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„Wir fordern das sofortige Ende dieses Krieges“

Anbei veröffentlichen wir erste Fotos von der Demo in Künzelsau am Freitag, den 18. März 2022 für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Es fanden sich zirka 100 bis 200 Teilnehmer:innen (eigene Schätzung) auf den Wertwiesen ein. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Unter anderem Dekanatsjugendseelsorger Gerold Traub und Ingo Kuhbach vom katholischen Dekanat Hohenlohe hielten Reden.

Eine ausführliche Berichterstattung mit Videos und den einzelnen Reden folgt in Kürze.

Die meisten Teilnehmer:innen trugen Mundschutz. Foto: GSCHWÄTZ

Auch die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ

Musikalische Einlage. Foto: GSCHWÄTZ

Demo für den Frieden

100 bis 200 Teilnehmer versammelten sich an den Wertwiesen. Foto: GSCHWÄTZ

Fridays for future stellten ihre Planungen für den Weltklimatag hintenan und demonstrieren für Frieden, Freiheit und Demokratie in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau.

Demoteilnehmer. Foto: GSCHWÄTZ

Viele ältere Mitbürger:innen, Student:innen und Mütter mit ihren Kindern waren vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ




Bereit für den Krieg

Deutsche Panzer und andere Fahrzeuge rollen (beziehunsgsweise werden gerollt) wieder über deutsche Straßen, auch auf der A6 sieht man solche Bilder immer öfter.

Anbei veröffentlichen wir Aufnahmen von der A6 von Freitag, den 18. März 2022.

Fahrzeuge für den Krieg auf der A6 am 18.03.2022. Foto: GSCHWÄTZ




Elternmentoren unterstützen bei sprachlichen Barrieren

Ab Mai 2022 sind 13 frischgebackene Interkulturelle Elternmentoren und Elternmentorinnen zur sprachlichen Unterstützung von Eltern bei Elterngesprächen, Elternabenden, Hilfegesprächen und ähnlichem in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen im Einsatz. Die Ehrenamtlichen wurden seit September 2021 in einer Kooperation des Landratsamt Hohenlohekreis mit der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gGmbH (aim) in Online-Schulungen hierfür ausgebildet. Mit den bereits früher qualifizierten Elternmentoren kann nun auf insgesamt 22 Ansprechpersonen mit Kenntnissen in insgesamt 22 Sprachen zurückgegriffen werden.

So viele Ehrenamtliche, dass eine weitere Schulung stattfinden wird

Da sich bereits weitere Ehrenamtliche gemeldet haben, wird das Amt für Kreisschulen und Bildung beim Landratsamt Hohenlohekreis im Herbst 2022 die nächste Schulung in Kooperation mit der aim anbieten. Gesucht werden Personen, die neben Deutsch noch weitere Sprachen beherrschen. Unterstützung fehlt zum Beispiel bei afrikanischen Sprachen sowie in Bulgarisch, Ungarisch, Türkisch, Vietnamesisch, Georgisch, Ukrainisch und vielen weiteren. Eine deutsch- und englischsprachige Informationsbroschüre über die Interkulturellen Elternmentoren wird derzeit an die Kitas, Schulen, Einrichtungen, Bürgermeisterämter und Integrationsmanager im Kreis verteilt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Interessierte, aber auch Personen, die Unterstützung benötigen, unter elternmentoren@hohenlohekreis.de. Die beiden Koordinatorinnen im Landratsamt, Nadine Rüdenauer, Tel. 07940 18-1924 und Sabine Krämer, Tel. 07940 18-1920, informieren gerne über die Tätigkeit oder die Abläufe bei Einsätzen oder über die Schulungsinhalte zur Qualifizierung.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




Zum Fremdschämen

Vor (!, nicht etwa während) der Bundestagssitzung am Donnerstag, den 17. März 2022, kam im Berliner Reichstag mittels einer Videoschalte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Wort. Seine Rede war eindrucksvoll und bedrückend, vor allem, da er auch seine Enttäuschung über die Politik der Bundesrepublik äußerte.

Fehlende Aussprache

Weniger eindrucksvoll war das, was der Bundestag vor und nach dieser Rede veranstaltete. „Würdelos“ oder „Peinlich“ kommentieren Presse und „die sozialen Medien“ das Verhalten der Bundestagsabgeordneten. Was war passiert? Nach der Rede Selenskyjs sollte die Bundestagssitzung beginnen, mit einer ganz normalen Tagesordnung, die unter anderem mit Geburtstagsgrüßen begann. Das wollte die CDU nicht und forderte mittels eines Geschäftsordnungsantrags eine Aussprache über die Rede.

Aussprache wäre sinnvoll gewesen

Ein prinzipiell durchaus sinnvoller Vorschlag, denn einigen Abgeordneten war das Entsetzen über die Schilderungen Selenskyjs noch ins Gesicht geschrieben. Aber auf der Tagesordnung stand der Punkt nunmal nicht. Auf der Tagesordnung, die fraktionsübergreifend und offenbar mit den Stimmen der CDU beschlossen wurde. Dass Selenskyj im Bundestag zu Wort kommen würde, war lange bekannt. Das kann der CDU nicht kurz vor der Bundestagssitzung eingefallen sein. Es wäre also durchaus möglich gewesen, Selenskyj innerhalb der Sitzung zu Wort kommen zu lassen und danach eine Aussprache einzuplanen – das wäre der Würde des ukrainischen Präsidentenamtes und des Deutschen Bundestags angemessen gewesen.

Wie trotzige Kinder

Friedrich Merz am 17. März 2022 im Bundestag. Screenshot ARD

Stattdessen hat man das, wohlgemerkt: auch die CDU, unterlassen. Stattdessen geht Friedrich Merz ans Mikrofon und betreibt mittels Geschäftsordnungsantrag Parteipolitik – vor den Augen der Welt. Und einige CDU-Abgeordnete tun es ihm nach und nutzen ihre knappe Redezeit zu anderen Tagesordnungspunkten, um immer wieder auf dem Thema herumzureiten. Sie erscheinen wie trotzige Kinder, die mit dem Füßchen aufstampfen. Und statt einer inhaltlichen Aussprache über die Konsequenzen von  Selenskyjs Aussagen schaut die Welt einer gegenseitigen Schuldzuweisung über Formalien zu.

Würdeloses Schauspiel

Ja, es war peinlich und würdelos, Selenskyj zu- und einfach so kommentarlos wieder wegzuschalten und keine Aussprache einzuplanen.
Mindestens genauso peinlich war es, Selenskyj zum Spielball von Parteipolitik und Parteiraison zu machen.
Und Friedrich Merz hat sich letztendlich selbst entwürdigt, indem er als Fraktionsführer der größten Oppositionspartei dieses würdelose Schauspiel initiiert und angeführt hat. Man hätte das alles vorher klären und besser planen können – zum Fremdschämen war dieses Verhalten parteiübergreifend.

Die Beteiligten an diesem Schauspiel haben der Welt ein Bild von Deutschland vermittelt, das man sich als Bürger dieses Landes nicht wünscht.

Ein Kommentar von Matthias Lauterer




Bild des Tages




Schneller Fahndungserfolg: Räuber in Haft

Ein 34-Jähriger wurde am Dienstag, den 15. März, in Öhringen festgenommen. Der Mann steht in Verdacht, gegen 13.30 Uhr einen 25-jährigen Paketzusteller überfallen zu haben.

Mutmaßlich unter Betäubungsmitteleinfluß

Der mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Tatverdächtige soll in der Poststraße in der Nähe eines Cafés in das Fahrzeug des 25-Jährigen gestiegen sein, diesen zu Boden gestoßen und mehrere Pakete entwendet haben, mit denen er zu Fuß in Richtung des Marktplatzes flüchtete. Der leicht verletzte Paketzusteller verfolgte den Tatverdächtigen und brachte die von diesem in der Kirchgasse fallengelassenen Pakete zurück zu seinem Fahrzeug. Bei der Fortsetzung seiner Zusteller-Route konnte der 25-Jährige den Tatverdächtigen erneut in der Poststraße entdecken. Er folgte ihm über den Haagweg, durch eine Fußgängerunterführung, die Ebertstraße und die Otto-Meister-Straße, wobei der Tatverdächtige den Verfolger durch Vorzeigen eines Taschenmessers auf Abstand hielt. Die verständigte Polizei konnte den Tatverdächtigen im Bereich des Wollreffenwegs/Otto-Röhm-Straße vorläufig festnehmen. Zuvor soll dieser versucht haben, mehrere Autofahrer anzusprechen, und an Fahrzeuge geklopft haben.

Haftbefehl erlassen

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragte gegen den 34-Jährigen einen Haftbefehl, der von einem Haftrichter des Amtsgerichts Öhringen am 16. März 2022 erlassen und in Vollzug gesetzt wurde. Der Tatverdächtige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Das Kriminalkommissariat Künzelsau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die die Tat oder die Flucht gesehen haben oder von dem Mann angesprochen wurden, sich unter der Telefonnummer 07940 9400, zu melden.

Presseinformation Staatsanwaltschaft und Polizei Heilbronn

 

 




Zufallsfund: Zoll findet Dopingmittel auf der A6

 

Bei verdachtsunabhängigen Kontrollen auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein stellten Zöllnerinnen und Zöllner über 6.000 Verpackungseinheiten mit anmeldepflichtigen Substanzen sicher.

Rund 6.000 Dosen muskelaufbauender Präparate versteckt

Der 46-jährige Fahrer eines LKW mit türkischer Zulassung gab zu Beginn der Befragung nach anmeldepflichtigen Waren an, nichts dergleichen mitzuführen, bei der Überprüfung des Transportmittels fanden die Beamten jedoch im Verborgenen die ihnen verschwiegenen Präparate, wie beispielsweise Insulininjektionen und Somatropin. In drei bauartbedingten Hohlräumen waren die nicht verkehrsfähigen Arznei- und Dopingmittel versteckt. Die aufgefundenen Substanzen können u.a. auch zum Muskelaufbau eingesetzt werden und sind daher auch in Bodybuilderkreisen bekannt. Vor Ort wurde durch die Einsatzkräfte des Zolls noch ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs gegen den Fahrer des LKW eingeleitet. Bannbruch begeht, wer Gegenstände entgegen einem Verbot in die Bundesrepublik Deutschland einführt, ausführt oder durchführt. Für weitere Ermittlungen wurde der Sachverhalt an den Zollfahndungsdienst abgegeben.

Zusatzinformationen:

Der Verkehr mit Arzneimitteln und Betäubungsmitteln unterliegt in Deutschland zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden und zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Drogen strengen Vorschriften. Bei der Einreise oder Wiedereinreise nach Deutschland dürfen Arzneimittel in einer dem üblichen persönlichen Be-darf des Reisenden entsprechenden Menge mitgebracht werden. Als üblicher persönlicher Bedarf ist dabei ein Bedarf für maximal drei Monate je Arzneimittel, unter Berücksichtigung der Dosierungsempfehlungen, anzusehen. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob die Arzneimittel bereits aus Deutschland mitgenommen wurden und hierher zurückverbracht werden oder ob sie im Ausland erworben wurden. Es gibt jedoch auch Arzneimittel, die selbst für den eigenen Bedarf von Reisenden nicht nach Deutschland verbracht werden dürfen. Hierunter fallen gefälschte Arzneimittel, zum Beispiel die Nachahmung eines am Markt bereits zugelassenen Arzneimittels, welches aber nicht vom eigentlichen Hersteller stammt, oder besonders gefährliche und häufig im Doping verwendete Stoffe, die in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz (zum Beispiel Testosteron, Nandrolon, Clenbuterol) aufgelistet sind, und deren Besitz oder Verbringen nach Deutschland zu Dopingzwecken im Sport in einer „nicht geringen Menge“ bereits verboten ist Die Festsetzung der „nicht geringen Menge“ für die einzelnen Stoffe erfolgt durch die Dopingmittel-Mengen-Verordnung.

Pressemitteilung Hauptzollamt Heilbronn

 




Künzelsau: Eberhard-Gienger-Halle als weitere Unterkunft für Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine vorbereitet

Am Donnerstag, den 17. März 2022, hat das Landratsamt Hohenlohekreis damit begonnen, die Eberhard-Gienger-Halle Künzelsau als Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine vorzubereiten. Hintergrund ist die eindringliche Bitte des Regierungspräsidiums Stuttgart an alle Kreise, angesichts der sich abzeichnenden Lage mindestens eine Halle einzurichten, um schnell eine große Anzahl Personen aufnehmen zu können.

Hohe Zuweisungszahlen.

„Aufgrund von täglich vierstelligen Zuweisungszahlen an das Land Baden-Württemberg müssen wir als Kreis, insbesondere angesichts der belegten Landeserstaufnahmestellen, ab sofort jederzeit mit ankommenden Ukrainerinnen und Ukrainern rechnen“, erklärt Mike Weise, zuständiger Dezernent im Landratsamt Hohenlohekreis. „Bislang wurden uns vom Land aber noch keine Geflüchteten zugewiesen.“

Ab Montag bezugsfertig

Gemeinsam mit den Einsatzkräften von THW und DRK hat Kreisbrandmeister Torsten Rönisch die kreiseigene Halle am Berufsschulzentrum Künzelsau am Donnerstag erkundet und für die nächsten drei Tage einen Einsatzplan zur Einrichtung von 180 Plätzen erstellt. Ab Montag, 21. März 2022, wird die Halle bezugsfertig sein. Wie lange diese als Unterkunft genutzt werden soll, steht noch nicht fest.

Weiterhin auch private Räumlichkeiten zur Unterbringung von Flüchtenden gesucht

Wer private Räumlichkeiten für die Unterbringung von Schutzsuchenden aus der Ukraine melden kann, wendet sich an das Rathaus der Stadt oder Gemeinde.

Wer ein größeres Mietobjekt zur vorläufigen Unterbringung von Geflüchteten und Asylbewerbern anbieten kann, wendet sich an das Landratsamt unter Tel. 07940 18-1303 oder per E-Mail an OrdnungundZuwanderung@hohenlohekreis.de. Ein Formular zur Meldung ist unter Bürgerservice / Was erledige ich wo? / Formulare / Ordnung und Zuwanderung hinterlegt.

Meldung aufgenommener Geflüchteter

Wer Geflüchtete aus der Ukraine bei sich aufgenommen hat, meldet dies bitte bei seinem Bürgermeisteramt. Dort erfolgt die Registrierung und bei Bedarf die wohnungsrechtliche Anmeldung. Ausländerrechtliche Fragen beantwortet die zuständige Ausländerbehörde. Für Stadt Öhringen, Gemeinde Zweiflingen und Gemeinde Pfedelbach ist dies die Stadtverwaltung Öhringen, für alle anderen Städte und Gemeinden das Landratsamt Hohenlohekreis (erreichbar unter auslaenderamt@hohenlohekreis.de). Leistungsrechtliche Fragen beantwortet die Asylbewerberleistungsstelle des Hohenlohekreises unter asyl@hohenlohekreis.de

Weitere Informationen

Unter www.hohenlohekreis.de/ukraine werden alle Informationen zur Situation im Hohenlohekreis laufend aktualisiert. Allgemeine Infos hat das Ministerium für Justiz und für Migration Baden-Württemberg zusammengestellt unter https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Auslaender+und+Fluechtlingspolitik/Informationen+zur+Ukraine.

 




21-Jährige schläft ein, während Essen auf dem Herd in Brand geriet

am Montagabend, den 14. März 2022, schlief eine 21-Jährige ein, während sie Essen auf dem Herd hatte. Die Speisen fingen daraufhin an zu brennen und setzte dadurch die Küchenzeile in Brand, wie die Polizei mitteilte. Zwar wurde die Küche in Mitleidenschaft gezogen, das Feuer breitete sich aber nicht in der restlichen Wohnung aus.

Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr, die Polizei sowie der Rettungsdienst waren in der Mariannenstraße im Einsatz. Die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf zirka 20.000 Euro geschätzt.




Stellenangebot: Gramlich Malerarbeiten sucht Maler/Lackierer, auch Quereinstieg möglich

Die Malerwerkstatt Sven Gramlich sucht ab sofort Maler / Lackierer / Stuckateur oder Trockenbauer (m/w/d), auch Quereinstieg möglich. Die Malerwerkstatt ist auch gerne bereit, ungelernte Kräfte einzuarbeiten.

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Telefon: 0172/690 72 88