso.

Bomben kennen keine Jahreszeiten

Im Hintergrund, fast geräuschlos, klettern die Energiepreise in schwindelerregende Höhen, aber hier ist das Ende der Fahnenstange wohl noch lange nicht erreicht. Die Baupreise waren zuvor schon lächerlich hoch, Immobilien sowieso. Die Inflation liegt mittlerweile bei über 5 Prozent, das Einkaufen wird teurer. Nur die Löhne kommen nicht hinterher mit dem Anstieg der Preise. Das Geld wird munter weiter gedruckt, zuletzt für 100 Milliarden für die Bundeswehr. Es wird auch die größte Inflation auf uns zukommen, die es seit Jahrzehnten gab. Was das bedeutet, wissen nur die wenigsten von uns. Die Hyperinflation 2023, zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, haben die meisten unter uns nicht erlebt. Eine Pandemie auch nicht, ein Bombenkrieg ebenso wenig. Wir haben alle nicht hier geschriehen, bei dem, was uns derzeit wiederfährt. Wichtig ist nur, dass wir zammenhalten, solidarisch sind, hilfsbereit, menschlich bleiben, vereint für den Frieden eintreten und gemeinsam durch den nächsten Winter gehen, auch wenn es Frühling wird. Bomben kennen keine Jahreszeiten.

Text: Dr. Sandra Hartmann