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Unfallflüchtiger hinterlässt Totalschaden

Ein Unbekannter sorgte in der Nacht auf Freitag, 25. März 2022, für einen wirtschaftlichen Totalschaden an einem Audi in Öhringen. Ein 26-Jähriger war mit diesem gemeinsam mit seinem Beifahrer auf der Platanenallee in Richtung Schlüsselring unterwegs. Dort kam den beiden gegen 0 Uhr auf ihrer Spur in einer leichten Linkskurve ein schwarzer Pkw mit Xenon-Scheinwerfern entgegen. Der 26-Jährige wich aus und kam von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Audi gegen einen Baum. Die zwei Insassen blieben unverletzt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro am Fahrzeug. Der unbekannte Fahrer des schwarzen Pkw flüchtete.

Zeugen die Hinweise zum gesuchten Fahrzeug oder dem Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 zu melden.

Pressemeldung Polizei Heilbronn




Musik für den Frieden

Der Landesmusikverband hat am Freitag, den 25. März zu einer musikalischen Aktion aufgerufen, bei der das Lied „Die Gedanken sind frei“ erklingen soll. Der 25. März wurde bewusst als Datum gewählt, da sich an diesem Tag die Annahme der sogenannten Berliner Erklärung durch alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission zum 15. Mal jährt.

Öhringen unterstützt die Aktion

Die Stadt Öhringen unterstützt diese Aktion mit einem Konzert unter dem Titel „Musik für den Frieden“ am 25. März um 18 Uhr im Hofgarten. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Stiftskirche statt. Es werden an dem Tag Spendengelder für die Ukraine gesammelt, die dem Härtefall-Fond vom Kiwanis-Club Öhringen zugutekommen. Der Fond hilft direkt den Flüchtlingen aus der Ukraine, die in Hohenlohe aufgenommen wurden. Organisiert wird die Veranstaltung von Jugendmusikschulleiter Andreas Schwarz in Zusammenarbeit mit Heidrun Südecum vom städtischen Kulturamt. Neben dem Lied „Die Gedanken sind frei“ werden noch weitere Musikstücke erklingen. Musizieren soll ein großes, gemeinsames Orchester der verschiedenen musiktreibenden Vereine und Kirchen, sowie Chöre.

„Ich hoffe sehr, dass wir mit diesem Konzert ein Zeichen für Frieden und Solidarität setzen können.“

„Der Krieg in der Ukraine hat uns alle in den letzten zwei Wochen sehr erschüttert. Unzählige Menschen müssen um ihr Leben fürchten, ihre Heimat verlassen und dabei alles zurücklassen“, sagt Andreas Schwarz. „Ich hoffe sehr, dass wir mit diesem Konzert ein Zeichen für Frieden und Solidarität setzen können.“

Pressemitteilung Stadt Öhringen




„Alle Meteoriten landen auf der Erde“

Nicht nur für Tage mit bedecktem Himmel bietet die Sternwarte der experimenta ab sofort ein Schlechtwetterprogramm an. Neben einem immersiven Globus, der die Himmelskörper unseres Sonnensystems interaktiv erlebbar macht, und einem Indoor-Teleskop spielt dabei ein rund 45 Kilogramm schweres Stück Eisen eine wichtige Rolle. Stephan Fichtner, Teamleiter Sternwarte, erklärt im Interview, woher das neue Exponat stammt und was einen Meteoroiden von einem Meteoriten unterscheidet. Stephan Fichtner ist als Teamleiter Sternwarte seit Anfang 2021 bei der experimenta. Zuvor arbeitete er nach einem Studium der Physik und Astronomie und einer Tätigkeit als Wissenschaftsjournalist beim Planetarium Hamburg.

Woher kommt der Meteorit, der in der experimenta zu sehen ist?

Stephan Fichtner. Foto: Experimenta

Der Meteorit Campo del Cielo stammt ursprünglich aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort hat er wahrscheinlich Jahrmillionen seine Runden gedreht, bis ihn eine Schwereanomalie von Jupiter aus der Bahn geworfen hat. Dann hat er sich auf die Reise gemacht und ist beim Eintritt in die Erdatmosphäre in mehrere Einzelteile zerbrochen und in Argentinien auf die Erde gestürzt. Das Ursprungsstück hatte über 100 Tonnen Masse. Das größte Stück, das man bislang gefunden hat, wog rund 30 Tonnen.

Die ersten Stücke des Campo del Cielo wurden schon 1546 entdeckt …

Ja, wenn 100 Tonnen vom Himmel fallen, bleibt das nicht unbemerkt. Die Spanier hatten durch Überlieferungen der Ureinwohner von dem Meteoriten gehört und dachten, dass er wertvoll sein könnte. Als sie merkten, dass er überwiegend aus Eisen besteht und keine Edelmetalle enthält, haben sie den Meteoriten aber liegen lassen. Damals waren für die Spanier nur Silber und Gold interessant. Übrigens: Das 30-Tonnen-Stück wurde erst 2016 gefunden. Das 45,5 Kilogramm schwere Teil in der experimenta besteht aus den Hauptbestandteilen Eisen mit 92,6 Prozent und Nickel mit 6,7 Prozent. Man nennt diese Meteoriten auch Eisen-Nickel-Meteoriten.

Gibt es einen Unterschied zwischen „Meteoroid“ und „Asteroid“?

Im Grunde werden beide Begriffe synonym verwendet. Als Asteroiden bezeichnen wir aber eher die größeren Himmelskörper, die zwischen Mars und Jupiter kreisen. Daher heißt dieser Bereich auch Asteroidengürtel. Die Bezeichnung Meteoroiden hat sich für die kleineren Teile eingebürgert. Die Endung „-id“ weist darauf hin, dass ein Teil im Weltraum seine Bahnen zieht. Trifft einer dieser Körper die Erde, so sprechen wir von einem Meteoriten. Dafür steht die Endung „-it“.  Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Wie oft kommt es vor, dass ein Meteorit auf die Erde stürzt?

Regelmäßig. Die Erde sammelt jeden Tag viele Tonnen an außerirdischem Material ein, wenn sie auf ihrer Bahn um die Sonne durch das All fliegt, einfach weil sie ein recht großer Körper ist. Sie hat zwar im Vergleich zu früheren Zeiten ihre Bahn schon ziemlich freigeräumt – damals als das Sonnensystem entstanden ist, war noch alles voll mit Bröseln, Brocken und Staub – aber es fliegen immer noch Kometen quer durch das Planetensystem. Und die zerbröseln bei jeder Umrundung der Sonne natürlich auch. Das heißt, es werden immer wieder neue Teile nachgeliefert, die auch auf der Erdbahn landen. Das sind dann Sternschnuppen – kleine Kometenteile, die in der Atmosphäre verglühen.

Stürzen auf den Mond mehr Brocken als auf die Erde?

Nein. Aber die Erde umgibt eine Lufthülle, darin verglühen die kleineren Meteoroiden. Der Mond hat keine Atmosphäre, dort schlägt wirkliches jedes Teil ein. Außerdem gibt es auf der Erde Wetterphänomene, wir haben Wind, Regen, Erosion: Das heißt, Krater können nach ein paar Jahrmillionen auch wieder verschwunden sein, weil sie dann eingeebnet sind. Aber auch menschliche Einflüsse spielen eine Rolle. So liegt die Stadt Nördlingen in einem alten Meteoritenkrater, dem Nördlinger Ries. Anders verhält es sich mit Kratern in der Wüste, beispielsweise dem Barringer-Krater in Arizona. Diese bleiben länger bestehen, weil es dort nicht so viel regnet wie in unseren Breitengraden. Und genauso verhält es sich auch auf dem Mond. Dort bleibt jeder Krater, der einmal geschlagen wurde, auch bestehen. Eine Ausnahme bilden die Mondmeere auf der Vorderseite des Mondes. Dort ist in der Frühzeit des Mondes Lava ausgetreten und hat die frühesten Krater des Mondes zugedeckt.

Pressemitteilung Experimenta




Heute letzter Anmeldetag

Den Wald für jedermann erlebbar machen – das ist das Ziel des Hohenloher Waldprogramms, zu der die Hohenloher Förster:innen einladen. Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Landratsamtes hierzu.

Den Auftakt macht der kostenfreie Frühlingsspaziergang „Frühling lässt sein blaues Band…“ am Freitag, 25. März 2022, um 13 Uhr in den Mulfinger Wäldern mit Förster Martin Killat. Beim Entdecken der Frühlingsblüher beantwortet der Förster auch Fragen rund um den Wald. Eine Anmeldung bis Donnerstag, 24. März, ist telefonisch beim Forstamt des Hohenlohekreises unter 07940 18-1560 möglich.

Insgesamt sind über das Jahr verteilt rund 30 Veranstaltungen geplant. Es gibt viele informative Waldspaziergänge mit den Förstern, die dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Rotbuche, den Baum des Jahres 2022, gelegt haben. Weiterhin kann man Einblicke in den Holzverkauf gewinnen oder per Fahrrad im Wald unterwegs sein. Am 25. April, dem Tag des Baumes, wird eine Wanderausstellung durch den Hohenlohekreis zur Rotbuche eröffnet. Im Herbst stehen forstwissenschaftlich hochkarätige Vorträge zu den Themen „Unser Wald im Klimawandel“ und „Rohstoff Holz“ mit anschließender Podiumsdiskussion mit Waldbesitzern auf dem Programm.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Gesundheit. Der Wald ist ein idealer Ort zum Entspannen unter anderem mit Yogastunden und Waldbaden für Erwachsene oder Kinder. Jeder, der sich an der frischen Luft bewegen möchte, ist bei der Veranstaltung „Fitness-Studio Wald“ richtig, die in Kooperation mit der Sport- und Physioschule Waldenburg zu einem Training im Wald einlädt.

Die Kreativität kommt ebenfalls nicht zu kurz. Familien können Futterhäuschen für Vögel bauen oder Adventskränze binden. Und in der Schnitzwerkstatt für Kinder wird mit Sicherheit das ein oder andere Kunstwerk entstehen.

 

 




Das alte Krankenhaus füllt sich wieder mit Leben

Vertreter des Landratsamtes begrüßten am Mittwoch, den 23. März 2022, die ersten Flüchtlinge, die von der Landeserstaufnahmestelle in Heidelberg ins ehemalige Krankenhaus Künzelsau gebracht wurden. Dabei handelt es sich um rund 40 Personen aus der Ukraine sowie in der Ukraine lebende Angehörige von Drittstaaten, davon größtenteils Familien.

Wie lange sie bleiben werden, ist noch ungewiss. Nun haben die Flüchtlinge ihre Zimmer in einem Stockwerk des Krankenhauses bezogen und sollen da auch erst einmal bleiben und zur Ruhe kommen.

Erst einmal im Krankenhaus bleiben

Zuvor kamen auch schon einige Flüchtlingsfamilien in Künzelsau an, die nicht über die LEA und damit über den Verteilschlüssel des Landes Baden-Württemberg gekommen sind. Diese Flüchtlinge sind entweder bei Verwandenten, Freunden oder Bekannten untergekommen oder haben sich direkt bei der Stadtverwaltung Künzelsau gemeldet, die Unterkünfte vermittelt, die von Einwohner:innen Künzelsau für Flüchtlinge angeboten werden. Dabei zahlt die Stadt die Miete und tritt auch als Mieter in Erscheinung.

Stuttgart verteilt die Flüchtlinge, die über die offiziellen Stellen kommen

Anders bei der offiziellen Verteilung über das Regierungspräsidiums Stuttgart. Kommen die Flüchtlingen in einem der zentralen Aufnahmelager in Ellwangen, Karlsruhe oder Heidelberg an, werden sie von dort mit einem bestimmten Schlüssel an die einzelnen Landkreise, unter anderem den Hohenlohekreis, verteilt. Am Mittwoch, den23. März 2022, kamen die ersten Flüchtlinge von Ellwangen in Künzelsau an. In diesem Fall weist das Landratsamt den Flüchtlingen eine Unterkunft zu, das ist aktuell das alte Krankenhaus. Die Eberhard-Gienger-Halle dient lediglich als Notfallunterkunft, wenn jemand nachts oder am Wochenende hier ankommt. Diese Personen werden dann direkt von der Stadtverwaltung in angebotene private Unterkünfte weitervermittelt. sollte das ehemalige Krankenhaus voll belegt sind, hat das Landratsamt noch weitere großzügige Gebäude als Sammelunterkunft für eine gewisse Anzahl an Betten.

Eberhard-Gienger-Halle nur als Notfallunterkunft

Die Flüchtlinge werden im ersten Schritt nach Ankunft registriert und geschaut, was sie an Erstbedarf an Kleidung und anderen Dingen benötigen. Hierbei helfen Ehrenamtliche. die Redaktion GSCHWÄTZ unweit des Krankenhauses dient derzeit als Kleiderannahme- und ausgabestelle für Flüchtlinge und andere Schutzsuchende und Bedürftige. Auch hier helfen Ehrenamtliche beim Sortieren der Kleidung. Viele Hohenloher:innen haben bereits an der Redaktion Kleidung gespendet. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Spender:innen.

Corona- und Flüchtlingslage im Fokus der nächsten Kreistagssitzung

Die nächste Sitzung des Kreistages des Hohenlohekreises findet am Montag, 28. März, 14 Uhr, im Bürgerzentrum Langenbachtal in Weißbach statt. Zu Beginn der Sitzung informiert die Verwaltung über die aktuelle Corona- und Ukrainelage im Hohenlohekreis. Anschließend wird über die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes für die Gemeinschaftsunterkunft in Bretzfeld-Schwabbach entschieden. Danach geht es um die Fortsetzung des Integrationsmanagements in Zusammenarbeit mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege für den Förderzeitraum 2023/2024. Außerdem stehen die Vergabe von Elektroinstallationsarbeiten der Kaufmännischen Schule in Künzelsau sowie die Entscheidung über eine finanzielle Förderung zum Bau eines Geh- und Radweges zwischen Klepsau und Laibach (K 2313) auf der Tagesordnung.

Informationen zu den Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse sind über das Bürgerinformationssystem auf der Internetseite www.hohenlohekreis.de im Bereich Kreistag/Ratsinformationssystem abrufbar.




Müllsammelaktion in Künzelsau vom 04. bis 08. April 2022 sowie „Müll-Ausstellung“ am Alten Rathaus

Der Frühling ist da. Und bevor die Natur gnädig ihr grünes Kleid über all den Unrat legt, der in Stadt und Umgebung unachtsam weggeworfen wurde, ruft der Klimabeirat zum Müllsammeln auf.

Beispielhaft dafür soll die Umweltwoche der Brüder-Grimm-Schule in Künzelsau sein, in der vom 4. bis 8. April verschiedene Klassen Müll einsammeln werden. Wer sich dieser Initiative anschließen will, der kann es den Schüler:innen gleichtun und ebenfalls in der KW 14 seine Umgebung nach bestem Vermögen von Unrat befreien. Anbei veröffentlichen wir diesbezüglich eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Treffpunkt Altes Rathaus Künzelsau

Am Freitag, den 08. April 2022 wird das Sammelergebnis von 11 bis 16 Uhr am Alten Rathaus in Künzelsau ausgestellt. Wer Müll gesammelt hat, kann ihn in dieser Zeit ans Alte Rathaus bringen. Zur Dokumentation wäre es gut, wenn der Müllbeutel beschriftet wäre: Ort und Dauer der Sammlung sollten vermerkt sein.

Auf los geht’s los! Der Klimabeirat und die Schülerinnen und Schüler freuen sich, wenn Künzelsau sauberer wird. Vielleicht führt der ausgestellte Müll der Flurputzete auch dazu, dass Passanten ihren Müll künftig vorschriftsmäßig entsorgen – oder gar nicht erst so viel Müll entstehen lassen.

Nach getaner Arbeit gibt es am 8. April ab 16.00 Uhr im Biergarten Künzelsau ein gemütliches Beisammensein und ein Freigetränk für alle freiwilligen Müllsammler:innen.

Die nächsten Termine der Arbeitsgruppen des Klimabeirats:

AG Energie: Donnerstag, 7. April 2022, 18.30 bis 21.00 Uhr

AG Begrünung (Startsitzung): Dienstag, 10. Mai 2022, 19.00 bis 21.30 Uhr

AG Abfallvermeidung: Mittwoch, 1. Juni 2022, 19.00 bis 21.30 Uhr

Ort: Georg-Wagner-Schule, Gebäude am Berg

Mitmachen sehr erwünscht; Anmeldung unter klimabeirat@kuenzelsau.de oder 07940/129-423

Strategie 2030

Im Rahmen des Prozesses „Künzelsau 2025 – Wie wollen wir 2025 in Künzelsau leben?“ befassen sich der Gemeinderat und die Stadtverwaltung schon seit längerem damit, die Zukunft Künzelsaus aktiv zu gestalten. Das Künzelsau klimapositiv wird, ist ein Hauptziel. Der Gemeinderat schreibt diesen Prozess jährlich fort und legt mit der „Strategie 2030“ gemeinsame Ziele für die nächsten Jahre fest. Im Jahr 2022 liegt der Fokus des städtischen Engagements auf den Bereichen Infrastruktur und Integration. Der Arbeitstitel, das Schwerpunktziel 2022, lautet deshalb kurz „Infrastruktur und Integration“. Mehr dazu ist auf der städtischen Homepage zu finden: http://www.kuenzelsau.de/Strategie2030

 

 

 

 

 

 




A6 / Öhringen: Unfall mit zwei Verletzten

Bei einem Unfall auf der Autobahn 6 in Richtung Nürnberg wurden zwei Personen verletzt. Die Autobahn musste für zwei Stunden voll gesperrt werden. Ein 42-Jähriger war am Dienstagvormittag mit seinem Audi A4 auf dem linken der drei Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Bretzfeld und Öhringen unterwegs. Der Audi-Fahrer kollidierte gegen 10.30 Uhr mit einem auf dem mittleren Fahrtstreifen fahrenden Lexus einer 54-Jährigen. Beide Fahrzeuge gerieten durch den Zusammenstoß ins Schleudern. Der Audi kollidierte mit der Mittelleitplanke, drehte sich und prallte in der Folge gegen einen Sattelzug auf dem rechten Fahrtstreifen. Durch die Kollisionen wurde der Audi-Fahrer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 54-jährige Lexus-Fahrerin wurde leicht verletzt. Ein zunächst alarmierter Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt und wurde entgegen erster Meldungen noch vor seinem Eintreffen an der Unfallörtlichkeit abbestellt.

Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Sie wurde gegen 13 Uhr wieder freigegeben. Die beiden Pkw mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 30.000 Euro.

Pressemeldung Polizei Heibronn

 




Stadt Öhringen schaltet Kontaktmöglichkeit für Geflüchtete und Helfer

Die Große Kreisstadt Öhringen hat eine Kontaktmöglichkeit eingerichtet, über die sich Geflüchtete, sowie Bürgerinnen und Bürger, die Menschen aufgenommen haben, mit Fragen an die Stadtverwaltung wenden können. Die Telefonnummer führt zum Team Integration und Flüchtlingsmanagement der Stadt. Sie ist die erste Anlaufstelle für Geflüchtete und informiert Hilfsbedürftige über das Registrierungsverfahren, sowie über Rechte und Pflichten eines Aufenthaltes in Deutschland. Dort werden zudem die unbedingt notwendigen Termine zur Registrierung im Einwohnermeldeamt und der Ausländerbehörde vergeben.

Ukrainisch sprechende Ehrenamtliche gesucht

Ehrenamtliche Hilfsangebote und Dolmetscherdienste, sowie ukrainisch sprechende Ehrenamtliche für unterstützende Beratungstätigkeiten, können ebenfalls bei der Integrationsberatung gemeldet werden. Sachspenden werden nicht gesammelt. Wer die Flüchtlingsarbeit in Öhringen unterstützen möchte, kann gerne auf das Konto des Kiwanis-Förderverein Hohenlohe e. V. spenden. Geldspenden nimmt auch Öhringens Partnerstadt Kędzierzyn-Koźle entgegen. Damit hilft sie Geflüchteten vor Ort und in Kędzierzyn-Koźles Partnerstadt Kalusch in der Ukraine. Dort werden dringend Lebensmittel benötigt.

Die Integrationsberatung ist unter der mobilen Rufnummer +49 (0)160 95965674, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Sie können ihr Anliegen auch per E-Mail an fluechtlingshilfe@oehringen.de senden.

Wohnraum dringend gesucht

Um dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung stellen zu können, bittet die Stadt Öhringen die Bevölkerung um Wohnraumangebote für Geflüchtete. Die Wohnungen sollten in bezugsfertigem Zustand sein und mindestens zwölf Monate zur Verfügung stehen. Es gibt die Möglichkeit einer Mietübernahme. Bitte melden sie Wohnraum telefonisch bei der Gebäudewirtschaft im Rathaus Öhringen unter 07941 68-203, Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.15 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr, oder ebenfalls per E-Mail an fluechtlingshilfe@oehringen.de.

Alte Turnhalle wird Unterkunft

Aktuell wird die Alte Turnhalle als Unterkunftsmöglichkeit umgebaut. Sie wird durch eine Messebaufirma in unterschiedlich große Räume aufgeteilt und bietet im April rund 50 Personen Platz.

Übersicht

Integrationsberatung: Telefon +49 (0)160 95965674, Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr, E-Mail fluechtlingshilfe@oehringen.de

Stadtbauamt/Gebäudewirtschaft: Telefon: 07941- 68-203, Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.15 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr. E-Mail: fluechtlingshilfe@oehringen.de

Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in Öhringen: Empfänger: Kiwanis-Förderverein Hohenlohe e. V. IBAN: DE80 6225 1550 0220 0445 54, Bank: Sparkasse Hohenlohekreis.

Infos zu Kiwanis gibt es unter www.kiwanis.de oder kiwanisclub-hohenlohe.de

Spendenkonto bei Öhringens Partnerstadt Kędzierzyn-Koźle: Empfänger: Stowarzyszenie „Trampolina“, IBAN: PL31 1600 1462 1029 8069 5000 0003 (Überweisung in Euro möglich), Stichwort: „Pomoc dla Ukrainy“. Bank: BNP Paribas Bank Polska S.A., BIC/SWIFT: PPABPLPK.

 

Pressemitteilung Große Kreisstadt Öhringen




Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann mahnt: „Mit Wasser sparsam umgehen“

Haushaltsheld, Physikwunder und Lebenselixier: Wasser ist unstrittig einer der essenziellsten Ressourcen allen Lebens. Um dies zu würdigen und an seine Bedeutung zu erinnern, rufen die Vereinten Nationen seit dem Jahr 1992 zum Weltwassertag am 22. März auf. Dieses Jahr unter dem Motto „Groundwater: Making the Invisible Visible“ – „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. Anbei veröffentlichen wir hierzu eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Wozu ein Weltwassertag?

Der Weltwassertag ist vor dem Hintergrund der Umsetzung der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und der darin enthaltenen wasserbezogenen Ziele anzusehen. Wasser ist eine begrenzte Ressource, die es zu schätzen und zu schützen gilt – insbesondere zu Zeiten des Klimawandels und der täglichen Belastung durch den Menschen.

KünWerke gewährleisten Qualitätsstandards des Wassers

Rund 830.000 Kubikmeter Wasser beziehen die städtischen KünWerke laut der Stadtverwaltung durchschnittlich in einem Jahr für die Versorgung der Einwohner:innen von Künzelsau und den Stadtteilen vom Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW).

Erneuerung von Haushaltsanschlüssen

Künzelsau ist, wie weitere hundert Städte und Gemeinden in Nordostwürttemberg, Mitglied in dem Zweckverband, dessen Vorsitzender Bürgermeister Stefan Neumann ist. „Durch den Zusammenschluss der Kommunen ist es möglich, von einem zentralen Wasserwerk Wasser mit hoher Qualität bei vergleichsweise niedrigen Betriebskosten zu liefern“, so Stefan Neumann. „Wasser war und ist eine wertvolle Ressource, mit der wir im Alltag sparsamen umgehen sollten.“

Vier Wasserwärter, Mitarbeiter der KünWerke, haben dennoch volle Tagespläne, um die Qualitätsstandards des Trinkwassers für die rund 15.600 Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau zu gewährleisten. Sie kontrollieren kontinuierlich die Wasserrohrnetze im Stadtgebiet und halten sie instand, sind bei der Behebung von Rohrbrüchen – egal zu welcher Tages- und Nachtzeit zur Stelle. Auch Haushaltsanschlüsse werden immer wieder erneuert, wie beispielsweise momentan in der Langenburger Straße im Zusammenhang mit der Baustelle für das Regenüberlaufbecken an der Kocherbrücke.

Zweckverband

Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg ist ein kommunaler Zweckverband, der hundert Städte und Gemeinden im Nordosten von Baden-Württemberg mit rund 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit Trinkwasser beliefert. Der Sitz ist in Crailsheim im Landkreis Schwäbisch Hall.

 

 




In der Pandemie 540 Minijobs im Hohenlohekreis verloren gegangen

Wenn Corona den Job kostet: In der Pandemie ist die Zahl der Minijobs im Hohenlohekreis deutlich zurückgegangen. Mitte vergangenen Jahres gab es im Landkreis rund 11.600 Stellen auf 450-Euro-Basis – das sind 540 weniger als zwei Jahre zuvor (minus 4 Prozent). Besonders betroffen ist das Gastgewerbe: Hier gingen im selben Zeitraum 250 Minijobs verloren – ein Einbruch von 19 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Minijobber Hauptverlierer der Pandemie

„450-Euro-Kräfte zählen zu den Hauptverlierern der Pandemie. Von der Küchenhilfe im Restaurant bis zur Verkäuferin an der Bäckereitheke – viele Minijobber leben in ständiger Angst, gekündigt zu werden. Dabei haben sie weder Anspruch auf das Arbeitslosen- noch auf das Kurzarbeitergeld“, kritisiert Burkhard Siebert, Geschäftsführer der NGG-Region Heilbronn. Der Gewerkschafter warnt davor, dass künftig noch mehr Menschen in solche unsicheren Jobs abrutschen könnten und damit zu prekären Bedingungen arbeiten müssten. „Wenn die Bundesregierung die Verdienstgrenze bei den Minijobs anhebt, dann dürfte das viele reguläre Arbeitsplätze verdrängen. Für die Betroffenen, zu einem Großteil Frauen, wird das zur Karrierefalle. Und spätestens im Alter ist Armut vorprogrammiert“, so Siebert.

Nicht automatisch arbeitslosenversichert

Nach den Plänen der Berliner Ampel-Koalition sollen Minijobber künftig 520 statt wie bislang 450 Euro im Monat verdienen können – ohne dafür beispielsweise automatisch arbeitslosenversichert zu sein. Den entsprechenden Gesetzentwurf, über den der Bundestag noch im Frühjahr beraten wird, kritisiert die Gewerkschaft scharf: „Die Politik baut prekäre und krisenanfällige Stellen weiter aus, statt sie einzudämmen. Das ist ein Irrweg – gerade nach den Erfahrungen mit Corona. Viele Minijobber haben bei der Kurzarbeit in die Röhre geguckt oder ihre Stelle verloren.“

Gewerkschaft NGG fordert Sozialversicherungspflicht für Minijobber

Die NGG verweist auf den Koalitionsvertrag. Darin schreiben SPD, Grüne und FDP, es müsse verhindert werden, „dass Minijobs als Ersatz für reguläre Arbeitsverhältnisse missbraucht oder zur Teilzeitfalle werden“. Die Gewerkschaft ruft deshalb die heimischen Bundestagsabgeordneten der Ampel-Koalition dazu auf, sich an dieses Versprechen zu halten und „das Gesetz auf solide Füße zu stellen“. Abhilfe könne langfristig allerdings nur eine grundlegende Reform schaffen: Für Minijobs müsse bereits ab dem ersten Euro die Sozialversicherungspflicht gelten. Erst wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden.

Arbeitsverträge mit Perspektive und sozialem Netz gegen den Fachkräftemangel

Nach Einschätzung von NGG-Regionalchef Burkhard Siebert hätte dies positive Effekte vor Ort: „Die Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs würde dabei helfen, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Im Hohenlohekreis klagen vor allem Hoteliers und Wirte, kein Personal mehr zu finden. Aber Fachleute gewinnt man nicht, indem man kaum abgesicherte Stellen mit wenigen Wochenstunden bietet, sondern reguläre Arbeitsverträge mit Perspektive und sozialem Netz. Davon würden am Ende alle profitieren – die Beschäftigten, die Betriebe und durch höhere Einnahmen auch der Staat und die Sozialversicherungen.“

Pressemitteilung Gewerkschaft NGG