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Sind ehemalige Geschäftsführer die besseren Bürgermeister?

Warum entscheidet man sich, von einer Großstadt in eine Kleinstadt zu ziehen? sind ehemalige Geschäftsführer aus der freien Wirtschaft die besseren Bürgermeister? und was macht gute Kommunalpolitik aus?

Zu Gast im neuen Hohenlohe Plus Podacst ist Bernd Herzog, amtierender Bürgermeister der 500 m über dem Meeresspiegel liegenden Bergstadt Waldenburg.

Der Hohenlohe Plus Podcast steht auf der Webseite des Vereins und auf den gängigen PodcastKanälen wie Amazon, Apple und Spotify zum Hören bereit.

Für mehr Informationen besuchen Sie gerne die Website https://www.hohenlohe.plus/ oder schreiben eine email an: info@hohenlohe.plus
https://www.hohenlohe.plus/blog/hohenlohe
podcast

Über Hohenlohe Plus

Seit Jahren kämpfen nicht nur Unternehmen, sondern auch viele andere Arbeitgeber wie Kommunen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Kitas und weitere Einrichtungen darum, Fachkräfte zu gewinnen. Mit Hohenlohe Plus hat sich ein Netzwerk gebildet, das genau diesen Bedarf für die Region adressiert und konkrete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel ergreift. Im Jahr 2018 haben sich dazu die fünf größten Städte Hohenlohes Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall im Verein Hohenlohe Plus zusammengeschlossen.
Gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen, Organisationen und vi
elen engagierten Menschen werden Arbeitgeber dabei unterstützt, mehr Fachkräfte zu gewinnen und so die erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu sichern. Indem Kräfte gebündelt werden und Hohenlohe als das in der Öffentlichkeit präsentieren, was es ist: eine der attraktivsten Regionen Deutschlands mit herausragender Lebensqualität und besten Karriereperspektiven. 

Pressemitteilung Hohenlohe Plus




Die Flohmarkt-Saison beginnt

Schon zum 7. Mal findet am Samstag, den 30. April 2022 der Hof-Flohmarkt von 10 bis 16 Uhr auf dem Gelände/ Hof der Firma Omnibus Kohler in Bieringen statt.
Es gibt auch Kaffee und Kuchen, warme Würstchen, Getränke.

Hof-Flohmarkt Bieringen. Foto: privat

Nachdem 2020 und auch 2021 der Flohmarkt aufgrund von Corona abgesagt werden musste, freuen sich die Veranstalter umso mehr auf den diesjährigen Flohmarkt.
Adresse: Halsberger Straße 9 in 74214 Bieringen.

Hof-Flohmarkt Bieringen. Foto: privat

Wer nicht abwarten kann, darf gerne jederzeit an unserem Selbstbedienungs-Flohmarkt-Pavillon vorbei schauen ( Foto im Anhang). Diese Idee entstand letztes Jahr als kleine Alternative für unseren richtigen Flohmarkt, da dieser ganz kontaktlos stattfinden konnte. Auch dieses Jahr ist er bereits bereits aufgebaut, um so die Wartezeit für den richtigen Flohmarkt am 30.4.2022 zu verkürzen.

Hof-Flohmarkt Bieringen. Foto: privat




„Nein zu Krieg und Gewalt“ – Friedensdemonstration in Künzelsau

Der SPD-Ortsverein Künzelsau-Ingelfingen als einer der  Veranstalter lädt mit dem folgenden Aufruf zur Friedensdemonstration ein:

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine erschüttert die Welt, insbesondere uns Menschen in Westeuropa. Seit über 80 Jahren leben wir in Frieden, in Wohlstand und in Freiheit. Viele Katastrophen und Kriege haben sich seither auf der Welt ereignet, doch nun, mit dem russischen Krieg in der Ukraine, vor den Toren der EU und in Europa, erleben wir unmittelbar seine grausamen Folgen.

„Menschenwürde und unsere europäischen Werte hochhalten“

Wir stellen uns dem Krieg entgegen, indem wir die Menschenwürde und unsere europäischen Werte hochhalten: Zusammenhalt, Demokratie, Freiheit und Freundschaft über Grenzen hinweg. Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße und sagen laut: „Nein zu Krieg und Gewalt.“ Gemeinsam treten wir ein gegen Hass und Gewalt, für Frieden und Gerechtigkeit.

Humanitäre Katastrophe: Millionen von Menschen, vor allem Frauen und Kinder sind auf der Flucht

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Millionen von Menschen, vor allem Frauen und Kinder sind auf der Flucht: Sie suchen Schutz im eigenen Land, in den direkten Nachbarländern wie Polen, Ungarn, der Slowakei und Rumänien, und in allen anderen europäischen Staaten. Auch hier, in Künzelsau, im Hohenlohekreis, sind bereits Schutzsuchende aus der Ukraine eingetroffen.

„Wir helfen denen, die als Schutzsuchende zu uns kommen“

Wir helfen denen, die als Schutzsuchende zu uns kommen, geben ihnen ein Zuhause, Wärme und Hoffnung. Wir helfen denen, die vor Ort bleiben mit Spenden. Wir zeigen uns solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und jenen auf der Flucht. Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße und sagen laut: „Seid willkommen bei uns.“

Wir laden herzlich zu unserer angemeldeten Kundgebung auf den Wertwiesen in Künzelsau
am Freitag, 18. März 2022, um 16.30 Uhr ein. Mit Abstand, FFP2-Masken und kurzen Rede- sowie Musikbeiträgen wollen wir ein Zeichen setzen: für den Frieden, für die Solidarität, gegen Hass und Gewalt.

Pressemitteilung SPD Künzelsau-Ingelfingen




„Besorgniserregend ist, dass man nicht mehr beliebige Mengen bekommt“ 

Weit jenseits der zwei Euro kostet der Liter Kraftstoff inzwischen an den Tankstellen, sogar kurz vor der 2,50-Euro-Marke. Die Auswirkungen auf das Portemonnaie spürt jeder, der sein Auto intensiv nutzt. Über 50 Euro mehr pro Tankfüllung zu bezahlen ist schon happig. Genauso stark sind die Preise für Heizöl und Gas gestiegen – wer den Tank noch gut gefüllt hat, merkt das noch nicht. Mieter werden die Preissituation spüren, wenn die Nebenkostenabrechnung kommt. Und da alle Produkte nur mithilfe von Energie produziert und zum Kunden gebracht werden können, wird sich der Energiepreis auf die Preise sämtlicher Produkte auswirken.

„Die Stimmung wird deutlich aggressiver“

Was die Ursache der hohen Preise ist, ist nicht eindeutig, der Ukraine-Krieg ist sicherlich eine der Ursachen. „Das kann gerade niemand richtig beurteilen“, meint Roland Weissert von EDI Hohenlohe. Er kann seine Kunden derzeit ausreichend versorgen, sagt er, stellt aber auf den Beschaffungsmärkten Veränderungen fest: „Besorgniserregend ist, dass man nicht mehr beliebige Mengen bekommt.“  Politisch sieht er die Situation kritisch: „Rußland den Geldhahn abzudrehen, würde gesellschaftliche Verwerfungen mit sich bringen“. Die Ansätze davon bekommt das Personal an seinen Tankstellen bereits zu spüren: „Die Stimmung wird deutlich aggressiver, das hat man so noch nie gehört. Das kann man sich teilweise nicht mehr anhören.“  Vor allem für Landwirte und Speditionen sieht er durch die Preisentwicklung unmittelbar eine kritische Situation: „Die triffts hart“.

„Verhältnisse wie in England“

Rolf Hambrecht, Spediteur aus Künzelsau, stimmt ihm zu: „Die Industrie ist nicht unbedingt bereit, die Preise umzusetzen.“ Für einen Umlauf nach Hamburg und zurück – er ist stark im Seehafenverkehr engagiert – hat er bereits jetzt durch den Kraftstoffpreis Mehrkosten von 200 Euro. „Wir müssen auch schon Fahrten absagen“ – bei den Preisen, die die Kunden bereit sind zu zahlen, rechnen sie sich einfach nicht. Er denkt aber nicht nur an sein eigenes Unternehmen, sondern gesamtwirtschaftlich und sieht „Verhältnisse wie in England“ auf uns zukommen.

„Das hat Preisauswirkungen auf alle Lebensbereiche“

Ein Versorgungsengpaß scheint ihm wahrscheinlich, einige osteuropäische Spediteure seien bereits nicht mehr verfügbar. „Was passiert in den nächsten vier  Wochen, wenn die ersten aufgeben?“ Das führt dann zum Versorgungsengpaß, wenn nicht mehr genug Laderaumkapazität zur Verfügung steht: „Das hat Preisauswirkungen auf alle Lebensbereiche“.  In der politischen Verantwortung sieht er vor allem die GRÜNEN, denn bei Gesprächen der Verbände mit dem Wirtschaftsministerium habe sich herausgestellt, dass „die Grünen-Politiker nicht interessiert“ seien.

„Die Servicekette ist seit der Pandemie nie mehr hochgekommen“

„Im Moment tut’s noch“, berichtet Axel Kunze, der eine der beiden ARAL-Tankstellen in der Mergentheimer Straße in Künzelsau betreibt. Er berichtet auch von Hamsterkäufen – ein Engpass sei aber noch nicht zu verzeichnen gewesen: Bisher seien alle Lieferungen wie geplant angekommen. Obwohl im Moment alle Kraftstoffe vorrätig seien, sei die Gesamtsituation „ganz komisch“, denn: „Das Öl ist da“.

„kapitalistische Gewinnmitnahme“

Er sieht die Ursache der aktuellen Preise vor allem in einer „kapitalistischen Gewinnmitnahme“ und sieht eine Bereicherung. Die Konzerne würden momentan noch billig eingekauftes Öl teuer verkaufen. Auch er macht die Politik mitverantwortlich, allerdings benennt er einen FDP-Politiker: „Auf der einen Seite haben wir hohe Steuereinnahmen, aber Lindner hat kein Geld.“ Auch die Privatisierung der Grundversorgung stößt ihm bitter auf: „Warum müsssen wir einen Speicher an GAZPROM verkaufen?“ Aufgefallen ist ihm seit der Corona-Pandemie die Anfälligkeit der Lieferketten: „Die Servicekette ist seit der Pandemie nie mehr hochgekommen“.

Er selber bekommt für die Kraftstoffe eine gleichbleibende Provision pro Liter – der hohe Benzinpreis ändert also an seiner Einnahmesituation nichts. Wenn aber im Spätjahr der Mindestlohn erhöht wird, bedeutet das für ihn Zusatzkosten: „Das wird interessant“, orakelt er.

Text: Matthias Lauterer

 




„Bitte sprechen Sie uns an und melden Sie uns, wenn Sie Geflüchtete aufnehmen können“

Die Hilfsbereitschaft für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, ist auch in Künzelsau groß. „Dringend gebraucht wird Wohnraum“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Bitte sprechen Sie uns an und melden Sie uns, wenn Sie Geflüchtete aufnehmen können. Wir haben uns entschieden, Wohnraum in Künzelsau von privaten Eigentümern zu mieten und mit Geflüchteten aus der Ukraine zu belegen. Die Stadtverwaltung Künzelsau wird also Mieter des Wohnraums.“

Stadt wird Mieterin des Wohnraums

Über Angebote von Wohnraum in Künzelsau und den Stadtteilen freut sich die Stadtverwaltung Künzelsau. „Das dürfen ganze Gebäude,
Wohnungen oder einzelne Zimmer sein“, so Julia Knobel, stellvertretende Hauptamtsleiterin. Sie ist auch die Ansprechpartnerin für Eigentümer, die Wohnraum zur Verfügung stellen möchten.

Kontakt: Julia Knobel, Telefon 07940 129-114, E-Mail info@kuenzelsau.de

Das für Integration zuständige Team im Künzelsauer Rathaus steht den Geflüchteten zur Seite und unterstützt bei dem, was an ihrem Zufluchtsort auf sie zukommt. Eine Übersetzerin hilft bei der Verständigung.

Geldspenden sind willkommen

Damit die Stadtverwaltung Künzelsau gute Rahmenbedingungen schaffen und die Versorgung der Geflüchteten bestmöglich organisieren kann, sind Geldspenden willkommen. Wer helfen möchte, kann das auch auf diesem Weg tun und wird gebeten, folgende Daten auf der Spendenüberweisung anzugeben:
Vollständige Adresse der Spenderin, des Spenders
Empfänger: Stadtverwaltung Künzelsau
Verwendungszweck: „Hilfe für ukrainische Geflüchtete in Künzelsau“
IBAN: DE02 6225 1550 0005 0018 08
BIC: SOLADES1KUN, Sparkasse Hohenlohekreis
Eine Spendenbescheinigung kann von der Stadtverwaltung ausgestellt werden. Das Geld wird verwendet für Dinge des täglichen Bedarfs.

Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau




„Wir haben jedoch in unserem 35-jährigen Bestehen noch nie so einen gravieren Fall gehabt wie in diesem Gebäude in Künzelsau“

Die Metzgerei Bauer nimmt Stellung zu den Beanstandungen der Lebensmittelkontrolleure in seinen Filialen, unter anderem, auch in Künzelsau, weswegen eine behördliche Schließung veranlasst wurde (wir berichteten). Unter anderem fanden die Kontrolleure in den Filialen Mäusekot, angenagte Verpackungen und verschimmelte Waren.

„Flut von Stornierungen“

Anbei veröffentlichen wir die Stellungnahme der Metzgerei Bauer:

„Die Untersuchung fand am 14. Dezember 2022 statt. Wie allgemein bekannt ist, wurden nur Wochen zuvor die Coronabeschränkungen wieder verschärft. Dies hat eine Flut von Stornierungen sämtlicher betrieblicher Weihnachtsfeiern als Folge. In eienr Zahl genannt betraf dies über 1.000 Essen.

Die Materialbestellungen und Vorproduktionen für all diese Feiern waren jedoch bereits getätigt und zu einem großen Teil nicht mehr stornierbar. Die Stornierungen unserer Kunden haben wir aufgrund unserer Kundenorientierung natürlich akzeptiert. Die Ware haben wir im Vorfeld natürlich trotzdem versucht zu verkaufen. Fleisch und Wurstwaren sind jedoch nicht allzu lange haltbar, wie allgemein bekannt ist. So wurde diese grpße Menge an Artikeln leider nicht veräussert. Als Folge wurden die Waren überlagert und die Haltbarkeit überschritte.

Der weitaus größte Teil der in diesem Bericht genannte Artikeln war zum Entsorgen vorgemerkt. Wir haben jedoch den fatalen Fehler begangen, die Kisten mit den betroffenen Lebensmitteln nicht zu kennzeichnen. Den Mitarbeitern war aber bekannt, diese Kisten nicht anzurühren.

„Die Kisten wären am Folgetag entsorgt worden“

Die Kisten mit den überlagerten Wurst- und Fleischwaren wären am Folgetag der Untersuchung entsorgt worden, da das Entsorgungsunternehmen immer mittwochs zu uns kommt. Es befand sich auch an anderen Standorten noch zu entsorgende Waren.

All dies wurde dem Lebensmittelkontrolldienst auch während der Untersuchung mitgeteilt, was leider nicht von Interesse war…Sämtliche Waren wurden entsorgt, darunter auch eine Vielzahl an nicht betroffenen Waren (selbst vakuuminierte Waren).

Schadnagerbefall.

Es ist natürlich richtig, dass ein solcher Befall in einer Metzgerei nichts zu suchen hat. Wir haben jedoch in unserem 35-jährigen Bestehen noch nie so einen gravieren Fall gehabt wie in diesem Gebäude in Künzelsau, wie auch mussten wir noch nie eine Filiale schließen, was der Lebensmittelkontrolldienst auch bestätigen kann.

„Eine Reaktion des Eigentümers erfolgte nicht“

Die Schadnager sind aufgrund der Gegebenheiten des Gebäudes über beispielsweise Kabelkanäle oder auch andere Wege in die Filiale gelangt. Auch handelt es sich um ein altes Gebäude mit mehreren Mietern, da reicht ein Eingreifen von uns allein nicht. Dem Eigentümer wurde mitgeteilt, dass Schadnager von aussen zu uns eindringen, eine Reaktion erfolgte jedoch nicht. Ein eigener Schädlingsbekämfer wurde bereits eingesetzt.“




„Ekelerregend“

Seit Ende 2021 hat die Metzgerei Bauer am oberen Bach in Künzelsau nicht mehr offen. Und das, obwohl die Filiale noch gar nicht so lange, seit nicht mal einem Jahr, in die neuen Räumlichkeiten eingezogen war. Zuvor befand sich darin jahrzehntelang die Metzgerei Häussler. Als das Geschäft in Künzelsau im Dezember nun seine Pforten überraschend schloss, fragte GSCHWÄTZ-Redakteur Matthias Lauterer bei der Metzgerei Bauer nach den Gründen. Konkret äusserte man sich nicht. Es hieß lediglich, dass der Besitzer der Räumlichkeiten nicht seinen Pflichten nachgekommen sei, diverse Dinge zu verbessern. Die Metzgerei Bauer selbst hatte die Räume lediglich gemietet beziehungsweise gepachtet.

Ergebnisse von Kontrollen der amtlichen Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg zeigen nun auf, warum die Filiale in Künzelsau behördlich geschlossen wurde.

Bei Kontrollen in den einzelnen Filialen der Metzgerei Bauer in Künzelsau, Pfedelbach und Neuenstein findet die amtliche Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg unter anderem Mäusekot, angenagte Verpackungen, schimmelige Wurststangen, verdorbener Geruch, angeschimmelt.

Bei Nachkontrollen in den Filialen in Neuenstein und Pfedelbach im Januar 2022 sind die Waren wieder frisch und unauffällig, verdorbene Lebensmittel wurden entsorgt. Die Filiale in Künzelsau hat nach wie vor geschlossen. Möglicherweise müssen dort grundlegende Veränderungen auch in den Räumlichkeiten vorgenommen werden, um den Schadnagerbefall in den Griff zu bekommen.

Neueröffnung Metzgerei Bauer in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

Schild am Eingang der Metzgerei Bauer. Foto: GSCHWÄTZ




Hamsterkäufe aus Angst vor dem nächsten Weltkrieg

Auch im Hohenlohekreis gehen Hamsterkäufer um, so dass – ähnlich wie in der Coronapandemie – ganze Regalreihen völlig leergekauft sind. So gab es etwa im Netto in Ingelfingen am Samstag, den 12. März 2022, kein Toilettenpapier mehr. Auch andere Hygieneartikel waren restlos aufgekauft. Auf Nachfrage teilte uns eine Mitarbeiterin mit, dass es keine Lieferschwierigkeiten gäbe, aber das Hamsterkäufer sich eindecken würden mit diversen Sachen, aus Angst vor dem Krieg in Europa.

Tankrechnungen teilweise gestiegen auf bis zu 180 Euro pro Tankfüllung

Auch Meldungen, dass der Sprit an den Tankstellen bald ausgehen könnte, haben die Redaktion erreicht. Bestätigt sind diese Meldungen nicht. Derzeit gibt es nur an jeder Tankstelle schwindelerregende Rekordpreise. So haben Verbraucher in Künzelsau am Freitag, den 11. März 2022, für stolze 2,32 Euro / Liter Diesel getankt. Dadurch wurden Tankrechnungen teilweise um über 55 Euro teurer. Eine Tankfüllung kann nun bis zu 180 Euro kosten.

Heizöl: Preissteigerung um 178 Prozent

Wer nun Heizöl braucht, zahlt ebenfalls dreimal höhere Preise als bis vor krzem noch üblich. Vor rund einem Jahr kostete das Heizöl noch 0,68 Cent/Liter, derzeit liegt der Preis bei 1,88 Euro/Liter. Das ist eine Preissteigerung von 178 Prozent. Derzeit hat diese Preisspirale nach oben allerdings noch nicht wirklich viel mit einer realen Verknappung des Öls zu tun. Hierbei handelt es sich lediglich um Preisspekulationenm, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine.

 




„Jeder Krieg ist ein Armutszeugnis“

Der Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen auf Deutschland und den Hohenlohekreis – darum geht es im heutigen Freitagsfrühstück mit Dr. Sandra Hartmann & Matthias Lauterer.

Die Themen im Einzelnen:

|| Nerven liegen blank: Außendienstler eines großen Unternehmens aus dem Hohenlohekreis wird an ARAL-Tankstelle in Künzelsau etwas ungehalten

|| 1x tanken fast 200 Euro

|| Einmal Erneuerbare-Energien-Wende, bitte und wie einfach das privat gehen kann

|| Deutschland steht bereits mit einem Fuß im Krieg

|| GSCHWÄTZ-Kleiderspenden-Aktion in der Redaktion: Wir sammeln für Flüchtlinge und geben die Spenden direkt an Bedürftige weiter. Wer Spenden hat oder braucht, kann sie direkt in unserer Redaktion abgeben/abholen, Mo. bis Fr. 09 bis 12 Uhr, in der Gaisbacher Str. 6 in 74653 Künzelsau. Der direkte Draht zu uns: 0172/68 78 474 oder: 01515/918 5767 E-Mail: info@gschwaetz.de

|| Einmal Frieden für alle, bitte




KlimaZentrum des Hohenlohekreises nimmt im April die Arbeit auf

Ab jetzt drückt der Hohenlohekreis beim Thema Klimaschutz massiv aufs Tempo. Die beiden Personalstellen des neuen KlimaZentrums sind ab April besetzt. Die Leitung übernimmt Joachim Schröder aus Künzelsau. Unterstützt wird er dabei von Janina Schüßler, die mittlerweile auch im Hohenlohekreis wohnt. „Wir freuen uns, dass wir zwei so hochqualifizierte Mitarbeiter gewinnen konnten“, so der Geschäftsführer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Hohenlohekreis Sebastian Damm, dem das neue KlimaZentrum organisatorisch zugeordnet ist. Gerade vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für die Energieversorgung in Deutschland bekomme die Arbeit des neuen KlimaZentrums höchste Priorität, so Damm. „Der schnelle Umstieg auf selbst erzeugte Erneuerbare Energien im Kreis ist die einzige Option“.

Vorsitzender des Künzelsauer Klimabeirats

Joachim Schröder bringt als Leiter des KlimaZentrums einiges an Erfahrung mit. Bereits bei seinem Geographiestudium in Tübingen hatte er sich mit Klimaschutzthemen beschäftigt. Danach war er unter anderem mehrere Jahre in Umweltplanungsbüros in der Region Hohenlohe tätig. Schröder ist 1972 geboren, dreifacher Familienvater, Hobbyastronom und derzeit ehrenamtlicher Vorsitzender des Klimabeirates von Künzelsau. „Ich will einen aktiven Beitrag dafür leisten, dass wir im Hohenlohekreis eine lebenswerte Umwelt für unsere Kinder durch eine klimaneutrale Entwicklung gestalten können“, so Schröder, der es als wichtigste Aufgabe in seiner neuen Funktion sieht, die Menschen für nachhaltige Themen zu motivieren.

„Klimaschutz vor der eigenen Haustüre“

Janina Schüßler hat vor kurzem erfolgreich ein Masterstudium der Geographie in Heidelberg abgeschlossen. Schwerpunkte waren transdisziplinäre Forschungsansätze in der Klimawandelanpassung. Ein Thema, dem sich die 25-Jährige verschrieben hat. Schüßler stammt ursprünglich aus dem Landkreis Heilbronn, ist aber mittlerweile in den Hohenlohekreis gezogen. „Mir ist es wichtig, etwas für den Klimaschutz vor der eigenen Haustüre zu tun. Daher freue ich mich auf viele gemeinsame Projekte mit den Menschen im Hohenlohekreis“, so Schüßler.

Erstes Projekt: Überarbeitung des kreiseigenen Klimaschutzkonzepts

Das KlimaZentrum nimmt im April die Arbeit auf. Eine der ersten Maßnahmen wird die Überarbeitung des kreiseigenen Klimaschutzkonzepts sein. Das Konzept wurde bereits 2016 in einem Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitet und ist daher nicht mehr in allen Punkten aktuell. Eine weitere Maßnahme ist die Reaktivierung des Klimabeirates des Hohenlohekreises.

Hohenloher Energie-Abend am 15. März 2022

Vorgestellt wird das neue KlimaZentrum auch beim 9. Hohenloher Energieabend, der am 15. März 2022 im Onlineformat stattfindet. Auf Einladung der Abfallwirtschaft und dem Solar Cluster Baden-Württemberg werden dabei unter anderem die konkreten Auswirkungen und Chancen der Photovoltaik-Pflicht in Baden-Württemberg thematisiert. Hierfür steht eine Referentin des Umweltministeriums Baden-Württemberg Rede und Antwort. Trotz der zahlreichen Anmeldungen ist eine Teilnahme noch möglich. Anmeldung per Internet www.eveeno.com (unter „Eventsuchen“) oder per E-Mail an: Franziska.Ring@hohenlohekreis.de

Pressemitteiling Landratsamt Hohenlohekreis

 

 

Bildunterschrift: Der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm begrüßt die neuen Mitarbeiter des KlimaZentrums Joachim Schröder und Janina Schüßler.