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„Ein Bürgermeister ist für die Menschen da und nicht umgekehrt“

Nicht mal einen Monat bleibt den Kandidaten noch Zeit, die Ingelfinger von sich als Rathauschef zu überzeugen. Seit Montag, den 11. April 2022, ist klar: In Ingelfingen bewerben sich Klaus Schmitt und der amtierende Bürgermeister Michael Bauer um das Amt. Während Niedernhall nur einen Kandidaten hat: den amtierenden Bürgermeister Achim Beck. Auch im Nachbarstädtchen Niedernhall wählen die Einwohner:innen am 08. Mai 2022 ihren neuen Rathauschef.

„Ich bin froh, dass ich mich beworben habe“

Dr. Sandra Hartmann hat mit Ingelfingens Bewerber Klaus Schmitt gesprochen, wie seine nächsten Wochen ausschauen.

GSCHWÄTZ: Wie geht es Ihnen am heutigen Tag, nachdem nun klar ist, dass es keinen weiteren Bewerber um das Amt des Ratshauschefs in Ingelfingen geben wird?

„Keine Chance auf einen Wechsel“

Schmitt: Nachdem es keine weiteren Mitbewerber gibt, bin ich umso mehr froh, dass ich mich beworben habe. Sonst wäre Herr Bauer der einzige Kandidat und damit hätte Ingelfingen keine Chance auf einen Wechsel gehabt.

GSCHWÄTZ: Warum wünschen Sie sich einen Wechsel für Ingelfingen?

Schmitt: Weil ich der Meinung bin, dass in Ingelfingen in den vergangenen 16 Jahren zwar viele Dinge angegangen wurden, aber es gibt darüber hinaus viele Projekte, die der Aufmerksamkeit wert sind, auch wenn es keine Fördergelder dafür gibt.

GSCHWÄTZ: Welche Projekte zum Beispiel?

Die Kindergärten zum Beispiel. Im Kindergarten Pusteblume etwa gibt es Risse in den Decken, im Boden, an den Wänden. Die Stadtverwaltung hat hier bislang nichts unternommen.

GSCHWÄTZ: Wie schauen nun bei Ihnen die nächsten Wahlkampfwochen aus bis zur Wahl am 08. Mai 2022?

„Der Fokus liegt in den Teilorten“

Schmitt: Der Fokus liegt auf den Teilorten, um dort näher auf die Themen einzugehen, die die Menschen interessieren. Ich war vorher schon in Gesprächen mit den Menschen und habe Ortsbegehungen gemacht und freue mich auf weitere Dialoge. Bislang habe ich sehr viele positive Rückmeldungen für meine Kandidatur bekommen. Viele Menschen sind frustriert, dass ihr Engagement nicht entsprechend gewürdigt wird, dass Dinge immer wieder zurückgestellt werden. Bei der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und anderen Organisationen oder den Teilorten kann man noch einiges verbessern. Ich war gestern bei Gemü und habe gefragt, was sie von einem Bürgermeister erwarten, ich bin im Gespräch mit Kirchenvertretern, mit den Vereinen. Weitere Gespräche mit Wirtschaftsvertretern sind vorgesehen mit dem Fokus darauf, wir man als Team Ingelfingen stärken kann.

GSCHWÄTZ: Herr Bauers Plakate kann man schon überall sehen. Wo sind ihre?

Schmitt: Die kommen demnächst. Die Flyer haben meine Frau und bereits in jeden Briefkasten in Ingelfingen und den Teilorten verteilt. Vier Tage bei Eis und Schnee im April. Aber dadurch haben wir auch viele Rückmeldungen von Einwohner:innen bekommen.

GSCHWÄTZ: Haben Sie auch gemeinsame Wahlkampfauftritte mit Herrn Bauer?

Schmitt: In jedem Teilort gibt es gesonderte Einzeltermine von mir, bis auf den 28. April 2022 in der Turnhalle in Ingelfingen um 19 Uhr. Das ist eine städtische Veranstaltung. Da sind wir gemeinsam vor Ort.

GSCHWÄTZ: Haben Sie seit Ihrer öffentlichen Kandidatur mit Herrn Bauer persönlich gesprochen?

Schmitt: Nein, bislang nicht.

„Auf mein Wort kann man sich verlassen“

GSCHWÄTZ: Was unterscheidet Sie von Herrn Bauer?

Schmitt: Letzten Endes möchte ich gar nicht so sehr auf die Unterschiede schauen, sondern mehr darauf, was mich ausmacht. Ich gehe auf die Menschen zu, auf mein Wort kann man sich verlassen, ich möchte hören, was die Einwohner:innen brauchen, um daraus eine gute Politik zu machen. Ein Bürgermeister ist für die Einwohner:innen da und nicht umgekehrt. Dafür stehe ich.

GSCHWÄTZ: Was würde Ihr erstes großes Projekt sein, wenn Sie gewählt werden würden?

Schmitt: Ich habe von einem Bürgermeister den Rat bekommen, die Sachen langsam anzugehen. Ich würde mir daher erst einmal von der Verwaltung und den Prozessen ein Bild machen und mit den Menschen ins Gespräch kommen wollen, wo sie noch Verbesserungsvorschläge hätten. Und dann kommen die ersten Projekte, wie etwa die Erneuerung der Spieplätze, da wo es nötig ist, und eine vertiefende Kommunikation mit den Teilorten.

 




Toter Fötus in Plastiktüte im Wald gefunden

In Jagsthausen (Kreis Heilbronn) haben Mitarbeiter einer Firma am Samstagnachmittag einen toten menschlichen Fötus entdeckt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der männliche Fötus in einem kleinen Waldgebiet am Jagstufer in der Nähe einer Pumpstation gefunden. Er lag zusammen mit Hygieneartikeln in einer Plastiktüte. Für eine Lebendgeburt lägen keine Hinweise vor, heißt es. Die Ermittler gehen von einer Fehl- oder Totgeburt aus. Es konnten keine äußeren Verletzungszeichen und somit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden festgestellt werden, so die Polizei weiter. Wer die Eltern sein könnten, sei unklar. Die Polizei ermittelt.




Kleines Ostergeschenk mit positivem Effekt

 

Wer noch ein Last-Minute-Ostergeschenk sucht und nebenbei noch etwas Gutes tun will, kann jetzt bei Christa Zeller oder in der Redaktion GSCHWÄTZ (WhatsApp: 0172/68 78 474 oder per Mail: info@gschwaetz.de) einen Gutschein zum Kauf von afrikanischer Kunst holen und weiterschenken.

Kunst aus Zimbabwe hat die Ingelfingerin Christa Zeller mitgebracht und stellt diese ab Donnerstag, den 14. April 2022 in den GSCHWÄTZ Redaktionsräumen in der Gaisbacher Straße 6 in Künzelsau aus, inklusive Führung und Verkauf.

Damit finanziert Christa Zeller ein Kindergartenprojekt in Zimbabwe sowie das neu hinzu gekommene Grundschulprojekt sowie ein Frauenprojekt. Damit sollen Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit geführt werden und Kindern aus ärmeren Familien die Chance auf Bildung gegeben werden.

Der Erlös fließt des Kunstverkaufs fließt zu 100 Prozent in eine gute Tat. Die gelernte Erzieherin Christa Zeller engagiert sich in Afrika schon seit Jahrzehnten und ist auch mehrere Monate im Jahr vor Ort.




Vollsperrung Kreuzung Kocherbrücke Künzelsau ab 13. April 2022

„Wenn es weiterhin so gut läuft und auch das Wetter in den nächsten Wochen mitspielt, können wir die Bauarbeiten wie geplant durchziehen und Ende Mai die Straßensperrungen ganz aufheben“, stellt Simone Mitsch von den KünWerken zufrieden fest. Gemeinsam mit den beteiligten Firmen hat sie es geschafft, dass die Arbeiten an der Baustelle im Kreuzungsbereich Mergentheimer Straße/Langenburger Straße/Kocherbrücke in Künzelsau bisher immer innerhalb der geplanten Bauzeiten und schneller als geplant ablaufen konnten. Und, die Chancen stehen gut, dass es weiter so gut vorangeht.

Verkehrsführung

Aktuell waren die Mergentheimer Straße und Kocherbrücke stadteinwärts für den Verkehr frei befahrbar (Bauphase 2). Das ändert sich in dieser Woche: Ab Mittwoch 13. April bis voraussichtlich 3. Mai 2022 ist der komplette Kreuzungsbereich Mergentheimer Straße/Kocherbrücke/Langenburger Straße für den Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich auch weiterhin Wegen passieren. Die Bauleitung bittet jedoch dabei achtsam zu sein.

So ist die Verkehrsführung während der aktuellen Bauzeitenplanung vorgesehen:

Bauphase 2 – bis 12. April 2022: Langenburger Straße, Mergentheimer Straße und Kocherbrücke stadteinwärts frei. Bauphase 3 – entfällt.

Bauphase 4 – 13. April bis voraussichtlich 3. Mai 2022: Vollsperrung des kompletten Kreuzungsbereichs. (siehe Plan).

Umbauphase Baustelle – Am Mittwoch, 4. Mai 2022 wird die Beschilderung umgebaut, da im Anschluss an die Asphaltarbeiten im Kreuzungsbereich die Fahrbahndeckenerneuerung der B 19 von der Einmündung Wertwiesen bis zur Sparkasse erfolgt. An diesem Tag ist mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Stadtverwaltung bittet deshalb die weiträumige Umleitung zu nutzen.

Bauphase 5 – 5. bis 20. Mai 2022: Vollsperrung von der Wertwiesen-Einmündung bis zum Parkplatz Sparkasse.


Ab 13. April bis voraussichtlich 5. Mai 2022 ist der Kreuzungsbereich bei der Kocherbrücke in Künzelsau komplett gesperrt. Plan Scanner GmbH.




Jugendarbeit in Künzelsau: Zwei Neue im Team und wieder unter dem Dach der Stadtverwaltung

Seit Anfang des Jahres gibt es einige Veränderungen im Jugendreferat bei der Stadtverwaltung Künzelsau. Jugendreferent Ivan Marjanovic leitet das neu aufgestellte Team. Der 46-jährige Sozialpädagoge war vorher in der Schulsozialarbeit tätig und will einige Veränderungen nach einer eher ruhigeren Phase im Jugendreferat und den dazugehörigen Jugendhäusern angehen.

Vermehrt Angebote für Kinder und Jugendliche

Im Jugendblockhaus im Stadtteil Taläcker und im Jugendzentrum ‚Z‘ in der Künzelsauer Innenstadt soll es künftig wieder vermehrt Angebote für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersgruppen geben. Diese werden nach und nach integriert und in Absprache mit den Kindern und Jugendlichen angepasst. Unterstützt wird Ivan Marjanovic von der langjährigen Mitarbeiterin Olga Lindt, die seit 25 Jahren pädagogisch im Jugendreferat arbeitet und die Jugendhäuser mit aufgebaut hat. Laura Bobrich ist auch seit Januar dabei und vervollständigt das Team als stellvertretende Jugendreferentin. Die 30-jährige Sozialpädagogin hat seit ihrem Studium schwerpunktmäßig im Bereich Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet. Auch mit den ortsansässigen Schulen und Vereinen soll es wieder vermehrt Kooperationen in der Zukunft geben.

Organisatorische Veränderungen

Seit Januar ist das Jugendreferat organisatorisch beim Hauptamt der Stadtverwaltung Künzelsau angedockt. „Gemeinsam mit dem Team des Jugendreferates nehmen wir alle inhaltlichen Aspekte in enger Zusammenarbeit in Angriff“, schildert die stellvertretende Hauptamtsleiterin Julia Knobel.

Kennenleernen und Reinschnuppern

„Unser neu aufgestelltes Trio präsentiert sich auch öffentlich am Freitag, 1. Juli 2022 beim Tag der offenen Tür im ‚Z‘“, so Ivan Marjanovic. „Zum Kennenlernen und Reinschnuppern seid Ihr aber schon vorher eingeladen.“ Laura Bobrich ergänzt: „Euch erwartet eine coole Location mit Billard, Darts, einer Bar und mehr. Schaut einfach mal bei uns im ‚Z‘ vorbei.“

Treffpunkt für alle Kinder und Jugendlichen

Das Jugendzentrum ist für alle Kinder und Jugendliche ohne vorherige Anmeldung geöffnet. Natürlich orientieren sich die Zugangsbedingungen an den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Die aktuellen Öffnungszeiten im Jugendzentrum ‚Z‘ in Künzelsau in der Lindenstraße 18 sind:
Montag- Donnerstag von 15 bis 20 Uhr;
Freitag von 15 bis 21 Uhr;
Jeder erste Samstag im Monat von 15 bis 20 Uhr.

Die aktuellen Öffnungszeiten im Jugendblockhaus Taläcker, Lipfersberger Weg 4 sind:
Montag und Freitag von 15 bis 20 Uhr,
Mittwoch von 17 bis 20 Uhr.

Pressemeldung Stadt Künzelsau




AfD Hohenlohe begrüßt das Scheitern der Impfpflicht

Die gesetzliche Impfpflicht für alle Deutschen ab 60 Jahren wurde am Donnerstag im Bundestag mehrheitlich abgelehnt. Mit insgesamt 296 Ja-Stimmen und 378 Nein-Stimmen erhielten die Impfpflicht-Befürworter eine erstaunlich klare Abfuhr. Der AfD-Kreisvorstand begrüßt, dass die AfD-Bundestagsfraktion geschlossen gegen das Vorhaben gestimmt hat, weil es von reiner Willkür geprägt ist. Eine Corona-Impfung schützt weder zuverlässig vor einer Infektion, noch vor einer Weiterverbreitung des Coronavirus an andere Menschen, weshalb ein staatlich verordneter Eingriff in die körperliche Unversehrheit nicht gerechtfertigt sei.

Der Erfolg ist auch den hunderttausenden von Menschen zu verdanken, die deutschlandweit seit Monaten ihre Grundrechte wahrgenommen haben und trotz Verbotsversuchen und medialer Anfeindung friedlich auf die Straße gehen.

Sprecher Udo Stein gratuliert insbesondere auch den „Spaziergängern“, die in Crailsheim, Schwäbisch Hall und Hohenlohe und zahlreichen Kommunen seit Monaten für ihr berechtigtes Anliegen Gesicht zeigen.

Stein, der selbst bei mehreren Spaziergängen dabei war, mahnt zur weiteren Wachsamkeit.

Pressemitteilung AfD Hohenlohe




Stadt plant Flüchtlingsunterkunft für rund 150 Menschen auf ehemaligem Kerl-Areal

Hier die vollständige Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 13. April 2022:




Bürgermeister Stefan Neumann lädt zur Bürgersprechstunde ein

Die nächste Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Stefan Neumann findet am Mittwoch, 13. April 2022 von 17 bis 18 Uhr statt. Das Gespräch kann telefonisch, per Video-Konferenz oder persönlich – im Rathaus, Zimmer 201 – stattfinden. Wer ein Anliegen hat, wird gebeten sich vorher anzumelden im Büro des Bürgermeisters bei Sibylle Fünfer, 07940 129-101, sibylle.fuenfer@kuenzelsau.de .

KünzelSchau

In der Regel freitags informiert Bürgermeister Stefan Neumann per Video in der „KünzelSchau“ über aktuelle Themen von der Arbeit der Stadtverwaltung und anstehende Termine. Die Videos sind über den städtischen YouTube- und Facebook-Kanal abrufbar.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Start der kleinen Wahlkampftournee von Klaus Schmitt in Diebach

Pressemitteilung Bürgermeisterkandidat Klaus Schmitt




Kindern Bildung bieten & Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit führen

94 Prozent der Männer arbeiten nicht oder wenn dann schwarz, schildert Christa Zeller in einem GSCHWÄTZ-Videointerview mit GSCHWÄTZ-Redakteur Matthias Lauterer die prekäre Situation vieler Familien in dem afrikanischen Staat Zimbabwe. Seit Jahren baut die Ingelfingerin dort Hilfsprojekte auf. Was angefangen hat mit einem Kindergarten, umfasst mittlerweile eine Grundschule sowie ein Frauenprojekt.

Nun gibt es in den GSCHWÄTZ-Redaktionsräumen eine Ausstellung mit Führungen und Verkauf in den GSCHWÄTZ-Redaktionsräumen. Der Erlös fließt zu 100 Prozent in Kinder- und Frauenprojekte von der Ingelfingerin Christa Zeller und ihrem Team aus dem Hohenlohekreis.

Christa Zeller: Das Frauenprojekt hat sich entwickelt, weil die Mütter unserer Kinder, also gerade diese bitterarmen Frauen, erst mal in diesem Patriarchat zu kämpfen haben und meistens von ihren Männern kaum unterstützt werden. Viele unserer Frauen sind auch alleinstehend und kämpfen sich halt mehr schlecht als recht durch das Leben.

Den Frauen „Handwerkszeug an die Hand geben, damit sie selbstständig werden können“

Wir wollten ihnen Handwerkszeug an die Hand geben, damit sie selbstständig werden können, damit sie auch selbstbewusst werden können, und haben dieses Frauenprojekt gegründet. Und das ist inzwischen so dermaßen erfolgreich geworden, weil wir mit den Frauen verschiedene Produkte herstellen, die sie auf dem hiesigen Markt dort, also auf dem lokalen Markt verkaufen können. Das ist einmal Erdnussbutter, die Frauen stellen Erdnußbutter her und verkaufen sie.

Auf dem Weg zur Erdnußbutter. Foto: privat

Wir haben inzwischen eigentlich alles vor Ort. Wir haben eine Roestmaschine, die wir selbst gebaut haben. Wir haben eine Presse und dann wird die Erdnussbutter hergestellt und verkauft.

Austernpilze – vielseitg verwendbar

Dann haben wir, und das ist eigentlich das größte Projekt und unser ganzer Stolz ist eine Mushroom-, also Pilzzucht. Wir züchten Austernpilze. Wir haben dazu jetzt auch ein richtiges Haus gebaut mit zwei großen dunklen Räumen mit Beregnungssystem.

Frauenprojekt: Austernpilzzucht. Foto: privat

Da haben wir Geld von der deutschen Botschaft bekommen und wird jetzt in großem Stile gemacht und der Markt ist groß, ist billiger wie Fleisch. Man kann es aber auch ein bisschen wie Fleischersatz kochen, man kann es trocknen und dementsprechend auch lange halten. Die schmecken auch getrocknet unheimlich gut. Man kann es pulverisieren, sodass es dann Pilzsuppe gibt. Also da gibt es ganz viele Möglichkeiten und wir arbeiten mit der Universität dort zusammen, die das als Forschungsprojekt und uns da mit Rat und Tat zur Seite steht.

Unterstützung von der Hochschule Künzelsau

Und wir arbeiten – das ist das Tolle – auch mit der deutschen Universität hier in Künzelsau zusammen. Schon lange, weil ich hier ja gearbeitet habe. Und da kommt jetzt im September eine Professorin nach Simbabwe, die für soziales Management in Deutschland zuständig ist, also in Künzelsau internationales Sozialmanagement unterrichtet, und die möchte zusammen mit Studierenden dieses Frauenprojekt auch noch mal begleiten, also wissenschaftlich begleiten. Genau das ist der Hintergrund. Genau.

GSCHWÄTZ: Es geht im Wesentlichen darum, den Frauen eine eigene Perspektive zu geben, auch wirtschaftlicher Art?

Christa Zeller: Genau. Und die bekommen auch Kurse. Also die bekommen Kurse in Marketing, in Finanzierung, in ganz unterschiedlichen Bereichen, um sie dort auch fit zu machen.

Einheimische Frauen bilden einheimische Frauen aus

Und vor allen Dingen, sie bekommen die Kurse und das alles von einheimischen Frauen. Wir sind da sehr vernetzt in der Stärkung des Selbstbewusstseins. Was habe ich eigentlich als Frau für Rechte? Wo muss ich meinem Mann sagen: Stopp, bis hierher und nicht weiter? Und wie mache ich das in so einem Patriarchat? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Also, wie kann dieses Frauenprojekt einfach auch uns Stütze und Hilfe in unserem Lebensalltag sein? Das sind alles Dinge, die wir da in in so einer Art von Workshops mit den Frauen zusammen machen.

GSCHWÄTZ: Was arbeiten denn die Männer dieser Frauen?

Männer arbeiten meist nichts – die Arbeitslosigkeit liegt bei 94%

Christa Zeller: Meistens nichts. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 94 %. Und die wenigen, die arbeiten, die arbeiten irgendwo schwarz und schürfen nach Diamanten oder nach Gold. In der Schwarzarbeit, ja, ein paar auch in dieser Industrie. Dann sind einige natürlich im Government angestellt, die sind aber alle korrupt. Es gibt Lehrer, aber die müssen schauen, dass sie nebenher Geld verdienen, weil sie mit den 70, 80 US-Dollar im Monat praktisch nichts kaufen können und nicht mal den Transport bezahlen können zu ihrer Schule. Und das ist auch jetzt noch ein ganz großes Problem. Wir haben gerade im Moment finanziell eine große Herausforderung, weil unsere Spenden schon allein durch Corona eingebrochen sind.

Spendeneinbruch durch Corona

Christa Zeller mit „ihren“ Kindergartenkindern. Foto: privat

Wir konnten also unsere Spenden, Akquise, die ganzen Veranstaltungen, die wir geplant haben, nicht durchführen wegen Covid. Und jetzt kommt noch der Ukraine-Krieg hinzu, der in Simbabwe extreme Auswirkungen hat. Das Benzin ist dort auch hochgeschossen und dementsprechend natürlich alle anderen Preise, was kein Mensch mehr bezahlen kann. Und wir müssten eigentlich unsere Gehälter von unseren Mitarbeitern, wir haben neun Mitarbeiter vor Ort, die müssen wir eigentlich angleichen und wir können es aber nicht. Und da sind wir gerade dabei, eine Spenden Akquise zu machen – deswegen auch die Ausstellung im Geschwätz -, um da Gelder reinzubekommen, damit wir diese finanzielle Herausforderung, der wir im Moment gerade uns gegenübergestellt sind, dass wir die meistern können.

GSCHWÄTZ: Das heißt, es gibt keinen Tourismus mehr dort? Wahrscheinlich gab es vorher auch nicht sehr viel Tourismus?

Christa Zeller: Doch, der Tourismus war gut. Zimbabwe war ein sehr gut vernetztes und sehr attraktives Land, weil es ein wunderschönes Land ist. Der einzige Mangel ist, dass es keinen Zugang zu einem Meer hat.

Traumhafte Landschaften, Tiere – eigentlich ein Touristenparadies

Die Farben von Mutare. Foto: privat

Aber ansonsten hat es wirklich alles, was man sich vorstellen kann: wunderschöne Berge, traumhafte Landschaft, traumhafte Wasserfälle. Dann natürlich das Lowveld mit den ganzen Tieren. Da gibt es … man findet in Simbabwe alles, was man will und alle fünf Big Fives. Simbabwe hat auch … von der Flora her ist es einfach traumhaft schön. Und deswegen gab es viele Touristen, die aber wie gesagt, im Moment auch wegen der politischen Lage nicht kommen.

GSCHWÄTZ: Du hast gerade das Wort von der Ausstellung im Geschwätz genannt. Da ist mir ein Bild aufgefallen. Und zwar zeigt es eine Szene, wo ein Überlandbus an einer Bushaltestelle ist. Und deswegen jetzt die Frage. Wie sieht es denn generell mit der Infrastruktur aus in Simbabwe? Also Verkehr, Elektrizität bis hin zu Internet.

Afrikanische Kunst im GSCHWÄTZ. Foto: GSCHWÄTZ

Christa Zeller: Also das Internet ist eigentlich – wenn man Geld hat, wenn man es bezahlen kann – eigentlich ganz gut aufgestellt. Es ist ja in allen afrikanischen Ländern so, aber wie gesagt ist es teuer. Die Infrastruktur mit Bussen war eigentlich gegeben, aber inzwischen ist es so, dass die Busse dermaßen überaltert sind, dass sie also halt leider unheimlich oft liegen bleiben und es extrem viele Unfälle gibt. Und zwar … die sind dann aber alle immer gleich ganz furchtbar, also oft mit vielen, vielen Toten. Dann ist es auch so, dass natürlich die Busse jetzt extrem teuer geworden sind. Also von A nach B zu fahren ist einfach schwierig. Und dann? Und es gibt natürlich den Individualverkehr, klar. Aber auch da müssen die Leute erst mal Geld haben, um das Benzin zu kaufen. Ja, so sieht das im Moment aus. Also wie gesagt, die Zukunft ist, wir haben letztes Jahr schon gedacht, die ist düster, aber jetzt wirds noch düsterer, auch durch diese Kriegsauswirkungen auch.

Ukrainekrieg wirkt sich bis Simbabwe aus

Mehl zum Beispiel gibt es kaum noch, weil die das auch viel von der Ukraine importieren. Das, was nicht selber anbauen konnten, wird, wurde von der Ukraine reingebracht oder viel von der Ukraine. Und im Moment gibt es auch wieder eine Mehl-shortage. .

GSCHWÄTZ: Das ist ja auch interessant, wie weit sich das dieser Krieg vor unserer Haustür dann doch weltweit bemerkbar macht.

Mensch? Afrikanische Kunst im GSCHWÄTZ. Foto: GSCHWÄTZ

Christa Zeller: Und das ist auch der Grund, warum ich jetzt eigentlich auch so die Werbetrommel rühre. Wir dürfen nicht vergessen in dem ganzen Leid, das in der Ukraine herrscht … Ich will das auch absolut nicht schmälern, aber im Moment geht doch unser ganzes Geld, unser ganzer Fokus, das geht alles in die Ukraine und wir vergessen dabei, dass das es extreme Auswirkungen weltweit hat.

„Wenn wir nicht weiterhin unsere Leute unterstützen, dann überlegen die sich, auch ins Ausland zu gehen.“

Und wenn wir jetzt auch vergessen, dass wir andere Projekte, die wir eigentlich bisher unterstützt haben, nicht mehr unterstützen, dann hat es einen Effekt, der uns später auch mal ganz extrem wieder zurückschlagen kann. Also, wenn wir nicht weiterhin unsere Leute unterstützen, dann überlegen die sich, auch ins Ausland zu gehen. Und genau das wollen wir eigentlich mit unserer Arbeit verhindern. Wir möchten den Menschen in ihrem Land eine Perspektive geben. Und dass sie dort bleiben können und dort einfach auch glücklich sein können. Und das wollen sie auch. Die, die lieben alle Simbabwe, die wollen nicht gehen. Aber die finanzielle Lage ist leider so, dass viele dazu gezwungen werden oder die wirtschaftliche Lage. Und das hat der Krieg eben dann noch mal verstärkt.

43.000 Euro jährlich benötigt

GSCHWÄTZ: Jetzt hast du das Wort Zukunft benutzt. Was plant der Verein? Was planst du? Was plant ihr an zukünftigen Projekten in oder für Simbabwe?

Christa Zeller: Wir müssen im Moment gerade schauen müssen, dass wir unseren Kindergarten und unsere Schule und das Frauenprojekt soweit weiterlaufen lassen können, dass wir alle Leute bezahlen können. Wir brauchen ungefähr zwischen 42.000 und 43.000 € im Jahr, um das Ganze zu finanzieren. Und das ist erst mal unser größtes Ziel, dass wir das dieses Jahr hinbekommen. Dann haben wir letztes Jahr eine kleinere Solaranlage gebaut, weil die Elektrizität sehr, sehr unzuverlässig ist. Die möchten wir gerne ausbauen. Das ist ein weiteres. Da brauchen wir also noch mal ein paar Tausend Euro, damit wir frei von der staatlichen Elektrizität sind. Das ist eine Sache. Dann haben wir vor zwei Jahren auch einen Wassertank gebaut, wo wir Regenwasser sammeln. Das möchten wir auch noch einmal ein bisschen ausbauen, weil wir einen großen Garten haben. Und unser großes Ziel ist es eigentlich, autark zu werden, dass wir auch mit dem Garten unsere Leute und unsere Kinder versorgen können. Und dazu brauchen wir auch das Wasser und das muss dann auch noch mal ausgebaut werden. Wir müssen auch zur Sicherheit, das ist ein anderes Projekt, eine eigene Wall, also einen nicht Zaun, sondern eine Art … ja, doch: eine Umzäunung um das Gebäude machen. Das ist auch noch mal ein größerer Zukunftsbrocken. Und dann haben wir natürlich auch noch andere Dinge, nämlich Kultur und Kunst, die wir ganz stark unterstützen. Und gerade, weil die jungen Künstler einfach wenig Chancen haben, auf dem jetzigen Markt Fuß zu fassen, geht auch da immer wieder Geld hin. Wir hatten vor zwei Jahren vier Künstler hier in Deutschland und hatten eigentlich ein riesiges Programm geplant, hatten eine große Ausstellung in der Sparkasse in Künzelsau und da kam Corona und hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.GSCHWÄTZ: Du  hast du von Finanzierung gesprochen und wie wichtig das ist, da auch Geld zu akquirieren. Eine der Möglichkeiten ist es, Produkte aus dem Land hier zu verkaufen. Und genau das hast du vor und deswegen hast du im Moment eine Ausstellung in den Räumen der GSCHWÄTZ-Redaktion. Vielleicht erzählst du zuallererst Male bissle, was dahinter steckt, wer die Künstler sind und und wie die sich finanzieren in Simbabwe.

Ausstellung: „Ich kenne alle Künstler persönlich“

Christa Zeller: Ja, ich kenne die Künstler alle persönlich. Und das ist eigentlich das Schöne an der Sache, dass ich einfach auch die diese persönliche Beziehung zu ihnen habe. Wie finanzieren sich die Künstler? Gute Frage. Im Moment gibt es ja keine Touristen dort, die Kunst kaufen könnten. Und die wenigen, die jetzt die Kunst kaufen, ja, die sind natürlich hart umworben. Unterm Strich: den Künstlern geht’s ziemlich dreckig und ich bin im Moment mit ein paar anderen Deutschen, die das auch machen .. wir sind die Einzigen, denen sie ihre Kunst auch verkaufen können. Und mein Credo ist auch, dass ich sie da jetzt nicht absolut runter handel, sondern dass ich faire Preise bezahle und dann schaue, wie wir die Sachen nach Deutschland bekommen. Die Kunst selber ist in Simbabwe ganz stark verankert. Das Land ist, also die Menschen dort, die sind unheimlich künstlerisch und sehr kreativ veranlagt. Die Shona Skulpturen kommen aus Simbabwe, su 1820 1830 hat das angefangen, eigentlich auch mit Missionaren, dass sie Steine bearbeitet haben und dann auch ihren ganzen Ausdruck und auch ihre Religion in diese Steine hineingearbeitet haben.

GSCHWÄTZ: Was bedeutet „Shona-Skulpturen“?

Christa Zeller: Shona ist der Name des Volkes dort unten, also etwa 80 oder 85% der Simbabwer sind Shona, die andere sind Ndebele. Die Ndebele sind die, die eigentlich aus Südafrika kommen, die wie die Miriam Makeba diesem Klick laut in ihrem in ihrer Sprache haben. Aber die Shona ist eigentlich die größte Kultur dort und deswegen heißt es Shona Art oder Shona Sculpture. Und wenn mal jemand Shona googelt, dann findet er auch in Deutschland ganz viele Galerien, die das verkaufen, zu horrenden Preisen übrigens und dort für einen Appel und ein Ei kaufen. Die Steine sind alles lokale Steine, keine Soap Stones, keine weichen Steine. Also ich kaufe keine weichen Steine mehr. Gibt’s eigentlich auch ganz wenig nur noch in Simbabwe. Die meisten arbeiten wirklich mit guten Hard Stones, da gibt es natürlich auch Abstufungen. Und da gibt es welche, die viel härter sind wie die anderen, wie beim Holz auch. Also das ist so der eine Bereich, diese Shona Skulptur.

Tatenda Gwarada, „dead wood sculptor“. Foto: privat

Dann habe ich ganz besonders, weil ich diesen Künstler sehr schätze, das ist Tatenda Gwarada, der auch in Deutschland war. Der ist ein Dead Wood Sculptor, also ein Holz Künstler, der mit totem Holz arbeitet. Der verschwindet das immer für ein, zwei Wochen in den Busch und zieht dann da das tote Holz raus, was zum Teil einfach auch schon unheimlich gut abgelagert ist. Er arbeitet ganz ganz viel mit Ebenholz. Da hat ihm leider Idai, also dieser Sturm, ihm sehr zugetragen – der hat sehr viel Holz umgemacht. Das holt er jetzt raus und bearbeitet es, macht traumhaft schöne Sachen. Was bekannt ist in Künzelsau und Ingelfingen, sind seine Vögel, die verkaufe ich ja schon seit vielen Jahren von ihm. Und dann macht er aber auch ganz viele Möbel. Er hat im Kindergarten eine Riesengiraffe gemacht, wo die Kinder zwischen den Beinen schaukeln. Er hat uns ein Klettergerüst gemacht. Das ist ein Büffel, ein Kletterhaus mit lauter Tieren dran und ganz ganz toll. Das ist also einer, der mit dem Holz arbeitet. Dann haben wir natürlich auch malende Künstler.

Eddy Hladwajo. Foto: privat

Da ist Eddy Hladwayo zu nennen, der auch sehr eng mit uns verbunden ist, er ist auch ein ehemaliges Kindergartenkind von mir. Sein Vater hat mit meinem Mann damals unterrichtet an der Schule, also auch ein ganz alter Freund von mir, der sehr stark auf die Frauen fokussiert, also die schwere Last der Frauen in Simbabwe.

Afrikanische Kunst im GSCHWÄTZ. Foto: GSCHWÄTZ

Er ist ein sogenannter Frauenfan und malt hauptsächlich Frauen, die einfach seine Bilder sind, zum Teil sehr traurig auch. Die haben auch alle eine Geschichte, weil er auch ein Poet ist und meistens ein Gedicht dazu schreibt.

William Zuze. Foto: privat

Christa Zeller: Dann haben wir ganz viel in der Ausstellung von William Zuze. Das sind diese wahnsinnig farbenfrohen und starken Farben, die einfach so das tägliche Leben einfangen. In Simbabwe also die Baumwollernte, die Orangenernte, dann am der Busstation, wo ein mordsmäßig Gewimmel ist … Da gibt es ein Bild – ich weiß gar nicht, ob es eine Ausstellung hängt, wo mindestens 20 Leute drauf sind, und der eine greift zu dem anderen in die Tasche rein und klaut ihm sein Portemonnaie. Das finde ich absolut witzig. Er beschreibt einfach diese fröhliche, bunte Art, die die Menschen trotz ihrer schweren Arbeit  ausstrahlen. Das ist William Zuze. Dann haben wir natürlich ganz viel von unserem Frauenprojekt, was wir verkaufen. Wir verkaufen da getrocknete Pilze. Wobei, da ist nicht mehr so viel da. Wir verkaufen Tee, also einen Einheimischen Zumbani-Tee. Das ist ein Tee, der gegen Erkältung unheimlich gut ist. Wir verkaufen Papayakerne, das ist der afrikanische Pfeffer, schmeckt also wie Pfeffer. Das sind diese kleinen schwarzen Kerne, die werden getrocknet, sonnengetrocknet und haben ein unheimlich gutes Aroma und sind sehr, sehr gesund. Wenn man sie im Reformhaus kauft. sind sie saumäßig teuer.

GSCHWÄTZ: Ja, und man kann sie verwenden, um Fleisch zart zu machen.

Christa Zeller: Genau. Ein Fleischzartmacher. Genau das verkaufen wir also. Dann haben wir natürlich auch ganz viele Skulpturen. So Frauenskulpturen, Frauenköpfe, Frauenfiguren, die von Boet Nvariri. Boet ist ein Künstler, der mehrfach in Deutschland war und in Deutschland auch immer wieder Ausstellungen hat. Der hat eine sehr eigenwillige Art, die Frauen darzustellen. Und die sind unheimlich schön, diese Figuren, die sind aus dem härtesten Stein, in dem Black Serpentine, der ist wahnsinnig hart. Die Figuren, die kann man auf den Boden schmeißen, die gehen nicht kaputt.

GSCHWÄTZ: Sind das diese stilisierten Gesichter aus diesem schwarzen Stein?

Christa Zeller: Aus dem schwarzen Stein? Ja, genau die. Von ihm haben wir auch größere Sachen. Und von ihm habe ich auch im Container jetzt noch mal recht viel. Und viele ganz  ganz kleine Figuren, diese kleinen Schona Skulpturen, die sind vom Prince Michael, der die extra für mich angefertigt hat, weil viele Menschen gesagt haben, sie möchten ganz gerne eine kleine Geschenke haben. Und dann hat er mir  100 Stück von denen gemacht, die er normalerweise eigentlich in größer macht.

Christa Zeller:  Wenn man durch die Ausstellung durchgeht, da findet man ganz viele verschiedene Dinge. Wir haben auch Stoffe, Tischdecken, die von Frauen gedruckt sind, die wir verkaufen. Wir haben eine Vogeltränke zum Beispiel, da habe ich noch zwei, eine ist noch in der Ausstellung in Ingelfingen, die man dann wunderschön auch draußen hinstellen kann, die sind von einer Frau gemacht. einer sculptorin, sehr ungewöhnlich. Meistens sind es Männer, die das machen. Ich überleg gerade, was noch alles da ist. Also einfach mal durchlaufen lohnt sich und man findet eigentlich immer ein schönes Geschenk. Und man hilft mit seinem Geschenk auch noch weiter.

GSCHWÄTZ: Sogar an  zwie Ecken: nämlich einmal beim Künstler und einmal über den Verein Bongai Shamwari, der dann auch den Kindergarten betreibt.

Christa Zeller: Ganz genau. Wir haben auch eine Vernissage am 26.April 2022, da möchte ich ganz herzlich dazu einladen. Wir hoffen, dass da s Wetter mitmacht, sodass wir einfach auch draußen, bei einem kleinen Sektempfang anstoßen können. Und ich habe Trommler aus Afrika, die das Ganze auch ein bisschen mit Trommelwirbel begleiten und so das afrikanische Flair an diesem Abend rüberbringen.

GSCHWÄTZ: Dann hoffen wir doch, dass wir am 26. viele Leute begrüßen können.

Christa Zeller: Es gibt auch großes Programm dazu. Ich habe jetzt einen Flyer fertig. Da stehen  die Tage drauf, wann immer jemand von uns dort ist und wann Führungen durch die Ausstellung sind und dann vielleicht auch ein bisschen was über das Land und das Projekt erzählt wird. Also da werde ich dann oder die Anna vor Ort sein oder eben Leute aus dem Verein. Das ist ein ganz gutes Programm. Bis Ende Juli soll die Ausstellung laufen.

GSCHWÄTZ: Ein Vierteljahr wird das GSCHWÄTZ im Zeichen von Simbabwe stehen?

Christa Zeller: Ganz genau!

GSCHWÄTZ: Dann freuen wir uns darauf. Ich bedanke mich bei dir für die vielen Informationen und alles Gute.

Christa Zeller: Bongai Shamwari. Danke, Freund. Das heißt nämlich Bongai Shamwari. Danke, Matthias.